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Beiträge von Jens Berger

Weimar an der Ägäis

Will man über die Maßnahmen sprechen, die in einer geschwächten Weltwirtschaft gebraucht werden, kontert bestimmt jemand mit dem Gespenst des Deutschlands der Weimarer Zeit, das angeblich ein Paradebeispiel für die Gefahr von Haushaltsdefiziten und expansiver Geldpolitik ist. Doch die Geschichte Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg wird fast immer in merkwürdig selektiver Weise präsentiert. Dauernd ist von der Hyperinflation von 1923 die Rede, als die Menschen mit Schubkarren voller Geld herumzogen, aber man hört nichts von der viel bedeutsameren Deflation der frühen 1930er Jahre, als die Regierung des Kanzlers Brüning – die die falschen Lektionen gelernt hatte – Deutschlands Bindung an das Gold mit Geldverknappung und scharfer Austerität zu verteidigen suchte. Von Paul Krugman, aus dem Englischen übersetzt von Sabine Tober.
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Sprechen wir doch mal über Deutschland!

Ich kann mich gut an die Zeit erinnern, als in Griechenland die ersten Proteste gegen die aufgezwungene Austeritätspolitik begannen. Damals erschien ein Foto von einer alten Frau mit einem Plakat von Angela Merkel samt einem Hitler-Schnurrbart auf der Oberlippe der Kanzlerin. Ich war damals enttäuscht von diesem Klischee, das einfach nicht gerechtfertigt schien. Es gibt sicherlich viel an Frau Merkel zu kritisieren, aber ein Vergleich mit Hitler gehört einfach nicht dazu. Die Tatsache, dass diese alte Frau wahrscheinlich die deutsche Besatzung und Gräueltaten deutscher Soldaten gegen die griechische Zivilbevölkerung erlebt hat, diente als mögliche Erklärung. Fünf Jahre später befürchte ich, dass ich zu oberflächlich mit dem Foto umging und die Botschaft nicht hinterfragte. Von Mathew D. Rose[*].
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Inszenierter Terrorismus

Dass mit Terrorwarnungen auch Politik betrieben wird, ist längst evident. Immer häufiger treiben solche Warnungen Menschen hinein in Verunsicherung und Angst oder dienen gar – wie zuletzt in Dresden sichtbar wurde – der Forcierung bzw. Flankierung weiteren Demokratieabbaus. Während die Bundesregierung zu derlei Fragen nur schweigt und nicht offenzulegen bereit ist, wie oft und aus welchen konkreten Gründen sowie mit welcher Strategie die Bevölkerung in den letzten Jahren jeweils „gewarnt“ und somit verängstigt worden ist, sprach Jens Wernicke mit Wolfgang Frindte und Nicole Haußecker von der Universität Jena, die seit Langem zu den Wirkungen von derlei politischen Maßnahmen forschen und arbeiten.
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