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3. Dezember 2016
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Ökonomie » Wirtschaftspolitik und Konjunktur

„Wer vom Freihandel nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen“

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Globalisierung, Interviews, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Ungleichheit, Armut, Reichtum, Wirtschaftspolitik und Konjunktur
Florian Horn

Der Westen gibt sich gern als Moralinstanz der gesamten Welt: Freiheit und Demokratie gebe es hier und schütze man überall. Vergessen werden dabei oft all die Völkerrechts- und Menschheitsverbrechen, denen sich der Westen schuldig machte und weiterhin macht. Die unheilvollen und überdies illegalen Kriege, mit denen er die Welt seit Jahren überzieht. Die Tatsache, dass der Reichtum des globalen Nordens Grund für die Armut des globalen Südens ist. Und etwa, dass der Freihandel in seiner jetzigen Form wenig Anderes als modernen Kolonialismus darstellt, auf den das Wort von Daniela Dahn auf den NachDenkSeiten wunderbar trifft: „Unser Recht ist die Scharia der Konzerne.“ Es geht um Profit, nicht Menschenleben. Fast immer, fast überall. Welche Folgen das hat, besprach Jens Wernicke mit Florian Horn, Projektmanager im Büro Brüssel der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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BRICS-Gipfel mit einem halben B

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Finanzen und Währung, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Block ergreift neue Entwicklungs-Initiativen. Brasilien hat sich isoliert.
Von Frederico Füllgraf.
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Wirtschaftsnobelpreis 2016 – Neoklassik reloaded

Veröffentlicht in: Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Den Wirtschaftsnobelpreis[1] haben in diesem Jahr die Ökonomen Oliver Hart und Bengt Holmström für ihre Beiträge zur Vertragstheorie erhalten. „Die neuen theoretischen Werkzeuge, die Hart und Holmström entwickelt haben, sind wertvoll für das Verständnis von Verträgen und Institutionen – aber ebenso für mögliche Fallstricke bei der Vertragsgestaltung“, teilte die Königlich-Schwedische Wissenschaftsakademie in Stockholm am Montag mit. Die Preisträger hätten mit ihren Forschungen dabei geholfen, Probleme zu analysieren und Lösungen zu formulieren – etwa bei der Entlohnung von Führungskräften oder bei der Ausgestaltung von Versicherungsverträgen. Von Thomas Trares[*].
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Interview mit James Galbraith

Veröffentlicht in: Friedenspolitik, Interviews, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

James Galbraith, ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Auf dem IPB Weltkongress „Disarm! For a Climate of Peace – Creating an Action Agenda“ vom 30. September bis 3. Oktober an der TU Berlin wird er zu „The Price of War and Peace“ referieren. Galbraith ist Vorsitzender der Ökonomen für Frieden und Sicherheit (Economists for Peace and Secrurity).
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Europäische Konjunktur im Sommer 2016: Keine Belebung nirgendwo – Teil 1

Veröffentlicht in: Strategien der Meinungsmache, Wichtige Wirtschaftsdaten, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Vergangene Woche wurde in den deutschen Medien wieder „ein robustes Wachstum“ gefeiert. Die 0,4 Prozent Zuwachs des BIP gegenüber dem Vorquartal, die das Statistische Bundesamt gemeldet hat, sind jedoch ein Produkt der Phantasie. Alle Indikatoren sprachen für einen Rückgang des BIP, aber die Statistiker haben daraus einen Zuwachs „gezaubert“. Von Heiner Flassbeck.
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Video: Die Alternative

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Sozialstaat, Ungleichheit, Armut, Reichtum, Video-Podcast, Wertedebatte, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Die NachDenkSeiten sehen einen Schwerpunkt ihrer Arbeit darin, alternative Vorstellungen zu entwickeln. Die Kritik am neoliberalen Modell alleine reicht nicht. Deshalb hier ein Gespräch zwischen Anette Sorg und Albrecht Müller darüber, wie die Alternative zur neoliberalen Prägung unserer Gesellschaft aussehen könnte.


(Alternativ ist das Video auch via YouTube erreichbar.)
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Warum ist die EU so unpopulär geworden? Sechs Vorschläge für den Neuanfang.

Veröffentlicht in: Europäische Union, Lobbyismus und politische Korruption, Soziale Gerechtigkeit, Steuerhinterziehung / Steueroasen / Steuerflucht, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Mit dem Ausscheiden der Briten ist die Europäische Union nicht automatisch auf einem guten Weg. Jenseits des unerträglichen Verhaltens der britischen Konservativen belasteten und belasten auch eine Reihe von ideologischen und tatsächlichen Hypotheken die Arbeit und das Ansehen der Europäischen Union. Für einen Neuanfang der EU müssten die Voraussetzungen erst geschaffen werden. In einem Abschnitt A. werden diese Hypotheken genannt und kurz erläutert. In einem Abschnitt B. werden sechs zentrale Vorschläge gemacht. Bei diesen konstruktiven Überlegungen kann man getrost und optimistisch davon ausgehen, dass eine Wirtschaftsunion wie die EU mehr unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten zulässt als bisher angenommen und praktiziert wird. Von Albrecht Müller
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