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Aufbau Gegenöffentlichkeit

Arm dran: Gillette-Chef kassiert 153 Millionen Dollar Abfindung

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Ökonomie, Ungleichheit, Armut, Reichtum

„Leistung und Erfolg müssen belohnt werden“ so begründete der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann die 15,9 Millionen-€-Abfindung des Mannesmann-Bosses Klaus Esser vor dem Düsseldorfer Landgericht. Was muss Esser gemessen am Gillette-Chef James Kilts für eine Versager gewesen sein? Kilts erhält für die 4 Jahre, die er Gillette „geführt“ hat, fast das zehnfache, nämlich 153 Millionen $ und, damit er im Alter nicht darben muss, noch jährliche Pensionszahlungen von 1,2 Millionen $ dafür, dass er den Rasierklingen-Konzern an Procter&Gambel für schlaffe 57 Milliarden $ verscherbelt hat. Den Verdacht der Käuflichkeit wies Kilts natürlich zurück. Klar, was will man auch für so viel Geld noch kaufen. Durch den Zusammenschluss will P&G 4% oder 6.000 Stellen „einsparen“. Logisch, irgendwie muss das Geld für die Abfindung ja wieder reinkommen. Merke: Des einen Reichtum geht eben immer auf Kosten anderer.

Quelle: Manager Magazin »

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Kann es überhaupt „sozialverträgliche“ Studiengebühren geben?

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Hochschulen und Wissenschaft, Veröffentlichungen der Herausgeber

Von Wolfgang Lieb, Referat auf dem DSW-Workshop „Wirtschaftsentwicklung und Bildungsbeteiligung“ am 10. Februar 2005 im Magnus-Haus Berlin.

Quelle 1: Referat [PDF – 128 KB] »
Quelle 2: Tabellenanhang [PDF – 92 KB] »

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Nachzulesen mit Tucholsky

Veröffentlicht in: Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Hartz Gesetze

Das unten wieder gegebene Gedicht von Kurt Tucholsky passt auf unsere Situation mit den permanenten Versuchen von Arbeitgebern, Druck auf die Löhne auszuüben und erkämpfte Rechte der Arbeitnehmer auszuhebeln.
Zum gleichen Thema eine Besprechung des Buches von Gabriele Gillen: „Hartz IV. Eine Abrechnung“.
Beide Hinweise verdanke ich einer Leserin.
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„Abwehrschlacht der orthodoxen Ökonomen“

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Ökonomie

Hinweis auf einen interessanten Beitrag in der Financial Times Deutschland von Sebastian Dullien vom 3.Februar 2005. Es lohnt sich, ihn zu lesen:
Quelle: FTD »

Und noch ein Artikel im Tagesspiegel vom 3.2.05 von Harald Schumann ist lesenswert.
Quelle: Tagesspiegel »

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Es gibt keinen Trend zu steigenden Investitionen im Ausland und zur Verlagerung.

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Ökonomie, Wirtschaftspolitik und Konjunktur

Die Abteilung Wirtschaftspolitik von ver.di macht einmal mehr auf eine interessante Publikation aufmerksam.

Quelle: ver.di [PDF – 80 KB] »

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Hinweis auf einen Beitrag von Rainer Stadler in der Süddeutschen Zeitung, in dem die Mär von der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit widerlegt wird

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Steuern und Abgaben, Wettbewerbsfähigkeit

Wenn Sie eine gute Zusammenstellung von Argumenten und Fakten gegen das gängige lamentieren der „Reformer“ über den angeblichen „Freizeitweltmeister“, über die zu hohen Lohnkosten, über die zu hohen Unternehmenssteuern, über Deutschland als „Schlusslicht“ und vieler anderer ständig wiederholter Schwarzmalereien lesen wollen, klicken Sie einfach hier.

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Ein tolles Stück im „Parlament“

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Lobbyorganisationen und interessengebundene Wissenschaft, Rezensionen

Gestern war ich gerade dabei, eine Tagebuchnotiz zu einer neuen Rubrik in den NachDenkSeiten zu schreiben, als mich der Hinweis eines Freundes erreichte, in der Zeitung „Das Parlament“ sei gerade eine unfreundliche Rezension meines Buches erschienen. Diese Rezension ist in der Tat bemerkenswert. Sie reiht sich ein in eine Reihe von Besprechungen von sehr ähnlichem Muster – von Peter Glotz, der FAZ, der WELT, von Erhard Eppler: ich wolle zurück in vergangene Zeiten, heute sei mit der Globalisierung alles anders, die Erkenntnisse der Nationalökonomie gelten nicht mehr und so weiter. Wenn man das Buch gelesen hat und jetzt diese Rezensionen liest, dann kann man nicht glauben, dass diese Besprecher das Buch je gelesen haben. Sie schreiben nach, was andere geschrieben haben, oder was sie in ihrem Netzwerk verabredet haben. Das war’s denn auch. Schade. Eine Auseinandersetzung zur Sache wäre ja sinnvoll. Ich möchte Sie bitten, mögliche Leser des „Parlaments“ auf diese Rezension aufmerksam zu machen und dabei vor allem wichtige Informationen zu ergänzen, die die Redaktion des Parlaments ihren Lesern vorenthalten hat.
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