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Videohinweise

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie alle zwei Wochen einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Citizenfour
  2. KenFM im Gespräch mit Karin Leukefeld über den Status Quo in Syrien
  3. Die Geldquellen des IS
  4. Deckname Gladio: Geheime NATO Truppen im Kalten Krieg
  5. Stop Trident Demo London 2016 mit Jeremy Corbyn und Reiner Braun
  6. Yanis Varoufakis: Demokratie vs. EU-Kollaps
  7. Norbert Häring über die Abschaffung des Bargelds
  8. Das deutsche Afrikabild: Über die Gefahr einer einzelnen Geschichte
  9. Sinnlose Wettbewerbe: Warum wir immer mehr Unsinn produzieren
  10. Wir werden geboren als Altruisten, nicht als Egoisten
  11. Ich hatte einen schwarzen Hund
  12. RebellComedy #RefugeesWelcome

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Citizenfour
    Citizenfour ist ein oscarprämierter Dokumentarfilm von Laura Poitras über den US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden und die durch ihn aufgedeckte globale Überwachungs- und Spionageaffäre.[2] Der Titel des Films bezieht sich auf das Pseudonym, das Edward Snowden verwendete, als er erstmals über die Abhörpraktiken der National Security Agency berichtete.
    Quelle: NDR
  2. KenFM im Gespräch mit Karin Leukefeld über den Status Quo in Syrien
    Syrien ist geopolitisch viel zu wichtig, als es den Syrern zu überlassen. Es ging nie um Assad, so wie es nie um Massenvernichtungswaffen im Irak ging. Die gesamte Region hat schlicht das Pech, dass sie schon immer die Begehrlichkeiten des gerade herrschenden Imperiums weckte.
    Quelle: KenFM via YouTube

  3. Die Geldquellen des IS
    Im Krieg gegen den Islamischen Staat sind sich alle einig: Man kann ihn nicht nur militärisch gewinnen, sondern man muss die Geldflüsse an die Islamisten stoppen, ihnen den Zugang zum internationalen Finanzsystem verwehren. Umsetzen muss das jedoch Assad, der selbst mit den Islamisten Geschäfte macht. Kontraste Recherchen ergeben: Mitten in der Islamistenhochburg Rakka in Syrien haben die Islamisten eine Bank in ihrem Besitz, über die sie weltweit ihre Geschäfte abwickeln können.
    Quelle: RBB
  4. Deckname Gladio: Geheime NATO Truppen im Kalten Krieg
    Zitat: „Die Überfälle in Belgien ereignen sich in dem gleichen Zeitraum in dem Luxemburg von den Aktionen des „Bommeleers“ – des Bombenlegers – erschüttert wird. Und auch hier richtet sich der Verdacht gegen Stay-Behind-Agenten. (…) Mittlerweile wurden Dokumente freigegeben, aus denen hervorgeht, dass amerikanische Stellen über die schwarze Gladio-Strategie informiert waren.“
    Quelle: ZDF via YouTube

  5. Stop Trident Demo London 2016 mit Jeremy Corbyn und Reiner Braun
    70 bis 80.000 Teilnehmer machten die Stop Trident Demonstration am 27.02.2016 zur größten Anti-Atomwaffen-Demonstration seit über 30 Jahre in London.
    Quelle: WEltnetz.TV via YouTube

  6. Yanis Varoufakis: Demokratie vs. EU-Kollaps
    Der Mangel an Demokratie sei schuld am ökonomischen Desaster der EU, so Varoufakis. In den USA wäre eine Regierung bei einer anhaltenden Arbeitslosigkeit von 11 bis12 Prozent längst gestürzt und die Bürokraten gefeuert worden. In der EU geschehe nichts. Die „Komödie an Verfehlungen“ gehe weiter wie zuvor. Denn die eigentlichen Entscheidungen würden in Hinterzimmer von demokratisch nicht legitimierten und kontrollierten Akteuren getroffen, wie der Euro-Arbeitsgruppe. Das dahinter stehende Interessenkartell müsse gestoppt werden. Sonst breche die EU zusammen. „Der Grund, warum wir in Deutschland, in Großbritannien, in Griechenland oder in den Vereinigten Staaten eine Demokratie haben, ist darin begründet, dass Kapitalismus ohne Demokratie ein sehr unzivilisiertes System ist, in dem das Leben gemein, brutal und kurz ist.“
    Quelle: Kontext.TV
  7. Norbert Häring über die Abschaffung des Bargelds
    Dr. Norbert Häring ist Ökonom, Blogger und mehrfach ausgezeichneter Wirtschaftsjournalist. Er schreibt als Korrespondent für Wirtschaftswissenschaft für das Handelsblatt und gründete 2009 die internationale Ökonomenvereinigung World Economics Association mit über 12.000 Mitgliedern. Seit Anfang 2015 befindet er sich im „Bargeld-Widerstand“ und führt einen Prozess gegen den Hessischen Rundfunk auf Barzahlung des Rundfunkbeitrags. Am 11.3. erscheint sein neues Buch „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen – Der Weg in die totale Kontrolle“.
    Im ersten Teil des Interviews sprechen wir über die Ziele und Protagonisten hinter der stufenweisen Abschaffung des Bargelds, Kryptowährungen, die Auswirkungen auf den Goldpreis, die Papiergoldmärkte und die Vorbereitungen einer Deklarationspflicht für private Goldbestände. „Generell kann man sich nicht entziehen. Man muss sich wehren!“ sagt Norbert Häring und berichtet im Weiteren über seinen Widerstand für ein besseres gesetzliches Zahlungsmittel.
    Quelle: Cashkurs.com via YouTube

  8. Das deutsche Afrikabild: Über die Gefahr einer einzelnen Geschichte
    Über afrikanische Länder und Gesellschaften wird fast nur berichtet, wenn es zu Konflikten oder Terrorattacken kommt, wenn es Hungerkatastrophen gibt oder wenn ein großer Korruptionsfall aufgedeckt wird. Die wenigen positiven Nachrichten über die Länder des afrikanischen Kontinents handeln von erfolgreich abgehaltenen Wahlen oder von westlichen Milliardären und Popstars und ihren „Projekten in Afrika“. Somit zeichnen selbst die „positiven Nachrichten“ ein Bild von einem Kontinent, der auf Hilfe von außen angewiesen sei oder auf dem demokratische Wahlen eine große Ausnahme darstellen würden.
    Während ganze Heerscharen von Journalisten über das Polittheater des US-Vorwahlkampfs und das Toupet von Donald Trump berichten, haben viele Fernseh- und Zeitungsredaktionen nur einen einzigen Korrespondenten, um aus allen 54 Ländern Afrikas zu berichten. Dadurch verfestigt sich das einseitige Bild des „Krisen-“ und „Armutskontinents“ und kaum jemand weiß, dass beispielsweise in Ghana Autos hergestellt werden, dass Kenia weltweiter Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen über das Handy ist und dass es in vielen großen Städten Afrikas eine dynamische Start-Up Szene gibt. Auch weiß in Deutschland kaum jemand, dass der Frauenanteil im ruandischen Parlament bei 64% liegt und das Land weltweit an erster Stelle steht oder dass in einigen afrikanischen Staaten Plastiktüten verboten sind und diese Staaten also Vorreiter sind im Kampf gegen die Verschmutzung von Gewässern und Meeren mit Plastik.
    Wie die einseitige Berichterstattung zu Vorurteilen führt und Klischees verfestigt und warum sie ein Machtinstrument darstellt, darüber sprechen die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie und die kenianische Aktivistin Ory Okolloh in zwei TED-Talks.
    Quelle: Zebralogs
  9. Sinnlose Wettbewerbe: Warum wir immer mehr Unsinn produzieren
    Sehenswerter Vortrag von Prof. Mathias Binswanger an der Hauptversammlung von Neustart Schweiz an der FHNW in Olten vom 24. Mai 2013.
    Quelle: Neustart Schweiz via YouTube

  10. Wir werden geboren als Altruisten, nicht als Egoisten
    Selbstbezogenheit, Materialismus und Geldgier beherrschen unsere moderne Gesellschaft. Aber gehört es nicht vielleicht doch zur menschlichen Natur, selbstlos zu sein, also uneigennützig im Interesse von anderen zu handeln? Seit rund 20 Jahren widerlegen Forschungsergebnisse die These von einem universellen Egoismus. Psychologen, Neurowissenschaftler und Primatenforscher fanden heraus, dass sogenanntes prosoziales Verhalten wie Mitgefühl, Altruismus, Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zur Kooperation zu den fundamentalen Eigenschaften des Menschen zählen.
    Quelle: arte
  11. Ich hatte einen schwarzen Hund
    Depression ist ein beängstigender und kräftezehrender Zustand. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leben damit. Viele der Betroffenen und ihre Angehörigen haben Angst davor, über ihre Probleme zu reden. Sie wissen nicht, an wen sie sich wenden können, um Hilfe zu bekommen. Doch Depressionen können verhindert werden, wenn man sie behandelt. Eine Depression zu erkennen und sich Hilfe zu suchen, ist der erste und wichtigste Schritt zur Besserung.
    Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) erzählt gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Matthew Johnstone die Geschichte „I had a black dog, his name was depression“.
    Zusammen mit dem Sprecher Andreas Sparberg hat Freunde fürs Leben e.V. eine deutsche Übersetzung des Videos produziert.
    Quelle: Freunde fürs Leben e.V. via YouTube

  12. RebellComedy #RefugeesWelcome
    Klares Statement der RebellComedy-Jungs Ususmango und Babak Ghassim.
    Quelle: WDR
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