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Videohinweise

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie alle zwei Wochen einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Besetzer mit Ausdauer – Max Uthoff und Claus von Wagner im Interview
  2. US-Vorwahlen
  3. Nationalstaat vs. Nationalismus: Interview mit Oskar Lafontaine
  4. Drohnenkrieg: Tod aus der Luft
  5. Syrien
  6. Heinz-Josef Bontrup: Volk & Politik unter Kontrolle der Reichen & des Kapitals
  7. KenFM im Gespräch mit Eugen Drewermann
  8. Das Wohlstands-Kartell
  9. Das arme Deutschland: Kein Wohlstand für alle
  10. Unsichtbare Hände: Sklaverei heute
  11. Wenn der Traumjob zum Albtraum wird
  12. Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand
  13. OP gelungen – Patient tot
  14. Klimagerechtigkeit: Der Kampf zwischen Arm und Reich
  15. Herausforderung Zukunft
  16. AfD
  17. MONITOR-Interview mit Rudolf Dreßler, SPD
  18. Noam Chomsky im acTVism-Interview: Mainstreammedien sind ein ideologisches Kampfinstrument

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützten, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Besetzer mit Ausdauer – Max Uthoff und Claus von Wagner im Interview
    Weil es mir auf der ZDF Seite zu „mühselig“ war immer alles einzeln anzuklicken, (Ich bin von Natur aus faul ^^) hier ein editierter Zusammenschnitt von mir.
    Quelle: Politik Kabarett via YouTube

  2. US-Vorwahlen
    1. The Real News Room – Bern Edition
      Quelle: Political RevolutionTV

      dazu schreibt uns unser Leser S.K.: John Elis (Host dieser Sendung) ist von Anfang an dabei, ein Podium für Interessierte zu schaffen, um gegen die Nichterwähnungen, Meidungen, Auslassungen, Falschmeldungen etc., also gegen den Spin der Mainstreammedien Gegenöffentlichkeit zu schaffen, nach dem Motto „(sehr) klein aber fein“. Es geht um Aufarbeitung von Ereignissen und Nachrichtenmeldungen sowie um Querverweise und Netzwerkarbeit.
      Diese Tätigkeit ist ganz im Sinne der NDS. Daher halte ich diesen Hinweis für Interessierte für wichtig. Zumal beobachtete Phänomene beidseits des Atlantiks durchaus wahrgenommen werden.
      Als Appetithäppchen hier ein Hinweis auf seine Sendung vom 27.03.16, in der er u.a. auf Edward R. Murrow verweisst (bedeutender Journalist aus der Nachkriegszeit). Dieser sagte einmal:(Wikipedia)“Im Herbst des gleichen Jahrs hielt Murrow eine Rede vor der Radio and Television News Directors Association, in der er den Einfluss von Kommerz und
      Unterhaltung auf das Fernsehen, das seiner Meinung nach seine Pflichten der Allgemeinheit gegenüber vernachlässigt, kritisierte: ‚Während der Hauptsendezeit isoliert uns das Fernsehen hauptsächlich von der Realität unseres Lebens.'“
      Ich denke, das ist auch für heute und auch für hier gültig.

    2. Bernie Sanders: The Young Turks Interview
      Cenk Uygur interviews Democratic presidential candidate Senator Bernie Sanders. Tell us what you think in the comment section below.
      Quelle: The Young Turks via YouTube

  3. Nationalstaat vs. Nationalismus: Interview mit Oskar Lafontaine
    Lafontaine erläutert den subsidiären Hierarchieaufbau der (inner-)staatlichen Ebenen (Kommune, Land, Bund) sowie der überstaatlichen EU (Staatenbund) und den damit geregelten jeweiligen Kompetenzbereich. Auf die Rechte und den Zuständigkeitsbereich souveräner Nationalstaaten im Verhältnis zur EU zu bestehen, ist daher keine Frage von „Nationalismus“ oder gar „Rechtspopulismus“. Das eine mit dem anderen gleichzusetzen, ist ein untauglicher plumper Diffamierungsversuch, um interessengeleitet kritische EU-Debatten abzuwehren.
    So richtig es ist, daß überstaatliche oder globale Fragen nicht von einzelnen Nationalstaaten, sondern nur durch deren Kooperation lösbar sind, so falsch wäre es, die real existierende Elite-EU in ihrer derzeitigen Form als Problemlösung anzusehen, denn offensichtlich ist sie – wie die Fehlkonstruktion Euro – Teil von Problemen und zunehmend Krisen- und Brandbeschleuniger, indem sie sich als verlängerter Arm angelsächsischer Ideologie und Agitation im Sinn system- und machterhaltender NEOLIBERALER Globalisierung unter Einfluß kapitalstarker Lobbyisten betätigt.
    Linke gesinnungsethische Verklärung allein kann leider gar nichts gegen antidemokratische und antisoziale Verhältnisse ausrichten. Tatsache ist, daß die gute europäische Idee von einer korrumpierten EU-Lobbykratie zerstört wird: Bankenrettungsorgien, Ceta, TTIP, Tisa etc.
    Zudem weist Lafontaine darauf hin, daß (seit Perikles) DEMOKRATIE sich vor allem danach bemisst, ob sich MEHRHEITSINTERESSEN DURCHSETZEN (Ergebnisse von Politik) – und nicht nur am demokratischen Wahlrecht, mit dem allein – wie sich zeigt – repräsentative Demokratie immer weniger funktioniert.
    Quelle: alpha via YouTube

  4. Drohnenkrieg: Tod aus der Luft
    „Gezielte Tötungen“ durch Kampfdrohnen – gesteuert von Soldaten, die zehntausende Kilometer entfernt sitzen. Auch die Bundesrepublik plant, bewaffnete Drohnen zu beschaffen.
    Unter Präsident Obama bauten die USA ein Netz von Stützpunkten aus, von denen Drohnen in Krisengebiete starten und Terrorverdächtige angeblich gezielt töten. Eine Schlüsselfunktion soll dabei auch die US-Airbase im rheinland-pfälzischen Ramstein spielen.
    Quelle: ZDF
  5. Syrien
    1. Karin Leukefeld über die Zerschlagung Syriens
      Während NATO und Russland auf Bombenteppiche setzen, um die jeweils andere Seite in Schach zu halten, planen die Geostrategen des Pentagon mittelfristig die Entvölkerung Syriens. Jeder Syrer, der das Land verlässt und die Grenzen Europas überschreitet, schwächt Assad. Das Land blutet aus.
      Die parallel entstehenden Spannungen in Europa helfen den USA dabei, den Kontinent untereinander aufzubringen. Wer nicht mitspielt, bekommt so lange Besuch, bis er einknickt. Wer dagegen mitspielt, dem winkt eine fette Beute in Syrien. Das erklärt die „Wir-schaffen-das“-Politik von Angela Merkel.
      KenFM sprach mit der ausgewiesenen Syrienkennerin Karin Leukefeld, die mit ihrem Buch „Flächenbrand“ ein Werk vorgelegt hat, das nicht zufällig von den Mainstream-Medien komplett ignoriert wird. Erfreulicherweise wird erstmals am 21. März um 23:30 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen ihr Dokumentarfilm „Was von Kriegen übrig bleibt“ gezeigt.
      KenFM empfiehlt: „Was von Kriegen übrig bleibt“, ein Film von Karin Leukefeld und Markus Matzel.
      Quelle: KenFM

    2. Was von Kriegen übrig bleibt
      Irak, Syrien, Jemen – der Mittlere Osten geht in Flammen auf. Armeen aus aller Welt kämpfen im Hexenkessel der Weltgeschichte. Schon ist die Katastrophe in Europa angekommen: Anschläge in Paris, Brüssel und in der Türkei – während Millionen Menschen auf der Flucht sind, auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Inmitten des arabischen Flächenbrandes boomt die Waffenindustrie. Unter dem Motto „Sicherheit und Verteidigung“ werden alle zwei Jahre in Abu Dhabi die neuesten Waffen präsentiert.
      Unbeeindruckt vom Sterben betreiben Waffenproduzenten aus aller Welt das Geschäft mit dem Tod: Drohnen zu Luft, zu Land und zu Wasser sind der Verkaufsschlager, sagt ein Aussteller. „Es ist wie ein Computerspiel, ganz einfach. Sie drücken den Knopf und schon wird gefeuert.“ Investiert wird auch in Überwachungssysteme, die lokal, regional und international „alles im Blick“ haben. Robotersoldaten werden entwickelt, sogar Atomwaffen werden modernisiert.
      Markus Matzel und Karin Leukefeld haben den Kriegsschauplatz Irak besucht, der wie kaum ein anderes Land in den letzten 35 Jahren von Kriegen überzogen wurde. Bis heute zerstören die eingesetzten Waffen das Leben der Menschen, vor allem neu geborener Kinder, und der Umwelt. Besonders schädlich erweist sich Uranmunition, die in Afghanistan, Jugoslawien und im Irak in großen Mengen verschossen wurde.
      Von der internationalen Gemeinschaft fühlen sich die Menschen im Irak mit ihrem Leid alleingelassen. Verantwortung übernehmen stattdessen Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Gruppen oder Soldaten, die die Schrecken des Krieges erlebt haben. Die Filmemacher begleiten einen Arzt, der die Landbevölkerung in den südirakischen Sümpfen versorgt. Sie sprechen mit Medizinern und Wissenschaftlern, die den Anstieg der Krebsraten dokumentieren und treffen einen ehemaligen US-Soldaten, der beim Angriff auf die irakische Stadt Falluja eingesetzt war.
      Ein Film von Karin Leukefeld und Markus Matzel.
      Quelle: ARD via YouTube

  6. Heinz-Josef Bontrup: Volk & Politik unter Kontrolle der Reichen & des Kapitals
    Prof. Dr. Bontrup (Heinz-Josef Bontrup) am 05.07.2012 in Hamburg klärt auf über die vielen Einzelheiten, Zusammenhänge, Schwachsinnigkeiten im Banken-, Finanz- und Wirtschaftssystem, in der Politik und Wirtschaft, im Steuersystem…und vieles mehr! Hier ein sehr umfangreicher Vortrag, der über vieles informiert und aufklärt!
    Leider auch mit der traurigen Schlussfolgerung, dass das Volk wieder mal der Leidtragende sein wird – und die reichen und Mächtigen ungeschoren davonkommen werden. Erst recht, wenn das Volk sich weiterhin mehr defensiv verhält, nur weil es immer noch ‚Brot & Spiele‘ gibt. Diese beiden Bereiche suggerieren den Menschen die ganze Menschheitsgeschichte hindurch immer aufs Neue, dass alles irgendwie doch nur halb so schlimm ist! Nur dass die Geschichte auch gezeigt hat, dass oft Kriege die ‚Lösung‘ für ökonomische und wirtschaftliche Probleme waren – gerade auch für die Reichen und Mächtigen – den sogenannten Eliten, die meinen, sie hätten das Recht sich als bessere Menschen zu sehen, als die ‚Könige und Herrscher (‚Götter‘)‘. Und diese Eliten sind definitiv insbesondere unter den Reichen Milliardären der Welt zu finden. Die meisten Politiker sind reine Marionetten dieser Eliten – es sei denn, der Milliardär ist zum Politiker gewählt worden oder hat sich in die Politik ‚eingeschleust‘. Allerdings zählt der ‚Job‘ eines Politikers eher zur ‚Drecksarbeit‘, so dass man sie besser Handlangern überlässt – zumal der ‚Job‘ des Politikers nicht ganz ungefährlich ist, und man sich ‚outen‘, sich zu erkennen geben muss, dadurch leichter angreifbar wird. über die Masse der Menschen. nicht endlich einmal
    Die Neoliberalen sprechen ja viel von den Sozialschmarotzern‘, von den Faulen“- so
    Bontrup: „wissen Sie, wer die Faulsten in einer Volkswirtschaft sind – die Faulsten sind die, die nur aus Zinseinkünften durchs Leben gehen, und selbst nicht mal mehr den Finger krumm machen , und in Saus und Braus leben – das sind die Faulsten.
    Quelle: MSO POLITIK WIRTSCHAFT & Mehr via YouTube

  7. KenFM im Gespräch mit Eugen Drewermann
    Eugen Drewermann ist das Gegenteil eines Menschenfeindes. Er spricht selbst über die, die ihn verraten und verkauft haben, nicht abfällig, und das sind eine Menge Leute. Sie alle haben etwas gemeinsam. Sind waren und sind Teil einer Struktur, in der weniger der Einzelne und sein Tun zählt, sonder mehr seine Position in der Machtpyramide und sein Unterlassen. Drewermann prangert vor allem das Unterlassen an. Das Unterlassen von Mitgefühl. Das Unterlassen von Widerstand. Das Unterlassen von Wahrhaftigkeit.
    Quelle: KenFM

    Dazu: Sam Harris: Moral und der christliche Gott
    Sam Harris‘ Abschlussplädoyer in seiner Debatte gegen William Lane Craig. Von Atheism-is-unstoppable mit wuchtigen Bildern unterlegt, von mir übersetzt und gedubbed für alle, die es lieber auf Deutsch mögen.
    Quelle: Jack Hughman via YouTube

  8. Das Wohlstands-Kartell
    Jacques Peretti mischt sich unter die Superreichen, um herauszufinden, wofür Multimillionäre ihr Geld ausgeben und wie sich Reichtum verteilt.
    Quelle Teil 1: ZDF
    Quelle Teil 2: ZDF
  9. Das arme Deutschland: Kein Wohlstand für alle
    „Jeder fünfte Deutsche ist von Armut bedroht.“ Dieser Befund des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2014 schreckte viele auf, ein Alarmzeichen für den Sozialstaat.
    Quelle: ARD
  10. Unsichtbare Hände: Sklaverei heute
    Sklaverei ist heute erschreckend aktuell und weltweit ein boomendes Geschäft, denn ohne Sklavenarbeit wäre ein Großteil unsere Produkte, die wir im Alltag konsumieren erheblich teurer.
    Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklavenexperte Professor Kevin Bales von der University of Roehampton in London rechnet mit ca. 27 Millionen klassischen Sklaven weltweit. Neuere Schätzungen sprechen von 35 Millionen. Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in sklavereiähnlichen Verhältnissen leben.
    Quelle: 3sat via YouTube

    Anmerkung Jens Wernicke: Siehe dazu auch das NachDenkSeiten-Interview “Die Menschenrechtsideologie”.

  11. Wenn der Traumjob zum Albtraum wird
    Ein Job im Europäischen Patentamt gilt als sehr lukrativ: das Gehalt ist großzügig, die Abzüge sind gering. Und doch empfinden manche Mitarbeiter den Glaspalast an der Isar als goldenen Käfig. Kontrovers mit einem Blick hinter die Fassade…
    Quelle: BR
  12. Goldrausch – Die Geschichte der Treuhand
    „Größtes Schlachthaus Europas“, so wird die Treuhand im Osten Deutschlands noch heute genannt. Die Superbehörde dient vielen als Sündenbock beim Ausverkauf der DDR. Doch die Geschichte ist wesentlich komplizierter und wird auch deswegen ungern erzählt. Quelle: 3sat
    Die DDR musste in eine soziale Marktwirtschaft überführt werden und das Eigentum an den DDR-Produktionsmitteln, dem „vorhandenen Volkseigentum“, sollte „soviel wie möglich direkt den Bürgern der DDR zukommen.“ Dazu sollte eine Treuhandgesellschaft gebildet werden, über die am 12. Februar 1990 der sogenannte Runde Tisch beriet und am 1. März vom Ministerrat beschlossen wurde. Nach der Wahl zur Volkskammer fand eine Kehrtwende statt. Die CDU gewann haushoch und die DDR-Bürger sprachen sich damit für eine schnelle Anschluss der DDR an den Westen aus. Die verträumte Idee einer „treuen Hand“ für das Volk pervertierte zur überhasteten Abwicklung und Ausplünderung der volkseigenen Betriebe.
    Ohne demokratische Kontrolle sicherten sich große Konzerne wie Allianz, Siemens und Deutsche Bank schnell die Filetstücke des DDR-Vermögens. Die Deutsche Bank etwa hatte bei der Abwicklung der DDR-Staatsbank und der Neugründung der sogenannten Deutschen Kreditbank AG ein schönes Geschenk bekommen. Für 49 Prozent der Anteile, für 122 Bankfilialen in bester Lage und für das Know-how zahlte sie keine müde Mark.
    Mit enormem Tempo veräußert die „Treuhand“ auch andere Firmen, Fabriken und Immobilien. Die ostdeutschen Firmen wurden fast ausnahmslos an westdeutsche Unternehmen verkauft. Die Wirtschaft eines ganzen Landes war auf einen Schlag in die Marktwirtschaft überführt worden.
    Quelle: 3sat
  13. OP gelungen – Patient tot
    Jahr für Jahr infizieren sich rund eine Million Patienten in Deutschland an Krankenhaus-Keimen. Bis zu 40.000 Menschen sterben daran, so die Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Die Gefahr wächst durch neue Keime, gegen die kein Antibiotikum hilft. Mediziner und Gesundheitspolitiker schlagen Alarm. Zwar wurde das Infektionsschutzgesetz verschärft und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat noch einen 10-Punkte-Plan nachgelegt – doch die Probleme sind längst nicht behoben. Der Blick hinter die Kulissen unserer Krankenhäuser zeigt ein erschreckendes Bild: Tagtäglich werden die gesetzlichen Vorschriften missachtet – und alle Beteiligten wissen das. „Wir verstoßen gegen das Gesetz“, so sagt uns ein leitender Krankenhausarzt, „weil es zu wenig Pflegepersonal gibt, um die wichtigen Hygienevorschriften auch einzuhalten.“
    Quelle: ARD
  14. Klimagerechtigkeit: Der Kampf zwischen Arm und Reich
    Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung sind für die Hälfte aller Emissionen verantwortlich. Dagegen emittieren die ärmsten 50 Prozent nur ein Zehntel aller Treibhausgase. Die extreme ökonomische Ungleichheit auf der Welt und die Klimafrage lassen sich nur gemeinsam lösen – oder gar nicht, so Tim Gore von Oxfam. Es sind die reichsten zehn Prozent, deren Fußabdruck dramatisch schrumpfen muss, so der renommierte Klimawissenschaftler Kevin Anderson. Bereits jetzt sterben laut WHO bereits 150.000 Menschen im Jahr durch klimabedingte Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Erkrankungen. Bei fortschreitender Erwärmung drohen Kipppunkte im Klimasystem überschritten zu werden, etwa wenn die nordischen Permafrostböden schmelzen und gewaltige Mengen des Treibhausgases Methan freisetzen. Um eine Chance zu haben, unter zwei Grad zu bleiben, müssen die Industrienationen ihre Emissionen um 80 Prozent bis 2030 senken – statt um 40 Prozent, wie von der EU angeboten.
    Dazu muss der größte Teil von Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben, so der Bolivianer Pablo Solón. Doch statt die Förderung zu begrenzen, setzen Wirtschaft und Regierungen auf fragwürdige Mechanismen wie den Emissionshandel sowie Risikotechnologien wie Kohlenstoffabscheidung und Geo Engineering. Anstelle solcher „falscher Lösungen“ fordern Klimawissenschaftler und Aktivisten einen raschen Umbau der Infrastrukturen etwa im Verkehr und in der Energieversorgung, eine massive Senkung des Konsums der reicheren Schichten und einen Umstieg von der Agrarindustrie auf kleinbäuerliche ökologische Landwirtschaft. Wenn die Regierungen diesen notwendigen Wandel nicht selbst vollziehen, müssen die Bevölkerungen ihn selbst in die Hand nehmen, durch Initiativen auf kommunaler Ebene und Aktionen des zivilen Ungehorsams wie etwa die Blockade des Braunkohletagebaus.
    Die Sendung gliedert sich in vier Teile:

    1. Das Klimachaos hat begonnen: Von Dürren, Fluten, schmelzendem Permaforst und Kipppunkten im Erdsystem
    2. Extreme Klima-Ungerechtigkeit: Die reichsten 10% für Hälfte der Emissionen verantwortlich / Industrienationen müssen bis 2030 um 80% reduzieren
    3. Falsche Lösungen: Emissionshandel, Kohlenstoffabscheidung und Geo Engineering
    4. Ausstieg aus der Kohlenstoffwirtschaft: Vom fairem Infrastrukturumbau, der Rolle von Bauern und Kommunen und zivilem Ungehorsam

    Quelle: Kontext.TV

  15. Herausforderung Zukunft
    Moderator Michael Krons diskutiert im Streitgespräch zwischen Friedrich Merz (ehemals CDU) und Gregor Gysi (Die Linke) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herausforderung Zukunft“ über die Themen Flüchtlingskrise, Innere Sicherheit, die Zukunft Europas, Transatlantische Beziehungen und Nahost.
    Die Diskussion präsentiert streitlustige politische Köpfe, die jenseits von politisch Rechts und Links, durchaus über die großen gesellschaftlichen Probleme übereinstimmen.
    Quelle: phoenix via YouTube

  16. AfD
    1. Die AfD-Hymne (Pinocchio Presse Supercut) – Jung & Naiv: Ultra Edition
      Unsere Ultras haben sich die BPK von Frauke Petry angeschaut & aus ihren Aussagen die ultimative AfD-Hymne komponiert. Herausgekommen ist ein ultra-geiles Meisterwerk: Denken Sie nicht selbst!
      Quelle: Jung & Naiv via YouTube

    2. KenFM am Telefon: Ulrich Gellermann über die AfD
      Petry Heil?
      AfD steht für Alternative für Deutschland.
      Wer sich die Mühe macht und das Parteiprogramm studiert, muss dann aber feststellen, alternativ ist da wenig.
      Die Partei steht stramm an der Seite der USA, ist ein regelrechter Fan der NATO und sieht vor allem im Sozialstaat das Übel. Angriffskriege und Flüchtlingsströme sind für die AfD genau so wenig Teil einer Kausalkette, wie für den überwiegenden Teil der politischen Konkurrenz.
      Das alles passt zum Personal der Partei.
      Die Köpfe, Kader und Strippenzieher der AfD waren zum überwiegenden Teil über Jahrzehnte unauffällige Mitglieder von CDU oder FDP und/oder waren über Jahre gut bezahlte Autoren oder Ressortchefs einer Presse, die sie heute pauschal als Lügenpresse bezeichnen. Man schrieb für die ZEIT, Cicero, die Welt, die FAZ, den Tagesspiegel, oder die Märkische Allgemeine.
      Die AfD ist eine Mogelpackung, deren Köpfe vor allem eines im Sinn haben, sie wollen endlich die politische Karriere machen, die ihnen in CDU und FDP bisher nicht gelungen ist. Man muss die AfD vor allem als Konkurrenz einer Merkel-CDU verstehen, die nur deshalb am rechten Rand erfolgreich fischen kann, da Mutti das Mutterschiff CDU eher mittig/links ausgerichtet hat und die FDP aktuell in Koma liegt.
      Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es der AfD vor allem gelungen ist, die eigenen Wähler einzuseifen. Diese sind in der Regel eher anti-amerikanisch eingestellt, während die Partei in ihrem Programm den USA regelrecht in den Hintern kriecht. Paradox.
      Wie passt das alles zusammen und muss man die Wähler der AfD dennoch ernst nehmen?
      KenFM sprach mit dem journalistischen Urgestein Ulrich Gellermann, der u.a. den Blog „Rationalgalerie“ betreibt, über das Phänomen AfD.
      Quelle: KenFM via You Tube
  17. MONITOR-Interview mit Rudolf Dreßler, SPD
    Rudolf Dreßler über das Wahldesaster seiner Partei, die Nachwirkungen der Agenda-Politik und warum Arbeiter und Arbeitslose AfD wählen.
    Quelle: ARD
  18. Noam Chomsky im acTVism-Interview: Mainstreammedien sind ein ideologisches Kampfinstrument
    Im Interview mit acTVism Munich anlässlich der Veranstaltung „Deutschlands Rolle in der Europäischen Union und in der internationalen Politik: Nachkriegsgeschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft“, erklärt der US-Intellektuelle Noam Chomsky seine Einschätzung, warum und wie Medienkonzerne gesellschaftliche Protestbewegungen bewusst diskreditieren.
    Noam Chomsky:
    “Die Mainstreammedien sind ein ideologisches Instrument. Sie haben Eigentümer und eine Agenda. Sie haben Werbekunden usw. Und sie sind wichtig. Ich lese sie andauernd, ich bin froh, dass sie da sind. Aber wir sollten keine Illusionen haben. Sie kommen nicht vom Mars. Sie basieren auf bestehenden Strukturen von Macht und Herrschaft in unserer Gesellschaft und das beeinflusst, was sie diskutieren, was sie nicht diskutieren und wie sie das tun. Es wäre fast ein Wunder, wenn es anders wäre…”
    Quelle: RT Deutsch
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