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Zum Abschluss einer unangenehm aufregenden Woche sei eine Leserin der NachDenkSeiten mit einer kleinen Geschichte zum Schmunzeln zitiert.

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Leserbriefe

Sie beginnt mit einem Blumenstrauß für die NachDenkSeiten, mit dem M. Rieke-Jegerlehner  – wie viele andere unserer Leserinnen und Leser auch – uns über die Angriffe der „Tagesschau“ hinwegtröstet. Mit Erfolg.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Liebe Nachdenkseitenredaktion

Ohne Ihre ausführliche Berichterstattung wäre die Medienlandschaft sehr viel ärmer. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, bevor ich die Nachdenkseiten entdeckt hatte. Die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF hinterließen oft Ratlosigkeit ebenso wie viele Artikel in den Printmedien.

Das konnte doch nicht alles richtig sein. Dann las ich die „Schock-Strategie“ von Naomi Klein und forschte im Internet nach weiteren Ausführungen zum Neoliberalismus. Dabei stieß ich auf die NDS. Seitdem wird mir täglich klar, dass wir von den üblichen Medien übel manipuliert werden. Ich kann auf die NDS nicht mehr verzichten und kenne etliche Freunde und Bekannte, denen es ebenso geht. Durch die vielen unterschiedlichen Artikel, die Sie täglich veröffentlichen, wird man zum Selberdenken angeregt und dann kann man die sogenannten Fakenews (ich nenne sie lieber auf gutdeutsch Lügen) leichter entlarven. Das kann den Kreisen, die uns so gern glauben machen, die neoliberale Politik sei alternativlos und es gehe Deutschland so gut wie seit langem nicht mehr, natürlich nicht gefallen. Darum die Kampagne gegen Sie, Herrn Lüders, Dr. Ganser und viele mehr.

Für viele kritische Geister ist das leicht zu durchschauen. Also, machen Sie unbeirrt weiter. Vor Jahren habe ich meine Abos von Spiegel, Zeit und Stern gekündigt, das Nachdenkseiten-Abo werde ich nicht kündigen.

Zum Schluss möchte ich einen Witz aus meiner Jugendzeit in den 60er Jahren wiederbeleben im Hinblick auf den allgegenwärtigen Chefredakteur der Bildzeitung:

Ein Politiker stirbt und zieht in den Himmel ein, wo Petrus ihn mit den Gepflogenheiten vertraut macht, als ein lauten Läuten ertönt. Verwundert fragt der Politiker, was das zu bedeuten habe. „Da hat ein Mensch auf der Erde gelogen“. Dem Politiker wird unbehaglich und schon kurze Zeit später zuckt er bei mehrmaligem Läuten zusammen. „Jetzt hat ein Politiker Wahlversprechen gemacht“ erläutert Petrus. Auf einmal ertönt ein langanhaltendes schrilles alarmartiges Geheul. „Was ist jetzt? Wieder Ein Lügner? “ fragt der Politiker. „Jetzt wird die Bildzeitung ausgeliefert“ sagt Petrus.

Mit freundlichen Grüßen 
M. Rieke-Jegerlehner 

Für alle, die sich noch eigene Gedanken machen:
NachDenkSeiten.de

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