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Videohinweise der Woche

Veröffentlicht in: Videohinweise

Hier finden Sie in der Regel wöchentlich einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. KenFM im Gespräch mit: Jürgen Roth („Der stille Putsch“)
  2. Abraham Melzer: Israel-Kritik ist nicht antisemitisch
  3. KenFM im Gespräch mit: Daniela Dahn („Wir sind der Staat!“)
  4. Bundesregierung weiß von keiner Polizeigewalt in Spanien
  5. Russland, Europa und die USA im geopolitischen Spannungsfeld – eine neue Ost- und eine neue Westpolitik sind überfällig!
  6. Bahn ohne Plan
  7. Diether Dehm Niedersachsen-Wahl / „Europa ist nicht EU – Russland gehört dazu“ / Kritik an Macron-Rede
  8. Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?
  9. Rumänien: Armut „Made in Europe“
  10. Goldene Morgenröte: Eine persönliche Angelegenheit
  11. ÖDP Vortrag 4. September 2017 – Dr. Daniele Ganser: „Interessenspolitik Russland & USA“
  12. Aufwachen #239: Macrons & Guerots Ideen für Europa + CDU-Wundenlecken (mit Hans Jessen)

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. KenFM im Gespräch mit: Jürgen Roth („Der stille Putsch“)
    Am 28. September 2017 starb Jürgen Roth im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit. Anlässlich seines Todes möchten wir auf das Interview hinweisen, das KenFM im Sommer 2014 mit ihm geführt hat.
    Jürgen Roth gehörte zu den namhaftesten investigativen Journalisten im deutschsprachigen Raum. Er ging dorthin, wo es wehtat, all seine Bücher wurden zu Bestsellern. In seinem Buch „Der stille Putsch“ legte sich der Autor erneut mit den Mächtigen der Welt an. Kernthema in „Der stille Putsch“ ist die vollständige Unterwanderung der Demokratie durch die global operierenden Wirtschaftseliten. Kein Bereich ist vor ihnen sicher.
    Auch dieses Buch konnte in diesem Umfang nur entstehen, da sich der Autor zuvor über Monate mit zahlreichen Whistleblowern aus den unterschiedlichsten Chefetagen traf und ihre Aussagen anschließend anonymisiert zu Papier brachte. Während Roths frühere Bücher eine breite Besprechung auch in den öffentlich-rechtlichen Medien erfuhren, ist es um dieses Buch zunächst erstaunlich ruhig geblieben. Das verwundert um so weniger, da Roth in „Der stille Putsch“ zeigt, dass die Korruption und das Kungeln nicht nur traditionell in Wirtschafts- und Bankenkreisen zum festen Bestandteil der Gegenwart gehört, sondern mittlerweile auch große Teile der deutschen Presselandschaft okkupiert hat. Die aufklärende Presse befindet sich im Dauer-Koma, spätestens seit dem 11. September 2001.
    Quelle: KenFM

    Lesen Sie hierzu auch erneut das Interview mit Jürgen Roth auf den NachDenkSeiten vom 05.02.2016.

    Hierzu auch: Der stille Putsch – Wie neoliberale Eliten den Sozialstaat angreifen
    Wie neoliberale Eliten den Sozialstaat angreifen – Investigativautor Jürgen Roth über sein aktuelles Buch
    „(…) Es ist ein stiller Putsch. Kein Putsch, bei dem Blut fließt, bei dem die Soldateska in die Parlamente stürmt — das ist gar nicht mehr notwendig. Das hat die Troika gemacht. Das haben bestimmte interessierte Kapitalgruppen gemacht, über die hier in Deutschland geschwiegen wird. Das wurde mitorganisiert und mitinitiiert von sogenannten kleinen Eliteclubs. Diese Eliteclubs sind keine institutionalisierten Organe, sondern das sind informelle Zusammentreffen von ganz bestimmten politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, die sich alle dadurch auszeichnen, dass sie Vertreter des neoliberalen Systems sind und die im Grunde genommen mit dem, was an sozialen und demokratischen Errungenschaften in Europa in den letzten Jahren erreicht worden ist, nicht zufrieden sind. Sie wollen ihre Macht und ihre Privilegien sichern.“
    „Was wir derzeit in Griechenland, Portugal oder Italien erleben, ist nichts anderes als ein leiser, ein unblutiger Putsch, mit fatalen Folgen auch für Deutschland.“ (Jürgen Roth, 2014)
    Quelle: weltnetzTV

  2. Abraham Melzer: Israel-Kritik ist nicht antisemitisch
    «Wer die Politik Israels kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt», sagt der deutsch-jüdische Publizist Abraham Melzer. Die Meinungsfreiheit werde von Politik und Israel-Lobby unterdrückt, kritisiert er in seinem neuen Buch – und im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.
    Melzer bezeichnet sich als Freund Israels. Aber mit dessen Machtpolitik kann er nichts anfangen. Doch wer das Gebaren der Regierenden im jüdischen Staat kritisiere, werde in Deutschland sofort in die antisemitische Ecke gestellt. Das ärgert den 72jährigen, der seine Kindheit in den 40er- und 50er Jahren in Israel verbracht und im israelischen Militär gedient hat. «Ich hasse dieses Land nicht», sagt er, «aber ich verachte die Politik.» Antisemitismus, der Rassenhass, sei eine ganz andere Kategorie und werde verharmlost, wenn man ihn mit berechtigter Polit-Kritik vermenge.
    Seinen Ärger drückt der bekannte und umstrittene deutsch-jüdische Autor und Verleger in seinem Buch «Die Antisemitenmacher» aus. Das Buch wird nächste Woche in Frankfurt vorgestellt. Zuvor ist Abi Melzer Gast im «Tagesgespräch».
    Zitat Abraham Melzer [transkribiert]: „Ich kritisiere nicht Israel sondern seine Politik. […] Ich tue das, weil ich Israel liebe. […] Ich habe aus Protest gegen die Behandlung der Palästinenser meinen Pass zurückgegeben. […] Für mich sind Leute, die einfach blind die israelische Politik verteidigen und blind jeden, der Israel sachlich kritisiert als Antisemiten bezeichnen, das sind für mich Antisemiten-Macher. Die schaffen Antisemitismus. […] Ich will eine Debatte lancieren, die schon längst fällig ist. […] Zionismus ist eine Ideologie. Man kann Antikommunist sein und nicht Russland hassen. Man kann auch Antikapitalist sein und nicht Amerika hassen. Man wendet sich gegen die Ideologie und nicht gegen Menschen.“
    Quelle: SRF 4 Tagesgespräch

    Das Vorwort von Moshe Zuckermann zu Abraham Melzers Buch können Sie hier auf den NachDenkSeiten lesen „Die Antisemitenmacher oder wie Kritik an der Politik Israels verhindert wird“.

    Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: „Frankfurt schafft während der Buchmesse die Meinungsfreiheit ab“.

  3. KenFM im Gespräch mit: Daniela Dahn („Wir sind der Staat!“)
    Das Buch „Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt“ ist die brillanteste Demokratie-Analyse der letzten Jahre. Die Autorin Daniela Dahn versteht es meisterlich, die schwer angeschlagene Repräsentative Demokratie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit ist. Eine Täuschung. Getäuscht wird die Bevölkerung.
    Dass es dabei um politische Macht und wirtschaftlichen Einfluss einer sich selbst als Elite definierenden Gruppe geht, ist eine Binsenwahrheit, doch gelingt es Dahn in ihrem Buch aufzuzeigen, wie dies geschieht, mit welchen Tricks gearbeitet wird.
    Ihr Buch leistet daher nicht nur das, was man Demaskierung nennen muss, sondern versteht sich auch als Aufforderung. Aufforderung zum Widerstand. „Occupy the Law“ ist Dahns Quintessenz, denn dass sich 1 % der Gesellschaft derart schamlos an der Leistung der 99 % bedienen kann, wird von selbstgestrickten Gesetzen „legalisiert“. Das Recht in diesem Fall nicht von „gerecht“ kommt, lässt sich nicht länger leugnen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer massiver auseinander.
    Dank verrechtlichter Privilegien sorgt die Repräsentative Demokratie dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Das von den Vermögenden installiere Betriebssystem ist bis ins Mark unfair.
    Quelle: KenFM

    Anmerkung C.G.: Ein sehr sehenswertes Interview. Daniela Dahn beweist immer wieder was sie für eine außerordentlich kritische Denkerin ist, die sich über jeden Mainstream hinwegsetzt. Sie setzt in ihrer Analyse Maßstäbe im Sinne von Ethik, Gemeinwohl und Solidarität und erklärt erneut die Voraussetzungen der Plünderung der ehem. DDR, die mangels Wissen über „Vokseigentum“ und ähnliche rechtl. Grundlagen ohne größere Aufstände passieren konnte.

  4. Bundesregierung weiß von keiner Polizeigewalt in Spanien
    Schaut hin, hört zu: Hä? War da was?
    Am Wochenende ist es im Rahmen des katalanischen Unabhängigskeitsreferendum zu massiver Polizeigewalt gekommen, ca. 900 Menschen wurden dabei verletzt. Die Bundesregierung beobachte die Lage vor Ort ganz genau, sagt heute Regierungssprecher Seibert. Polizeigewalt hat man aber offenbar nicht beobachten können: Weder wollte man diese heute verurteilen noch überhaupt anerkennen. Dabei gehört diese Bundesregierung stets zu den ersten, die Polizeigewalt in Russland, der Türkei und sonst wo anprangern… Ein trauriger Tag für die europäischen Werte.
    Ausschnitt aus der BPK vom 4. Oktober 2017 –
    Quelle: jung und naiv

  5. Russland, Europa und die USA im geopolitischen Spannungsfeld – eine neue Ost- und eine neue Westpolitik sind überfällig!
    „Die Seidenstraße (one-Belt-one-Road) ist konstruktiv. Die Regime-Change-Politik ist destruktiv!“ Das sagte Folker Hellmeyer, der als Chefanalyst und Fondsmanager der Bremer Landesbank in den Medien sehr präsent und als Redner sehr gefragt ist, unter großem Beifall. auf der vom Bremer Friedensforum und einigen anderen Organisationen und Initiativen organisierten Veranstaltung. Sie fand statt am 26. September 2017 im Gemeindesaal der Zionsgemeinde in der Bremer Neustadt. Prof. Dr. Rudolf Hickel, der ebenso bekannte und renommierte Professor für Politische Ökonomie und Mitbegründer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, nahm des Öfteren die Bälle auf, die Hellmeyer ihm zuspielte. „America first! ist ein neuer amerikanischer und hochgradig aggressiver Imperialismus“, das erklärte er in seiner kurzen Analyse der letzten Jahre der Außenpolitik des Westens gegen den Osten.
    Zitat Prof. Dr. Rudolf Hickel [transkribiert]: „America first!“ ist ein neuer amerikanischer hochgradig aggressiver Imperialismus. […] Die EU ist historisch nur gerechtfertigt, wenn sie sich von dieser transatlantischen Abhängigkeit freimacht.“
    Quelle: weltnetzTV

    Ergänzend ein Artikel auf der Website des Bremer Friedensforums.

    Jens Berger schrieb zu dem Thema Sanktionen am 27.7.2017: US-Angriff auf Nord Stream 2 – warum ist Merkel auf einmal so kleinlaut?

  6. Bahn ohne Plan
    Beim Bahngüterverkehr steht Deutschland auf der Bremse. Während unsere europäischen Nachbarn viel Geld investiert haben, fehlen hierzulande eigene Gütertrassen.
    Damit wird Deutschland zum Flaschenhals Europas. Es fehlt offensichtlich an einem Gesamtkonzept. Stattdessen betreibt die Bahn Flickschusterei auf Kosten der Gesundheit von Anwohnern – so der Vorwurf von Bürgerinitiativen und Experten.
    Das gestresste Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz ist der wundeste Punkt der Nord-Süd-Magistrale zwischen Rotterdam und Genua: Auf den beiden Rheinseiten donnern täglich 400 Güterzüge und 150 Personenzüge wenige Meter an Wohnhäusern vorbei durch das vormals idyllische Weltkulturerbe.
    Und das könnte jetzt auch in Frankfurt passieren: „ZDFzoom“ vorliegende Dokumente aus der Bahnspitze und Interviews mit Politikern belegen, dass die Bahn eine teilweise Umleitung der Güterzüge von Koblenz über das mittelhessische Gießen, entlang der Nidda in die Wetterau, über Bad Vilbel und Frankfurt West, bis zur geplanten Mannheim-Anbindung am Frankfurter Flughafen durchsetzen will. Täglich sollen nach Berechnungen des Umweltbundesamtes bis zu 220 schwere Güterzüge durch dichte Wohnsiedlungen rattern, wo bisher gerademal 23 unterwegs sind.
    Ganz anders die Verkehrspolitik unserer europäischen Nachbarn: Mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wurde ein Meilenstein für den europäischen Güterverkehr auf Schienen gelegt. Von Rotterdam, dem drittgrößten Seehafen der Welt, bis Genua werden derzeit etwa zehn Millionen Container auf der 1400 Kilometer langen Schienen-Magistrale transportiert. In zehn Jahren soll es das Dreifache sein, prognostizieren Verkehrsexperten. Die Niederlande haben 4,7 Milliarden in ihr Schienennetz und damit in die Beschleunigung des Güterverkehrs investiert, die Schweiz nach 17-jähriger Bauzeit und immensem finanziellem Aufwand für das Licht am Ende des Tunnels gesorgt, und auch die Italiener haben ihre Hausaufgaben bis Genua gemacht.
    In Deutschland werden dagegen das Mittelrheintal und die künftig verlärmten Teile Hessens zum Beispiel für eine fehlgeleitete Bahnpolitik, die sich beim Großprojekt Genua-Rotterdam niederschlägt. Dabei gäbe es sozial-und umweltverträgliche Alternativen, die zusätzlich mehr Güter auf die Schiene bringen könnten.
    Quelle: ZDF

    Anmerkung J.K.: Erschütternde Reportage über die „fortschrittliche“ Verkehrspolitik in Deutschland. Wer die täglichen LKW-Staus auf den Autobahnen erlebt kann hier nur noch den Kopf schütteln.

  7. Diether Dehm Niedersachsen-Wahl / „Europa ist nicht EU – Russland gehört dazu“ / Kritik an Macron-Rede
    Wenn man für die europäische Integration ist, ist man nicht automatisch für die EU. Dr. Diether Dehm (Die Linke) kritisiert die Europa-Rede des französischen Präsidenten Macron scharf. Bis auf einen Lichtblick sei sie „reiner Schwachsinn“.
    Im Gespräch mit Sputnik betrachtet Dehm, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Europäische Angelegenheiten ist, die Rede Macron und die EU im medizinischen Kontext und voller Sarkasmus: „Wenn ich einen Patienten habe, der eine schwere Erkrankung hat, verordne ich ihm die Verdoppelung dessen, was ihn krank gemacht hat.“ Für die EU und die Rede Macrons bedeutet das in seinen Augen Folgendes:
    „Die EU hat ihr prinzipiell undemokratischer Charakter krank gemacht. Außerdem ihre asoziale Konstruktion – bei der Streikrecht und die Sozialstaatlichkeit auf dem Altar geopfert werden können. All das verschärft Macron noch mit seiner Forderung nach einer gemeinsamen Armee.“
    Diether Dehm [transkribiert] zur anstehenden Niedersachsen-Wahl: „[…] (Schwarz-Gelb) ist nur zu verhindern, wenn Die Linke einrückt (ins Parlament). […] Mit dem „Kopf-an-Kopf-Rennen“ will man aber SPD-Wähler davon abhalten […] Die Linke zu wählen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen hat nur einen Sinn um schwankende Wähler von der Linken wegzuholen. […] und die (Umfrageinstitute) verspielen ihren guten Ruf [… ] Der Sinn der Übung ist, Die Linke bis eine Woche vor der Wahl bei 5% oder 6% zu halten und dann plötzlich zu sagen: ‚Die Linke hat 4%, wenn ihr jetzt Linke wählt, verliert ihr eure Stimme, wählt SPD, da ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.‘ […] Die Niedersachsen-Wahl ist von extremer symbolischer Bedeutung.
    Dort ist der VW-Konzern, der einzige Konzern, der trotz seiner gigantischen kriminellen Verfehlungen an der Konzernspitze, was Diesel-Gate anbetrifft, der noch zu 20% einen demokratischen Landesanteil hat. […] Natürlich wollen sie das gerne schleifen, damit auch diese 20% in die Hand der Börsen, der Aktionäre kommen, so wie bei Daimler und bei BMW und sie wollen den Diesel-Gate-Skandal, der BMW und Daimler genauso betrifft wie Audi und VW nutzen, um diesen 20%-Anteil zu schleifen. Also von daher ist politisch strategisch Niedersachsen von einem hohen Stellenwert. […] Stefan Weil und auch andere haben erhebliche Fehler gemacht, aber […] man kann das Volkswagen-Gesetz auch demokratisieren, man kann es gegenüber der EU auch kämpferisch verteidigen mit MEHR Demokratie-Anspruch und MEHR Ökologie-Anspruch, aber dazu müsste man die 20% erst einmal verteidigen, die das Land hat, und dürfte nicht einfach sagen wir geben das jetzt Preis, weil die VW-Spitze so versagt hat in der Diesel-Gate-Affäre und den kriminellen Machenschaften.“
    Quelle: SNA Radio

  8. Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?
    Verstößt es gegen die Menschenwürde, wenn Maschinen töten, oder kann moderne Technik den Tod von Zivilisten verhindern? Die Dokumentation geht der Frage nach, ob man es Algorithmen überlassen darf, über Menschenleben zu entscheiden.
    Quelle: Das Erste Mediathek
  9. Rumänien: Armut „Made in Europe“
    300 Euro im Monat verdienen Arbeiter und Arbeiterinnen in der Textilindustrie, den gesetzlichen Mindestlohn – dabei sind die Preise für Lebensmittel ähnlich hoch wie in Mitteleuropa. Unbezahlte Überstunden, keine Heizung im Winter, keine Lüftung im Sommer, Ohnmachtsanfälle, brüllende Chefs – aber die Textilindustrie Rumäniens wirbt mit dem Label Made in EU
    Quelle: arte
  10. Goldene Morgenröte: Eine persönliche Angelegenheit
    Der Aufstieg von Chrysi Avgi zeigt das rechte Potenzial, das in einer Gesellschaft schlummert und unter bestimmten Umständen vom Rechtsextremismus genutzt werden kann. Die Wirtschafts- und Finanzkrise und die damit seit 2010 in Griechenland einhergehenden extremen sozialen Verwerfungen bereiteten den Boden für den Aufstieg der griechischen Neonazis. Regisseurin Angelique Kourounis geht in der Dokumentation den Fragen nach: Wie kann eine offen rassistische Partei die jahrelang unbedeutend war, plötzlich mit 18 Abgeordneten ins Parlament einziehen? Warum kann eine Partei, die Gewalt, Sexismus und Mord propagiert nach jeder Gewalttat ihre Unterstützerkreise erweitern? Fragen, die leider nicht nur in Griechenland gestellt werden.
    Quelle: OmniaTV & arte
  11. ÖDP Vortrag 4. September 2017 – Dr. Daniele Ganser: „Interessenspolitik Russland & USA“
    Quelle: ÖDP München

  12. Aufwachen #239: Macrons & Guerots Ideen für Europa + CDU-Wundenlecken (mit Hans Jessen)
    Emmanuel Macron. Schon mal irgendwo gehört? Der Mann aus dem Süden hat kühne Ideen: „Es wäre gut, durch Europa reisen zu können, ohne es dadurch zu zerstören.” Es steckt alles drin: Klima, Sicherheit, Zukunft, Frieden, kontinentale Nachbarschaft. Leider trennt uns eine hohe Sprachbarriere von ihm, aber wir sind zuversichtlich, gut verstanden zu haben was uns der französische Präsident sagen wollte. Bei der deutschen Professorin Ulrike Guerot sind wir uns da weniger sicher – ganz ohne Sprachbarriere. Sie redet zu wenig übers Geld und unsere Politiker zu viel.
    Quelle: Tilo Jung

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