Hinweise des Tages

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  1. Contra Elterngeld: Besser Kinderarmut bekämpfen
    Die Absicht der großen Koalition, ein einkommensabhängiges Elterngeld einzuführen, sorgt für Streit. Gregor Gysi (Linkspartei) hält es für ein ungerechtes Instrument, dessen Wirksamkeit außerdem zu bezweifeln sei. Er plädiert stattdessen für flächendeckende Kinderbetreuung.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (07.07.2006)
  2. Pro Elterngeld: Endlich können auch Väter loslegen
    Mit dem Elterngeld wächst die Chance für Männer, sich ihren Kindern mehr als heute zu widmen.
    Quelle: Nicht mehr erreichbar (07.07.2006)
  3. Vergleich der Kinderbetreuungs-Kulturen in Schweden, Frankreich und Deutschland
    Die bundesdeutsche Familienpolitik leidet unter einer Fehlsteuerung: einer Konzentration auf monetäre Leistungen auf Kosten der Dienstleistungen für Kinder. Von den drei untersuchten Ländern ist in Deutschland der Anteil der Dienstleistungen am geringsten: Hier gibt es die wenigsten Einrichtungen zur Kinderbetreuung und geringe öffentliche Hilfen.
    Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

    Kommentar:
    Der Beitrag aus dem Jahr 2003 kann als Quelle für Diskussionen über das Elterngeld dienen.

  4. Teflon-Grundstoffe im Blut
    Die Wasser abweisende Chemikalie PFOA gilt als gesundheitsschädlich. DuPont wusste das und hat geschwiegen. Jetzt vereinbarten Konzern und US-Umweltbehörde eine Strafe in Höhe von 16,5 Millionen Dollar.
    Quelle: taz
  5. HEDGEFONDS: “Die Gefahr einer Blase ist real”
    Eine stärkere Regulierung von Hedgefonds ist nötig, sagt Alan J. Brown, Chefstratege der Investmentgesellschaft Schroders. Im Krisenfall seien die Kapitalmärkte gegen allzu große Schäden zwar gewappnet. Problematisch sei aber, dass die Fonds bei ihren Spekulationsgeschäften mittlerweile exzessiv Kredite einsetzen.
    Quelle: MANAGER MAGAZIN
  6. HEDGEFONDS: Denn sie wissen nicht, was sie tun
    “Der Einsatz von Fremdkapital vergrößert jedoch nicht nur die Renditen, sondern erhöht auch die Liquiditäts-, Markt- und Kreditrisiken”, schreibt der Internationale Währungsfonds IWF in einem “Stability Report”. Strauchelt ein Fonds, reißt er die Banken, mit deren Geld er spekuliert, mit in die Krise – mit kaum absehbaren Folgen für die Kapitalmärkte.
    Quelle: MANAGER MAGAZIN