Wir werben für unsere eigenen Bücher, weil sie aktuell sind – und hilfreich zum Verständnis des Geschehens

Ein Artikel von:

Als wir Autoren und Macher der NachDenkSeiten im vergangenen Herbst unsere neuesten Bücher veröffentlichten, haben wir die Corona-Krise und -Debatte nicht vorhergesehen.

Dennoch helfen beide Bücher beim Verständnis des Geschehens und vor allem auch zur kritischen Betrachtung der Debatte. Deshalb empfehlen wir sie als Osterlektüre und Ostergeschenk. Jens Berger und Albrecht Müller.

Vermeiden Sie, wenn es geht, die Bestellung bei Amazon. Fragen Sie bei Ihrem örtlichen Buchhandel nach, ob er Bücher verschickt.

Oder bestellen Sie bei den Buchkomplizen. Dort finden Sie „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ und „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen“ und andere Bücher, auch von anderen Verlagen.

Von den Buchkomplizen wurde uns versichert, dass die Auslieferung bei sofortiger Bestellung so erfolgt, dass die Sendung Sie noch vor Ostern erreichen müsste.

Nachtrag:

Als Autoren und Freunde der Buchkomplizen haben wir gerade auch Empfehlungen für andere Bücher ausgesprochen. Diese finden Sie hier:

Jens Bergers Empfehlung für die Buchkomplizen:
Thomas Piketty: KAPITAL UND IDEOLOGIE

„Pikettys neues Meisterwerk ist mit seinen 1.312 Seiten genau die richtige Lektüre, um jeden Lockdown mit Gewinn durchzustehen. Der französische Starökonom erzählt nicht weniger als die Geschichte des Kapitalismus – und dies ist auch die Geschichte der Sklaverei, die Geschichte der Ausbeutung und die Geschichte der Ungleichheit. Wer unser heutiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Und wer das Buch gelesen hat, kommt an der Kritik unseres heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nicht vorbei. Lesebefehl!“

Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, empfiehlt:
Neil Postman: WIR AMÜSIEREN UNS ZU TODE

Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie. „Der Autor hat bestätigt, was für eine kurze Periode, von 1978-1982, Richtschnur der Politik des damaligen Bundeskanzlers und der Bundesregierung war: die Einsicht, dass die Vermehrung der Fernseh- und Hörfunkprogramme und ihre Kommerzialisierung tödlich sein wird.“
 
Anette Sorg, verantwortlich für die Gesprächskreise der NachDenkSeiten, empfiehlt:
Arno Gruen: DEM LEBEN ENTFREMDET: WARUM WIR WIEDER LERNEN MÜSSEN ZU EMPFINDEN

Der Psychoanalytiker Gruen analysiert und beschreibt den Zustand unserer Zivilisation, in welcher die Empathie durch das Kognitive verdrängt wurde; eine Gesellschaft, in welcher Kampf und Konkurrenz als Triebfedern unserer Existenz gelten. Am Ende seines Buches weist er uns mit diesen Sätzen den Weg: „Liebe – und nicht Profit, Größe oder Leistung – ist das entscheidende Merkmal unserer Evolution. Unsere Zivilisationsentwicklung beeinträchtigt Liebe und damit Empathie nachhaltig, oft zerstörerisch … Paradoxerweise können wir uns selbst nur helfen, wenn wir den Anderen helfen. Die Voraussetzung für das Überleben unserer Spezies sind Liebe und Mitgefühl, unsere Fähigkeit, anderen beizustehen und ihren Schmerz zu teilen … Das Gefühl der Verbundenheit mit allen Lebewesen kann nur erreicht werden, wenn wir erkennen, dass wir alle vereint und voneinander abhängig sind.“
(2013 erschienen und heute aktueller denn je)