{"id":37444,"date":"2017-03-17T11:02:28","date_gmt":"2017-03-17T10:02:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444"},"modified":"2018-10-26T07:24:30","modified_gmt":"2018-10-26T05:24:30","slug":"videoproduktionen-der-nachdenkseiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444","title":{"rendered":"Videoproduktionen der NachDenkSeiten"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie die &Uuml;bersicht der Videoproduktionen der NachDenkSeiten und Verweise auf Mitschnitte von Vortr&auml;gen der NachDenkSeiten-Macher.<\/p><h3>Denkfehler<\/h3><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df01\">Export&uuml;bersch&uuml;sse sind prima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df02\">Steigende Aktienkurse sind gut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df03\">Alles ist neu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df04\">Sparabsicht = Sparerfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df05\">Wachstum ist schlecht<\/a><\/li>\n<\/ul><h3>Methoden der Manipulation<\/h3><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm01\">Verschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm02\">Die gleiche Botschaft aus verschiedenen Ecken kommen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm03\">Geschichten verk&uuml;rzt erz&auml;hlen<\/a><\/li>\n<\/ul><h3>Weitere Produktionen<\/h3><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#wp01\">Warum NachDenkSeiten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#wp02\">Die Alternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#wp03\">Sahra Wagenknecht im Gespr&auml;ch mit Albrecht M&uuml;ller (Juli 2016)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#wp04\">Das US-Imperium ist eine Oligarchie &ndash; Vortrag von Daniele Ganser in Landau<\/a><\/li>\n<\/ul><h3>Vortr&auml;ge Albrecht M&uuml;ller<\/h3><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#vam01\">Terroranschl&auml;ge &ndash; Eine Antwort auf die Kriege des Westens?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#vam02\">Quo vadis, Europa &ndash; gute Nachbarschaft mit Russland oder Konfrontation und Kriegsgefahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#vam03\">Reiche werden immer reicher &ndash; Arme immer &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#vam04\">Alternativen zum Neoliberalismus &ndash; Programm und Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#vam05\">&Uuml;ber den Verlust des kritischen Denkens und warum wir es wieder brauchen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28283\">Meinungsmache bestimmt wesentlich die politischen Entscheidungen. Albrecht M&uuml;llers Vortrag in Kiel vom 04.11.2015.<\/a><\/li>\n<\/ul><h3>Pleisweiler Gespr&auml;che<\/h3><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg20\">20. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Heiner Flassbeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg21\">21. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg22\">22. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Norman Birnbaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg23\">23. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Willy Wimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg24\">24. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Werner R&uuml;gemer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg25\">25. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Malu Dreyer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg26\">26. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Dr. Johannes Posth<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg27\">27. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Michael Hartmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg28\">28. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Rainer Mausfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg29\">29. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Dr. Peter Becker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#pg30\">30. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr style=\"margin: 30px 0;\"><\/div><h3>Denkfehler<\/h3><p><a name=\"df01\"><\/a><strong>Export&uuml;bersch&uuml;sse sind prima<\/strong><\/p><p>Die Qualit&auml;t der politischen Entscheidungen leidet heute darunter, dass die &ouml;ffentliche Debatte voll von Vorurteilen und Denkfehlern ist. Ein Denkfehler mit gravierenden Folgen f&uuml;r unseren Wohlstand wie auch f&uuml;r die Entwicklung Europas ist die Vorstellung, Export&uuml;bersch&uuml;sse bzw. Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse seien unabh&auml;ngig von der Situation als gut und vorteilhaft zu betrachten. <\/p><p>Die f&uuml;hrenden Politikerinnen und Politiker schw&auml;rmen von der Exportweltmeisterschaft. Tats&auml;chlich sind Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse bzw. Export&uuml;bersch&uuml;sse Belege daf&uuml;r, dass wir G&uuml;ter und Dienstleistungen verschenken. Wir leben unter unseren Verh&auml;ltnissen. Und wir bringen mit diesem unsinnigen Ehrgeiz obendrein andere V&ouml;lker in gro&szlig;e Schwierigkeiten. Das Spiegelbild unserer &Uuml;bersch&uuml;sse sind n&auml;mlich deren Defizite. <\/p><p>Auf Dauer kann eine W&auml;hrungsunion nur dann unbeschadet &uuml;berleben, wenn sich &Uuml;bersch&uuml;sse und Defizite auf mittlere Sicht die Waage halten. Im Video wird darauf hingewiesen, dass die Wissenschaft von der &Ouml;konomie wie auch die entscheidenden Politiker\/Innen schon einmal viel kl&uuml;ger waren. Mit der neoliberalen Ideologie kam auch der R&uuml;ckschritt. Regression nennt man das. Zur&uuml;ckfallen auf fr&uuml;here Stufen der geistigen Entwicklung, wird das im Duden genannt.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34559\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/BdfPpRIKNSo\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/178184064\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"df02\"><\/a><strong>Steigende Aktienkurse sind gut<\/strong><\/p><p>Jahrelang, vor allem in den 1990er Jahren des letzten Jahrhunderts, wurde von Politik, Wirtschaft und Medien der Eindruck vermittelt, steigende Aktienkurse seien positiv zu bewerten. Damit verbunden wurde der falsche Eindruck erweckt, auch die Spekulation sei positiv zu bewerten. <\/p><p>Es ist nicht zu bestreiten, dass es f&uuml;r einen Aktienk&auml;ufer und -besitzer angenehm ist, wenn der Kurs und damit der Wert seiner Aktien steigt. Aber diese f&uuml;r den Einzelnen geltende Bewertung kann man nicht auf die Volkswirtschaft &uuml;bertragen. Volkswirtschaftlich betrachtet ist die Entwicklung der Aktienkurse nach oben oder nach unten ziemlich irrelevant.<\/p><p>Im Video wird auch beschrieben, dass sich die Bewertung dieser Vorg&auml;nge im Zeitablauf verschoben hat. Noch in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde Spekulation kritisch betrachtet. Das galt insbesondere f&uuml;r den Grundst&uuml;cksmarkt. Es wurde damals dar&uuml;ber nachgedacht, die Spekulationsgewinne steuerlich abzusch&ouml;pfen. Und damals wurden steigende Aktienkurse prinzipiell auch nicht anders betrachtet.<\/p><p>Die Wertung dieser Vorg&auml;nge ist heute auf den Kopf gestellt. F&uuml;r den Kauf von Aktien und anderer spekulativer Wertpapiere wird massiv geworben. In den neunziger Jahren sind viele Menschen mit einer massiven Propaganda dazu &uuml;berredet worden, ihre kleinen Ersparnisse in Aktien, zum Beispiel der Deutschen Telekom, anzulegen. Viele haben viel verloren.<\/p><p>Eine besondere Rolle spielten auch die &Ouml;ffentlich-rechtlichen Medien, insbesondere die ARD. Mit ihrer Sendung zur besten Sendezeit, &bdquo;B&ouml;rse vor acht&ldquo;, wurde immer wieder und wird bis heute der Eindruck erweckt, steigende Aktienkurse seien volkswirtschaftlich positiv zu bewerten und sinkende Aktienkurse negativ.<\/p><p>Es gibt in Deutschland rund 3,4 Millionen Aktienbesitzer. Es gibt mindestens doppelt so viele Hundebesitzer in Deutschland. Warum also keine spezielle t&auml;gliche Sendung f&uuml;r die Hundebesitzer? &bdquo;Hunde vor acht!&ldquo; So grotesk das klingt, damit w&uuml;rde klar, wie irrelevant die t&auml;glichen Sendungen zur F&ouml;rderung der sogenannten Aktienkultur sind. <\/p><p>Auch die Vorstellung, dass bei steigenden Aktienkursen Werte geschaffen w&uuml;rden und bei fallenden Aktienkursen Werte vernichtet w&uuml;rden, beruht auf dem beschriebenen Denkfehler. Mit steigenden Aktienkursen steigen die Buchwerte aber nicht die realen Werte. Und umgekehrt.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35785\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/TdR0s_GFifM\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/191123170\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"df03\"><\/a><strong>Alles ist neu<\/strong><\/p><p>Um die letzte Jahrhundertwende herum, also insbesondere zwischen dem Jahr 2000 und 2005 ist es den gro&szlig;en Strategen zur Durchsetzung &ouml;konomischer Interessen gelungen, bei einer gro&szlig;en Zahl von Menschen die Vorstellung einzupflanzen, es sei alles neu in der Welt, der demographische Wandel sei neu, die Globalisierung sei neu und wir m&uuml;ssten uns auf diese g&auml;nzlich neuen Entwicklungen mit entsprechenden Strukturreformen einstellen. Wir m&uuml;ssten Reformen machen, der Sozialstaat sei nicht mehr tragbar &ndash; so wurde uns auf vielf&auml;ltige Weise erz&auml;hlt.<\/p><p>Anette Sorg und Albrecht M&uuml;ller erl&auml;utern im Gespr&auml;ch, wie wirksam die Parole und die Behauptung waren, heute w&uuml;rden wir in sehr ver&auml;nderten Verh&auml;ltnissen leben. Die Agenda 2010 und auch die Privatisierung von &ouml;ffentlichen Unternehmen und auch die Privatisierung von bisher &ouml;ffentlich bereitgestellten Dienstleistungen wurden weitgehend mit solchen Behauptungen begr&uuml;ndet.<\/p><p>Auch die verschiedenen Freihandelsabkommen halten unsere politischen F&uuml;hrungskr&auml;fte f&uuml;r dringlich, weil die Globalisierung dies erfordere.<\/p><p>Es gab und es gibt immer wieder Ver&auml;nderungen in der Weltgeschichte. Aber das sind quantitative Ver&auml;nderungen. Ein qualitativer Sprung war weder der demographische Wandel noch der Ausbau des Welthandels.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35886\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/-_GWFr_SZAQ\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/192094449\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"df04\"><\/a><strong>Sparabsicht = Sparerfolg<\/strong><\/p><p>Dass Menschen bei ihrer Einsch&auml;tzung und Bewertung von wirtschaftlichen Vorg&auml;ngen von ihrer privaten Erfahrung ausgehen, ist verst&auml;ndlich. <\/p><p>Dass Politiker, die f&uuml;r eine gesamte Volkswirtschaft verantwortlich sind, auch nur von ihrer subjektiven privaten Erfahrung ausgehen, ist nicht verst&auml;ndlich. Denn dies hat gravierende negative Folgen. <\/p><p>Auf das Thema Sparen &uuml;bertragen hei&szlig;t das:<\/p><p>Ein Einzelner und eine Familie machen immer wieder die Erfahrung, dass es sich im Vorfeld von gr&ouml;&szlig;eren Anschaffungen lohnt zu sparen, und dass sie in der Regel ihre Sparabsicht auch verwirklichen k&ouml;nnen. Wenn sie nicht krank werden oder arbeitslos oder andere schwierige Umst&auml;nde eintreten, dann k&ouml;nnen sie entsprechend ihrem Einkommen Geld beiseitelegen. <\/p><p>F&uuml;r den Finanzminister gilt das nicht. Jedenfalls h&auml;ngt der Erfolg seiner Sparabsicht wesentlich von der wirtschaftlichen, genauer gesagt der konjunkturellen Lage der Volkswirtschaft und des Landes ab, f&uuml;r das er arbeitet. In einem schlechten konjunkturellen Umfeld wird der Sparversuch dazu f&uuml;hren, dass die &Ouml;konomie noch st&auml;rker einbricht und am Ende weniger gespart werden kann. Bei mehreren europ&auml;ischen Staaten ist genau dieser Fall eingetreten. Die Bundesregierung hat im Verein mit internationalen Einrichtungen wie dem Internationalen W&auml;hrungsfonds andere Regierungen zum Streichen von Ausgaben &ndash; zum Sparen &ndash; gezwungen. Aber der Sparerfolg blieb aus. In Griechenland und anderen s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten kann man das konkret beobachten. Und man kann die Folgen im sozialen und menschlichen Bereich sehen, die ein solcher Sparkurs &ndash; der volkswirtschaftlich betrachtet keiner ist &ndash; verursacht.<\/p><p>Dass dies anders sein k&ouml;nne, dass auf die Sparabsicht auch volkswirtschaftlich betrachtet der Sparerfolg zwingend folge, ist ein Denkfehler. <\/p><p>Im Gespr&auml;ch zwischen Anette Sorg und Albrecht M&uuml;ller kommen dann noch eine Reihe anderer nahe liegender Gesichtspunkte zur Sprache:<\/p><p>Die Fragw&uuml;rdigkeit der Einrichtung einer Schuldenbremse<\/p><p>Die Vorstellung, man k&ouml;nne als Volkswirtschaft mit der Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen und Unternehmen etwas gewinnen. Wer auf diese Weise Schulden abbaut, baut zugleich das Verm&ouml;gen ab. Er verk&uuml;rzt sozusagen die Bilanz. Dabei von einem Erfolg oder einem Gewinn zu sprechen, folgt aus einer sehr engen Sicht der volkswirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge.<\/p><p>Auch wenn die politisch Verantwortlichen sparen, indem sie in die Infrastruktur nicht mehr investieren, nicht reparieren und nicht erneuern, dann kann man von einem Gewinn f&uuml;r die betroffenen V&ouml;lker nicht sprechen.<\/p><p>In einem kleinen historischen R&uuml;ckblick berichtet Albrecht M&uuml;ller von einem Gespr&auml;ch mit der Witwe eines Staatssekret&auml;rs im Reichsarbeitsministerium am Ende der Weimarer Republik. Sie berichtete, was Kenner wissen: die Investitionsprogramme zur F&ouml;rderung der Konjunktur und Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit lagen in der Schublade. &bdquo;Sparkommissar&ldquo; Br&uuml;ning hat das Sinnvolle verhindert. Mit weitreichenden Folgen f&uuml;r unser Land und Europa.<\/p><p>So wiederholen sich die Fehler. Man glaubt es kaum.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36091\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/5o9B4rfDCZI\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/194013578\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"df05\"><\/a><strong>Wachstum ist schlecht<\/strong><\/p><p>Das Thema dieses Gespr&auml;ches h&auml;tte genauso gut hei&szlig;en k&ouml;nnen: &bdquo;Denkfehler: Wachstum ist gut&ldquo;. Man kann ein solches Urteil &uuml;ber die Ver&auml;nderung des Bruttoinlandsprodukts innerhalb eines Zeitraums, in der Regel innerhalb eines Jahres, nicht f&auml;llen, ohne zu untersuchen, was da gewachsen ist und unter welchen Umst&auml;nden. Dennoch wird die Debatte zu diesem Thema hei&szlig; und kontrovers und teilweise total aneinander vorbei gef&uuml;hrt.<\/p><p>Es kommt drauf an, was w&auml;chst. So ist doch wohl zum Beispiel gegen die Verbesserung der Lehrer-Sch&uuml;ler-Relation, die normalerweise zu einem h&ouml;heren Wachstum f&uuml;hrt, weil Menschen arbeiten und Geh&auml;lter gezahlt werden, nichts einzuwenden. Auch &uuml;brigens nicht gegen die Versorgung von Menschen und Familien, denen wichtige G&uuml;ter fehlen.<\/p><p>Es kommt drauf an, ob Ressourcen wild verbraucht werden oder geschont werden. Die Behauptung, Wachstum sei &ouml;kologisch generell problematisch, ist falsch.<\/p><p>Im Video kommen Besch&auml;ftigungsprogramme zur Sprache, deren Wirkung man an den erfolgten Investitionen sehen konnte und die rundum sinnvoll waren. Auch sie f&uuml;hrten im Zeitraum ihrer Realisierung zu einer h&ouml;heren Wachstumsrate. Gegen solches Wachstum zu polemisieren, macht keinen Sinn.<\/p><p>Kritisch begleiten sollte man allerdings die Spr&uuml;che und die Politik, die mit den Freihandelsabkommen verbunden sind. Da wird in der Regel hervorgehoben, der Freihandel f&uuml;hre zu einem h&ouml;heren Wachstum, und dabei wird nicht gefragt, was das f&uuml;r die &ouml;kologische Belastung und f&uuml;r den Ressourcenverbrauch bedeutet. Und schon gar nicht wird beachtet, dass es m&ouml;glicherweise Alternativen g&auml;be. Zum Beispiel die st&auml;rker auf Regionen konzentrierte wirtschaftliche T&auml;tigkeit.<\/p><p>&Auml;hnlich unkritisch gehen viele Menschen und Politiker immer noch mit einer wachstumsf&ouml;rdernden Agrarentwicklung um. Die extreme Chemisierung der Landwirtschaft hat uns hohe Wachstumsraten der Nahrungsmittelproduktion gebracht &ndash; versehen mit einem hohen Preis.<\/p><p>Das Video ist insgesamt ein Beitrag zur differenzierteren Betrachtung eines in der &Ouml;ffentlichkeit breit diskutierten Ph&auml;nomens.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36190\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/h8A31XNdeFY\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/194789199\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p>&nbsp;<\/p><h3>Methoden der Manipulation<\/h3><p><a name=\"mdm01\"><\/a><strong>Verschweigen<\/strong><\/p><p>Wenn Politiker und Medien mehrheitlich wichtige Informationen weglassen und verschweigen, dann entsteht ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit. Das oft systematisch betriebene Verschweigen ist deshalb eine wirksame Methode der Meinungsmache. So hat etwa die Frage, wie Einkommen und Verm&ouml;gen in unserem Land verteilt sind, &uuml;ber lange Zeit keinerlei Aufmerksamkeit erfahren. Und deshalb war die Korrektur der im wirtschaftlichen Prozess entstehenden Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen kein Thema der &ouml;ffentlichen Debatte. Das Thema ist schlicht totgeschwiegen worden, obwohl die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen so ungerecht ist, dass man den Zustand skandal&ouml;s nennen kann.<\/p><p>Ein anderes Beispiel f&uuml;r systematisches Verschweigen begegnet uns in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik. Wenn &uuml;ber die Entstehung des neuen und gef&auml;hrlichen Ost-West-Konfliktes beratschlagt wird, dann wird in der Regel unterschlagen, dass der Westen und die NATO mit der Ausdehnung der NATO bis an die Grenzen Russlands wesentlich zur Versch&auml;rfung beigetragen hat.<\/p><p>T&auml;glich begegnen uns andere Beispiele und Belege f&uuml;r diese windige Methode des Verschweigens wichtiger Informationen.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34688\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/8FOQyNL34_k\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/179438933\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"mdm02\"><\/a><strong>Die gleiche Botschaft aus verschiedenen Ecken kommen lassen<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die Zustimmung und die Mehrheitsf&auml;higkeit der Agenda 2010 und der Hartz IV- Gesetze war es entscheidend, dass sich nicht nur die Vertreter der Arbeitgeber und der Wirtschaft f&uuml;r diese sogenannte Reform ausgesprochen haben, sondern auch Teile der Gewerkschaften und Pers&ouml;nlichkeiten wie Erhard Eppler und G&uuml;nter Grass, von denen man eine Sympathie f&uuml;r die Agenda 2010 nicht erwartet h&auml;tte.<\/p><p>Den Menschen, die unter den Eindruck von sehr divergierenden und von verschiedenen Absendern kommenden Meinungs&auml;u&szlig;erungen mit dem gleichen Inhalt kommen, kann man nicht vorwerfen, dass sie sich der vermeintlichen Mehrheitsmeinung beugen. Was sonst sollten sie tun? Erst wenn sie die Methoden durchschauen, werden sie resistent gegen diese geschickte Methode der Manipulation.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34772\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/vZpBV9ELrEg\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/180280743\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"mdm03\"><\/a><strong>Geschichten verk&uuml;rzt erz&auml;hlen<\/strong><\/p><p>Die Methode, einen Vorgang verk&uuml;rzt zu erz&auml;hlen, also wegzulassen, was in die eigene Interpretation nicht passt, hat eine alte Tradition. Schon die Eroberung der Lebensr&auml;ume der Indianer durch den wei&szlig;en Mann ist so zu besch&ouml;nigen versucht worden: Die Pfeile der Indianer waren die Ursache des Konflikts und des Todes und der Vertreibung.<\/p><p>Heute hat diese Methode richtig gute Konjunktur:<\/p><p>Die Mehrheit unserer Bev&ouml;lkerung glaubt zum Beispiel, dass f&uuml;r die Ukrainekrise die Annexion der Krim durch Russland urs&auml;chlich gewesen sei. Sie glaubt auch, dass es in Syrien die meisten Toten und Verw&uuml;stungen erst seit dem Eingreifen Russlands gebe, und sie glaubt, dass Terroristen aufgrund religi&ouml;ser Verblendungen &bdquo;vom Himmel fallen&ldquo; und dass Russland ein gr&ouml;&szlig;erer Aggressor sei als die USA.<\/p><p>Viele Menschen haben diese &bdquo;Glaubenss&auml;tze&ldquo; verinnerlicht, weil sie diese Geschichten immer wieder so erz&auml;hlt bekommen: Verk&uuml;rzt. In Zeitungen, in Nachrichten, in Talkshows.<\/p><p>Die Methode wird beileibe nicht nur in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik angewandt: Wenn heute sogar in konservativen Kreisen &uuml;ber die schlechte Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung geklagt wird, dann wird eine der Ursachen weggelassen, die Geschichte wird verk&uuml;rzt erz&auml;hlt: Die Versch&auml;rfung der skandal&ouml;sen Einkommensverteilung ist auch eine Folge des Drucks auf die L&ouml;hne, der hochgelobten Agenda 2010 und der Ausweitung des Niedriglohnsektors. Dass die Reall&ouml;hne seit den neunziger Jahren nicht oder nahezu nicht gestiegen sind, schl&auml;gt sich in der sogenannten Lohnquote und damit auch in der Einkommensverteilung nieder. Aber dieser Teil der Geschichte wird &bdquo;geschlabbert&ldquo;.<\/p><p>Um sich ein Bild machen zu k&ouml;nnen oder gar ein Urteil bilden zu k&ouml;nnen, sollte man jeweils die ganze Geschichte kennen. Die wird uns vorenthalten, um das gew&uuml;nschte Fehlurteil und die falsche Reaktion zu produzieren.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35490\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/Nj7ObzjmTac\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/187992285\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p>&nbsp;<\/p><h3>Weitere Produktionen<\/h3><p><a name=\"wp01\"><\/a><strong>Warum NachDenkSeiten?<\/strong><\/p><p>Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Entstehungsgeschichte der NachDenkSeiten und warum sie heute so wichtig sind wie bei den ersten &Uuml;berlegungen im Jahr 2001. Kurz zuvor hatten die Verb&auml;nde der Metall- &amp; Elektroindustrie die INSM, die Initiative Neue soziale Marktwirtschaft, gegr&uuml;ndet und mit viel Geld f&uuml;r Propaganda ausgestattet. Die NachDenkSeiten sollten diese neoliberale Propaganda durchleuchten und beim Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit helfen. Das tun sie seither.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34849\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/AQ0-NKdfbgMV\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/181163418\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"wp02\"><\/a><strong>Die Alternative<\/strong><\/p><p>Im Gespr&auml;ch kommen die verschiedenen Felder der Politik zur Sprache. Aber eben nicht nur dies. Es geht auch um zwei weitere S&auml;ulen einer anderen, einer besseren Gesellschaft: Erstens um Ethik, um die Werte, die eine Gesellschaft pr&auml;gen k&ouml;nnten &ndash; nur der Glaube, jeder sei seines Gl&uuml;ckes Schmied, oder auch die Einsicht, dass wir alle auf ein St&uuml;ck Solidarit&auml;t angewiesen sind?<\/p><p>Zweitens wird im Gespr&auml;ch herausgesch&auml;lt, welche Bedeutung das Verhalten der Menschen untereinander hat. Wie wir leben, h&auml;ngt von unserem Verhalten gegen&uuml;ber anderen und von dem Verhalten anderer uns gegen&uuml;ber ab. Dar&uuml;ber machen sich Politiker und Politikerinnen normalerweise keine Gedanken, obwohl der Umgang untereinander wesentlich beeinflusst, wie wir uns in einer Gesellschaft f&uuml;hlen.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34584\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/Kt1vzDAH44E\">Youtube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/178449742\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"wp03\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht im Gespr&auml;ch mit Albrecht M&uuml;ller<\/strong><\/p><p>Schwerpunkt dieses Gespr&auml;chs ist die Suche nach einer gesellschaftspolitischen Alternative zum neoliberalen Modell. Es ist der Versuch, Thatchers TINA &ndash; there is no alternative &ndash; zu widerlegen. &ndash; Das Gespr&auml;ch wurde am 22. Juli 2016, also vor dem Sommerinterview des ZDF und vor den &Auml;u&szlig;erungen von Sahra Wagenknecht zur Fl&uuml;chtlingsfrage aufgenommen. Es ist dennoch sehr aktuell. Es zeigt recht gut die Qualit&auml;ten und Einsichten der Person, die man in der aktuellen Debatte gerade zu demontieren versucht.<\/p><p>Sahra Wagenknecht beschreibt im Interview ihre Vorstellungen von der gew&uuml;nschten Wirtschaftsordnung, von Wettbewerb und der Bewahrung von Wettbewerb, von der sozialen Sicherung, von der Aufteilung von Leistungen und G&uuml;tern, die privat bzw. &ouml;ffentlich zur Verf&uuml;gung gestellt werden sollten &ndash; die Privatisierung ist aus ihrer Sicht viel zu weit getrieben und m&uuml;sse revidiert werden. <\/p><p>Wer wissen will, wie diese zur Zeit ziemlich angefeindete Politikerin denkt, kann in diesem Video viel erfahren.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34423\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/FQC8Iz2UREA\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/176579310\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"wp04\"><\/a><strong>Das US Imperium ist eine Oligarchie &ndash; Vortrag von Dr. Daniele Ganser in Landau<\/strong><\/p><p>Daniele Ganser setzt bei seinen verschiedenen Vortr&auml;gen immer wieder neue inhaltliche Akzente. In Landau konzentrierte er sich am 20.11.2016 auf die Beschreibung und Analyse des &bdquo;Imperiums USA&ldquo; und auf die Darstellung der Ver&auml;nderung dieses wichtigen Staates &ndash; von einer allseits bewunderten Demokratie hin zur Oligarchie. Dem Glauben der Mehrheit unserer Meinungsf&uuml;hrer wird damit deutlich widersprochen. Ganser belegt seine Kritik an dem Traumbild, das &uuml;blicherweise vom Westen und der F&uuml;hrungsmacht USA gezeichnet wird, mit vielen Fakten.<\/p><p>Zum Beispiel zeigt er mit verschieden eingef&auml;rbten Weltkarten, wie die Imperien in der bisherigen Geschichte aussahen. Er zeigt und belegt, wo &uuml;berall in der Welt die USA mit Milit&auml;rbasen vertreten sind, und vergleicht dies mit den Einflussbereichen von Russland, China und Europa. Das Ergebnis dieses Vergleichs ist eindeutig. Es gibt nur ein Imperium.<\/p><p>Ob seine ge&auml;u&szlig;erte Hoffnung, dass jedes Imperium irgendwann untergegangen sei, tr&auml;gt oder tr&uuml;gt, wird man erst sp&auml;ter entscheiden k&ouml;nnen. Hoffentlich nicht erst nach dem Untergang dieser kriegerischen Welt.<\/p><p>Die anschauliche Darstellung des herrschenden Imperiums ist nur ein Beispiel von vielen Dokumenten, die Daniele Ganser bei seinem Vortrag pr&auml;sentiert. Insgesamt sind 117 Folien als laufende Belege in seinen Vortrag aufgenommen. Damit k&ouml;nnen die Zuschauer und Zuh&ouml;rer nicht nur einen interessanten Vortrag nach-h&ouml;ren und nach-schauen, sie k&ouml;nnen auch Material f&uuml;r ihre eigene Argumentation und Aufkl&auml;rungsarbeit ableiten.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35997\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/7qSLGo3zIO4\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/193073206\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p>&nbsp;<\/p><h3>Vortr&auml;ge Albrecht M&uuml;ller<\/h3><p><a name=\"vam01\"><\/a><strong>Terroranschl&auml;ge &ndash; Eine Antwort auf die Kriege des Westens?<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller am 2.11.16 in Augsburg bei der Augsburger Friedensinitiative<\/p><p>&bdquo;Terroranschl&auml;ge &ndash; Eine Antwort auf die Kriege des Westens?&ldquo; &ndash; Sie haben sich ein spannendes Thema ausgesucht. <\/p><p>Ich beginne mit zwei Zitaten. Das erste stammt vom Autor und Vision&auml;r George Orwell, aus seinem Buch 1984: &bdquo;Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete L&uuml;ge glaubten &ndash; wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten &ndash; dann ging die L&uuml;ge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.&ldquo; (George Orwell, 1984) <\/p><p>Das passt und erkl&auml;rt vieles, ja fast alles im Umfeld unseres Themas. Wir sind weit &uuml;ber 1984 hinausgekommen. Die L&uuml;ge wird &uuml;berall als Wahrheit verkauft. Nur wenn Sie sich immer vergegenw&auml;rtigen, in welch umfassender Weise wir heute manipuliert werden, werden Sie noch durchschauen, was gespielt wird. Ich greife deshalb also auf Orwell, diesen gro&szlig;en Denker, immer wieder zur&uuml;ck. H&auml;ngen Sie sich das Orwell-Zitat in den K&uuml;chenschrank, so h&auml;tte man fr&uuml;her gesagt. Heute am besten an den Bildschirm Ihres Laptops.<\/p><p>Das zweite Zitat stammt vom Herausgeber des Handelsblatts, Gabor Steingart. Er schrieb in seinen Morgenbriefings vom 25.10.2016: &bdquo;Nach Beginn der Schlacht um Mossul trifft sich die internationale Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat heute in Paris. Am Nachmittag wollen der franz&ouml;sische und der amerikanische Verteidigungsminister, die das Treffen leiten, vor die Presse treten. Triumphalismus nach Plan: Man will wieder Erfolge verk&uuml;nden, die es im wahren Leben nicht gibt. Der Terrorismus wird durch die Belagerung und Bombardierung der einstigen Drei-Millionen-Stadt im Nordirak nicht beendet, sondern gez&uuml;chtet.&ldquo; Ende des Zitats.<\/p><p>In der &uuml;blichen Erkl&auml;rung dessen, wie es zum islamistischen Terror und zu m&ouml;rderischen Anschl&auml;gen kommt, kommen die Kriege des Westens nicht vor. Auch nicht die fortw&auml;hrenden Versuche des Westens, Regierungen zu beseitigen, die ihnen nicht gefallen. Insofern ist es eine wirklich beachtliche Leistung des Herausgebers des Handelsblatts, dies so nackt dahin zu schreiben. <\/p><p>Ich wiederhole den Kern seiner Aussage: Terrorismus wird durch die Kriege des Westens nicht beendet, sondern gez&uuml;chtet.<\/p><p>W&uuml;rden die NachDenkSeiten geschrieben haben, der Terrorismus werde durch die Kriege des Westens und der NATO nicht beendet, sondern gez&uuml;chtet, dann w&uuml;rden die einschl&auml;gigen Politiker und Medienmacher unisono schreien: &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker!&ldquo; &bdquo;Anti Amerikaner!&ldquo; &bdquo;Putinversteher!&ldquo;<\/p><p>Vom Handelsblatt wurden im konkreten Fall Ursache und Wirkung in die richtige Reihenfolge gebracht. <\/p><p>Der &bdquo;islamistische Terror&ldquo; ist die Folge der westlichen Kriege und der seit Jahrzehnten betriebenen Destabilisierungspolitik.<\/p><p><!--\n\n<ul class=\"videolist\">\n\t\n\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35708\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n\n\n<\/ul>\n\n--><\/p><p><a name=\"vam02\"><\/a><strong>Quo vadis Europa &ndash; gute Nachbarschaft mit Russland oder Konfrontation und Kriegsgefahr?<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller am 9.11.16 beim Heidelberger Friedensb&uuml;ndnis<\/p><p>Zu Beginn der Rede ging ich kurz auf die Pr&auml;sidentenwahl in den USA und auf das manchmal seltsame Echo bei uns ein. Weil es direkt zum Thema der Rede geh&ouml;rt, gebe ich hier wieder, was der Berliner Tagesspiegel am 9. November um die Mittagszeit ver&ouml;ffentlicht hatte:<\/p><p>&bdquo;Putin gratuliert Trump: Hoffen auf bessere Beziehungen&ldquo; lautete die &Uuml;berschrift und dann ging es weiter: &bdquo;W&auml;hrend Rechtspopulisten aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland Donald Trumps Sieg feiern, sprechen andere deutsche Politiker von einem &bdquo;Albtraum&ldquo;.&ldquo; <\/p><p>Dann kam eine Abbildung, ein Graffiti, das Putin und Trump bei einem innigen Kuss zeigte. Bildunterzeile im Berliner Tagesspiegel: &bdquo;Putin und Trump beim innigen Kuss. Das Graffiti des litauischen K&uuml;nstlers Mindaugas Bonanu in Vilnius.&ldquo; <\/p><p>Das ist ja nicht nur geschmacklos. Es ist auch ein herrlicher Beleg daf&uuml;r, wie verhetzt viele Medien sind. Ohne Freund-Feind-Schema kommen sie nicht aus. Und deshalb n&auml;hren sie jetzt Versionen &uuml;ber das Verh&auml;ltnis des neuen Pr&auml;sidenten der USA zum Pr&auml;sidenten Russlands, deren Wahrheitsgehalt und Haltbarkeit ausgesprochen schwach und unsicher ist. <\/p><p>Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn sich die beiden Pr&auml;sidenten wirklich gut verst&uuml;nden. Daran glaube ich aber nicht. Mehr will ich, weil ich nicht spekulieren will, jetzt zur US -Pr&auml;sidenten-Wahl nicht sagen. Ich wende mich unserem Thema zu &hellip;<\/p><p>Soviel zur Einf&uuml;hrung in Heidelberg. Ich zeichnete dann in kurzen Strichen die Entwicklung vom &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo; &uuml;ber den Kalten Krieg bis zum Mauerbau. Und dann den Beginn und die Umsetzung der sogenannten Entspannungspolitik, der Friedenspolitik Willy Brandts und seiner Kolleginnen und Kollegen. <\/p><p>Das Ende der Blockkonfrontation war die Kr&ouml;nung dieser langfristig angelegten sicherheitspolitischen Strategie. 1989 waren wir beseelt und erf&uuml;llt von der Vorstellung, jetzt sei Abr&uuml;stung m&ouml;glich, jetzt sei die Konfrontation zu Ende und wir k&ouml;nnten in Europa in Frieden leben. Dass Russland zu diesem Europa geh&ouml;rt, war selbstverst&auml;ndlich.<\/p><p>Aber wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht &ndash; die Wirtsleute waren der amerikanische Pr&auml;sident Clinton, die Ideologen der Konfrontation, die R&uuml;stungswirtschaft und die Verfechter einer neuen imperialen Strategie der USA und der NATO.<\/p><p>Wir, die Freunde einer dauerhaften Verst&auml;ndigung zwischen West und Ost waren viel zu gutgl&auml;ubig und wir sind auf ganzer Linie betrogen worden.<\/p><p>Ich skizzierte dann zwei von mehreren Gr&uuml;nden daf&uuml;r, dass die Kriegsgefahr wahrlich nicht von der Hand zu weisen ist. <\/p><p>Und dann wandte ich mich der Frage zu: Wohin soll Europa, wohin sollen wir in dieser Situation gehen. <\/p><p>Was w&auml;re der Weg, den Deutschland mit Europa im Verh&auml;ltnis zu den USA und zu Russland gehen k&ouml;nnte und m&uuml;sste &ndash; den eines Vasallen oder unabh&auml;ngig von den USA und eigenst&auml;ndig? Der Austritt aus der NATO oder ihre Aufl&ouml;sung w&auml;re dann, wie 1989 angedacht und beschlossen, konsequent.<\/p><p>Eines ist klar, wer diesen Weg des Friedens und der Verst&auml;ndigung formulieren will, weisen will und beschreiben will, wird sich auf die herrschenden Kr&auml;fte und die Medien nicht verlassen k&ouml;nnen. Es bedarf dazu der Mobilisierung von hunderttausenden von Menschen &ndash; wie von Corbyn und Sanders immerhin schon einmal geschafft, und wie von Willy Brandt im Jahre 1972 zur Durchsetzung der Entspannungspolitik ausprobiert. Mit Erfolg. Das l&auml;sst ein bisschen hoffen.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35807\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/eJ6a_zvkQhE\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/191423348\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"vam03\"><\/a><strong>Reiche werden immer reicher &ndash; Arme immer &auml;rmer<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller am 25.11.16 an der Volkshochschule Heilbronn<\/p><p>Zum Inhalt ein paar kurze Hinweise:<\/p><p>Einige Daten zur Lage der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung. Sie ist verheerend. Und sie wird sich weiter verschlechtern. Der Teufel &bdquo;schei&szlig;t&ldquo; auf den gr&ouml;&szlig;eren Haufen.<\/p><p>Warum wurden Fragen nach der ungerechten Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung bei uns nicht gestellt? War die einseitige Verteilung kein Problem?<\/p><p>Die Antwort: Wir waren eingesch&uuml;chtert, nicht Herr unserer Sinne. Es war nicht schick, in Kreisen der Wissenschaft, der Politik und der Medien die Frage nach der gerechten Verteilung zu stellen.<\/p><p>Wir waren in vielerlei Hinsicht manipuliert. Jene, die &uuml;ber viel Geld und publizistische Macht verf&uuml;gen, wussten, dass und wie man Propaganda machen muss, um die Frage nach einer gerechten Verteilung von Verm&ouml;gen und Einkommen vom Tisch zu fegen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die neuere Zeitgeschichte. Daf&uuml;r eine Reihe von Belegen.<\/p><p>Zur Propaganda kamen die politischen Entscheidungen, die die Verm&ouml;gen und die Einkommen zulasten der Mehrheit und zugunsten der Oberschicht verschoben haben: die Agenda 2010 zum Beispiel. Keine aktive Besch&auml;ftigungspolitik zum Beispiel. Eine nach oben umverteilende Steuerpolitik zum Beispiel. Die Aufl&ouml;sung der Deutschland AG und gleichzeitig die Befreiung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen von der Einkommensteuer. Die Privatisierung &ouml;ffentlichen Verm&ouml;gens und der &ouml;ffentlichen Dienstleistungen. Die Privatisierung der Altersvorsorge. <\/p><p>K&ouml;nnen wir die Hoffnung haben, dass sich die Lage verbessert, dass die Spaltung geringer wird? Nein.<\/p><p>Die Folgen: Wenn man unsere Verfassung ernst nimmt, wenn man die Verpflichtung zur Sozialstaatlichkeit nicht nur f&uuml;r eine Formsache h&auml;lt, dann muss man die Ignoranz der politisch Verantwortlichen gegen&uuml;ber der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland f&uuml;r den permanenten Verfassungsbruch halten.<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36374#more-36374\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/n3dclvMWlVE\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/196410278\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"vam04\"><\/a><strong>Alternativen zum Neoliberalismus &ndash; Programm und Strategie<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller am 9.2.17 beim NachDenkSeiten-Gespr&auml;chskreis in M&uuml;nchen, Vortrag in Kooperation mit attac M&uuml;nchen und dem ver.di Bezirk M&uuml;nchen<\/p><p>Der Inhalt des Vortrags kurz skizziert:<\/p><ul>\n<li>die kritische politische Konstellation und die aus meiner Sicht geringe Wahrscheinlichkeit f&uuml;r ein Rot-Rot-Gr&uuml;nes B&uuml;ndnis;<\/li>\n<li>was wir trotzdem machen k&ouml;nnten, um eine alternative Politik weiter zu bringen;<\/li>\n<li>die Einf&uuml;hrung der neoliberalen Politik in Deutschland, aus meiner Sicht begonnen schon 1973, parallel zum Beispiel zu Chile;<\/li>\n<li>in diesem Zusammenhang auch die langfristig angelegte Hinf&uuml;hrung zur Agenda 2010;<\/li>\n<li>in mehreren Punkten das Programm und dabei die gro&szlig;e Bedeutung einer aktiven Besch&auml;ftigungspolitik, der R&uuml;ckkehr zur Sozialstaatlichkeit und zur sozialen Sicherheit sowie die zentrale Bedeutung eines breiten &ouml;ffentlichen Sektors;<\/li>\n<li>die gro&szlig;e Bedeutung einer gerechteren Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung<\/li>\n<li>und den Zustand unserer Medien und was daraus f&uuml;r eine politische Bewegung folgt, die eine Alternative zur herrschenden Politik anstrebt<\/li>\n<\/ul><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37153\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/204993354\">Einf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/205140983\">Vortrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/205299940\">Diskussion<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"vam05\"><\/a><strong>&Uuml;ber den Verlust des kritischen Denkens und warum wir es wieder brauchen.<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller am 23. Mai 2017 in Heidelberg auf Einladung der Villigster Gruppe Heidelberg<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38888\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Y6Z27hgmy44\">Youtube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/222792942\">Vimeo<\/a><\/li>\n<\/ul><p>&nbsp;<\/p><h3>Pleisweiler Gespr&auml;che<\/h3><p><a name=\"pg20\"><\/a><strong>20. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Heiner Flassbeck<\/strong><br>\nThema: Deutschland braucht eine neue Wirtschaftspolitik: Ende der Spekulation und Teilhabe der Menschen<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7500\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/W4ED0o-mbjs\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/HZbmQEKh6kw\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg21\"><\/a><strong>21. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nThema: Echte Leistung muss sich wieder lohnen. Wegmarken f&uuml;r eine produktive und gerechte Wirtschaftsordnung<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9723\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/DMHfZV4ZyYM\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/youtu.be\/CvVbCLS1y3I\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg22\"><\/a><strong>22. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Norman Birnbaum<\/strong><br>\nThema: Die Zukunft der Demokratie in den USA\/Die Folgen f&uuml;r uns<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17564\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/68118556\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/67815987\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg23\"><\/a><strong>23. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Willy Wimmer<\/strong><br>\nThema: Die Bundeswehr des Grundgesetzes und die NATO als Aggressionsb&uuml;ndnis. Passt das zusammen?<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22136\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/98932315\">Einf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/98916949\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/98938624\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg24\"><\/a><strong>24. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Werner R&uuml;gemer<\/strong><br>\nThema: Europa im Visier der Supermacht USA<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25959\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/126827401\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/126896409\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg25\"><\/a><strong>25. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Malu Dreyer<\/strong><br>\nThema: &bdquo;Chancengleichheit oder Leistungsgerechtigkeit? Durchl&auml;ssige und qualitative Bildungswege in Rheinland &ndash; Pfalz&ldquo;<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26689\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/132706770\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/132706769\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg26\"><\/a><strong>26. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Johannes Posth<\/strong><br>\nThema: Nie wieder Krieg &ndash; Wie s&auml;he eine vern&uuml;nftige Strategie im Umgang mit Russland aus?<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35310\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/185630285\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/185652805\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg27\"><\/a><strong>27. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Michael Hartmann<\/strong><br>\nThema: Reichtum und Eliten. Wer ist f&uuml;r die ungerechte Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration verantwortlich?<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39443\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/228189879\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/228205485\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg28\"><\/a><strong>28. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Rainer Mausfeld<\/strong><br>\nThema: Wie sich die &ldquo;verwirrte Herde&rdquo; auf Kurs halten l&auml;sst: Neue Wege der &ldquo;Stabilit&auml;tssicherung&rdquo; im autorit&auml;ren Neoliberalismus<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40899\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/241210961\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg29\"><\/a><strong>29. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Dr. Peter Becker<\/strong><br>\nDas Thema: &bdquo;Demokratische, dezentrale Energieversorgung &ndash; gegen den Widerstand der Stromkonzerne und der Medien&ldquo;<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45051\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/280563794\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/280508695\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul><p><a name=\"pg30\"><\/a><strong>30. Pleisweiler Gespr&auml;ch mit Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt<\/strong><br>\nDas Thema: &bdquo;Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? &ndash; Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung&ldquo;<\/p><ul class=\"videolist\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46702\">NachDenkSeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/296918149\">Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/296882294\">Diskussionsrunde<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie die &Uuml;bersicht der Videoproduktionen der NachDenkSeiten und Verweise auf Mitschnitte von Vortr&auml;gen der NachDenkSeiten-Macher.<\/p>\n<h3>Denkfehler<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df01\">Export&uuml;bersch&uuml;sse sind prima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df02\">Steigende Aktienkurse sind gut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df03\">Alles ist neu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df04\">Sparabsicht = Sparerfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#df05\">Wachstum ist schlecht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Methoden der Manipulation<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm01\">Verschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm02\">Die gleiche Botschaft aus verschiedenen Ecken kommen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444#mdm03\">Geschichten verk&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=37444\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"class_list":["post-37444","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37444","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37444"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37444\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46718,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/37444\/revisions\/46718"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}