{"id":10003,"date":"2011-07-05T09:02:51","date_gmt":"2011-07-05T07:02:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10003"},"modified":"2011-07-05T09:02:51","modified_gmt":"2011-07-05T07:02:51","slug":"hinweise-des-tages-1417","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10003","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Stuttgart 21; Immer mehr &Auml;ltere sind auf staatliche Grundsicherung angewiesen; Eurokrise; Steuersenkungsdebatte; Rudolf Hickel &ndash; Don Corleone aus New York; Mindestlohn f&uuml;r Weiterbildung &ndash; 1.200 Euro brutto sind zu wenig; US-Gesundheitssystem: Falsche Anreize; Waffengesch&auml;ft mit Saudi-Arabien; Demografischer Wandel: Zwischen Sorge und Gelassenheit; Es gibt nichts zu verteilen; Der Atomausstieg ist kein vorrangig technisches Problem; Der vielbesch&auml;ftigte Dr. Stoiber; Unter Verschluss &ndash; Streng geheime Akten in deutschen Archiven; Bundeswehr ist ineffizienteste Nato-Armee; Schw&auml;che von Schwarz-Gelb Steinmeier bringt Neuwahlen ins Spiel; Einf&uuml;hrung des dialogorientierten Zulassungsverfahrens nun f&uuml;r das Wintersemester 2012\/2013 geplant; Spa&szlig; und Spannung mit Adolf und Josef; RTL-Schmuddeljournalismus &ndash; Mit Hartz-IV-Bashing durch&rsquo;s Sommerloch; Netzwerk Recherche ohne Thomas Leif: Aufkl&auml;rer in Erkl&auml;rungsnot; SR2 Fragen an den Autor &ndash; Sahra Wagenknecht, &ldquo;Freiheit statt Kapitalismus&rdquo; (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Immer mehr &Auml;ltere sind auf staatliche Grundsicherung angewiesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Steuersenkungsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Rudolf Hickel &ndash; Don Corleone aus New York<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Mindestlohn f&uuml;r Weiterbildung &ndash; 1.200 Euro brutto sind zu wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">US-Gesundheitssystem: Falsche Anreize<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Waffengesch&auml;ft mit Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Demografischer Wandel: Zwischen Sorge und Gelassenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Es gibt nichts zu verteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Der Atomausstieg ist kein vorrangig technisches Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Der vielbesch&auml;ftigte Dr. Stoiber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Unter Verschluss &ndash; Streng geheime Akten in deutschen Archiven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Bundeswehr ist ineffizienteste Nato-Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Schw&auml;che von Schwarz-Gelb Steinmeier bringt Neuwahlen ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Einf&uuml;hrung des dialogorientierten Zulassungsverfahrens nun f&uuml;r das Wintersemester 2012\/2013 geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Spa&szlig; und Spannung mit Adolf und Josef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">RTL-Schmuddeljournalismus &ndash; Mit Hartz-IV-Bashing durch&rsquo;s Sommerloch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Netzwerk Recherche ohne Thomas Leif: Aufkl&auml;rer in Erkl&auml;rungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">SR2 Fragen an den Autor &ndash; Sahra Wagenknecht, &ldquo;Freiheit statt Kapitalismus&rdquo;.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10003&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stresstest zum Download<\/strong><br>\nDie DB Netz AG hat die Ergebnisse ihres eigenen &ndash; von der Schweizer SMA noch nicht zertifizierten &ndash; Stresstests entgegen fr&uuml;herer Absicht schon jetzt und nicht erst am 11. Juli an die Beteiligten des S-21-Schlichtungsverfahrens weitergeleitet. Das 150 Seiten starke Papier gibt es hier zum Download (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Aber wer soll so ein Papier &ndash; wie das urspr&uuml;nglich geplant war &ndash; eigentlich innerhalb von drei Tagen wirklich kapieren?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2011\/07\/stresstest-zum-download\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/fileadmin\/user_upload\/2011\/7\/0607\/DB_zu_Stresstest_Teil_1-Juli2011.pdf\">Stresstest &ndash; Teil 1 [PDF &ndash; 6.7 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/fileadmin\/user_upload\/2011\/7\/0607\/DB_zu_Stresstest_Teil_2-Juli2011.pdf\">Stresstest &ndash; Teil 2 [PDF &ndash; 6.2 MB]<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/fileadmin\/user_upload\/2011\/7\/0607\/DZ_zu_stresstest_Teil_3-Juli2011.pdf\">Stresstest &ndash; Teil 3 [PDF &ndash; 321 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn soll Stuttgart-21-Kosten frisiert haben<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn hat offenbar seit 2002 die Kosten f&uuml;r das umstrittene Bahn-Projekt Stuttgart 21 gesch&ouml;nt. Das geht aus Unterlagen der Deutsche-Bahn-T&ouml;chter DB Projektbau und DB Netz hervor, die dem SPIEGEL vorliegen. Es handelt sich dabei um Vermerke, Protokolle und Berechnungen aus den Jahren 2002 bis 2010.<br>\nDie Dokumente legen zudem den Schluss nahe, dass bereits vor zwei Jahren bahnintern die Kosten f&uuml;r den Bahnhofsumbau mit weit &uuml;ber 4,5 Milliarden Euro berechnet wurden. Damit h&auml;tte aber das Projekt laut der eigenen Vorgaben der Bahn beendet werden m&uuml;ssen.<br>\nAuch zuvor hat die Bahn den Unterlagen zufolge die Kosten gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit deutlich niedriger angegeben als intern errechnet. Ende 2002 soll die Differenz 700 Millionen Euro betragen haben, im M&auml;rz 2005 bereits 1,3 Milliarden Euro. In der &Ouml;ffentlichkeit sprach die Bahn damals von Kosten f&uuml;r Stuttgart 21 in H&ouml;he von 2,8 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,772001,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Stuttgart-21-Gegner treten auf die Bremse<\/strong><br>\nKommende Woche sollen die Ergebnisse des Stresstests f&uuml;r das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ver&ouml;ffentlicht werden. Die Gegner des Bahnhofneubaus sehen sich jedoch au&szlig;erstande, den umfangreichen Bericht rechtzeitig zu lesen. Die Bahn ger&auml;t zeitlich unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stresstest-fuer-bahnprojekt-stuttgart-21-gegner-treten-auf-die-bremse-1702472.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=politik\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>12 Behauptungen und ihre Richtigstellung<\/strong><br>\nEine Anzeige des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Stuttgart 21, die Ende letzter Woche in der StZ erschien und die wichtigsten Argumente kurz zusammenfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/wp-content\/uploads\/Anzeige_K21.jpg\">Bei Abriss Widerstand<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Regierung muss die Bahn sch&uuml;tzen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Ausgang des S21-Verfahrens sei offen, sagt die Gr&uuml;ne Gisela Erler. In der neuen Landesregierung Baden-W&uuml;rttembergs ist sie zust&auml;ndig f&uuml;r B&uuml;rgerbeteiligung und Zivilgesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/regierung-muss-die-bahn-schuetzen\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Unfassbar. Die Regierung muss die Bahn sch&uuml;tzen und f&uuml;r die B&uuml;rgerbeauftragte der Regierung ist Heiner Gei&szlig;ler immer noch kein U-Boot.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Immer mehr &Auml;ltere sind auf staatliche Grundsicherung angewiesen<\/strong><br>\nDie Zahl der Bundesb&uuml;rger, die im Rentenalter und wegen Erwerbsminderung von staatlicher Grundsicherung leben m&uuml;ssen, ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Nach Auskunft der Bundesregierung sind aktuell 764 000 Personen auf diese Sozialleistung angewiesen. Bei der Einf&uuml;hrung der Grundsicherung vor acht Jahren waren es 440 000. Das entspricht einer Steigerung von &uuml;ber 74 Prozent. Die Daten finden sich in einer Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei, die unserer Zeitung vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/Berlin-Aeltere-Grundsicherung-Hartz-IV-Rente-SPD-Sockelrente-Regierung;art27856,3832317#.ThIDaM2VhfE_1309803426\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Standard &amp; Poor&rsquo;s torpediert Griechenland-L&ouml;sung<\/strong><br>\nErbittert k&auml;mpften die Politiker um ein Modell, mit dem sich die Banken auf freiwilliger Basis an den Griechenland-Hilfen beteiligen. Ihr Ziel: zu verhindern, dass Griechenland formal als pleite gilt. Ein in Frankreich ausgeheckter Rettungsplan schien die L&ouml;sung zu sein. Doch jetzt sagt die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s: So geht es nicht.<br>\nDie Agentur Standard &amp; Poor&rsquo;s hat das aus Frankreich kommende Modell gepr&uuml;ft &ndash; und erkl&auml;rt nun, dass Griechenland mit diesem Plan dennoch f&uuml;r zahlungsunf&auml;hig erkl&auml;rt werden m&uuml;sste, wenn auch nur partiell. Ein Zahlungsausfall Griechenlands w&uuml;rde massive Probleme f&uuml;r den Staat und die Finanzwelt mit sich bringen. Die Europ&auml;ische Zentralbank d&uuml;rfte beispielsweise griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren.<br>\nDas Modell der privaten Gl&auml;ubigerbeteiligung, dem franz&ouml;sische und deutsche Banken zustimmen, steht damit nun wieder zur Debatte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/beteiligung-privater-glaeubiger-standard-poors-torpediert-griechenland-loesung-1.1115697\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/061\/1706163.pdf\">Deutscher Bundestag: Entschlie&szlig;ungsantrag der Fraktionen der CDU\/CSU und FDP [PDF &ndash; 205 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Kaum werden die Banken von der Politik um ein kleines Almosen gebeten, schon schie&szlig;en die Agenturen der &bdquo;Rentiers&ldquo; (siehe Krugman) quer &ndash; schlie&szlig;lich werden die Rating Agenturen ja auch &uuml;berwiegend von den Banken bezahlt. Es ist Wahnsinn, die Ratings von ganzen L&auml;ndern in die H&auml;nde von privaten Agenturen zu geben, die bekannterma&szlig;en auch nur immer der Herde hinterher rennen oder die Herde erst in Trab bringen. Erst haben diese Agenturen die Spekulationen um die Kreditw&uuml;rdigkeit angeheizt und nun machen sie ihr Gesch&auml;ft, in dem sie Griechenland gegen alle politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r pleite erkl&auml;ren. Das zeigt, dass die Politik gegen die Spekulation keine Mittel hat. Die ach so kompetenten Rating Agenturen haben doch ihre ganze Unf&auml;higkeit schon vor der Finanzkrise bewiesen, als sie auch noch die unseri&ouml;sesten Derivat-Konstruktionen mit besten Noten ausstatteten. Genauso gaukeln sie jetzt Politikern und Bankern Wissen &uuml;ber Staaten vor, das sie gar nicht haben (k&ouml;nnen). Schlimm ist, dass selbst die EZB sich bei ihren Entscheidungen von solchen &bdquo;Rating Clowns&ldquo; (Thomas Fricke) abh&auml;ngig macht. H&auml;tte man von Anfang an mit dem Mittel der Euro-Anleihe der Spekulation den Garaus gemacht, dann brauchte die Politik sich nicht l&auml;nger von Bankern und Rating Agenturen am Nasenring durch die Manege f&uuml;hren zu lassen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Es ist schier unglaublich wie sehr die Politik sich inzwischen in der Hand der Finanzindustrie befindet. Wie kann es ein private Ratingagentur wagen einen Beschluss, der von, zumindest formal, demokratisch legitimierten Regierungen gefasst wurde, zu konterkarieren? Die Versprechungen der Politik, die Macht der Finanzindustrie zu beschneiden waren nur hei&szlig;e Luft, es wird weitergemacht wie bisher. Ein wichtiger Schritt zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise w&auml;re ganz eindeutig diese Ratingagenturen abzuschaffen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Die hoch spekulativen Finanzwetten und &auml;hnliche Instrumente, welche die Finanzkrise ausl&ouml;sten, wurden bei verschiedenen Gelegenheiten als finanzielle Massenvernichtungswaffen bezeichnet. Fahren wir in diesem Formulierungsstil fort, dann sind solche Ratingagenturen Organisationen des finanziellen Terrors. Forderungen werden gestellt und werden diese nicht erf&uuml;llt, dann wird beim herk&ouml;mmlichen Terror mit einer Bombe oder der Ermordung einer Geisel gedroht. Und hier wird mit der Einstufung als Staatsbankrott gedroht. Ist der Vergleich wirklich so abwegig?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Paul Krugmann: Politik f&uuml;r Rentiers<\/strong><br>\nWas steckt hinter dieser transatlantischen L&auml;hmung? Ich bin zunehmend &uuml;berzeugt, dass es der Druck von bestimmten Interessengruppen ist. Die Politiker bedienen fast ausschlie&szlig;lich die Rentiers &ndash; also diejenigen, die ihr Einkommen aus Verm&ouml;gen beziehen. In der Vergangenheit haben die, oft unklug, gro&szlig;e Summen verliehen, nun werden sie auf Kosten der Allgemeinheit vor Verlusten bewahrt&hellip;<br>\nWer sind denn diese Gl&auml;ubiger? Nicht hart arbeitende, sparsame Besitzer kleiner Gesch&auml;fte und Arbeitnehmer &ndash; obwohl es nat&uuml;rlich die Interessen der gro&szlig;en Spieler bedient, so zu tun, als w&uuml;rde es nur darum gehen, die kleinen Leute zu besch&uuml;tzen. Nein, die Einzigen, die von der Politik der Schmerzfraktion profitierten, sind die Rentiers&hellip;<br>\nAber die Realit&auml;t ist das genaue Gegenteil: Gl&auml;ubiger-freundliche Politik verkr&uuml;ppelt die Wirtschaft. Das Spiel geht nicht auf, der Anspruch, die Rentiers vor jeglichen Verlusten zu bewahren, f&uuml;gt allen anderen mehr Schaden zu. Und die einzige M&ouml;glichkeit, einen echten Aufschwung zu erreichen, ist aufzuh&ouml;ren, dieses Spiel zu spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/verhaetschelte-glaeubiger\/-\/1472602\/8628582\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn man die USA um etwas beneiden kann, dann um ihre Top-&Ouml;konomen. W&auml;hrend Krugman messerscharf analysiert, polemisiert der ber&uuml;hmteste &ndash; wenn auch sicher nicht nicht beste &ndash; deutsche &Ouml;konom Hans-Werner Sinn in der WELT, dass die Griechenland-Rettung die <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13465891\/Griechen-Rettung-gefaehrdet-deutsche-Renten.html\">deutschen Renten gef&auml;hrden w&uuml;rde<\/a>. Es w&auml;re an der Zeit, Herrn Sinn einmal die Grundlagen eines umlagefinanzierten Rentensystems zu erkl&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dani Rodrik &ndash; Eine Wette gegen das Volk<\/strong><br>\nGriechenland hat sich mit dem neuen Rettungspaket etwas Zeit erkauft, aber noch ist das Land nicht aus dem Gr&ouml;bsten raus. Es bleibt abzuwarten, ob sich die von der Regierung von Ministerpr&auml;sident Giorgos Papandreou zugesagte Ausweitung der Sparpolitik als politisch akzeptabel und durchhaltbar erweisen wird. Die Geschichte gibt Anlass zur Skepsis. Wenn die Forderungen der Finanzm&auml;rkte und ausl&auml;ndischen Kreditgeber mit denen der &ouml;rtlichen Arbeiter, Rentner und der Mittelschicht kollidieren, haben in einer Demokratie meist die Einheimischen das letzte Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:top-oekonomen-dani-rodrik-eine-wette-gegen-das-volk\/60073685.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Rettung von Banken als wahres Ziel<\/strong><br>\nTrotz der Erleichterung, dass ein Bankrott Griechenlands vermieden worden ist, w&auml;chst an den Finanzm&auml;rkten die Kritik an der Realit&auml;tsferne der Rettungspl&auml;ne. In Marktkreisen macht man sich keine Illusionen &uuml;ber den wahren Charakter der Rettungsbem&uuml;hungen. Nur vordergr&uuml;ndig gehe es darum, den Staatsbankrott Griechenlands und eine Ansteckung anderer Euro-L&auml;nder zu verhindern. In einer Kurzanalyse schreibt die US-Bank JP Morgan, dass auch die j&uuml;ngste Entwicklung auf der Fiktion basiere, Griechenland k&ouml;nne dereinst seine Schulden zu Par zur&uuml;ckzahlen. Gleichzeitig werde die zerfallende wirtschaftliche und soziale Lage des Landes zu wenig ber&uuml;cksichtigt. Die Bem&uuml;hungen seien vor allem auf einen weiteren Transfer von Geldern europ&auml;ischer Steuerzahler und des IMF an Banken und auf einen Zeitgewinn ausgerichtet. Im R&uuml;ckgriff auf das Modell der schweizerisch-amerikanischen Psychiaterin Elisabeth K&uuml;bler-Ross &uuml;ber die f&uuml;nf Phasen des Sterbens (Verneinung, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz) meint die Bank, dass der neue Bail-out nichts anderes sei, als ein R&uuml;ckfall in die Verhandlungsphase und man sich wieder weiter von der Akzeptanz des Unvermeidlichen &ndash; der Unm&ouml;glichkeit einer vollen R&uuml;ckzahlung der Schulden &ndash; entfernt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanznachrichten_1.4624095.html\/kritik_an_der_indirekten_krisenbewaeltigung_1.11169878.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>13 Versicherungen h&auml;tten bei schwerer Krise Probleme<\/strong><br>\nJeder zehnte Versicherer in Europa bek&auml;me bei einer schweren Krise ernsthafte Probleme mit den k&uuml;nftigen Kapitalvorschriften. Das geht aus dem zweiten Stresstest f&uuml;r die Branche hervor, den die europ&auml;ische Versicherungsaufsicht Eiopa am Montag in Frankfurt vorstellte. Stark sinkende Zinsen, fallende Aktienkurse, ein pl&ouml;tzlicher Verfall der Immobilienwerte und hohe Katastrophensch&auml;den w&uuml;rden 13 der untersuchten 129 Konzerne und Unternehmen unter die Mindestkapitalschwelle dr&uuml;cken, die voraussichtlich vom Jahr 2013 an mit dem Regelwerk &ldquo;Solvency II&rdquo; eingef&uuml;hrt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1308680384295\/13-Versicherungen-haetten-bei-schwerer-Krise-Probleme\">Der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuersenkungsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IMK: Kein Spielraum f&uuml;r Steuersenkungen<\/strong><br>\nDas Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung sieht derzeit f&uuml;r Steuersenkungen keinen Spielraum. Stattdessen sollte die Chance genutzt werden, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark belasteten &ouml;ffentlichen Haushalte mit dem R&uuml;ckenwind der Konjunktur zu konsolidieren, so die Forscher. Das sei umso wichtiger, da die Schuldenbremse im Grundgesetz der Fiskalpolitik k&uuml;nftig nur noch wenig Spielraum lasse. Der Bund werde in diesem und im kommenden Jahr die Defizit-Vorgaben zur Einhaltung der Schuldenbremse &uuml;bererf&uuml;llen, prognostiziert das IMK. Dieser neue finanzielle Sicherheitsabstand und die damit verbundenen positiven Buchungen auf dem Kontrollkonto sollten als Puffer f&uuml;r konjunkturell schw&auml;chere Phasen genutzt werden, um die problematische prozyklische Wirkung der Schuldenbremse im Falle eines Konjunktureinbruchs zu d&auml;mpfen.<br>\nDie Wissenschaftler halten es f&uuml;r ausgeschlossen, dass sich Steuersenkungen in wesentlichem Umfang &ldquo;selbst finanzieren&rdquo;. Dazu verweisen Sie auf eigene Untersuchungen der Steuerpolitik seit 1998 und internationale Forschungsergebnisse. Steuersenkungen rei&szlig;en nach Analyse des IMK L&ouml;cher in die &ouml;ffentlichen Haushalte, stimulieren das Wirtschaftswachstum aber kaum. Verringerte S&auml;tze bei Einkommen- und Gewinnsteuern haben zwar eine positive Wirkung auf Nachfrage und Produktion. Die daraus erwachsenden Zusatzeinnahmen f&uuml;r Fiskus und Sozialversicherungen k&ouml;nnen die urspr&uuml;nglichen Einnahmeausf&auml;lle aber nicht ann&auml;hernd ausgleichen. IMK-Steuerexperte Achim Truger sch&auml;tzt, dass sich eine Senkung der direkten Steuern bestenfalls nur zu etwa 25 Prozent selbst finanziert.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110705_verzicht_auf_steuersenkung.jpg\" alt=\"Verzicht auf Steuersenkung\"><\/p>\n<p>Quelle Grafik: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2010_06_1.pdf\">Boeckler [PDF &ndash; 221 KB]<\/a><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_62_2011.pdf\">IMK-Steuersch&auml;tzung 2011-2015, IMK Report Nr. 62 [PDF &ndash; 305 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/wien.arbeiterkammer.at\/bilder\/d121\/IMK_Budgetkonsolidierung2010.pdf\">Alternative Strategien der Budgetkonsolidierung [PDF &ndash; 489 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>DIW-Chef zu Steuersenkungen &ndash; &bdquo;Der Staat ist zu mager geworden&ldquo;<\/strong><br>\nH&ouml;here Steuern sind durchaus tragbar, meint der &Ouml;konom Gert G. Wagner. Statt einer Entlastung der Mittelschicht pl&auml;diert der Berliner Professor f&uuml;r h&ouml;here Investitionen in die Bildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/der-staat-ist-zu-mager-geworden\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Fehlen d&uuml;rfen nat&uuml;rlich nicht die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge. Ungekl&auml;rt bleibt, ob niedrige Sozialversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r Geringverdiener auch niedrige Leistungen bedeuten. Ansonsten beachtlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erhard Eppler &uuml;ber Paul Kirchhofs Steuerkonzept &ndash; Einfach ist nicht gleich gerecht<\/strong><br>\nPaul Kirchhof will das deutsche Steuersystem mit einer f&uuml;r alle gleichen Flat Tax vereinfachen. Urspr&uuml;nglich war die Idee hinter dieser Steuer, den Staat auszuhungern. Solche marktradikalen Konzepte sind von gestern &ndash; denn nur mit einer progressiven Einkommensteuer kann man die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern der Gesellschaft verkleinern. Und die Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r die Reichen kann man auch ohne Flat Tax stopfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/erhard-eppler-ueber-kirchhofs-steuerkonzept-einfach-ist-nicht-gleich-gerecht-1.1116132\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Auf die Idee zu dieser Frage scheint wirklich niemand vorher gekommen zu sein. Wozu brauchen wir die Flat-Tax, wenn wir Steuerschlupfl&ouml;cher schlie&szlig;en wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rudolf Hickel &ndash; Don Corleone aus New York<\/strong><br>\nDaumen hoch, Daumen runter &ndash; mit einer einzigen Bewertung k&ouml;nnen Rating-Agenturen die globalen Finanzm&auml;rkte nachhaltig beeinflussen und zum Brandbeschleuniger der Krise werden. Transparenz gibt es kaum. Wir sollten aufh&ouml;ren, auf die Agenturen zu h&ouml;ren &ndash; und vielleicht auf ein eigenes europ&auml;isches Pendant setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/rudolf-hickel\/7200-schaltstellen-des-finanzsystems\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mindestlohn f&uuml;r Weiterbildung &ndash; 1.200 Euro brutto sind zu wenig<\/strong><br>\nGewerkschaften und Arbeitgeber versuchen zum zweiten Mal, einen Mindestlohn f&uuml;r die Weiterbildung branchenweit durchzusetzen. Wie die Gewerkschaft Ver.di mitteilte, hat sie gemeinsam mit der GEW sowie dem Bundesverband der Tr&auml;ger beruflicher Bildung (Bildungsverband) beim Arbeitsministerium den Antrag gestellt, nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz den derzeit existierenden Tarifvertrag f&uuml;r allgemeinverbindlich zu erkl&auml;ren.<br>\n&ldquo;Wenn das passiert, dann h&auml;tte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit endlich etwas in der Hand, um Dumpingangebote auszuschlie&szlig;en&rdquo;, sagte Horst Palik vom Bildungsverband. Die Lohnuntergrenze w&uuml;rde nur f&uuml;r die rund 26.000 Besch&auml;ftigten gelten, die &ndash; fast ausschlie&szlig;lich im Auftrag der Bundesagentur &ndash; Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld I oder II schulen. Geht es nach den Gewerkschaften und dem Bildungsverband, sollten alle p&auml;dagogischen Kr&auml;fte k&uuml;nftig 12,28 Euro (West) oder 10,98 Euro (Ost) erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/1200-euro-brutto-sind-zu-wenig\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Gesundheitssystem: Falsche Anreize<\/strong><br>\nAm 9. Juni ging James Richard Verone an den Schalter einer zuf&auml;llig ausgew&auml;hlten RBC Bank im Gaston County und &uuml;berreichte der Schaltermitarbeiterin einen Zettel, auf dem stand, dies sei ein &Uuml;berfall und man solle im einen Dollar aush&auml;ndigen. Anschlie&szlig;end verlautbarte er, er w&uuml;rde sich im Besucherbereich hinsetzen und auf die Polizei warten &ndash; was er dann auch tat. Verone ist kein Aktionsk&uuml;nstler. Hintergrund seiner Tat ist, dass der 59-J&auml;hrige unter anderem an einem Karpaltunnelsyndrom, einer Geschwulst auf seiner Brust und starken R&uuml;ckenschmerzen leidet. Und weil er nach 17 Jahren seine Arbeit als Getr&auml;nkeausfahrer beim Brausehersteller Coca Cola verlor und weitere berufliche Anl&auml;ufe (auch aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme) scheiterten, kann er es sich mangels Krankenversicherung nicht mehr leisten, sich &auml;rztlich behandeln zu lassen.<br>\nIn der Untersuchungshaft teilte der graub&auml;rtige Mann einem Reporter des &ouml;rtlichen Fernsehsenders WCNC und der &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber hinaus mit, dass er kein politischer Mensch sei &ndash; aber wenn es in den USA eine allgemeine Krankenversicherung geben w&uuml;rde, dann h&auml;tte er die Tat sicherlich nicht durchf&uuml;hren m&uuml;ssen. Die Situation, dass es keine solche allgemeine Krankenversicherung gibt, hat sich auch durch die im letzten Jahr verabschiedete Gesundheitsreform nur sehr bedingt ge&auml;ndert: Derzeit sind immer noch 16 Prozent der Amerikaner unversichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35022\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich kenne den gegenw&auml;rtigen Stand der Gesundheitsreform in den USA nicht, aber die die Reform soll ja in verschiedenen Stufen umgesetzt werden und die erleichterte &Uuml;bernahme von B&uuml;rgern, die an der Armutsgrenzen leben, in das Gesundheitsprogramm Medicaid greift erst ab 2014. Bislang ist Medicaid, das Gesundheitsprogramm f&uuml;r Personen mit geringem Einkommen, sehr restriktiv angelegt. Nicht behinderte, alleinstehende Personen und Ehepaare ohne Kinder sind von Medicaid ausgeschlossen, auch wenn sie unterhalb der offiziellen Armutsgrenze leben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Waffengesch&auml;ft mit Saudi-Arabien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ruchloses Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDer gleiche Au&szlig;enminister, der einem UN-Mandat mit Aplomb seine Zustimmung verweigerte, weil er gegen eine gewaltsame Absetzung Gaddafis war, stimmt nun daf&uuml;r, dass 200 Leopard-2-Kampfpanzer nach Riad verkauft werden. Eine solche Politik ist nur noch ruchlos.<br>\nEin erb&auml;rmliches Schauspiel f&uuml;hrt die schwarz-gelbe Bundesregierung beim Panzerdeal mit Saudi-Arabien auf. Der gleiche Au&szlig;enminister, der einem UN-Mandat mit Aplomb seine Zustimmung verweigerte, weil er gegen eine gewaltsame Absetzung des libyschen Gewaltherrschers Muammar al-Gaddafi war, stimmt nun stillschweigend &ndash; im Bundessicherheitsrat &ndash; ohne Skrupel daf&uuml;r, dass 200 Leopard-2-Kampfpanzer nach Riad verkauft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/ruchloses-geschaeft\/-\/1472602\/8632532\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete? Also bitte, woher kommen den bitte die deutschen Waffen in Nordafrika und im Kaukasus?<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><br>\n<strong>Das deutsche Schwergewicht will in den Krieg<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/9318-Das-deutsche-Schwergewicht-will-in-den-Krieg.html\">Duckhome<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Unbedingt das Video ganz am Schluss genau anschauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Waffen f&uuml;r Diktatoren<\/strong><br>\nDer Bundessicherheitsrat hat Medienangaben zufolge dem Export von Waffen nach Saudi-Arabien und Algerien zugestimmt. Dabei handele es sich um R&uuml;stungs- und Sicherheitsprojekte in Algerien in H&ouml;he von zehn Milliarden Euro sowie um zweihundert Leopard II-Panzer, die f&uuml;r Saudi-Arabien gebaut werden sollen. Die Kampagne &ldquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel!&rdquo; appelliert an die Bundesregierung, aufgrund der Missachtung grundlegender Menschen- und B&uuml;rgerrechte in beide L&auml;nder keine Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter zu liefern. &ldquo;Es ist skandal&ouml;s, dass die Bundesregierung Waffen an Diktatoren liefert, die in ihrem Land die Menschenrechte mit F&uuml;&szlig;en treten. K&ouml;nig Abdullah Bin Abdul Aziz al-Saud gew&auml;hrt zudem dem gest&uuml;rzten tunesischen Diktator Ben Ali Asyl und unterst&uuml;tzt das totalit&auml;re Regime in Bahrain bei der Niederschlagung der Demokratiebewegung&rdquo;, kritisiert Kampagnen-Sprecher Paul Russmann.<br>\nLaut R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung geh&ouml;rt Saudi-Arabien seit 2008 zu den Top Ten der Empf&auml;ngerl&auml;nder deutscher Waffen. Im Jahr 2009 genehmigte der Bund unter anderem den Export von Teilen f&uuml;r Feuerleiteinrichtungen, Boden&uuml;berwachungsradar, Teile f&uuml;r Kampfflugzeuge, Tankflugzeuge, Teile f&uuml;r Raketen, Granaten, elektronische Kampff&uuml;hrung und Grenzsicherungssysteme. Der Transfer von Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;tern f&uuml;r Saudi-Arabien umfasste 2009 den Genehmigungswert von 167,9 Millionen Euro. Die Firma EADS erhielt am 30. Juni 2009 die Genehmigung, das saudi-arabische Grenzsicherungsprogramm zu bauen. Mit dem EADS-Grenzsicherungsprogramm lassen sich zum Beispiel Fluchtversuche aus dem Land &uuml;berwachen und gegebenenfalls unterbinden.<br>\nSeit 2005 regiert der saudi-arabische K&ouml;nig mit harter Hand. Als Premierminister und milit&auml;rischer Oberbefehlshaber in Person l&auml;sst er keine Opposition zu. &ldquo;Die Beh&ouml;rden unterdr&uuml;ckten weiterhin das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und andere Grundrechte&rdquo;, bilanziert die Menschenrechtsorganisation amnesty international in ihrem &ldquo;Report 2010&rdquo;. Tausende Personen, die &ldquo;aus Sicherheitsgr&uuml;nden&rdquo; festgenommen wurden, befinden sich in Haft, darunter gewaltlose politische Gefangene. Die Haftbedingungen sind katastrophal: Misshandlungen und Folter werden systematisch angewandt. Frauen leiden &ldquo;unter schwerer Diskriminierung&rdquo;. Auch wird die Todesstrafe weiterhin angewendet. Laut amnesty international wurden 2009 mindestens 69 Menschen hingerichtet &ndash; darunter selbst Jugendliche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aufschrei-waffenhandel.de\/04-07-2011-Keine-Waffen-fuer-D.176.0.html\">Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Demografischer Wandel: Zwischen Sorge und Gelassenheit<\/strong><br>\nEher pessimistisch gepr&auml;gte Sichtweisen und eher optimistisch gestimmte Prognosen im Blick auf eine zunehmend &auml;lter werdende und schrumpfende Bev&ouml;lkerung prallten am Montagnachmittag in der Enquete-Kommission &rdquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&ldquo; aufeinander. Bei einer Debatte &uuml;ber die in den n&auml;chsten Jahrzehnten heraufziehende demografische Herausforderung erkl&auml;rte der Experte Meinhard Miegel, die alternde Gesellschaft werde weniger innovativ und wachstumsorientiert sein. Hingegen sagte der Sachverst&auml;ndige Norbert Reuter, angesichts des fortschreitenden Produktivit&auml;tszuwachses und der zu erwartenden Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) seien die mit Alterung und Schrumpfung der Bev&ouml;lkerung verbundenen Probleme &bdquo;bei entsprechendem politischen Willen l&ouml;sbar&ldquo;. Der Experte Christoph Schmidt betonte ebenfalls, wegen der h&ouml;heren Arbeitsproduktivit&auml;t und der k&uuml;nftigen Zuwachsraten beim Wachstum sei &bdquo;keine Panik angesagt&ldquo;&hellip;<br>\nAus Sicht Reuters wird verkannt, dass es auch in einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft zu Produktivit&auml;tsfortschritten und Wachstumszuw&auml;chsen kommen werde. Bei einem Produktivit&auml;tsplus von einem Prozent werde bis 2060 das BIP insgesamt leicht, das BIP pro Kopf sogar deutlich steigen. Sollte es gelingen, die Erwerbst&auml;tigenquote auf 80 Prozent zu erh&ouml;hen, dann werde diese Entwicklung noch positiver verlaufen. Angesichts solcher Tendenzen gibt es f&uuml;r den Sachverst&auml;ndigen keinen &bdquo;demografiebedingten Sachzwang&ldquo; etwa f&uuml;r die Rente mit 69: &rdquo;Wir k&ouml;nnen uns der demografischen Herausforderung gelassen stellen.&ldquo; Reuter trat daf&uuml;r ein, die Bildungschancen f&uuml;r alle zu verbessern, die Besch&auml;ftigungsquote &Auml;lterer beispielsweise durch mehr Fortbildung zu erh&ouml;hen, die Arbeitsbedingungen familienfreundlicher zu gestalten, die Einkommen der Arbeitnehmer zu steigern und Verm&ouml;gende st&auml;rker zu besteuern.<br>\nSchmidt sagte, man starte in den demografischen Wandel auf hohem Niveau mit einem hohen materiellen Lebensstandard. Trotz eines in Zukunft drastischen R&uuml;ckgangs der Zahl der Erwerbst&auml;tigen werde sich das BIP pro Kopf weiter erh&ouml;hen. Der Experte verwies darauf, dass die Arbeitsproduktivit&auml;t mit zunehmendem Alter der Berufst&auml;tigen wachse. Schmidt sprach sich f&uuml;r mehr Zuwanderung, f&uuml;r eine Steigerung der Erwerbst&auml;tigkeit von Frauen, f&uuml;r flexible Regelungen beim Renteneintrittsalter und f&uuml;r eine Aufwertung der Bildungspolitik aus. Finanzierungsprobleme sieht der Sachverst&auml;ndige auf die Sozialversicherung zukommen, die nicht allein &uuml;ber das Wachstum gel&ouml;st werden k&ouml;nnten, sondern eine st&auml;rkere Konsolidierung der Staatshaushalte erforderten.<br>\nDer Sachverst&auml;ndige Karl-Heinz Paqu&eacute; sagte, historisch sei belegt, dass gerade in Zeiten von Arbeitskr&auml;fte- und besonders von Fachkr&auml;ftemangel der Wille zu technischen Neuerungen st&auml;rker werde und Produktivit&auml;tssch&uuml;be zu verzeichnen seien. Der Experte Ulrich Brand kritisierte Versuche, &bdquo;d&uuml;stere demografische Prognosen&ldquo; f&uuml;r eine Politik des Sozialabbaus zu instrumentalisieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_07\/2011_279\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist immerhin erfreulich, dass einige Fachleute dem &bdquo;demografischen Alarmisten&ldquo; Miegel entgegentreten. Miegel ist Jurist und angelernter Demografie-&bdquo;Experte&ldquo;, der das von der Deutschen Bank getragene &bdquo;Deutsche Institut f&uuml;r Altersvorsorge&ldquo; (DIA) ber&auml;t und u.a. Mitglied des Konzernbeirats des AXA-Versicherungskonzerns. Aus der Interessenlage der Versicherungslobby versteht es sich von selbst die Alterung der Gesellschaft als eine Katastrophe f&uuml;r die gesetzliche Rentenversicherung an die Wand zu malen und die demografische Entwicklung als Hebel f&uuml;r die Privatisierung der Altersvorsorge zu nutzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Es gibt nichts zu verteilen<\/strong><br>\nDer Chef des Bundesversicherungsamtes Maximilian Ga&szlig;ner spricht &uuml;ber den Gesundheitsfonds, &uuml;ber mangelnde Pr&auml;vention, Insolvenzen und fairen Wettbewerb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/-es-gibt-nichts-zu-verteilen-\/-\/1472780\/8622972\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Gesundheitsfond hat einen &Uuml;berschuss von bald sieben Milliarden Euro und in diesem Interview f&auml;llt niemanden etwas Anderes ein als Beitragssenkung oder Rabattsenkung. Wie w&auml;re es mal mit besserer personeller Ausstattung in Krankenh&auml;usern, Zahlung von Vorsorgeuntersuchungen oder Wegfall der Zusatzbeitr&auml;ge? Zur Einnahmeproblematik &ndash; wie w&auml;re es mit Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze ?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Atomausstieg ist kein vorrangig technisches Problem<\/strong><br>\n35 % regenerativer Energieanteil an unserer Stromversorgung bis 2020 sind ein realistisches<br>\npolitisches Ziel; bis zu 100 % im Jahr 2050 erscheinen technisch ohne Probleme machbar. M&ouml;glich wird dies dadurch, dass auch in den angegliederten technischen Bereichen wichtige Fortschritte erzielt wurden: z.B. bei der aktiven Netzsteuerung (Smart Grids) oder bei Speichertechnologien.<br>\nDie wichtigen Fragen, die uns in den kommenden Jahren besch&auml;ftigen werden, liegen auf anderen Ebenen:<br>\n&Ouml;konomisch kommt den richtigen Preissignalen eine zentrale Bedeutung zu. &bdquo;Preise m&uuml;ssen die &ouml;kologische Wahrheit sagen.&ldquo; Nur dann werden die wirtschaftlichen Akteure ihr Handeln entsprechend ausrichten. Die geeignete Fortf&uuml;hrung der 1999 eingef&uuml;hrten &ouml;kologischen Steuerreform w&auml;re hierzu ein m&ouml;glicher Weg&hellip;<br>\nGesellschaftlich brauchen wir Experimente mit neuen Planungs-<br>\nund Beteiligungsverfahren&hellip;<br>\nDas hat auch wissenschaftlich Konsequenzen. Die Forschungsprogramme der Zukunft werden weniger technologisch und mehr gesellschafts- und kulturwissenschaftlich gepr&auml;gt sein<br>\nm&uuml;ssen. Es bedarf einer neuen &bdquo;Transformationswissenschaft&ldquo;.<br>\nDer Autor Uwe Schneidewind ist Pr&auml;sident des Wuppertal Institut f&uuml;r Klima, Umwelt, Energie<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2011_07_kommentar.pdf\">WSI Mitteilungen 7\/2011 [PDF &ndash; 629 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der vielbesch&auml;ftigte Dr. Stoiber<\/strong><br>\nDer ehemalige bayerische Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber, 69, &uuml;bernimmt den Vorsitz eines neu gegr&uuml;ndeten Beirats der Pro Sieben Sat1 Media AG&hellip;<br>\nDie Berufung ist nicht ganz ohne Brisanz &ndash; Stoiber sa&szlig; noch bis vor wenigen Monaten im Verwaltungsrat des ZDF. Und ausgerechnet die &ouml;ffentlich-rechtliche Konkurrenz aus Mainz griff Ebeling am Freitag direkt an, als er &uuml;ber den &ldquo;asymmetrischen Wettbewerb mit den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern&rdquo; wetterte&hellip;<br>\nEdmund Stoiber kann da wom&ouml;glich helfen&hellip;<br>\nAls Freund des Privatfunks galt Stoiber schon immer. Schlie&szlig;lich hat er sich schon als Staatskanzleichef unter Franz Josef Strau&szlig; selig mit dem Thema besch&auml;ftigt &ndash; und Pro Sieben immer gest&uuml;tzt.<br>\n&hellip;weitgehend unbeachtet ist auch Stoiber in der Privatwirtschaft inzwischen gut besch&auml;ftigt.<br>\nNur wenige Wochen nach &Uuml;bernahme seines EU-Amts im November 2007 wurde der CSU-Ehrenvorsitzende in den Aufsichtsrat der N&uuml;rnberger Versicherungsgruppe gew&auml;hlt. Seit Ende 2009 ist Stoiber zudem Beiratsvorsitzender der Wirtschaftspr&uuml;fungsfirma Deloitte. Hinzu kommt ein Sitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern M&uuml;nchen. Und nun der Posten bei Pro Sieben Sat1, dessen Verg&uuml;tung der Medienkonzern nicht offen legte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ex-ministerpraesident-in-der-privatwirtschaft-der-vielbeschaeftigte-dr-stoiber-1.1115088\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einer der mit der Versicherungswirtschaft verbandelt ist und jetzt bei Pro Sieben Sat1 Media AG daf&uuml;r sorgt, dass das Fernsehpublikum weiter so verbl&ouml;det, dass es die schmutzigen Deals, die da gemacht werden, gar nicht mehr merkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unter Verschluss &ndash; Streng geheime Akten in deutschen Archiven<\/strong><br>\nDer Bund, die Landesregierungen &ndash; alle haben Geheimarchive. Will ein Journalist oder Historiker die Akten einsehen, beginnt ein steiniger Weg. Doch der lohnt sich: Denn in den Akten stecken viele Kapitel bisher nicht erz&auml;hlter Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. [&hellip;]<br>\nUnglaubliches hat der Freiburger Historiker (Josef Foschepoth, Anm. d. R.) bereits entdeckt &ndash; zum Beispiel, dass die Bundesrepublik jahrzehntelang die Post ihrer B&uuml;rger &ouml;ffnete &ndash; illegal, am Grundgesetz vorbei. [&hellip;]<br>\nUrsula von der Leyen hat vor kurzem Ordner mit dem Bundesadler (dem Archivar der Konrad-Adenauer-Stiftung, Anm. d. R) vorbeigebracht. Was staatlich ist und was privat, damit nehmen es die Politiker sicht so genau, sagt Hanns K&uuml;sters. Wieviele Geheimsachen in seinem Keller schlummern, da ist der Archivdirektor &uuml;berfragt. &ldquo;Sie verhalten sich wie mittelalterliche Duodezf&uuml;rsten&rdquo;, so Michael Hollmann, Direktor des Bundesarchivs. &ldquo;Sie entscheiden nach ihrem Gutd&uuml;nken, was das Volk sehen darf und was nicht. Wir leben in einer Demokratie und das Volk hat bestimmte Rechte, die ich gerne einklagen m&ouml;chte.&rdquo; Noch immer entscheidet Helmut Schmidt pers&ouml;nlich, wer in die Handakten seiner Kanzlerschaft schauen darf. Er wird dieses Jahr 93 Jahre alt. Auch Helmut Kohl ist H&uuml;ter seiner eigenen Geschichte. Wenn das Gericht Gaby Weber Recht gibt, m&uuml;ssten die Ex-Politiker staatliche Akten rausr&uuml;cken. Auch Josef Foschepoth k&auml;mpft weiter daf&uuml;r, dass staatliche Akten, die &auml;lter sind als 30 Jahre, generell freigegeben werden, denn noch liegen sie auf dem Kasernengel&auml;nde der Elitetruppe GSG 9 &ndash; schwer bewacht und uneinsehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/155382\/index.html\">3sat Kulturzeit<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: Deutscher Bundestag &ndash;  Drucksache 17\/4126 vom 6.12.2010<\/strong><br>\nGro&szlig;e Anfrage der Abgeordneten Jan Korte, Sevim Dagdelen, Ulla Jelpke, Petra Pau, Jens Petermann, Raju Sharma, Frank Tempel, Halina Wawzyniak und der Fraktion DIE LINKE.<br>\nUmgang mit der NS-Vergangenheit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/041\/1704126.pdf\">Bundestag [PDF &ndash; 333 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundeswehr ist ineffizienteste Nato-Armee<\/strong><br>\nWie aus Daten der Europ&auml;ischen Verteidigungsagentur EDA hervorgeht, liegt die Zahl der einsatzf&auml;higen deutschen Soldaten derzeit bei 7000, bei den Franzosen sind es 30.000 und bei den Briten 22.000. Dabei stehen hinter jedem Bundeswehrsoldaten im Einsatz 35 Kameraden und 15 zivile Mitarbeiter daheim im Grundbetrieb und zur Unterst&uuml;tzung. Bei den Franzosen sind es acht plus zwei, bei den Briten neun plus vier und EU-weit 16 plus vier. Danach liegen die Ausgaben pro Soldat im Einsatz mit 5,16 Millionen Euro bei der Bundeswehr dreimal so hoch wie im EU-Durchschnitt.<br>\nDoch auch wenn die anstehende Reform unter Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re gelingt und die Bundeswehr effizienter wird, bleibt die Frage, ob sie auch billiger wird. Zwar will Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble den Verteidigungsetat bis 2014 auf 24 Milliarden Euro schrumpfen. Doch schon mit den aktuell 31 Milliarden Euro oder 1,3 Prozent des Bundesinlandsproduktes (BIP) liegt Deutschland in der Nato hinten. Laut WirtschaftsWoche kommt Nachbar Frankreich auf 2,0 und Gro&szlig;britannien auf 2,5 Prozent. Im Nato-Hauptquartier gelten zwei Prozent des BIPs f&uuml;r Verteidigung als Richtschnur. F&uuml;r Deutschland w&auml;ren das ungef&auml;hr 50 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik-weltwirtschaft\/bundeswehr-ist-ineffizienteste-nato-armee-471756\/\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn der FDP-Verteidigungspolitiker Christoph Schnurr zu diesen Zahlen meint, die Bundeswehr habe &ldquo;den Wandel ihrer Kernkompetenz von einer stehenden Panzerarmee zu hochmobilen Einsatzkr&auml;ften noch nicht umgesetzt&rdquo;, so ist er recht voreilig. Angeblich steht doch die Diskussion um die Kernaufgaben der Bundeswehr noch aus. Hochmobile Einsatzkr&auml;fte, das war doch eine von diesen Hochglanzworth&uuml;lsen von zu Guttenberg. Die USA z.B. sind da schon weiter. In einer Rede vor Kadetten der Milit&auml;rakademie West Point sagte Robert Gates zwar auch, dass der Einsatz des Heeres neu ausgerichtet bzw. reduzieren werden soll &ndash; aber unter ganz anderen Vorzeichen. Eine Einflussnahme auf die Entwicklung in einem bekriegten Land sei nur begrenzt &uuml;ber Bodentruppen m&ouml;glich. Deutlicher kann man das Scheitern im Irak und in Afghanistan nicht benennen: &rdquo; But in my opinion, any future defense secretary who advises the president to again send a big American land army into Asia or into the Middle East or Africa should &ldquo;have his head examined&rdquo;. Eine Konsequenz geht durchaus in Richtung mobiler Eins&auml;tze: Reduktion des Heeres, weniger schwere Waffen und weniger Mittel, die in den letzten Jahren gro&szlig;z&uuml;gig geflossen seien. Die Kadetten, vor denen der Pentagonchef sprach, sollten sich auf neue und andere Karrieren vorbereiten. Heer und die Marineinfanterie sollten sich in zunehmendem Masse auf kurzfristige Anti-Terror-Eins&auml;tze und Katastrophenhilfe konzentrieren, generell geht der Minister aber davon aus, dass k&uuml;nftige Konflikte in Asien oder am Persischen Golf vorwiegend mit Luft- und Seestreitkr&auml;ften ausgetragen w&uuml;rden. Da die USA solche Konflikte in Zukunft eher im Natoverbund austragen wird, ist die Frage, welche Rolle der Bundeswehr in solchen Operationen einnehmen wird, v&ouml;llig offen. (<a href=\"http:\/\/www.defense.gov\/speeches\/speech.aspx?speechid=1539\">Siehe hier<\/a>)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schw&auml;che von Schwarz-Gelb Steinmeier bringt Neuwahlen ins Spiel<\/strong><br>\n&ldquo;Wir werden vorbereitet sein, auch personell&rdquo;: SPD-Fraktionschef Steinmeier sieht die Regierungskoalition in einer ernsten Krise &ndash; und denkt &uuml;ber ihr vorzeitiges Ende nach. Wen seine Partei ins Rennen ums Kanzleramt schicken k&ouml;nnte, dar&uuml;ber h&auml;lt sich Steinmeier bedeckt. Deutlicher werden hier die Liberalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/schwaeche-von-schwarz-gelb-steinmeier-bringt-neuwahlen-ins-spiel-1.1115282\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Dann bek&auml;men wir doch noch die &ldquo;Staatskrise&rdquo;, denn wir haben kein g&uuml;ltiges Wahlrecht mehr ( wegen der vom Bundesverfassungsgericht kritisierten &Uuml;berhang-mandate ) &ndash; und die Union m&ouml;chte am &Uuml;berhangmandat festhalten ( &ldquo;Leider ist die Gerechtigkeit (die das BVerfG f&uuml;r die Wahlen fordert ) f&uuml;r die Union von Nachteil&rdquo; &ndash; siehe S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 4. Juli 2011 &ndash; Kommentar auf der Seite 4 ) &ndash; und so wird die Reform des Wahlrechts weiter behindert. &ldquo;&hellip;. und die &Uuml;berhangmandate w&uuml;rden sich bei der n&auml;chsten Wahl voraussichtlich weiter stark erh&ouml;hen. Denn eine Konstellation, in der zwei 20 Prozent-Parteien konkurrieren ( derzeit Gr&uuml;ne und SPD ) , beschert vor allem der 30 Prozent-Partei ( Union ) solche Bonus-Sitze des &ldquo;&Uuml;berhangs&rdquo; ( SZ )<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Einf&uuml;hrung des dialogorientierten Zulassungsverfahrens nun f&uuml;r das Wintersemester 2012\/2013 geplant<\/strong><br>\nDas neue dialogorientierte Zulassungsverfahren soll voraussichtlich zum Wintersemester 2012\/2013 an den Start gehen. Diesen Zeitplan stellten die Sachverst&auml;ndigen bei einem &ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch des Bildungsausschusses am Mittwochvormittag vor. Gleichwohl bleibe es ein &bdquo;ehrgeiziges Ziel&ldquo;, sagte Professor Micha Teuscher, Vorsitzender der Stiftung f&uuml;r Hochschulzulassung. Hintergrund ist die Verschiebung des Starttermins f&uuml;r das dialogorientierte Zulassungsverfahren. Bei einem &ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch im M&auml;rz dieses Jahres hatten die Sachverst&auml;ndigen die Einf&uuml;hrung des Verfahrens an deutschen Hochschulen noch vorsichtig optimistisch bewertet, jedoch auf bestehende Risiken hingewiesen&hellip;<br>\nDennoch, so stellte Professor Stefan J&auml;hnichen vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Rechnerarchitektur und Softwaretechnik klar, gebe es auch dann keine Garantie, dass das System laufen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_07\/2011_277\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Chaos bei der Hochschulzulassung geht also ein weiteres Jahr weiter. Laut Presseberichten blieben allein im letzten Wintersemester 17.000 Studienpl&auml;tze in zulassungsbeschr&auml;nkten Studieng&auml;ngen unbesetzt. Dahinter stecken nicht nur nackte Zahlen sondern die entt&auml;uschten Erwartungen tausender von Studierwilligen. Es ist ein bildungspolitischer Skandal sondergleichen, dass zun&auml;chst ein einigerma&szlig;en effizientes Steuerungsverfahren durch die ZVS kaputt gemacht wurde, ohne eine praktikable Alternative zu haben. Die Unf&auml;higkeit der L&auml;nder und der Hochschulrektorenkonferenz, sich um dieses Problem ernsthaft zu k&uuml;mmern, wird auf dem R&uuml;cken von jungen Menschen ausgetragen: <\/em><br>\n<em>&bdquo;Bildungs-Bananen-Republik&ldquo; Deutschland! (Siehe dazu schon <a href=\"\/wp-print.php?p=3804#\">Hochschulzulassung oder das Chaos der Hochschul-Autonomie<\/a> und <a href=\"\/upload\/pdf\/090722_hochschulzulassung_zbs2_2009_lieb.pdf\">Vom Versagen der Politik und der Scheu vor Verantwortung [PDF &ndash; 78.7 KB]<\/a>)<br>\nUnd nun h&ouml;rt man, dass die L&auml;nderfinanzminister daf&uuml;r noch nicht einmal das n&ouml;tige Geld f&uuml;r ein effizienteres Zulassungsverfahren zur Verf&uuml;gung stellen wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Spa&szlig; und Spannung mit Adolf und Josef<\/strong><br>\n&bdquo;Gesucht wird ein deutscher Vorname, der etwas aus der Mode gekommen ist&ldquo;, hei&szlig;t es fast flehentlich in einem Kreuzwortr&auml;tsel der Berliner NPD, das derzeit in rechtsgestrickten Kreisen f&uuml;r Furore sorgt. Wie omnipr&auml;sent der unschwer zu erratende Name &bdquo;Adolf&ldquo; im deutschen Kollektivged&auml;chtnis tats&auml;chlich ist, zeigt dagegen einmal mehr der Blick in den &bdquo;Spiegel&ldquo;. Dort wird der Krieg Deutschlands gegen die Sowjetunion, der vor 70 Jahren begann, zu einem sportiven Duell zwischen Josef und Adolf. Stalin und Hitler &ndash; zwei schlimme Finger auf dem Weg in die Schlacht, so erz&auml;hlt uns die &bdquo;Bild am Montag&ldquo; heute die Geschichte als sei es ein St&uuml;ck aus Hollywood.<br>\nUnd nat&uuml;rlich beginnt alles mit einer Adolf-Home-Story: Wie Hitler am Vorabend des &Uuml;berfalls ziemlich nerv&ouml;s war und Musik von Liszt h&ouml;rte, und dass er m&auml;chtig &uuml;berm&uuml;det war, der arme F&uuml;hrer. Was dann folgt, ist von wenig Kenntnis getr&uuml;bt, aber vom festen Willen gepr&auml;gt, den Krieg der Deutschen gegen die Sowjetunion als eine ziemlich private Angelegenheit zwischen zwei Diktatoren zu schildern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/juli\/spass-und-spannung-mit-adolf-und-josef\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>RTL-Schmuddeljournalismus &ndash; Mit Hartz-IV-Bashing durch&rsquo;s Sommerloch<\/strong><br>\nSchwachsinnige Sozialreportagen haben bei dem Bertelsmann-Sender RTL nicht nur im Sommerloch, sondern ganzj&auml;hrig Hoch-Konjunktur. Das j&uuml;ngste Beispiel daf&uuml;r liefert eine verlogene Reportage &uuml;ber eine M&uuml;nchner Hartz-IV Familie mit acht Kindern, der die Stadt im Rahmen eines Integrationsprojektes eine preiswerte Wohnung von angemessener Gr&ouml;&szlig;e und Ausstattung vermittelt hat.<br>\nDa die Wohnung jedoch im wohlhabenden Stadtviertel Bogenhausen liegt, haben die RTL-Redakteure daraus flugs die Schlagzeile &ldquo;Hartz-IV-Empf&auml;nger leben in Luxuswohnung&rdquo; kreiert.<br>\nDie Miete (970 &euro;) und Wohnungsgr&ouml;&szlig;e  (125 m2) der hier v&ouml;llig zu unrecht als unw&uuml;rdige Sozialschmarotzer hingestellten Familie Filipowic liegt  somit eindeutig im unteren Bereich des Kostenrahmen und man kann die Stadt M&uuml;nchen zu ihrem offensichtlich erfolgreichen Integrationsprojekt nur begl&uuml;ckw&uuml;nschen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-stimmen.de\/#RTL_sommerloch\">gegen-stimmen.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Netzwerk Recherche ohne Thomas Leif: Aufkl&auml;rer in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nUnd so glaubte die F&uuml;hrung des Netzwerks Recherche, vor der Mitgliederversammlung alles Erdenkliche getan zu haben, um Schaden vom Verein abzuwenden: Unregelm&auml;&szlig;igkeit selbst entdeckt, Wirtschaftspr&uuml;fer engagiert, Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung und Mitglieder informiert, alle Zusch&uuml;sse zur&uuml;ck &uuml;berwiesen. Mehr geht nicht.Nun musste nur noch Leif die K&auml;&szlig;mann machen und sich, dem hohen moralischen Anspruch an die Netzwerker beugend, zu seiner Schuld bekennen und gehen wie einst die Bisch&ouml;fin. Stattdessen machte er den Kohl und st&uuml;rzte die Versammlung durch Sturheit in Seelenqual wie einst der Altkanzler die CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/2.220\/netzwerk-recherche-ohne-thomas-leif-aufklaerer-in-erklaerungsnot-1.1115613\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da wurden die Netzwerk-Recherche-Mitgliederversammlungen also u.A. durch die Beitr&auml;ge von Sponsoren finanziert. Da w&auml;re es ja mal interessant, zu wissen, wer da wie viel f&uuml;r was sponsort.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>SR2 Fragen an den Autor &ndash; Sahra Wagenknecht, &ldquo;Freiheit statt Kapitalismus&rdquo;.<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht, &ldquo;Freiheit statt Kapitalismus&rdquo;. Behindert der Kapitalismus inzwischen Kreativit&auml;t und Produktivit&auml;t? Brauchen wir eine neue, sozialistische Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2011-07-04_wagenknecht3072011.mp3\">SR 2 [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart 21; Immer mehr &Auml;ltere sind auf staatliche Grundsicherung angewiesen; Eurokrise; Steuersenkungsdebatte; Rudolf Hickel &ndash; Don Corleone aus New York; Mindestlohn f&uuml;r Weiterbildung &ndash; 1.200 Euro brutto sind zu wenig; US-Gesundheitssystem: Falsche Anreize; Waffengesch&auml;ft mit Saudi-Arabien; Demografischer Wandel: Zwischen Sorge und Gelassenheit; Es gibt nichts zu verteilen; Der Atomausstieg ist kein vorrangig technisches Problem; Der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10003\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10003","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10003","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10003"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10003\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10007,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10003\/revisions\/10007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}