{"id":100105,"date":"2023-06-30T08:28:21","date_gmt":"2023-06-30T06:28:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105"},"modified":"2023-06-30T08:28:21","modified_gmt":"2023-06-30T06:28:21","slug":"hinweise-des-tages-4388","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h01\">Mindestlohn: Warum die Erh&ouml;hung im Cent-Bereich die Gesellschaft spaltet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h02\">Geplante Kindergrundsicherung: Haushaltsstreit schwelt noch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h03\">Jeder dritte Mieterhaushalt &uuml;berfordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h04\">Marsch der Ironie: Nicht nur Prigoschin hat sich verrechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h05\">Das zerst&ouml;rte Lokal in Kramatorsk: Ausflugsziel oder S&ouml;ldnertreffpunkt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h06\">Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands: Mit unsicheren Kantonisten in die Sackgasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h07\">Antrittsbesuch in Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h08\">Knirschen im Geb&auml;lk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h09\">Oben ohne im Paralleluniversum: Wer ist eigentlich aus welcher Zeit gefallen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h10\">Klageerfolg: Protokolle des Corona-Expertenrats der Bundesregierung m&uuml;ssen ver&ouml;ffentlicht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h11\">Die Machtkonzentration der WHO: Erkl&auml;rung der Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie zur Versch&auml;rfung globaler Gesundheitsregeln durch die WHO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h12\">Mit ihrer Verordnung zur l&ouml;chrigen Annahmepflicht, zeigt die EU-Kommission, dass sie das Bargeld beseitigen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100105#h13\">Br&ouml;ckelnde Br&uuml;cken\t<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mindestlohn: Warum die Erh&ouml;hung im Cent-Bereich die Gesellschaft spaltet<\/strong><br>\nIn der Diskussion um Mindestl&ouml;hne prallen die Interessen von Kapital und Arbeit aufeinander. &Ouml;konomische Vernunft unterliegt. Warum das die Soziale Marktwirtschaft gef&auml;hrden kann.<br>\nDer gesetzliche Mindestlohn soll ab 2024 um 41 Cent steigen. Das hat die Mehrheit der Mindestlohn-Kommission am Montag gegen die Stimmen der Gewerkschaftsvertreter beschlossen. Die Lohnuntergrenze steigt damit auf 12,41 Euro pro Arbeitsstunde. Ein Jahr sp&auml;ter soll sie dann auf 12,82 steigen. Das sind 3,4 Prozent und 3,3 Prozent mehr gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vorjahreswert.<br>\nF&uuml;r alle, die im Niedriglohnbereich arbeiten, ist diese minimale Erh&ouml;hung eine bittere Nachricht. Denn mindestens die H&auml;lfte dieser Erwerbst&auml;tigen, sch&auml;tzungsweise vier Millionen, sind nicht durch Tarifvertr&auml;ge abgesichert.<br>\nSie haben also nichts von den 2023 neu abgeschlossenen Tarifvertr&auml;gen, in denen der Schutz der unteren Lohngruppen gegen die Preissch&uuml;be der letzten beiden Jahre durch &uuml;berdurchschnittliche Lohnsteigerungen im Vergleich zu den oberen Lohngruppen im Vordergrund steht.<br>\nDie Gewerkschaften haben in den neuen Tarifvertr&auml;gen den Spagat zu bew&auml;ltigen versucht, einerseits keine Lohn-Preis-Spirale loszutreten, andererseits die Realeinkommensverluste in den unteren Lohngruppen durch absolute Lohnzuw&auml;chse so gering wie m&ouml;glich zu halten. Es findet also eine Stauchung der Lohnstruktur im tarifgebundenen Lohnbereich zugunsten der Niedriglohngruppen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Mindestlohn-Warum-die-Erhoehung-im-Cent-Bereich-die-Gesellschaft-spaltet-9202603.html\">Friederike Spiecker auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geplante Kindergrundsicherung: Haushaltsstreit schwelt noch<\/strong><br>\nDie Kindergrundsicherung ist weiter ein Zankapfel in der Ampelkoalition. Die Gewerkschaft Verdi fordert, dass sie Kinder aus der Armut holt. [&hellip;]<br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung meldete am Dienstag, dass zwar der Streit in der Ampelkoalition um den Haushalt 2024 beigelegt worden sei, aber der Streit um die Kindergrundsicherung jetzt nicht entschieden werde. Die Verhandlungen gehen jedoch nach Informationen der taz weiter.<br>\nAus Regierungskreisen erfuhr die taz, dass das Familienministerium zum Haushalt zur&uuml;ckmeldete &ndash; mit Vorbehalt Kindergrundsicherung. Kanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) sowie Familienministerin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) f&uuml;hren dazu Gespr&auml;che. Bis zur Sommerpause bleibt der Regierung daf&uuml;r Zeit, die letzte Kabinettssitzung ist am 5. Juli. 12 Milliarden Euro will Paus f&uuml;r die Kindergrundsicherung, inklusive Leistungserh&ouml;hungen f&uuml;r Familien bis in den Mittelstand hinein. Lindner wollte zun&auml;chst nur ein Digitalprojekt daraus machen. Seit Monaten wird darum diskutiert in der Koalition.<br>\nVerdi fordert von der rot-gr&uuml;n-gelben Regierung, das soziokulturelle Existenzminimum von Kindern neu zu berechnen. Das h&auml;tte zur Folge, dass auch die Leistungsh&ouml;he angepasst werden m&uuml;sste. &bdquo;Ich habe kein Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wenn Bundesfinanzminister Christian Lindner die notwendigen Mittel f&uuml;r die Kindergrundsicherung beschneiden will&ldquo;, sagte Verdi-Chef Werneke. &bdquo;Alle Kinder und Jugendliche m&uuml;ssen die gleichen Chancen erhalten, sozial, wirtschaftlich und politisch am Leben teilzuhaben &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob ihre Eltern arm oder reich sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geplante-Kindergrundsicherung\/!5932902\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jeder dritte Mieterhaushalt &uuml;berfordert<\/strong><br>\nStudie zu Wohnkosten: Heizkosten 2022 verdoppelt, neues Gesetz belastet arme Haushalte besonders.<br>\nDas Heizungsgesetz wird arme Haushalte besonders stark belasten, obwohl sie in Relation am wenigsten Energie verbrauchen. Bereits jetzt seien &uuml;ber sieben Millionen Haushalte mit ihren Wohnkosten &uuml;berfordert, erkl&auml;rte der Deutsche Mieterbund (DMB) am Donnerstag bei der Vorstellung einer Studie zur Wohnkostenbelastung. Demnach m&uuml;ssen 3,1 Millionen Haushalte f&uuml;r die Warmmieten mehr als 40 Prozent ihres Einkommens ausgeben. Weitere 4,3 Millionen Haushalte zahlen zwischen 30 und 40 Prozent ihres Einkommens. Damit ist jeder dritte Mieterhaushalt durch Wohnkosten &uuml;berlastet. Mieter machen 53 Prozent der Haushalte aus. Mehr als die H&auml;lfte von ihnen, das betonte Franz Michel, DMB-Leiter Mieten- und Wohnungspolitik, hat durchschnittlich nur 1.706 Euro monatlich zur Verf&uuml;gung (11,6 Millionen Mieterhaushalte bzw. 18,9 Millionen Mieter). Sie wohnen meistens in Geb&auml;uden, die vor 1990 gebaut wurden. Dort sind auch die Energiekosten besonders hoch. Insgesamt heizen Mieterhaushalte &uuml;berwiegend mit fossilen Energietr&auml;gern, insbesondere mit Gas (52 Prozent) und Heiz&ouml;l (18 Prozent). Mussten sie im Jahr 2021 bereits 772 Euro pro Jahr bzw. 64 Euro pro Monat f&uuml;r W&auml;rmeenergie bezahlen, haben sich die Ausgaben f&uuml;rs Heizen zuletzt binnen eines Jahres verdoppelt. 2022 kostete Heizen bereits 1.477 Euro pro Jahr bzw. 123 Euro pro Monat. Zwar k&ouml;nnten energetische Sanierungen die Heizkostenbelastung prinzipiell reduzieren, sagte DMB-Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz. Tats&auml;chlich aber stiegen die Mieten wegen der Modernisierungsumlage nach einer Sanierung deutlich. Und zwar dauerhaft. Mit dem Heizungsgesetz soll nun noch eine weitere Modernisierungsumlage eingef&uuml;hrt werden, die bisherige bleibt bestehen. Angesichts des Wohnungsmangels, der die Kaltmieten stark steigen lie&szlig; und l&auml;sst, fordert der DMB ein Sonderverm&ouml;gen von 50 Milliarden Euro f&uuml;r sozialen Wohnungsbau. Gegen das 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungsprogramm der Bundesregierung hatte DMB-Pr&auml;sident Lukas Siebenkotten am Donnerstag ausdr&uuml;cklich nichts. Er gab aber zu bedenken, dass Wohnen doch &raquo;mindestens genauso wichtig&laquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453753.mieterbund-jeder-dritte-mieterhaushalt-%C3%BCberfordert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Marsch der Ironie: Nicht nur Prigoschin hat sich verrechnet<\/strong><br>\nWas wir aus der gescheiterten Prigoschin-Rebellion lernen k&ouml;nnen: Es kommt immer anders, als man denkt.<br>\nDer Versuch des vormalig staatstreuen (und -finanzierten) russischen Gewaltunternehmers Evgeny Prigoschin, mit seiner Wagnertruppe einen, wie er verk&uuml;ndete, &ldquo;Marsch der Gerechtigkeit&rdquo; auf Moskau zu veranstalten, ist gescheitert.<br>\nWie es sich f&uuml;r einen M&ouml;chtegern-Mussolini geh&ouml;rt, hat Prigoschin dabei auch andere mit in seinen kleinen Untergang gerissen: Hektische Brachialatlantiker, wie die amerikanische Publizistin Anne Applebaum und der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala, waren so hingerissen vom eigenen Wunschdenken, dass sie ihre Fantasien &uuml;ber B&uuml;rgerkrieg und Regimekollaps in Russland nicht b&auml;ndigen konnten. Erheiternde Schnellsch&uuml;sse waren die Folge.<br>\nAber diese gn&auml;dig folgenlosen Blamagen haben uns nichts neues offenbart. Aufmerksame Beobachter wussten auch schon vor der Prigoschinaff&auml;re, dass der Krieg zwischen Russland auf der einen Seite und der Ukraine und dem Westen auf der anderen viele Experten zugleich intensiv erregt und heftig verwirrt. Es stellt sich die Frage, ob wir aus dem Fiasko der Wagnermeuterei mehr und interessanteres lernen k&ouml;nnen.<br>\nWir k&ouml;nnen. Aber &ndash; wie so h&auml;ufig &ndash; nur dann, wenn wir uns selbst genauso scharf in den Blick nehmen wie Russland, Putin, und sein System. Tun wir das, springt eine gro&szlig;e Gemeinsamkeit ins Auge. Denn der auff&auml;lligste Zug der Prigoschinrebellion ist, dass es anders kommt, als man denkt. Was immer der Wagnerboss erreichen wollte &ndash; einen pers&ouml;nlichen Sieg &uuml;ber die Spitze des regul&auml;ren Milit&auml;rs, eine allgemeine Meuterei der russischen Armee, eine Volkserhebung, oder schlicht das eigene politische\/physische &Uuml;berleben &ndash; ist ihm entweder bereits entglitten oder gef&auml;hrdet: Die gro&szlig;e Meuterei und Volkserhebung haben nicht stattgefunden; die Spitze der regul&auml;ren Streitkr&auml;fte mag noch fallen, aber Prigoschin wird davon jedenfalls nicht mehr profitieren; sein eigenes, auch nur physisches, &Uuml;berleben ist keineswegs sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/22-2023\/nicht-nur-prigoschin-hat-sich-verrechnet\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das zerst&ouml;rte Lokal in Kramatorsk: Ausflugsziel oder S&ouml;ldnertreffpunkt?<\/strong><br>\nEin beliebtes Restaurant in Kramatorsk sei Ziel eines russischen Raketenangriffs geworden, so die Tagesschau. &ldquo;Ein Lokal, das bei Journalisten und Milit&auml;rangeh&ouml;rigen beliebt war.&rdquo; Damit wird in der Tagesschau ein weiteres kleines Detail verborgen, das in anderen Berichten zu finden ist &ndash; es geht um ausl&auml;ndische Journalisten. Ausl&auml;ndische Journalisten und ukrainische Soldaten? Das ist die interessante Frage.<br>\nDer geht man aber in Deutschland nicht nach, weil die Meldung, da sei ein Caf&eacute; mit Zivilisten angegriffen worden, viel zu n&uuml;tzlich ist. Im Internet kursieren aber Aufnahmen, die Anderes vermuten lassen. Eines davon hat interessanterweise der ukrainische Innenminister Anton Geraschtschenko selbst geteilt; offenbar in der Annahme, niemand w&uuml;rde die Sprache bemerken, die in diesem Video gesprochen wird. Man achte insbesondere auf die T&auml;towierung auf dem Arm des Mannes, der am Anfang den Verletzten versorgt.<br>\nKramatorsk, das das ukrainische Kommando f&uuml;r den Donbass beherbergt und vor der ukrainischen Besetzung 2014 eines der Zentren des Aufstands im Donbass war, ist allerdings wahrhaftig kein touristisches Ziel. Also rief die Anzahl englischsprachiger Personen die russischen Blogger auf den Plan, die anfingen, &uuml;ber das Lokal und seine G&auml;ste zu recherchieren. Und die T&auml;towierung auf dem Arm, die zu Beginn des von Geraschtschenko geteilten Videos zu sehen ist, verweist auf eine US-Milit&auml;reinheit; das dritte Ranger-Bataillon des 75. Regiments der US-Armee, einer Eliteeinheit (Die Texte der Telegram-Posts sind nur auszugsweise &uuml;bersetzt).<br>\nDas mag ja noch nichts besagen. Aber es gibt mehr als eine Person in den Videos, die Englisch spricht, und es gibt ein Video, in dem explizit gesagt wird, unter den Tr&uuml;mmern bef&auml;nden sich noch viele Soldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/173899-zerstoerte-lokal-in-kramatorsk-ausflugsziel\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands: Mit unsicheren Kantonisten in die Sackgasse<\/strong><br>\nMit gro&szlig;em Aufwand pr&auml;sentierte die deutsche Bundesregierung am 14. Juni ihre neue nationale Sicherheitsstrategie und gab den Fraktionen des Bundestags gerade einmal vier Tage Zeit, um Stellung zu nehmen und sich mit den Experten ihrer Wahl auf eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung im Ausw&auml;rtigen Ausschuss vorzubereiten. Manche m&ouml;gen diesen Zeitplan als sportlich bezeichnen, andere bekamen Zweifel an der Seriosit&auml;t des Vorgehens der Bundesregierung. Bemerkenswert ist, dass das Papier den Begriff der Klimakrise gut drei Dutzend Mal erw&auml;hnt, um dann Russland zur Hauptbedrohung Deutschlands zu erkl&auml;ren.<br>\nIn der Tat ist das Dokument &uuml;ber weite Strecken eine Zusammenstellung unverbindlicher Absichtserkl&auml;rungen und Zustandsbeschreibungen, wie von manchen Kritikern bemerkt wurde.<br>\nNat&uuml;rlich ist ein Strategiepapier nicht der richtige Ort, um sich in epischer Breite &uuml;ber Definitionen der Begriffe &bdquo;Strategie&ldquo; und &bdquo;Sicherheit&ldquo; auszulassen, aber angesichts der zahlreichen verschiedenen Definitionen des Begriffs der Strategie und der oftmals unklaren Vorstellungen dar&uuml;ber w&auml;re ein Hinweis darauf hilfreich gewesen, was denn die Autoren des Papiers darunter verstehen &ndash; hilfreich deshalb, weil dies geholfen h&auml;tte, einen Endzustand zu formulieren, den die deutsche Bundesregierung im Zeithorizont des Papiers erreichen m&ouml;chte. Die Bemerkungen von Christopher Daase in der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung im Ausw&auml;rtigen Ausschuss des Bundestags &uuml;ber die Funktionen von Strategie waren nicht ganz unberechtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nationale-sicherheitsstrategie-deutschlands-mit-unsicheren-kantonisten-in-die-sackgasse\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Antrittsbesuch in Washington<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius k&uuml;ndigt weitere Aktivit&auml;ten der Bundeswehr in der Asien-Pazifik-Region sowie eine Ausweitung der deutschen R&uuml;stungsexporte dorthin an. Wie Pistorius am Mittwoch (Ortszeit) bei seinem Antrittsbesuch in Washington erkl&auml;rte, bestehe eine &bdquo;europ&auml;ische Verantwortung f&uuml;r den Indo-Pazifik&ldquo;; diese werde sich, was Deutschland betreffe, in einer weiteren Teilnahme an Man&ouml;vern im Indischen und im Pazifischen Ozean sowie in der Lieferung gr&ouml;&szlig;erer Mengen an Kriegsger&auml;t &auml;u&szlig;ern. Der Minister hatte erst zu Wochenbeginn eine feste und dauerhafte Stationierung von ann&auml;hernd 4.000 deutschen Soldaten in Litauen angek&uuml;ndigt &ndash; ein Schritt, mit dem er &bdquo;eine st&auml;rkere F&uuml;hrungshaltung in Europa&ldquo; eingenommen habe, hie&szlig; es in US-Medien. Zugleich verfestigt sich die r&uuml;stungsindustrielle Basis des transatlantischen B&uuml;ndnisses ein weiteres St&uuml;ck: Im Gegenzug gegen die Beschaffung von F-35A-Kampfjets durch die Bundeswehr hat Washington zugesagt, dem deutschen Rheinmetall-Konzern die Herstellung von Teilen des Jets zu &uuml;bertragen; zudem ziehen die US-Streitkr&auml;fte den Erwerb von Rheinmetall-Sch&uuml;tzenpanzern f&uuml;r mehr als 45 Milliarden US-Dollar in Betracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9283\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Knirschen im Geb&auml;lk<\/strong><br>\nEU-Gipfel: Asylrechtsversch&auml;rfung ist Polen und Ungarn zu lasch. Ukraine-Unterst&uuml;tzung n&auml;chster Streitpunkt.<br>\nErneuter Streit um die Fl&uuml;chtlingsabwehr hat am Donnerstag den Beginn des EU-Gipfels in Br&uuml;ssel &uuml;berschattet. Bereits kurz vor dem Treffen k&uuml;ndigten die Ministerpr&auml;sidenten Ungarns und Polens Viktor Orban und Mateusz &shy;Morawiecki an, sich der k&uuml;rzlich erzielten &Uuml;bereinkunft zu verweigern, die Schnellverfahren und Haftlager f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge an den EU-Au&szlig;engrenzen vorsieht. W&auml;hrend Orb&aacute;n schlicht mitteilte, Ungarn werde weder Fl&uuml;chtlinge aufnehmen noch die f&uuml;r diesen Fall vorgeschriebenen Ausgleichszahlungen leisten, verlangte Morawiecki zus&auml;tzlich einen Umbau der Fl&uuml;chtlingsabwehrbeh&ouml;rde Frontex und mehr Geld f&uuml;r die Hochr&uuml;stung der Au&szlig;engrenzen. Unklar war bis zum Schluss, ob etwa Bulgarien oder die Niederlande explizit Mittel f&uuml;r Stacheldrahtverschl&auml;ge an den Grenzen (&raquo;Grenzz&auml;une&laquo;) einfordern w&uuml;rden. Dabei trieben im Zusammenhang mit Fl&uuml;chtlingen auch finanzielle Fragen die EU-Staats- und Regierungschefs um. In einer Beschlussvorlage, die das Springer-Magazin Politico vorab einsehen konnte, wurden zwei Milliarden Euro f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge innerhalb der EU eingeplant. Sie k&ouml;nnten f&uuml;r ukrainische Fl&uuml;chtlinge genutzt werden, von denen Deutschland und Polen besonders viele aufgenommen h&auml;tten, hie&szlig; es. Dar&uuml;ber hinaus war von 10,5 Milliarden Euro die Rede, die zur Verf&uuml;gung gestellt werden sollten, um den Fl&uuml;chtlingsabwehrpakt mit der T&uuml;rkei zu verl&auml;ngern und &auml;hnliche Vereinbarungen mit Tunesien, vielleicht sogar mit Libyen zu schlie&szlig;en. Berlin drang laut Politico darauf, die Betr&auml;ge in der offiziellen Gipfelerkl&auml;rung nicht zu nennen &ndash; auch, um keine zus&auml;tzliche Debatte um den unaufh&ouml;rlich zunehmenden Finanzbedarf der EU zu entfachen. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hatte vor, dem Gipfel am Donnerstag in aller Form mitzuteilen, dass sie zus&auml;tzlich zum EU-Etat weitere 66 Milliarden Euro ben&ouml;tigt: Die immensen Ausgaben f&uuml;r den Ukraine-Krieg, die Subventionen f&uuml;r die Halbleiterbranche und andere Aufwendungen zur Bewahrung der globalen westlichen Dominanz fordern ihren Tribut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453752.maroder-staatenbund-knirschen-im-geb%C3%A4lk.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Oben ohne im Paralleluniversum: Wer ist eigentlich aus welcher Zeit gefallen?<\/strong><br>\nWo ist die wunderbar entspannte Vielfalt geblieben, die wir vor Jahrzehnten in Deutschland erlebten? Eine Vielfalt, die sich hier und da noch heute im Kleinen offenbart, auf der gro&szlig;en B&uuml;hne hingegen als ewiggestrig gilt. Axel Klopprogge sp&uuml;rt in seinem Essay mit Humor, Wehmut und Fachkenntnis besseren Zeiten nach. Und er stellt sich dabei nicht nur die Frage nach einem Wahlrecht f&uuml;r Menschen, die mit 17 Jahren noch nicht allein den Weg zur Schule finden.<br>\nIm Sommer 2022 verbrachten meine Frau und ich einige Wochen an der Ostsee. Auf dem Weg in den Norden und auf den Fahrten in den folgenden Tagen h&ouml;rten wir im Autoradio immer wieder Berichte &uuml;ber einen Pilotversuch in einem G&ouml;ttinger Freibad. Dort hatte man versuchsweise und unter wissenschaftlicher Begleitung den Frauen das Oben-ohne-Baden erlaubt. Meine Frau und ich schauten uns ungl&auml;ubig an. Wir hatten dergleichen f&uuml;r eine l&auml;ngst etablierte Selbstverst&auml;ndlichkeit gehalten. Schon vor Jahrzehnten im biederen Familienbad von Dettenhausen ebenso wie an oberbayerischen Seen oder an Mittelmeerstr&auml;nden &ndash; im Englischen Garten oder an der Isar mitten in M&uuml;nchen sowieso. Die Radioberichte h&ouml;rten jedoch nicht auf. Es wurden Politiker, Soziologen und Historiker interviewt, die das &bdquo;Experiment&ldquo; begleiteten.<br>\nSchlie&szlig;lich genossen wir eine Woche die endlosen Str&auml;nde von Fischland-Dar&szlig;. Dort fand sich alles durcheinander: Menschen, die in Badebekleidung am Strand lagen. Andere, die vollkommen h&uuml;llenlos waren und sich dabei keineswegs versch&auml;mt in den D&uuml;nen versteckten, sondern nackt ins Wasser gingen oder ein Eis oder einen Hotdog kauften. Protagonisten waren nicht nur &ndash; wie sonst h&auml;ufig &ndash; eher &auml;ltere Menschen. Nein, auch Gruppen junger Menschen von vielleicht 15 oder 17 Jahren sa&szlig;en gemischt beieinander &ndash; die einen voll, die anderen halb, die anderen unbekleidet. Das Ganze spielte sich &uuml;brigens nicht an einem ausgewiesenen FKK-Strandabschnitt ab, sondern &uuml;ber Kilometer einfach ganz ungesteuert, locker und entspannt. Historiker und Soziologen konnten wir nicht entdecken. Meine Frau und ich fanden dies ein sch&ouml;nes Beispiel von Befreiung, von Lockerheit, aber auch von gelebter Diversit&auml;t.<br>\nWenn diese Freiz&uuml;gigkeit nicht nur seit Jahrzehnten so existierte, sondern auch heute jederzeit von jedem besichtigt werden kann, warum braucht es dann einen Pilotversuch in G&ouml;ttingen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/feuilleton\/zeitfragen\/oben-ohne-im-paralleluniversum-wer-ist-eigentlich-aus-welcher-zeit-gefallen\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Klageerfolg: Protokolle des Corona-Expertenrats der Bundesregierung m&uuml;ssen ver&ouml;ffentlicht werden<\/strong><br>\nEs ist allein der Hartn&auml;ckigkeit des Privatb&uuml;rgers und Arztes Christian Haffner zu verdanken, der mit Geduld und Ausdauer nach ann&auml;hernd elf Monaten Kampf gegen die Bundesregierung die Protokolle des Corona-Expertenrates nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zur Einsicht erk&auml;mpft hat. Die Unterlagen stehen f&uuml;r Interessierte, entsprechend kommuniziert, zur Verf&uuml;gung. Gro&szlig;e Teile der Protokolle sind geschw&auml;rzt, die aufschlussreiche Begr&uuml;ndung des Bundeskanzleramts wird im Text dargelegt. Bis dato reagierten in der deutschen Presselandschaft nur die dem Springer-Verlag zugeh&ouml;rige Welt-Zeitung und die F.A.Z. mit entsprechenden Artikeln, haben diese jedoch hinter einer Bezahlschranke platziert. Zudem greifen die alternativen Medien das Thema breiter auf.<br>\nDer IFG-Antrag, den Haffner am 31. Juli 2022 &uuml;ber das Portal FragDenStaat gestellt hatte, sei im September 2022 seitens des Bundeskanzleramts dabei das erste Mal abgelehnt worden, berichtet die Journalistin Aya Vel&aacute;zquez, die bereits seit Mitte Juni im Besitz der Unterlagen ist. Das weitere Prozedere einer aufschlussreichen Verweigerungshaltung der Berliner Politik lautete laut einem Vel&aacute;zquez-Artikel &ndash; deren Gesamtauswertung der Protokolle auch auf Englisch verf&uuml;gbar ist:<br>\n&ldquo;Anfang Januar 2023 landete der Fall vor Gericht, das der Kl&auml;gerseite recht gab und seitens des Bundeskanzleramts die Herausgabe der Dokumente gem&auml;&szlig; Informationsfreiheitsgesetz (IFG) forderte. Das Kanzleramt wiederum z&ouml;gerte die Erf&uuml;llung des Gerichtsbeschlusses durch wiederholte Antr&auml;ge hinaus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/173977-klageerfolg-protokolle-corona-expertenrats-bundesregierung\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist jedoch die Fortsetzung solcher Ma&szlig;nahmen &uuml;ber die WHO. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80583\">Die Lockdown-Logik ist nur noch ein ideologischer Scherbenhaufen<\/a>, Corona-Expertenrat: Regierung gibt Modellrechnungen nicht heraus, dazu: Landrat in den Tagesthemen und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79184#h01\">Beschlussvorlage des Corona-Gipfels: Diese Regeln planen Bund und L&auml;nder<\/a> mit einer Anmerkung sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83861\">Im Schatten des Krieges: Chat-Kontrolle und WHO-Machterweiterung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97572#h10\">Antrag fordert Reform der Weltgesundheitsorganisation<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Dann wollte Lauterbach erkl&auml;ren, was ein CT-Wert von 30 ist<\/strong><br>\nProtokolle aus dem Bundeskanzleramt belegen, wie es hinter verschlossenen T&uuml;ren so zuging, im Corona-Expertenrat. Das Gremium war bekannt daf&uuml;r, immer h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen zu empfehlen. Und um ein Thema dr&uuml;ckten sich alle herum.<br>\nLange war unklar, was beim Corona-Expertenrat der Bundesregierung hinter verschlossenen T&uuml;ren geschah. Detaillierte Fragen zu den Sitzungen wurden nicht beantwortet, die Protokolle nicht ver&ouml;ffentlicht. Der Frankfurter Allgemeinmediziner Christian Haffner hat die Dokumente nun &ndash; nach einer Klage vor dem Verwaltungsgericht &ndash; vom Bundeskanzleramt bekommen. WELT liegen die Papiere vor. Sie bieten einen Eindruck, auf welchem Niveau und bei welchem wissenschaftlichen Kenntnisstand Entscheidungen fielen. Vor allem aber spiegeln sie wider, wie es um den Anteil von Weitsicht, Logik und politischer Vernunft am Expertentisch bestellt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus246108488\/Corona-Dann-wollte-Lauterbach-erklaeren-was-ein-CT-Wert-von-30-ist.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Freigeklagt: Die Geheimakte Corona-Expertenrat<\/strong><br>\nVon Dezember 2021 bis April 2023 tagte der Corona-Expertenrat der Bundesregierung. Der Arzt Christian Haffner hat nun die Sitzungsprotokolle freigeklagt. Eine erste Analyse des brisanten Dokuments.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.velazquez.press\/p\/freigeklagt-die-geheimakte-corona\">Aya Vel&aacute;zquez<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Machtkonzentration der WHO: Erkl&auml;rung der Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie zur Versch&auml;rfung globaler Gesundheitsregeln durch die WHO<\/strong><br>\nVom 21. bis zum 30. Mai 2023 hat die diesj&auml;hrige Weltgesundheitsversammlung der WHO in Genf stattgefunden. Im Fokus stand die Beratung zweier internationaler Gesundheitsabkommen: die Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR)  und der sogenannte Pandemievertrag (International Treaty on Pandemic, Prevention, Preparedness and Response). Bereits im Vorfeld der Weltgesundheitsversammlung wurde Kritik an den Pl&auml;nen der WHO ge&auml;u&szlig;ert. (Walach M&auml;rz 2023) Die NGfP unterst&uuml;tzt und teilt die obengenannten kritischen Stellungnahmen zu den geplanten Ma&szlig;nahmen.<br>\nBesonders fragw&uuml;rdig ist das jetzige Vorgehen, da die WHO bis heute keine Evaluation des Corona  Pandemiemanagements vorgelegt . Die nun geplanten Ma&szlig;nahmen kn&uuml;pfen vielmehr nahtlos an die letzten 3 Jahre des Corona Regimes an und ignorieren die massiven Sch&auml;den, die der Bev&ouml;lkerung zugef&uuml;gt worden sind und alle dazu vorliegenden wissenschaftlichen Belege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/230630-Erklaerung-NGf-WHO.pdf\">Neue Gesellschaft f&uuml;r Psychologie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit ihrer Verordnung zur l&ouml;chrigen Annahmepflicht, zeigt die EU-Kommission, dass sie das Bargeld beseitigen will<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat Verordnungsentw&uuml;rfe zum Status des gesetzlichen Zahlungsmittels von Euro-Bargeld und vom geplanten digitalen Euro vorgestellt. Bargeldnutzer sollen viel weniger Anspruch auf ihr bevorzugtes Zahlungsmittel bekommen als Nutzer von digitalem Euro-Zentralbankgeld. Es ist offensichtlich, dass die EU-Kommission (zusammen mit der EZB) das Bargeld durch den digitalen Euro nicht erg&auml;nzen, sondern verdr&auml;ngen will.<br>\nDer Verordnungsentwurf zum digitalen Euro war bereits vorab &ouml;ffentlich und von mir kommentiert worden. Meine Erwartung, dass die EU-Kommission dem Euro-Bargeld nicht ann&auml;hernd den gleichen Schutz gew&auml;hren w&uuml;rde wie dem geplanten digitalen Euro, hat sich leider best&auml;tigt.<br>\nDes h&auml;sslichen Pudels Kern versteckt sich in Artikel 5 Nr. 1 (b) der vorgeschlagenen Bargeldverordnung. Dort steht, dass Gesch&auml;fte, abweichend von der grunds&auml;tzlichen Annahmepflicht, die Bargeldannahme verweigern d&uuml;rfen, wenn das vorher zwischen Zahler und Empf&auml;nger vereinbart wurde.<br>\nDas ist eine sehr weitreichende Ausnahme, da in der Regel davon ausgegangen wird, dass der Kunde implizit dem Bargeldausschluss zugestimmt hat, wenn ein Gesch&auml;ft seine Ablehnung von Bargeld deutlich kommuniziert hat und der Kunde dennoch das Gesch&auml;ft anbahnt.<br>\nNicht einmal staatliche Stellen m&uuml;ssen das gesetzliche Zahlungsmittel Euro-Bargeld annehmen, stellt die Kommission in feigem Verweis auf ein Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (in meinem Verfahren um das Recht auf Barzahlung des Rundfunkbeitrags) fest, wenn die staatliche Stelle durch Bargeldverweigerung meint, Kosten sparen zu k&ouml;nnen. Die Kommission h&auml;tte das in ihrem Verordnungsvorschlag nun jederzeit anderes regeln k&ouml;nnen, denn die EU hat die alleinige Kompetenz hierzu, wie das Gericht feststellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/eu-bargeldverordnung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Br&ouml;ckelnde Br&uuml;cken<\/strong><br>\nEin Jahr &raquo;Schwarz-Gr&uuml;n&laquo; in NRW: Viele Probleme ungel&ouml;st. Wachsende St&auml;rke der AfD deutet auf verbreitete Unzufriedenheit mit &raquo;Zukunftskoalition&laquo;.<br>\nSie nannten sich &raquo;Zukunftskoalition&laquo;: Ministerpr&auml;sident Hendrik W&uuml;st (CDU) und seine Stellvertreterin Mona Neubaur (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) traten vor einem Jahr an, um die &ndash; immer weniger werdenden &ndash; Gegens&auml;tze beider Parteien noch weiter zu vers&ouml;hnen, und versprachen: &raquo;solides politisches Handwerk&laquo;. Doch nach einem Jahr &raquo;Schwarz-Gr&uuml;n&laquo; in Nordrhein-Westfalen sehen die meisten Menschen keine &raquo;solide Politik&laquo;. Unl&auml;ngst betonte W&uuml;st, der f&uuml;r einen kontrolliert-vorsichtigen Kurs der pragmatischen (Merkel-)Mitte gepaart mit maximaler Fehlervermeidung steht, dass NRW die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden solle. Ferner sprach er von guten Schulen und davon, dass die Menschen an Rhein, Ruhr und Lippe sicher leben sollten. In Meinungsumfragen steht die Regierung derzeit nicht besonders gut da; und auch in NRW profitiert von der Unzufriedenheit in erster Linie die AfD. &raquo;Allein die &uuml;ber die Preise abgewickelten Kostensteigerungen dr&uuml;cken den Lebensstandard vieler Menschen und treffen die &Auml;rmsten im Land am h&auml;rtesten&laquo;, sagte Ralf Kleinfeld, emeritierter Politikprofessor an der Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck, am Mittwoch im Gespr&auml;ch mit jW. Insbesondere in den chronisch klammen Ruhrgebietsst&auml;dten ist das zu beobachten. Das Gezanke zwischen Land und Kommunen um Altschulden ist weit davon entfernt, gekl&auml;rt zu sein. Dabei bremst die Haushaltslage dringend anstehende Investitionen in Infrastruktur aus. Zuletzt hatte die Landesregierung vorgeschlagen, zur Tilgung der Altschulden die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer zu nehmen. Die Kommunen w&uuml;rden k&uuml;nftig Zinsen und Tilgung direkt an das Land bezahlen und nicht mehr an Kreditgeber. Die Schulden blieben, nur der Gl&auml;ubiger w&uuml;rde wechseln. Auch aufgrund der maroden Infrastruktur droht dem bev&ouml;lkerungsst&auml;rksten Bundesland ein akuter Verkehrskollaps. So sind zahlreiche Br&uuml;cken und Stra&szlig;en sanierungsbed&uuml;rftig. Daf&uuml;r ist auch W&uuml;st verantwortlich, war er doch vor seinem Wechsel in das Ministerpr&auml;sidentenamt Landesverkehrsminister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453766.gr%C3%BCne-als-cdu-juniorpartner-br%C3%B6ckelnde-br%C3%BCcken.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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