{"id":100139,"date":"2023-07-02T09:00:22","date_gmt":"2023-07-02T07:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139"},"modified":"2023-06-30T13:00:58","modified_gmt":"2023-06-30T11:00:58","slug":"hinweise-der-woche-314","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h01\">Deutschland unter Vormundschaft: So ruinieren deutsche Politiker im Einvernehmen mit den USA das eigene Land.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h02\">Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h03\">Wir k&ouml;nnen jetzt verstehen, wie Russland und China denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h04\">41 Cent &raquo;Respekt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h05\">Cum-Ex: Wie sich der deutsche Staat an den illegitimen Gesch&auml;ften beteiligt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h06\">Wie die Spaltung der Gesellschaft einen ruin&ouml;sen Status quo zementiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h07\">Birte spielt nicht mehr mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h08\">Nach Sonneberg hilft nur Ehrlichkeit: Die AfD erkennt die Interessen vieler B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h09\">Marsch der Ironie: Nicht nur Prigoschin hat sich verrechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139#h10\">Medien mit Bevormundungsgehabe: Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren l&auml;sst, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt f&uuml;r entbehrlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland unter Vormundschaft: So ruinieren deutsche Politiker im Einvernehmen mit den USA das eigene Land.<\/strong><br>\nEs braucht mittlerweile Mut, in Deutschland oder in der Schweiz die gro&szlig;en Medien und\/oder Politiker der totalen Ein&auml;ugigkeit zu bezichtigen. Schon ist man ein Putin-Versteher &ndash; oder schlimmer. Aber es gibt sie zum Gl&uuml;ck noch, jene Intellektuellen und Publizisten, die den Mut haben, klare Worte zu sprechen. Zu ihnen geh&ouml;rt der Schriftsteller Wolfgang Bittner, der deshalb auch schon auf der Schwarzen Liste der Ukraine figuriert &ndash; Globalbridge.ch berichtete. Jetzt hat Bittner in einem kurzen Beitrag wieder auf einige Realit&auml;ten hingewiesen, die sonst einfach verschwiegen oder &laquo;vergessen&raquo; gemacht werden.<br>\nDie USA schaffen nach dem Prinzip &ldquo;teile und herrsche&rdquo; seit Jahrzehnten zerst&ouml;rte und zerst&uuml;ckelte L&auml;nder: Korea, Vietnam, Zypern, Jugoslawien, Libyen, Irak, Syrien &ndash; um nur einige zu nennen. Deutschland ist ein ganz spezieller Fall, seit 1945, nach der bedingungslosen Kapitulation, befindet es sich in den H&auml;nden der USA. Wie w&uuml;rde Deutschland, wie w&uuml;rde Europa heute dastehen, wenn es zu dem von Michail Gorbatschow und Wladimir Putin vorgeschlagenen &ldquo;europ&auml;ischen Haus&rdquo; gekommen w&auml;re, einem gemeinsamen Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon? Aber das haben die USA vereitelt. Dennoch ist es nicht gelungen, das Chaos und die Konfusion in Deutschland zu verhindern. Die Bev&ouml;lkerung ist tief gespalten, indoktriniert und aufgehetzt &ndash; ein absurdes Theater.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/deutschland-unter-vormundschaft-so-ruinieren-deutsche-politiker-im-einvernehmen-mit-den-usa-das-eigene-land\/%20\">Wolfgang Bittner in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (I)<\/strong><br>\nDie westlichen M&auml;chte steigen in Verhandlungen mit Kiew &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs ein. Am Samstag sind in Kopenhagen Repr&auml;sentanten der G7-Staaten, der Ukraine und mehrerer L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens zusammengetroffen, um erstmals gemeinsam Friedensgespr&auml;che in Aussicht zu nehmen. Konkrete Ergebnisse wurden dabei noch nicht erzielt; die Verhandlungen sollen aber fortgesetzt werden. Dass im Anschluss an die aktuelle ukrainische Gegenoffensive Gespr&auml;che zumindest &uuml;ber einen Waffenstillstand gef&uuml;hrt werden sollen, ist als Ziel der Biden-Administration seit geraumer Zeit erkennbar. Ursachen sind die abnehmende Zustimmung in der US-Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine und der Pr&auml;sidentschaftswahlkampf, der f&uuml;r Biden eine Fortsetzung der milliardenschweren Hilfsleistungen nicht angeraten sein l&auml;sst. Auch in Europa schrumpft der Anteil derjenigen, die Waffenlieferungen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland bef&uuml;rworten. Ein ehemaliger US-Regierungsmitarbeiter spricht sich daf&uuml;r aus, sp&auml;testens im Herbst konkret auf einen Waffenstillstand zu orientieren. &bdquo;Am schwierigsten&ldquo;, urteilt er, d&uuml;rften dabei &bdquo;die Gespr&auml;che mit den Ukrainern&ldquo; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9279\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (II)<\/strong><br>\nMit deutscher Beteiligung haben am Wochenende erste multilaterale Verhandlungen mit Kiew &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Krieges begonnen. Am Samstag fanden in Kopenhagen Gespr&auml;che der G7-Staaten, der Ukraine sowie von f&uuml;nf L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens statt, die an Vermittlungsbem&uuml;hungen zwischen Russland und der Ukraine beteiligt waren oder sind. Ziel des Treffens war es explizit, Friedensverhandlungen in Gang zu bringen; weitere Zusammenk&uuml;nfte sollen folgen. In Kopenhagen ging es unter anderem um Sicherheitsgarantien, darunter nicht nur solche f&uuml;r die Ukraine, sondern auch Garantien f&uuml;r Russland. &Ouml;ffentlich werden diese freilich noch zur&uuml;ckgewiesen. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock etwa verlangte am gestrigen Dienstag bei einem Besuch in S&uuml;dafrika, Russland m&uuml;sse umgehend &bdquo;seine Soldaten abziehen&ldquo;. Unterdessen setzen Staaten des Globalen S&uuml;dens ihre Suche nach einer Verhandlungsl&ouml;sung fort. S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident Cyril Ramaphosa ist erst k&uuml;rzlich von einer &bdquo;afrikanischen Friedensmission&ldquo; zur&uuml;ckgekehrt. Brasiliens Pr&auml;sident Lula klagt, es sei offenkundig &bdquo;Mode unter den st&auml;ndigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates&ldquo; geworden, &bdquo;in andere L&auml;nder einzufallen&ldquo;. Das m&uuml;sse enden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9280\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Hinterzimmer steht offen<\/strong><br>\nGeheimes Treffen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in Kopenhagen. Globaler S&uuml;den ma&szlig;geblich beteiligt.<br>\nDie G7-Staaten erkennen die Notwendigkeit von Verhandlungen &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs an und steigen in erste konkrete Gespr&auml;che dar&uuml;ber ein. Das ist das implizite Ergebnis eines geheimen Treffens am Sonnabend in Kopenhagen, bei dem Vertreter der sieben gr&ouml;&szlig;ten Industriel&auml;nder des westlichen Teils der Welt mit einigen L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens zusammentrafen. Gegenstand der Debatten seien &raquo;Grundprinzipien eines Friedens&laquo; zwischen Russland und der Ukraine gewesen, hie&szlig; es. Offiziell hatte die Ukraine zu der Zusammenkunft eingeladen; D&auml;nemark war als Gastgeber pr&auml;sent. Der globale S&uuml;den war mit f&uuml;nf Staaten vertreten, die auf unterschiedlicher Ebene bereits als Vermittler t&auml;tig waren bzw. sind &ndash; die BRICS-Staaten Brasilien, Indien und S&uuml;dafrika sowie die T&uuml;rkei, die das Getreideabkommen vermittelt hat, und Saudi-Arabien, das einen Gefangenenaustausch organisieren konnte. Die Ukraine und die G7-Staaten nutzten das Treffen zun&auml;chst, um zu versuchen, einen Keil zwischen Russland und den globalen S&uuml;den zu treiben. Dies geht aus &Auml;u&szlig;erungen von Celso Amorim hervor, der als Chefberater von Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva an dem Kopenhagener Treffen beteiligt war. Demnach legte der Leiter des ukrainischen Pr&auml;sidialamtes, Andrij Jermak, den Entwurf f&uuml;r eine Abschlusserkl&auml;rung zu dem Treffen vor, der auf Teilen der &raquo;Friedensformel&laquo; von Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij vom November 2022 basierte. Letztere sieht unter anderem den kompletten R&uuml;ckzug der russischen Truppen aus der Ukraine vor. Amorim zufolge lehnten die f&uuml;nf Staaten des globalen S&uuml;dens Jermaks Vorsto&szlig; klar ab, der im &uuml;brigen die Ursache daf&uuml;r gewesen sein k&ouml;nnte, dass China &ndash; anders als zun&auml;chst angek&uuml;ndigt &ndash; gar nicht erst an der Zusammenkunft teilnahm. Weitere Treffen sollen folgen, wom&ouml;glich schon im Juli. Amorim legte Wert auf die Feststellung, es ergebe wenig Sinn, weiterhin ohne China und vor allem ohne Russland zu verhandeln. Immerhin wurde in Kopenhagen, wie Kanzlerberater Jens Pl&ouml;tner berichtete, schon &uuml;ber Sicherheitsgarantien verhandelt &ndash; und zwar nicht nur &uuml;ber solche f&uuml;r die Ukraine, sondern auch &uuml;ber Garantien f&uuml;r Russland. Er nannte als Beispiel ein Verbot, in der Ukraine Marschflugk&ouml;rper zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453534.diplomatie-f%C3%BCr-frieden-hinterzimmer-steht-offen.html\">J&ouml;rg Kronauer in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Kyiv must seize this moment. Otherwise, stalemate might be inevitable.<\/strong><br>\nBy this yardstick &mdash; and as we enter the fourth week of Ukraine&rsquo;s counteroffensive &mdash; the inescapable fact is that the prognosis is more of the same. So far, Ukrainian attackers have been able to take back fewer than 50 square miles each week. On both sides of the divide, each dug trenches, planted mines and built defenses making it difficult for the other to mobilize the 3-to-1 advantage offensive forces usually need to force a breakthrough.<br>\nTo put the matter in perspective: Today, Russia controls about 17 percent of the territory that was previously Ukraine&rsquo;s. If Ukrainian forces are no more successful in the weeks ahead than they have been so far, Ukraine will not recapture all of its territory for 16 years.<br>\nAs Defense Secretary Lloyd Austin has acknowledged, Americans who have been arming and training Ukrainian forces for this campaign were hoping to see an &ldquo;overwhelming success.&rdquo; Why Ukraine has not been more effective remains uncertain. Nor has anyone yet explained why Ukraine waited so long to launch its attack.<br>\nHistory reminds us that wars hinge on many contingent factors. Their outcomes are no more predetermined than the results of the NBA championship or the World Cup. If the failed insurrection makes Russian soldiers manning the front lines less willing to risk their lives, Yevgeniy Prigozhin&rsquo;s mutiny could be the proverbial straw that broke the camel&rsquo;s back.<br>\nOn the other hand, if Ukrainian forces remain bogged down over the course of the summer, we should expect the political dimension of this war to determine events. Many of Ukraine&rsquo;s supporters in Europe and even in the United States will join the global south&rsquo;s chorus calling for both sides to stop the killing and begin serious negotiations about a cease-fire.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/2023\/06\/26\/russia-coup-ukraine-opportunity-stalemate\/\">Washington Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen jetzt verstehen, wie Russland und China denken<\/strong><br>\nChinas angeblicher Plan, eine milit&auml;rische Ausbildungsbasis auf Kuba zu errichten, kann der amerikanischen Bev&ouml;lkerung helfen, Russlands Widerstand gegen den Expansionismus der NATO in Osteuropa und in der Ukraine sowie Chinas Widerstand gegen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in der N&auml;he Chinas besser zu verstehen.<br>\nDie US-Politiker laufen Sturm gegen das angebliche Abkommen zwischen China und Kuba, nicht weil es illegal w&auml;re, sondern weil sie sich mit einer chinesischen Milit&auml;rbasis in der N&auml;he der Vereinigten Staaten einfach nicht wohl f&uuml;hlen.<br>\nEs ist unbestritten, dass China genauso berechtigt ist, einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Kuba zu errichten, wie die Vereinigten Staaten von Amerika es mit den L&auml;ndern tun, die die 800-1000 US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte im Ausland beherbergen.<br>\nDennoch gef&auml;llt das den US-Politikern &uuml;berhaupt nicht. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken erkl&auml;rte, die Vereinigten Staaten h&auml;tten &ldquo;gro&szlig;e Bedenken&rdquo; gegen den China-Kuba-Plan.<br>\nDer republikanische Kongressabgeordnete Matt Gaetz geht noch weiter. Er bef&uuml;rwortet eine umfassende milit&auml;rische Antwort auf den Plan. Gaetz verk&uuml;ndete dramatisch: &ldquo;Wir sollten viel mehr dar&uuml;ber besorgt sein, dass China Kuba in einen station&auml;ren Flugzeugtr&auml;ger direkt vor der K&uuml;ste Floridas verwandelt.&rdquo;<br>\nDer demokratische Senator Mark Warner und der republikanische Senator Marco Rubio, der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Senats, gaben eine gemeinsame Erkl&auml;rung ab, in der sie erkl&auml;rten, sie seien &ldquo;zutiefst beunruhigt &uuml;ber Berichte, wonach Havanna und Peking zusammenarbeiten, um die Vereinigten Staaten und unsere Bev&ouml;lkerung ins Visier zu nehmen.&rdquo;<br>\nW&auml;hrend sie sich &uuml;ber den angeblichen Plan Chinas und Kubas aufregen, tragen die US-Politiker weiterhin ihre Scheuklappen, die sie daran hindern zu sehen, dass die Russen und die Chinesen genauso &uuml;ber die US-Milit&auml;rbasen und den milit&auml;rischen Expansionismus in ihrem Teil der Welt denken, zumal nicht zu leugnen ist, dass die US-Regierung, wie Martin Luther King feststellte, der &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Verursacher von Gewalt auf der Welt&rdquo; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_06_22_wirkoennen.htm\">Jacob G. Hornberger in Antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Rechte dreht frei<\/strong><br>\nRepublikaner wollen mutma&szlig;liche Milit&auml;rbasis Chinas auf Kuba angreifen. Au&szlig;enminister Blinken steigt bei Stimmungmache ein.<br>\nIm Kampf gegen China und Kuba setzen rechte US-Politiker auf Eskalation. Der republikanische Kongressabgeordnete Matthew Gaetz aus Florida hat Pr&auml;sident Joseph Biden aufgefordert, mutma&szlig;liche chinesische Milit&auml;reinrichtungen in Kuba von US-Truppen zerst&ouml;ren zu lassen. &raquo;Ich unterst&uuml;tze den Einsatz milit&auml;rischer Gewalt, um chinesische Anlagen in Kuba zu entfernen&laquo;, erkl&auml;rte der &uuml;berzeugte Anh&auml;nger Donald Trumps am Mittwoch w&auml;hrend einer Anh&ouml;rung vor dem Streitkr&auml;fteausschuss des Repr&auml;sentantenhauses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453448.imperiale-anspr%C3%BCche-us-rechte-dreht-frei.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>41 Cent &raquo;Respekt&laquo;<\/strong><br>\nDie Mindestlohnkommission empfiehlt eine Erh&ouml;hung &ndash; um 41 Cent. Das ist ein Schlag ins Gesicht f&uuml;r alle Menschen im Niedriglohnsektor. Und es zeigt, dass von Olaf Scholz&rsquo; &raquo;Respekt f&uuml;r Arbeit&laquo; nicht viel geblieben ist.<br>\nEs klingt wie ein schlechter Witz: Die Mindestlohnkommission der Bundesregierung schl&auml;gt vor, den Mindestlohn von gegenw&auml;rtig 12 Euro f&uuml;r 2024 auf 12,41 Euro und f&uuml;r 2025 auf 12,82 Euro anzuheben. Das sind Erh&ouml;hungen von 3,4 beziehungsweise 3,3 Prozent. Und das bei einem Mindestlohn, der sowieso schon viel zu niedrig ist, und einer Inflationsrate, die deutlich oberhalb der angedachten Anhebung liegt.<br>\nZum Vergleich: Die EU-Richtlinie &uuml;ber angemessene Mindestl&ouml;hne empfiehlt eine H&ouml;he von 60 Prozent des Medianeinkommens &ndash; das w&auml;ren in Deutschland 13,50 Euro. Um Altersarmut zu verhindern, m&uuml;sste der Mindestlohn sogar noch h&ouml;her liegen. Sozialverb&auml;nde fordern zu Recht 14 Euro.<br>\nDeshalb ist es nur folgerichtig, dass die Gewerkschaften diesem Vorschlag nicht zugestimmt haben &ndash; zum ersten Mal in der Geschichte der Mindestlohnkommission. Steffen K&ouml;rzell vom DGB berichtete in der Pressekonferenz, dass vier Kompromissvorschl&auml;ge diskutiert wurden. Am Ende wurde derjenige abgestimmt, der f&uuml;r die Arbeitsseite am schlechtesten und &ndash; wie sollte es auch anders sein &ndash; f&uuml;r die Kapitalseite am besten war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/41-cent-respekt-mindestlohn-kommission-niedriglohnsektor-reallohnverlust-olaf-scholz-steffen-koerzell-lukas-scholle\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mindestlohn: Warum die Erh&ouml;hung im Cent-Bereich die Gesellschaft spaltet<\/strong><br>\nIn der Diskussion um Mindestl&ouml;hne prallen die Interessen von Kapital und Arbeit aufeinander. &Ouml;konomische Vernunft unterliegt. Warum das die Soziale Marktwirtschaft gef&auml;hrden kann.<br>\nDer gesetzliche Mindestlohn soll ab 2024 um 41 Cent steigen. Das hat die Mehrheit der Mindestlohn-Kommission am Montag gegen die Stimmen der Gewerkschaftsvertreter beschlossen. Die Lohnuntergrenze steigt damit auf 12,41 Euro pro Arbeitsstunde. Ein Jahr sp&auml;ter soll sie dann auf 12,82 steigen. Das sind 3,4 Prozent und 3,3 Prozent mehr gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vorjahreswert.<br>\nF&uuml;r alle, die im Niedriglohnbereich arbeiten, ist diese minimale Erh&ouml;hung eine bittere Nachricht. Denn mindestens die H&auml;lfte dieser Erwerbst&auml;tigen, sch&auml;tzungsweise vier Millionen, sind nicht durch Tarifvertr&auml;ge abgesichert.<br>\nSie haben also nichts von den 2023 neu abgeschlossenen Tarifvertr&auml;gen, in denen der Schutz der unteren Lohngruppen gegen die Preissch&uuml;be der letzten beiden Jahre durch &uuml;berdurchschnittliche Lohnsteigerungen im Vergleich zu den oberen Lohngruppen im Vordergrund steht.<br>\nDie Gewerkschaften haben in den neuen Tarifvertr&auml;gen den Spagat zu bew&auml;ltigen versucht, einerseits keine Lohn-Preis-Spirale loszutreten, andererseits die Realeinkommensverluste in den unteren Lohngruppen durch absolute Lohnzuw&auml;chse so gering wie m&ouml;glich zu halten. Es findet also eine Stauchung der Lohnstruktur im tarifgebundenen Lohnbereich zugunsten der Niedriglohngruppen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Mindestlohn-Warum-die-Erhoehung-im-Cent-Bereich-die-Gesellschaft-spaltet-9202603.html\">Friederike Spiecker auf Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nur faire L&ouml;hne k&ouml;nnen den Aufstieg der AfD verhindern<\/strong><br>\nF&uuml;r Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist die Ursache der j&uuml;ngsten AfD-Erfolge klar. Die Partei werde immer dann stark, wenn in der Mitte der Gesellschaft rechte Themen hochgepeitscht und Begriffe und Positionen &uuml;bernommen w&uuml;rden, schrieb die Politikerin der &bdquo;Arbeiterpartei&ldquo; SPD bei Twitter.<br>\nSprache und Diskurse sollen also das Problem sein &ndash; wie meist, wenn soziale Schieflagen im Land sich in unbequemen politischen Entwicklungen niederschlagen. Denn Diskurse sind das letzte Schlachtfeld einer professionellen Managerklasse, in der materielle Verteilungsfragen kaum noch verhandelt werden.<br>\nUnd so brauchte es ein paar Twitter-Nutzer, um eine m&ouml;gliche Korrelation zwischen dem AfD-Wahlsieg bei der Landratswahl in Sonneberg und dem dortigen Lohngef&uuml;ge aufzuzeigen. Nirgendwo in Deutschland arbeitet ein gr&ouml;&szlig;erer Teil der Arbeitnehmerschaft f&uuml;r den Mindestlohn als in Sonneberg. Und just am Tag nach der th&uuml;ringischen Wahl gab die Mindestlohnkommission bekannt, dass die Lohnuntergrenze 2024 und 2025 um gerade einmal 41 Cent steigen werde. Die Reallohnzuw&auml;chse des unzureichend auf 12 Euro erh&ouml;hten Mindestlohns werden mit dieser &bdquo;Erh&ouml;hung&ldquo; kassiert.<br>\nStatt die Situation f&uuml;r Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor zu verbessern, konsolidiert die Kommission Erwerbsarmut &ndash; es sei denn, SPD und Gr&uuml;ne stellen sich quer, womit eher nicht zu rechnen ist: Die ziehen es meist vor, akademische Debatten im luftleeren Raum zu f&uuml;hren. Das ist bequemer, als Pl&auml;ne zur St&auml;rkung von Arbeiterinteressen gegen&uuml;ber dem Kapital durchzusetzen.<br>\nUnd deshalb dominieren kulturalistische &Uuml;berlegungen zur Ursache des AfD-Erfolgs, die oft in irgendeine Form von unterstellter gesellschaftlicher R&uuml;ckst&auml;ndigkeit des Ostens m&uuml;ndet &ndash; eine Strategie, die etwa der Literaturwissenschaftler Dirk Oschmann in seinem lesenswerten Buch &bdquo;Der Osten: eine westdeutsche Erfindung&ldquo; beschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article246095446\/Mindestlohnhoehe-Faire-Loehne-koennen-den-Aufstieg-der-AfD-verhindern.html%20\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex: Wie sich der deutsche Staat an den illegitimen Gesch&auml;ften beteiligt hat<\/strong><br>\nAmtstr&auml;ger der Bundesrepublik Deutschland haben alles getan, um die Aufkl&auml;rung in Sachen Cum-Ex zu unterbinden. Der Staat steckt tief im Skandal. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nWenn schon noch ein Untersuchungsausschuss, dann richtig. Soll die ganze Wahrheit ans Licht kommen, muss der Cum-Ex-Mond umrundet und in seiner Gesamtheit in den Blick genommen werden. Eine echte &ndash; also nicht parteitaktisch motivierte &ndash; Untersuchung m&uuml;sste daher auch die unheilige Allianz der Unt&auml;tigkeit zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem Hessischen Ministerium der Finanzen beleuchten.<br>\nAngesichts des Desinteresses im Hessischen Finanzministerium fand das Thema erst ein Jahr sp&auml;ter, im Dezember 2002, seinen Weg zum Bundesministerium der Finanzen (BMF), aber nicht durch die Finanzverwaltung, sondern durch ein Schreiben des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Dieser beschrieb nicht nur das Problem, sondern lieferte gleich auch einen &ndash; unvollkommenen &ndash; L&ouml;sungsvorschlag: &bdquo;In dem Sonderfall eines sogenannten Leerverkaufes sind [&hellip;] zus&auml;tzliche Regelungen notwendig, um dem Fiskus die Kapitalertragsteuer betragsm&auml;&szlig;ig zur Verf&uuml;gung zu stellen, die dem Anrechnungsanspruch entspricht [&hellip;]. Hierzu schlagen wir [&hellip;] Folgendes vor: [&hellip;] &bull; die Begr&uuml;ndung einer Abzugs- und Abf&uuml;hrungspflicht f&uuml;r eine Kapitalertragsteuer zu Lasten des Leerverk&auml;ufers f&uuml;r Rechnung des Erwerbers der Aktien.&ldquo;<br>\nDrei Jahre geschah danach aber mehr oder weniger nichts. Anschlie&szlig;end wurde der Vorschlag des Bankenverbandes mit dem Bundesamt f&uuml;r Finanzen und den L&auml;ndern beraten. Einige L&auml;nder meldeten Bedenken an, am Ende einigte man sich darauf, den Vorschlag des Bankenverbandes weiterzuverfolgen: &bdquo;Es solle jedoch versucht werden, die notwendigen Gesetzes&auml;nderungen gegen&uuml;ber dem Vorschlag deutlich zu vermindern.&ldquo; Dies gelang nicht, und &uuml;ber das &bdquo;Jahressteuergesetz 2007&ldquo; wurde der Vorschlag des BdB leicht modifiziert mit Wirkung zum 1. Januar 2007 Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/cum-ex-wie-sich-der-deutsche-staat-an-den-illegitimen-geschaeften-beteiligt-hat-li.358455\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jaff&eacute; sieht keine Spur der Wirecard-Milliarden<\/strong><br>\nSeit Sommer 2020 werden bei Wirecard 1,9 Milliarden Euro vermisst. Das Geld gab es, argumentiert der angeklagte Ex-Vorstandschef Markus Braun im M&uuml;nchner Strafprozess. Der Insolvenzverwalter gelangt zu einer anderen Einsch&auml;tzung.<br>\nFast auf den Tag drei Jahre nach dem Kollaps des Skandalkonzerns Wirecard gibt es nach Darstellung des Insolvenzverwalters Michael Jaff&eacute; weiterhin keine Spur der seither vermissten 1,9 Milliarden Euro. In einem neuen Sachstandsbericht widerspricht der Rechtsanwalt einer Darstellung des wegen mutma&szlig;lichen Milliardenbetrugs vor Gericht stehenden Ex-Vorstandschefs Markus Braun.<br>\nEinen Beleg, dass das Geld und das zugrundeliegende Gesch&auml;ft echt gewesen sein k&ouml;nnten, gibt es demnach nicht: &ldquo;Im Gegenteil haben alle weiteren Untersuchungen best&auml;tigt, dass dies nicht der Fall war&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nIn M&uuml;nchen l&auml;uft seit Dezember der Strafprozess gegen Braun und zwei weitere fr&uuml;here Wirecard-Manager. Kern der Anklage ist der Vorwurf, dass Braun und Komplizen Gesch&auml;fte und Ums&auml;tze in Milliardenh&ouml;he erdichteten, um den eigentlich rote Zahlen schreibenden Dax-Konzern &uuml;ber Wasser zu halten und hohe Bankkredite zu erschwindeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/prozess-tpa-verschwundene-milliarden-sachstandsbericht-insolvenzverwalter-wirecard\/\">LTO<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie die Spaltung der Gesellschaft einen ruin&ouml;sen Status quo zementiert<\/strong><br>\nSoziale Bewegungen sind heutzutage fast immer zerstritten. Warum ist das so, und wie kommen wir da raus? (&hellip;)<br>\nAuf sich gestellt sind alle Einzelbewegungen, ob f&uuml;r Klimaschutz, Frieden oder soziale Gerechtigkeit zum Scheitern verurteilt. Eine isolierte Friedensbewegung hat wenig Chancen gegen einen partei&uuml;bergreifenden neuen Bellizismus; eine Klimabewegung, die nur ihr Thema im Auge hat und keine breiten B&uuml;ndnisse eingeht, wird nicht gen&uuml;gend Kraft und gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen k&ouml;nnen. Die zunehmende Polarisierung und Spaltung n&uuml;tzt allein denen, die die gegenw&auml;rtige ruin&ouml;se Ordnung der Welt solange wie m&ouml;glich aufrechterhalten wollen.<br>\nAus diesen Gr&uuml;nden sind Versuche, die Gr&auml;ben zu &uuml;berwinden, von entscheidender Bedeutung. Das ist schwer, gewiss. Denn man m&uuml;sste sich das, was die Gr&auml;ben so tief gemacht hat, zun&auml;chst einmal gemeinsam anschauen. Das w&uuml;rde zum Beispiel bedeuten, dass es eine ernsthafte Aufarbeitung der Coronazeit gibt, dass Fehlentscheidungen zugegeben und Entschuldigungen ausgesprochen werden. Es w&uuml;rde bedeuten, Kontakt&auml;ngste zu &uuml;berwinden und dort, wo der Dialog abgerissen ist, wieder miteinander zu sprechen, im informellen Austausch ebenso wie in &ouml;ffentlichen Veranstaltungen.<br>\nSo sehr es das eigene Ego auch best&auml;tigen mag, in seiner Twitterblase unterwegs zu sein und Podien mit seinen politischen Freunden zu besetzen, so wenig hilft das in der gegenw&auml;rtigen Weltlage weiter. Wo sind die Veranstaltungen, wo die Fernsehsendungen, in denen eine Luisa Neubauer und eine Daniela Dahn &uuml;ber Kontroversen zu den Themen Ukraine und Corona sprechen? Eine Aufarbeitung ist unverzichtbar, gerade da, wo sie unbequem ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/wie-die-spaltung-der-gesellschaft-einen-ruinoesen-status-quo-zementiert-li.360749\">Fabian Scheidler in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Birte spielt nicht mehr mit<\/strong><br>\nChristine Prayon alias Birte Schneider tritt nicht mehr in der &ldquo;heute-show&rdquo; auf. Welke &amp; Co. machten &ldquo;Stimmung gegen Andersdenkende&rdquo;, kritisiert die Kabarettistin. Und bezieht &ldquo;Die Anstalt&rdquo; und B&ouml;hmermann mit ein. Mit Satire, die keinen Diskurs zulasse, k&ouml;nne sie nichts anfangen, sagt Prayon. [&hellip;]<br>\nWarum passt das nicht mehr zusammen?<br>\nIch habe mit der Art, wie die gro&szlig;en gesellschaftlich pr&auml;genden Themen seit Corona behandelt werden, zunehmend Bauchschmerzen bekommen. Ich habe auch mit den Verantwortlichen dort geredet und betont, dass ich mich nicht daran beteiligen will, Andersdenkende der L&auml;cherlichkeit preiszugeben. Satire darf sich nicht daran beteiligen, den Diskurs zu verengen. Und jetzt findet genau dies wieder statt beim Krieg in der Ukraine. Da werden Narrative und Positionen von Gruppen, die gesellschaftlich in der Hierarchie weit oben stehen, unabl&auml;ssig wiederholt und gleichzeitig wird Stimmung gegen Andersdenkende gemacht. Das hat nach meinem Daf&uuml;rhalten nichts mehr mit Satire zu tun.<br>\nAlles vorbei, T&uuml;re zu bei Welke &amp; Co.?<br>\nDie T&uuml;r wurde mir offen gelassen, falls ich das mal wieder anders sehen oder mich wohlf&uuml;hlen sollte. Das finde ich auch sch&ouml;n. Aber ich habe diesen Schlussstrich f&uuml;r mich gezogen. Nein, und offiziell sind auch bei der &ldquo;Anstalt&rdquo; im ZDF keine T&uuml;ren zu. Aber man wird halt immer weniger gefragt, bis man irgendwann nicht mehr gefragt wird, und das hat Gr&uuml;nde. Ich habe mich wohl erfolgreich mit meinem Programm und meinen Ansichten aus vielen Sachen rauskatapultiert. Ich glaube zum Beispiel auch, wenn man das gro&szlig;e Fass Kapitalismuskritik aufmacht und das wirklich ernst meint, ist man drau&szlig;en. Nein, ich bin &uuml;berhaupt keine Freundin mehr von Satiresendungen, egal ob B&ouml;hmermann, &ldquo;Anstalt&rdquo; oder andere.<br>\nWarum? B&ouml;hmermann ist doch mit seinem Rechercheteam gut dabei, Missst&auml;nde aufzudecken.<br>\nAuch er hat die g&auml;ngigen Narrative verst&auml;rkt. An eine Sendung kann ich mich noch gut erinnern. Da ging es um Nichtgeimpfte, und dann lehnte er sich zur&uuml;ck und zeigte zwei Stinkefinger. Ich dachte, wie kann man das machen?<br>\nSatire ist auch Provokation.<br>\nAber das ist Spaltung. Corona hat tats&auml;chlich gespalten wie S 21 damals in Stuttgart. Und die Fernseh-Satire hat dabei keine r&uuml;hmliche Rolle gespielt. Da finde ich mich nirgendwo mehr wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/639\/birte-spielt-nicht-mehr-mit-8943.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Sonneberg hilft nur Ehrlichkeit: Die AfD erkennt die Interessen vieler B&uuml;rger<\/strong><br>\nDer Weg zum AfD-Erfolg ist mit politischen Fehlern der anderen Parteien gepflastert. Zu lange &uuml;berlie&szlig;en sie Themen der AfD. Schluss damit. Ein Kommentar. [&hellip;]<br>\nDie Parteien werden sich etwas einfallen lassen m&uuml;ssen &ndash; keinesfalls k&ouml;nnen sie den Willen einer wachsenden Zahl Unzufriedener weiterhin derart arrogant ignorieren, wie sie das bisher tun.<br>\nPolitische Entscheidungen, zumal solche von riesigen Dimensionen, wie sie jetzt angesichts von Klimawandel, Krieg und Verschiebung globaler Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse anstehen, brauchen echte Mehrheiten, nicht blo&szlig; rechnerische. Davon kann im Moment nicht die Rede sein &ndash; die rot-gr&uuml;n-gelbe Regierung bringt ja schon innerhalb ihres Ampel-Verbundes eher ein Nebeneinander von Minderheitenpositionen als ein gemeinsames Vorgehen zustande.<br>\nMit dem Verweis auf die soziale Frage ist das Wahlergebnis von Sonneberg nicht zu erkl&auml;ren. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis liegt mit 5,1 Prozent niedriger als in Th&uuml;ringen (5,8) und im Bund (5,5). Es handelt sich auch nicht um eine Klassenfrage unten gegen oben. Der AfD w&uuml;nschten im Wahlkampf die Postbotin wie der Unternehmer Gl&uuml;ck. Einer Erkl&auml;rung kommt man n&auml;her, wenn man sich die Wahlslogans der AfD zu Gem&uuml;te f&uuml;hrt: &bdquo;Sprit teurer, Strom teurer, Gas teurer, Essen teurer &ndash; nur die Ausreden werden immer billiger&ldquo;, &bdquo;Diplomatie statt Waffen&ldquo;, &bdquo;Deutschland, aber friedlich&ldquo; etc.<br>\nEs geht um den B&auml;cker, der wegen der Energiekosten pleitegeht, um eine Entschuldigung f&uuml;r &uuml;berzogene Corona-Ma&szlig;nahmen, um die Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen, um Russland. Das alles sind reale Fragen. Der Slogan &bdquo;Der Osten steht auf&ldquo; klingt wie eine Drohung, tats&auml;chlich weist die AfD beharrlich auf &bdquo;die gro&szlig;e unterrepr&auml;sentierte Bev&ouml;lkerungsgruppe&ldquo; hin und trifft den Nerv. So war es schon, als sie in Brandenburg den Spruch &bdquo;Vollende die Wende&ldquo; plakatierte. Statt die Diskriminierung Ost abzubauen, belie&szlig; man es bei Hohn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kommentar-sonneberg-robert-sesselmann-nach-dem-afd-sieg-hilft-nur-ehrlichkeit-die-partei-erkennt-die-interessen-vieler-buerger-li.363135\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Doch kein AfD-Wahlsieg? Th&uuml;ringens Verwaltung spielt ein gef&auml;hrliches Spiel<\/strong><br>\nAls n&uuml;tzliche Idioten bezeichnet man Menschen, die einer Person oder Sache dienen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die AfD kann sich seit ihrem ersten kommunalpolitischen Wahlsieg am vergangenen Sonntag &uuml;ber eine Rekordzahl solcher Leute freuen. Sie wollen irgendetwas tun, um den H&ouml;henflug der Rechtsaussenpartei zu bek&auml;mpfen, und vermutlich sind sie davon &uuml;berzeugt, das Richtige zu tun. (&hellip;)<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist das Th&uuml;ringer Landesverwaltungsamt mit Sitz im sch&ouml;nen Weimar. Es hat soeben angek&uuml;ndigt, die pers&ouml;nliche Eignung und Verfassungstreue des frisch gek&uuml;rten Landrats Robert Sesselmann zu &uuml;berpr&uuml;fen &ndash; und den Wahlsieg des AfD-Politikers im Falle eines negativen Befundes f&uuml;r ung&uuml;ltig zu erkl&auml;ren. (&hellip;)<br>\nDer Wahlakt ist das Herzst&uuml;ck der Demokratie. In ihm dr&uuml;ckt der Souver&auml;n seinen Willen aus. Mit ihm beginnt die Legitimit&auml;t aller Staatsgewalt. Schon der Versuch, den Willen des Souver&auml;ns durch einen Verwaltungsakt infrage zu stellen, ist ein Affront. Der erfolgreiche Versuch w&auml;re ein Desaster. Er w&uuml;rde nicht nur eine z&auml;he juristische Schlacht nach sich ziehen, deren Ausgang v&ouml;llig offen w&auml;re, sondern auch das Vertrauen vieler B&uuml;rger &ndash; und nicht nur der AfD-W&auml;hler &ndash; in den Staat ersch&uuml;ttern. (&hellip;)<br>\nSolange die AfD nicht verboten ist, bleibt den etablierten politischen Kr&auml;ften nur die inhaltliche Auseinandersetzung. Versuche, ihre Rechte durch Obstruktion zu beschneiden oder gar auf die Annullierung des W&auml;hlerwillens zu setzen, werden nach hinten losgehen. 2024 sollen in mehreren ostdeutschen Bundesl&auml;ndern neue Landtage gew&auml;hlt werden, auch in Th&uuml;ringen. Das dortige Landesverwaltungsamt hat den v&ouml;lkischen Rechten nun ein erstes riesengrosses Geschenk gemacht. F&auml;llt die Pr&uuml;fung des Wahlsiegers Sesselmann positiv aus, dann d&uuml;rfte die Partei das als Siegel der eigenen Unbedenklichkeit ins Feld f&uuml;hren. F&auml;llt die Pr&uuml;fung negativ aus, wird sie sich mehr denn je als benachteiligter Aussenseiter darstellen. Win-win.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/afd-landrat-auf-abruf-thueringens-verwaltung-spielt-ein-gefaehrliches-spiel-ld.1744775\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Marsch der Ironie: Nicht nur Prigoschin hat sich verrechnet<\/strong><br>\nWas wir aus der gescheiterten Prigoschin-Rebellion lernen k&ouml;nnen: Es kommt immer anders, als man denkt.<br>\nDer Versuch des vormalig staatstreuen (und -finanzierten) russischen Gewaltunternehmers Evgeny Prigoschin, mit seiner Wagnertruppe einen, wie er verk&uuml;ndete, &ldquo;Marsch der Gerechtigkeit&rdquo; auf Moskau zu veranstalten, ist gescheitert.<br>\nWie es sich f&uuml;r einen M&ouml;chtegern-Mussolini geh&ouml;rt, hat Prigoschin dabei auch andere mit in seinen kleinen Untergang gerissen: Hektische Brachialatlantiker, wie die amerikanische Publizistin Anne Applebaum und der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala, waren so hingerissen vom eigenen Wunschdenken, dass sie ihre Fantasien &uuml;ber B&uuml;rgerkrieg und Regimekollaps in Russland nicht b&auml;ndigen konnten. Erheiternde Schnellsch&uuml;sse waren die Folge.<br>\nAber diese gn&auml;dig folgenlosen Blamagen haben uns nichts neues offenbart. Aufmerksame Beobachter wussten auch schon vor der Prigoschinaff&auml;re, dass der Krieg zwischen Russland auf der einen Seite und der Ukraine und dem Westen auf der anderen viele Experten zugleich intensiv erregt und heftig verwirrt. Es stellt sich die Frage, ob wir aus dem Fiasko der Wagnermeuterei mehr und interessanteres lernen k&ouml;nnen.<br>\nWir k&ouml;nnen. Aber &ndash; wie so h&auml;ufig &ndash; nur dann, wenn wir uns selbst genauso scharf in den Blick nehmen wie Russland, Putin, und sein System. Tun wir das, springt eine gro&szlig;e Gemeinsamkeit ins Auge. Denn der auff&auml;lligste Zug der Prigoschinrebellion ist, dass es anders kommt, als man denkt. Was immer der Wagnerboss erreichen wollte &ndash; einen pers&ouml;nlichen Sieg &uuml;ber die Spitze des regul&auml;ren Milit&auml;rs, eine allgemeine Meuterei der russischen Armee, eine Volkserhebung, oder schlicht das eigene politische\/physische &Uuml;berleben &ndash; ist ihm entweder bereits entglitten oder gef&auml;hrdet: Die gro&szlig;e Meuterei und Volkserhebung haben nicht stattgefunden; die Spitze der regul&auml;ren Streitkr&auml;fte mag noch fallen, aber Prigoschin wird davon jedenfalls nicht mehr profitieren; sein eigenes, auch nur physisches, &Uuml;berleben ist keineswegs sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/22-2023\/nicht-nur-prigoschin-hat-sich-verrechnet\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Medien mit Bevormundungsgehabe: Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren l&auml;sst, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt f&uuml;r entbehrlich<\/strong><br>\nDie NZZ hat am 25. Mai einen Text &uuml;ber den Verleger der Berliner Zeitung, Holger Friedrich, ver&ouml;ffentlicht, in dem auch behauptet wird, dieser &laquo;umgarne&raquo; regelm&auml;ssig den Chef der Springer-Gruppe, Mathias D&ouml;pfner, &laquo;auch wenn er dessen transatlantische Weltsicht nicht teilt&raquo;. Man verstehe sich, so heisst es, denn beide seien es gewohnt, &laquo;angefeindet&raquo; zu werden.<br>\nIm publizistischen &laquo;Shitstorm&raquo; zu stehen mag eine verbindende Erfahrung sein; als Autor, dessen regierungskritische, &ouml;fters schonungslose Texte regelm&auml;ssig in der Berliner Zeitung und auch schon in der Welt erschienen sind, sehe ich aber eine wichtigere Gemeinsamkeit zwischen D&ouml;pfner und Friedrich: Beide halten an klassischem Journalismus fest.<br>\nGerade das st&ouml;rt die beiden Autoren der NZZ nun an Holger Friedrich. Ihr Text biete Gelegenheit, einige grunds&auml;tzliche Anmerkungen zum Journalismus in der offenen Gesellschaft zu machen und diese mit dem Vorgehen der NZZ-Redakteure abzugleichen. (&hellip;)<br>\nOffizielle oder auch nur insinuierte Denkverbote sind einer offenen Gesellschaft wesensfremd. Journalismus soll &Ouml;ffentlichkeit schaffen f&uuml;r alle nicht menschenrechtswidrigen Positionen zu allen wesentlichen Fragen der Zeit. Aber die Meinungsfreiheit zu respektieren und Meinungsvielfalt zu bieten ist noch nicht hinreichend.<br>\nOhne Informationsvielfalt verkommt Meinungsvielfalt zur Farce. Der Journalismus hat deshalb auch die Aufgabe, einfach sauber &uuml;ber eine m&ouml;glichst breite Themenpalette zu berichten &ndash; und dabei dort, wo es v&ouml;llig unterschiedliche Beschreibungen und Bewertungen derselben Angelegenheit gibt, dies dem Leser und Zuschauer auch m&ouml;glichst neutral darzustellen. Besonders bei hochkontroversen Themen ist dies entscheidend, m&ouml;chte man die M&uuml;ndigkeit und Urteilsf&auml;higkeit der Leser respektieren.<br>\nIm medialen Panorama der Welt, das Journalisten erzeugen, sollen die Menschen ihre Lebenswirklichkeit und ihre Ansichten wiederfinden &ndash; und auch Neues und f&uuml;r sie Ungewohntes sehen, was ihren bisherigen Kenntnissen und Vorurteilen widerspricht. Guter Journalismus erm&ouml;glicht den Menschen in der Summe vieler Medienangebote eine wirklich eigene Meinungsbildung zu den Fragen der Zeit aufgrund breiter Information.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/medien-mit-bevormundungsgehabe-haltungsjournalisten-wie-sie-die-nzz-agieren-laesst-wollen-keine-meinungsvielfalt-sie-halten-deshalb-informationsvielfalt-fuer-entbehrlich\/\">Michael Andrick in Weltwoche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100139\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-100139","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100139"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100139\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100140,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100139\/revisions\/100140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=100139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=100139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}