{"id":100174,"date":"2023-06-30T16:29:58","date_gmt":"2023-06-30T14:29:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174"},"modified":"2023-06-30T16:29:58","modified_gmt":"2023-06-30T14:29:58","slug":"hinweise-des-tages-ii-590","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h01\">Wer ist schuld? Ein Schwede rekonstruiert mit eigener Expedition North-Stream-Sabotage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h02\">Christian Hardinghaus: Auch ukrainische Propaganda gelangt ungefiltert in unsere Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h03\">Die abstrusen Erkl&auml;rungsversuche zur &bdquo;Nachrichtenm&uuml;digkeit&ldquo; der Deutschen: Evolutionsbedingt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h04\">Keine Frage, wen man lieber hat &ndash; Wie Deutschland seine restliche Souver&auml;nit&auml;t verlor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h05\">Baerbock scheitert erneut bei einer Auslandsreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h06\">Die Union klagt gegen Robert Habecks geplantes Heizungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h07\">9,1 Prozent: Deutsche Importpreise brechen ein &ndash; st&auml;rkster R&uuml;ckgang seit 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h08\">Das Retro-Menschenbild in der Arbeitslosenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h09\">Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Juni 2023 (mit bremischen St&auml;dten)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h10\">Forderung nach Grundgesetz&auml;nderung: Diskriminierung von Menschen ab 50 &ndash; Ataman spricht von &raquo;untersch&auml;tztem Ph&auml;nomen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h11\">Gesundheitsdaten: Opt-Out-Digitalisierung ohne R&uuml;cksicht auf Versicherte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h12\">Unertr&auml;gliche Normalit&auml;t: Unruhen in Frankreichs Banlieues.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h13\">Chinesischer Ballon sammelte keine Geheimdienstinformationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h14\">Ende der &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; Zehn Kaiser, zwei Republiken und 320 Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h15\">Nach AfD-Erfolg in Sonneberg: Buhlen um Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100174#h16\">Zu guter Letzt: US-Gesandter Kerry r&auml;umt ein: Angriff auf den Irak beruhte auf einer L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wer ist schuld? Ein Schwede rekonstruiert mit eigener Expedition North-Stream-Sabotage<\/strong><br>\nErik Andersson ging der Sache auf den Grund, wie The Intercept berichtet. Mit einer Unterwasser-Drohne erkundete er den Pipeline-Tatort. Was er herausfand, stellt einiges infrage.<br>\nDas Online-Medium in den USA The Intercept in Kooperation mit der Wochenzeitung Die Zeit und der ARD berichtete gestern &uuml;ber die Ermittlungen des 62-j&auml;hrigen schwedischen Ingenieurs und Ex-Unternehmers Erik Andersson zu einem der bedeutendsten internationalen Verbrechen der j&uuml;ngeren Geschichte: die Bombardierung der Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee in der N&auml;he der Insel Bornholm.<br>\nDie Pipelines verbinden Russland mit dem deutschen Festland. Durch sie flossen gro&szlig;e Mengen an Erdgas und versorgten Deutschland und andere EU-Staaten mit dem fossilen Brennstoff. Am 26. September 2022 explodierten Sprengs&auml;tze an den R&ouml;hren von Nord-Stream 1 und 2.<br>\nGro&szlig;e Mengen an Erdgas und Methan wurden dabei freigesetzt und l&ouml;sten auch eine &ouml;kologische Katastrophe aus. Seitdem sind die besch&auml;digten R&ouml;hren nicht mehr funktionsf&auml;hig. Schon vor dem Sabotageakt wurde die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 aufgrund der gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen im Zuge des Ukraine-Kriegs ausgesetzt.<br>\nBis heute ist trotz staatlicher Untersuchungen von Schweden, D&auml;nemark und Deutschland unklar, wer hinter dem Anschlag steckt.<br>\nDas &auml;rgert den Schweden Erik Andersson bis heute. Schon fr&uuml;h nach dem Anschlag wollte er mehr &uuml;ber den Sabotageakt erfahren. Doch in den Medien, von den politisch Verantwortlichen, kam nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wer-ist-schuld-Ein-Schwede-rekonstruiert-mit-eigener-Expedition-North-Stream-Sabotage-9203080.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alleine gegen das Schweigen<\/strong><br>\nWer sprengte Nord Stream? Auf der Suche nach einer Antwort mietete der Schwede Erik Andersson ein Boot, fuhr zum Tatort &ndash; und konnte den Anschlag in Teilen rekonstruieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/28\/nord-stream-sprengung-anschlag-rekonstruktion\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Christian Hardinghaus: Auch ukrainische Propaganda gelangt ungefiltert in unsere Medien<\/strong><br>\nDer Historiker Christian Hardinghaus hat ein Buch &uuml;ber Kriegspropaganda geschrieben. Im Interview erkl&auml;rt er, wie Propaganda im Ukraine-Krieg funktioniert &ndash; auf beiden Seiten.<br>\nDer promovierte Historiker, Jahrgang 1978, kl&auml;rt in seinem Buch ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die immer gleichen Strategien und Prinzipien medialer Manipulation in der Berichterstattung vergangener und heutiger Kriege auf. Er zeigt, dass die entsprechenden Propagandamethoden auch in Friedenszeiten zum Alltagsgesch&auml;ft von Politikern geh&ouml;ren.<br>\nIhr neues Buch, &bdquo;Kriegspropaganda und Medienmanipulation&ldquo;, tr&auml;gt den Untertitel &bdquo;Was Sie wissen sollten, um sich nicht t&auml;uschen zu lassen&ldquo;. M&ouml;chten Sie damit andeuten, dass auch im Westen Kriegspropaganda und Medienmanipulation existieren?<br>\nPropaganda orientiert sich nicht an Himmelsrichtungen. Man kann sagen, sie weht von &uuml;berall her. Ich verstehe aber, worauf Sie hinauswollen. Menschen neigen dazu, Propaganda immer nur dort zu verorten, wo sie selbst nicht stehen. Das ist schon ein Erfolg der Propaganda an sich, die verschleiert, dass sie &uuml;berhaupt von den M&auml;chtigen des jeweiligen Staates, der Partei oder Ideologie ausgeht, der man sich zugeh&ouml;rig f&uuml;hlt. &Uuml;berall da, wo Medien Menschen erreichen k&ouml;nnen, wird sich Propaganda den schnellstm&ouml;glichen Weg zu ihnen suchen, um sie nach ihren Vorgaben zu manipulieren. Das gilt auch f&uuml;r Kriegspropaganda, die im &Uuml;brigen nicht nur w&auml;hrend eines laufenden Krieges verbreitet wird, sondern bereits dazu dient, Kriege vorzubereiten oder im Nachhinein &bdquo;zurechtzur&uuml;cken&ldquo;. Kriegspropaganda ist eine stete Begleiterscheinung von milit&auml;rischen Konflikten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/christian-hardinghaus-ukrainische-propaganda-gelangt-ungefiltert-in-unsere-medien-li.364064\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die abstrusen Erkl&auml;rungsversuche zur &bdquo;Nachrichtenm&uuml;digkeit&ldquo; der Deutschen: Evolutionsbedingt?<\/strong><br>\nDer Vorteil des Krieges ist, dass man h&auml;ufig nichts Genaues wei&szlig;. Der Fantasie in den b&uuml;rgerlichen Redaktionsstuben sind also keine Grenzen gesetzt, schon gar nicht, wenn es gegen &bdquo;den Russen&ldquo; geht, dem bekanntlich alles zuzutrauen ist. (&hellip;) Emsige Redakteure, die sich ergriffen von der eigenen Rechtschaffenheit durch den Informationskrieg qu&auml;len, schaffen kleine Wunderwerke der Schreibkunst. Doch im Untergrund brodelt eine subversive Kraft, die sich dem medialen Trommelfeuer entzieht. Ihr Wesen: gesunder Menschenverstand. Ihre Erscheinungsform: &bdquo;Nachrichtenm&uuml;digkeit&ldquo;. So zumindest nennt &bdquo;tagesschau.de&ldquo; das Ph&auml;nomen, dass rund 65 Prozent der Deutschen zumindest gelegentlich Nachrichten vermeiden. Wie der &bdquo;Reuters Digital Report 2023&ldquo; ermittelte, werden Meldungen &uuml;ber den Krieg in der Ukraine am h&auml;ufigsten vermieden. In der gleichen Studie stimmten au&szlig;erdem nur 43 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass man dem &bdquo;Gro&szlig;teil der Nachrichten meist vertrauen&ldquo; k&ouml;nne. Die Mehrheit konnte sich damit nicht anfreunden, obwohl die Fragestellungen mit den Einschr&auml;nkungen &bdquo;meist&ldquo; und &bdquo;Gro&szlig;teil&ldquo; schon so zur&uuml;ckhaltend wie m&ouml;glich formuliert war. Besonders gro&szlig; ist die Skepsis bei jungen Menschen. Von den Befragten unter 34 Jahren stimmte nur ein knappes Drittel der Aussage zu. (&hellip;) Vielleicht sind die Leute einfach genervt von den allt&auml;glichen Jubelmeldungen &uuml;ber ukrainische Gro&szlig;taten auf dem Schlachtfeld, von Regierungserkl&auml;rungen, die wie Tatsachen in die Welt geblasen werden, und von unbelegten Geheimdienstberichten, die aus den ewig gleichen Satzbausteinen gezimmert sind. Doch das kommt den Redaktionen der Kriegsmedien nicht in den Sinn. Stattdessen wird &bdquo;Nachrichtenm&uuml;digkeit&ldquo; als psychologisches Problem der Empf&auml;nger dargestellt. Das sei &bdquo;evolutionsbedingt&ldquo;, wei&szlig; zum Beispiel der &bdquo;Deutschlandfunk&ldquo;, weil schlechte Nachrichten Stress verursachen. (&hellip;) Es geh&ouml;rt ja gerade zum Wesen der sogenannten &bdquo;Leitmedien&ldquo;, Zusammenh&auml;nge zu verwischen und L&ouml;sungen zu zerreden. Ganz besonders gilt das f&uuml;r den propagandistischen Auftrag im Ukraine-Krieg: Waffenlieferungen bewerben, Friedensinitiativen verdammen, die Heimatfront geschlossen halten. (&hellip;) Weil echte L&ouml;sungsvorschl&auml;ge nicht zu erwarten sind, weichen die b&uuml;rgerlichen Medien in eine bizarre Scheinwelt aus. (&hellip;) Auch deutsche Medienh&auml;user springen auf den Zug des sogenannten &bdquo;positiven Journalismus&ldquo; auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/evolutionsbedingt-4781525\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Keine Frage, wen man lieber hat &ndash; Wie Deutschland seine restliche Souver&auml;nit&auml;t verlor<\/strong><br>\nWenn man zusieht, wie die heutige Regierung mit der Frage der Souver&auml;nit&auml;t umgeht, muss man den Eindruck haben, sie verst&uuml;nde gar nicht wirklich, worum es sich dabei handelt. Denn w&auml;hrend gejubelt wird, man habe die Abh&auml;ngigkeit von russischem Erdgas beendet, wird v&ouml;llig &uuml;bersehen, dass man nun von US-Gas abh&auml;ngig ist &ndash; zus&auml;tzlich zur ohnehin vorhandenen Abh&auml;ngigkeit von auf dem Seeweg transportiertem Erd&ouml;l, was eine weitere Abh&auml;ngigkeit von den USA darstellt.<br>\nSouver&auml;nit&auml;t ist keine Frage, welche Staaten man gerade lieber hat und welche nicht. Entscheidungen zu Industrie- oder Energiepolitik sind immer langfristig. In einem Zeitraum von zwanzig, drei&szlig;ig Jahren kann sich vieles &auml;ndern, auch ein Land, das man heute f&uuml;r einen Verb&uuml;ndeten h&auml;lt, sich in einen Gegner verwandeln. Es ist also bei solchen Entscheidungen wichtig, dass sie die Risiken m&ouml;glicher Ver&auml;nderungen begrenzen. Das war beispielsweise mit ein Grund f&uuml;r die langj&auml;hrige Subventionierung der deutschen Kohle- und Stahlindustrie. Heimische Bodensch&auml;tze, die vor Ort verarbeitet werden, bedeuten das geringste Risiko. (&hellip;)<br>\nNachdem das Hauptziel jeder Haushaltspolitik seit Jahrzehnten die schwarze Null ist und die Doktrin herrscht, der Staat habe sich so weit wie m&ouml;glich aus allem zur&uuml;ckzuziehen, und gleichzeitig sowohl durch die Betonung der Individualit&auml;t der Handelnden als auch durch vermeintlich effizientere Verwaltungsmethoden wie regelm&auml;&szlig;iges Hin- und Herschieben von Verantwortung die Kan&auml;le trockengelegt wurden, durch die Ideen und Planungen von Generation zu Generation weitergereicht wurden, wurde der Horizont immer enger. Nat&uuml;rlich gibt es noch Teilbereiche wie die Stadtplanung, in denen sich die weiteren Horizonte gehalten haben, aber auch sie sind mit der Vorhaltung konfrontiert, privat ginge das alles so viel besser, und sind zus&auml;tzlich durch Mangel an Personal eingeengt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/173990-keine-frage-wen-man-lieber\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Baerbock scheitert erneut bei einer Auslandsreise<\/strong><br>\nVor einigen Tagen war Baerbock in S&uuml;dafrika und wollte das Land davon &uuml;berzeugen, sich gegen Russland zu stellen. Der Spiegel-Artikel dar&uuml;ber trug die &Uuml;berschrift &bdquo;Baerbocks Ringen um Hilfe f&uuml;r Kiew &ndash; Scharfe Spitzen in S&uuml;dafrika&ldquo; und er zeigte eindeutig, dass Baerbock in den 75 Minuten, die sie mit der s&uuml;dafrikanischen Au&szlig;enministerin gesprochen hat, nichts erreicht hat, au&szlig;er mal wieder einen ausl&auml;ndischen Politiker zu ver&auml;rgern:<br>\n&bdquo;Baerbock und Pandor gehen vor der Presse zun&auml;chst betont h&ouml;flich miteinander um; sie preisen die Zusammenarbeit ihrer Staaten in Klimafragen und bei der St&auml;rkung von Frauen in Konfliktgebieten. Und doch ist eine Distanz zwischen den Ministerinnen sp&uuml;rbar, eine Zur&uuml;ckhaltung, die allm&auml;hlich weicht &ndash; und einer H&auml;rte Platz macht. Der Konflikt zwischen beiden Frauen, ihre unterschiedliche Sicht auf den Krieg in der Ukraine, liegt offen zutage.&ldquo;<br>\nDie russische Nachrichtenagentur TASS berichtete dar&uuml;ber &auml;hnlich, wobei sie sich &uuml;brigens zur&uuml;ckhielt und das Handelsblatt zitierte:<br>\n&bdquo;Beobachter merkten an, dass der Austausch zwischen Baerbock und ihrer s&uuml;dafrikanischen Kollegin Naledi Pandor &bdquo;weniger harmonisch als die gemeinsamen Fotos war&ldquo;&ldquo; (&hellip;)<br>\nDer Spiegel berichtet dann noch &uuml;ber weitere Belehrungen, die Baerbock w&auml;hrend der Pressekonferenz vorgebracht hat, die der Spiegel aber nat&uuml;rlich als weise und moralisch hochstehende Erkl&auml;rungen darstellt. Dass die s&uuml;dafrikanische Au&szlig;enministerin das anders sieht, kann aber auch der Spiegel nicht ignorieren, denn er schreibt:<br>\n&bdquo;Vielleicht ist es Baerbocks Verweis auf Tutu, einen Nationalhelden S&uuml;dafrikas, der Pandor ver&auml;rgert; vielleicht hat sie nach einer Stunde Pressekonferenz schlicht keine Lust mehr. Jedenfalls belehrt sie Baerbock in k&uuml;hlem Ton: Demokratie sei nun mal schwierig. Ob jemand im Uno-Sicherheitsrat mit Ja oder Nein stimme oder sich enthalte, sage nichts &uuml;ber die Gesinnung aus. Ihr Land habe sich bei der Arbeit an den Resolutionen gegen den Ukrainekrieg einbringen wollen, aber da habe es von westlicher Seite gehei&szlig;en: &raquo;Das oder gar nichts&laquo;, sagt Pandor.&ldquo;<br>\nDiese Arroganz des Westens treibt den globalen S&uuml;den in die Arme von Russland und China, die niemandem ihren Willen aufzuzwingen versuchen. Aber das versteht man im Westen nicht, weil man von den angeblichen &bdquo;westlichen Werten&ldquo; so berauscht ist, dass man jeden Sinn f&uuml;r die Realit&auml;ten der internationalen Politik verloren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/baerbock-scheitert-erneut-bei-auslandsreisen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86554\">Baerbocks Grundsatzrede &ndash; Die Gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86846\">Baerbocks 180-Grad-Wende in der deutschen Au&szlig;enpolitik<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97194\">Am gr&uuml;nen Wesen soll die Welt genesen &ndash; &Uuml;berlegungen zur &bdquo;wertegeleiteten Au&szlig;enpolitik&ldquo; von Annalena Baerbock<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Union klagt gegen Robert Habecks geplantes Heizungsgesetz<\/strong><br>\nIn aller Eile will Deutschlands gr&uuml;ner Wirtschaftsminister seine &laquo;W&auml;rmewende&raquo; durch den Bundestag bringen. Doch ein CDU-Politiker k&ouml;nnte ihn bremsen &ndash; mithilfe des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nNeuer &Auml;rger f&uuml;r Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: Monatelang hat die &laquo;Ampel&raquo; &uuml;ber sein geplantes Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) gestritten. Erst nach einer langen Krisensitzung in der Nacht zum Montag konnten sich die Koalitionspartner auf die Eckpunkte f&uuml;r die Novelle einigen. Die Zeit dr&auml;ngt, der Gr&uuml;nen-Politiker will sein Gesetz unbedingt noch vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause durch den Bundestag bringen, die nach dem 5. Juli beginnt.<br>\nDoch jetzt droht Habecks Zeitplan am Bundesverfassungsgericht zu scheitern. Denn der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann hat beim h&ouml;chsten deutschen Gericht ein Organstreitverfahren angestossen. Heilmann wirft dem Minister vor, mit dem Gesetzgebungsverfahren seine Rechte als Abgeordneter &laquo;massiv&raquo; zu verletzen. Weil Habeck bisher keinen konkreten Entwurf des Gesetzes vorgelegt habe, bleibe in der kommenden Woche keine Zeit mehr, das Regierungsvorhaben im Bundestag zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/union-klagt-gegen-robert-habecks-geplantes-heizungsgesetz-ld.1744976\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ampel legt finale Fassung des Heizungsgesetzes vor<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich nach langem Streit &uuml;ber das Heizungsgesetz geeinigt. Der Gesetzentwurf mit den in dieser Woche vereinbarten &Auml;nderungen liegt dem ARD-Hauptstadtstudio vor. Damit k&ouml;nnte das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. (&hellip;)<br>\nIn den &Auml;nderungsantr&auml;gen hei&szlig;t es, im Zuge des parlamentarischen Verfahrens sei der Gesetzentwurf &uuml;berarbeitet und insbesondere eine st&auml;rkere Verzahnung mit der W&auml;rmeplanung geschaffen worden. Es geht dabei um wesentliche &Auml;nderungen. Bei der W&auml;rmeplanung sollen Kommunen zum Beispiel Ausbaupl&auml;ne f&uuml;r Nah- oder Fernw&auml;rmenetze festhalten. Hausbesitzer sollen einen besseren &Uuml;berblick haben und mehr Zeit bekommen, bevor sie sich f&uuml;r eine neue Heizung entscheiden.<br>\nAu&szlig;erdem wurde eine urspr&uuml;nglich geplante Sonderregel f&uuml;r &uuml;ber 80-J&auml;hrige gestrichen. F&uuml;r selbstnutzende Eigent&uuml;mer von Geb&auml;uden mit bis zu sechs Wohnungen, die &auml;lter als 80 Jahre sind, sollte im Havariefall einer Heizung &ndash; also wenn eine kaputte Heizung nicht mehr repariert werden kann &ndash; die Pflicht entfallen, eine Heizung einzubauen, die mit mindestens 65 Prozent Erneuerbaren Energien betrieben wird. (&hellip;)<br>\nDie Opposition kritisiert das ungew&ouml;hnliche Verfahren mit kurzen Fristen und mehrfachen Nachverhandlungen zwischen den Ampel-Partnern heftig. Das Verfahren wurde von der Union massiv als Missachtung des Parlaments kritisiert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann wandte sich im Alleingang, ohne offizielle Unterst&uuml;tzung der Fraktionsf&uuml;hrung, an das Bundesverfassungsgericht, um die Abstimmung &uuml;ber das GEG in der n&auml;chsten Sitzungswoche zu stoppen. Er sieht seine Rechte als Abgeordneter &ldquo;auf gleichberechtigte Teilnahme an der parlamentarischen Willensbildung verletzt&rdquo;. Er macht dies in einem Organstreitverfahren und mit einer darauf gerichteten einstweiligen Anordnung vor dem Bundesverfassungsgericht geltend.<br>\nDer Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r Klimaschutz und Energie im Bundestag, Klaus Ernst (Linke), schrieb auf Twitter, die Unterlagen seien gegen Mittag gekommen. Aufgrund der Mehrheit im Ausschuss sei er gezwungen f&uuml;r Montag zu dieser Anh&ouml;rung einzuladen. &ldquo;Der Zeitraum ist zu kurz. Eine Missachtung des Parlaments! Keine ausreichende Vorbereitung m&ouml;glich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/eilmeldung\/eilmeldung-7300.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>9,1 Prozent: Deutsche Importpreise brechen ein &ndash; st&auml;rkster R&uuml;ckgang seit 2009<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Einfuhren sinken &ndash; also auch die Kosten f&uuml;r Verbraucherinnen und Verbraucher? Hintergrund des Einbruchs der Importkosten ist laut dem Statistischen Bundesamt auch das Preisniveau des Vorjahres.<br>\nSeit 14 Jahren sind die deutschen Importpreise nicht mehr so stark eingebrochen wie im Mai. Das Statistische Bundesamt ver&ouml;ffentlichte Zahlen, nach denen sich die Einfuhren durchschnittlich um 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten. Das ist der st&auml;rkste R&uuml;ckgang seit September 2009, damals sanken die Preise infolge der weltweiten Finanzmarktkrise sogar um 11,4 Prozent.<br>\nDie Statistiker erkl&auml;rten den aktuellen Einbruch mit dem hohen Preisniveau des Vorjahres. &raquo;Ausschlaggebend f&uuml;r den R&uuml;ckgang ist vor allem ein Basiseffekt durch das hohe Preisniveau im Vorjahr aufgrund des Kriegs in der Ukraine&laquo;, hie&szlig; es. Im Monatsvergleich gingen die Einfuhrpreise um 1,4 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/deutschland-import-preise-mit-staerkstem-einbruch-seit-2009-a-732dc3d6-3aaa-4377-bd9b-45397005a0c1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Retro-Menschenbild in der Arbeitslosenversicherung<\/strong><br>\nMit welchem Menschenbild politisch regiert wird, dr&uuml;ckt sich vor allem auch beim Umgang mit jenen aus, die sich in einer Notlage auf den Sozialstaat verlassen m&uuml;ssen k&ouml;nnen. Dies zeigt sich auch am Beispiel Arbeitslosenversicherung. Allen voran Wirtschafts- und Arbeitsminister Kocher forderte in der Arbeitslosenversicherung &ndash; unter dem tr&uuml;gerischen Begriff &bdquo;Anreize&ldquo; &ndash; K&uuml;rzungen zu Lasten der Arbeitnehmer:innen.  Hinter der Debatte um Anreize steckt ein l&auml;ngst &uuml;berholtes Menschenbild. Mit der scheinbaren Wissenschaftlichkeit des Begriffes werden radikale Politikma&szlig;nahmen und ein Klassenkampf von oben verschleiert. Eine zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik braucht ein realistisches, modernes Menschenbild.<br>\nViel Geld wird in Unternehmen f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fteausbildungen ausgegeben. Beinahe &uuml;berall hat man sich von Drohungen und Angstmethoden verabschiedet &ndash; in dem Wissen, dass sich diese negativ auf Motivation und Engagement bei den Besch&auml;ftigten auswirken. Stattdessen treten Themen wie Vorbildwirkung, Sinnstiftung, Selbstwirksamkeit und St&auml;rken erkennen in den Vordergrund. &bdquo;Intrinsische Motivation&ldquo; ist fast zum Zauberwort geworden, nicht zu Unrecht. Klar ist &ndash; das zeigen viele Erhebungen &ndash; gute Bezahlung ist wichtig, reicht aber alleine nicht. Die Realit&auml;t in vielen Firmen wird dem zwar nicht oder nur teilweise gerecht, aber wer heute f&uuml;r Methoden der Drohung und Angstmache wirbt, gilt als out und retro, findet keine Arbeitskr&auml;fte, verliert erfahrene Kolleg:innen. Gerade in Zeiten knapperer Arbeitskr&auml;fte wird es umso wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/retro-menschenbild-in-der-arbeitslosenversicherung\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Juni 2023 (mit bremischen St&auml;dten)<\/strong><br>\n4,403 Millionen Arbeitsuchende &ndash; 235.000 (5,6 Prozent) mehr als im Juni 2022. Darunter: 2,555 Millionen registrierte Arbeitslose, davon 833.000 bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit und 1,722 Millionen bei den Jobcentern. 192.000 (8,1 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im Juni 2022 &ndash; 72.000 (9,4 Prozent) mehr bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit und 120.000 (7,5 Prozent) mehr bei den Jobcentern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1816-arbeitsuchende-arbeitslose-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-laendervergleich-juni-2023-mit-bremischen-staedten.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forderung nach Grundgesetz&auml;nderung: Diskriminierung von Menschen ab 50 &ndash; Ataman spricht von &raquo;untersch&auml;tztem Ph&auml;nomen&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber 50-j&auml;hrige Menschen werden in Deutschland immer st&auml;rker in Job und Alltag diskriminiert, sagt die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman. Sie will mit einer &Auml;nderung von Grundgesetzartikel 3 dagegen vorgehen.<br>\nNach Ansicht der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes, Ferda Ataman, ist Altersdiskriminierung eines der &raquo;am meisten untersch&auml;tzten Diskriminierungsph&auml;nomene&laquo; in Deutschland. &raquo;Laut Studien erleben fast genauso viele Menschen Altersdiskriminierung wie rassistische Diskriminierung. Das muss uns zu denken geben, wenn man betrachtet, wie wenig wir &uuml;ber Altersdiskriminierung reden&laquo;, sagte Ataman der Nachrichtenagentur dpa.<br>\nKonkret w&uuml;rden Menschen der Antidiskriminierungsstelle schildern, dass sie mit 50 ihren Job verloren h&auml;tten. &raquo;Dass sie Hunderte von Bewerbungen schreiben und danach nicht ein einziges Mal zum Bewerbungsgespr&auml;ch eingeladen werden, obwohl sie hochqualifiziert sind. Oder dass sie im Job keine Fortbildungen bekommen, weil Arbeitgebende sagen, das lohne sich nicht mehr&laquo; sagte Ataman.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ferda-ataman-will-schutz-vor-altersdiskriminierung-in-grundgesetz-aufnehmen-a-ffc0b16c-ed63-4b50-8f7e-56068b4bb62d\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesundheitsdaten: Opt-Out-Digitalisierung ohne R&uuml;cksicht auf Versicherte<\/strong><br>\nKarl Lauterbach plant eine umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens. Zwei Vorhaben sollen daf&uuml;r den Weg ebnen: das Digitalgesetz und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Wir ver&ouml;ffentlichen die Referentenentw&uuml;rfe. Sie zeigen, dass die Reformen zulasten der Versicherten und des Datenschutzes gehen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/gesundheitsdaten-opt-out-digitalisierung-ohne-ruecksicht-auf-versicherte\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gesundheitsdatennutzungsgesetz: &ldquo;Datenschutz besser, aber noch immer ungen&uuml;gend&rdquo;<\/strong><br>\nDer Gesetzesentwurf f&uuml;r die Gesundheitsdatennutzung entt&auml;uscht. Betroffenenrechte seien weithin ungeregelt, kritisieren &Auml;rzteverb&auml;nde und Datensch&uuml;tzer. [&hellip;]<br>\nEs sei &ldquo;alarmierend&rdquo;, dass Krankenkassen auf Basis von Versichertendaten ihre Versicherten warnen k&ouml;nnen, falls sie in ihren Datenanalysen schwere Gesundheitsrisiken erkennen, sagt Markus Beier, Bundesvorsitzende des Deutschen Haus&auml;rzteverbandes. Es soll in diesem Fall einen Hinweis geben, sich schnellstm&ouml;glich an eine &Auml;rztin oder einen Arzt zu wenden. Das aber &ldquo;w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass die Menschen eine unspezifische Warnung von ihrer Krankenkasse erhalten, die viele nachvollziehbarerweise ver&auml;ngstigen wird &ndash; ohne dass ersichtlich ist, worum es &uuml;berhaupt geht.&rdquo;<br>\nF&uuml;r den Alarm seitens der Krankenkassen ist keine Einwilligung der betroffenen Versicherten n&ouml;tig, der Entwurf sieht hier wie bei der elektronischen Patientenakte lediglich ein Opt-out vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gesundheitsdatennutzungsgesetz-Datenschutz-besser-aber-noch-immer-ungenuegend-9195768.html\">Heise Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unertr&auml;gliche Normalit&auml;t: Unruhen in Frankreichs Banlieues.<\/strong><br>\nDie Wut, die sich nach der T&ouml;tung von Nahel durch einen Polizisten in den Banlieues im ganzen Land entl&auml;dt, ist legitim und unvermeidbar. Ein 17j&auml;hriger wurde w&auml;hrend einer simplen Verkehrskontrolle aus n&auml;chster N&auml;he hingerichtet, und das ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Seit Jahrzehnten kommt es regelm&auml;&szlig;ig zu Polizeimorden in diesen Arbeitervierteln, die geographisch und sozial ausgegrenzt sowie rassistisch stigmatisiert werden. Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat die t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse des Polizisten als &raquo;unerkl&auml;rlich&laquo; verurteilt. Doch sie sind nicht unerkl&auml;rlich, sondern eine direkte Folge der neoliberalen Politik, die er und seine Vorg&auml;nger betrieben haben. Fast zwanzig Jahre nach dem Tod von Zyed Benna und Bouna Traor&eacute; in Clichy-sous-Bois im Jahr 2005, der monatelange Aufst&auml;nde ausl&ouml;ste, hat sich die Situation dramatisch verschlechtert: Die Verarmung und Ausgrenzung der Banlieues hat zugenommen, w&auml;hrend die staatliche Repression extrem gewachsen ist. Diejenigen, die wie Macron jetzt die R&uuml;ckkehr zum Normalzustand fordern, verstehen nicht, dass schon der Normalzustand unertr&auml;glich und damit selbst das Problem ist. Was kann nun getan werden, um diese Gewaltspirale zu durchbrechen? Zun&auml;chst m&uuml;ssen der M&ouml;rder und sein Kollege, der ihn ermutigt hat, auf den Jungen zu schie&szlig;en, sofort suspendiert werden. Der Prozess darf nicht wie im Fall von Zyed Benna und Bouna Traor&eacute; nach zehn Jahren zu einem Freispruch f&uuml;hren. Die skandal&ouml;sen Ermittlungen gegen Nahel wegen versuchten Totschlags m&uuml;ssen eingestellt und die Gewerkschaft France Police, die nach dem Vorfall die Kollegen begl&uuml;ckw&uuml;nscht hat, muss aufgel&ouml;st werden. Ebenso muss das Gesetz von 2017, das die Regeln f&uuml;r den Einsatz von Schusswaffen durch die Polizei gelockert hat, abgeschafft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453785.unertr%C3%A4gliche-normalit%C3%A4t.html\">Rapha&euml;l Schmeller in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ausschreitungen in Frankreich Macron beruft erneut Krisensitzung ein<\/strong><br>\nIn Frankreich ist es die dritte Nacht in Folge zu schweren Krawallen in mehreren St&auml;dten gekommen. Mehr als 660 Menschen wurden festgenommen. Die Regierung will in einer Krisensitzung &uuml;ber die Lage beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/krawalle-frankreich-102.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chinesischer Ballon sammelte keine Geheimdienstinformationen<\/strong><br>\nDer im Februar von einem US-Kampfjet &uuml;ber dem Atlantik abgeschossene chinesische Ballon hat nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums keine Geheimdienstinformationen gesammelt. &raquo;Nach unserer Einsch&auml;tzung hat der Ballon keine Daten gesammelt, w&auml;hrend er die Vereinigten Staaten &uuml;berflog&laquo;, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder am Donnerstag.  Demnach hatten die USA &raquo;Schritte unternommen, um die Sammlung von Informationen durch den Ballon zu begrenzen&laquo;. Diese Anstrengungen h&auml;tten &raquo;sicherlich dazu beigetragen&laquo;, sagte Ryder, gab aber keine weiteren Erkl&auml;rungen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/pentagon-abgeschossener-chinesischer-ballon-sammelte-keine-geheimdienstinformationen-a-d5923203-a1ec-4afd-8a13-75be2de04861%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Trotzdem wurde der Ballon medienwirksam und mit teuren Waffensystemen abgeschossen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ende der &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; Zehn Kaiser, zwei Republiken und 320 Jahre<\/strong><br>\nDie &auml;lteste Tageszeitung der Welt ist heute das letzte Mal als gedruckte Ausgabe erschienen. Die &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo;, deren erste Ausgabe am 8. August 1703 erschien, wird es k&uuml;nftig nur noch online geben.<br>\nDie &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; hat als &auml;lteste Tageszeitung der Welt ihre Druckausgabe eingestellt. &ldquo;116.840 Tage, 3839 Monate, 320 Jahre, 12 Pr&auml;sidenten, 10 Kaiser, 2 Republiken, 1 Zeitung&rdquo;, hie&szlig; es heute auf der letzten Titelseite der staatlichen, aber redaktionell unabh&auml;ngigen Publikation. Die &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; erscheint k&uuml;nftig online. Au&szlig;erdem ist eine monatliche Print-Ausgabe geplant.<br>\nMit der Umstellung sind insgesamt 63 Vertragsaufl&ouml;sungen verbunden. Die Redaktion werde dabei um 35 Stellen auf 20 Personen verkleinert, hie&szlig; es aus dem Unternehmen. Die &ldquo;Wiener Zeitung&rdquo; bezeichnete sich als &auml;lteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt.<br>\nIn einem Artikel der letzten Ausgabe &uuml;bergab die Redaktion diesen Titel an die seit 1705 bestehende &ldquo;Hildesheimer Allgemeine Zeitung&rdquo; in Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/wiener-zeitung-letzte-ausgabe-320-jahre-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nach AfD-Erfolg in Sonneberg: Buhlen um Wagenknecht<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich haben sie alle lieb, der Focus, die Welt, sogar die FAZ. Weil ihnen eine Wagenknecht-Partei als einzige Rettung erscheint. Vielleicht ist das nur ein vor&uuml;bergehender Schock, aber vor dem Hintergrund der &uuml;blichen Beschimpfungen ein eigenartiges Schauspiel.<br>\nNach AfD-Erfolg in Sonneberg: Buhlen um Wagenknecht<br>\nEs gibt leise Anzeichen von Panik. Wenn man daran denkt, mit welcher Leidenschaft in den letzten Jahren &uuml;ber Sahra Wagenknecht hergezogen wurde, erweckt die heutige Berichterstattung schon fast den Eindruck, nun w&uuml;rde der Mainstream sie geradezu anbetteln, doch eine neue Partei zu gr&uuml;nden. Schlie&szlig;lich gilt seit Sonntag als endg&uuml;ltig best&auml;tigt, dass das ehemalige W&auml;hlerpotential der Linken im Osten der Republik mittlerweile bei der AfD das Kreuz macht.<br>\nAm weitesten geht da der Focus, dessen Kommentar schon im Titel verk&uuml;ndet &ldquo;Nur Sahra Wagenknecht kann die AfD jetzt noch stoppen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/inland\/173798-nach-sonneberger-wahl-buhlen-um\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>AfD-Erfolg: Wer h&auml;tte das denn ahnen k&ouml;nnen&hellip;?!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100044\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: US-Gesandter Kerry r&auml;umt ein: Angriff auf den Irak beruhte auf einer L&uuml;ge<\/strong><br>\nDer US-Angriffskrieg gegen den Irak im Jahr 2003 war kein Verbrechen, weil der damalige US-Pr&auml;sident George W. Bush nie angeklagt wurde, aber er basierte dennoch auf L&uuml;gen, so John Kerry. [&hellip;]<br>\nDer Moderator twitterte einen Videoausschnitt des Interviews, wo er Kerry damit konfrontierte, dass der Westen Russland einer Aggression gegen die Ukraine beschuldigt. Der franz&ouml;sische Journalist wies darauf hin, dass der Einmarsch in den Irak 2003 ein echter Angriffskrieg gewesen sei, der auf der L&uuml;ge beruht habe, Bagdad verf&uuml;ge &uuml;ber geheime Massenvernichtungswaffen.<br>\n&ldquo;Nein&rdquo;, antwortete Kerry. &ldquo;Denn es gab nie einen Prozess der direkten Anschuldigung gegen Pr&auml;sident (George W.) Bush selbst.&rdquo;<br>\nEr f&uuml;gte hinzu, dass es im Verlauf dieses Konflikts &ldquo;Missbr&auml;uche&rdquo; gegeben habe und dass er sich &ldquo;gegen diese ausgesprochen&rdquo; habe. Als Rochebin ihn direkt fragte, ob der Irakkrieg ein Aggressionsverbrechen gewesen sei, verneinte Kerry dies wiederholt.<br>\n&ldquo;Nein, nein, nein. Nun, man wusste damals nicht, dass es eine L&uuml;ge war. Die Leute wussten nicht, dass die Beweise, die vorgelegt wurden, eine L&uuml;ge waren&rdquo;, sagte der ehemalige Diplomat, bevor er Rochebin mitteilte, dass er nicht vorhabe, den Irak-Krieg zu diesem Zeitpunkt &ldquo;neu zu debattieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.me\/international\/173753-us-gesandter-kerry-gibt-zu\/%20\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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