{"id":100267,"date":"2023-07-03T08:30:58","date_gmt":"2023-07-03T06:30:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267"},"modified":"2023-07-03T10:05:22","modified_gmt":"2023-07-03T08:05:22","slug":"hinweise-des-tages-4389","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h01\">Corona und die Medien: Wir m&uuml;ssen sprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h02\">&laquo;Human Rights Watch&raquo; best&auml;tigt Globalbridge-Informationen aus Donezk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h03\">IAEA: Keine Anzeichen f&uuml;r Sprengs&auml;tze im AKW Saporoschschje<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h04\">Russen-Wirtschaft: Putins Triumph<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h05\">Deutsche Marine in der Zeitenwende: Volltreffer, viel Geld versenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h06\">EU-Sanierungspflicht: Nach Heizungsgesetz drohen Hausbesitzenden weiterere Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h07\">SPD will Mindestlohn auf 14 Euro anheben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h08\">Haushaltsstreit Lindner will bei Kindergrundsicherung sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h09\">Wie schlecht es Studierenden in Deutschland wirklich geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h10\">Bundeszuschuss f&uuml;r Pflege soll zur Etatsanierung wegfallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h11\">Die neuen AfD-Protestw&auml;hler sind anders als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h12\">H&amp;M-Kleider verschmutzen Ghana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h13\">Russland und China kooperieren in Bolivien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100267#h14\">Eighty Afghan civilians may have been summarily killed by SAS, inquiry told<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona und die Medien: Wir m&uuml;ssen sprechen<\/strong><br>\nDie Medien h&auml;tten in der Corona-Krise den Siegeszug der Angst nicht zulassen d&uuml;rfen. Wir m&uuml;ssen aus den Fehlern lernen, meint ein gestandener ZDF-Mann. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDass aber vor allem auch die harte Ausgrenzung und Verunglimpfung von Menschen, die sich aus welchen Gr&uuml;nden auch immer nicht impfen lassen wollten, ein mehr als d&uuml;sterer Prozess war, und f&uuml;r eine Gesellschaft, die ihre freiheitlich-demokratischen Grundwerte betont, &auml;u&szlig;erst bedenkliche Z&uuml;ge annahm &ndash; davon h&ouml;ren wir so gut wie nichts. Und das liegt daran, dass eine gro&szlig;e Mehrheit in diesem Land, und zwar auch der Journalistinnen und Journalisten, bei diesem Prozess mitgemacht hat. Oder ihn zumindest f&uuml;r angebracht gehalten hat.<br>\nNun werden Impfsch&auml;den zwar einger&auml;umt und berichtet. Selbst Minister Karl Lauterbach, der sie zun&auml;chst ausgeschlossen hatte, gesteht sie ein. Es ist kaum noch zu h&ouml;ren, Ungeimpfte seien Irrgl&auml;ubige, Asoziale oder Tyrannen. Aber den entscheidenden Schritt weiterzugehen, und auch die eigene Mitwirkung an deren Stigmatisierung und Diskriminierung einzur&auml;umen &ndash; das gelingt nur sehr wenigen. Einer von ihnen ist der Journalist Alexander Neubacher, der dies in seiner &bdquo;Spiegel&ldquo;-Kolumne vom 11. M&auml;rz unter dem Titel &bdquo;Wir Coronaversager&ldquo; beschrieb.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-und-die-medien-wir-muessen-sprechen-li.364686\">Dirk Jacobs in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an die mediale Berichterstattung nach der Schweinegrippe. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76074\">Corona und Schweinegrippe: Die Parallelen zwischen den &bdquo;Pandemien&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99575\">Corona: Der Irrsinn muss endlich ge&auml;chtet werden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Human Rights Watch&raquo; best&auml;tigt Globalbridge-Informationen aus Donezk<\/strong><br>\nWer im deutschsprachigen Raum nur die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Medien sieht und h&ouml;rt und nur Zeitungen der gro&szlig;en Medienkonzerne liest, glaubt zu wissen, dass Russland in der Ukraine im gro&szlig;en Stil verbotene Minen einsetzt, w&auml;hrend sich die Ukraine ausschlie&szlig;lich mit legalen Waffen verteidige. Die klare Korrektur der einseitigen westlichen Information kommt nun von prominenter Seite.<br>\nAm 5. August 2022 beschrieb Elena Malinowa, die f&uuml;r Globalbridge.ch im Einsatz stehende Berichterstatterin in Donezk, wie die ukrainische Armee in Donezk sogenannte Schmetterlingsminen abgeworfen hat und welche Folgen dies f&uuml;r die dortige Bev&ouml;lkerung hat. Globalbridge.ch hat die damalige Berichterstattung &ndash; wie seither viele Berichte &ndash; als Erg&auml;nzung der verbreiteten Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine vorgenommen, da die seit 2015 anhaltende Beschie&szlig;ung von St&auml;dten im Donbass durch die Ukrainische Armee in den westlichen Medien ja einfach &laquo;vergessen gemacht&raquo; und unter den Teppich gewischt wird &ndash; getreu dem Schwarz-Weiss-Prinzip: Ukraine gut, Russland b&ouml;se.<br>\nNun hat die international t&auml;tige Organisation &laquo;Human Rights Watch&raquo; am 30. Juni dar&uuml;ber informiert, dass auch die Ukraine, entgegen gemachten Zusicherungen, verbotene Minen einsetzt, darunter auch die sogenannten Schmetterlingsminen. Wie diese aussehen und wie sie funktionieren, kann im Bericht aus dem Donbass vom 5. August 2022 nachgelesen werden &ndash; oder auch auf Wikipedia.<br>\n&laquo;Human Rights Watch&raquo; berichtete am 31. Januar 2023 ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Einsatz von verbotenen Landminen in der Ukraine. Was heute, am 30. Juni, aber echt erstaunlich ist, dass auch die westeurop&auml;ische Nachrichten-Plattform &laquo;Euronews&raquo; auf die Informationen von &laquo;Human Rights Watch&raquo; hinweist. Weniger &uuml;berraschend ist, dass sie zu den Erkenntnissen von &laquo;Human Rights Watch&raquo; ein Fragezeichen setzt. Meldungen &uuml;ber Kriegsverbrechen der Ukraine sind in westlichen Medien gro&szlig;e Ausnahmen und werden, wo sie vorkommen, regelm&auml;ssig bagatellisiert.<br>\nSiehe auch <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ukrainische-menschenrechtsbeauftragte-stuerzt-ueber-erfundene-massenvergewaltigungen\/\">&laquo;Ukrainische Menschenrechtsbeauftragte st&uuml;rzt &uuml;ber erfundene Massenvergewaltigungen&raquo;<\/a> (von Jens Berger)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/human-rights-watch-bestaetigt-globalbridge-informationen-aus-donezk\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>USA erw&auml;gen Lieferung von Streumunition an die Ukraine<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten erw&auml;gen nach Angaben von US-Generalstabschef Mark Milley die Lieferung von Streumunition an die Ukraine. Milley sagte am Freitag, &uuml;ber die Bereitstellung werde seit langem nachgedacht. Die russischen Truppen setzten die Munition auf dem Schlachtfeld in der Ukraine ein. Zudem h&auml;tten die ukrainischen Streitkr&auml;fte Streumunition von anderen Verb&uuml;ndeten erhalten und eingesetzt. (&hellip;)<br>\nEine US-Entscheidung f&uuml;r die Lieferung von Streumunition w&uuml;rde bei anderen Verb&uuml;ndeten und Nichtregierungsorganisationen auf Widerstand sto&szlig;en. Deutschland und weitere EU- und Nato-Staaten haben ein v&ouml;lkerrechtliches Abkommen zum Verbot von Streumunition unterzeichnet, nicht aber die USA und die Kriegsparteien Ukraine und Russland.<br>\nStreumunition &ouml;ffnet sich in der Luft und setzt Submunition frei, die sich &uuml;ber ein gro&szlig;es Gebiet verteilen und mehrere Ziele auf einmal zerst&ouml;ren soll. Die Munition kann nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz von Flugzeugen, Artillerie und Raketen eingesetzt werden. Bef&uuml;rworter eines Verbots von Streumunition erkl&auml;ren, dass diese wahllos t&ouml;tet und Zivilisten noch lange nach ihrem Einsatz gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article246142538\/Ukraine-News-USA-erwaegen-Lieferung-von-Streumunition.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Minenfelder und Helikopter &ndash; ukrainische Offensive kommt trotz westlichen Waffen nur langsam voran<\/strong><br>\nKampf- und Sch&uuml;tzenpanzer aus den Nato-Staaten k&ouml;nnen bisher nicht die Wende bringen. Es h&auml;ufen sich die Berichte &uuml;ber Verluste an westlichem Material auf ukrainischer Seite. Doch ein Scheitern bedeutet das deshalb noch nicht.<br>\nWas wurde nicht alles &uuml;ber die westlichen Kampf- und Sch&uuml;tzenpanzer geschrieben. Game-Changer k&ouml;nnten sie sein, Waffen, die den Unterschied machen. Der deutsche Leopard 2 etwa sei ein Panzer, der den Krieg verk&uuml;rzt. So hiess es in Politik und Medien, auch in der NZZ, als im Winter die Debatte um Panzerlieferungen an die Ukraine tobte. Ein halbes Jahr sp&auml;ter h&auml;ufen sich nun die Berichte &uuml;ber ukrainische Verluste an vom Westen gelieferten Waffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-hohe-verluste-an-deutschen-panzern-leopard-2-und-marder-ld.1744995\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IAEA: Keine Anzeichen f&uuml;r Sprengs&auml;tze im AKW Saporoschschje<\/strong><br>\nKiew meldet seit einiger Zeit, Russland habe die K&uuml;hlwasserbecken des AKW-Saporoschschje vermint und w&uuml;rde sie sprengen wollen. Die Meldungen f&uuml;hrten zu Panikk&auml;ufen von Jod in Kiew und zur Verst&auml;rkung der Panik hat die ukrainische Regierung &Uuml;bungen f&uuml;r den Fall eines Notfalls in dem AKW angek&uuml;ndigt. Au&szlig;erdem wurde gemeldet, dass die Bundeswehr ukrainische ABC-Truppen ausbildet. Ist eine gro&szlig;e Provokation geplant?<br>\nDas AKW ist zwar abgeschaltet, aber da die Brennst&auml;be noch in den Reaktoren sind, m&uuml;ssen sie st&auml;ndig gek&uuml;hlt werden. Seit die Ukraine den Kachowka-Staudamm gesprengt hat, aus dessen Stausee das n&ouml;tige K&uuml;hlwasser kam, sind die letzten Reserven die gro&szlig;en K&uuml;hlwasserbeh&auml;lter auf dem Gel&auml;nde des AKW. Sollte Kiew die angreifen und besch&auml;digen, w&auml;re die K&uuml;hlung des AKW nicht mehr gegeben und es w&uuml;rde ein Gau drohen.<br>\nDie russische Nachrichtenagentur TASS hat &uuml;ber Erkl&auml;rungen des Chefs der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAE) Rafael Grossi berichtet, denn die Experten der IAEA sind vor Ort. Grossi berichtete, dass seine Experten vor Ort &bdquo;keine Hinweise auf Minen am Kernkraftwerk&ldquo; gefunden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/iaea-keine-anzeichen-fuer-sprengsaetze-im-akw-saporoschschje\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Haltet den Dieb&rdquo;: Immer mehr Anzeichen f&uuml;r baldige Kiewer Provokation im AKW Saporoschje<\/strong><br>\nDen ukrainischen Anschuldigungen gegen Russland sah sich nun selbst die sonst wortkarge Internationale Atomenergiebeh&ouml;rde IAEA zu widersprechen gen&ouml;tigt, die sich bislang standhaft weigerte, die Ukraine als offensichtlichen Urheber des regelm&auml;&szlig;igen Beschusses des AKWs zu benennen. Sie ver&ouml;ffentlichte einen Bericht ihrer im AKW anwesenden Beobachter, wonach es keine Anzeichen f&uuml;r die von Kiew behauptete Verminung der Anlage gebe.<br>\nDagegen gibt die Hartn&auml;ckigkeit, mit der die Kiewer Offiziellen &uuml;ber die Katastrophe so sprechen, als sei sie bereits unausweichlich, Anlass zur ernsten Sorge.<br>\nIm ukrainischen Fernsehen laufen immer wieder Videos mit Hinweisen dazu, wie man sich im Fall einer nuklearen Katastrophe und der Freisetzung von Radioaktivit&auml;t zu verhalten hat. Auch der von den USA finanzierte Sender Swoboda (aus dem Konglomerat Radio Liberty\/ Radio Free Europe) hat einen solchen Videoclip produziert.<br>\nMiroslawa Berdnik spricht das Offensichtliche aus:<br>\n&ldquo;Die Beh&ouml;rden bereiten die Bev&ouml;lkerung auf die Alternativlosigkeit einer nuklearen Explosion im Kernkraftwerk Saporoschje vor. &Uuml;ber verschiedene Medien wurden Anweisungen dar&uuml;ber verbreitet, was im Falle einer Nuklearexplosion zu tun ist.&rdquo;<br>\nDer Kiewer Regierungsinsider &ldquo;Resident&rdquo; schreibt auf seinem Telegram-Kanal:<br>\n&ldquo;F&uuml;r die n&auml;chste Eskalationsstufe des Krieges ist alles vorbereitet, vor dem NATO-Gipfel (in Litauen) wird es einen Unfall im Kernkraftwerk Saporoschje geben.&rdquo;<br>\nEr beruft sich dabei auf den Vorsitzenden des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexei Danilow, der &ouml;ffentlich ank&uuml;ndigte, dass &ldquo;der russische Terrorakt im AKW Saporoschje als Einsatz von Atomwaffen gewertet&rdquo; werden wird. Damit hat er auch das Motiv des Kiewer Regimes offengelegt, das hinter der Provokation steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/174119-haltet-dieb-immer-mehr-anzeichen\/\">Anton Gentzen in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russen-Wirtschaft: Putins Triumph<\/strong><br>\nWarum Russland trotz des andauernden Krieges &ouml;konomisch keineswegs so verletzbar ist, wie der Westen glaubt.<br>\nWenn Kriege mit Worten gewonnen w&uuml;rden, h&auml;tten die Nato-Staaten ihren Widersacher Wladimir Putin schon dreimal zu Boden geworfen.<br>\nJoe Biden, der vor dem Warschauer Stadtschloss das Ziel ausgab, Putin d&uuml;rfe in der Ukraine niemals einen Sieg feiern, drohte dem Kreml-Herrscher im April 2022, ihn &ouml;konomisch in die Knie zu zwingen:<br>\n&bdquo;Wir werden die &ouml;konomischen Kosten und den Schmerz f&uuml;r Putin in die H&ouml;he treiben und Russlands Wirtschaft isolieren.&ldquo;<br>\nAuch Ursula von der Leyen gab sich siegessicher:<br>\n&bdquo;Wir werden den Kreml f&uuml;r die Eskalation b&uuml;&szlig;en lassen.&ldquo;<br>\nOlaf Scholz war zu dem Zeitpunkt schon weiter. Die Sanktionen des Westens gegen&uuml;ber Russland seien &bdquo;hochwirksam&ldquo;, wusste er bereits im April 2022 zu berichten.<br>\nDoch der russische Gegenspieler ist milit&auml;risch z&auml;h, politisch notorisch uneinsichtig &ndash; und &ouml;konomisch keineswegs so verletzbar, wie der Westen geglaubt hatte.<br>\nIm Gegenteil: Die gr&ouml;&szlig;te Rohstoffmacht der Welt ist quicklebendig. Sie hat den Westen verloren und viele andere Kunden neu akquiriert. Das Decoupling, von dem die Amerikaner in Bezug auf China derzeit sprechen, hat Russland in der Stunde der Not f&uuml;r sich organisiert. Das traditionelle Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg, das gestern zum 26. Mal er&ouml;ffnet wurde und noch bis Samstag dauert, wird so zur Demonstration russischer Resilienz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/thepioneer-briefing-business-class-edition\/articles\/russen-wirtschaft-putins-triumph\">The Pioneer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Von einer Inflationsrate von 2,5 % kann man hier nur tr&auml;umen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Der Beginn der Deindustrialisierung&ldquo;: Firmen ziehen so viel Geld aus Deutschland ab wie noch nie und investieren im Ausland<\/strong><br>\nNoch nie haben Unternehmen so viel Geld aus Deutschland abgezogen wie im vergangenen Jahr, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). &bdquo;Die Zahlen alarmieren: Im schlimmsten Fall ist das der Beginn der Deindustrialisierung&ldquo;, kommentiert das arbeitgebernahe Institut.<br>\nIm vergangenen Jahr seien rund 132 Milliarden US-Dollar (125 Milliarden Euro) mehr Direktinvestitionen aus Deutschland abgeflossen, als aus dem Ausland in Deutschland investiert wurden. Der Saldo beschreibt also die Differenz zwischen Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland und ausl&auml;ndischer Unternehmen in Deutschland. 125 Milliarden Euro stellten &bdquo;die h&ouml;chsten Netto-Abfl&uuml;sse dar, die jemals in Deutschland verzeichnet wurden&ldquo;, teilte das IW mit.<br>\nDie negative Entwicklung f&uuml;r Deutschland habe bereits vor der Corona-Pandemie mit ihren Lieferengp&auml;ssen und Russlands Krieg gegen die Ukraine und den steigenden Energiepreisen begonnen.<br>\nDer Grund f&uuml;r den Rekord-Abfluss 2022 liege in den geringen ausl&auml;ndischen Investitionen in Deutschland. Sie seien nach Zahlen der Industriel&auml;nder-Organisation OECD-Zahlen fast vollst&auml;ndig eingebrochen: 2022 h&auml;tten ausl&auml;ndische Unternehmen nur noch rund 10,5 Milliarden Euro direkt in Deutschland investiert.<br>\nDeutsche Unternehmen h&auml;tten fast 135,5 Milliarden Euro im Ausland investiert. &bdquo;Besonders alarmierend dabei ist, dass gerade die Investitionen von europ&auml;ischen Nachbarn eingebrochen sind&ldquo;, urteilt das IW. Gleichzeitig seien fast 70 Prozent der Investitionen aus Deutschland in europ&auml;ische Staaten geflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/deindustrialisierung-geldabfluss-aus-deutschland-fuer-investitionen-ist-so-hoch-wie-noch-nie\/\">Business Insider<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Marine in der Zeitenwende: Volltreffer, viel Geld versenkt<\/strong><br>\nDie Anschaffung neuer, strategisch wichtiger Spionageschiffe ist ein Gro&szlig;projekt. Es galt als gesichert. Bis Fragen zu den Vertr&auml;gen mit einer Schl&uuml;sselindustrie aufkamen.<br>\nSeit Jahren kommt kaum ein Gro&szlig;projekt der Bundeswehr ohne massive Versp&auml;tungen und eklatante Kostensteigerungen &uuml;ber die Ziellinie. Dokumentiert wird das Versagen des Beschaffungswesens in halbj&auml;hrlichen R&uuml;stungsberichten des Verteidigungsministeriums.<br>\nIm erst k&uuml;rzlich erschienenen, mittlerweile 17. R&uuml;stungsbericht wird &uuml;ber eine durchschnittliche Versp&auml;tung der Bundeswehr-Gro&szlig;projekte von 33 Monaten bei Gesamtkostensteigerungen von 11,849 Milliarden Euro informiert.<br>\nAktuell macht in den Medien die Meldung die Runde, die Anschaffung neuer Spionageschiffe (Flottendienstboote) werde deutlich teurer als urspr&uuml;nglich geplant. Diese Entwicklung war trotz Warnungen des Rechnungshofes eigentlich absehbar und nicht zuletzt das Ergebnis massiven Drucks diverser Parlamentarierinnen und Parlamentarier.<br>\nDazu geh&ouml;rt die heutige Verteidigungsstaatssekret&auml;rin Siemtje M&ouml;ller (SPD), die zugunsten der Werften in ihren Wahlkreisen Druck auf die Unterzeichnung eines v&ouml;llig abwegigen Vertragswerkes gemacht hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutsche-Marine-in-der-Zeitenwende-Volltreffer-viel-Geld-versenkt-9204010.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Sanierungspflicht: Nach Heizungsgesetz drohen Hausbesitzenden weiterere Kosten<\/strong><br>\nDie Diskussionen um das Heizungsgesetz &ndash; trotz Einigung der Ampel-Koalition auf eine finale Fassung &ndash; rei&szlig;en in Deutschland nicht ab. Ein CDU-Politiker will das Geb&auml;udeenergiegesetz noch mit einer Klage stoppen. Doch w&auml;hrend Habecks Heizpl&auml;ne aus allen politischen und wirtschaftlichen Richtungen noch immer Gegenwind entgegenbl&auml;st, k&ouml;nnten das neue Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) f&uuml;r Wohnungs- und Hausbesitzer nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Schlie&szlig;lich zeichnet sich am Horizont bereits der n&auml;chste &Auml;rger f&uuml;r Hauseigent&uuml;mer ab: die EU-Sanierungspflicht f&uuml;r alte H&auml;user und Geb&auml;ude. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Deutschlands Hausbesitzer k&ouml;nnte die angestrebte EU-Sanierungspflicht durch das EU-Parlament von besonderer Brisanz sein. Schlie&szlig;lich soll es bei der Einstufung der H&auml;user keine einheitlichen Grenzwerte geben. Stattdessen soll sich die Einstufung nach der Relation zum Zustand der Geb&auml;ude im jeweiligen Land richten. Die EU will damit vermeiden, dass L&auml;nder durch eine allgemeing&uuml;ltige Einstufung in die &Uuml;berlastung getrieben werden.<br>\nIm Umkehrschluss bedeutet das, dass ein Haus, das in Deutschland als Sanierungsfall eingestuft wird, sich in einem anderen Land sehr wohl in einer energieeffizienten oder zumindest halbwegs effizienten Klasse wiederfinden k&ouml;nnte. Insgesamt reichen die Stufen der Energieklassen auf der Skala von &bdquo;A&ldquo; bis &bdquo;G&ldquo;. Experten hierzulande denken, dass sich Hausbesitzer in Deutschland in etwa an den bisher bestehenden Klassen orientieren k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDoch welche H&auml;user sind von der Sanierungspflicht betroffen? Das EU-Parlament vertritt die Haltung, dass alle Wohngeb&auml;ude nach den Vorgaben bis 2030 die Energieklasse &bdquo;E&ldquo; und bis 2033 sogar die Klasse &bdquo;D&ldquo; erreichen sollten. Das bedeutet, dass die ineffizientesten Geb&auml;ude aus &bdquo;F&ldquo;, &bdquo;G&ldquo; und &bdquo;H&ldquo; zuerst an der Reihe sind und mindestens so saniert werden m&uuml;ssen, dass sie in die Klasse &bdquo;E&ldquo; eingestuft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/hausbesitzer-kosten-eu-sanierungspflicht-sanierungszwang-haus-gebaeuderichtlinie-parlament-massnahmen-heizungsgesetz-92376028.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>SPD will Mindestlohn auf 14 Euro anheben<\/strong><br>\nDie SPD will sich f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Mindestlohnerh&ouml;hung im kommenden Jahr auf bis zu 14 Euro einsetzen. &raquo;Wir werden daf&uuml;r sorgen, dass Deutschland die europ&auml;ische Mindestlohnrichtlinie im n&auml;chsten Jahr umsetzt. Darauf wird die SPD in der Bundesregierung dr&auml;ngen&laquo;, sagte der Parteivorsitzende Lars Klingbeil der &raquo;Bild am Sonntag&laquo;<br>\n. &raquo;Dann kann auch der Mindestlohn noch einmal ansteigen. Bei einer vollst&auml;ndigen Umsetzung w&auml;ren das laut Experten zwischen 13,50 und 14 Euro.&laquo;<br>\nNach dem Vorschlag der von der Regierung eingesetzten Mindestlohnkommission soll der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland im kommenden Jahr von derzeit zw&ouml;lf auf 12,41 Euro und im Jahr 2025 auf 12,82 Euro steigen. Klingbeil h&auml;lt dies f&uuml;r unzureichend: &raquo;Das Leben ist teurer geworden, deshalb brauchen wir generell h&ouml;here L&ouml;hne im Land.&laquo;<br>\nEr sei erschrocken dar&uuml;ber, dass die Arbeitgeberseite nicht sehe, wie die Lebensrealit&auml;t von vielen Millionen Arbeitnehmern in Deutschland sei. &raquo;Die Inflation frisst die L&ouml;hne auf, sie m&uuml;ssen &uuml;berlegen, was sie sich am Monatsende &uuml;berhaupt noch leisten k&ouml;nnen. Mehr als 41 Cent w&auml;re absolut gerechtfertigt gewesen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/lars-klingbeil-spd-will-mindestlohn-auf-14-euro-anheben-a-3adcee07-be91-4e28-9b0c-23a92c10c1cb%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPD-Vorsitzende Klingbeil will gerade *nicht* den Mindestlohn &uuml;ber die j&auml;mmerlichen 12,41 bzw. 12,82 Euro anheben, die die Mindestlohnkommission vorgesehen hat, sondern abwarten, was auf EU-Ebene so passiert. Und dann, irgendwann Ende 2024, gelegentlich schauen, was mit der FDP so zu machen ist, also ganz wenig oder gar nichts, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2023-07\/mindestlohn-spd-fdp-kubicki-klingbeil\">wie erwartungsgem&auml;&szlig; der FDP-Vize Kubicki schon angek&uuml;ndigt hat<\/a>. Aber der &ouml;ffentlich vorgetragene Wunsch, irgendwann mal (blo&szlig; nicht 2023, 2024 oder 2025) den Mindestlohn auf 14 Euro anzuheben, soll den W&auml;hlern ein wohliges Gef&uuml;hl geben. Mein Tipp: die SPD wird Ende 2024 beklagen, dass eine Mindestlohnerh&ouml;hung auf 2024 mit der FDP &ldquo;nicht zu machen&rdquo; ist, und mit diesem Versprechen in den Bundestagswahlkampf 2025 ziehen. Dann bekommen wir den Mindestlohn von 14 Euro Ende 2026, also drei Jahre zu sp&auml;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Haushaltsstreit Lindner will bei Kindergrundsicherung sparen<\/strong><br>\nFamilienministerin Paus muss laut ARD-Hauptstadtstudio erhebliche finanzielle Abstriche bei der Kindergrundsicherung hinnehmen. Statt der gew&uuml;nschten zw&ouml;lf Milliarden Euro will Finanzminister Lindner nur zwei Milliarden j&auml;hrlich gew&auml;hren.<br>\nDie Kindergrundsicherung ist das wichtigste sozialpolitische Vorhaben der Ampel-Regierung und ein Herzensprojekt der Gr&uuml;nen und Familienministerin Lisa Paus. Seit Monaten verhandelt sie aber mit dem FDP-gef&uuml;hrten Finanzministerium &uuml;ber die Finanzierung beziehungsweise die Frage, was das Vorhaben kosten darf.<br>\nPaus veranschlagt die Kosten mit bis zu zw&ouml;lf Milliarden Euro im Jahr, Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) lehnt diese Summe ab. Anfang dieser Woche hatten sich die Koalitionspartner darauf verst&auml;ndigt, die Finanzierung der Kindergrundsicherung zun&auml;chst auszuklammern, um den Bundeshaushalt f&uuml;r 2024 kommende Woche im Kabinett beschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/kindergrundsicherung-finanzierung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie schlecht es Studierenden in Deutschland wirklich geht<\/strong><br>\n&raquo;Ein Drittel kratzt am Burn-out&laquo;: Ein Report der Techniker Krankenkasse zeigt, wie sehr Studierende psychisch belastet sind. Die Folgen sind demnach drastisch. (&hellip;)<br>\nFragt man die Studierenden nach ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, scheint die Situation zun&auml;chst unauff&auml;llig. 90 Prozent geben an, ihnen gehe es sehr gut, gut oder zumindest zufriedenstellend.<br>\nZ&auml;hlen die Studierenden aber auf, unter welchen Krankheiten und Einschr&auml;nkungen sie in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten gelitten haben, so nennen sie neben Corona vor allem psychische Belastungen. Auf Platz eins der Liste steht Ersch&ouml;pfung durch Stress, den haben 68 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben erlebt. Auch &Auml;ngste und Sorgen kennt ein Gro&szlig;teil (63 Prozent).<br>\nVergleicht man diese Ergebnisse mit Daten aus dem Jahr 2015, so zeigen sich deutliche Unterschiede. Damals berichteten lediglich 44 Prozent von Ersch&ouml;pfung durch Stress. Auch m&ouml;gliche Stresssymptome wie Konzentrationsst&ouml;rungen oder Schlafprobleme haben sich fast verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/psychische-belastung-von-studierenden-tk-gesundheitsreport-zeigt-hohen-stress-und-erschoepfung-a-3c5ff35a-c479-432f-b8d6-20d2bd45eeb8%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist die Zukunft Deutschlands, die viel begehrten Fachkr&auml;fte, f&uuml;r die das Land nichts oder viel zu wenig tut. Lieber k&uuml;mmert man sich um die Pseudo-Wehwehchen &ldquo;der Wirtschaft&rdquo;, wie den Phantomschmerz der angeblichen Steuerbelastung, die in Wahrheit marginal ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeszuschuss f&uuml;r Pflege soll zur Etatsanierung wegfallen<\/strong><br>\nIm Zuge der geplanten Haushaltssanierung soll der j&auml;hrliche Bundeszuschuss zur Pflegeversicherung f&uuml;r 2024 gestrichen werden. Das best&auml;tigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) heute.<br>\nIm Etat seines Ressorts falle der Zuschuss von einer Milliarde Euro weg, teilte Lauterbach via Twitter mit. Er betonte: &bdquo;Es wird aber keine Leistungsk&uuml;rzung geben.&ldquo; Zun&auml;chst berichtete der Spiegel dar&uuml;ber.<br>\nNoch die Vorg&auml;ngerregierung von Union und SPD hatte es auf den Weg gebracht, dass der Bund von 2022 an einen dauerhaften Zuschuss von j&auml;hrlich einer Milliarde Euro f&uuml;r die Pflegeversicherung gibt.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will den Entwurf f&uuml;r den Etat 2024 in der kommenden Woche vorlegen. In der Regierung gibt es seit Wochen schwierige Verhandlungen dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/144322\/Bundeszuschuss-fuer-Pflege-soll-zur-Etatsanierung-wegfallen%20\">aerzteblatt.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundeszuschuss f&uuml;r Pflege soll wegfallen<\/strong><br>\nWegen der geplanten Haushaltssanierung soll der j&auml;hrliche Bundeszuschuss zur Pflegeversicherung f&uuml;r 2024 gestrichen werden. Im Etat seines Ressorts f&auml;llt der Zuschuss von einer Milliarde Euro weg, erkl&auml;rte Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf Twitter. &ldquo;Es wird aber keine Leistungsk&uuml;rzung geben&rdquo;, so der SPD-Politiker.<br>\nIn der Regierung gibt es seit Wochen schwierige Verhandlungen &uuml;ber den Etat 2024. Finanzminister Christian Lindner will den Entwurf in der kommenden Woche vorlegen. Der FDP-Politiker hatte Briefe an die Ministerien geschickt, in denen er vorgab, wie viel Geld jedes Ressort im n&auml;chsten Jahr ausgeben darf. Das Ziel: Der Haushalt soll ohne Steuererh&ouml;hungen auskommen und die Schuldenbremse wieder einhalten. Am meisten sparen muss &ndash; im Vergleich zur urspr&uuml;nglichen Finanzplanung &ndash; der Gesundheitsminister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflege-bundeszuschuss-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die neuen AfD-Protestw&auml;hler sind anders als gedacht<\/strong><br>\nDie AfD w&auml;chst in Umfragen zur zweitst&auml;rksten Partei in Deutschland und hat nun eine erste Landratswahl in Th&uuml;ringen mit 52,8 Prozent gewonnen. Doch wer folgt den Rechtspopulisten tats&auml;chlich? Und was wollen sie wirklich?<br>\nWer sind die Millionen Deutschen, die pl&ouml;tzlich aus Protest &uuml;ber die Berliner Politik zu AfD-Sympathisanten werden? Meinungsforscher und Soziologen haben die Milieus genau untersucht &ndash; ihre Ergebnisse sind verbl&uuml;ffend. Das gef&uuml;hlte Bild von &auml;lteren Missmutigen und abgeh&auml;ngten Rechten aus sozialen Brennpunkten ist falsch. Die neuen AfDler sind wohl situiert, mittleren Alters und leben in friedlichen Landstrichen. Auch der Bildungsgrad zeigt, dass es sich eher um die Mitte der Gesellschaft handelt. Immer mehr Arbeiter und Gewerkschaftsmitglieder kommen hinzu &ndash; f&uuml;r die SPD ein Alarmsignal. Vor allem, da die neuen Protestw&auml;hler zugleich klare Forderungen an die SPD-gef&uuml;hrte Regierung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-neuen-AfD-Protestwaehler-sind-anders-als-gedacht-article24220504.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Goldbrunner:<\/strong> Der folgende Abschnitt best&auml;tigt doch das gro&szlig;e R&uuml;ckhol-Potential einer Wagenknecht-Partei: &bdquo;Immer mehr Arbeiter und Gewerkschaftsmitglieder kommen hinzu &ndash; f&uuml;r die SPD ein Alarmsignal. Vor allem, da die neuen Protestw&auml;hler zugleich klare Forderungen an die SPD-gef&uuml;hrte Regierung haben.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>H&amp;M-Kleider verschmutzen Ghana<\/strong><br>\nIn einer spannenden Recherche hat die schwedische Zeitung &laquo;Aftonbladet&raquo; aufgedeckt, wie gebrauchte Kleider von H&amp;M als M&uuml;ll in Ghana wieder auftauchen. Kleider, von denen der Bekleidungskonzern angibt, dass sie weiterverkauft oder recycelt werden.<br>\nAltkleider, die unter ausbeuterischen Bedingungen in Asien hergestellt werden, verstopfen schon lange afrikanische M&auml;rkte und verschmutzen die chilenische W&uuml;ste. 2021 wies das Hamburger Medium &laquo;Flip&raquo; nach, dass Nike neuwertige Schuhe schreddert, ein Jahr sp&auml;ter verfolgte es Zalando-Retouren, die per LKW endlos durch Europa gefahren werden.<br>\nAuch die Reporter von &laquo;Aftonbladet&raquo; folgten &laquo;Recycling&raquo;-Kleidern. Sie kauften in Stockholmer Second-Hand-Shops zehn Kleidungsst&uuml;cke von H&amp;M. Die mit Air Tags versehenen Kleider warfen sie in Sammelboxen, die H&amp;M in seinen Filialen aufgestellt hat. Die etwa m&uuml;nzgrossen Transmitter erm&ouml;glichen es, den Weg eines Kleidungsst&uuml;cks nachzuverfolgen. (&hellip;)<br>\nH&amp;M verspricht auf seiner Website, den Weg zu einer umweltfreundlichen, fairen und gerechten Modeindustrie zu beschreiten. Die Fast-Fashion-Kette, die j&auml;hrlich drei Milliarden Kleidungsst&uuml;cke herstellt, befinde sich im Wandel zu einem vollst&auml;ndig kreislauforientierten Unternehmen, sagt der Konzern. Nur, dass man das immer weniger glauben kann. Weder H&amp;M noch anderen Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konsum\/hm-kleider-verschmutzen-ghana\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Mode-M&uuml;llhalde&ldquo;: Berg von Kleidung in Chile bereits per Satellit sichtbar<\/strong><br>\nEin Berg ausrangierter Kleidungsst&uuml;cke in der Atacama-W&uuml;ste im Norden Chiles hat solche Ausma&szlig;e erreicht, dass er jetzt vom Weltraum aus gesehen werden kann. Die ber&uuml;chtigte &bdquo;Mode-M&uuml;llhalde&ldquo; wird noch gr&ouml;&szlig;er werden: Jedes Jahr werden Tausende von Tonnen an Kleidungsst&uuml;cken zu dem riesigen Haufen hinzugef&uuml;gt. Letzten Monat hat SkyFi, eine App, die Satellitenbilder auf Abruf liefert, eine Ansicht aus der Erdumlaufbahn aufgenommen, auf der der riesige Kleiderberg zu sehen ist. Das Bild zeigt die Gr&ouml;&szlig;e des Haufens im Vergleich zu einer nahegelegenen Stadt und verdeutlicht das wahre Ausma&szlig; des Problems, das er darstellt. SkyFi erkl&auml;rte in einem Beitrag auf dem Blog der Plattform, wie das Bild des Kleiderbergs mit der laufenden Mission der App &uuml;bereinstimmt, Erdbeobachtungsdaten transparent und leicht zug&auml;nglich zu machen, was sie als entscheidend f&uuml;r die Identifizierung und L&ouml;sung von Problemen wie diesem betrachtet. &bdquo;Das Satellitenbild r&uuml;ckt die Dinge wirklich ins rechte Licht&ldquo;, schreibt SkyFi in dem Beitrag. &bdquo;Die Gr&ouml;&szlig;e des Haufens und die Verschmutzung, die er verursacht, sind aus dem Weltraum sichtbar und machen deutlich, dass die Modeindustrie etwas &auml;ndern muss&ldquo;, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/latina-press.com\/news\/313682-mode-muellhalde-berg-von-kleidung-in-chile-bereits-per-satellit-sichtbar\/\">latinapress<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Russland und China kooperieren in Bolivien<\/strong><br>\nIm Rennen um den Rohstoff Lithium investieren Russland und China in die F&ouml;rderung des weltweit stark nachgefragten Leichtmetalls in Bolivien. Das chinesische Unternehmen Citic Guoan und die russische Uranium One Group, eine Tochter des Nuklearkonzerns Rosatom, w&uuml;rden daf&uuml;r mit dem bolivianischen Konzern Yacimientos de Litio Bolivianos (YLB) zusammenarbeiten, wie Boliviens Pr&auml;sident Luis Arce bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung am Donnerstag sagte.<br>\nAlle drei Unternehmen sind mindestens zu gro&szlig;en Teilen in staatlicher Hand. Insgesamt w&uuml;rden rund 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,28 Mrd. Euro) f&uuml;r den Bau zweier Lithiumfabriken im Department Potosi ausgegeben, teilte der bolivianische Staatskonzern YLB am Freitag mit.<br>\nUranium One Group wird 578 Millionen Dollar in eine Anlage in den Salzpfannen von Pastos Grandes und Citic Guoan 857 Millionen Dollar in eine zweite Anlage n&ouml;rdlich der Salzw&uuml;sten von Uyuni investieren. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Diese beiden Abkommen werden es uns erm&ouml;glichen, diesen Industrialisierungsprozess mit zwei sehr wichtigen internationalen Unternehmen zu beschleunigen&ldquo;, sagte YLB-Pr&auml;sident Carlos Ramos. Mindestens 45.000 Tonnen Lithium pro Jahr sollen von Citic Guoan und Uranium One Group produziert werden.<br>\nBolivien beziffert seine Lithiumreserven in den Salzseen von Uyuni auf 21 Millionen Tonnen und geht davon aus, dass es sich um die gr&ouml;&szlig;ten Vorkommen der Welt handelt. Das s&uuml;damerikanische Land hat jedoch Schwierigkeiten, sein Lithium zu f&ouml;rdern und zu verarbeiten, was zum Teil auf die geografische Lage, politische Spannungen und fehlendes technisches Know-how zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3322249\/\">ORF.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eighty Afghan civilians may have been summarily killed by SAS, inquiry told<\/strong><br>\nLawyers for bereaved families allege British soldiers carried out policy of terminating all fighting-age men<br>\nEighty Afghans may have been victim of summary killings by three separate British SAS units operating in the country between 2010 and 2013, lawyers representing the bereaved families have told a public inquiry.<br>\nOne of the elite soldiers is believed to have &ldquo;personally killed&rdquo; 35 Afghans on a single six-month tour of duty as part of an alleged policy to terminate &ldquo;all fighting-age males&rdquo; in homes raided, &ldquo;regardless of the threat they posed&rdquo;.<br>\nAfghans were often killed after allegedly producing weapons when separated from their wider family by SAS soldiers, but there were five incidents where the number shot dead exceeded the number of weapons found.<br>\nThe fresh claims are cited in a document submitted by the law firm Leigh Day, based on previous Ministry of Defence court disclosures, to a new public inquiry into allegations of war crimes committed by SAS soldiers in Afghanistan.<br>\nIt highlights concerns made by senior army officers in emails from the time, including a warning that &ldquo;there appears to be a casual disregard for life&rdquo;. But an internal review that took place in 2011 did not bring about a change in the pattern of killing.<br>\nBetween June 2011 and May 2013, 25 suspicious deaths were recorded by the lawyers, which included an allegation that in one SAS raid that &ldquo;resulted in the deaths of 4\/5 Afghans&rdquo; only one grenade was found. The events of the operation were so violent that two Afghan children &ldquo;had to be urgently evacuated for medical treatment&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2023\/jul\/02\/eighty-afghan-civilians-may-have-been-summarily-killed-by-sas-inquiry-told\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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