{"id":10031,"date":"2011-07-08T08:37:51","date_gmt":"2011-07-08T06:37:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10031"},"modified":"2011-07-08T13:30:06","modified_gmt":"2011-07-08T11:30:06","slug":"hinweise-des-tages-1420","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10031","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft; Regierungssponsoring; die Forderungen des Dr. R&ouml;sler; Steuern; Dax-Vorstandsgeh&auml;lter; Stuttgart 21; Griechenland; Werbung f&uuml;r Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck?; armes reiches Deutschland; Panzer-Export nach Saudi-Arabien; Nachtrag zu &bdquo;Wie kommt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu den gemeldeten Stellen?&ldquo;; Zu guter Letzt.<br>\n(WL\/JB\/MB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Wissenschaftler spricht &uuml;ber &ldquo;neue Form von Korruption&rdquo;: Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Wer Geld hat, schafft an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Regierung lie&szlig; sich mit 93 Millionen Euro sponsern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">R&ouml;sler fordert Entlastung bei Sozialabgaben schon 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Steuern sichern Wohlstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Dax-Vorstandsgeh&auml;lter: Top-Manager verdienen 20 Prozent mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Zwangsarbeit in Ungarn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">&bdquo;Wir brauchen Tempo 80 auf Autobahnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Stromkonzerne d&uuml;rfen CO2 in die Erde pumpen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Noch immer zu wenig Kapital<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Jakob Augstein &ndash; Armes, reiches Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck ?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Panzer-Export nach Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Nachtrag zu &bdquo;Wie kommt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu den gemeldeten Stellen?&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">F&uuml;r ein neues China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10031&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wissenschaftler spricht &uuml;ber &ldquo;neue Form von Korruption&rdquo;: Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft<\/strong><br>\nDer Politikpsychologe Thomas Kliche untersucht die verdeckten Methoden der Korruption in der Gesundheitsforschung durch die Industrie. Beide Seiten w&uuml;ssten, wie das Spiel laufe, sagt der Wissenschaftler, &ldquo;offiziell und unterhalb der Kriminalit&auml;tsgrenze&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/fazit\/1498728\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2011\/07\/06\/drk_20110706_1409_bf500f67.mp3\">Deutschlandradio Kulturn [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wer Geld hat, schafft an<\/strong><br>\nMit einer Milliarde verschaffte sich die Industrie bei der Lebensmittelkennzeichnung Geh&ouml;r: Timo Lange &uuml;ber das Gewicht der Lobbys und was die Aff&auml;re Strasser brachte<br>\nTimo Lange ist f&uuml;r die deutsche LobbyControl t&auml;tig. Das Anliegen der Initiative ist es, die Einflussnahme von Lobbyisten in der Politik offenzulegen. Im derStandard.at-Interview &ndash; anl&auml;sslich der Absegnung der EU-Lebensmittelkennzeichnung &ndash; berichtet Lange etwa, dass die europ&auml;ische Lebensmittelindustrie rund eine Milliarde Euro ausgegeben hat, um ihre eigene, freiwillige Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung bei Politik und Verbrauchern zu bewerben. Eine beliebte Lobby-Strategie, wenn es darum geht gesetzliche Regelungen zu verhindern, so Lange. Au&szlig;erdem: Was notwendig w&auml;re, um den Lobby-Einfluss transparent zu machen, was die Aff&auml;re Strasser bewirkt hat und wie &Ouml;sterreich diesbez&uuml;glich einzusch&auml;tzen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1308680596789\/Lobbying-Kontrollor-Wer-Geld-hat-schafft-an\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Regierung lie&szlig; sich mit 93 Millionen Euro sponsern<\/strong><br>\nDas Sponsoring der Bundesregierung und nachgeordneter Beh&ouml;rden durch Unternehmen und Verb&auml;nde hat deutlich zugenommen. Laut einem Bericht des Innenministeriums stieg die Summe auf mehr als 93 Millionen Euro. Zwei Drittel davon sammelte das Gesundheitsministerium ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,773006,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&ouml;sler fordert Entlastung bei Sozialabgaben schon 2012<\/strong><br>\nDie FDP geht weiter auf Konfrontationskurs zu ihrem Koalitionspartner: FDP-Chef R&ouml;sler will eine Senkung der Sozialabgaben schon im kommenden Jahr durchsetzen. Gleichzeitig droht die FDP mit einer Haushaltsblockade.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/politik\/Roesler-fordert-Entlastung-bei-Sozialabgaben-schon-2012-id4844893.html#derwestenRSS\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.P.:<\/strong> Im Klartext &ndash; R&ouml;sler fordert Senkung des Bruttogehaltes noch vor einer f&uuml;r die meisten kaum wahrnehmbaren Steuerentlastung, die mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit an anderen Stellen aufgrund fehlender Mittel im Staatshaushalt zu Mehrbelastungen und damit Summa Summarum f&uuml;r 80-90% der Bev&ouml;lkerung unterm Strich zu einem Minus im Budget f&uuml;hren.<\/em><br>\n<em>Anmerkung Jens Berger (zu einem Zeit-Artikel): Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Wenigstens auf die FDP ist in diesen turbulenten Zeiten Verlass. Die FDP scheint angesichts ihrer desastr&ouml;sen Umfragewerte jedoch vergessen zu haben, dass sie nicht auf den Oppositionsb&auml;nken sitzt.<\/em><br>\n<em>Erg&auml;nzende Anmerkung MB: Das Dumme ist nur, dass die Leute hier vermutlich wesentlich unkritischer sein werden als bei geplanten Steuersenkungen. Aufgrund der nahtlos arbeitenden Propagandamaschinerie gelten ja die so genannten &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; fast ausschlie&szlig;lich als Belastung f&uuml;r Arbeitnehmer\/innen und Einstellungshemmnis. Das k&ouml;nnte trotz Dr. R&ouml;slers Halbstarken-Taktik funktionieren. Die Folge wird sein, dass die Sozialversicherungstr&auml;ger weiterhin finanziell strapaziert werden und K&uuml;rzungen sowie Zusatzbeitr&auml;ge zu bef&uuml;rchten sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuern sichern Wohlstand<\/strong><br>\nLaut einer Forsa-Umfrage wollen 40 % die Steuermehreinnahmen lieber zum Schuldenabbau nutzen. Weitere 40 % pl&auml;dieren f&uuml;r mehr &ouml;ffentliche Investitionen.<br>\nDer Aufschwung wird &ndash; gerade angesichts von Zinserh&ouml;hungen, der Krise in der Eurozone und unsicheren Energiepreisen &ndash; auch dieses Mal nicht ewig anhalten. Einmal gesenkte Steuers&auml;tze aber bleiben niedrig. Wenn die Steuereinnahmen konjunkturell bedingt wieder abnehmen, w&auml;chst der Druck, Staatsausgaben zu k&uuml;rzen.<br>\nDie Staatsquote &ndash; der Anteil der Staatsausgaben am Bruttoinlandsprodukt sank von 48,1 % im Jahr 1999 auf 43,8 % 2008. Erst die Wirtschaftskrise zwang die Regierung dazu, gegenzusteuern und die Staatsquote vor&uuml;bergehend wieder zu erh&ouml;hen.<br>\nDer radikale Sparkurs f&uuml;hrte zu einem Einbruch bei wichtigen Investitionen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur.<br>\nSeit 2003 sind die Bruttoanlageinvestitionen des Staates geringer als die Abschreibungen. Das hei&szlig;t: Deutschland zehrt von seiner Substanz.<br>\nStatt Steuersenkungen braucht Deutschland Steuergerechtigkeit: Verm&ouml;gende, Unternehmen, Erben und hohe Einkommen m&uuml;ssen wieder st&auml;rker zur Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben herangezogen werden. Nur so k&ouml;nnen unser Wohlstand &ndash; unsere Schulen und &ouml;ffentliche Infrastruktur &ndash; gesichert und steuerliche Entlastungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte finanziert werden.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110708_steuersenkung.jpg\" alt=\"Steuersenkung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110708_klartext_steuern_sichern_wohlstand.pdf\">DGB klartext Nr. 26\/2011 [PDF &ndash; 131 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dax-Vorstandsgeh&auml;lter: Top-Manager verdienen 20 Prozent mehr<\/strong><br>\nDer Konjunkturaufschwung hat deutschen Spitzenmanagern einen enormen Gehaltssprung beschert. Laut einer Studie von Aktion&auml;rssch&uuml;tzern verdienen die Vorstandsmitglieder der Dax-Konzerne wieder so viel wie vor der Finanzkrise. Das Gehalt der Vorsitzenden der Vorstandsgremien belief sich laut DSW im Mittel auf 4,5 Millionen Euro. Spitzenreiter war VW-Chef Martin Winterkorn mit 9,3 Millionen Euro, gefolgt von Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann und Siemens-Lenker Peter L&ouml;scher mit jeweils knapp neun Millionen Euro. Laut DSW liegt die Verg&uuml;tung in Deutschland mittlerweile auf einem mittleren Niveau zwischen Frankreich und der Schweiz; die Vorst&auml;nde in den USA haben nach wie vor die lukrativsten Jobs. Bei der Ver&ouml;ffentlichung der Studie zeigte sich der M&uuml;nchner Betriebswirtschaftsprofessor Gunther Friedl &uuml;berrascht, dass sich die Zusammensetzung der Verg&uuml;tung der Vorst&auml;nde bisher nicht wesentlich ver&auml;ndert habe: Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Verg&uuml;tung mit 40 Prozent sei auch 2010 noch in Form von variablen Boni, Pr&auml;mien oder Tantiemen gew&auml;hrt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/dax-vorstandsgehaelter-top-manager-verdienen-20-prozent-mehr_aid_643664.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie sch&ouml;n, dass der Aufschwung endlich bei unseren Spitzenmanagern angekommen ist. Da brauchen wir nicht mehr zu bef&uuml;rchten, dass Deutschlands Spitzenpersonal wegen zu niedriger Geh&auml;lter in das Ausland abwandern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unter Druck<\/strong><br>\nIm Internet gibt es jetzt &raquo;Das Arbeitslos&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-08\/030.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Eigentlich eine ganz gute Idee. Allerdings wird auch die Hilflosigkeit deutlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zwangsarbeit in Ungarn<\/strong><br>\nUngarische Regierung f&uuml;hrt Zwangsarbeit f&uuml;r Arbeitslose nach deutschem Vorbild ein &ndash; inklusive Arbeitslager und Polizeibewachung. Vor allem Roma sind betroffen.<br>\nUngarn steht vor der Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Zwangsarbeit f&uuml;r alle bisherigen Sozialhilfeempf&auml;nger. Somit holt sich die erzreaktion&auml;re ungarische Rechtsregierung um Premier Viktor Orban wieder einmal die Inspiration f&uuml;r ein faschistoides Politikvorhaben aus Deutschland. Budapest verankerte bereits eine &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; nach deutschem Vorbild in der ungarischen Verfassung. Diese Parallelen gibt es auch beim j&uuml;ngsten Vorsto&szlig;: &Auml;hnlich dem Konzept der &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo; innerhalb der Hartz-IV-Arbeitsgesetze, die von der rot-gr&uuml;nen Regierungskoalition 2005 durchgesetzt wurden, soll k&uuml;nftig allen arbeitslosen Ungarn jedwede Sozialhilfe gekappt werden, die sich der Zwangsarbeit in &bdquo;&ouml;ffentlichen Arbeitsprogrammen&ldquo; verweigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201107071640\/politik\/politik-eu\/zwangsarbeit-in-ungarn.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Parksch&uuml;tzer nennt Polizeiaktion &ldquo;Affentheater&rdquo;<\/strong><br>\nKriminalpolizei und Staatsanwaltschaft durchsuchen die B&uuml;ror&auml;ume der Parksch&uuml;tzer. Finden wollen sie dort Videos von den gewaltsamen Ausschreitungen am 20. Juni, die seit Wochen auf Youtube kursieren.<br>\nDie Parksch&uuml;tzer haben die Polizeiaktion gegen ihren Sprecher Matthias von Herrmann als &bdquo;Affentheater&ldquo; kritisiert. Es habe zwar einen Durchsuchungsbeschluss gegeben, aber entgegen der Darstellung der Polizei sei es nicht zu einer Durchsuchung der Privatr&auml;ume oder des B&uuml;ros von Herrmann gekommen, sagte seine Kollegin Carola Eckstein der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. &bdquo;Das ist eine L&uuml;ge der Polizei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/stuttgart-21\/polizei-durchsucht-bueros-von-s-21-gegnern\/-\/4767758\/8643184\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn droht mit Enteignung<\/strong><br>\nEine Tochter der Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg k&ouml;dert im Auftrag der Bahn Hausbesitzer, die vom S-21-Tunnelbau betroffen sind, mit Entsch&auml;digungszahlungen. Auch mit Enteignung wird gedroht. Die LBBW Immobilien Landsiedlung GmbH darf im Grundbuchamt umfangreiche Daten erheben. Kritische Juristen warnen, Angebote vorschnell anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2011\/07\/bahn-droht-mit-enteignung\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Dialog auf Schw&auml;bisch<\/strong><br>\nSchlu&szlig; mit Schlichtungskuscheln. Der Staat greift gegen die Gegner des Prestigeprojekts &raquo;Stuttgart 21&laquo; wieder zu altbew&auml;hrten rabiaten Mitteln. Am Donnerstag durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei und Vertreter der Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben das B&uuml;ro der &raquo;Parksch&uuml;tzer&laquo; und die Privatwohnung ihres Sprechers Matthias von Herrmann. Die Aktivistengruppe habe sich geweigert, Bildmaterial von der Besetzung des Baugel&auml;ndes am 20. Juni herauszugeben, so die Begr&uuml;ndung. Die Gegner des neuen Tiefbahnhofs verweisen darauf, da&szlig; die Aufnahmen im Internet frei zug&auml;nglich sind und sehen in dem Vorgehen den Versuch, die Protestbewegung zu kriminalisieren und zu spalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-08\/061.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Umstrittene Durchsuchung: Gei&szlig;ler will Kampf um Stuttgart 21 befrieden<\/strong><br>\nNeue Aufregung im Streit um Stuttgart 21: Am Morgen wurde das B&uuml;ro der radikalen &ldquo;Parksch&uuml;tzer&rdquo; von Ermittlern durchsucht. Nun soll es Heiner Gei&szlig;ler richten &ndash; der Schlichter ist zur&uuml;ck. Er soll zwischen den Fronten vermitteln. Der f&uuml;r kommende Woche geplante Stresstest-Termin droht zu kippen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,772902,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wir brauchen Tempo 80 auf Autobahnen&rdquo;<\/strong><br>\nTempo 30 in der Nacht, Tempo 80 auf dem Autobahnsystem rund um Frankfurt: Der neue Verkehrsdezernent Stefan Majer (Gr&uuml;ne) spricht im Interview &uuml;ber gro&szlig;e und kleine Stra&szlig;enprojekte, zunehmenden L&auml;rm und die Preispolitik im RMV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt\/-wir-brauchen-tempo-80-auf-autobahnen-\/-\/1472798\/8642448\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Jetzt muss nur noch ein Gr&uuml;nen-Politiker &bdquo;5 Euro f&uuml;r einen Liter Benzin&ldquo; fordern und der seltsame H&ouml;henflug der Partei wird ein j&auml;hes Ende nehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stromkonzerne d&uuml;rfen CO2 in die Erde pumpen<\/strong><br>\nKohlekraftwerke blasen das Klimagas CO2 bisher in die Luft, k&uuml;nftig soll es in den Boden gepresst werden &ndash; der Bundestag hat den Weg f&uuml;r die unterirdische Speicherung freigemacht. B&uuml;rgerinitiativen protestieren heftig gegen das Gesetz, dem Energiekonzern Vattenfall hingegen geht es nicht weit genug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/0,1518,773008,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Niels Kadritzke: Brief aus Athen<\/strong><br>\nNoch leben viele Familien von den R&uuml;cklagen. Damit wird auch ein Gro&szlig;teil der Jugendarbeitslosigkeit abgefangen, die auf &uuml;ber 40 Prozent gestiegen ist. Aber die Reserven schmelzen rapide, hat mir eine Freundin erz&auml;hlt, die bei einer gro&szlig;en Bank arbeitet. In sp&auml;testens zwei Jahren sind die Sparkonten leerger&auml;umt.<br>\nAber es wird noch schneller gehen, nachdem mit dem j&uuml;ngsten Sparprogramm die Besteuerung auch der niedrigen Einkommen (ab 8&nbsp;000 Euro j&auml;hrlich) beschlossen wurde, bef&uuml;rchtet Michalis. Er sieht f&uuml;r Griechenland keine Hoffnung, wenn von der EU immer nur neue Sparauflagen und keine Investitionen kommen. Ohne die h&auml;lt er die Hoffnung, dass die Konjunktur 2012 anspringen wird, f&uuml;r v&ouml;llig illusorisch. Das Land brauche viel mehr Zeit, um sich selbst umzubauen. &ldquo;Wir sind in einen Tunnel reingefahren&rdquo;, sagt Michalis, &ldquo;obwohl der Ausgang am anderen Ende noch nicht gegraben ist.&rdquo; Und wenn der Durchbruch nicht gelingt? No future, jedenfalls nicht in Athen. Auch Michalis und Irini wissen nicht, ob ihre S&ouml;hne bleiben werden. Das ist die d&uuml;sterste Zukunftsvision f&uuml;r Griechenland: die Emigration der eigenen Jugend, der Generation also, die das Land umkrempeln m&uuml;sste. Ob er gar nichts Optimistisches zu bieten hat, frage ich Michalis. &ldquo;Kaka ta psemata&rdquo; &ndash; leider nein. Und fragt dann: &ldquo;Was meinst du, wie es in Deutschland aussehen w&uuml;rde, wenn die Einkommen um 25 bis 30 Prozent geschrumpft w&auml;ren? Wenn &uuml;ber 40 Prozent der Jugendlichen keine Aussicht auf Arbeit h&auml;tten? Und zugleich in den Gro&szlig;st&auml;dten 10&nbsp;Prozent der Bev&ouml;lkerung illegale Migranten w&auml;ren? Wie viele Faschos h&auml;ttet ihr dann?&rdquo; Ich gebe die Frage an die gesch&auml;tzten Leser weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/07\/08.mondeText1.artikel,a0004.idx,3\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><strong>Sparen bis zum Suizid<\/strong><br>\nDie Griechen b&uuml;&szlig;ten in den vergangenen 18 Monaten durchschnittlich fast ein F&uuml;nftel ihres Einkommens ein. Das neue Spar- und Privatisierungsprogramm der griechischen Regierung wird die soziale Lage weiter verschlechtern. Dass die Ma&szlig;nahmen und die zugesicherten Kredite Griechenland, wie von der EU erhofft, vor dem Bankrott retten, ist &uuml;beraus fraglich. &raquo;Kein Industrieland hat in den letzten 25 Jahren sein strukturelles Defizit binnen eines Jahres so stark gesenkt&laquo;, teilte k&uuml;rzlich die Ratingagentur Fitch mit. Und die Berenberg-Bank bezeichnet das griechische Sparprogramm als &raquo;die wahrscheinlich h&auml;rteste fiskalische Anpassung, die jemals in einem westlichen Land&laquo; stattgefunden habe. Allein in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten gingen 65 000 Unternehmen bankrott. Die Sparma&szlig;nahmen zerst&ouml;ren Existenzen und ruinieren ganze Familien. Seit Beginn der Krise sei die Zahl der Selbstmorde deutlich angestiegen, wahrscheinlich um 40 Prozent, sagte k&uuml;rzlich der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos im Parlament. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Land in einer tiefen Rezession versinkt und die Steuereinnahmen deutlich hinter den Sch&auml;tzungen zur&uuml;ckbleiben. Insgesamt hat der griechische Fiskus im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro weniger eingenommen als erwartet &mdash; gerade wegen der enormen Anstrengungen, die den B&uuml;rgern abverlangt wurden. Wie umfangreich der Sparplan tats&auml;chlich ist, wird deutlich, wenn man ihn auf deutsche Verh&auml;ltnisse &uuml;bertr&auml;gt. Etwa 400 Milliarden Euro m&uuml;sste die Bundesregierung demnach bis 2015 sparen, wie das gewerkschaftsnahe Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) berechnet hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel m&uuml;sste s&auml;mtliche Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr und die Entwicklungshilfe sowie das Arbeitslosengeld vollst&auml;ndig streichen, um die j&auml;hrlichen Sparvorgaben ann&auml;hernd zu erreichen. Und selbst diese Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden nicht gen&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/27\/43528.html%20\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Hoffen auf den Feuersturm<\/strong><br>\nMedienkonzerne, vom Staat gesponserte Unternehmer und ganze Generationen von Politikern haben ein geschlossenes System geschaffen, in dem sie die Gesellschaft manipulieren konnten wie eine Wettmafia die Fu&szlig;ballspiele manipuliert. Mit dem Unterschied, dass es ein Spiel mit unserem Leben ist &ndash; und dass wir die geliehenen Gelder, mit denen sie uns geblendet haben, am Ende zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen. Und weder eine Polizei noch eine Justiz und auch keine Gewerkschaften haben uns vor all dem gesch&uuml;tzt.<br>\nDas ist der tiefere Grund, warum wir nie auf eine Besserung gehofft haben. Mangels dieser Hoffnung haben wir es aufgegeben, eine L&ouml;sung f&uuml;r unsere Probleme und eine Strategie zur Gestaltung unserer Zukunft zu fordern. Das einzig Gute an dieser Situation ist: Da es keinen Raum mehr f&uuml;r Hoffnung gibt, beginnen wir zu hoffen. Wir hoffen und wir fordern, dass der Feuersturm der Krise all die Betr&uuml;gereien und Unf&auml;higkeiten ans Licht bringt und uns am Ende zu besseren B&uuml;rgern macht. Immerhin eine Hoffnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/hoffen-auf-den-feuersturm\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Papandreou beschw&ouml;rt Gespenst der Milit&auml;rdiktatur<\/strong><br>\nDer griechische Regierungschef warnt in ungewohnt drastischen Worten vor Protesten gegen seinen Sparkurs: Er sieht das Land auf dem Weg in die Barbarei &ndash; und mahnt zu einem Blick in die Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:kriegsrhetorik-in-griechenland-papandreou-beschwoert-gespenst-der-militaerdiktatur\/60075617.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Eine Variation des Es-gibt-keine-Alternative-Theaterst&uuml;cks mit besonders melodramatischem Text.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Noch immer zu wenig Kapital<\/strong><br>\nGerade erst hat sich die Ratingagentur Moody&rsquo;s mit der Abwertung Portugals in die Nesseln gesetzt &ndash; der Rauch der kritischen Reaktionen hat sich noch nicht mal verzogen &ndash; da ver&ouml;ffentlichen die Analysten die n&auml;chsten Hiobsbotschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/noch-immer-zu-wenig-kapital\/-\/1472780\/8640558\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.H.:<\/strong> Spanische &bdquo;Institute&ldquo;. Alles ist ein Institut und darf sich Institut nennen. Ist der Begriff &ldquo;Institut&rdquo; denn nicht irgendwie gesch&uuml;tzt. Darf ich meiner Freundin, die ein Haar-, Kosmetik- und Nagelstudio betreibt und dort Kundinnen ber&auml;t, empfehlen, ihr Gesch&auml;ft in Haar-, Kosmetik und Nagel-Institut umzubenennen? Darf die B&auml;ckerei in unserem Viertel in Back-Institut umbenannt werden. Das klingt ja so kompetent bei Wirtschaftslobbyisten und Banken und wird bestimmt viele neue Kunden bringen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Interessanter Ansatz, das k&ouml;nnen wir fast endlos fortsetzen. Wie w&auml;re es mit KfZ-Institut oder gleich &bdquo;Die KfZ-Analysten&ldquo;. Analysten &ndash; da steckt ja schon das Wort &bdquo;anal&ldquo; drin. Und damit geben wir das Wort weiter an Volker Pispers. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ko5CCSomDMY\">Dieser Ausschnitt<\/a> ist aus einem Programm von 2004. Und da ging es noch nicht um den erpresserischen Ruin ganzer Nationen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Jakob Augstein &ndash; Armes, reiches Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland geht es gl&auml;nzend, h&ouml;ren wir. Kein Land habe die Finanzkrise so gut &uuml;berstanden wie Deutschland, h&ouml;ren wir. In der &ldquo;Zeit&rdquo; konnte man neulich lesen, dem Land gehe es &ldquo;so gut wie selten seit &rsquo;49&rdquo;.<br>\nUnd tats&auml;chlich: Die Auftragsb&uuml;cher der Firmen sind voll, die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, und das Haushaltsdefizit wird 2011 unter der Grenze des Maastricht-Vertrages liegen. Die Regierung verspricht jetzt sogar schon Steuersenkungen.<br>\nWenn es Deutschland so gut geht, wird es wohl auch den Deutschen gut gehen. Was f&uuml;r einen Sinn w&uuml;rde diese Aussage sonst machen? Die Wahrheit ist: Der Wirtschaft geht es gut, vielen Menschen nicht. Es ist lange her, dass sich am Stand der Wirtschaft ablesen lie&szlig;, wie es den Menschen geht. Heute hat das eine mit dem anderen wenig zu tun. Und wer sagt, dass es Deutschland gut geht, betreibt damit bereits Politik. Denn er verschleiert das gr&ouml;&szlig;te Problem des Landes: die soziale Ungleichheit.<br>\nDen Randgruppen der deutschen Gesellschaft geht es alles andere als gl&auml;nzend. Die Randgruppen, das sind aber nicht nur Asylsuchende, Migranten und Behinderte, sondern Kinder, Alte und Arbeitslose. Egal ob es um Bildung geht, um Gesundheitsversorgung, um den Zugang zum Arbeitsmarkt: Deutschland ist schon lange kein gerechtes Land mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,772878,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck ?<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat Nachfolger auf der Hut<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;ck selbst &auml;u&szlig;ert sich nicht zur Causa, Wolfgang Sch&auml;uble sehr wohl: Auf einer Preisverleihung l&auml;sst der Finanzminister durchblicken, dass sein Vorg&auml;nger ein starker SPD-Kanzlerkandidat w&auml;re &ndash; und die Union wachsam sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/schaeuble-zur-kanzlerkandidatur-auf-der-hut-1.1117046\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die K-Frage; Steinbr&uuml;ck vor dem Sturm<\/strong><br>\nMe, myself and I: Peer Steinbr&uuml;ck, der SPD-Kanzlerkandidaten-Kandidat, macht Wahlkampf in eigener Sache und &uuml;berl&auml;sst die Funktion&auml;re sich selbst. Zu einer arroganten Grunddisposition gesellt sich dabei in letzter Zeit auch eine Portion Selbstgef&auml;lligkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E805AAD699AA94B9F91C93BA887D0ADC6~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Nach einer zaghaft kritischen Einleitung beten Sie bei der Frankfurter Allgemeinen auch schon fast den Boden an, auf dem Steinbr&uuml;ck geht. Und dazu zeigen Sie ein Foto von Steinbr&uuml;ck im Bundestag, obwohl er mehr mit Aufsichtsratsmandaten, Vortragen und Buchschreiben <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2010\/09\/21\/steinbruck-und-der-kommerzielle-haufen\/\">besch&auml;ftigt<\/a> war als mit Abgeordnetenarbeit.<\/em><\/p>\n<p>Noch schlimmer treiben sie es beim Spiegel &hellip;<\/p><\/li>\n<li><strong>Peer Steinbr&uuml;cks vier Probleme<\/strong><br>\nEs scheint, als w&auml;re die K-Frage in der SPD entschieden. Ex-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck ist der Mann der Stunde, manch einer sieht ihn bereits im Kanzleramt. Doch auf den Kandidaten-Kandidaten wartet massiver &Auml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,772991,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.B.:<\/strong> Der Artikel ist eine einzige Eloge auf Peer Steinbr&uuml;ck und als solche sehr aufdringlich. Dass Steinbr&uuml;cks (auf den Nachdenkseiten immer wieder betonten) Schw&auml;chen, Fehler vollkommen ignoriert werden, macht es noch schlimmer. Und als dann noch betont wird, dass eine ideale Koalition nach der 2013 eine mit der FDP w&auml;re, da man wirtschaftlich gut zusammen passe, wird es so ekelhaft, dass ich zum ersten Mal seit langer Zeit mir angeschaut habe, was das eigentlich f&uuml;r ein Autor war, der diesen Artikel verbrochen hat. Ein Blick hat gen&uuml;gt: Journalistenschule des Axel-Springer-Verlags, Redakteur beim &ldquo;Hamburger Abendblatt&rdquo; und der &ldquo;Welt&rdquo;. Euer Ehren, keine weiteren Fragen. Die Tatsache, dass so einer Ressortleiter f&uuml;r Politik bei Spiegel Online und seit 2011 Mitglied der Chefredaktion ist, zeigt einmal mehr, dass man Spiegel Online inzwischen mit Fug und Recht als neoliberales Kampfblatt bezeichnen kann.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Es lohnt sich oft, nachzuforschen, wer Autor\/in ist und welchen Hintergrund sie\/er hat. Da st&ouml;&szlig;t man z.B. auf einen <a href=\"\/wp-print.php?p=4391\">zum Redakteur umgeschulten Unternehmensberater<\/a> mit Verbindungen zur Versicherungsbranche, der &uuml;ber Demographie und Sozialversicherung schreibt &ndash; &uuml;brigens auch beim Spiegel.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Panzer-Export nach Saudi-Arabien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<strong>Die Freunde der Scheichs<\/strong><br>\nDie Regierung will das R&uuml;stungsgesch&auml;ft mit Saudi-Arabien nicht kommentieren. Das Innenministerium bildet in aller Stille im W&uuml;stenstaat Grenzsch&uuml;tzer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/die-freunde-der-scheichs\/-\/1472596\/8641374\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<li><strong>Str&ouml;bele zum Panzerdeal &ldquo;Die Regierung verst&ouml;&szlig;t gegen ihre eigenen Richtlinien&rdquo;<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb schweigt beharrlich zum Panzerdeal mit Saudi-Arabien, in der Opposition w&auml;chst der Unmut. Nach Ansicht des gr&uuml;nen Rechtsexperten Hans-Christian Str&ouml;bele muss das Gesch&auml;ft gestoppt werden, denn die Bundesregierung trage damit zur Unterdr&uuml;ckung der Demokratiebewegungen in den arabischen L&auml;ndern bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/hans-christian-stroebele-zum-panzer-deal-mit-saudi-arabien-die-regierung-verstoesst-gegen-ihre-eigenen-richtlinien-1.1116861\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>passend dazu:<\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Schwarz-Gelb an der Seite der Despotie&rdquo;<\/strong><br>\nSaudi-Arabien tritt Menschenrechte mit F&uuml;&szlig;en. Die Koalition aber erlaubt Panzerlieferungen in das Land. Die Opposition ist emp&ouml;rt: In einer Aktuellen Stunde im Bundestag erhebt sie schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/panzer-fuer-saudi-arabien-debatte-im-bundestag-trittin-sieht-schwarz-gelb-an-der-seite-der-despotie-1.1117026\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ja genau, ein gutes Gesch&auml;ft in volkswirtschaftlichem Interesse. Woher kam wohl der Exportweltmeister Deutschland &ndash; von Kuckucksuhren, und Brezeln?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;nen-Politiker erstattet Anzeige wegen Panzerverkaufs<\/strong><br>\n&ldquo;Die Bundesregierung muss nun endlich die Katze aus dem Sack lassen&rdquo;: Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Volker Beck will nach Informationen der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; Schwarz-Gelb zwingen, Auskunft &uuml;ber die geplante Lieferung von 200 Leopard-Panzern an Saudi-Arabien zu geben &ndash; mit einer Strafanzeige gegen unbekannte Verantwortliche des R&uuml;stungsunternehmens Krauss-Maffei Wegmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/ruestungsdeal-mit-saudi-arbien-gruenen-politiker-erstattet-anzeige-wegen-panzerverkaufs-1.1117323\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><strong><a name=\"h17\"><\/a>Nachtrag zu &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10008\">Wie kommt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu den gemeldeten Stellen?<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\n<em><strong>Eine Anmerkung unserer Leserin M.M.:<\/strong> Ich habe mal <a href=\"\/upload\/pdf\/110708_egs_papier-fragebogen_iv_2010.pdf\">den Fragebogen [PDF &ndash; 93 KB]<\/a> f&uuml;r die Unternehmer heruntergeladen. Das ist in meinen Augen eine Absichtserkl&auml;rung, und es sind keine existierenden Stellen. Da die Auswertung anonym erfolgt kann ich in den Fragebogen ohne Risiko beliebiges eintragen. Wenn dann aus 8000 Umfragen hochgerechnet wird, verst&auml;rkt sich die Unsicherheit noch. Viele Gr&uuml;&szlig;e und vielen Dank f&uuml;r die Nachdenkseiten.<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>F&uuml;r ein neues China<\/strong><br>\nDieser Aufruf erschien in einer l&auml;ngeren Version in chinesischen Zeitschriften und im Internet Das war nur mit der Unterst&uuml;tzung bestimmter f&uuml;hrender Kreise m&ouml;glich. Den Autoren geht es darum, bestehende Rechte zu st&auml;rken und neue Handlungsr&auml;ume zu schaffen, das Regime stellen sie nicht infrage. Man mag ihre Vorschl&auml;ge manchmal vage finden, doch bei jeder &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erung zu diesem Thema in China ist Vorsicht geboten.<br>\nFolgende Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssten daf&uuml;r Gestalt annehmen:\n<ul>\n<li>Das garantierte Recht auf Transparenz und vollst&auml;ndige Information &uuml;ber Forderungen und soziale Anspr&uuml;che.<\/li>\n<li>Eine Organisation, in der verschiedene Schichten der Gesellschaft sich &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ern und austauschen k&ouml;nnen. <\/li>\n<li>Ein System, in dem die B&uuml;rger Geh&ouml;r finden und sich an Entscheidungsprozessen beteiligen k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Einflussm&ouml;glichkeiten vor allem f&uuml;r die &Auml;rmsten, die nicht &uuml;ber das n&ouml;tige soziale Kapital verf&uuml;gen, um Entscheidungen zu beeinflussen.<\/li>\n<li>Abstimmungs- und Verhandlungsorte, in denen unabh&auml;ngig von den Lokalregierungen die Gesellschaft erste Schritte in Richtung Selbstverwaltung und Selbstregulierung unternimmt.<\/li>\n<li>Eine Schlichtungs- und Schiedsinstanz unter der Schirmherrschaft von Regierung und Justiz.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese sechs Mechanismen erg&auml;nzen einander und sind so unverzichtbar wie die einzelnen Etagen ein und desselben Geb&auml;udes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/07\/08.mondeText1.artikel,a0023.idx,6\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <em>Weitere Aufs&auml;tze in der Juli Ausgabe der Le Monde diplomatique:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Die globale Energieversorgung steht vor einer ganzen Serie kaum l&ouml;sbarer Probleme, die sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt haben&rdquo;, schreibt Michael T. Klare, Professor f&uuml;r Friedensforschung am Hampshire College, USA. Aufgrund von Krisen und Kriegen in &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;ndern wie Libyen, der Atomkatastrophe in Japan und anhaltender D&uuml;rreperioden in vielen Teilen der Welt kann der wachsende Energiehunger in den alten Industriel&auml;ndern und den neuen Wirtschaftsm&auml;chten nicht mehr lange ausreichend gestillt werden. &Uuml;berall wird es in Zukunft h&auml;ufiger zu Engp&auml;ssen in der Stromversorgung kommen, die Preise werden steigen und die allgemeine Unzufriedenheit zunehmen.<\/em><br>\n<em>Statt auf risikoreiche und umweltsch&auml;dliche Verfahren wie den Abbau von Schiefergas zu setzen &ndash; Emmanuel Raoul und Andreas Wyputta schildern die Situation f&uuml;r Frankreich, die USA und Deutschland -, pl&auml;diert Klare f&uuml;r materielle und ideelle Investitionen in erneuerbare Energien. Denn das Schaubild von Philippe Rekacewicz zeigt es deutlich: Atomkraft zum Beispiel ist weltweit ein Auslaufmodell.<\/em><br>\n<em>IRAN: Neuerdings macht Pr&auml;sident Ahmadinedschad den Ayatollahs die religi&ouml;se Deutungshoheit streitig. Farhan Jahanpour, britisch-iranischer Gelehrter im Exil, schildert die Hintergr&uuml;nde des Machtkampfs.<\/em><br>\n<em>USA: Unter dem Freihandelsabkommen Nafta leiden seit Mitte der 1990er Jahre nicht nur die mexikanischen Bauern, sondern auch die Industrie in Ohio. John MacArthur, Herausgeber des Harper&rsquo;s Magazine, hat die Arbeitslosen von Fostoria besucht.<\/em><\/p>\n<p><em>Das vollst&auml;ndige Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe finden Sie <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">hier<\/a> oder hier:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Am Freitag, den 8. Juli liegt die Zeitung der taz bei.<\/em><\/li>\n<li><em>Ab Samstag, den 9. Juli gibt es sie separat am Kiosk.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Und was ist mit den Ratingagenturen?<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110708_ratingagenturen.png\" alt=\"Ratingagenturen\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20110706_Goetter.gif#\">Stuttmann-Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft; Regierungssponsoring; die Forderungen des Dr. R&ouml;sler; Steuern; Dax-Vorstandsgeh&auml;lter; Stuttgart 21; Griechenland; Werbung f&uuml;r Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck?; armes reiches Deutschland; Panzer-Export nach Saudi-Arabien; Nachtrag zu &bdquo;Wie kommt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10031\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10031","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10031"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10031\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10036,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10031\/revisions\/10036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}