{"id":100365,"date":"2023-07-04T08:15:45","date_gmt":"2023-07-04T06:15:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365"},"modified":"2023-07-04T08:07:16","modified_gmt":"2023-07-04T06:07:16","slug":"hinweise-des-tages-4390","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h01\">Kindergrundsicherung wird &raquo;Merkposten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h02\">Wie das System der Oligarchischen Einheitspartei Deutschlands (OED) funktioniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h03\">&laquo;Unserer Demokratie unw&uuml;rdig&raquo;: Experten zerpfl&uuml;cken Habecks Heizungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h04\">Volle Gasspeicher: Die 7-Milliarden-Euro-Rechnung die bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h05\">&ldquo;Das Wettbewerbsrecht kriegt kr&auml;ftige Z&auml;hne&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h06\">Die Debatte um Sicherheitsgarantien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h07\">&raquo;Wir brauchen eine multipolare Welt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h08\">Neutralit&auml;t in Gefahr: Irland soll durch die Hintert&uuml;r der NATO beitreten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h09\">Wer Gewalt s&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h10\">Soziale Explosion: Israel verst&auml;rkt Angriffe auf Pal&auml;stinenser.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h11\">Wegen steigender Medikamentenpreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h12\">Wichtige Studie zur Covid-Sterblichkeit war &laquo;unplausibel&raquo; (1)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h13\">Bundesfinanzministerium muss bestimmte Pressefragen beantworten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h14\">Kirche kassiert trotz Austrittswelle reichlich Steuergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h15\">Papst empf&auml;ngt Ehefrau von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100365#h16\">Nach Verhandlung vor Berliner Landgericht: Chancen f&uuml;r Florian Warweg, auf dem Rechtsweg f&uuml;r die Bundespressekonferenz akkreditiert zu werden, stehen gut: Beklagte in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kindergrundsicherung wird &raquo;Merkposten&laquo;<\/strong><br>\nFinanzplanung bis 2027: Vorrang f&uuml;r R&uuml;stung, Digitalisierung und Klimaschutz.<br>\nMehr als 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik, das sind rund 2,8 Millionen, leben in relativer Einkommensarmut &ndash; Tendenz seit Jahren steigend. Dennoch wird im Entwurf f&uuml;r die Finanzplanung bis 2027, die am Mittwoch zusammen mit dem Etat 2024 im Kabinett beschlossen werden soll, die f&uuml;r 2025 angek&uuml;ndigte Kindergrundsicherung nur als &raquo;Merkposten&laquo; in H&ouml;he von zwei Milliarden Euro auftauchen. Die Bezeichnung w&auml;hlte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag im Handelsblatt. Es gebe noch kein Konzept der Bundesregierung &raquo;und damit keine pr&auml;zise Kostensch&auml;tzung&laquo;. Das Bundesfamilienministerium verweist auf die weiter laufenden Gespr&auml;che in der Koalition. Familienministerin Elisabeth Paus (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) hatte f&uuml;r das wichtigste Sozialvorhaben der Bundesregierung Mehrkosten von bis zu zw&ouml;lf Milliarden Euro j&auml;hrlich angemeldet. Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte sich in der ARD am Sonntag zuversichtlich, dass sich die Koalition bis zum Ende der Sommerpause auf das Vorhaben einigen wird. Die Kindergrundsicherung soll bestehende staatliche Leistungen f&uuml;r Familien zusammenfassen und ausbauen &ndash; neben dem Kindergeld auch das B&uuml;rgergeld, den Kinderzuschlag oder das Wohngeld. Alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren sollen einen Grundbetrag erhalten, f&uuml;r Familien mit geringem Einkommen ist ein Zusatzbetrag vorgesehen. Unter Berufung auf Quellen im Bundesfinanzministerium berichtete die FAZ am Montag, Priorit&auml;t h&auml;tten in den n&auml;chsten Jahren die Aufgabenfelder Verteidigung, Digitalisierung und Klimaschutz. F&uuml;r Sozialausgaben seien immer mehr Mittel gebunden und die Spielr&auml;ume geringer. Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r kam am Montag von deutschen Wirtschaftswissenschaftlern. Laut einer Umfrage des M&uuml;nchener Ifo-Instituts unter 177 Teilnehmern fordern 78 Prozent der Befragten, zwei Prozent oder mehr der deutschen Wirtschaftsleistung f&uuml;r Verteidigung auszugeben. Dagegen warnten mehrere Kinderschutzorganisationen und der DGB am Montag vor einem Scheitern der Kindergrundsicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454008.bundeshaushalt-kindergrundsicherung-wird-merkposten.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Genialer Schwindel: Kindergrundsicherung aufgeschoben.<\/strong><br>\nDie offizielle Statistik besagt, dass damals 18,7 Prozent aller unter 18j&auml;hrigen in Haushalten mit niedrigem Einkommen lebten, heute sind es 21,6 Prozent. Der Kinder- und Jugendaufstand in Frankreich macht deutlich, was sich bis in die h&ouml;heren Etagen des Monopolkapitals herumgesprochen hat: Dauerhafte Armut oder sogenannte Armutsgef&auml;hrdung bedeuten wenig oder keine soziale Teilhabe, niedrige Bildung, kaum Qualifikationschancen, gesellschaftliche Herabsetzung, Perspektivlosigkeit, Wut und Hass auf eine Gesellschaft, die sich in ihren Hauptl&auml;ndern als Wertegemeinschaft dekoriert, nach au&szlig;en hin dabei permanent und von ihren wirtschaftlichen Interessen getrieben t&ouml;tet. (&hellip;) In linksliberalem Jargon bringt beide Seiten der einen Medaille unnachahmlich und aufschlussreich Annalena Baerbock zusammen. (&hellip;) Mehr Waffenproduktion im EU-Verbund muss her, damit die deutsche Kindergrundsicherung m&ouml;glich wird. Damit war angek&uuml;ndigt: Vergesst das &raquo;zentrale sozialpolitische Projekt der Ampel&laquo; (eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums am Sonntag), wenn es bei Waffen knapp wird. Es war daher konsequent, dass die Gr&uuml;nen-Minister im angeblichen Regierungsstreit um die Finanzierung der Kindergrundsicherung den R&uuml;ckw&auml;rtsgang eingelegt haben. Sie werden den Pl&auml;nen Christian Lindners, die Mittel f&uuml;r Krieg und R&uuml;stung aufzustocken und deswegen sozialen Kahlschlag zu praktizieren, am Mittwoch zustimmen. Die Summe von zwei Milliarden Euro, die der FDP-Finanzminister als &raquo;Merkposten&laquo; vorgesehen hat, ist gegen&uuml;ber den geforderten zw&ouml;lf Milliarden Euro kein Witz, sondern ein Begr&auml;bnis. Im Vergleich zum genial anmutenden Etikettenschwindel der Baerbock, Habeck und Co. &ndash; mehr R&uuml;stung, damit wir ein paar Wohltaten verteilen k&ouml;nnen &ndash; wirkt Lindner ebenso wie der als franz&ouml;sischer Pr&auml;sident im Nebenberuf t&auml;tige Banker Emmanuel Macron wie ein ehrliches neoliberales Schlachtross. Beide stehen f&uuml;rs Grobe, &raquo;eure Armut kotzt mich an&laquo;. Macron h&ouml;rt bereits das Echo der Jugend seines Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454042.genialer-schwindel.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Streit &uuml;ber Finanzierung: Scholz schaltet sich bei Kindergrundsicherung ein<\/strong><br>\nKanzler Scholz best&auml;tigt im Streit &uuml;ber die Kindergrundsicherung offenbar die Position des Familienministeriums, das ausreichend Haushaltsmittel fordert. Ein entsprechendes Schreiben liegt dem ARD-Hauptstadtstudio vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/kindergrundsicherung-streit-scholz-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie das System der Oligarchischen Einheitspartei Deutschlands (OED) funktioniert<\/strong><br>\nZum Auftakt einer Serie &uuml;ber K&auml;mpfer f&uuml;r Pluralismus und Demokratie stellt unser Autor die OED sowie ihren medialen und juristischen &bdquo;Safe Space&ldquo; vor.<br>\nWer bestimmt, wer &bdquo;Demokrat&ldquo; und wer sein &bdquo;Ver&auml;chter&ldquo; ist, wer &bdquo;Pandemietreiber&ldquo; oder &bdquo;Putin-Propagandist&ldquo;? Wer entscheidet, was Information und was &bdquo;Desinformation&ldquo; ist? Und wer sagt dann vor blauen Kulissen an, wem &bdquo;keine B&uuml;hne geboten werden darf&ldquo;, damit niemand &bdquo;desinformiert&ldquo; werde?<br>\nDas alles leistet in unserem Land aus einer Hand die Oligarchische Einheitspartei Deutschlands (OED). Schwarz-rot-gelb-gr&uuml;n prangt ihr dunkler Regenbogen auf drei T&uuml;rmen ihres Plenums im Reichstagsgeb&auml;ude; auf dem vierten wehen Fahnen der Bruderl&auml;nder und Gliederungen der Oligarchischen Internationale.<br>\nDas wird so bleiben. Ein Umbau des OED-Staats in eine partizipative Form der Demokratie, in der mehr als 17 Prozent (Forsa, 12\/2022) den Parteien vertrauen k&ouml;nnten, steht nicht an. Die bev&ouml;lkerungsferne Demokratie funktioniert prima f&uuml;r ihre Kader.<br>\nSo wurde gerade mal wieder ein fr&uuml;herer Kanzlersprecher Intendant im &bdquo;staatsfernen&ldquo; &Ouml;RR; dank eben dieser &bdquo;Staatsferne&ldquo; konnte sich der Geheimdienstchef aus dem Kirchenfl&uuml;gel der OED dort &ndash; wortw&ouml;rtlich und unwidersprochen &ndash; &bdquo;daf&uuml;r zust&auml;ndig&ldquo; erkl&auml;ren, die Umfragewerte der AfD im &bdquo;Kampf f&uuml;r unsere Demokratie&ldquo; zu senken. Die OED, die sich zuletzt durch Grundrechtsaussetzungen und krudes Mobbing ganzer Bev&ouml;lkerungsteile um &bdquo;unsere Demokratie&ldquo; verdient gemacht hat, freut sich &uuml;ber Wahlkampfhilfe aus einer Bundesbeh&ouml;rde. [&hellip;]<br>\nDie staatliche Diffamierung und Zensur von Regierungskritikern in der Corona-Krise sind bekannt. Dem folgt nun das wohl organisierte Schweigen der OED zu circa 100.000 unerwarteten Todesf&auml;llen, die 2021 bis 2022 auftraten, nicht mit Covid-19 erkl&auml;rbar sind und in pr&uuml;fungsbed&uuml;rftiger Korrelation zum Impfgeschehen stehen. F&uuml;r den Ukraine-Krieg haben die Nachdenkseiten mit geleakten Dokumenten aufgezeigt, wie die OED Ministerien, &Auml;mter und manche Medien koordiniert, um die &ouml;ffentliche Meinung transatlantisch einzuordnen.<br>\nAll das ist m&ouml;glich dank ihres gro&szlig;en medialen Safe Space, wo fr&uuml;here und k&uuml;nftige OED-Sprecher Journalisten mimen. Zudem hilft der Partei noch ein guter Rechtsschutz beim Staatsbetrieb: Der Europ&auml;ische Gerichtshof stellte 2019 fest, dass die deutsche Staatsanwaltschaft nicht unabh&auml;ngig von der Exekutive ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/philosophische-kolumne-von-michael-andrick-wie-das-system-der-oligarchischen-einheitspartei-deutschlands-oed-funktioniert-demokratie-pluralismus-ukraine-krieg-putin-corona-krise-impfung-li.365589\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&laquo;Unserer Demokratie unw&uuml;rdig&raquo;: Experten zerpfl&uuml;cken Habecks Heizungsgesetz<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist fast am Ziel. Am Freitagmittag hat der Gr&uuml;nen-Politiker nach monatelangem Ringen mit den Koalitionspartnern von SPD und FDP den finalen Entwurf seines Heizungsgesetzes vorgelegt. Gerade noch rechtzeitig, damit es in den Bundestag eingebracht und vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden kann. Genau darauf hat Habeck seit Wochen hingearbeitet.<br>\nHunderten von Abgeordneten, aber auch Wirtschaftsvertretern, Umweltlobbyisten und Verbrauchersch&uuml;tzern bescherte Habeck mit seinem Last-Minute-Gesetz hingegen ein arbeitsreiches Wochenende. Sie mussten die 111 Seiten lange Novelle durcharbeiten, auf Fehler und Schwachstellen &uuml;berpr&uuml;fen. Denn am Montagmittag steht die Anh&ouml;rung der Sachverst&auml;ndigen im Bundestag an, mit deren Expertise das Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) den letzten Schliff bekommen soll. (&hellip;)<br>\nHabecks kurze Frist sorgt deshalb f&uuml;r Emp&ouml;rung unter den Sachverst&auml;ndigen. Als &laquo;vollkommen inakzeptabel&raquo; bezeichnet etwa Axel Gedaschko, Pr&auml;sident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, den Prozess. &laquo;Ein solches Verfahren, wie wir es beim GEG erleben, ist unserer Demokratie unw&uuml;rdig. Wenn die Zeit f&uuml;r eine intensive Beratung eines dermassen entscheidenden Gesetzes fehlt, dann schadet das der gesamten Energiewende massiv.&raquo;<br>\nTats&auml;chlich h&auml;tte Habeck das Gesetz auch noch zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt dem Bundestag vorlegen k&ouml;nnen, damit es am 1. Januar 2024 in Kraft treten k&ouml;nnte. Dann aber h&auml;tte die Gefahr bestanden, dass sich die in Deutschland hoch emotional gef&uuml;hrte Heizungsdebatte noch weiter hingezogen h&auml;tte. Doch genau das wollte Habeck verhindern, wie es aus Ampelkreisen am Wochenende unisono hiess.<br>\nDenn im Oktober stehen in Hessen und in Bayern Landtagswahlen an &ndash; und Habecks Gr&uuml;ne schneiden in den j&uuml;ngsten Umfragen schwach ab. &laquo;Nicht der Parteifriede sollte das zentrale Anliegen der Verantwortlichen sein, sondern gesellschaftlich funktionierender Klimaschutz&raquo;, schimpft deshalb der GdW-Pr&auml;sident Gedaschko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/unserer-demokratie-unwuerdig-experten-zerpfluecken-habecks-heizungsgesetz-ld.1745451\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Analyse zum Geb&auml;udeenergiegesetz: Experten-Anh&ouml;rung entbl&ouml;&szlig;t Habecks Heizungsgesetz als unfertiges St&uuml;ckwerk<\/strong><br>\nNach der Expertenanh&ouml;rung zum Geb&auml;udeenergiegesetz bleiben viele Fragen weiter offen. Unklar ist, ob sich von den Experten &uuml;berhaupt etwas im GEG findet. Denn die Zeit dr&auml;ngt, soll das Heizungsgesetz tats&auml;chlich bis Freitag vom Bundestag verabschiedet werden. Ein unw&uuml;rdiger Vorgang, findet einer der Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/analyse-zum-gebaeudeenergiegesetz-experten-anhoerung-entbloesst-habecks-heizungsgesetz-als-unfertiges-stueckwerk_id_198084969.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Volle Gasspeicher: Die 7-Milliarden-Euro-Rechnung die bleibt<\/strong><br>\nAngst vor einer Gasknappheit veranlasste Deutschland im vergangenen Jahr zu einem Erdgas-Gro&szlig;einkauf. &Uuml;brig bleibt eine Rechnung von sch&auml;tzungsweise 7 Milliarden, die wohl auf die Konsumenten umgelegt werden wird. [&hellip;]<br>\nSchlie&szlig;lich hat die deutsche Regierung THE per Gesetz verpflichtet, die Gasspeicher vor dem Winter 2022\/23 so voll wie m&ouml;glich zu machen. Im Gegenzug durfte das Unternehmen eine Geb&uuml;hr an die regionalen Versorgungsunternehmen erheben, die die Rechnung an die Verbraucher weitergeben k&ouml;nnen.<br>\n&bdquo;Dies stellt f&uuml;r Vertriebe, H&auml;ndler und Endkunden ein gro&szlig;es Problem dar, weil damit die Wirtschaftlichkeit mancher bestehenden Handelsgesch&auml;fte signifikant verschoben wird&ldquo;, sagte EFET Deutschland, der Verband der Energieh&auml;ndler.<br>\n&bdquo;Dieses Risiko d&uuml;rfte zu Mehrkosten f&uuml;r Endkunden f&uuml;hren&ldquo;, f&uuml;gte der Verband hinzu.<br>\nAb dem 1. Juli werden die deutschen Verbraucher f&uuml;r einen Zeitraum von vier Jahren einen Aufpreis von 1,45 Euro pro Megawattstunde (MWh) Gas zahlen. Damit wird der Ende 2022 eingef&uuml;hrte Aufpreis verdoppelt. Der Plan wurde am Mittwoch (28. Juli) von der Bundesregierung genehmigt.<br>\nNach Sch&auml;tzungen wird dies f&uuml;r jeden deutschen Haushalt zu Mehrkosten von insgesamt 120 Euro f&uuml;hren.<br>\nDer Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage von EURACTIV ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/energie-und-umwelt\/news\/volle-gasspeicher-die-7-milliarden-euro-rechnung-die-bleibt\/\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Das Wettbewerbsrecht kriegt kr&auml;ftige Z&auml;hne&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ampel-Fraktionen haben sich auf eine grundlegende Reform des Wettbewerbsrechts geeinigt &ndash; mit mehr Befugnissen f&uuml;r das Bundeskartellamt. Das teilten die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Verena Hubertz (SPD), Andreas Audretsch (Gr&uuml;ne) und Lukas K&ouml;hler (FDP) in Berlin mit. Das Bonner Kartellamt soll zus&auml;tzliche Kompetenzen bekommen, um effektiver gegen die Marktmacht von Konzernen vorgehen zu k&ouml;nnen. Konkret soll die Beh&ouml;rde k&uuml;nftig nicht mehr jeweils wettbewerbssch&auml;digendes Verhalten von Unternehmen nachweisen m&uuml;ssen, sondern bereits bei einer St&ouml;rung des Marktes aktiv werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem sollen die H&uuml;rden f&uuml;r die kartellrechtliche Vorteilsabsch&ouml;pfung deutlich gesenkt werden. &ldquo;Das ist eine gute Nachricht f&uuml;r alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die mit hohen Preisen zu k&auml;mpfen haben&rdquo;, sagte Audretsch von den Gr&uuml;nen. &ldquo;Das Wettbewerbsrecht kriegt kr&auml;ftige Z&auml;hne&rdquo;, teilte Audretsch mit. &ldquo;Pl&ouml;tzlich steigende Preise an der Tankstelle oder im Supermarkt sind ein Riesen&auml;rger f&uuml;r alle&rdquo;, so der Gr&uuml;nen-Politiker weiter. &ldquo;K&uuml;nftig kann das Kartellamt besser durchgreifen, wenn M&auml;rkte gest&ouml;rt sind, wenn Preise etwa von Roh&ouml;l oder Lebensmitteln ohne Grund nach oben schnellen.&rdquo; SPD-Politikerin Hubertz sagte, gerade kleinere Wirtschaftsakteure sollten k&uuml;nftig noch besser bei St&ouml;rungen des Wettbewerbs gesch&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/reform-kartellrecht-ampel-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Dass die Preise auch aufgrund von politischen Entscheidungen (kein Gas \/ &Ouml;l aus Russland) bzw. verh&auml;ngten Sanktionen steigen k&ouml;nnen, erw&auml;hnt die Tagesschau nat&uuml;rlich nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Debatte um Sicherheitsgarantien<\/strong><br>\nDie zwei gr&ouml;&szlig;ten deutschen Denkfabriken auf dem Gebiet der Au&szlig;enpolitik dringen vor dem NATO-Gipfel in Vilnius auf die Aufnahme der Ukraine in das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis. Zwar habe US-Pr&auml;sident Joe Biden dem Schritt zumindest f&uuml;r die n&auml;here Zukunft eine Absage erteilt, hei&szlig;t es in aktuellen Stellungnahmen aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und aus der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP). Alternative Sicherheitsgarantien f&uuml;r Kiew seien jedoch entweder nicht ausreichend oder nicht w&uuml;nschenswert bzw. nicht realistisch. Letzteres gelte f&uuml;r eine &bdquo;Demilitarisierung Russlands&ldquo;. Nicht w&uuml;nschenswert sei die Option einer nuklearen Aufr&uuml;stung der Ukraine. Unzul&auml;nglich seien die aktuellen Pl&auml;ne, Kiew umfassend konventionell zu bewaffnen, etwa mit dem geplanten Bau einer Panzerfabrik und weiterer Waffenschmieden in der Ukraine durch den Rheinmetall-Konzern. Die DGAP bringt die Bildung einer Koalition der Willigen aus europ&auml;ischen Staaten ins Gespr&auml;ch, die sich zu aktivem milit&auml;rischen Beistand f&uuml;r die Ukraine verpflichten. Dies d&uuml;rfe aber nur als &Uuml;bergangsl&ouml;sung bis zu einem formalen ukrainischen NATO-Beitritt gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9286\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Wir brauchen eine multipolare Welt&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber Gespr&auml;che zur Verhinderung einer weiteren Eskalation des Kriegs in der Ukraine, die Stellung des Westens und einen Ausweg aus der US-Hegemonie. Ein Gespr&auml;ch mit Jeffrey Sachs.<br>\nJeffrey Sachs, geboren am 5. November 1954 in Detroit, ist einer der bekanntesten &Ouml;konomen der USA und Autor mehrerer internationaler Bestseller. Er ist der Direktor des Centre for Sustainable Development an der Columbia University in New York. Daneben ist er Pr&auml;sident des UN Sustainable Development Solutions Network und Berater des UN-Generalsekret&auml;rs Ant&oacute;nio Guterres.<br>\nWie k&ouml;nnte Frieden hergestellt werden? Welche Schritte m&uuml;ssen unternommen werden?<br>\nEs gibt vier Hauptaspekte auf dem Weg zum Frieden: Erstens sollte die NATO endlich anerkennen, dass ihre Ausweitung auf die Ukraine und Georgien eine r&uuml;cksichtslose Idee der USA war. Es war ein Plan, von dem klar war, dass er die roten Linien Moskaus &uuml;berschreiten wird, wie die russische F&uuml;hrung schon lange gewarnt hatte. Zweitens sollte die Ukraine erkennen, dass sie einen Fehler begangen hat, als sie das Minsk-II-Abkommen nicht umgesetzt hat. Drittens sollte Russland im Rahmen eines Friedensabkommens sein Milit&auml;r aus der Ukraine abziehen. Viertens sollte Europa, einschlie&szlig;lich Russland und der Ukraine, die Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit, OSZE, neu beleben, um ein wirklich europ&auml;isches Sicherheitssystem zu haben und nicht ein von den USA gef&uuml;hrtes NATO-System, das die Sicherheitsarchitektur Europas bestimmt. All diese Punkte zu erreichen ist durch Verhandlungen m&ouml;glich, nicht jedoch durch Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453890.globale-chancen-wir-brauchen-eine-multipolare-welt.html\">Jeffrey Sachs in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neutralit&auml;t in Gefahr: Irland soll durch die Hintert&uuml;r der NATO beitreten.<\/strong><br>\nIrlands Pr&auml;sident Michael D. Higgins, de facto Staatsoberhaupt, nimmt vor allem zeremonielle Aufgaben wahr. Seine offizielle Rolle besteht unter anderem darin, die Verfassung des Landes zu sch&uuml;tzen. Nun hat sich Higgins zum Entsetzen der Establishment-Medien in Regierungsgesch&auml;fte eingemischt: Er machte Pl&auml;ne &ouml;ffentlich, diese Verfassung zu unterminieren und durch die Hintert&uuml;r der NATO beizutreten. Die regierende konservative Koalition will den Krieg in der Ukraine nutzen, existierende Kontrollen zum Einsatz irischer Milit&auml;rs in Konfliktherden abzuschaffen. Diese Kontrollen bestehen im sogenannten &raquo;triple lock&laquo; (Dreifach-Riegel). Laut Gesetz d&uuml;rfen nur dann mehr als zw&ouml;lf Milit&auml;rs an &uuml;berseeischen Operationen in friedenserhaltender Funktion teilnehmen, wenn ein solcher Einsatz von Regierung, Parlament sowie von der UNO genehmigt wird. Vor allem die Genehmigung durch die UNO soll abgeschafft werden. Das w&uuml;rde bedeuten, da&szlig; irische Armeeangeh&ouml;rige k&uuml;nftig von EU und NATO in deren Interesse in Konfliktregionen eingesetzt werden k&ouml;nnen. Higgins warnte vor einem &raquo;Driften in die NATO&laquo; und sprach sich f&uuml;r die Verteidigung von Irlands Au&szlig;enpolitik als von &raquo;positiver Neutralit&auml;t&laquo; bestimmt aus. Sein Eingriff in die Debatte erfolgte im Kontext des von der Regierung initiierten Beratenden Forums zur internationalen Sicherheitspolitik mit Podiumsdiskussionen &uuml;ber die Au&szlig;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Best&uuml;rzend sei, so Higgins, da&szlig; vor allem ausgew&auml;hlte Milit&auml;rs an dem Forum teiln&auml;hmen und Louise Richardson, Dame Commander of the British Empire, den Vorsitz habe. Ausgeschlossen seien hingegen Vertreter neutraler L&auml;nder wie &Ouml;sterreich und Malta sowie irische Neutralit&auml;tsexperten. Artikel 29 der irischen Verfassung unterstreicht im Hinblick auf die internationalen Beziehungen &raquo;Irlands Verpflichtung zu Frieden und freundschaftlicher Zusammenarbeit auf der Grundlage internationaler Gerechtigkeit&laquo;, sein &raquo;Festhalten an dem Grundsatz der friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten&laquo; sowie die &raquo;anerkannten Grunds&auml;tze des V&ouml;lkerrechts als Verhaltensregel in seinen Beziehungen zu anderen Staaten&laquo;. Meinungsumfragen aus den letzten Jahren bekr&auml;ftigen, da&szlig; 80 Prozent der irischen Bev&ouml;lkerung die &raquo;positive Neutralit&auml;t&laquo; beibehalten wollen. Die j&uuml;ngste Umfrage vom Juni dieses Jahres, die von IPSOS f&uuml;r &raquo;The Irish Times&laquo; durchgef&uuml;hrt wurde, ergab, da&szlig; nur 14 Prozent der Menschen in Irland bereit w&auml;ren, der NATO beizutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1490601103542\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer Gewalt s&auml;t<\/strong><br>\nFrankreich: Kein Ende des Aufruhrs nach Erschie&szlig;ung eines Jugendlichen. Macron sagt Deutschland-Besuch ab.<br>\nAuseinandersetzungen zwischen der einer anhaltenden Polizeigewalt &uuml;berdr&uuml;ssigen Bev&ouml;lkerung und mittlerweile 45.000 entsandten Polizisten pr&auml;gen seit Dienstag das Geschehen, nachdem in Nanterre der 17j&auml;hrige Nahel Merzouk bei einer Fahrzeugkontrolle von dem Motorradpolizisten und Exsoldaten Florian M. aus n&auml;chster N&auml;he erschossen worden war. Die Gr&uuml;nde der sich in diesen Sommern&auml;chten bahnbrechenden Wut liegen allerdings deutlich tiefer als im Fehlverhalten eines Polizisten. Hunderte Geb&auml;ude &ndash; Polizeiwachen, Finanz&auml;mter, Rath&auml;user, Schulen etc. &ndash; und Tausende Fahrzeuge brannten. Die Riots weiteten sich am Wochenende aufs ganze Land und bis ins belgische Br&uuml;ssel aus. Unglaubw&uuml;rdig wirkt der Diskurs von einer &raquo;nicht entschuldbaren Tat&laquo;, den die Staatsspitze bem&uuml;ht, denn die vergangenen Monate waren von Exzessen der Einsatzkr&auml;fte gepr&auml;gt. Der mittlerweile verhaftete Todessch&uuml;tze M. pl&auml;dierte bis zur Entlarvung seiner L&uuml;ge auf Notwehr. Polizeigewalt bleibt neben der sozialen und rassistischen Segregation besonders in den Randbezirken der Gro&szlig;st&auml;dte ein nie ernsthaft angegangenes Problem. Arbeitslosigkeit und sozialer Kahlschlag f&uuml;hren in den &raquo;Banlieues&laquo; zu einem &Uuml;berdruss, der nun in Gewalt umschl&auml;gt. Schon nach vier N&auml;chten vermeldeten die Beh&ouml;rden mehr als 2.000 Festnahmen &ndash; so viele wie w&auml;hrend der gesamten f&uuml;nfw&ouml;chigen Aufst&auml;nde von 2005. (&hellip;) Die UNO hat die autorit&auml;re Ordnungsdoktrin Frankreichs seit Mai bereits dreimal verurteilt. Der t&ouml;dliche Schuss von Nanterre war offiziellen Angaben zufolge bereits der dritte t&ouml;dliche Schusswaffeneinsatz der Einsatzkr&auml;fte seit Jahresbeginn. Doch die Dunkelziffer liegt h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453897.tod-von-nahel-merzouk-wer-gewalt-s%C3%A4t.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Burg brennt: Revolte in Frankreich.<\/strong><br>\nT&auml;glich zu erduldender Rassismus in den Armenvierteln, aus denen nur wenige in ein erhofftes besseres Leben entkommen; Polizeigewalt &ndash; als administrative Formalit&auml;t daherkommend oder auch ganz banal als t&ouml;dlicher Schuss aus der Dienstwaffe; die bittere Erkenntnis, dass sich &raquo;nie etwas &auml;ndern wird&laquo;. Nach dem &uuml;blichen Beileids- und Betroffenheitsritual schickten der Pr&auml;sident und sein scharfer Innenminister G&eacute;rald Darmanin 45.000 schwerbewaffnete Uniformierte auf &raquo;die Stra&szlig;e&laquo; &ndash; freilich nicht zum Dialog, sondern der &raquo;wiederherzustellenden Ordnung&laquo; wegen. &raquo;Dank des entschlossenen Eingriffs&laquo; der Polizei sei das in der Nacht zum Sonntag gelungen, verk&uuml;ndete Darmanin stolz am n&auml;chsten Morgen. Sein Chef Macron war bereits am Freitag nachmittag mit einer aberwitzigen These vor die Pforte seines &Eacute;lys&eacute;e-Palasts getreten: &raquo;Es liegt in der Verantwortung der Eltern, sie (die Jugend) bei sich zu Hause zu behalten.&laquo; Was meint er damit, fragten anderntags Intellektuelle, was treibt ihn zu solchem Geschw&auml;tz? Das Staunen der Welt, alle Augen auf sich gerichtet, egal warum &ndash; hat es der von Jesuiten gro&szlig;gezogene B&uuml;rgerliche aus der katholischen Provinz so am liebsten? &raquo;Die Republik ist nicht berufen, sich an die Stelle der Eltern zu setzen&laquo;, belehrte der die Familien jener, die schon in jugendlichem Alter und voller Zorn von eben dieser Republik kaltgestellt oder gleich physisch aus dem Verkehr gezogen werden. Statt Trauer nur eine traurige Bilanz: mehr als 1.100 Verhaftungen in der Nacht zum Sonnabend, noch 490 in den Stunden bis zum Nachmittag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453937.die-burg-brennt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Soziale Explosion: Israel verst&auml;rkt Angriffe auf Pal&auml;stinenser.<\/strong><br>\nSch&uuml;sse mit scharfer Munition, Steinw&uuml;rfe, Molotowcocktails &ndash; tausende Drusen demonstrierten am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche gegen den Bau von Windparks auf dem besetzten Golan. Am vorigen Freitag wurden die Proteste fortgesetzt. Der nationale Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir erkl&auml;rte, Israel werde sich nicht denen ergeben, die Steine und Molotowcocktails werfen. Lediglich w&auml;hrend des Feiertags Eid al-Adha w&uuml;rden die Arbeiten kurzfristig ausgesetzt. Der geistliche F&uuml;hrer der Drusen, Mowafaq Tarif, erkl&auml;rte den Widerstand gegen die Windkraftanlagen f&uuml;r gerechtfertigt. Er pr&auml;sentierte eine Liste von Forderungen. W&uuml;rden sie nicht erf&uuml;llt, werde es eine klare Antwort geben, wie sie der Staat seit seiner Gr&uuml;ndung nicht gesehen habe. Die religi&ouml;se Minderheit der Drusen spielt eine besondere Rolle in Israel. Sie sind Pal&auml;stinenser mit einer israelischen Identit&auml;t. Viele dienen als Freiwillige in der Armee, oft in Sondereinheiten. Anders auf dem besetzten &ndash; und von Israel 1981 illegal annektierten &ndash; Golan. Dort besitzen nur etwa 10 Prozent der Drusen die israelische Staatsb&uuml;rgerschaft, die meisten behalten ihren syrischen Pa&szlig;. Ob als israelische Staatsb&uuml;rger oder nicht: Drusen f&uuml;hlen sich als B&uuml;rger zweiter Klasse. Das gr&ouml;&szlig;te Problem ist, da&szlig; sie keine Baugenehmigungen erhalten. 1948 gab es etwa 15.000 Drusen in Israel, heute sind es zehnmal so viele. Aber sie durften nicht eine einzige neue Siedlung bauen. Die Regierungen haben immer wieder Hindernisse errichtet und die Aktualisierung von Bebauungspl&auml;nen verhindert. Vor diesem Hintergrund ist der Bau des Windparks eine Provokation zu viel. Seit mehreren Jahren bek&auml;mpfen die drusische Community und j&uuml;dische Aktivisten das Projekt. Urspr&uuml;nglich begr&uuml;&szlig;ten viele Einwohner den Bau. Als aber die aufgrund der Errichtung des Windparks erwartbaren Sch&auml;den und das Vorgehen des Unternehmens bekannt wurden, nahm die Ablehnung immer mehr zu. Schweres Ger&auml;t, das zum Einsatz kommen soll, w&uuml;rde den Bau von Stra&szlig;en n&ouml;tig machen; zumindest Teile des Windparks w&uuml;rden auf privatem Grund errichtet werden. Wie in vielen anderen F&auml;llen lautete die Ausrede, die Besitzer k&ouml;nnten keinen Nachweis ihrer Eigentumsrechte vorlegen. Selbst Umweltschutzverb&auml;nde halten das Projekt f&uuml;r unangemessen. Die andauernde Vernachl&auml;ssigung der drusischen Gemeinschaft k&ouml;nne zu einer sozialen Explosion f&uuml;hren, erkl&auml;rte Tarif.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1452969493567\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wegen steigender Medikamentenpreise<\/strong><br>\nChef der Techniker Krankenkasse fordert Gewinndeckel f&uuml;r Pharmaindustrie<br>\n&raquo;Teils obsz&ouml;ne Gewinne&laquo;: Angesichts drastisch steigender Preise f&uuml;r Arzneimittel fordert Jens Baas, die Margen der Pharmakonzerne zu beschr&auml;nken.<br>\n&raquo;Wir brauchen f&uuml;r die Zukunft faire Preise f&uuml;r neue Arzneimittel, bestehend aus den tats&auml;chlich anfallenden Kosten und einer gesellschaftlich akzeptablen Marge.&laquo; Das sagte der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, am Samstag dem &raquo;Handelsblatt&laquo;. Er brachte das Modell eines Gewinndeckels in Spiel. &raquo;Dann sollten Kassen nur noch f&uuml;r Medikamente bezahlen, deren Hersteller diesen Gewinndeckel akzeptieren.&laquo;<br>\nPharmafirmen machten &raquo;teils obsz&ouml;ne Gewinne&laquo;, kritisierte Krankenkassenmanager, und z&ouml;gen auf eine Art und Weise Geld aus dem Gesundheitssystem, die gesellschaftlich nicht mehr akzeptabel sei. Die Arzneimittelpreise w&uuml;rden zu einem &raquo;ernst zu nehmenden Problem&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/krankenkassen-tk-chef-forderte-gewinn-deckel-fuer-pharmaindustrie-a-4aca8e4a-e827-49c2-b71f-17bd988ed9b0%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Gewinnbegrenzungen in der freien Marktwirtschaft, nur weil die Versicherten &uuml;ber den L&ouml;ffel balbiert werden und die Balance wiederhergestellt werden soll? Das ist ja blanker Sozialismus!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wichtige Studie zur Covid-Sterblichkeit war &laquo;unplausibel&raquo; (1)<\/strong><br>\nMedien berichteten gross &uuml;ber die Studie &ndash; nicht aber &uuml;ber die fundamentale Kritik, die fast ein Jahr sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie Studie der &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo; ist eine der am h&auml;ufigsten zitierten Studien zur weltweiten &Uuml;bersterblichkeit durch Covid. Am 10. M&auml;rz 2022 ver&ouml;ffentlichte &laquo;The Lancet&raquo; diese Sch&auml;tzung von Wissenschaftlern. Die &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo; kamen zum Ergebnis, dass bis Ende 2021 dreimal mehr Menschen weltweit an Covid-19 starben als offiziell ausgewiesen. 18,2 Millionen Menschen kamen demzufolge in den ersten beiden Pandemiejahren an oder mit Covid zu Tode.<br>\nIn langen Tabellen schl&uuml;sselte die Studie zudem auf, in welchen US-Bundesstaaten, deutschen Bundesl&auml;ndern, italienischen, spanischen und britischen Regionen die &Uuml;bersterblichkeit viel h&ouml;her war als offiziell bekannt.<br>\nDiese zuvor von Gutachtern gepr&uuml;fte Studie fand weite Verbreitung: Mehr als 400-mal wurde sie in der wissenschaftlichen Fachliteratur zitiert, &uuml;ber 23&rsquo;000-mal in den Social Media und fast 300-mal in Medien &ndash; zum Beispiel von der Wissenschaftsabteilung des ORF und von &laquo;Spektrum der Wissenschaft&raquo;. Das Medieninteresse sei &laquo;massiv&raquo; gewesen, berichteten die &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo;. [&hellip;]<br>\nNun stellt sich heraus: Das h&auml;tten diese wohl besser nicht tun sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/wichtige-studie-zur-covid-sterblichkeit-war-unplausibel-1\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesfinanzministerium muss bestimmte Pressefragen beantworten<\/strong><br>\nErst erhielt Christian Lindner einen Kredit von der BBBank, dann sprach er als Bundesfinanzminister ein Gru&szlig;wort f&uuml;r diese. Sein Ministerium muss der Presse dazu nun entsprechende Nachfragen beantworten, so das VG Berlin.<br>\nAufgrund des nach wie vor hohen &ouml;ffentlichen Interesses hat das Verwaltungsgericht Berlin (VG) in einem am Montag ver&ouml;ffentliche Beschluss entschieden, dass das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Presseanfragen zu einem Videogru&szlig;wort des Bundesfinanzministers Christian Lindner f&uuml;r eine Bank beantworten muss (Beschl. v. 26.6.2023, Az. VG 27 L 28\/23). Das Gru&szlig;wort steht in zeitlichem Zusammenhang mit einer privaten Kreditaufnahme durch Lindner bei eben dieser Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/vg-berlin-vg27l2823-lindner-finanzministerium-privater-kredit-videogrusswort-bbbank-korruption-presse-fragen\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kirche kassiert trotz Austrittswelle reichlich Steuergeld<\/strong><br>\nDoch arm wird die Kirche trotz der hohen Austrittszahlen trotzdem nicht. Knapp 600 Millionen Euro zahlt der deutsche Staat &ndash; genau gesagt die Bundesl&auml;nder &ndash; j&auml;hrlich an die beiden gro&szlig;en Kirchen, berichtet der WDR. Das Geld flie&szlig;t ohne Zweckbindung, zus&auml;tzlich zur Kirchensteuer, zu Subventionen und Spenden.<br>\nDas gezahlte Geld ist eine Entsch&auml;digung f&uuml;r die Enteignung von Kirchenbesitz zu Zeiten Napoleons, Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals mussten die Kirchen Geld und L&auml;ndereien an die Landesf&uuml;rsten abgeben. Die haben zugesagt, daf&uuml;r die Geh&auml;lter von Priestern und andere Kosten der Kirchen zu &uuml;bernehmen.<br>\nRund 100 Jahre sp&auml;ter wurde die Kirchensteuer als Finanzierungsmodell eingef&uuml;hrt und zur Haupteinnahmequelle. Bereits in der der Weimarer Reichsverfassung steht jedoch, dass die Dauerzahlungen durch eine Einmalzahlung beendet werden soll. Das wurde sp&auml;ter ins Grundgesetz &uuml;bernommen.<br>\nDie Berliner Ampel-Regierung will die Dauerzahlungen jetzt beenden und verhandelt mit den Kirchen dar&uuml;ber, berichtet der WDR. Zehn bis 11 Milliarden Euro sind derzeit als Abl&ouml;sesumme im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/management\/finanzen\/kirche-kassiert-trotz-austrittswelle-reichlich-steuergeld-608554\">agrarheute<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Papst empf&auml;ngt Ehefrau von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange<\/strong><br>\nRechtsanw&auml;ltin Stella Assange twittert nach Begegnung mit Franziskus: &ldquo;Wir sind &uuml;berw&auml;ltigt&rdquo;<br>\nVatikanstadt, 30.06.2023 (KAP) Papst Franziskus hat die Ehefrau von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange, Stella Assange, getroffen. Das katholische Kirchenoberhaupt empfing die Rechtsanw&auml;ltin am Freitag mit ihren Kindern im Vatikan, wie aus einer Mitteilung des vatikanischen Presseamts hervorgeht. Zu Inhalten der Privataudienz wurde nichts bekannt. Stella Assange twitterte sp&auml;ter &ldquo;Wir sind &uuml;berw&auml;ltigt&rdquo; sowie den Hashtag #FreeAssangeNOW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kathpress.at\/goto\/meldung\/2278850\/papst-empfaengt-ehefrau-von-wikileaks-gruender-julian-assange%20\">kathpress <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Eine Meldung, die vielleicht einige Katholiken aufhorchen l&auml;sst. Und ein weiterer Lateinamerikaner, der mit Julian Assange sympathisiert.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Papst soll Brief an Wikileaks-Gr&uuml;nder Assange geschickt haben<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/29290-papst-soll-brief-an-wikileaks-gruender-assange-geschickt-haben\">katholisch.de<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Geburtstagseinladung &ndash; f&uuml;r die Freiheit von Julian Assange<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freeassange.eu\/#aktionsuebersicht\">freeassange.eu<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nach Verhandlung vor Berliner Landgericht: Chancen f&uuml;r Florian Warweg, auf dem Rechtsweg f&uuml;r die Bundespressekonferenz akkreditiert zu werden, stehen gut: Beklagte in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nJuni 2023, 11.30 Uhr, Sitzungssaal 111, Landgericht Berlin, Abteilung f&uuml;r Zivilsachen. Aufruf der Sache &bdquo;Florian Warweg gegen Bundespressekonferenz e. V.&ldquo;. Da sitzen sie sich nun gegen&uuml;ber. Der &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;-Journalist Warweg als Kl&auml;ger auf der einen, die Vertreter der verklagten Bundespressekonferenz (BPK) auf der anderen Seite. Eingeweihte wissen, die Bundespressekonferenz ist &bdquo;die Herzkammer der Meinungsfreiheit&ldquo;. Das sagt jedenfalls der Chef der BPK, Mathis Feldhoff. Kein Wunder, dass aufrechte Journalisten, die Regierungsvertretern gern unangenehme Fragen stellen &ndash; von denen gibt es nur wenige, und einer der Wenigen hei&szlig;t Warweg &ndash; auch gern ein Pl&auml;tzchen in dieser Herzkammer h&auml;tten.<br>\nAber die Gralsh&uuml;ter hauptstadt-journalistischer Expertise mit der Kernkompetenz einer Regierungspresseabteilung verabscheuen jene, die nachfragen, weiterfragen, tats&auml;chlich etwas wissen wollen. Am 16. August 2022 wies man den Aufnahmeantrag Warwegs zur&uuml;ck. Die Begleitmusik orchestrierte die &bdquo;taz&ldquo; und das olivgr&uuml;ne Zentrum Liberale Moderne (LibMod). Gesponsert von der Bundesregierung spielten sie in geballter Intellektualit&auml;t auf der ganz gro&szlig;en Klaviatur: Die &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo; waren Gegenstand einer ebenso umfangreichen wie inhaltlich verk&uuml;mmerten &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; (vulgo: Feindbeoachtung). &bdquo;taz&ldquo;-Autor Mathias Meissner lie&szlig; seine Leser an seiner fast k&ouml;rperlich sp&uuml;rbaren Angst teilhaben, dass Florian Warweg aus der armen BPK eine &bdquo;B&uuml;hne f&uuml;r Verschw&ouml;rer&ldquo; mache, und holte sich zur Verst&auml;rkung Pia Lamberty.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/beklagte-in-bedraengnis-4781693\/\">unsere Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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