{"id":100413,"date":"2023-07-05T08:23:55","date_gmt":"2023-07-05T06:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413"},"modified":"2023-07-05T08:50:34","modified_gmt":"2023-07-05T06:50:34","slug":"hinweise-des-tages-4391","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h01\">Klimapolitik &ndash; &bdquo;Einstein w&auml;re heute ein Schwurbler&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h02\">Ein Herz f&uuml;r Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h03\">Mindestlohnerh&ouml;hung besiegelt &bdquo;Armut trotz Arbeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h04\">Realer Gasnotstand oder gesch&uuml;rte Panik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h05\">Chinas erster Gegenschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h06\">Nato-Krise: Stoltenberg muss nachsitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h07\">Die Wagner-Revolte wurde gefeiert &ndash; und falsch interpretiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h08\">&laquo;Sie haben &uuml;ber Afghanistan gelogen. Sie haben &uuml;ber den Irak gelogen. Und sie l&uuml;gen &uuml;ber die Ukraine.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h09\">Unruhen in Frankreich &ldquo;k&ouml;nnten sich angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs auf weitere europ&auml;ische L&auml;nder ausweiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h10\">Nach Gipfel-Streit: Platzt der Asylkompromiss?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h11\">Die internationale Gemeinschaft kann Japans Verklappung von nuklear verseuchtem Wasser nicht tolerieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h12\">Bomben auf Dschenin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h13\">Syrien unter Druck: Israel bombardiert erneut Ziele in Syrien.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100413#h14\">Kennedy-Akten bleiben gesperrt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klimapolitik &ndash; &bdquo;Einstein w&auml;re heute ein Schwurbler&ldquo;<\/strong><br>\nWie schon w&auml;hrend der Pandemie, gibt die Politik beim Thema Klimawandel Gewissheiten vor, die es in der Wissenschaft nicht gibt, sagt Gerd Antes. Im Cicero-Interview spricht der renommierte Medizinstatistiker &uuml;ber unsachgem&auml;&szlig;en Umgang mit Empirie und die Vers&auml;umnisse der Medien. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend der Corona-Pandemie haben Sie immer wieder den unsachgem&auml;&szlig;en Umgang der Politik mit wissenschaftlichen Daten kritisiert. Sehen Sie das gleiche Problem in der Klimadebatte?<br>\nJa, auch wenn die Lage ein bisschen anders ist. Eine Konstante ist die enorme &Uuml;bergriffigkeit der Politik, die versucht, auf wissenschaftliche Gremien einzuwirken, damit sie die Empfehlungen geben, die die Politik gerne h&auml;tte. Aber ein unsachgem&auml;&szlig;er Umgang mit Wissenschaft ist auch in den Medien zu beobachten. Zum Beispiel stellen sich Leute mit einem medizinischen Hintergrund vor die Kamera und behaupten: Die Hitze wird bald die h&auml;ufigste Todesursache sein! Ich &uuml;bertreibe, wenn ich das so &uuml;berspitzt formuliere. Aber das ist der grunds&auml;tzliche Tenor. Nur ist es nirgends belegt, dass die Zahl der Hitzetoten steigen wird. Nicht auch nur ansatzweise.<br>\nSie spielen vermutlich auf den Fernseharzt Eckart von Hirschhausen an. Er behauptet, die Hitze sei die gr&ouml;&szlig;te Gesundheitsgefahr, auf die wir uns in diesem Jahrhundert einstellen m&uuml;ssten.<br>\nJa, solchen Aussagen bekommen nur durch Prominenz den Anschein von Wissenschaftlichkeit, was der normale B&uuml;rger nicht beurteilen kann. Daf&uuml;r gibt es schlicht keine Grundlage mit wissenschaftlichem Konsens, schon gar keine einfachen Wahrheiten. Es ist noch nicht lange her, da hat er zur besten Sendezeit in der ARD eine Blutw&auml;sche als Therapie gegen Covid-Erkrankung propagiert. Kollegen haben mich schon w&auml;hrend der Sendung angerufen und gesagt, ich solle sofort  den Fernseher einschalten. Das war wirklich haarstr&auml;ubend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/klimapolitik-einstein-ware-heute-ein-schwurbler-gerd-antes-wissenschaft-corona-klimapolitik\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Herz f&uuml;r Panzer<\/strong><br>\nGesine L&ouml;tzsch ist haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion von Die Linke im Bundestag.<br>\nDie Bundesregierung spricht von einem Rekordansatz f&uuml;r die Bundeswehr f&uuml;r 2024. Sie ist stolz darauf, dass im n&auml;chsten Jahr 71 Milliarden Euro f&uuml;r die Aufr&uuml;stung der Bundeswehr eingeplant sind. 51,8 Milliarden sind f&uuml;r den Verteidigungshaushalt vorgesehen, 19,2 sollen aus dem Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr finanziert werden. Damit wird die NATO-Vorgabe erreicht: Zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden f&uuml;r milit&auml;rische Aufr&uuml;stung ausgegeben. Schon jetzt ist klar, dass damit unsere Sicherheit nicht erh&ouml;ht wird, sondern nur mit Sicherheit die Gewinne der R&uuml;stungskonzerne steigen werden. Rheinmetall und die anderen R&uuml;stungskonzerne rufen absurde Traumpreise auf, und die Bundesregierung ist bereit, ungepr&uuml;ft jeden zu zahlen. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht Einkaufslisten der Bundeswehr den Haushaltsausschuss erreichen. [&hellip;]<br>\n Zum Vergleich: Das Elterngeld soll im Haushalt 2024 um 290 Mio. Euro gek&uuml;rzt werden. Dar&uuml;ber werden wir &uuml;ber mehrere Wochen beraten. Ob die Waffen schie&szlig;en, schwimmen oder fliegen, ist aus Sicht der Bundesregierung zweitrangig. Sie m&ouml;chte vor allem die NATO-Vorgaben erf&uuml;llen, koste es, was es wolle&hellip;<br>\n Zur Finanzierung der Aufr&uuml;stung der Bundeswehr soll bei Kindern, Bildung, Gesundheit, Rente und humanit&auml;rer Hilfe der Rotstift angesetzt werden. Die Familienministerin forderte zw&ouml;lf Milliarden Euro f&uuml;r die Kindergrundsicherung. Sie bekommt aber nur zwei Milliarden vom Finanzminister. Die Bundesregierung hat den Kampf gegen Kinderarmut aufgeben. Alle K&uuml;rzungen sind unsozial und auch nicht n&ouml;tig. Die Bundesregierung m&uuml;sste nur die Gewinner der Krisen zur Kasse bitten. Die Extragewinne von Aldi, Lidl und Rheinmetall m&uuml;ssen gerecht besteuert werden. Doch das lehnt diese Regierung kategorisch ab. Da zeigt sich wieder, dass diese Regierung vor allem gro&szlig;e Verm&ouml;gen sch&uuml;tzen will und nicht die Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die unter den zahlreichen Krisen leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454118.ein-herz-f%C3%BCr-panzer.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mindestlohnerh&ouml;hung besiegelt &bdquo;Armut trotz Arbeit&ldquo;<\/strong><br>\nIm laufenden Jahr soll keine Mindestlohnerh&ouml;hung kommen, in den n&auml;chsten beiden Jahren sollen es jeweils auch nur Cent-Betr&auml;ge werden. Die Teuerungen fressen derweil die gesamte Erh&ouml;hung und noch mehr auf. Welches Kalk&uuml;l dahinter steckt und wie wir den Herrschenden einen Strich durch die Rechnung machen &ndash; ein Kommentar von Enver Liria. [&hellip;]<br>\nNun wurde eine erneute &ldquo;Erh&ouml;hung&rdquo; des Mindestlohns angek&uuml;ndigt, die in Anbetracht der Teuerungen noch viel weniger als ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein ist. Anfang n&auml;chsten Jahres soll der Mindestlohn auf 12,41 Euro angehoben werden, ein Jahr sp&auml;ter auf 12,82 Euro.<br>\nZu der weiteren Verarmung der &Auml;rmsten, kommt nun auch die Verarmung der Menschen in Ausbildungsberufen, die lange Zeit gar keine Lohnerh&ouml;hungen bekommen haben, oder wie bei den aktuellen Tarifrunden Reallohnsenkungen hinnehmen m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nDer Mindestlohn hat Auswirkungen auf alle anderen L&ouml;hne. Steigt er, steigt das generelle Einkommen der Arbeiter:innen. Deshalb ist es im Interesse der Kapitalist:innen, ihn niedrig zu halten, w&auml;hrend es im Interesse der Arbeiter:innen ist, ihn zu erh&ouml;hen. Hier zeigt sich der grundlegende Widerspruch zwischen diesen beiden Seiten: Denn wir Arbeiter:innen m&uuml;ssen unsere Arbeitskraft verkaufen, um damit Lebensmittel, Miete, kulturelle Teilhabe und alles Sonstige bezahlen zu k&ouml;nnen, w&auml;hrend die Chef:innen die L&ouml;hne so niedrig halten m&ouml;chten wie m&ouml;glich, ja sogar weniger zahlen wollen, als ihre Besch&auml;ftigten f&uuml;r die Befriedigung ihrer grundlegenden Bed&uuml;rfnisse brauchen.<br>\nGanz konkret bedeutet diese Politik der Armutsl&ouml;hne, dass f&uuml;r die Arbeiter:innen die Lebensqualit&auml;t sinkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/06\/mindestlohnerhoehung-versiegelt-armut-trotz-arbeit\/%20\">Perspektive<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Ich arbeite acht Stunden am Tag und bekomme am Monatsende 50&euro;&ldquo; <\/strong><br>\nDeutschland feierte sich mit der Austragung der &ldquo;Special Olympics&rdquo; f&uuml;r geistig behinderte Sportler:innen als Vorzeige-Inklusionsland. Doch abseits des imposanten Events m&uuml;ssen geistig behinderte Menschen um W&uuml;rde und gegen Ausbeutung k&auml;mpfen. [&hellip;]<br>\nVon der bei den Special Olympics verspr&uuml;hten Aufbruchstimmung kommt in den Werkst&auml;tten f&uuml;r behinderte Menschen wenig an. Vielmehr herrscht trister Arbeitsalltag. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ich arbeite 8 Stunden am Tag und bekomme am Ende des Monats trotzdem nur 50&euro; raus. Das hat mit Mindestlohn nichts zu tun&rdquo;.<br>\nTats&auml;chlich gelten Arbeiter:innen in den Werkst&auml;tten laut Arbeitsrecht nicht als Arbeitnehmer:innen, sondern als &bdquo;arbeitnehmer&auml;hnliche Besch&auml;ftige&ldquo;. Die Werkst&auml;tten sollen die Arbeiter:innen eigentlich wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern und gelten als Rehabilitationsma&szlig;nahme &ndash; viele Arbeiter:innen bleiben aber dauerhaft in den Einrichtungen.<br>\nIn der Praxis bedeutet das nicht nur, dass die besch&auml;ftigten in den Werkst&auml;tten nicht nach Tarif entlohnt werden, sondern auch, dass ihnen rechtlich gesehen keine Mittel zum Arbeitskampf zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/06\/ich-arbeite-acht-stunden-am-tag-und-bekomme-am-monatsende-50e-so-geht-es-geistig-behinderten-menschen-in-deutschland\/\">Perspektive<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Realer Gasnotstand oder gesch&uuml;rte Panik?<\/strong><br>\nBis heute gilt in Deutschland die von Minister Habeck im Juni 2022 ausgerufene Alarmstufe &ndash; die zweite Stufe des dreistufigen &bdquo;Notfallplans Gas&ldquo;. In der n&auml;chsth&ouml;heren und letzten Stufe, der Notfallstufe, die durch einen physischen Mangel an Gas in den deutschen Fernleitungs- und Verteilnetzen ausgel&ouml;st wird, entscheidet der Staat &uuml;ber die Bundesnetzagentur dar&uuml;ber, wer in Deutschland noch Gas erh&auml;lt und wer nicht. Doch ist die Alarmbereitschaft in Deutschland angesichts der ausreichenden Versorgung &uuml;berhaupt gerechtfertigt?<br>\nDie Frage stellt sich, da es den Gasproduzenten, H&auml;ndlern und Lieferanten in den letzten zw&ouml;lf Monaten gelungen ist, ohne ma&szlig;gebliches Eingreifen der Regierung den Endkunden in Deutschland zu jeder Zeit so viel Gas bereitzustellen wie in den Jahren zuvor. Anhand aktueller Zahlen l&auml;sst sich zudem nachweisen, dass der prognostizierte Import herk&ouml;mmlichen Erdgases, mit dessen vorgeblich geringem Volumen das Wirtschaftsministerium den Betrieb und Bau von acht LNG-Terminals in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages im M&auml;rz 2023 rechtfertigte, zu niedrig gesch&auml;tzt wurde. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts lagen Zahlen vor, die den amtlichen Sch&auml;tzungen deutlich widersprechen. Soll ein behaupteter Notstand die umstrittene Umstellung auf LNG rechtfertigen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/gasnotstand-oder-panik\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chinas erster Gegenschlag<\/strong><br>\nDie Volksrepublik China startet einen ersten umfassenden Gegenschlag gegen den Westen in dessen eskalierendem Wirtschaftskrieg gegen sie und k&uuml;ndigt ab August Exportkontrollen bei strategisch wichtigen Rohstoffen an. Dies gilt f&uuml;r Gallium und Germanium, zwei Elemente, die unter anderem f&uuml;r die Produktion von Hochleistungschips, Glasfaserkabeln und Solarzellen, aber auch von milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung wie etwa Nachtsichtger&auml;ten ben&ouml;tigt werden. China deckt zur Zeit einen bedeutenden Teil des globalen Bedarfs. Ausfallende Lieferungen k&ouml;nnen laut Einsch&auml;tzung von Experten kurz- oder mittelfristig nicht ersetzt werden. Dar&uuml;ber hinaus sind F&ouml;rderung und Aufbereitung im Westen zwar prinzipiell m&ouml;glich, aber erheblich teurer als der Import aus der Volksrepublik und mit erheblichen Umweltsch&auml;den verbunden, die bisher auf China abgew&auml;lzt wurden. Beijing reagiert mit der Ma&szlig;nahme darauf, dass die USA mit stets neuen Sanktionen ihre Halbleiterbranche gewaltig zu sch&auml;digen und ihren Aufstieg zu stoppen suchen &ndash; und dass die EU gleichfalls neue Export- sowie Investitionskontrollen plant. Die Ausweitung der chinesischen Exportkontrollen auf weitere Rohstoffe gilt als m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9287\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation : &raquo;Familie&laquo; erweitert<\/strong><br>\nB&uuml;ndnis vergr&ouml;&szlig;ert Kreis der Mitglieder um Iran. Aufnahme von Belarus vorbereitet<br>\nMit Bekenntnissen zu einem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit ist am Dienstag das diesj&auml;hrige Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zu Ende gegangen. In einer Welt, die von schweren Spannungen gepr&auml;gt und von heftigen Konflikten ersch&uuml;ttert sei, m&uuml;sse die SCO sich gemeinsam der &raquo;globalen Herausforderungen&laquo; annehmen und Missst&auml;nde wie den Mangel an Nahrungsmitteln, Treibstoffen und D&uuml;ngemitteln bek&auml;mpfen, erkl&auml;rte Indiens Premierminister Narendra Modi. Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping sprach sich f&uuml;r eine St&auml;rkung der &raquo;Kommunikation und Koordination&laquo; innerhalb der SCO aus und drang darauf, die SCO-Mitglieder sollten ihre Au&szlig;enpolitik &raquo;unabh&auml;ngig auf der Grundlage der langfristigen Interessen der Region formulieren&laquo;. Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin pl&auml;dierte daf&uuml;r, beim Handel zwischen SCO-Staaten zur Bezahlung in eigenen W&auml;hrungen &uuml;berzugehen. Kasachstans Pr&auml;sident Kassym-Schomart Tokajew wiederum brachte eine gemeinsame SCO-Energiestrategie ins Gespr&auml;ch.<br>\nKonkret schloss der SCO-Gipfel die letzten Formalit&auml;ten zur Aufnahme Irans ab, das nun vollg&uuml;ltiges SCO-Mitglied ist. Vorbereitet wurden zudem die letzten Schritte zur Aufnahme von Belarus. Damit expandiert das asiatische B&uuml;ndnis weiter nach Westen. Erst k&uuml;rzlich hatte Saudi-Arabien &ndash; neben diversen weiteren arabischen Staaten wie &Auml;gypten und Katar &ndash; den Status eines SCO-Dialogpartners erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454121.asiatisches-b%C3%BCndnis-expandiert-familie-erweitert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nato-Krise: Stoltenberg muss nachsitzen<\/strong><br>\nDie Nato steckt in der Krise. Die US-gef&uuml;hrte Milit&auml;rallianz wird von der Ukraine bedr&auml;ngt und von der T&uuml;rkei erpresst &ndash; und kann sich nicht auf einen neuen F&uuml;hrer einigen. Nun muss Generalsekret&auml;r Stoltenberg ein weiteres Jahr bleiben.<br>\nDie Mitgliedstaaten h&auml;tten vereinbart, das Mandat des Norwegers bis zum 1. Oktober 2024 zu verl&auml;ngern, teilte das Nato-Hauptquartier in Br&uuml;ssel mit. Zuvor waren Versuche der Mitgliedstaaten gescheitert, sich auf einen anderen Kandidaten zu einigen.<br>\nAls m&ouml;gliche Anw&auml;rter f&uuml;r die Nachfolge Stoltenbergs hatten unter anderen die d&auml;nische Ministerpr&auml;sidentin Mette Frederiksen und der britische Verteidigungsminister Ben Wallace gegolten. Beide waren allerdings umstritten.<br>\nDas Gezerre um die Nachfolge drohte in eine offene F&uuml;hrungskrise zu m&uuml;nden. Die kann sich die Nato wegen des Krieges an der Ostflanke und der Konfrontation mit Russland aber nicht leisten. Sie hat ohnehin schon genug Probleme.<br>\nSo droht der Ukraine-Krieg &ndash; trotz massiver Nato-Unterst&uuml;tzung &ndash; zum Dauerzustand zu werden. Die Offensive der Ukraine stockt. Dabei hatte Stoltenberg im Mai erkl&auml;rt, die Ukraine verf&uuml;ge nun &uuml;ber genug (westliche) Waffen, um &bdquo;mehr Land zur&uuml;ckzuholen&ldquo;.<br>\nMehrere Nato-Mitglieder, allen voran Polen, drohen zudem mit einer direkten Milit&auml;r-Intervention. &bdquo;Polen k&ouml;nnte Truppen in die Ukraine schicken&ldquo;, sagte Stoltenbergs Amtsvorg&auml;nger Rasmussen, der die Regierung in Warschau ber&auml;t.<br>\nPr&auml;sident Selenskyj wiederum droht, den Nato-Gipfel in der kommenden Woche zu boykottieren, wenn er nicht neue Sicherheitsgarantien und einen konkreten Fahrplan zum Beitritt seines Landes erh&auml;lt.<br>\nLast but not least wird die US-gef&uuml;hrte Milit&auml;rallianz auch noch vom t&uuml;rkischen Sultan Erdogan erpresst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/nato-krise-stoltenberg-zum-bleiben-gezwungen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Wagner-Revolte wurde gefeiert &ndash; und falsch interpretiert<\/strong><br>\nEs besteht eine enorme Diskrepanz zwischen der Einsch&auml;tzung der Lage durch Fachleute der US-Geheimdienste und dem, was das Wei&szlig;e Haus und die Washingtoner Presse der &Ouml;ffentlichkeit vorgaukeln, indem sie die Aussagen von Blinken und seinen Falken-Kohorten unkritisch wiedergeben. (&hellip;)<br>\nDie drohende Katastrophe in der Ukraine und ihre politischen Auswirkungen sollten ein Weckruf f&uuml;r jene demokratischen Kongressmitglieder sein, die den Pr&auml;sidenten unterst&uuml;tzen, aber nicht damit einverstanden sind, in der Hoffnung auf ein Wunder viele Milliarden guter Gelder in die Ukraine zu stecken.<br>\nDie Unterst&uuml;tzung der Demokraten f&uuml;r den Krieg ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die zunehmende Abkehr der Partei von der Arbeiterklasse. Es sind die Kinder der Arbeiterklasse, die in den Kriegen der j&uuml;ngsten Vergangenheit k&auml;mpften und m&ouml;glicherweise in jedem k&uuml;nftigen Krieg k&auml;mpfen werden. Diese W&auml;hlerschicht hat sich in zunehmender Zahl abgewandt, da sich die Demokraten den intellektuellen und wohlhabenden Klassen ann&auml;hern.<br>\nEs w&auml;re wahrscheinlich klug von Joe Biden, offen &uuml;ber den Krieg und seine verschiedenen Probleme f&uuml;r die USA zu sprechen. Er sollte erkl&auml;ren, warum die gesch&auml;tzten mehr als 150 Milliarden Dollar, die seine Regierung f&uuml;r die Ukraine bisher aufwendete, nicht besser anderweitig h&auml;tten ausgegeben werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-wagner-revolte-wurde-gefeiert-und-falsch-interpretiert\/%20\">Seymour Hersh in Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Situation der hiesigen SPD &auml;hnelt der Beschreibung der Demokraten in den USA im vorletzten Absatz.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wagner ist keine S&ouml;ldnertruppe<\/strong><br>\nUnd das ist nicht so gut, wie es auf den ersten Blick klingt<br>\nSp&auml;testens seit Wagners Putsch-Versuch von letztem Samstag ger&auml;t die Gruppe immer st&auml;rker in den Fokus der &Ouml;ffentlichkeit. Dabei nimmt das Interesse an S&ouml;ldnern und die Forderung nach ihrer Kontrolle und Verboten von allen Seiten zu. Die Mitglieder der Gruppe Wagner sind jedoch keine S&ouml;ldner. Sie sind private military contractors (PMCs) &ndash; und damit eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung f&uuml;r das Gewaltmonopol, die Einhaltung des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts und den Schutz von Betroffenen. Echte Regulierung von PMCs ist nicht erst seit Wagners brutalem Einsatz bitter n&ouml;tig. Jetzt k&ouml;nnte sich zuletzt durch den gescheiterten Staatsstreich das erste Mal ein Fenster auftun, indem auch der Westen sich einer echten Kontrolle von PMCs nicht mehr verschlie&szlig;en kann. Wagner k&ouml;nnte damit zum Kipppunkt werden, die Haltung zum Outsourcing von Gewalt zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/wagner-ist-keine-soldnertruppe\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Sie haben &uuml;ber Afghanistan gelogen. Sie haben &uuml;ber den Irak gelogen. Und sie l&uuml;gen &uuml;ber die Ukraine.&raquo;<\/strong><br>\nDie US-amerikanische &Ouml;ffentlichkeit wurde einmal mehr dazu verleitet, Milliarden in einen weiteren endlosen Krieg zu stecken. Das Drehbuch, mit dem die Zuh&auml;lter des Krieges uns in ein milit&auml;risches Fiasko nach dem anderen locken, einschlie&szlig;lich Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und jetzt der Ukraine, &auml;ndert sich nicht. Freiheit und Demokratie sind bedroht. Das B&ouml;se muss besiegt werden. Die Menschenrechte m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden. Das Schicksal Europas und der NATO sowie einer &bdquo;auf Regeln basierenden internationalen Ordnung&ldquo; steht auf dem Spiel. Der Sieg ist gewiss.<br>\nDie Ergebnisse sind immer die gleichen. Die Rechtfertigungen und Erz&auml;hlungen werden als L&uuml;gen entlarvt. Die heiteren Prognosen sind falsch. Diejenigen, in deren Namen wir angeblich k&auml;mpfen, sind ebenso k&auml;uflich wie diejenigen, gegen die wir k&auml;mpfen.<br>\nAber dieser Stellvertreterkrieg in der Ukraine dient den Interessen der USA. Er bereichert die Waffenhersteller, schw&auml;cht das russische Milit&auml;r und isoliert Russland von Europa. Was dagegen mit der Ukraine geschieht, ist irrelevant. [&hellip;]<br>\nSobald die Wahrheit &uuml;ber diese endlosen Kriege ins &ouml;ffentliche Bewusstsein sickert, reduzieren die Medien, die diese Konflikte sklavisch f&ouml;rdern, die Berichterstattung drastisch. Die milit&auml;rischen Debakel, wie im Irak und in Afghanistan, bleiben weitgehend aus dem Blickfeld verschwunden. Wenn die USA ihre Niederlage endlich eingestehen, erinnern sich die meisten kaum noch daran, dass diese Kriege &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt werden. [&hellip;]<br>\nDiese Zuh&auml;lter des Krieges verwickeln uns in einen Konflikt nach dem anderen mit schmeichelhaften Erz&auml;hlungen, die uns als die Retter der Welt darstellen. Sie m&uuml;ssen nicht einmal innovativ sein. Die Rhetorik ist aus dem alten Spielbuch entnommen. Wir schlucken naiv den K&ouml;der und umarmen die Flagge &ndash; dieses Mal blau und gelb &ndash; und werden so zu unwissenden Agenten unserer Selbstzerfleischung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/sie-haben-ueber-afghanistan-gelogen-sie-haben-ueber-den-irak-gelogen-und-sie-luegen-ueber-die-ukraine\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die H&auml;lfte der Ukrainer sieht Nazismus-Problem im Land &ndash; f&uuml;r Soros-Stiftung &ldquo;besorgniserregend&rdquo;<\/strong><br>\nWestliche Medien und Politiker ziehen den russischen Nazismus-Vorwurf gegen die Ukraine ins L&auml;cherliche. Doch was, wenn viele Ukrainer selbst ihr Land als Nazismus-verseucht betrachten? Eine Umfrage der Soros-Stiftung &ldquo;Renaissance&rdquo; brachte &uuml;berraschende und f&uuml;r deren Auftraggeber &ldquo;besorgniserregende&rdquo; Ergebnisse.<br>\nDass Nazismus oder Neonazismus in der Ukraine weit verbreitet ist, glauben 43 Prozent der Ukrainer, und etwa ein Drittel der Befragten meint, dass russischsprachige Menschen unterdr&uuml;ckt werden und der Maidan ein Staatsstreich war. Das geht aus der Studie des Projekts VoxCheck hervor, das gemeinsam mit dem Unternehmen CBR und mit Unterst&uuml;tzung der Soros International Renaissance Foundation durchgef&uuml;hrt wurde. [&hellip;]<br>\nDas Umfrageunternehmen bewertete die oben angef&uuml;hrten Ergebnisse als &ldquo;besorgniserregend&rdquo;, denn das Ziel der Erhebung war, die Resistenz der ukrainischen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber &ldquo;russischer Propaganda und Desinformation&rdquo; zu bemessen. Diese und andere &auml;hnliche Behauptungen wurden den Studienteilnehmern als Beispiel f&uuml;r russische Narrative angeboten. [&hellip;]<br>\nIhnen gegen&uuml;ber standen &ldquo;proukrainische&rdquo; Aussagen wie, dass russische Referenden in den &ldquo;besetzten Gebieten&rdquo; illegal seien und dass das Verbot prorussischer Parteien ein Kampf gegen Kollaborateure sei. Diese bekamen hohe Zustimmungsraten, was den Befragten etwas Lob einbrachte, dass die Bev&ouml;lkerung insgesamt in der Lage sei, die &ldquo;Narrative der russischen Propaganda&rdquo; zu erkennen. Das traditionelle Gef&auml;lle zwischen dem S&uuml;d-Osten und dem Westen war allerdings nur leicht zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.life\/international\/173900-haelfte-ukrainer-sieht-nazismus-problem\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unruhen in Frankreich &ldquo;k&ouml;nnten sich angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs auf weitere europ&auml;ische L&auml;nder ausweiten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Unruhen in Frankreich zeigten am Sonntag (Ortszeit) nach f&uuml;nf N&auml;chten mit mehr als 3.000 Festnahmen Anzeichen einer Beruhigung, w&auml;hrend die franz&ouml;sische F&uuml;hrung vor einer gewaltigen Aufgabe steht, um das heikle Thema anzugehen. In der Zwischenzeit warnten Analysten auch, dass die europ&auml;ischen L&auml;nder &auml;hnliche Probleme auf ihrem eigenen Territorium haben, da sie die gleichen langj&auml;hrigen Probleme mit Einwanderern und die sich verschlechternde wirtschaftliche Situation aufgrund der Ukraine-Krise teilen. [&hellip;]<br>\nDie Unruhen haben die seit langem bestehenden Rassen- und Einwandererprobleme in Frankreich offenbart, und die europ&auml;ischen L&auml;nder, die von den Arbeitsmigranten profitieren, haben nicht genug getan, um die Integration dieser Gruppe in die Gesellschaft zu f&ouml;rdern. Die Unruhen sind der Preis, den sie f&uuml;r dieses Problem zahlen, erkl&auml;rte Cui Heng, Dozent an der Ausbildungsst&auml;tte der China-Shanghai Cooperation Organization f&uuml;r internationalen juristischen Austausch und Zusammenarbeit, am Montag gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nDie Folgen der Rassen- und Einwandererprobleme scheinen noch gravierender zu sein, da die europ&auml;ische Wirtschaft im Zuge der Ukraine-Krise einen erheblichen Abschwung erlebt, sagte Cui und warnte, dass &auml;hnliche Szenen auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern auftreten k&ouml;nnten.<br>\nDas Vers&auml;umnis einiger europ&auml;ischer Regierungen, die Wirtschaft anzukurbeln, w&auml;hrend sie den russisch-ukrainischen Konflikt durch die Lieferung von Waffen an die Ukraine weiter anheizen, hat nach Ansicht einiger Analysten auch den Zorn der &Ouml;ffentlichkeit versch&auml;rft, der sich in den anhaltenden Unruhen entlud.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202307\/1293645.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Gipfel-Streit: Platzt der Asylkompromiss?<\/strong><br>\nEs war ein Eklat mit Ansage: Wie erwartet, haben Polen und Ungarn beim EU-Gipfel den Streit &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingspolitik gesucht. Platzt nun der m&uuml;hsam gefundene Asylkompromiss?<br>\nKanzler Scholz und Gipfelchef Michel versuchten, den Streit herunterzuspielen. 25 von 27 EU-Staaten st&uuml;nden hinter dem Kompromiss, sagte Michel nach dem Eklat. [&hellip;]<br>\nEs ist ein D&eacute;j&agrave;-vu: Schon in der Fl&uuml;chtlingskrise 2015\/16 waren Polen und Ungarn ausgeschert; die EU-Politik lief in Leere. Droht nun eine Wiederholung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/nach-gipfel-streit-platzt-der-asylkompromiss\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die internationale Gemeinschaft kann Japans Verklappung von nuklear verseuchtem Wasser nicht tolerieren<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nJapan hofft, dass sich die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft, nachdem es dem Druck eine Zeit lang standgehalten hat, vielleicht auf andere Bereiche richtet und der Widerstand gegen die Verklappung von nuklear verseuchtem Abwasser ins Meer schw&auml;cher wird. Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass ein solches Vorhaben gelingt. [&hellip;]<br>\nJetzt m&uuml;ssen wir besonders wachsam sein, denn einige Regierungen und die japanische Seite haben sich in der Frage der Abwasserverklappung auf einen politischen Deal geeinigt, der einen heimlichen Verrat am &ouml;ffentlichen Interesse der Menschheit und der Meeres&ouml;kologie darstellt.<br>\nDie Position Chinas als Gro&szlig;macht ist klar und unver&auml;ndert geblieben. Die Einleitung nuklear verseuchter Abw&auml;sser ins Meer ist eine Angelegenheit von gemeinsamem Interesse f&uuml;r die internationale Gemeinschaft und keine Privatangelegenheit f&uuml;r Japan. China fordert die japanische Seite daher dringend auf, den Verklappungsplan nicht weiter voranzutreiben, das nuklear verseuchte Wasser auf wissenschaftliche, sichere und transparente Weise zu entsorgen und eine strenge internationale Aufsicht zu akzeptieren. Dies ist eine Stimme aus wissenschaftlicher und menschlicher Sicht, die gerechtfertigt ist und mit der wir nicht alleine dastehen. [&hellip;]<br>\nJapan hat durchaus andere, geeignetere M&ouml;glichkeiten. Die japanische Regierung hat f&uuml;nf verschiedene Behandlungsm&ouml;glichkeiten in Erw&auml;gung gezogen, sich aber letztlich f&uuml;r die billigste und einfachste entschieden, n&auml;mlich die Einleitung des kontaminierten Abwassers in den Ozean.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202307\/1293596.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bomben auf Dschenin<\/strong><br>\nIsraels Armee greift aus der Luft und am Boden Fl&uuml;chtlingslager in Westbank an. Rettungskr&auml;fte an Einsatz gehindert.<br>\nAm fr&uuml;hen Montag morgen haben die Israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) mit Luftangriffen auf das Fl&uuml;chtlingslager Dschenin in der Westbank begonnen. Zugleich drangen etwa 1.000 Angeh&ouml;rige von Armeespezialeinheiten einschlie&szlig;lich Polizei und Geheimdienst mit 150 gepanzerten Fahrzeugen ins Lager ein. H&auml;user wurden besetzt, Menschen get&ouml;tet und verhaftet. Die milit&auml;rische Intensit&auml;t mit der Kombination aus Luft- und Bodenstreitkr&auml;ften hatte ein bei solchen Angriffen gegen Fl&uuml;chtlingslager auf der Westbank bislang nicht gekanntes Ausma&szlig;. Die Armee hat ein Hauptquartier au&szlig;erhalb von Dschenin errichtet, von wo aus sie den Einsatz leitet. Taktische Entscheidungen werden mittels Live-Informationen durch eine Vielzahl von Drohnen getroffen, die die IDF aufgrund ihrer Lufthoheit &uuml;ber Dschenin kreisen lassen kann. Diese Drohnen stellen zudem einen direkten Kontakt zwischen Hauptquartier und Bodentruppen her. Benachbarte Regionen sind zu milit&auml;rischem Gebiet erkl&auml;rt worden und nicht mehr zug&auml;nglich. Die IDF haben am fr&uuml;hen Morgen angek&uuml;ndigt, dass der Angriff auf Dschenin nicht mehr als ein paar Stunden dauern werde. Doch im Tagesverlauf hei&szlig;t es, man k&ouml;nne erst abziehen, wenn s&auml;mtliche Ziele erreicht seien. Die Stra&szlig;en zum Lager und zur Stadt Dschenin wurden vollst&auml;ndig abgeriegelt. Viele wurden so zerst&ouml;rt, dass sie nicht mehr befahrbar sind. Das pal&auml;stinensische Gesundheitsministerium meldete bis Montag nachmittag acht Tote und 50 Verletzte. Das Ibn-Sina-Krankenhaus in Dschenin berichtete von einem hohen Anteil schwerer Kopfverletzungen bei den Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden konnten. Es ist daher zu erwarten, dass die Zahl der Toten noch steigen wird. Um die Mittagszeit wurden mehrere Personen in einem Krankenwagen verletzt, als dieser auf dem Weg zum Krankenhaus von den IDF beschossen wurde. Vertreter der NGO &Auml;rzte ohne Grenzen kritisierten, dass das Lager und Teile der Stadt Dschenin so dicht abgeriegelt seien, dass Rettungskr&auml;fte nicht an die Orte gelangen k&ouml;nnen, wo sie gebraucht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454007.besatzungsmacht-israel-bomben-auf-dschenin.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Israel genehmigt massive Erweiterung der Kolonien<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Montag genehmigten die israelischen Besatzungsbeh&ouml;rden den Bau von 5.623 neuen kolonialen Siedlungseinheiten im besetzten Westjordanland.<br>\nDieser Schritt erfolgt inmitten einer fast einw&ouml;chigen Welle israelischer Gewalt gegen Pal&auml;stinenser, bei der pal&auml;stinensische D&ouml;rfer niedergebrannt, Kinder verpr&uuml;gelt, heilige muslimische B&uuml;cher verbrannt, Moscheen gest&uuml;rmt und pal&auml;stinensische Olivenb&auml;ume entwurzelt wurden.<br>\nDie Welle der Gewalt wurde von der internationalen Gemeinschaft verurteilt, darunter auch von Vertretern der franz&ouml;sischen und der US-amerikanischen Regierung, die Israel aufforderten, seine illegale Siedlungsexpansion zu stoppen, die nach internationalem Recht illegal ist.<br>\nStattdessen setzte sich Israel &uuml;ber die weltweite Verurteilung hinweg und baute die Siedlungskolonien in verschiedenen Teilen des Westjordanlandes weiter aus. Das Westjordanland und der Gazastreifen sind die kleinen Teile des historischen Pal&auml;stina, die noch der einheimischen pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung geh&ouml;ren. Sie stehen seit 1967 unter israelischer Milit&auml;rbesatzung, was bedeutet, dass Israel alles Land, Meer und Himmel, alle Eheschlie&szlig;ungen und Scheidungen, alle Geburten, Todesf&auml;lle und sonstigen Aufzeichnungen kontrolliert. Die Pal&auml;stinenser m&uuml;ssen sich an israelische Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte wenden, um Genehmigungen f&uuml;r Krankenhausaufenthalte, Reisen, Arbeit und Schule zu erhalten. Seit 1967 und insbesondere seit den Osloer Vertr&auml;gen von 1994 hat Israel sein Territorium eklatant ausgeweitet, indem es die Pal&auml;stinenser gewaltsam von ihrem Land vertrieben und dann ausschlie&szlig;lich j&uuml;dische Kolonialsiedlungen gebaut hat, indem es j&uuml;dische Israelis auf das neugewonnene Land umgesiedelt und elektrische Z&auml;une und Mauern errichtet hat, um die neugewonnene Kolonialsiedlung zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/israeli-approves-massive-colony-expansion\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Syrien unter Druck: Israel bombardiert erneut Ziele in Syrien.<\/strong><br>\nW&auml;hrend die arabischen Staaten dem Land wieder auf die Beine helfen wollen, bleibt die UNO machtlos und unterfinanziert. USA, EU und Verb&uuml;ndete machen weiter Druck Die Nachbarstaaten Syriens und Staaten der Region arbeiten seit der R&uuml;ckkehr des Landes in die Arabische Liga an einer politischen und wirtschaftlichen Verbesserung der Beziehungen. Am Montag traf der der jordanische Au&szlig;enminister und stellvertretende Ministerpr&auml;sident Ayman Safadi in Damaskus ein, wo er sich mit dem syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al Assad traf. Nach Berichten des jordanischen Au&szlig;enministeriums sollte der Ausbau der bilateralen Beziehungen beider L&auml;nder besprochen werden. Jordanien sucht &ndash; wie auch der Libanon &ndash; nach M&ouml;glichkeiten, da&szlig; syrische Fl&uuml;chtlinge in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Ein weiteres Thema wird voraussichtlich der anhaltende Waffenschmuggel &uuml;ber die Grenze zwischen beiden L&auml;ndern sein. Syrien wird zudem vorgehalten, Drogenschmuggel nur unzureichend zu bek&auml;mpfen. Jordanien hatte sich f&uuml;r die R&uuml;ckkehr Syriens in die Arabische Liga im Mai 2023 eingesetzt. Als Beobachterstaat nimmt Jordanien auch an den Astana Treffen teil, die unter der Schirmherrschaft von Ru&szlig;land, der T&uuml;rkei und des Iran daran arbeiten, einen Teil der innersyrischen Regierungsgegner und die syrische Regierung miteinander ins Gespr&auml;ch zu bringen. Auch der Libanon und der Irak nehmen an den Astana-Gespr&auml;chen teil. Weitere Teilnehmer sind das B&uuml;ro des UNO-Sonderbeauftragten f&uuml;r Syrien Geir O. Pedersen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Das bisher letzte Astana-Treffen hatte am 20.\/21.06.2023 in Kasachstan stattgefunden. Israel setzt dagegen weiter auf Konfrontation gegen Syrien. In den ersten Stunden des Sonntag bombardierten israelische Kampfjets milit&auml;rische Stellungen bei Homs und bei Tartus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1474846468208\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kennedy-Akten bleiben gesperrt<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Biden setzt JFK Records Act au&szlig;er Kraft. Dabei hatte er 1992 als Senator noch f&uuml;r die Regelung gestimmt. Was steckt dahinter?<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hat p&uuml;nktlich zum Fristende am Freitagabend verk&uuml;ndet, dass die Kennedy-Akten nun doch nicht vollst&auml;ndig freigegeben werden. Noch 1992 hatte Biden als Senator den JFK Records Act mitbeschlossen, nach dem s&auml;mtliche Beh&ouml;rdendokumente &uuml;ber die Untersuchung zum Kennedy-Attentat eigentlich schon 2017 h&auml;tten in der President John F. Kennedy Assassination Records Collection ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;ssen.<br>\nIn den letzten Jahren wurde nach und nach zwar rund 99 Prozent des Materials &ndash; zum Teil mit Schw&auml;rzungen &ndash; freigegeben, die lang erwartete Freigabe s&auml;mtlicher Dokumente aber wurde immer wieder mit fadenscheinigen Argumenten aufgeschoben. Im Rahmen eines &ldquo;Transparenzplans&rdquo; soll nun k&uuml;nftig das National Declassification Center &uuml;ber weitere Dokumente im Einzelfall entscheiden.<br>\nDie vollst&auml;ndige Offenlegung sei angeblich mit erkennbaren Sch&auml;den f&uuml;r die milit&auml;rische Verteidigung, Geheimdienstoperationen, die Strafverfolgung und die F&uuml;hrung von Au&szlig;enbeziehungen verbunden, die so schwerwiegend w&auml;ren, dass sie das &ouml;ffentliche Interesse an der Offenlegung &uuml;berwiegen.<br>\nDer einstige Ausschussvorsitzende Richter John R. Tunheim, der zwischen 1994 und 1998 Zugriff auf alle Akten hatte, h&auml;lt dies f&uuml;r Unsinn und hatte Biden im Dezember vehement zur Freigabe aufgefordert. Bereits beim freigegebenen Material ist nur schwer begr&uuml;ndbar, warum es &uuml;berhaupt jemals gesperrt gewesen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kennedy-Akten-bleiben-gesperrt-9205323.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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