{"id":100424,"date":"2023-07-05T10:03:44","date_gmt":"2023-07-05T08:03:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100424"},"modified":"2023-07-05T20:26:14","modified_gmt":"2023-07-05T18:26:14","slug":"koennen-wir-noch-optimistisch-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100424","title":{"rendered":"K\u00f6nnen wir noch optimistisch sein?"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Und w&uuml;sst&rsquo; ich, dass die Welt morgen untergeht, w&uuml;rde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen&ldquo; &ndash; ein Zitat, das Luther zugeschrieben und gern zitiert wird, aller Wahrscheinlichkeit nach <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/stammt-der-spruch-ueber-den-apfelbaum-gar-nicht-von-luther-14967938.html\">aber nicht von Luther stammt<\/a>. Aber macht die darin formulierte Haltung Sinn? Sollten wir trotz aller negativen Entwicklungen in der ganzen Welt zuversichtlich in die Zukunft schauen? Das ist das Thema des Buches <a href=\"https:\/\/shop.autorenwelt.de\/products\/die-postoptimistische-gesellschaft-von-jorg-phil-friedrich\">&bdquo;Die postoptimistische Gesellschaft&ldquo;<\/a> von <strong>J&ouml;rg Phil Friedrich<\/strong>. Unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> hat es f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen und stellt es vor.<br>\n<!--more--><br>\nSollte man heute noch lange Flugreisen machen? Oder ist das angesichts des Klimawandels moralisch verwerflich? Ist das Fahren eines gro&szlig;en SUV-Autos moralisch akzeptabel? Das sind Fragen, die sich der Privatjetflieger Friedrich Merz und der Porsche-Liebhaber Christian Lindner vermutlich gar nicht erst stellen. Aber es sind durchaus relevante Fragen, wenn man politisch ernsthaft versuchen will, der Menschheit auch weiterhin ein Leben auf der Erde zu erm&ouml;glichen. Und damit ist man dann auch sogleich beim Thema Freiheit: Wie weit m&uuml;ssen wir individuelle Freiheitsrechte einschr&auml;nken, damit die Erde f&uuml;r die Menschen bewohnbar und uns eine diverse Tier- und Pflanzenwelt erhalten bleibt?<\/p><p>Friedrich analysiert dieses Problem mit einem fiktiven Beispiel, der leidenschaftlichen Cabriofahrerin Alice, die es liebt, mit 200 Stundenkilometern &uuml;ber die Autobahn zu rasen (was FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner in einem Fernsehinterview ebenfalls als seine Leidenschaft outete). Nun wird sie sich aber durch die Debatten &uuml;ber den Klimawandel bewusst, dass ihre Leidenschaft sch&auml;dlich ist f&uuml;r das Klima, und das setzt einen Bewusstseinswandel in Gang:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Allm&auml;hlich kommt ihr der Gedanke, dass ihre ganze Vorstellung von Freiheit beim Autofahren eigentlich nicht von ihr selbst kam, sondern Produkt der Filmindustrie und der geschickten Werbung der Autoindustrie ist. Das kann Alice so hinnehmen, aber das Autofahren f&uuml;hlt sich jetzt anders an, ein St&uuml;ck des gro&szlig;en Freiheitsgef&uuml;hls ist abhandengekommen.&ldquo; (S. 169)\n<\/p><\/blockquote><p>Friedrich zieht daraus folgende Schlussfolgerung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Am Ende eines solchen Prozesses kann die Einsicht stehen, dass das, was man f&uuml;r Freiheit hielt, in Wirklichkeit nur die Illusion von Freiheit war, und das kann, in gr&ouml;&szlig;erem oder geringerem Ausma&szlig;, das Freiheitserlebnis im Nachhinein entwerten.&ldquo; (S. 169 &ndash; 170)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Es gibt keine falschen oder richtigen Bed&uuml;rfnisse<\/strong><\/p><p>Mit anderen Worten: Friedrich geht von &bdquo;falschen Bed&uuml;rfnissen&ldquo; in Bezug auf Freiheit aus. In dieser Argumentation steckt ein Denkfehler, den viele Philosophen machen. Denn: So wie es keinen objektiv &bdquo;guten&ldquo; oder &bdquo;schlechten&ldquo; Geschmack gibt, sondern nur den gesellschaftlich gepr&auml;gten Geschmack eines Milieus oder einer Klasse (siehe dazu &bdquo;Die feinen Unterschiede&ldquo; von Pierre Bourdieu), so gibt es auch keine objektiv &bdquo;richtigen&ldquo; oder &bdquo;falschen&ldquo; Freiheitsbed&uuml;rfnisse. Bed&uuml;rfnisse sind immer auch gesellschaftlich gepr&auml;gt. Man kann also nur dar&uuml;ber streiten, ob zum Beispiel das Freiheitsbed&uuml;rfnis von Friedrich Merz vern&uuml;nftig ist, der bekanntlich gern mit einem Privatjet reist. Mit anderen Worten: Es gibt keine richtigen oder falschen Freiheitsbed&uuml;rfnisse.<\/p><p>Die &bdquo;richtigen&ldquo; Freiheitsbed&uuml;rfnisse oder die Freiheitsanspr&uuml;che, die legitim sind, m&uuml;ssen gesellschaftlich ausgehandelt werden. Das unausgesprochene Menschenbild hinter der Argumentation von Friedrich ist, dass es &bdquo;echte&ldquo; oder &bdquo;wahre&ldquo; menschliche Bed&uuml;rfnisse gibt, die der menschlichen Natur entsprechen &ndash; und die wir entdecken w&uuml;rden, wenn wir unser &bdquo;wahres&ldquo; oder &bdquo;nat&uuml;rliches&ldquo; Ich lebten. Es gibt aber kein vorgesellschaftliches Ich. Die Pers&ouml;nlichkeit eines Menschen ist immer auch gef&uuml;llt mit gesellschaftlich produzierten Denkweisen, Anschauungen und Emotionen. Wenn heute zum Beispiel ein Mensch meint, er habe ein Problem, weil er dick ist, so w&auml;re ein Mensch vor hundert Jahren eher nicht auf diese Idee gekommen, weil es in seiner zeitgen&ouml;ssischen Gesellschaft keine oder nur eine geringe Rolle spielte.<\/p><p><strong>Richten sich die Medien an den Bed&uuml;rfnissen des Publikums aus?<\/strong><\/p><p>Es gibt noch einige andere Aussagen in dem Buch, die man als geradezu naiv einstufen muss. So schreibt Friedrich allen Ernstes in Zusammenhang mit den Gefahren einer Expertokratie durch Wissenschaftler in der Coronapolitik, dass die <em>Medienvielfalt<\/em> zumindest in Ans&auml;tzen und im Prinzip gew&auml;hrleiste, dass <em>unterschiedliche Thesen<\/em> (Hervorhebungen von mir; UB) und &Uuml;berzeugungen die Stimmungen in der Bev&ouml;lkerung und in den politischen Parteien auf allen Ebenen pr&auml;gen konnten.<\/p><p>Und man fragt sich, wo lebt der Autor, wenn er Folgendes schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der m&ouml;glichen Rolle einer vierten (&hellip;) Gewalt, die Politik und Wissenschaft kritisch begleitet, werden die Medien in diesem Moment (gemeint sind Krisen; UB) nicht gerecht, weil sich ihre Bed&uuml;rfnisse immer auch <strong>nach den Bed&uuml;rfnissen ihres Publikums<\/strong> ausrichten. (Anmerkung UB: Da k&ouml;nnen wir Mediennutzer uns ja gl&uuml;cklich sch&auml;tzen, dass die Medien so aufrichtig an unseren Bed&uuml;rfnissen interessiert sind.) Wenn das Publikum Eindeutigkeit und Vertrauen zu den Vertretern der Wissenschaft m&ouml;chte, versuchen die Medien selbstverst&auml;ndlich, solche Personen zu finden und das entsprechende Image zu unterst&uuml;tzen. In der Krise, das konnte man gerade in der Pandemie beobachten, haben weder Publikum noch Medien gro&szlig;es Interesse an der kritischen Begleitung des Expertendissenses, sondern vielmehr an der Vermittlung eindeutiger Erkenntnisse und Handlungsanweisungen. Dies gelingt dadurch, dass die Vertreter eines Konsensnetzwerkes aus relevanten Forschungsfeldern, die sich gegenseitig in ihren Thesen best&auml;tigen, als Stimmen der Wissenschaft pr&auml;sentiert werden, w&auml;hrend diejenigen, die au&szlig;erhalb dieses Konsenses stehen, als Au&szlig;enseiter und Fachfremde dargestellt werden.&ldquo; (S. 108 &ndash; 109)\n<\/p><\/blockquote><p>Als ich das las, dachte ich spontan: Wie w&auml;re es schlicht mit dem Versuch der Wahrheitsfindung durch demokratischen politischen bzw. wissenschaftlichen Streit? Die Wahrheitsfindung, so dachte ich wenigstens, ist doch das Ziel von Philosophen. Und J&ouml;rg Phil Friedrich ist ein Philosoph. Aber so eine Aussage ist f&uuml;r einen Philosophen mit wissenschaftlichem Anspruch eine, milde ausgedr&uuml;ckt, ausgesprochen seltsame Einsch&auml;tzung.<\/p><p><strong>Wie schaut Friedrich in die Zukunft?<\/strong><\/p><p>Friedrich sieht keinen Grund dazu zu glauben, dass die Probleme der Menschheit sich mit Wissenschaft und Technik l&ouml;sen und beherrschen lassen. Dies ist aus seiner Sicht ein unangebrachter Fortschrittsglaube. Darin stimme ich ihm zu. Um ein Beispiel zu nennen: Das Ersetzen von Verbrennungsmotoren durch Elektroantrieb wird die &ouml;kologischen Probleme nicht l&ouml;sen, sondern bringt neue Probleme mit sich. Erstens werden dadurch weiterhin gro&szlig;e Mengen von endlichen Ressourcen verbraucht (zum Beispiel die seltenen Erden), zweitens f&uuml;hrt der Abbau von seltenen Erden zu gro&szlig;en Umweltsch&auml;den. Eine nachhaltige &ouml;kologische L&ouml;sung w&auml;re der massive Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs und der weitgehende Verzicht auf individuellen Autoverkehr bzw. dessen Begrenzung auf Lieferfahrzeuge, Krankenwagen, Taxis usw. Trotzdem sieht Friedrich Grund zur Zuversicht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Im Gegensatz zum Optimismus, der darauf setzt, das Scheitern verhindern und den Erfolg dauerhaft sichern zu k&ouml;nnen, findet die Zuversicht auf gewisse Weise ihre St&auml;rke im Scheitern und bleibt misstrauisch gegen&uuml;ber dem Erfolg. Scheitern und Irrtum geh&ouml;ren zum menschlichen Umgang mit der Wirklichkeit dazu. Jedes Scheitern ist eine Erkenntnis, eine Einsicht in die Wirklichkeit, die Erfolge m&ouml;glich macht. Dabei wei&szlig; der zuversichtliche Mensch auch, dass kein Erfolg, kein Gelingen von Dauer ist, dass es Ursache eines neuen Scheiterns sein wird und dieses wiederum Chancen auf neues Gelingen er&ouml;ffnet.&ldquo; (S. 195 &ndash; 196)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Mir hat dieses Buch aus verschiedenen Gr&uuml;nden kein Lesevergn&uuml;gen bereitet. Das beginnt schon mit der Ausgangsthese, dass wir fr&uuml;her eine optimistische Gesellschaft gewesen seien, aber heute nicht mehr. Der Autor selbst sagt sogar, dass wir genau genommen schon in der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts keine optimistische Gesellschaft mehr gewesen seien, relativiert dies aber sogleich und schreibt, dass es durchaus Grund zum Optimismus gegeben habe, mit wissenschaftlich-technischen Mitteln die Probleme l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Als Beispiel nennt er das Verbot von FCKW-Treibhausgasen zum Schutz der Ozonschicht und kommt zu dem Ergebnis:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;All diese Erfahrungen gaben Grund f&uuml;r einen optimistischen Blick in die Zukunft, der mehr als blo&szlig;e Illusion oder Selbstt&auml;uschung war.&ldquo; (S. 13)\n<\/p><\/blockquote><p>Mir fallen in diesem Zusammenhang der Bericht des Club of Rome, das Waldsterben, Tschernobyl, die auch damals schon existierende Wachstumskritik wegen des enormen Ressourcenverbrauchs, die Kriegs&auml;ngste oder die Massenarbeitslosigkeit ein. Insofern scheint mir dieser Gegensatz zwischen einer fr&uuml;her optimistischen und heute pessimistischen Gesellschaft ein bisschen k&uuml;nstlich konstruiert zu sein. Hinzu kommt, dass der gesellschaftliche Standort eines Menschen da eine gro&szlig;e Rolle spielt. Die heute gr&ouml;&szlig;ten Pessimisten, die Klimaaktivisten, sind &uuml;berwiegend die S&ouml;hne und T&ouml;chter der wohlhabenden Bourgeoisie. Menschen aus den unteren Einkommensschichten interessieren sich oft gar nicht so sehr f&uuml;r den Klimawandel, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes andere Sorgen haben, n&auml;mlich wirtschaftlich zu &uuml;berleben.<\/p><p>Dann st&ouml;rte mich einiges, was den Stil angeht: Der Autor schreibt h&auml;ufig in der Wir-Form, was bei mir den Manipulationsverdacht erregt. Es klingt n&auml;mlich v&ouml;llig anders, wenn man sagt, &bdquo;Ich vertrete die Auffassung, dass&hellip;&ldquo;, oder schreibt, &bdquo;Wir werden auf diese Weise erkennen, warum es Grund zur Hoffnung gibt&ldquo;. (S. 18) Dieser Wir-Stil wurde stets von Sigmund Freud benutzt und ist wunderbar geeignet, dem Leser Thesen unterzuschieben, ohne dass dieser bemerkt, dass es nur eine These und keine Tatsache bzw. kein Beweis ist. Freud schrieb zum Beispiel gerne, &bdquo;Wir haben nun bewiesen, dass&hellip;&ldquo;, obwohl er nur etwas behauptet oder eine Sachlage interpretiert hatte.<\/p><p>Ein weiterer Punkt: Friedrich gendert und benutzt Ausdr&uuml;cke wie &bdquo;die Forschenden&ldquo;. Es h&auml;lt sich bei ihm allerdings noch in Grenzen mit dem Gendern und ist einigerma&szlig;en ertr&auml;glich, aber mich pers&ouml;nlich st&ouml;rt es. Es ist mir ein R&auml;tsel, wieso ein Autor seine eigenen Texte bewusst durch schlechtes Deutsch in der Qualit&auml;t herabsetzt. Wie gesagt: In diesem Fall ist es noch gerade ertr&auml;glich. Aber es gibt inzwischen viele Sachb&uuml;cher, die im Grunde nicht mehr lesbar sind aufgrund des Genderns. Deshalb halte ich es f&uuml;r wichtig, bei jeder Gelegenheit auf diese leserfeindliche Haltung der Verlage hinzuweisen, weil die sich scheinbar nicht im Geringsten f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse ihrer Kunden interessieren.<\/p><p>Daneben fand ich den Text sehr detailliert, beh&auml;big und langatmig. Und last but not least finde ich einige Aussagen inhaltlich fragw&uuml;rdig. Er schreibt zum Beispiel durchaus Interessantes &uuml;ber Verschw&ouml;rungstheorien, n&auml;mlich dass deren methodische Grundannahmen (nichts ist Zufall, alles hat einen Grund) mit denen der modernen Wissenschaft &uuml;bereinstimmen. Aber einen Gedanken habe ich in diesem Zusammenhang vermisst: n&auml;mlich, dass der aktuell inflation&auml;r gebrauchte Begriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; bzw. &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; ein politischer Kampfbegriff des Establishments ist, um unliebsame politische Meinungen zu isolieren und zu unterdr&uuml;cken &ndash; was im Endeffekt eine Bedrohung f&uuml;r die Demokratie ist (siehe dazu auf den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100100\">&bdquo;Keine Argumente, nur Kampfbegriffe&ldquo;<\/a>).<\/p><p>Mein Urteil kurz auf den Punkt gebracht: Mich hat dieses Buch nicht vom Hocker gehauen. Ich fand die Lekt&uuml;re eher m&uuml;hsam. F&uuml;r meinen Geschmack fehlt es dem Buch an Klarheit und Pr&auml;gnanz in den Aussagen, und es ist langatmig und umst&auml;ndlich geschrieben, was es mir auch sehr schwer machte, das Buch inhaltlich zu erfassen.<\/p><p><em>J&ouml;rg Phil Friedrich: Die postoptimistische Gesellschaft. Warum es keinen Grund f&uuml;r Optimismus gibt &ndash; und was dennoch Hoffnung macht auf ein gutes Leben, Herder Verlag 2023, 208 Seiten, 21 Euro.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Und w&uuml;sst&rsquo; ich, dass die Welt morgen untergeht, w&uuml;rde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen&ldquo; &ndash; ein Zitat, das Luther zugeschrieben und gern zitiert wird, aller Wahrscheinlichkeit nach <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/stammt-der-spruch-ueber-den-apfelbaum-gar-nicht-von-luther-14967938.html\">aber nicht von Luther stammt<\/a>. Aber macht die darin formulierte Haltung Sinn? Sollten wir trotz aller negativen Entwicklungen in der ganzen Welt zuversichtlich in die Zukunft<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100424\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":100425,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[165,208,161],"tags":[2472,441,1848,1386,2037],"class_list":["post-100424","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-rezensionen","category-wertedebatte","tag-expertokratie","tag-freiheit","tag-nachhaltigkeit","tag-wissenschaftlich-technischer-fortschritt","tag-zukunftsangst"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/230705_Buch-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100424"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100424\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100469,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100424\/revisions\/100469"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/100425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=100424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=100424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}