{"id":100502,"date":"2023-07-07T10:00:25","date_gmt":"2023-07-07T08:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100502"},"modified":"2023-07-11T07:28:27","modified_gmt":"2023-07-11T05:28:27","slug":"deutschlands-drohender-abstieg-wertebasierte-feministische-aussenpolitik-wichtiger-als-wirtschaftliche-kooperation-mit-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100502","title":{"rendered":"Deutschlands drohender Abstieg: \u201ewertebasierte, feministische Au\u00dfenpolitik\u201c wichtiger als wirtschaftliche Kooperation mit China"},"content":{"rendered":"<p>Beim Besuch des chinesischen Premierministers Li Qiang Ende Juni 2023 in Deutschland wurden Verhandlungen mit der Wirtschaft, f&uuml;r den Klimaschutz und zu Win-win-Kooperationen gef&uuml;hrt. Doch die Realit&auml;t steht dazu im Gegensatz. So zeigte der dreit&auml;gige Besuch der gr&uuml;nen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock im April 2023 die Abh&auml;ngigkeit der deutschen Au&szlig;enpolitik von den USA und das drohende Abrutschen Deutschlands als Verhandlungsmacht. Von <strong>Christian Wagner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4272\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-100502-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=100502-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230710_Deutschlands_drohender_Abstieg_wertebasierte_feministische_Aussenpolitik_wichtiger_als_wirtschaftliche_Kooperation_mit_China_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Li Qiang erkl&auml;rte bei der Zusammenkunft mit Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier am 19. Juni die hohe Relevanz gemeinsamer Entwicklungen, Sicherheiten und Stabilit&auml;t. Es geht um Zusammenarbeit. F&uuml;r die chinesische Kultur sind jedoch Taten weit wichtiger als Worte. So kam es in Folge seiner Reise zu einem Treffen mit rund 30 Vertretern der deutschen und chinesischen Wirtschaft. Mit dabei waren Siemens, Volkswagen, Mercedes Benz, MBW, Schaeffler, BASF, Covestro, Wacker Chemie, Merck, SAP und Allianz. Es gab intensive Gespr&auml;che &uuml;ber eine weitere &Ouml;ffnung seitens Chinas und auch Vertragsschl&uuml;sse, die f&uuml;r viele weitere Jahre in Deutschland und China Arbeitspl&auml;tze sichern, Auftr&auml;ge generieren und somit Wohlstand und Stabilit&auml;t f&ouml;rdern. Chinas Erfolg ist von Reformen gekennzeichnet. Deshalb versperrt sich China auch ausdr&uuml;cklich nicht vor konstruktiven Gespr&auml;chen, die Entwicklungen f&ouml;rdern und somit das Leben der Menschen verbessern &ndash; und das gerade in Zeiten, die von Krisen und Unsicherheiten gekennzeichnet sind. Ungl&uuml;cklicherweise werden solche Projekte und k&uuml;nftige Synergien von der deutschen Regierung aktiv und entgegen der Volks- und Wirtschaftsinteressen sabotiert.<\/p><p>So besuchte nur wenige Monate vorher, am 13. April 2023, die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock erstmalig China. Kurz vor dem Flug machte sie klar, dass sie &bdquo;keine Abstriche in ihrer werteorientierten Au&szlig;enpolitik in Peking machen wolle&ldquo;. Als &uuml;berzeugte antirussische Transatlantikerin forderte Baerbock China dazu auf, seinen Einfluss auf Moskau geltend zu machen und den russischen &bdquo;Angriffskrieg&ldquo; zu verurteilen. Beim Zusammentreffen mit dem chinesischen Au&szlig;enminister Qin Gang kam es am n&auml;chsten Tag wenig &uuml;berraschend zu einem maximalen Konfrontationskurs. So sprach sie mehrere Minuten lang vor der gesamten Presse &uuml;ber Taiwan, von &bdquo;Menschenrechten und Unterdr&uuml;ckung von Minderheiten&ldquo;. Sie wies darauf hin, dass dies auch das &bdquo;Interesse der Deutschen Wirtschaft&ldquo; sei. Qin Gang wies dies deutlich zur&uuml;ck:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Was China am wenigsten braucht, ist ein Lehrmeister aus dem Westen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In Xinjiang gehe es zudem um Radikalismus und Separatismus ausl&auml;ndischer antichinesischer Kr&auml;fte. Der chinesische Au&szlig;enminister betonte ebenso, dass beide Staaten L&auml;nder der Vernunft und Denker sind und deshalb konstruktiv statt konfrontativ zusammenarbeiten k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Gr&uuml;ne NATO-Krieger gegen China und Russland<\/strong><\/p><p>Die Position der gr&uuml;nen Ideologie zu vertreten und mit aller Kraft durchzusetzen, auch wenn es den Verlust von Kooperationen, Frieden und sogar Leben bedeutet, geschieht nicht unversehens. Es entspricht genau den au&szlig;enpolitischen Positionen von Baerbocks Partei, die in Deutschland zu den aggressivsten Agitatoren gegen China und Russland geh&ouml;rt. So konnte man z.B. im Parteiprogramm der Gr&uuml;nen von 2021 die Haltung zur Volksrepublik nachlesen. Die Partei stellte sich dort als wichtigste Aufgabe, Chinas interne Angelegenheiten wie Tibet, Xinjiang, Hongkong und Taiwan zu insultieren.<\/p><p>Auf Grundlage dieser Ausrichtung hat Wirtschaftsminister Robert Habeck Ende 2022 ein vertrauliches 100-seitiges Strategiepapier ausarbeiten lassen, um die Zusammenarbeit mit China zu reduzieren. Deutschland sei zu abh&auml;ngig von China und solle stattdessen mehr mit &bdquo;demokratischen&ldquo; Partnern handeln. Dazu wurden im M&auml;rz 2023 bereits erste Schritte aus diesem Strategiepapier umgesetzt. Robert Habeck will die Ausfuhr bestimmter deutscher Waren nach China beschr&auml;nken und den Zugang chinesischer Unternehmen wie Huawei zum deutschen 5G-Markt einschr&auml;nken. Nun werden auch Export- und Investitionsbeschr&auml;nkungen gepr&uuml;ft, wie es sie in den Vereinigten Staaten bez&uuml;glich Chinas bereits gibt.<\/p><p><strong>Deutsche Wirtschaft braucht China<\/strong><\/p><p>Gegen diese wahnsinnige und selbstzerst&ouml;rerische Politik gibt es in Deutschland Widerstand &ndash; auch in der Politik, aber vor allem in der deutschen Wirtschaft. So bewertete Michael Schuhmann, Vorstandsvorsitzender des &bdquo;Bundesverbands f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung&ldquo;, die Entscheidungen Habecks bez&uuml;glich der Exportbeschr&auml;nkungen als sch&auml;digend f&uuml;r die deutsche Wirtschaft. Es m&uuml;sse mit Gegenreaktionen gerechnet werden. Auch Volkswagen als gr&ouml;&szlig;ter deutscher Handelspartner wird weiter in China investieren. Die Prognose f&uuml;r 2023 sch&auml;tzt einen Umsatz von 45,17 Milliarden Euro. Weltweit gibt es kein Land, in dem Volkswagen mehr Umsatz generiert. BASF, der gr&ouml;&szlig;te Chemieinvestor in China, hatte 2015 einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro. 2022 hat BASF in Zhanjiang einen neuen Produktionsstandort mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von zehn Milliarden Euro er&ouml;ffnet und plant laut BASF-Chef Martin Bruderm&uuml;ller weitere langfristige Kooperationen. Selbst Baerbock besuchte am ersten Tag ihres Aufenthalts in China das ans&auml;ssige deutsche Windkraftunternehmen Flender Ltd., und dort erkl&auml;rte man ihr die herausragende Bedeutung des chinesischen Marktes f&uuml;r die deutsche Wirtschaft.<\/p><p>Die Unternehmer, die nun im Juni beim Treffen mit dem Premier Li teilnahmen, sagten vielmehr, dass sie die Zusammenarbeit in Bereichen wie Innovationen, digitale Wirtschaft und gr&uuml;ne Entwicklung vertiefen wollen. Sie wollen gegenseitigen Nutzen, Win-win-Ergebnisse und gemeinsame Entwicklung erreichen und die derzeitigen, durch gr&uuml;ne Politik geschaffenen Risikofaktoren eher reduzieren. Innerhalb Chinas fanden w&auml;hrend der Pandemie zudem massive Reformen im Bereich des Rechtsstaats statt. Es gab ein Opening Up in der Agrarindustrie, wodurch nun ausl&auml;ndische Unternehmen mit lokalen Landkollektiven kooperieren k&ouml;nnen, sowie einfache Darlehensvergabe durch Banken. So wird absehbar sein, ob die deutsche Wirtschaft in der chinesischen Agrarindustrie in den n&auml;chsten Jahren Vorreiter werden kann oder ob andere Staaten die Initiative ergreifen.<\/p><p><strong>Einfluss der USA auf Deutschland und die EU<\/strong><\/p><p>Die absteigende Hegemonialmacht USA eskaliert ihren Wirtschaftskrieg gegen das aufsteigende China zunehmend. Deshalb werden die &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; der USA dazu gedr&auml;ngt, sie bei diesem geopolitischen Konflikt zu unterst&uuml;tzen, auch wenn dies ihren eigenen Interessen schadet. Um dies durchzusetzen, haben die USA transatlantische Einflussgruppen in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern. In Deutschland sind dies, neben weiten Teilen der Massenmedien, vor allem Parteien wie die Gr&uuml;nen und die FDP. Doch nicht nur Europa ist bei der Chinapolitik zerstritten. Auch die aktuelle deutsche Regierung hat keine klare Linie. Scheinbar versucht der deutsche Bundeskanzler mit Teilen seiner Partei SPD, trotz massiven Drucks der Medien und Koalitionspartner die komplette Deindustrialisierung und Zerst&ouml;rung der deutschen Wirtschaft zumindest hinauszuz&ouml;gern. Bundeskanzler Scholz sagte beim Treffen mit dem Premier Li, dass Deutschland nicht den Weg der Antiglobalisierung einschlagen, an seiner offenen Politik festhalten, die Zusammenarbeit mit China weiter verst&auml;rken und die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit nach der COVID-Pandemie beschleunigen m&ouml;chte. Deutschland sei bereit, die Probleme in der bilateralen Zusammenarbeit durch Kommunikation und Dialog mit China zu l&ouml;sen. Es scheint innerhalb der Koalition noch Positionen zu geben, die im Sinne des Volkes und der Wirtschaft handeln wollen und auch US-Kr&auml;ften entgegenlenken.<\/p><p><strong>Brasiliens Pr&auml;sident Lula zeigte im April Deutschlands Abstieg auf der Weltb&uuml;hne<\/strong><\/p><p>Zeitgleich mit dem Besuch der deutschen Au&szlig;enministerin traf Brasiliens Pr&auml;sident Lula den chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping. Lula wurde in der ehrenwerten Halle des Volkes der chinesischen Hauptstadt empfangen. Brasilien und China wollen enger kooperieren und gaben 15 neue Abkommen beider L&auml;nder mit einem Investitionsvolumen von rund 900 Millionen Euro bekannt. Dazu z&auml;hlen auch ein Besuch von Huawei und Kooperationen mit dem Technologiekonzern &ndash; w&auml;hrend Deutschland Kooperationen mit Huawei k&uuml;nftig meiden will. Der Besuch Baerbocks wird dabei von dem Besuch Lulas in s&auml;mtlichen Medien &uuml;berschattet und zeigt den deutlichen Wandel der neuen Weltordnung. So wurde Deutschland fr&uuml;her als gr&ouml;&szlig;ter Industrienation Europas h&ouml;chste Priorit&auml;t und Respekt bei Besuchen gegeben, insbesondere f&uuml;r die klare neutrale Haltung und Nichteinmischung in interne Angelegenheiten &ndash; genau das, was der chinesische Au&szlig;enminister als &bdquo;L&auml;nder der Vernunft und Denker&ldquo; bezeichnete. Deutschland war vielmehr f&uuml;r ein hohes Ma&szlig; an diplomatischer Sensibilit&auml;t und zeitgleich f&uuml;r wirtschaftliche Kooperationen bekannt. Dies bot Deutschland besonderen Verhandlungsspielraum, auch f&uuml;r konstruktive Kritik. Doch nun schwindet der Einfluss Deutschlands auf der Weltb&uuml;hne, und deutsche Besuche werden zweitrangig. Dies liegt nicht zuletzt an der &bdquo;wertebasierten Au&szlig;enpolitik&rdquo;, Einmischung in interne Angelegenheiten und Entkoppelung wirtschaftlicher Kooperationen &ndash; im Sinne der US-Interessen.<\/p><p><strong>Baerbocks Ahnungslosigkeit &uuml;ber China blamiert Deutschland<\/strong><\/p><p>Die Ermahnung zum Schutz von Menschenrechten trifft nicht grundlos auf Widerstand des chinesischen Volkes. In China geht es um mehr als nur um das Individuum. So wird jeder Mensch als Teil eines Kollektivs gesehen, schon seit Tausenden von Jahren. Entsprechend sieht es die Kommunistische Partei von China mit seinen 90 Millionen Mitgliedern als ihre Hauptpflicht, das Leben der Menschen zu verbessern.<\/p><p>2021 ver&ouml;ffentlichte die Weltbank, dass die KPC seit 1980 &uuml;ber 800 Millionen Menschen aus der Armut befreit hat. Beim Besuch des Autors von l&auml;ndlichen Regionen wie in Baoding (Hebei) erz&auml;hlen die Bewohner, wie der Staat kostenlos H&auml;user gebaut hat, Ackerland mit modernen Technologien und Verfahren bewirtschaften lie&szlig;, die Menschen ausbildete und gleichzeitig die Natur besch&uuml;tzt und gepflegt hat. Die neue Sch&ouml;nheit f&uuml;hrte sogar zu einem gro&szlig;en Tourismusboom. Im Bereich der Inklusion arbeiten 43 chinesische Ministerien und Abteilungen eng zusammen, um den 83 Millionen Menschen mit Behinderungen zu helfen. So haben nach Zahlen der Chinesischen Behindertenf&ouml;deration allein 2019 10,5 Millionen Frauen neue Wohnungen und Gesundheitseinrichtungen erhalten. Ein weiteres Beispiel aus t&auml;glicher Praxis ist die Massage durch blinde Menschen. So sind die am h&ouml;chsten bezahlten Masseure Blinde mit besten Empfehlungen. In China gibt es 56 ethnische Minderheiten. Um sie zu sch&uuml;tzen, ihre Kulturen zu wahren und die Entwicklung zu f&ouml;rdern, erhalten sie vereinfachten Zugang zu &ouml;ffentlichen Einrichtungen oder Jobs. China investiert massiv, um im gesamten Land mehr &uuml;ber seine Kulturen aufzukl&auml;ren. So ist eine ethnische Minderheit die der Uiguren. Um an Universit&auml;ten zugelassen zu werden, brauchen sie bspw. eine geringere Punktzahl in den Zulassungspr&uuml;fungen als Han-Chinesen, die ca. 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmachen.<\/p><p>Kein Chinese in China wird sagen, dass China bereits ein entwickeltes Land ist und alle Ziele erreicht sind. Vielmehr sehen sich Chinesen selbst noch als Entwicklungsland, in dem noch unglaublich viel getan werden muss. Wenn Kritik aus dem Westen kommt, ohne die Vorg&auml;nge im Inland zu verstehen, schwindet der Respekt vor den Kompetenzen. Baerbock zeigte nun solch eine Inkompetenz der Bundesregierung auf und blamiert Deutschland.<\/p><p><strong>Deutschlands d&uuml;stere Zukunft in der neuen multipolaren Weltordnung<\/strong><\/p><p>Der Besuch der deutschen Au&szlig;enministerin zeigt deutlich, dass der interne Konflikt Deutschlands zwischen den Interessen der deutschen Industrie und der &bdquo;wertebasierten, feministischen&ldquo; gr&uuml;nen Au&szlig;enpolitik zunimmt. Ihre &Auml;u&szlig;erungen, nach denen die deutsche Wirtschaft &auml;hnliche wertebasierte Politik verfolge, entspricht nicht den Gegebenheiten. Vielmehr wird die Industrie weiterhin Wege der Kooperation suchen.<\/p><p>Die multipolare Weltordnung ist eingetreten, und die Europ&auml;er haben die Wahl:<\/p><p>Die Erste ist die der Kooperation. Das bedeutet Frieden und Wohlstand aller V&ouml;lker der Welt. Die Bedingungen daf&uuml;r sind Respekt auf Augenh&ouml;he, Nichteinmischung in interne Angelegenheiten und vor allem Respekt vor anderen Kulturen, statt sie zu belehren, wie einst die Kolonialherren der Welt die Zivilisation &bdquo;gelehrt&ldquo; haben.<\/p><p>Die zweite Option ist wirtschaftliche und politische Isolation und Selbstzerst&ouml;rung statt Kooperation. Entscheidend wird dabei sein, ob sich die EU, und vor allem einige gr&ouml;&szlig;ere EU-Staaten, aus der Abh&auml;ngigkeit von den USA befreien und diese durch eine eigenst&auml;ndige Au&szlig;en-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik im Interesse der eigenen Bev&ouml;lkerung ersetzen k&ouml;nnen. Kurzfristig ist jedoch nicht von einem Wandel auszugehen, schlie&szlig;lich haben zumindest in Deutschland die transatlantische antideutsche gr&uuml;ne Partei, aber auch die FDP Regierungsverantwortung.<\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ xtock<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98342\">&bdquo;Da&szlig; (&hellip;) kein Chinese mehr es wagt, einen Deutschen scheel anzusehen&ldquo; &ndash; Randnotizen zum Umgang mit China<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96479\">&bdquo;&Uuml;berm&uuml;tiger als ein Pentagon-General&ldquo; &ndash; Wie Asien Baerbocks China-Besuch sieht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96587\">Macron in China, Hysterie im Westen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95591\">Warum sollte China ein Feind sein?<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/1fd09e34aab242ccba55415c29939816\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Besuch des chinesischen Premierministers Li Qiang Ende Juni 2023 in Deutschland wurden Verhandlungen mit der Wirtschaft, f&uuml;r den Klimaschutz und zu Win-win-Kooperationen gef&uuml;hrt. 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