{"id":100610,"date":"2023-07-07T14:00:41","date_gmt":"2023-07-07T12:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100610"},"modified":"2023-07-10T14:56:34","modified_gmt":"2023-07-10T12:56:34","slug":"jaccuse-ihr-seid-mitschuldig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100610","title":{"rendered":"J\u2019accuse &#8211; Ihr seid mitschuldig!"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat die israelische Armee das Fl&uuml;chtlingslager Jenin und angrenzende Teile der Stadt Jenin regelrecht in Schutt und Asche gelegt. Zw&ouml;lf junge Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet, vier davon noch keine 18: Teenager, halbe Kinder. Verletzte gab es &uuml;ber 140, darunter wohl mindestens 20 Schwerverletzte in kritischem Zustand. Was genau ist passiert: In den fr&uuml;hen Morgenstunden begann der Angriff der israelischen Armee gegen das Fl&uuml;chtlingslager Jenin. Zwei Tage lang war dort die H&ouml;lle los f&uuml;r die knapp 20.000 Menschen, die dort hausen m&uuml;ssen, nachdem Israel sie 1948 aus ihrer Heimat im heutigen Staat Israel vertrieben hat. Die Armee griff mit bewaffneten Drohnen (Killerdrohnen, falls dieser Begriff auf Deutsch gebr&auml;uchlich ist) aus der Luft an und r&uuml;ckte mit &uuml;ber 150 gepanzerten Armeefahrzeugen ins Lager ein. Von <strong>Helga Baumgarten<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSachkundige (wie Anshel Pfeffer von der Zeitung <em>Haaretz<\/em>) nennen die &bdquo;Operation Haus und Garten&ldquo; &ndash; so der zynische Name f&uuml;r diesen Angriff &ndash; eine &bdquo;Textbuch-Demonstration&ldquo; f&uuml;r &bdquo;urban warfare&ldquo; oder Stadtkrieg. Israel &uuml;bt also, wie immer wieder in Gaza, an den Menschen in Pal&auml;stina, um die &Uuml;berlegenheit seiner Waffen und seiner Milit&auml;rstrategie und -taktik vor der Welt zu demonstrieren. <\/p><p>Die Armee, so ihre Darstellung des Angriffs auf Jenin, habe 300 K&auml;mpfer in einem dichtbesiedelten Fl&uuml;chtlingslager konfrontieren m&uuml;ssen. Um das in solchen Situationen unvermeidliche Blutbad zu verhindern, habe sie zuerst die &bdquo;Kommando-Zentren&ldquo; der Bewaffneten gezielt mit Drohnen bombardiert. Danach sei die Armee von vier Seiten gleichzeitig ins Lager eingedrungen: insgesamt mehr als 1000 Soldaten (inzwischen berichtet die israelische Presse sogar von 2000 Soldaten &uuml;ber zwei Tage) aller Spezialeinheiten, die Israels Armee zur Verf&uuml;gung stehen, von der Infanterie mit den gef&uuml;rchteten Golani-Einheiten &uuml;ber Ingenieure, Geheimdienstleute bis hin zu AI-Spezialisten. Amira Hass (ebenfalls <em>Haaretz<\/em>) spricht von einem regelrechten Science-Fiction-Angriff. Das HQ, das die Armee ganz in der N&auml;he von Jenin errichtet hatte, war in direkter und ununterbrochener Verbindung mit allen am Angriff beteiligten Gruppen und konnte in Echtzeit verfolgen, was vor Ort passierte.<\/p><p>Ihr Ziel pr&auml;sentiert die Armee in Israel selbst und f&uuml;r die internationale Gemeinschaft fast unschuldig: Es gehe nur darum, Terroristen zu verhaften oder, falls unvermeidbar, zu t&ouml;ten, Waffenlager zu finden und auszunehmen, Labore zur Herstellung von Sprengk&ouml;rpern oder Waffen zu zerst&ouml;ren. Zivilisten w&uuml;rden gesch&uuml;tzt (mit der Einschr&auml;nkung: so weit wie m&ouml;glich &ndash; &bdquo;Kollateralschaden&ldquo; sei unvermeidlich), und man wolle schlicht den Staat Israel und seine Bewohner verteidigen und allen Schaden von ihnen abwenden.<\/p><p>Die internationale Gemeinschaft &ndash; allen voran die USA, sekundiert von Europa mit Deutschland an der Spitze &ndash; unterst&uuml;tzt dieses &bdquo;Recht auf Selbstverteidigung&ldquo; ohne jeden Vorbehalt. Sie vergisst dabei geflissentlich, dass Jenin in seit 1967 von Israel besetztem Gebiet liegt, dass Israel dort in Verletzung internationalen Rechtes in kolonialistischer Manier Siedlungen f&uuml;r seine Staatsb&uuml;rger gebaut hat und von der Armee sch&uuml;tzen l&auml;sst und, nicht zuletzt, dass Israel jede Friedensl&ouml;sung mit den Pal&auml;stinensern bis heute systematisch verweigert hat. <\/p><p>Wie werden Angriffe wie dieser Letzte auf Jenin von der pal&auml;stinensischen Gesellschaft wahrgenommen? Ihre Erfahrungen mit der israelischen Besatzung, vor allem in den vergangenen 30 Jahren, sind bestimmt von Landraub in immer neuen Formen, von Siedlungsexpansion, Neubau von Siedlungen, Angriffen gegen die Menschen, wo immer sie sind, durch die Armee und durch extremistische Siedler, und immer wieder viel zu viele Tote und Verletzte. Vor allem aber gibt es keine politischen Perspektiven mehr.<\/p><p>Dagegen hat die derzeitige Regierung Netanyahu mit den Ministern Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich und Siedlerf&uuml;hrern wie Yossi Dagan sehr klare Perspektiven. Ihr Ziel ist es, Siedlungen zu expandieren und das dadurch kontrollierte Land zu annektieren. Die Siedler, &bdquo;die Herren des Landes&ldquo;, als die sie sich auch geb&auml;rden, betrachten das Westjordanland, das sie Jud&auml;a und Samaria nennen, als ihnen von Gott gegebenes Land. <\/p><p>Pal&auml;stinensische Ortschaften dort, wie z.B. Huwara s&uuml;dlich von Nablus, m&uuml;ssen, so Smotrich (selbst Siedler), ausradiert werden &ndash; nicht von einzelnen Siedlern, sondern von staatlicher Seite. Itamar Ben Gvir, ebenfalls ein Siedler sowie ein Anh&auml;nger des offen rassistischen Meir Kahane (Ben Gvir wurde in Israel als Mitglied in einer terroristischen Organisation, Kahanes Kach, verurteilt und deshalb z.B. nicht in die Armee aufgenommen. Inzwischen ist er zum Minister f&uuml;r nationale Sicherheit aufgestiegen!), hat klare Forderungen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen das Land Israel besiedeln und parallel einen gro&szlig;angelegten milit&auml;rischen Angriff starten, H&auml;user sprengen, Terroristen ermorden, nicht einen oder zwei, sondern Dutzende, Hunderte und falls n&ouml;tig Tausende.&ldquo; <\/p><p>Zwischen 2017 und 2021, also noch unter der vorhergehenden Regierung Bennett\/Lapid bzw. fr&uuml;heren Regierungen unter Netanyahu, wurden 50 neue sogenannte Siedlungs-&bdquo;Outposts&ldquo; errichtet, zwar ohne offizielle staatliche Genehmigung, aber unter st&auml;ndigem Schutz der Armee und der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur durch den Staat. Sie waren in der Lage, mehr als 10.000 Hektar pal&auml;stinensischen Landes unter ihre Kontrolle zu bringen, vor allem mit ihren gro&szlig;en Herden von Schafen und K&uuml;hen, die viel Land brauchen, durch die Besetzung von Wasserquellen und immer wieder durch direkte Gewalt gegen pal&auml;stinensische Bewohner, Bauern und Hirten, deren Schafe entweder gestohlen oder oft auch get&ouml;tet werden.<\/p><p>Alle Siedlungen, nicht nur die 50 neuen &bdquo;Outposts&ldquo;, alle etwa 300 Siedlungen in der Westbank versto&szlig;en gegen internationales Recht, und ihr Bau konstituiert ein Kriegsverbrechen, das vom Internationalen Strafgerichtshof verfolgt werden m&uuml;sste. <\/p><p><strong>Internationale Reaktion auf Jenin<\/strong><\/p><p>Aber die internationale Reaktion auf Jenin klammert jeden nur entfernten Hinweis auf die Besatzung und auf ihre Kriegsverbrechen, ihren t&auml;glich demonstrierten Rassismus, ihre ununterbrochene Gewalt gegen die Gesellschaft unter ihrer Herrschaft systematisch aus. Sie &uuml;bt lediglich verhaltene verbale Kritik. Sie fordert &ndash; nach M&ouml;glichkeit &ndash; die Versorgung von Verletzten und den freien Zugang von Krankenwagen, um Verletzte ins Krankenhaus zu bringen. Das ist alles. Nur die Organisation &bdquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&ldquo; ist eine Ausnahme. Ihre Vertreterin im besetzten Pal&auml;stina war fast direkt nach Beginn des israelischen Angriffs vor Ort und redete Tacheles in den arabischen Satellitensendern, allen voran <em>al-Jazeera<\/em>.<br>\nDurch Berichte in der israelischen Presse wissen wir, dass sowohl die USA als auch Europa und Deutschland vom bevorstehenden Angriff auf Jenin informiert wurden. Sie gaben, so ist zu lesen, ihre stillschweigende Zustimmung.<\/p><p>Ganz anders ist die internationale Reaktion auf den Anschlag eines jungen Pal&auml;stinensers aus dem S&uuml;den der Westbank. In der israelischen Metropole Tel Aviv fuhr er in einem Auto mit Hochgeschwindigkeit auf eine Bushaltestelle. Er verletzte mehrere Menschen, griff noch einige weitere mit dem Messer an, ehe er von einem bewaffneten israelischen Zivilisten erschossen wurde. Insgesamt gab es acht Verletzte. <\/p><p>Alle westlichen Staaten bekunden ihr Entsetzen.  &bdquo;Den heutigen Terroranschlag in Tel Aviv verurteilen wir auf das Sch&auml;rfste. Israel hat wie jeder Staat das Recht, sich gegen Terror zu verteidigen&ldquo;, so das Ausw&auml;rtige Amt (AA) aus Berlin. Wenn es um Jenin geht, klingt es v&ouml;llig anders:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Bei der seit zwei Tagen andauernden israelischen Milit&auml;roperation im Fl&uuml;chtlingslager Dschenin muss das v&ouml;lkerrechtliche Prinzip der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit gewahrt bleiben. Der Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten muss immer oberstes Gebot sein, und ein ad&auml;quater Zugang f&uuml;r humanit&auml;re Helfer und Helferinnen sichergestellt werden.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Das l&auml;sst nur einen Schluss zu: Pal&auml;stinenser in Jenin, die M&auml;nner, Frauen und Kinder dort sind es offensichtlich nicht wert, dass man sich <strong>wirklich<\/strong> um sie sorgt. Zwar spricht das AA von Zivilistinnen und Zivilisten, aber dass die israelische Armee ebendiese Menschen systematisch und r&uuml;cksichtslos angreift, dass diese &bdquo;Milit&auml;roperation&ldquo; offensichtlich ein Kriegsverbrechen konstituiert, wie UN-Menschenrechtsvertreter anklagen, das sieht das von Frau Baerbock geleitete Ministerium nicht. Sie sieht auch nicht, dass Israels Angriff &bdquo;eine kollektive Bestrafung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung&ldquo; ist. <\/p><p>Ihre Sorge um die Frauen in Jenin ist also eher gering, falls sie sich &uuml;berhaupt um sie sorgt. Der Westen, Deutschland, Europa und die USA, folgen kritiklos dem israelischen Narrativ, nach dem Pal&auml;stinenser, eigentlich alle Pal&auml;stinenser &ndash; inklusive der pal&auml;stinensischen Frauen und Kinder &ndash; , Terroristen sind und waren (und wohl auch bleiben!) oder, wie pr&auml;zise von israelischer Seite formuliert wird, dass sie &bdquo;eine kollektive Sicherheitsbedrohung&ldquo; (&bdquo;collective security threat&ldquo;) darstellen.<\/p><p>Im September 1993 begr&uuml;&szlig;ten Pal&auml;stinenser unter der Besatzung, die PLO (ihre politische Vertretung &ndash; damals noch unter der F&uuml;hrung von Yasir Arafat),  ja die gesamte internationale Gemeinschaft den Osloer Prozess mit vielen positiven Erwartungen. Alle hofften auf ein Ende der Besatzung, die Errichtung eines pal&auml;stinensischen Staates und auf dieser Basis einer Zweistaatenl&ouml;sung endlich Frieden. <\/p><p>Der Osloer Prozess implizierte den Stopp sowie den sukzessiven Abbau des illegalen israelischen Siedlungsbaus in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten. Genau das Gegenteil trat ein. Israel expandierte seine Siedlungen konstant, und in den f&uuml;nf Jahren &Uuml;bergangszeit bis zur abschlie&szlig;enden Umsetzung der Zweistaatenl&ouml;sung verdoppelte sich die Zahl der Siedler. Israelische Kriegsverbrechen &ndash; denn Siedlungsbau in besetztem Gebiet konstituiert ein Kriegsverbrechen &ndash; wurden also kontinuierlich weitergef&uuml;hrt.<\/p><p>Aber die internationale Gemeinschaft, angef&uuml;hrt von den USA unter Joe Biden, setzt ihr verlogenes Festhalten an der Zweistaatenl&ouml;sung weiter fort &ndash; eine L&ouml;sung, an die keiner glaubt, am wenigsten die USA und der gesamte Westen. In der Zwischenzeit werden die Pal&auml;stinenser mit eher geringen Summen unterst&uuml;tzt, besser regelrecht bestochen, um stillzuhalten, den israelischen Siedlerkolonialismus schlicht und vor allem ohne jeglichen Widerstand zu ertragen, vielleicht hier und da verbale Kritik zu &uuml;ben.<\/p><p>Aber die Gewalt geht weiter, die Besatzungsgewalt mit Siedlerkolonialismus und dem st&auml;ndig weiteren Ausbau eines Apartheidstaates, mit immer neuen Kriegsverbrechen. <\/p><p>Wer kann so leben? Mit aller Verzweiflung b&auml;umen sich die Pal&auml;stinenser auf gegen diese Gewalt, gegen die immer neuen Angriffe von Siedlern und Armee. Sie demonstrieren und sie &uuml;ben hier und da bewaffneten Widerstand, gegen die Armee und die kolonialistischen Siedler. In einzelnen F&auml;llen greifen sie auch israelische Zivilisten und Bewaffnete an in Israel in den Grenzen von 1967 &ndash; also vor dem Junikrieg, der das israelische Besatzungsregime &uuml;ber Ost-Jerusalem, die Westbank und den Gazastreifen errichtete.<\/p><p>Alle aber sind sich dar&uuml;ber einig: Sie bleiben vor Ort, sie bewegen sich nicht weg, sie sind nicht bereit aufzugeben: bis Israel erkennt und einsieht, dass es der pal&auml;stinensischen Gesellschaft eine politische L&ouml;sung anbieten muss, damit die israelische Gesellschaft &ndash; genau wie die pal&auml;stinensische &ndash; in Frieden leben kann. Das aber hei&szlig;t, dass statt des real existierenden Apartheidstaates ein Staat mit gleichen Rechten f&uuml;r alle Menschen zwischen Mittelmeer und Jordantal aufzubauen ist, in welcher Konstruktion auch immer&hellip; <\/p><p>Die M&ouml;glichkeiten liegen auf der Hand. Die Bereitschaft seitens Israels und bis dato auch der Mehrzahl der israelischen Bev&ouml;lkerung fehlt jedoch. Nur hier und da werden die Dinge ohne Wenn und Aber beim Namen genannt, wie z.B. in der Zeitung <em>Haaretz<\/em>, wo Caroline Landsmann am 7. Juli schreibt, dass alle Demonstrationen in Israel gegen den Coup gegen das Rechtssystem des Landes, den die Regierung Netanyahu derzeit durchf&uuml;hrt, das Entscheidende ausklammern, genau wie die Regierung Netanyahu: &bdquo;Was will Israel mit den Millionen von Pal&auml;stinensern tun, die seit 56 Jahren unter unsere Milit&auml;rherrschaft leben und die nicht verschwinden werden?&rdquo;<\/p><p>Die Forderung der UN und der Menschenrechtsbeauftragten der UN ist deutlich:<br>\n&bdquo;Um die erbarmungslose und unerbittliche Gewalt zu beenden, muss Israel seine illegale Besatzung beenden. Sie kann nicht hier und da korrigiert oder verbessert werden, weil sie in ihrem Kern falsch ist.&ldquo;<\/p><p>Windelweich dagegen wieder die Position des AA aus Berlin: &bdquo;Alle, die in dieser Situation Verantwortung tragen, sollten jetzt gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Anstrengungen unternehmen, die angespannte Sicherheitslage zu beruhigen und weitere Gewalt zu verhindern. Ohne eine politische L&ouml;sung f&uuml;r den Konflikt wird es nicht gelingen, den Ursachen der Gewalt zu begegnen.&ldquo;<\/p><p>Das AA ist noch nicht einmal in der Lage, die Besatzung als solche zu benennen und die Verantwortung Israels herauszustellen. F&uuml;r die Menschen im besetzten Pal&auml;stina ist es ein Hohn, wenn Berlin die Verbrechen der Armee gegen das gebeutelte Fl&uuml;chtlingslager in Jenin als &bdquo;angespannte Sicherheitslage&ldquo; bezeichnet.<\/p><p>Deren Reaktion kann nur eine sein:<\/p><p><strong>J&rsquo;accuse&hellip; wir klagen Euch an. Durch Eure kritiklose Unterst&uuml;tzung der israelischen Besatzung, des israelischen Siedlerkolonialismus, des Apartheidstaates zwischen Mittelmeer und Jordantal tragt Ihr bei zu unserer Unterdr&uuml;ckung und zur Verhinderung, dass wir endlich als freie Menschen leben k&ouml;nnen. Ihr seid mitschuldig!<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\nTitelbild: dominika zara\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Tage lang hat die israelische Armee das Fl&uuml;chtlingslager Jenin und angrenzende Teile der Stadt Jenin regelrecht in Schutt und Asche gelegt. Zw&ouml;lf junge Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet, vier davon noch keine 18: Teenager, halbe Kinder. Verletzte gab es &uuml;ber 140, darunter wohl mindestens 20 Schwerverletzte in kritischem Zustand. Was genau ist passiert: In den fr&uuml;hen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100610\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":100611,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,175,171],"tags":[2580,1440,304,305,1926,303,2039,639,1556],"class_list":["post-100610","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-israel","category-militaereinsaetzekriege","tag-apartheid","tag-internationaler-strafgerichtshof","tag-kriegsverbrechen","tag-menschenrechte","tag-netanjahu-benjamin","tag-palaestina","tag-siedlungspolitik","tag-uno","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Shutterstock_790811620.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100610"}],"version-history":[{"count":41,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100725,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100610\/revisions\/100725"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/100611"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=100610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=100610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}