{"id":100619,"date":"2023-07-09T09:00:21","date_gmt":"2023-07-09T07:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619"},"modified":"2023-07-07T08:50:12","modified_gmt":"2023-07-07T06:50:12","slug":"hinweise-der-woche-315","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h01\">Corona und die Medien: Wir m&uuml;ssen sprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h02\">&laquo;Unserer Demokratie unw&uuml;rdig&raquo;: Experten zerpfl&uuml;cken Habecks Heizungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h03\">Klimapolitik &ndash; &bdquo;Einstein w&auml;re heute ein Schwurbler&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h04\">Chinas erster Gegenschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h05\">Sinkende Energiepreise auf Erzeuger- und Verbraucherstufe &ndash; was sollte eine weiter anhaltende Inflation speisen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h06\">&raquo;Wir brauchen eine multipolare Welt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h07\">&laquo;Sie haben &uuml;ber Afghanistan gelogen. Sie haben &uuml;ber den Irak gelogen. Und sie l&uuml;gen &uuml;ber die Ukraine.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h08\">Deutsche Marine in der Zeitenwende: Volltreffer, viel Geld versenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h09\">Wie schlecht es Studierenden in Deutschland wirklich geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619#h10\">Nach Verhandlung vor Berliner Landgericht: Chancen f&uuml;r Florian Warweg, auf dem Rechtsweg f&uuml;r die Bundespressekonferenz akkreditiert zu werden, stehen gut: Beklagte in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona und die Medien: Wir m&uuml;ssen sprechen<\/strong><br>\nDie Medien h&auml;tten in der Corona-Krise den Siegeszug der Angst nicht zulassen d&uuml;rfen. Wir m&uuml;ssen aus den Fehlern lernen, meint ein gestandener ZDF-Mann. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDass aber vor allem auch die harte Ausgrenzung und Verunglimpfung von Menschen, die sich aus welchen Gr&uuml;nden auch immer nicht impfen lassen wollten, ein mehr als d&uuml;sterer Prozess war, und f&uuml;r eine Gesellschaft, die ihre freiheitlich-demokratischen Grundwerte betont, &auml;u&szlig;erst bedenkliche Z&uuml;ge annahm &ndash; davon h&ouml;ren wir so gut wie nichts. Und das liegt daran, dass eine gro&szlig;e Mehrheit in diesem Land, und zwar auch der Journalistinnen und Journalisten, bei diesem Prozess mitgemacht hat. Oder ihn zumindest f&uuml;r angebracht gehalten hat.<br>\nNun werden Impfsch&auml;den zwar einger&auml;umt und berichtet. Selbst Minister Karl Lauterbach, der sie zun&auml;chst ausgeschlossen hatte, gesteht sie ein. Es ist kaum noch zu h&ouml;ren, Ungeimpfte seien Irrgl&auml;ubige, Asoziale oder Tyrannen. Aber den entscheidenden Schritt weiterzugehen, und auch die eigene Mitwirkung an deren Stigmatisierung und Diskriminierung einzur&auml;umen &ndash; das gelingt nur sehr wenigen. Einer von ihnen ist der Journalist Alexander Neubacher, der dies in seiner &bdquo;Spiegel&ldquo;-Kolumne vom 11. M&auml;rz unter dem Titel &bdquo;Wir Coronaversager&ldquo; beschrieb.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-und-die-medien-wir-muessen-sprechen-li.364686\">Dirk Jacobs in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an die mediale Berichterstattung nach der Schweinegrippe. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76074\">Corona und Schweinegrippe: Die Parallelen zwischen den &bdquo;Pandemien&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99575\">Corona: Der Irrsinn muss endlich ge&auml;chtet werden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wichtige Studie zur Covid-Sterblichkeit war &laquo;unplausibel&raquo; (1)<\/strong><br>\nMedien berichteten gross &uuml;ber die Studie &ndash; nicht aber &uuml;ber die fundamentale Kritik, die fast ein Jahr sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie Studie der &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo; ist eine der am h&auml;ufigsten zitierten Studien zur weltweiten &Uuml;bersterblichkeit durch Covid. Am 10. M&auml;rz 2022 ver&ouml;ffentlichte &laquo;The Lancet&raquo; diese Sch&auml;tzung von Wissenschaftlern. Die &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo; kamen zum Ergebnis, dass bis Ende 2021 dreimal mehr Menschen weltweit an Covid-19 starben als offiziell ausgewiesen. 18,2 Millionen Menschen kamen demzufolge in den ersten beiden Pandemiejahren an oder mit Covid zu Tode.<br>\nIn langen Tabellen schl&uuml;sselte die Studie zudem auf, in welchen US-Bundesstaaten, deutschen Bundesl&auml;ndern, italienischen, spanischen und britischen Regionen die &Uuml;bersterblichkeit viel h&ouml;her war als offiziell bekannt.<br>\nDiese zuvor von Gutachtern gepr&uuml;fte Studie fand weite Verbreitung: Mehr als 400-mal wurde sie in der wissenschaftlichen Fachliteratur zitiert, &uuml;ber 23&rsquo;000-mal in den Social Media und fast 300-mal in Medien &ndash; zum Beispiel von der Wissenschaftsabteilung des ORF und von &laquo;Spektrum der Wissenschaft&raquo;. Das Medieninteresse sei &laquo;massiv&raquo; gewesen, berichteten die &laquo;Covid-19 Excess Mortality Collaborators&raquo;. [&hellip;]<br>\nNun stellt sich heraus: Das h&auml;tten diese wohl besser nicht tun sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/wichtige-studie-zur-covid-sterblichkeit-war-unplausibel-1\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wie das System der Oligarchischen Einheitspartei Deutschlands (OED) funktioniert<\/strong><br>\nZum Auftakt einer Serie &uuml;ber K&auml;mpfer f&uuml;r Pluralismus und Demokratie stellt unser Autor die OED sowie ihren medialen und juristischen &bdquo;Safe Space&ldquo; vor.<br>\nWer bestimmt, wer &bdquo;Demokrat&ldquo; und wer sein &bdquo;Ver&auml;chter&ldquo; ist, wer &bdquo;Pandemietreiber&ldquo; oder &bdquo;Putin-Propagandist&ldquo;? Wer entscheidet, was Information und was &bdquo;Desinformation&ldquo; ist? Und wer sagt dann vor blauen Kulissen an, wem &bdquo;keine B&uuml;hne geboten werden darf&ldquo;, damit niemand &bdquo;desinformiert&ldquo; werde?<br>\nDas alles leistet in unserem Land aus einer Hand die Oligarchische Einheitspartei Deutschlands (OED). Schwarz-rot-gelb-gr&uuml;n prangt ihr dunkler Regenbogen auf drei T&uuml;rmen ihres Plenums im Reichstagsgeb&auml;ude; auf dem vierten wehen Fahnen der Bruderl&auml;nder und Gliederungen der Oligarchischen Internationale.<br>\nDas wird so bleiben. Ein Umbau des OED-Staats in eine partizipative Form der Demokratie, in der mehr als 17 Prozent (Forsa, 12\/2022) den Parteien vertrauen k&ouml;nnten, steht nicht an. Die bev&ouml;lkerungsferne Demokratie funktioniert prima f&uuml;r ihre Kader.<br>\nSo wurde gerade mal wieder ein fr&uuml;herer Kanzlersprecher Intendant im &bdquo;staatsfernen&ldquo; &Ouml;RR; dank eben dieser &bdquo;Staatsferne&ldquo; konnte sich der Geheimdienstchef aus dem Kirchenfl&uuml;gel der OED dort &ndash; wortw&ouml;rtlich und unwidersprochen &ndash; &bdquo;daf&uuml;r zust&auml;ndig&ldquo; erkl&auml;ren, die Umfragewerte der AfD im &bdquo;Kampf f&uuml;r unsere Demokratie&ldquo; zu senken. Die OED, die sich zuletzt durch Grundrechtsaussetzungen und krudes Mobbing ganzer Bev&ouml;lkerungsteile um &bdquo;unsere Demokratie&ldquo; verdient gemacht hat, freut sich &uuml;ber Wahlkampfhilfe aus einer Bundesbeh&ouml;rde. [&hellip;]<br>\nDie staatliche Diffamierung und Zensur von Regierungskritikern in der Corona-Krise sind bekannt. Dem folgt nun das wohl organisierte Schweigen der OED zu circa 100.000 unerwarteten Todesf&auml;llen, die 2021 bis 2022 auftraten, nicht mit Covid-19 erkl&auml;rbar sind und in pr&uuml;fungsbed&uuml;rftiger Korrelation zum Impfgeschehen stehen. F&uuml;r den Ukraine-Krieg haben die Nachdenkseiten mit geleakten Dokumenten aufgezeigt, wie die OED Ministerien, &Auml;mter und manche Medien koordiniert, um die &ouml;ffentliche Meinung transatlantisch einzuordnen.<br>\nAll das ist m&ouml;glich dank ihres gro&szlig;en medialen Safe Space, wo fr&uuml;here und k&uuml;nftige OED-Sprecher Journalisten mimen. Zudem hilft der Partei noch ein guter Rechtsschutz beim Staatsbetrieb: Der Europ&auml;ische Gerichtshof stellte 2019 fest, dass die deutsche Staatsanwaltschaft nicht unabh&auml;ngig von der Exekutive ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/philosophische-kolumne-von-michael-andrick-wie-das-system-der-oligarchischen-einheitspartei-deutschlands-oed-funktioniert-demokratie-pluralismus-ukraine-krieg-putin-corona-krise-impfung-li.365589\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Unserer Demokratie unw&uuml;rdig&raquo;: Experten zerpfl&uuml;cken Habecks Heizungsgesetz<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist fast am Ziel. Am Freitagmittag hat der Gr&uuml;nen-Politiker nach monatelangem Ringen mit den Koalitionspartnern von SPD und FDP den finalen Entwurf seines Heizungsgesetzes vorgelegt. Gerade noch rechtzeitig, damit es in den Bundestag eingebracht und vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden kann. Genau darauf hat Habeck seit Wochen hingearbeitet.<br>\nHunderten von Abgeordneten, aber auch Wirtschaftsvertretern, Umweltlobbyisten und Verbrauchersch&uuml;tzern bescherte Habeck mit seinem Last-Minute-Gesetz hingegen ein arbeitsreiches Wochenende. Sie mussten die 111 Seiten lange Novelle durcharbeiten, auf Fehler und Schwachstellen &uuml;berpr&uuml;fen. Denn am Montagmittag steht die Anh&ouml;rung der Sachverst&auml;ndigen im Bundestag an, mit deren Expertise das Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) den letzten Schliff bekommen soll. (&hellip;)<br>\nHabecks kurze Frist sorgt deshalb f&uuml;r Emp&ouml;rung unter den Sachverst&auml;ndigen. Als &laquo;vollkommen inakzeptabel&raquo; bezeichnet etwa Axel Gedaschko, Pr&auml;sident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, den Prozess. &laquo;Ein solches Verfahren, wie wir es beim GEG erleben, ist unserer Demokratie unw&uuml;rdig. Wenn die Zeit f&uuml;r eine intensive Beratung eines dermassen entscheidenden Gesetzes fehlt, dann schadet das der gesamten Energiewende massiv.&raquo;<br>\nTats&auml;chlich h&auml;tte Habeck das Gesetz auch noch zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt dem Bundestag vorlegen k&ouml;nnen, damit es am 1. Januar 2024 in Kraft treten k&ouml;nnte. Dann aber h&auml;tte die Gefahr bestanden, dass sich die in Deutschland hoch emotional gef&uuml;hrte Heizungsdebatte noch weiter hingezogen h&auml;tte. Doch genau das wollte Habeck verhindern, wie es aus Ampelkreisen am Wochenende unisono hiess.<br>\nDenn im Oktober stehen in Hessen und in Bayern Landtagswahlen an &ndash; und Habecks Gr&uuml;ne schneiden in den j&uuml;ngsten Umfragen schwach ab. &laquo;Nicht der Parteifriede sollte das zentrale Anliegen der Verantwortlichen sein, sondern gesellschaftlich funktionierender Klimaschutz&raquo;, schimpft deshalb der GdW-Pr&auml;sident Gedaschko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/unserer-demokratie-unwuerdig-experten-zerpfluecken-habecks-heizungsgesetz-ld.1745451\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das ist eine bittere Nachricht f&uuml;r die Generation, die unser Land aufgebaut hat<\/strong><br>\nDas Heizungsgesetz ist ein Angriff auf Wohlstand und Eigentum der B&uuml;rger, es ist undurchdacht, handwerklich schlecht und klimapolitisch nutzlos. Das parlamentarische Verfahren ist unserer Demokratie unw&uuml;rdig.<br>\n&Uuml;ber Wochen hat die Koalition mit ihrer sozialen R&uuml;cksichtslosigkeit und ihrem Dilettantismus die B&uuml;rger in die Arme der AfD getrieben. Die FDP feiert sich jetzt f&uuml;r die Abschw&auml;chung des Gesetzes. Aber das Einzige, was Lindner &amp; Co. tats&auml;chlich erreicht haben, ist eine zeitliche Verz&ouml;gerung des Irrsinns aus dem Hause Habeck. Es bleibt ein Gesetz, das bevormundet und viele Menschen arm machen wird. Staatssekret&auml;r Graichen ist weg, aber der Graichen-Plan kommt.<br>\nAngeblich darf man weiterhin Gasheizungen einbauen, die sp&auml;ter auf Wasserstoff umr&uuml;stbar sind. Der Haken ist nur, dass es auf dem Markt bisher kaum Gasthermen gibt, die so viel Wasserstoff verheizen k&ouml;nnen, wie in ein paar Jahren verlangt wird. Die angebliche Technologieoffenheit ist also eine Farce. Und die Hoffnung, dass die notorisch klammen Kommunen ohne Unterst&uuml;tzung des Bundes durch einen gro&szlig;fl&auml;chigen Ausbau des Fernw&auml;rmenetzes viele Familien retten werden, kann man getrost begraben.<br>\nDas Gesetz ist ein erneutes Beispiel einer sich etablierenden staatlichen &Uuml;bergriffigkeit inklusive Zwangsberatung. K&uuml;nftig wird es in Deutschland einfacher sein, sein Geschlecht zu &auml;ndern als &uuml;ber die Heizung im eigenen Haus zu entscheiden.<br>\nAuch die staatliche F&ouml;rderung l&ouml;st kein Problem. Denn Geld gibt es nur f&uuml;r die Pumpe, nicht f&uuml;r die Sanierung. Aber letztere ist die eigentliche Kostenfalle. Denn jeder au&szlig;erhalb des Berliner Regierungsbezirks wei&szlig;: Wenig ged&auml;mmte Geb&auml;ude mit alter Heizungsanlage lassen sich mit W&auml;rmepumpen nicht effizient beheizen.<br>\nWer es trotzdem versucht, riskiert eine Vervielfachung der Stromrechnung und wird im Winter trotzdem frieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus246225798\/Sahra-Wagenknecht-Das-Heizungsgesetz-bevormundet-Menschen-und-macht-sie-arm.html\">Sahra Wagenknecht auf Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Klimapolitik &ndash; &bdquo;Einstein w&auml;re heute ein Schwurbler&ldquo;<\/strong><br>\nWie schon w&auml;hrend der Pandemie, gibt die Politik beim Thema Klimawandel Gewissheiten vor, die es in der Wissenschaft nicht gibt, sagt Gerd Antes. Im Cicero-Interview spricht der renommierte Medizinstatistiker &uuml;ber unsachgem&auml;&szlig;en Umgang mit Empirie und die Vers&auml;umnisse der Medien. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend der Corona-Pandemie haben Sie immer wieder den unsachgem&auml;&szlig;en Umgang der Politik mit wissenschaftlichen Daten kritisiert. Sehen Sie das gleiche Problem in der Klimadebatte?<br>\nJa, auch wenn die Lage ein bisschen anders ist. Eine Konstante ist die enorme &Uuml;bergriffigkeit der Politik, die versucht, auf wissenschaftliche Gremien einzuwirken, damit sie die Empfehlungen geben, die die Politik gerne h&auml;tte. Aber ein unsachgem&auml;&szlig;er Umgang mit Wissenschaft ist auch in den Medien zu beobachten. Zum Beispiel stellen sich Leute mit einem medizinischen Hintergrund vor die Kamera und behaupten: Die Hitze wird bald die h&auml;ufigste Todesursache sein! Ich &uuml;bertreibe, wenn ich das so &uuml;berspitzt formuliere. Aber das ist der grunds&auml;tzliche Tenor. Nur ist es nirgends belegt, dass die Zahl der Hitzetoten steigen wird. Nicht auch nur ansatzweise.<br>\nSie spielen vermutlich auf den Fernseharzt Eckart von Hirschhausen an. Er behauptet, die Hitze sei die gr&ouml;&szlig;te Gesundheitsgefahr, auf die wir uns in diesem Jahrhundert einstellen m&uuml;ssten.<br>\nJa, solchen Aussagen bekommen nur durch Prominenz den Anschein von Wissenschaftlichkeit, was der normale B&uuml;rger nicht beurteilen kann. Daf&uuml;r gibt es schlicht keine Grundlage mit wissenschaftlichem Konsens, schon gar keine einfachen Wahrheiten. Es ist noch nicht lange her, da hat er zur besten Sendezeit in der ARD eine Blutw&auml;sche als Therapie gegen Covid-Erkrankung propagiert. Kollegen haben mich schon w&auml;hrend der Sendung angerufen und gesagt, ich solle sofort  den Fernseher einschalten. Das war wirklich haarstr&auml;ubend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/klimapolitik-einstein-ware-heute-ein-schwurbler-gerd-antes-wissenschaft-corona-klimapolitik\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chinas erster Gegenschlag<\/strong><br>\nDie Volksrepublik China startet einen ersten umfassenden Gegenschlag gegen den Westen in dessen eskalierendem Wirtschaftskrieg gegen sie und k&uuml;ndigt ab August Exportkontrollen bei strategisch wichtigen Rohstoffen an. Dies gilt f&uuml;r Gallium und Germanium, zwei Elemente, die unter anderem f&uuml;r die Produktion von Hochleistungschips, Glasfaserkabeln und Solarzellen, aber auch von milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung wie etwa Nachtsichtger&auml;ten ben&ouml;tigt werden. China deckt zur Zeit einen bedeutenden Teil des globalen Bedarfs. Ausfallende Lieferungen k&ouml;nnen laut Einsch&auml;tzung von Experten kurz- oder mittelfristig nicht ersetzt werden. Dar&uuml;ber hinaus sind F&ouml;rderung und Aufbereitung im Westen zwar prinzipiell m&ouml;glich, aber erheblich teurer als der Import aus der Volksrepublik und mit erheblichen Umweltsch&auml;den verbunden, die bisher auf China abgew&auml;lzt wurden. Beijing reagiert mit der Ma&szlig;nahme darauf, dass die USA mit stets neuen Sanktionen ihre Halbleiterbranche gewaltig zu sch&auml;digen und ihren Aufstieg zu stoppen suchen &ndash; und dass die EU gleichfalls neue Export- sowie Investitionskontrollen plant. Die Ausweitung der chinesischen Exportkontrollen auf weitere Rohstoffe gilt als m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9287\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Germanium und Gallium: die Exportbeschr&auml;nkung ist eine Warnung aus China<\/strong><br>\nEine der einfachsten Grundregeln der Diplomatie lautet: &ldquo;Wie du mir, so ich dir.&rdquo; Insofern ist es ein v&ouml;llig logischer Schritt, dass China jetzt die Ausfuhr von zwei seltenen Erden genehmigungspflichtig gemacht hat, von Gallium und Germanium. Das ist eine logische Reaktion auf die vergangene Woche, in der, auf US-amerikanischen Druck hin, die niederl&auml;ndische Entscheidung erfolgte, die Ausfuhr der modernsten Lithografie-Maschinen zur Produktion von Mikrochips nach China zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/174345-germanium-und-gallium-exportbeschraenkung-ist\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sinkende Energiepreise auf Erzeuger- und Verbraucherstufe &ndash; was sollte eine weiter anhaltende Inflation speisen?<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, sagte am 5. Juli 2023 in einer Rede in Frankfurt, dass es hinsichtlich der Preisentwicklung in Deutschland f&uuml;r eine Entwarnung zu fr&uuml;h sei, &bdquo;[d]enn die Inflation hat insgesamt an Breite gewonnen&ldquo;. Und er f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Laut unserer Juni-Projektion wird die Inflationsrate in Deutschland vorerst hoch bleiben. &Auml;hnliches ergibt die Juni-Projektion der EZB f&uuml;r den Euroraum.&ldquo;<br>\nDas steht in Kontrast zu den j&uuml;ngst von Eurostat ver&ouml;ffentlichten Zahlen zur europ&auml;ischen Preisentwicklung. In zwei gr&ouml;&szlig;eren L&auml;ndern der EWU ist laut dem Statistikamt der EU die Steigerungsrate der Verbraucherpreise inzwischen deutlich unter die von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) angestrebte 2-Prozent-Marke gesunken: In Spanien und Belgien betrug diese Rate im Juni jeweils 1,6 Prozent. Gestern kam nun die Meldung hinzu, dass die Erzeugerpreise auf dem Inlandsmarkt, die auch nach Ansicht der EZB ein klassischer Vorl&auml;ufer vor den Verbraucherpreisen sind (wie hier gezeigt), im Mai gegen&uuml;ber April in allen L&auml;ndern der EWU bis auf Malta und Zypern absolut gesunken sind. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erzeugerpreise im Durchschnitt der EWU jetzt auch erstmals wieder unter das Niveau des Vorjahres (Mai 2022) gefallen. Das gilt zwar noch nicht f&uuml;r die industriellen Erzeugerpreise ohne den Energiesektor, die noch um 3,4 Prozent h&ouml;her liegen als ein Jahr zuvor. Doch auch dieser Subindex ist seit zwei Monaten auf dem R&uuml;ckzug: Die Verlaufsraten gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vormonat sind mit -0,2 und -0,4 Prozent bereits negativ. Wie man der &Uuml;berzeugung sein kann, die Inflation habe &bdquo;an Breite gewonnen&ldquo;, bleibt ein R&auml;tsel.<br>\nSpanien und Belgien haben in Sachen Beruhigung der Verbraucherpreisentwicklung eine Vorreiterrolle eingenommen, weil dort die Energiepreise am st&auml;rksten auf dem R&uuml;ckzug sind. Das l&auml;sst sich anhand der Unterindizes f&uuml;r Energie sowohl auf der Erzeuger- als auch auf der Verbraucherstufe im Vergleich zu den Gesamtindizes erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/07\/06\/sinkende-energiepreise-auf-erzeuger-und-verbraucherstufe-was-sollte-eine-weiter-anhaltende-inflation-speisen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Wir brauchen eine multipolare Welt&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber Gespr&auml;che zur Verhinderung einer weiteren Eskalation des Kriegs in der Ukraine, die Stellung des Westens und einen Ausweg aus der US-Hegemonie. Ein Gespr&auml;ch mit Jeffrey Sachs.<br>\nJeffrey Sachs, geboren am 5. November 1954 in Detroit, ist einer der bekanntesten &Ouml;konomen der USA und Autor mehrerer internationaler Bestseller. Er ist der Direktor des Centre for Sustainable Development an der Columbia University in New York. Daneben ist er Pr&auml;sident des UN Sustainable Development Solutions Network und Berater des UN-Generalsekret&auml;rs Ant&oacute;nio Guterres.<br>\nWie k&ouml;nnte Frieden hergestellt werden? Welche Schritte m&uuml;ssen unternommen werden?<br>\nEs gibt vier Hauptaspekte auf dem Weg zum Frieden: Erstens sollte die NATO endlich anerkennen, dass ihre Ausweitung auf die Ukraine und Georgien eine r&uuml;cksichtslose Idee der USA war. Es war ein Plan, von dem klar war, dass er die roten Linien Moskaus &uuml;berschreiten wird, wie die russische F&uuml;hrung schon lange gewarnt hatte. Zweitens sollte die Ukraine erkennen, dass sie einen Fehler begangen hat, als sie das Minsk-II-Abkommen nicht umgesetzt hat. Drittens sollte Russland im Rahmen eines Friedensabkommens sein Milit&auml;r aus der Ukraine abziehen. Viertens sollte Europa, einschlie&szlig;lich Russland und der Ukraine, die Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit, OSZE, neu beleben, um ein wirklich europ&auml;isches Sicherheitssystem zu haben und nicht ein von den USA gef&uuml;hrtes NATO-System, das die Sicherheitsarchitektur Europas bestimmt. All diese Punkte zu erreichen ist durch Verhandlungen m&ouml;glich, nicht jedoch durch Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453890.globale-chancen-wir-brauchen-eine-multipolare-welt.html\">Jeffrey Sachs in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Sie haben &uuml;ber Afghanistan gelogen. Sie haben &uuml;ber den Irak gelogen. Und sie l&uuml;gen &uuml;ber die Ukraine.&raquo;<\/strong><br>\nDie US-amerikanische &Ouml;ffentlichkeit wurde einmal mehr dazu verleitet, Milliarden in einen weiteren endlosen Krieg zu stecken. Das Drehbuch, mit dem die Zuh&auml;lter des Krieges uns in ein milit&auml;risches Fiasko nach dem anderen locken, einschlie&szlig;lich Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und jetzt der Ukraine, &auml;ndert sich nicht. Freiheit und Demokratie sind bedroht. Das B&ouml;se muss besiegt werden. Die Menschenrechte m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden. Das Schicksal Europas und der NATO sowie einer &bdquo;auf Regeln basierenden internationalen Ordnung&ldquo; steht auf dem Spiel. Der Sieg ist gewiss.<br>\nDie Ergebnisse sind immer die gleichen. Die Rechtfertigungen und Erz&auml;hlungen werden als L&uuml;gen entlarvt. Die heiteren Prognosen sind falsch. Diejenigen, in deren Namen wir angeblich k&auml;mpfen, sind ebenso k&auml;uflich wie diejenigen, gegen die wir k&auml;mpfen.<br>\nAber dieser Stellvertreterkrieg in der Ukraine dient den Interessen der USA. Er bereichert die Waffenhersteller, schw&auml;cht das russische Milit&auml;r und isoliert Russland von Europa. Was dagegen mit der Ukraine geschieht, ist irrelevant. [&hellip;]<br>\nSobald die Wahrheit &uuml;ber diese endlosen Kriege ins &ouml;ffentliche Bewusstsein sickert, reduzieren die Medien, die diese Konflikte sklavisch f&ouml;rdern, die Berichterstattung drastisch. Die milit&auml;rischen Debakel, wie im Irak und in Afghanistan, bleiben weitgehend aus dem Blickfeld verschwunden. Wenn die USA ihre Niederlage endlich eingestehen, erinnern sich die meisten kaum noch daran, dass diese Kriege &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt werden. [&hellip;]<br>\nDiese Zuh&auml;lter des Krieges verwickeln uns in einen Konflikt nach dem anderen mit schmeichelhaften Erz&auml;hlungen, die uns als die Retter der Welt darstellen. Sie m&uuml;ssen nicht einmal innovativ sein. Die Rhetorik ist aus dem alten Spielbuch entnommen. Wir schlucken naiv den K&ouml;der und umarmen die Flagge &ndash; dieses Mal blau und gelb &ndash; und werden so zu unwissenden Agenten unserer Selbstzerfleischung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/sie-haben-ueber-afghanistan-gelogen-sie-haben-ueber-den-irak-gelogen-und-sie-luegen-ueber-die-ukraine\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Marine in der Zeitenwende: Volltreffer, viel Geld versenkt<\/strong><br>\nDie Anschaffung neuer, strategisch wichtiger Spionageschiffe ist ein Gro&szlig;projekt. Es galt als gesichert. Bis Fragen zu den Vertr&auml;gen mit einer Schl&uuml;sselindustrie aufkamen.<br>\nSeit Jahren kommt kaum ein Gro&szlig;projekt der Bundeswehr ohne massive Versp&auml;tungen und eklatante Kostensteigerungen &uuml;ber die Ziellinie. Dokumentiert wird das Versagen des Beschaffungswesens in halbj&auml;hrlichen R&uuml;stungsberichten des Verteidigungsministeriums.<br>\nIm erst k&uuml;rzlich erschienenen, mittlerweile 17. R&uuml;stungsbericht wird &uuml;ber eine durchschnittliche Versp&auml;tung der Bundeswehr-Gro&szlig;projekte von 33 Monaten bei Gesamtkostensteigerungen von 11,849 Milliarden Euro informiert.<br>\nAktuell macht in den Medien die Meldung die Runde, die Anschaffung neuer Spionageschiffe (Flottendienstboote) werde deutlich teurer als urspr&uuml;nglich geplant. Diese Entwicklung war trotz Warnungen des Rechnungshofes eigentlich absehbar und nicht zuletzt das Ergebnis massiven Drucks diverser Parlamentarierinnen und Parlamentarier.<br>\nDazu geh&ouml;rt die heutige Verteidigungsstaatssekret&auml;rin Siemtje M&ouml;ller (SPD), die zugunsten der Werften in ihren Wahlkreisen Druck auf die Unterzeichnung eines v&ouml;llig abwegigen Vertragswerkes gemacht hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutsche-Marine-in-der-Zeitenwende-Volltreffer-viel-Geld-versenkt-9204010.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie schlecht es Studierenden in Deutschland wirklich geht<\/strong><br>\n&raquo;Ein Drittel kratzt am Burn-out&laquo;: Ein Report der Techniker Krankenkasse zeigt, wie sehr Studierende psychisch belastet sind. Die Folgen sind demnach drastisch. (&hellip;)<br>\nFragt man die Studierenden nach ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, scheint die Situation zun&auml;chst unauff&auml;llig. 90 Prozent geben an, ihnen gehe es sehr gut, gut oder zumindest zufriedenstellend.<br>\nZ&auml;hlen die Studierenden aber auf, unter welchen Krankheiten und Einschr&auml;nkungen sie in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten gelitten haben, so nennen sie neben Corona vor allem psychische Belastungen. Auf Platz eins der Liste steht Ersch&ouml;pfung durch Stress, den haben 68 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben erlebt. Auch &Auml;ngste und Sorgen kennt ein Gro&szlig;teil (63 Prozent).<br>\nVergleicht man diese Ergebnisse mit Daten aus dem Jahr 2015, so zeigen sich deutliche Unterschiede. Damals berichteten lediglich 44 Prozent von Ersch&ouml;pfung durch Stress. Auch m&ouml;gliche Stresssymptome wie Konzentrationsst&ouml;rungen oder Schlafprobleme haben sich fast verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/psychische-belastung-von-studierenden-tk-gesundheitsreport-zeigt-hohen-stress-und-erschoepfung-a-3c5ff35a-c479-432f-b8d6-20d2bd45eeb8%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist die Zukunft Deutschlands, die viel begehrten Fachkr&auml;fte, f&uuml;r die das Land nichts oder viel zu wenig tut. Lieber k&uuml;mmert man sich um die Pseudo-Wehwehchen &ldquo;der Wirtschaft&rdquo;, wie den Phantomschmerz der angeblichen Steuerbelastung, die in Wahrheit marginal ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>BAf&ouml;G: Harter Schlag f&uuml;r Studierende &ndash; Ampel setzt massiv Rotstift an<\/strong><br>\nVon dem umstrittenen Sparplan der Ampel-Regierung ist nicht nur das Elterngeld betroffen. Auch das BAf&ouml;G soll massiv gek&uuml;rzt werden.<br>\nMit dem neuen Sparplan sorgt die Ampel-Regierung f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln. Besonders die Streichung des Elterngelds sorgte f&uuml;r massig Diskussionsstoff. Doch nur die Wenigsten haben dazu die K&uuml;rzungen f&uuml;r BAf&ouml;G auf dem Schirm.<br>\nDenn der Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sieht auch bei der Bildung massive K&uuml;rzungen vor. Beim BAf&ouml;G gibt es demnach viel weniger Geld. F&uuml;r Studierende ist das fatal, denn viele leben trotz Nebenjobs und Studi-Zusch&uuml;ssen am Limit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/bafoeg-kuerzung-ampel-lindner-sparplan-id300577288.html%20\">der Westen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Verhandlung vor Berliner Landgericht: Chancen f&uuml;r Florian Warweg, auf dem Rechtsweg f&uuml;r die Bundespressekonferenz akkreditiert zu werden, stehen gut: Beklagte in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nJuni 2023, 11.30 Uhr, Sitzungssaal 111, Landgericht Berlin, Abteilung f&uuml;r Zivilsachen. Aufruf der Sache &bdquo;Florian Warweg gegen Bundespressekonferenz e. V.&ldquo;. Da sitzen sie sich nun gegen&uuml;ber. Der &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;-Journalist Warweg als Kl&auml;ger auf der einen, die Vertreter der verklagten Bundespressekonferenz (BPK) auf der anderen Seite. Eingeweihte wissen, die Bundespressekonferenz ist &bdquo;die Herzkammer der Meinungsfreiheit&ldquo;. Das sagt jedenfalls der Chef der BPK, Mathis Feldhoff. Kein Wunder, dass aufrechte Journalisten, die Regierungsvertretern gern unangenehme Fragen stellen &ndash; von denen gibt es nur wenige, und einer der Wenigen hei&szlig;t Warweg &ndash; auch gern ein Pl&auml;tzchen in dieser Herzkammer h&auml;tten.<br>\nAber die Gralsh&uuml;ter hauptstadt-journalistischer Expertise mit der Kernkompetenz einer Regierungspresseabteilung verabscheuen jene, die nachfragen, weiterfragen, tats&auml;chlich etwas wissen wollen. Am 16. August 2022 wies man den Aufnahmeantrag Warwegs zur&uuml;ck. Die Begleitmusik orchestrierte die &bdquo;taz&ldquo; und das olivgr&uuml;ne Zentrum Liberale Moderne (LibMod). Gesponsert von der Bundesregierung spielten sie in geballter Intellektualit&auml;t auf der ganz gro&szlig;en Klaviatur: Die &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo; waren Gegenstand einer ebenso umfangreichen wie inhaltlich verk&uuml;mmerten &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; (vulgo: Feindbeoachtung). &bdquo;taz&ldquo;-Autor Mathias Meissner lie&szlig; seine Leser an seiner fast k&ouml;rperlich sp&uuml;rbaren Angst teilhaben, dass Florian Warweg aus der armen BPK eine &bdquo;B&uuml;hne f&uuml;r Verschw&ouml;rer&ldquo; mache, und holte sich zur Verst&auml;rkung Pia Lamberty.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/beklagte-in-bedraengnis-4781693\/\">unsere Zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kritiker unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nBundespressekonferenz hat Journalisten von den Nachdenkseiten ausgeschlossen. Eindr&uuml;cke von einer Gerichtsverhandlung in Berlin. [&hellip;]<br>\nFlorian Warweg vom regierungskritischen Onlineportal Nachdenkseiten wurde die Mitgliedschaft bei der Bundespressekonferenz verweigert. Im vergangenen August erhielt er den Bescheid. Man vermutet politische Hintergr&uuml;nde. Warweg hat nachweislich &uuml;ber zahlreiche Themen kritisch berichtet, etwa &uuml;ber die Sanktionen gegen Russland. Als er versuchte, mit dem Rechtsmittel der einstweiligen Verf&uuml;gung seine Mitgliedschaft durchzusetzen, fiel er damit vor Gericht durch. Warweg k&auml;mpft weiter f&uuml;r sein Recht. Am vergangenen Donnerstag fand vorm Landgericht Berlin der erste Verhandlungstermin in der Hauptsache gegen die Bundespressekonferenz statt. Und siehe da: Die Vertreter der Beklagten wurden von einem Meinungswechsel des Gerichts &uuml;berrascht. Dabei war die Besetzung dieselbe: Richterin Christiane Gilge ist mit Auseinandersetzungen ums Presse- und Medienrecht vertraut und f&uuml;hrt das Verfahren mit Kompetenz. Die neuen schriftlichen Ausf&uuml;hrungen von Warwegs Anwalt Markus Kompa haben sie st&auml;rker &uuml;berzeugen k&ouml;nnen als beim ersten Anlauf im Eilverfahren. Warwegs Anwalt hat nun deutlich genug dargestellt, was alles mit der BPK-Mitgliedschaft verbunden ist. Diese hat eine Monopolstellung und Warweg das Recht, so behandelt zu werden wie die anderen berichtenden Journalisten. Dem folgte die Richterin: &raquo;Konkurrenz darf nicht auf solche Weise ausgeschaltet werden&laquo;, stellte Gilge fest. Die Aktualit&auml;t m&uuml;sse f&uuml;r alle gleich gew&auml;hrleistet sein. Genauso die Unmittelbarkeit. Eine Wettbewerbsverzerrung durch Aussperrung eines Unliebsamen w&auml;re streng genommen wohl Zensur. Und die ist in Deutschland verboten. Die BPK hingegen bekr&auml;ftigte bei dem Termin ihr Recht auf Souver&auml;nit&auml;t. Florian Warweg habe durch &raquo;missverst&auml;ndliche &Uuml;berschriften&laquo; seinen Anspruch verwirkt, trug die Anw&auml;ltin Eva Thomsen (Kanzlei Schwarz) vor. Aber solche &Uuml;berschriften, hielt die Richterin dagegen, bastelten auch renommierte Medien. Warweg habe sich zudem &raquo;unfl&auml;tig&laquo; benommen, so die Anw&auml;ltin. Nur fehlten ihr dazu Details. Schlie&szlig;lich habe sich Warweg vor einiger Zeit, damals noch &uuml;ber den Verein ausl&auml;ndischer Presse (VAP) akkreditiert, ohne Erlaubnis mit einer Julian-Assange-Maske in der BPK fotografiert und das Selfie ver&ouml;ffentlicht, so die Anw&auml;ltin weiter. Das sei als Versto&szlig; gegen das Neutralit&auml;tsgebot des Vereins zu bewerten. Da es sich um einen einmaligen Vorfall handelt, geht die Richterin nicht mit. So etwas sei kein gewichtiger Grund, jemandem die Berufsaus&uuml;bung und die Informierung einer bestimmten Leserschaft zu erschweren. Entscheidend sei hier das Recht auf Gleichbehandlung. Die Fronten sind verh&auml;rtet. Den richterlichen Vorschlag zur G&uuml;te, Warweg als Gast bei der BPK einzutragen, lehnten beide Seiten ab. Warweg d&uuml;rfte in dieser Position keine Fragen an die Politiker und ihre Sprecher stellen. Die Beklagte hat sich eine Erkl&auml;rungsfrist von zwei Wochen ausbedungen. Sie hofft auf Kollegen von Warweg, die ihn als &raquo;unfl&auml;tig&laquo; anschw&auml;rzen. Das Urteil wird Ende Juli erwartet. Vielleicht folgt eine Berufung und der Marsch durch die Instanzen. Dank zweier Artikel im Grundgesetz, der Landespressegesetze und Bundesverfassungsgerichtsurteile sieht es nicht schlecht aus f&uuml;r die Pressefreiheit. Willk&uuml;rliches Aussortieren oder Behindern von Journalisten ist demnach nicht drin. Am 19. und 20. August gibt es bei der BPK &uuml;brigens &raquo;Tage der offenen T&uuml;r&laquo; &ndash; vermutlich ohne Einblicke in ihren derzeit wohl brisantesten Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454213.pressefreiheit-kritiker-unerw%C3%BCnscht.html\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100619\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-100619","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=100619"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100621,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/100619\/revisions\/100621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=100619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=100619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=100619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}