{"id":100817,"date":"2023-07-11T08:42:39","date_gmt":"2023-07-11T06:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817"},"modified":"2023-07-11T08:42:39","modified_gmt":"2023-07-11T06:42:39","slug":"hinweise-des-tages-4395","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h01\">Flucht nach vorn: NATO-Gipfel und Bundesrepublik. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h02\">Streubomben f&uuml;r die Ukraine missachten humanit&auml;res V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h03\">Wann ist man Kriegspartei? Frage nicht geregelt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h04\">&bdquo;Voraussetzungen f&uuml;r den Sieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h05\">Sperrriegel gegen Fl&uuml;chtlinge (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h06\">Wie Israel das V&ouml;lkerrecht auslegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h07\">Frankreichs Energieministerin kritisiert Widerspr&uuml;che bei deutscher Energiepolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h08\">In der Sanktionsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h09\">Klingbeil will lieber Ehegattensplitting abschaffen als Elterngeld k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h10\">Insolvenzgeld-Ausgaben 2023: 647 Millionen Euro im ersten Halbjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h11\">Fachkr&auml;ftemangel: Bundesrat winkt Fachkr&auml;fte-Einwanderungsgesetz durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h12\">Nachhaltigkeitsprojekt in Papua l&auml;sst die Bev&ouml;lkerung hungern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h13\">EU will neue Regeln f&uuml;r CRISPR-Pflanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h14\">Corona-Expertenrat &ndash; Arzt zieht erneut vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100817#h15\">Menschenverachtung? Nein, Frau Buyx &ndash; einfach nur eine Meinung zur Ordensverleihung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Flucht nach vorn: NATO-Gipfel und Bundesrepublik.<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier hat wieder einmal Gratismut bewiesen: Er mag angeblich keine Streubomben, will aber den USA nicht &raquo;in den R&uuml;cken fallen&laquo;, wenn die welche an Kiew liefern. Die wandelnde Doppelmoral aus dem Schloss Bellevue steht so fest zum Streubombenterror gegen die Zivilbev&ouml;lkerung jedes von den USA &uuml;berfallenen Landes wie einst als Kanzleramtsminister zur Folter des in Bremen geborenen und im US-Lager Guantanamo Bay gefangenen Murat Kurnaz. Der Unterschied: Vor 20 Jahren hielt Steinmeier seinen Mund und bel&auml;stigte &ouml;ffentlich niemanden mit Heuchelei. Das liegt wohl daran, dass die Zeiten f&uuml;rs politische Personal in Berlin seit der &raquo;Landesverteidigung am Hindukusch&laquo; h&auml;rter geworden sind. Im Sinne dieser Propagandafarce steht die Bundesrepublik heute im Abwehrkampf gegen Russland am Dnipro. Das L&uuml;genarsenal hat proportional dazu grotesken Umfang angenommen, die Scheinheiligkeit einen h&ouml;heren Grad an Schmierigkeit als bei allen Auslands&raquo;eins&auml;tzen&laquo; zuvor erreicht. Das Problem ist n&auml;mlich: Nach 30 Jahren Hinrichtungskriegen des Westens gegen vermeintlich schwache Gegner hat sich die NATO einschlie&szlig;lich Bundesrepublik mit einer Atommacht und dem fl&auml;chenm&auml;&szlig;ig gr&ouml;&szlig;ten Staat der Erde angelegt. Das f&uuml;hrt zu nicht einkalkulierten Reaktionen: Der globale S&uuml;den geht geradezu sprungartig kollektiv auf Distanz zum Westen, neigt sogar zur Bildung eines neuen Lagers in der internationalen Politik. (&hellip;) Die Beschl&uuml;sse von Vilnius, soweit sie vorab bekannt sind, fallen in die Rubrik Flucht nach vorn: Streubomben t&ouml;ten vor allem Zivilisten, entscheiden aber nicht einmal eine Schlacht. Wenn zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zuk&uuml;nftig das Minimum der Kriegsaufwendungen in den NATO-L&auml;ndern sein sollen, schw&auml;cht das wirtschaftlich vor allem die Bundesrepublik. Deren Bellizistenregierung macht bereitwillig mit. Steinmeiers schmierlappiger Einwurf zu Streubomben, der Ruhe an der Heimatfront wahren soll, dient langfristig der angestrebten kriegerisch formierten Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454517.flucht-nach-vorn.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein schmutziger Nato-EU-Deal mit Erdogan?<\/strong><br>\nEs hat sich abgezeichnet: Die T&uuml;rkei will den Nato-Beitritt Schwedens mit dem eigenen EU-Beitritt verkn&uuml;pfen. Deutschland h&auml;lt sich alle Optionen offen &ndash; kommt es zu einem neuen schmutzigen Deal mit Sultan Erdogan?<br>\n&bdquo;&Ouml;ffnet erst den Weg f&uuml;r den Beitritt der T&uuml;rkei zur Europ&auml;ischen Union, und dann &ouml;ffnen wir den Weg f&uuml;r Schweden&ldquo;, sagte Erdogan am Montag kurz vor dem Nato-Gipfel in Vilnius.<br>\nDort soll er am sp&auml;ten Nachmittag den schwedischen Regierungschef Ulf Kristersson zu Gespr&auml;chen &uuml;ber den schwedischen Nato-Beitrittswunsch treffen, den die T&uuml;rkei bisher blockiert.<br>\nDie Nato und die EU sind allerdings zwei von einander unabh&auml;ngige Institutionen. Der Beitritt der T&uuml;rkei zur EU hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Nato-Beitritt Schwedens zu tun.<br>\nSeit der letzten, in vieler Hinsicht unfairen Wahl, bei der sich Sultan Erdogan in seinem Amt best&auml;tigen lie&szlig;, erf&uuml;llt die T&uuml;rkei die Voraussetzungen f&uuml;r einen EU-Beitritt noch weniger denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eine-schmutziger-nato-eu-deal-mit-erdogan\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kein bi&szlig;chen Frieden<\/strong><br>\nUmringt von Raketenstellungen und unter dem Dach von Kampfflugzeugen der deutschen Bundeswehr beginnt heute in der litauischen Hauptstadt Vilnius ein zweit&auml;giges Treffen der Staatenlenker der NATO-Mitgliedsl&auml;nder. Das zur Schau gestellte Waffenarsenal, das &raquo;dem Schutz des Gipfeltreffen&laquo; dienen soll, steht gewisserma&szlig;en symbolisch f&uuml;r die ganze Veranstaltung. Niemand glaubt ernsthaft, da&szlig; Ru&szlig;land einen massiven Angriff auf die Versammlung f&uuml;hren werde. Beim Besuch des USA-Pr&auml;sidenten in Kiew gen&uuml;gte eine kurze Verst&auml;ndigung &uuml;ber das, was vom im Kalten Krieg eingerichteten &raquo;Roten Telefon&laquo; &uuml;brig ist, um Moskau zu avisieren, da&szlig; es da einen Staatsbesuch geben werde. Ohnehin haben die russischen Truppen, die laut NATO-Sprech angeblich &raquo;die gesamte Ukraine vernichten&laquo; wollen, bisher in der ukrainischen Hauptstadt kein einziges Regierungsgeb&auml;ude angegriffen, und die ungez&auml;hlten Staatsbesuche aus aller Welt in Kiew verliefen s&auml;mtlichst ohne ernsthafte milit&auml;rische St&ouml;rungen. Wenn also rund um Vilnius zus&auml;tzliche Raketen aufgestellt werden und Kampfjets &uuml;ber die Stadt donnern, dann ist das eher als eine &raquo;Demonstration der St&auml;rke&laquo; gedacht. Gleichzeitig ist es eine Art &raquo;Pfeifen im Wald&laquo;, denn ebenso wie &uuml;ber dem j&uuml;ngsten EU-Gipfel schwebt auch &uuml;ber dem NATO-Spitzentreffen das Gespenst der Uneinigkeit. Die Probleme sind nicht nur zahlreich, sondern auch tiefgreifend. Das betrifft nicht nur die Themen auf der Tagesordnung, sondern auch eine Menge Details, die in Hinterzimmern diskutiert werden. Durch den Raum wabert vor allem die v&ouml;llige Konzeptlosigkeit zum weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine. Der USA-Pr&auml;sident redete am Montag in London von einer &raquo;Zeit nach dem Krieg&laquo;. Wie aber dieses &raquo;nach dem Krieg&laquo; erreicht werden soll, also wie dieser Krieg enden k&ouml;nnte, steht nach wie vor v&ouml;llig in den Sternen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1408099485118\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streubomben f&uuml;r die Ukraine missachten humanit&auml;res V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nDie Beschwichtigungen der USA und der Ukraine sind grob verharmlosend und irref&uuml;hrend. Das zeigt die Geschichte der Streubomben.<br>\nNicht explodierte Sprengk&ouml;rper oder &laquo;Blindg&auml;nger&raquo; aus Streubomben, welche die USA vor &uuml;ber f&uuml;nfzig Jahren in Vietnam, Laos und Kambodscha sowie vor zwanzig Jahren im Irakkrieg eingesetzt hatten, fordern noch heute j&auml;hrlich hunderte Todes- und Verst&uuml;mmelungsopfer unter der Zivilbev&ouml;lkerung der betroffenen L&auml;nder.<br>\nHumanit&auml;re Hilfsorganisationen wie Handicap International, die sich bei der R&auml;umung dieser Munition engagieren, rechnen mit bis zu weiteren f&uuml;nfzig Jahren bis zu ihrer vollst&auml;ndigen Beseitigung. Eine &auml;hnliche, m&ouml;glicherweise jahrzehntelange Gef&auml;hrdung droht der ukrainischen Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nVerantwortlich daf&uuml;r ist zun&auml;chst die Streumunition, welche die russischen Angreifer seit Kriegsbeginn in hunderten wohldokumentieren F&auml;llen, aber auch die ukrainischen Verteidigungsstreitkr&auml;fte in bisher noch deutlich geringerem Umfang einsetzten. Die jetzt von der Biden-Administration geplante Lieferung von Streubomben an Kiew wird die ukranische Zivilbev&ouml;lkerung noch st&auml;rker gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/streubomben-fuer-die-ukraine-missachten-humanitaeres-voelkerrecht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wann ist man Kriegspartei? Frage nicht geregelt<\/strong><br>\nWissenschaftliche Dienste des Bundestages legen Ausarbeitung zum Status der NATO-L&auml;nder als Konfliktpartei im Ukraine-Krieg vor.<br>\nMan m&ouml;chte meinen, das w&auml;re klar geregelt: Die Unterst&uuml;tzung der Ukraine durch die NATO-Staaten mit Kriegsger&auml;t, Ausr&uuml;stung, Geld und Training auf deren Gebiet macht diese nicht automatisch zur Konfliktpartei, sondern m&uuml;sse nach unterschiedlichen Kriterien beurteilt werden. Das geht aus einer aktuellen Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages zur Frage &raquo;Wann wird ein Staat zur Konfliktpartei?&laquo; hervor. Die rechtliche Aufgabe bestehe demnach darin, den Status als Konfliktpartei &raquo;aus verschiedenen Blickwinkeln heraus zu betrachten&laquo;, hei&szlig;t es in dem 34seitigen Dokument, das die Linke-Abgeordnete Sevim Dagdelen in Auftrag gegeben hatte. Die Frage sei weder in den Genfer Konventionen geregelt, noch sei sie &raquo;Gegenstand eines anderen speziellen v&ouml;lkerrechtlichen Vertrages&laquo;, ist dort zu lesen. Es fehle nicht nur an einem v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen &raquo;und wom&ouml;glich gerichtlich best&auml;tigtem&laquo; Kriterienkatalog. Die rechtlich verbindliche Kl&auml;rung des Konfliktparteistatus sei in Zweifelsf&auml;llen nicht einmal Teil der Aufgaben des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen oder des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Die Frage k&ouml;nne zun&auml;chst ohnehin &raquo;von den beteiligten Akteuren unterschiedlich bewertet werden&laquo;. Formeln wie &raquo;Wer lediglich Waffen liefert, wird nicht zur Konfliktpartei&laquo; w&uuml;rden jedoch die &raquo;rechtlich komplexen Debatten&laquo; verk&uuml;rzen und die Rechtslage &raquo;nur ungenau&laquo; abbilden. Auch die Tatsache, dass Berlin und Kiew in Russland einen gemeinsamen Feind sehen, reiche noch nicht aus &ndash; was die &Auml;u&szlig;erung von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) &raquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&laquo; vom 24. Januar dieses Jahres in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats relativiere, so das Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454496.wann-ist-man-kriegspartei-frage-nicht-geregelt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es kommt letztendlich auch nicht darauf an, was der wissenschaftliche Dienst meint und\/oder mit welchen juristischen Spitzfindigkeiten man sich herausreden will. Es kommt darauf an, wie Russland die Sache sieht. Deshalb sollte man sich lieber die Reden von Putin und Lawrow zu dem Thema anh&ouml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Voraussetzungen f&uuml;r den Sieg&ldquo;<\/strong><br>\nDer deutsche R&uuml;stungskonzern Rheinmetall wird schon in K&uuml;rze eine Fabrik f&uuml;r Panzerfahrzeuge in der Ukraine in Betrieb nehmen. Dies k&uuml;ndigt Konzernchef Armin Papperger gegen&uuml;ber dem US-Sender CNN an. Demnach soll bereits in den kommenden zw&ouml;lf Wochen in der Westukraine ein Werk er&ouml;ffnen, in dem Rheinmetall gemeinsam mit dem ukrainischen Konglomerat UkrOboronProm Transportpanzer Fuchs fertigen will. Gleichzeitig hei&szlig;t es in Berliner Regierungskreisen, Kanzler Olaf Scholz werde auf dem heute beginnenden NATO-Gipfel in Vilnius neue Waffenlieferungen an die Ukraine bekanntgeben, die &bdquo;sehr substanziell&ldquo; seien. Lediglich Marschflugk&ouml;rper des Typs Taurus, wie sie Kiew bereits seit einiger Zeit fordert, wird die Bundesregierung den Quellen zufolge noch nicht liefern. Mit ihrer Reichweite von mehr als 500 Kilometern k&ouml;nnten sie bis weit nach Russland hinein eingesetzt werden. Die US-Mitteilung, der Ukraine auch Streumunition zu liefern, wird von der Bundesregierung verst&auml;ndnisvoll akzeptiert. Der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter schl&auml;gt unter bestimmten Umst&auml;nden vor, &bdquo;Kaliningrad von den russischen Versorgungslinien abzuschneiden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9292\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sperrriegel gegen Fl&uuml;chtlinge (II)<\/strong><br>\nBrutale Deportationen hunderter Fl&uuml;chtlinge in die W&uuml;ste an der tunesisch-libyschen Grenze folgen massivem Druck Deutschlands und der EU auf Tunesien, das Ablegen von Fl&uuml;chtlingsbooten nach Europa zu unterbinden. Wie Menschenrechtsorganisationen berichten, sind seit dem 1. Juli bis zu 700 Menschen, die aus afrikanischen L&auml;ndern s&uuml;dlich der Sahara stammen, aus der tunesischen Gro&szlig;stadt Sfax und ihrem Umland in mehreren Wellen in das Niemandsland an der Grenze zu Libyen verschleppt worden. Die Fl&uuml;chtlinge, die bei bis zu 50 Grad Hitze schutzlos dahinvegetieren m&uuml;ssen, prangern blutige, teils sexualisierte Gewalt seitens der tunesischen Repressionsbeh&ouml;rden an; viele sind verletzt, eine Frau soll bei der Geburt ihres Kindes verstorben sein. Deutschland und die EU streben eine feste &Uuml;bereinkunft mit Tunesien zur Fl&uuml;chtlingsabwehr an, laut der Tunis Fl&uuml;chtlinge nicht nur im Land festh&auml;lt, sondern sie auch nach ihrer Abschiebung aus der EU zur&uuml;cknehmen soll. Br&uuml;ssel bietet Tunis daf&uuml;r mehr als eine Milliarde Euro an, freilich zum Gro&szlig;teil nur als Kredit. Berlin will zudem tunesische Fachkr&auml;fte abwerben &ndash; ein brain drain, der dem Land noch die letzten Entwicklungsm&ouml;glichkeiten raubt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9291\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie Israel das V&ouml;lkerrecht auslegt<\/strong><br>\nIn den folgenden offiziellen Dokumenten der israelischen Regierung wird deutlich wie nie zuvor, wie Israel das V&ouml;lkerrecht auslegt. Israel denkt &uuml;ber alles M&ouml;gliche nach, aber nicht &uuml;ber Frieden, Verst&auml;ndigung und die M&ouml;glichkeit eines pal&auml;stinensischen Staates auf okkupiertem Land.<br>\nDer israelische Staatssekret&auml;r Yossi Fuchs legte ein detailliertes Positionspapier der israelischen Regierung zum rechtlichen Status des besetzten Westjordanlandes vor, in dem er bestreitet, dass das Gebiet besetzt ist und behauptet, dass Israel das Recht hat, das Gebiet zu annektieren. Das V&ouml;lkerrecht anerkenne das Recht des Staates Israel, das gesamte Gebiet zu kontrollieren und dort Siedlungen zu bauen.<br>\nDie israelische Menschenrechtsorganisation Adalah hat sich in einem Schreiben an den israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu zu den neun neuen illegalen Siedlungen ge&auml;u&szlig;ert, die die Regierung im besetzten Westjordanland genehmigt hat. Die Antwort des Staatssekret&auml;rs Yossi Fuchs ist ein offizielles Positionspapier der israelischen Regierung zu den im V&ouml;lkerrecht verankerten Argumenten &uuml;ber den rechtlichen Status der Besatzung, der Annexion und der Siedlungen (Quelle auf Hebr&auml;isch). Angesichts dieses Dokuments, das wir aus dem Hebr&auml;ischen &uuml;bersetzt haben, kann keine Regierung auf der Grundlage des V&ouml;lkerrechts die Politik der israelischen Regierung rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=11676\">AK Nahost Bremen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frankreichs Energieministerin kritisiert Widerspr&uuml;che bei deutscher Energiepolitik<\/strong><br>\nIm Interview mit dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo; sagte die Politikerin, dass es ein Widerspruch sei, &bdquo;einerseits massiv franz&ouml;sischen Atomstrom zu importieren und andererseits jeden Text und jede Gesetzgebung in der EU abzulehnen, die den Mehrwert dieser kohlenstoffarmen Energieform anerkennt&ldquo;. &bdquo;Deutschland riskiert, mehr und mehr von der Atomenergie seiner Nachbarn abh&auml;ngig zu werden&ldquo;, warnte Agn&egrave;s Pannier-Runacher.<br>\nDie franz&ouml;sische Energieministerin forderte, dass Deutschland bei der Planung der Energieversorgung f&uuml;r steuerbare Grundkapazit&auml;ten sorgen m&uuml;sse, damit Schwankungen bei den erneuerbaren Energien &ndash; Wind- und Solarstrom &ndash; ausgeglichen werden k&ouml;nnten. Pannier-Runacher: &bdquo;Jedes Land muss seiner Verantwortung nachkommen, die eigene Versorgung sicherzustellen und einen Beitrag zur Stabilit&auml;t des europ&auml;ischen Netzes zu leisten.&ldquo; Die Schaffung neuer Gaskraftwerke und das Festhalten an fossilen Brennstoffen stehe dabei aus ihrer Sicht im Widerspruch zu den Klimazielen der EU. Dies sei ein &bdquo;Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem im Kampf gegen den Klimawandel&ldquo;, erkl&auml;rte die Franz&ouml;sin. (&hellip;)<br>\nLaut des Berichts haben franz&ouml;sische Stromlieferungen nach Deutschland seit Mitte April stark zugenommen. Das Land setzt stark auf Atomstrom und plant sogar den Bau neuer Meiler. Weil diese fr&uuml;hestens zwischen 2035 und 2037 ans Netz gehen k&ouml;nnen, will Pr&auml;sident Emmanuel Macron zugleich den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben. Gleichzeitig gelten viele der vorhandenen Atomkraftwerke Frankreichs als marode. Von den 56 Reaktoren fielen zeitweise mehr als die H&auml;lfte aus, weil sie gewartet wurden oder technische Probleme aufwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutsche-energiepolitik-frankreichs-energieministerin-unterstellt-doppelmoral-ETQ6HCE3XFD7NAQ2ILCU7CZF4Y.html\">rnd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>In der Sanktionsfalle<\/strong><br>\nWirtschaftskrieg gegen China droht auch US-&Ouml;konomie zu ruinieren. Washington will Folgen abfedern, Beijing setzt sich zur Wehr.<br>\nZum Abschied langte Janet Yellen kr&auml;ftig in den Honigtopf. Zwar h&auml;tten die Vereinigten Staaten und China &raquo;bedeutende Differenzen&laquo;, r&auml;umte die US-Finanzministerin ein, bevor sie sich am Sonntag auf die R&uuml;ckreise von ihrem viert&auml;gigen Besuch in Beijing machte. Dennoch sei sie der Meinung, eine Eskalation des Konflikts zwischen den USA und der Volksrepublik k&ouml;nne verhindert werden; die Differenzen lie&szlig;en sich managen. Beide L&auml;nder k&ouml;nnten &raquo;gesunde wirtschaftliche Beziehungen unterhalten&laquo;, die &raquo;uns und der Welt nutzen&laquo;, gab sich Yellen sicher: &raquo;Wir glauben, dass die Welt gro&szlig; genug ist, dass unsere beiden L&auml;nder gedeihen.&laquo; Hat Yellen recht? Kann die Welt auf eine neue Phase der Entspannung zwischen den USA und China hoffen? Wohl kaum &ndash; und dies hat die US-Finanzministerin, so optimistisch ihre &Auml;u&szlig;erungen geklungen haben m&ouml;gen, vermutlich auch nicht gemeint. Eine echte Verbesserung der Beziehungen k&ouml;nne es nur geben, stellte Wu &shy;Xinbo, Dekan am Institut f&uuml;r internationale Studien der Fudan-Universit&auml;t in Shanghai, am Wochenende fest, wenn die Biden-Administration ihre Wirtschaftspolitik gegen&uuml;ber China &auml;ndere. Denn diese sieht vor, das hat Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jacob Sullivan am 16. September 2022 best&auml;tigt, dass die USA, um ihre &raquo;technologischen Vorteile zu sch&uuml;tzen&laquo;, also die Nummer eins in der Welt zu bleiben, in zentralen High-Tech-Branchen &raquo;eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche F&uuml;hrung behalten&laquo;. Deshalb schneiden sie die Volksrepublik mit stets neuen Sanktionen vor allem von Hochleistungschips und damit zugleich von einer erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung ab. Solange es dabei bleibt, ist echte Entspannung zwischen Washington und Beijing nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454493.yellen-in-beijing-in-der-sanktionsfalle.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klingbeil will lieber Ehegattensplitting abschaffen als Elterngeld k&uuml;rzen<\/strong><br>\nSoll das Elterngeld f&uuml;r Paare mit einem Jahreseinkommen &uuml;ber 150.000 Euro gestrichen werden? SPD-Chef Lars Klingbeil befeuert die Debatte mit einem neuen Vorschlag: Statt die Zahlung zu streichen, solle das Ehegattensplitting abgeschafft werden.<br>\nIm Ampelstreit um Einschnitte beim Elterngeld hat der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil stattdessen die schnelle Abschaffung der Steuervorteile durch das Ehegattensplitting f&uuml;r alle neuen Ehen gefordert. &bdquo;Ich bin daf&uuml;r, dass h&ouml;here Einkommen mehr schultern und mehr Verantwortung tragen&ldquo;, sagte der SPD-Vorsitzende dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &bdquo;Aber Verteilungsfragen kl&auml;rt man &uuml;ber die Steuerpolitik, nicht &uuml;ber das Elterngeld&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDurch eine Abschaffung des Ehegattensplittings &bdquo;w&uuml;rden wir dem antiquierten Steuermodell, das die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau beg&uuml;nstigt, ein Ende setzen. Und der Staat w&uuml;rde Geld sparen&ldquo;, sagte Klingbeil.<br>\nDer Aufschrei bei den geplanten K&uuml;rzungen des Elterngeldes liege weniger daran, dass es Paare mit 180.000 bis 190.000 Euro Bruttojahreseinkommen nicht mehr bekommen sollen. &bdquo;Das Elterngeld ist keine Sozialleistung, es soll dazu motivieren, dass auch M&auml;nner mehr Verantwortung in der Familie &uuml;bernehmen.&ldquo; Ohne Elterngeld werde wohl wieder die Frau zu Hause bleiben, weil der Mann h&auml;ufig mehr Geld bekomme. &bdquo;Das ist ein R&uuml;ckschritt f&uuml;r die Gleichberechtigung&ldquo;, sagte Klingbeil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article246304522\/Elterngeld-Gruenen-Chefin-Lang-offen-fuer-Abschaffung-des-Ehegattensplittings.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> 150.000 &euro; Einnahmen Lohn\/Gehalt sind nicht wenig. Doch denken wir bitte auch daran, dass dieses Geld nicht vom Himmel f&auml;llt, sondern es handelt sich oft um kleine und mittelst&auml;ndische Betriebe, die unseren Binnenmarkt am Laufen halten. Es ist das grunds&auml;tzliche Zur&uuml;ckschrauben der Sozialleistungen im Staat, die mich w&uuml;tend machen. Die einen wollen also das Ehegattensplitting zur&uuml;ckfahren, die anderen das <a href=\"https:\/\/www.elternzeit.de\/elterngeld-kuerzung\/\">Elterngeld<\/a>, andere rufen nach <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/rente-lebenserwartung-geburtenrate-erwerbstaetige-100.html\">Renteneintritt mit 70<\/a>, wieder andere wollen die <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/witwenrente-abschaffung-fdp-cdu-csu-rentner-wirtschaftsweise-rente-soeder-kubicki-kritik-92390759.html\">Witwenrente abschaffen<\/a>. Nicht zu vergessen die Diskussionen dar&uuml;ber, dass auch die Rentenh&ouml;he wieder einmal verringert werden soll. Ich f&uuml;rchte, es werden all diese vorgeschlagenen &Auml;nderungen kommen. Dem Staat fehlt Geld, wir sind total &uuml;berschuldet. Statt einer echten Steuerreform nehmen wir es von den flei&szlig;igen B&uuml;rgern. Es muss Geld her f&uuml;r Waffen, es muss Geld her f&uuml;r Kriege. Daneben werden reiche Firmen wie Intel mit Milliarden &bdquo;gef&ouml;rdert&ldquo;. Und Habeck gibt dann noch von sich, &bdquo;&hellip;Damit will er gro&szlig;e, energiefressende Industriekonzerne entlasten &ndash; sprich: staatlich subventionieren. F&uuml;r den Mittelstand reiche das Geld leider nicht, <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/industriestrompreis-habecks-offenbarungseid\/\">r&auml;umte Habeck bei &bdquo;Lanz&ldquo; ein.<\/a>&ldquo; Spannend immer noch, dass uns B&uuml;rgern diese ganzen Hilfen &ndash; wozu auch die Doppelwummserei geh&ouml;rt &ndash; als Wohltat und Hilfe f&uuml;r die B&uuml;rger verkauft wird, begleitet mit dem gro&szlig;en moralischen Wort &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo;. Und leider ist es vielen B&uuml;rgern nicht klar, dass die Regierung kein Geld hat, die Schuldner f&uuml;r Staatsschulden sind wir Steuerzahler. Wir hatten mal einen sozialdemokratischen Staat, die Betonung liegt auf &bdquo;hatten&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Insolvenzgeld-Ausgaben 2023: 647 Millionen Euro im ersten Halbjahr<\/strong><br>\nIm ersten Halbjahr 2023 wurden von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;r das umlagefinanzierte Insolvenzgeld 647,0 Millionen Euro ausgegeben, 365,2 Millionen Euro (129,6 Prozent) mehr als im ersten Halbjahr 2022 (281,8 Millionen Euro) und auch wesentlich mehr als in den ersten Halbjahren der weiteren Vorjahre. Die Ausgaben im ersten Halbjahr 2023 &uuml;bertrafen die Gesamtausgaben im Vorjahr (2022: 534,0 Millionen Euro) um 113,0 Millionen Euro.<br>\nDie Jahressumme bzw. 12-Monatssumme der Ausgaben f&uuml;r das Insolvenzgeld stieg nach 492,6 Millionen Euro in 2021 und 534,0 Millionen Euro in 2022 auf 899,2 Millionen Euro in den 12 Monaten von Juli 2022 bis Juni 2023. (siehe BIAJ-Abbildung &bdquo;Insolvenzgeld: Ausgaben &ndash; 2007 bzw. 2016 bis Juni 2023&ldquo;) Im BA-Haushalt 2023 sind, wie schon 2022, 900 Millionen Euro f&uuml;r das Insolvenzgeld veranschlagt. Bremen, 07.07.2023<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1823-insolvenzgeld-ausgaben-2023-647-millionen-euro-im-ersten-halbjahr.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Bundesrat winkt Fachkr&auml;fte-Einwanderungsgesetz durch<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat am heutigen Freitag das &ldquo;Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkr&auml;fteeinwanderung&rdquo; verabschiedet. Mit dem Gesetz soll Deutschland f&uuml;r besonders qualifizierte Drittstaatsangeh&ouml;rige attraktiver werden, indem sie schneller und unb&uuml;rokratischer ankommen k&ouml;nnen. Einen Antrag Bayerns, den Vermittlungsausschuss anzurufen, lehnte der Bundesrat ab. Nachdem der Bundestag das Gesetz vor zwei Wochen beschlossen hatte, kann es nun in Kraft treten.<br>\nIT-Spezialisten sollen k&uuml;nftig eine &ldquo;Blaue Karte EU&rdquo; erhalten k&ouml;nnen, wenn sie keinen Hochschulabschluss besitzen, &ldquo;aber bestimmte non-formale Qualifikationen nachweisen k&ouml;nnen&rdquo;. Damit sind Berufserfahrungen auf akademischen Niveau gemeint.<br>\nF&uuml;r Personen mit einem ausl&auml;ndischen, mindestens zweij&auml;hrigen Berufsabschluss oder einem Hochschulabschluss, die in Deutschland eine Arbeit suchen, wird eine Chancenkarte mit einem Punktesystem eingef&uuml;hrt. Auswahlkriterien sind Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Alter und Deutschlandbezug. Das Studium in Deutschland soll attraktiver werden, indem Studierende leichter eine Nebenbesch&auml;ftigung aufnehmen k&ouml;nnen, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nK&uuml;nftig k&ouml;nnen Menschen aus allen Berufsgruppen nach Deutschland kommen und eine qualifizierte Besch&auml;ftigung aufnehmen, auch wenn sie keinen in Deutschland formal anerkannten Abschluss haben. Allerdings brauchen sie eine zweij&auml;hrige Erfahrung in dem jeweiligen Beruf, ein Mindestgehalt sowie eine im Herkunftsland staatlich anerkannte mindestens zweij&auml;hrige Ausbildung.<br>\nDer Wechsel von Aufenthaltstiteln hin zu Aufenthalten zu Bildungs- und Erwerbszwecken wird leichter. Das hei&szlig;t, wer seinen Berufsabschluss in Deutschland anerkennen lassen will, kann dies nun auch erst nach der Einreise machen.<br>\nZudem werden die Regelungen zur Mobilit&auml;t und des Familiennachzugs vereinfacht. Verringert wird die Voraufenthaltsdauer, die erforderlich ist, damit Inhaber einer Blauen Karte EU und deren Familienangeh&ouml;rige eine Niederlassungserlaubnis bekommen. Eine neue zentrale Stelle im Au&szlig;enministerium soll helfen, die Bearbeitungszeiten f&uuml;r Antr&auml;ge zu verk&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Fachkraeftemangel-Bundesrat-winkt-Fachkraefte-Einwanderungsgesetz-durch-9209645.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nachhaltigkeitsprojekt in Papua l&auml;sst die Bev&ouml;lkerung hungern<\/strong><br>\nIndonesien ist nach den USA und China der drittgr&ouml;sste Klimagasproduzent der Welt. Das will das s&uuml;dostasiatische Land &auml;ndern. Statt Kohle verbrennt es nun zunehmend Holz &ndash; auf den ersten Blick ein nachhaltiger, weil nachwachsender Rohstoff.<br>\nDie Klimabilanz Indonesiens f&auml;llt jedoch vor allem wegen der hohen Abholzungsraten schlecht aus. Die mit internationalen Klimageldern finanzierte Strategie steht zudem in krassem Gegensatz zum Schutz der W&auml;lder und der Biodiversit&auml;t. V&ouml;llig unter die R&auml;der kommt dabei die indigene Bev&ouml;lkerung. (&hellip;)<br>\n2017 bekam Medco Energi 4,5 Millionen Dollar von der indonesischen Regierung und baute ein Biomassekraftwerk in Papua. Aus dem exportorientierten Holzschnitzel-Projekt wurde eine anscheinend nachhaltige Strategie zur Energieerzeugung.<br>\nG&uuml;nstig wirkte sich dabei auch eine gesetzliche Neuregelung aus: Seit 2014 ist die Abholzung von Prim&auml;rwald in Indonesien verboten, was die Entwaldung deutlich bremste. Die Medco-Lizenzen f&uuml;r 170&rsquo;000 Hektaren in Papua sind davon nicht betroffen, weil sie vor 2014 ausgestellt wurden. Die Provinz Papua ist eine der am meisten bewaldeten Inseln Indonesiens. Das betroffene Gebiet besteht aus Prim&auml;rwald, Savanne und kohlenstoffreichem Sumpfland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nachhaltigkeitsprojekt-in-papua-laesst-die-bevoelkerung-hungern\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Hier wird dieser Wahnsinn ja auch als nachhaltig bezeichnet. Man k&ouml;nnte schreien vor so viel Dummheit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU will neue Regeln f&uuml;r CRISPR-Pflanzen<\/strong><br>\nF&uuml;r einige genetisch ver&auml;nderte Nutzpflanzen will die Kommission Einschr&auml;nkungen lockern &ndash; unter bestimmten Bedingungen. Hier sind die wichtigsten Informationen zum neuen Entwurf. (&hellip;)<br>\nIm Gegensatz etwa zu den USA, China und Brasilien ist in der EU der Anbau von Pflanzensorten aus biotechnischen Zuchtmethoden &ndash; mit Ausnahme von relativ kleinen Fl&auml;chen in Spanien und Portugal &ndash; nie wirklich in Gang gekommen. (&hellip;)<br>\nDas will die EU-Kommission nun &auml;ndern. Am Mittwoch schlug ihr Vizepr&auml;sident Frans Timmermans in Br&uuml;ssel den 27 Mitgliedsstaaten und dem Europ&auml;ischen Parlament vor, Entwicklung, Anbau und Vermarktung von Nutzpflanzen deutlich zu erleichtern, wenn sie mit Hilfe der neuesten gentechnischen Methoden zum Beispiel besser an k&uuml;nftige Klimabedingungen angepasst wurden oder den Einsatz von Pestiziden reduzieren helfen.<br>\nNeue Pflanzensorten aus so genannten &raquo;Neuen Z&uuml;chtungstechniken&laquo;, vor allem der so genannten Gen-Schere CRISPR, sollen demnach k&uuml;nftig nicht mehr den strengen Regeln f&uuml;r Gr&uuml;ne Gentechnik unterliegen. Sie w&uuml;rden weitgehend wie konventionelle Pflanzen behandelt. Eine Kennzeichnungspflicht soll es f&uuml;r sie nur noch auf dem Saatgut geben, nicht mehr auf Produkten im Supermarkt, wo viele Verbraucher das Label &raquo;Gentechnik&laquo; als Warnung wahrnehmen. (&hellip;)<br>\nDie Nationalakademie Leopoldina bekr&auml;ftigte am Mittwoch, dass die neuen Z&uuml;chtungsmethoden helfen k&ouml;nnten, die Nahrungsmittelproduktion nachhaltiger zu machen. Forderungen aus der Wissenschaft waren &uuml;berhaupt erst der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Kommission, die am Mittwoch vorgestellten Vorschl&auml;ge zu entwickeln. Zuvor hatte der Europ&auml;ische Gerichtshof entschieden, dass gem&auml;&szlig; den seit 2001 geltenden Regeln auch Pflanzen, die mit dem CRISPR-Verfahren ver&auml;ndert worden sind, unter das Gentechnik-Recht fallen. Daraufhin hatte die Kommission die europ&auml;ischen Wissenschaftsorganisationen gebeten, neue Regeln zu empfehlen &ndash; und ist nun den Vorschl&auml;gen weitgehend gefolgt.<br>\nUmweltorganisationen und Vertreter des Biolandbaus bleiben dagegen bei ihrer ablehnenden Haltung. Jan Plagge, Pr&auml;sident des Bioland-Verbands und der europ&auml;ischen Vereinigung organisch wirtschaftender Landwirte, kritisierte einen &raquo;gef&auml;hrlichen Abschied vom lange gelebten Vorsorgeprinzip&laquo; und sprach von einer &raquo;Z&auml;sur&laquo;. Die Verbraucherorganisation &raquo;foodwatch&laquo; kritisiert, dass Verbraucherinnen und Verbraucher wegen fehlender Kennzeichnung nicht erkennen k&ouml;nnten, welche Lebensmittel oder Zutaten aus &raquo;neuer&laquo; Gentechnik, dem &raquo;Genome Editing&laquo;, erzeugt wurden. Aus der Bundesregierung &auml;u&szlig;erte sich am Mittwoch Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) und sagte, eine Deregulierung der Gentechnik sei &raquo;nicht die Antwort auf die Frage nach dem Welthunger&laquo;. Dagegen bezeichnete Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) die neuen Z&uuml;chtungstechniken als &raquo;Schl&uuml;ssel f&uuml;r die gro&szlig;en Herausforderungen der Menschheit&laquo; und bef&uuml;rwortete den Vorschlag der EU-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/gruene-gentechnik-neue-regeln-fuer-crispr-pflanzen\/2157021\">Spektrum.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Biobauern wehren sich gegen &ldquo;gr&uuml;ne Gentechnik&rdquo;<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will die Regeln f&uuml;r den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft lockern. Das st&ouml;&szlig;t vor allem bei Biobauern auf Widerstand. Sie f&uuml;rchten um ihren guten Ruf. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Der Verbraucher blickt irgendwann &uuml;berhaupt nicht mehr durch, selbst wenn er einigerma&szlig;en informiert ist&rdquo;, gibt auch Thorsten Neubauer zu bedenken. Er ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &ldquo;Kornbauern&rdquo;, einer Erzeuger- und Vermarktungsgesellschaft f&uuml;r Bioland-Produkte, vor allem Getreide. 150 Biobetriebe aus Rheinland-Pfalz und angrenzenden Regionen geh&ouml;ren dazu, beliefert werden unter anderem M&uuml;hlen und B&auml;ckereien. &ldquo;Unsere Kunden sind sehr sensibel. Eine gro&szlig;e B&auml;ckerei kauft beispielsweise keinen Hybridroggen, also Getreide, das nur eine Generation w&auml;chst und nicht als Saatgut taugt, nur auf Effektivit&auml;t gez&uuml;chtet wurde.&rdquo;<br>\nDie Verunreinigung von Biofeldern durch angrenzende Fl&auml;chen mit genom-editierten Pflanzen: ein Problem, dem nur mit enormem Zusatzaufwand beizukommen w&auml;re, so seine Einsch&auml;tzung. &ldquo;Noch mehr Kontrollen, noch mehr Dokumentation, um zu beweisen, dass wir gentechnikfrei arbeiten &ndash; das alles erschwert das Gesch&auml;ft&rdquo;.<br>\nDabei sind es nicht nur Bioerzeuger und -lebensmittelproduzenten, denen die m&ouml;gliche Gleichstellung &ndash; auf dem Acker und am Ende auf dem Etikett &ndash; schwer im Magen liegt. Auch konventionelle Bauern und Firmen, die mit &ldquo;gentechnikfrei&rdquo; werben, k&ouml;nnten sich dessen bald nicht mehr sicher sein, so die Bef&uuml;rchtung, wenn &ldquo;gr&uuml;ne Gentechnik&rdquo; nicht mehr gekennzeichnet werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/landwirtschaft-gentechnik-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Corona-Expertenrat &ndash; Arzt zieht erneut vor Gericht<\/strong><br>\nEin Arzt hat die Geheimprotokolle des Corona-Expertenrates freigeklagt. Im Interview erkl&auml;rt er jetzt, was er mit seiner neuen Klage gegen die Regierung erreichen will. [&hellip;]<br>\nHerr Haffner, Sie sind Facharzt f&uuml;r Allgemeinmedizin und haben auf die Herausgabe der Protokolle des Corona-Expertenrates geklagt. Warum?<br>\nCH: Weil die &Ouml;ffentlichkeit ein Recht hat zu erfahren, auf welcher Basis, welchen wissenschaftlichen Annahmen oder auch welchen Studien sich die Corona-Politik der Bundesregierung begr&uuml;ndet und begr&uuml;ndet hat. Es ist dabei v&ouml;llig egal, wie man zu den einzelnen Ma&szlig;nahmen oder auch der Gef&auml;hrlichkeit des Virus steht. Es wurden Grundrechte eingeschr&auml;nkt und das Leben von Millionen Menschen auf links gedreht. Da sollte man das Recht haben zu erfahren, auf welcher Grundlage all das geschah.<br>\nIch finde es &uuml;brigens &uuml;beraus bedenklich, dass hierf&uuml;r erst geklagt werden muss. Es w&auml;re eigentlich der Job der Bundesregierung, das von sich aus zu machen, dass das politische Agieren der letzten Jahre erkl&auml;rt und begr&uuml;ndet wird. Allein schon, dass die Protokolle geheim gehalten wurden und nicht von Anfang an oder sp&auml;testens nach den jeweiligen Beschl&uuml;ssen &ouml;ffentlich zug&auml;nglich waren, halte ich f&uuml;r einen Skandal. Die Bundesregierung verweigert sich bisher einer Aufkl&auml;rung. Erst der Druck der &Ouml;ffentlichkeit, den wir jetzt durch die Ver&ouml;ffentlichung der Protokolle aufbauen, k&ouml;nnte eine Aufarbeitung der Corona-Zeit einleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/politik\/corona-expertenrat-arzt-zieht-erneut-vor-gericht-1750073%20\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Menschenverachtung? Nein, Frau Buyx &ndash; einfach nur eine Meinung zur Ordensverleihung<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Corona-Aufarbeitung zeigt sich aktuell in der medial-gesellschaftlichen Wahrnehmung in voller Breite und Tiefe der erwartbaren Diskussionsebenen. Potenzielle Opfer f&uuml;hlen sich unbeachtet, nicht ernst genommen und alleingelassen. Nachweisliche Verantwortungstr&auml;ger aus der Politik, Wissenschaft und den Medien w&uuml;nschen sich im Nachhinein die wohlverdiente Absolution der B&uuml;rger, oder wie es die ARD-Mitarbeiterin Gigi Deppe dieser Tage anma&szlig;end formulierte:<br>\n&ldquo;Wir waren alle irgendwie unsicher, was wir da tun. Aber wir hatten keine rechte Wahl.&rdquo;<br>\nDie rechte Wahl traf f&uuml;r sich pers&ouml;nlich der Bayerische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU). Als inoffizielles Ehrenmitglied des &ldquo;F&auml;hnleins Fieselschweif&rdquo; &uuml;berreichte einer der gnadenlosesten Gesellschaftsspalter in der Corona-Zeit einer der skrupellosesten Bef&uuml;rworterinnen der desastr&ouml;sen Corona-Politik am 5. Juli den Bayerischen Verdienstorden. Ein Zeichen &ldquo;ehrender und dankbarer Anerkennung f&uuml;r hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk&rdquo;, da Buyx als Professorin an der TU M&uuml;nchen arbeitet. Es ist aber sicherlich auch als ein kleines Dankesch&ouml;n f&uuml;r ihre Rolle als zuverl&auml;ssige Stichwortgeberin f&uuml;r S&ouml;der in den Corona-Jahren zu betrachten.<br>\nSo weit, so berechenbar. Buyx wurde drei Jahre lang medial-politisch hofiert. Sie l&auml;chelte viel, trotz der sehr unsch&ouml;nen Formulierungen und Forderungen. In einer j&uuml;ngsten Konfrontation mit einer Journalistin gefror ihr das L&auml;cheln spontan im Gesicht, als sie die Fragen beantworten sollte, wie sie heute r&uuml;ckblickend zu ihrer Ma&szlig;nahmenunterst&uuml;tzung stehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/174835-menschenverachtung-nein-frau-buyx-einfach\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Deutsche Ethikrat ist wie sein Vorg&auml;nger, der Nationale Ethikrat, <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/53491\/Deutscher-Ethikrat-Der-Regierung-genehm\">der Regierung genehm<\/a> und diese Rolle beherrscht Frau Buyx auf geradezu phantastische Weise. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90972\">Corona: Ethikrat w&auml;scht die H&auml;nde in Unschuld<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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