{"id":100865,"date":"2023-07-12T08:37:57","date_gmt":"2023-07-12T06:37:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865"},"modified":"2023-07-12T08:37:57","modified_gmt":"2023-07-12T06:37:57","slug":"hinweise-des-tages-4396","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h01\">Die Entzauberung des Wolodymyr S. (und seiner Fans)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h02\">Und morgen China: B&uuml;ndnispolitik der NATO.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h03\">US to move ahead with transfer of F-16 jets to Turkey<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h04\">Unter Vormundschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h05\">Ampel l&auml;sst bitten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h06\">Weitere K&uuml;rzungen: Wird die Witwenrente abgeschafft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h07\">Streit um Ehegattensplitting: Wie unsozial will die SPD noch werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h08\">Bodeneigentum &ndash; das beschwiegene soziale Grund&uuml;bel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h09\">Berlin im Blindflug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h10\">Abes Erbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h11\">Europ&auml;ische Zentralbank gibt Ihre Daten US-Anbietern, von denen sie sich angeblich mit dem digitalen Euro unabh&auml;ngig machen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h12\">Covid-19-Impfung: Auf der Suche nach den 95 Prozent Wirksamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h13\">Auch Fahrgastverband f&uuml;r Zerschlagung der Deutschen Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h14\">Eine St&auml;rkung der strategischen Autonomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h15\">Merz wechselt CDU-Generalsekret&auml;r aus: Linnemann kommt f&uuml;r Czaja<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100865#h16\">Demokratie kann man &uuml;ben: Deutschland-Trend sieht AfD vorn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Entzauberung des Wolodymyr S. (und seiner Fans)<\/strong><br>\nErst wollte er den sofortigen Nato-Beitritt, dann wenigstens einen schnellen. Doch nach dem Gipfel-Beschlu&szlig; in Vilnius steht Wolodymyr Selenskyj mit leeren H&auml;nden da.<br>\nBisher schien ihm alles zu gelingen. Selenskyj wurde in Washington, London und Br&uuml;ssel wie ein Held gefeiert, die Medien lagen ihm zu F&uuml;ssen, die Experten plapperten seine Parolen nach.<br>\nBis zuletzt forderten C. Major &amp; Co., die Ukraine m&uuml;sse in die Nato aufgenommen werden. Wenigstens brauche es verbindliche Garantien. Alles andere sei &bdquo;absurd&bdquo;, so Selenskyj bei seiner Ankunft in Vilnius.<br>\nUnd nun das: &bdquo;Wir werden in der Lage sein, die Ukraine zu einem B&uuml;ndnisbeitritt einzuladen, wenn die Verb&uuml;ndeten sich einig und Voraussetzungen erf&uuml;llt sind&ldquo;, hei&szlig;t es in der Gipfelerkl&auml;rung.<br>\nDas ist eigentlich noch weniger als in Bukarest 2008. Denn zu den Voraussetzungen z&auml;hlt nun auch die Demokratisierung &ndash; und alles, was sich die Verb&uuml;ndeten sonst noch so einfallen lassen.<br>\nSelenskyj steht mit leeren H&auml;nden da, sein Zauber wirkt nicht mehr. Zu oft hat er versucht, die Nato direkt in den Krieg mit Russland zu ziehen, zu wenig hat er sich in die Karten schauen lassen. Nicht mal die CIA blickt durch.<br>\nAm Ende hat er zu hoch gepokert &ndash; und gedroht, er werde erst nach Vilnius kommen, wenn die USA und Deutschland den Weg frei machen. Doch US-Pr&auml;sident Biden und Kanzler Scholz blieben standhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-entzauberung-des-wolodymyr-s-und-seiner-fans\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gipfel in Vilnius: Selenskij br&uuml;skiert NATO<\/strong><br>\nWaffen statt Beitrittsperspektive f&uuml;r Kiew. Aus Berlin kommt ein 700-Millionen-Paket<br>\nMit heftigen Auseinandersetzungen um die NATO-Perspektive der Ukraine hat am Dienstag der Gipfel des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses in Vilnius begonnen. W&auml;hrend vor allem &ouml;stliche Mitgliedstaaten bis zum Schluss auf eine Beitrittszusage drangen, sah der vorab kursierende Entwurf f&uuml;r die offizielle Gipfelerkl&auml;rung nur einen allgemeinen Fahrplan ohne jede zeitliche oder sonstige Festlegung vor. Vor allem US-Pr&auml;sident Joseph Biden hatte sich gegen eine Beitrittszusage verwahrt und sich nur f&uuml;r unverbindliche Formulierungen wie diejenige offen gezeigt, die &raquo;Zukunft&laquo; der Ukraine liege &raquo;in der NATO&laquo;. Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij warf der NATO deshalb &ouml;ffentlich &raquo;Unschl&uuml;ssigkeit&laquo; sowie &raquo;Schw&auml;che&laquo; vor. Um Kiew einen gesichtswahrenden Erfolg zu bieten, sollten am Dienstag Sicherheitsgarantien etwa in Form von Waffenlieferungen zugesagt werden. Zudem soll am Mittwoch erstmals der NATO-Ukraine-Rat zusammentreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454553.gipfel-in-vilnius-selenskij-br%C3%BCskiert-nato.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der NATO-Gipfel in Vilnius wird wahrscheinlich ein Flop werden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEuropa hat kein Geld und keine Munition und ist nicht bereit, eine Eskalation herbeizuf&uuml;hren, indem es der Ukraine die Luftstreitkr&auml;fte zur Verf&uuml;gung stellt, die sie nach eigenen Angaben ben&ouml;tigt, um den Krieg zu gewinnen. [&hellip;]<br>\nDie Ukraine dr&auml;ngt entweder auf eine sofortige NATO-Mitgliedschaft oder auf handlungsf&auml;hige Sicherheitsgarantien der NATO. Die Position der Ukraine wird jedoch durch das Scheitern der Gegenoffensive gegen Russland und die fehlgeschlagenen Versuche der Ukraine, die Regierung von Pr&auml;sident Wladimir Putin durch Sabotageakte, Attentate und t&ouml;dliche Drohnenangriffe auf den Kreml zu destabilisieren, geschw&auml;cht. Jetzt sagt die Ukraine, dass sie die Luftstreitkr&auml;fte der NATO braucht, um ihren Krieg zu gewinnen.<br>\nEs wird sehr schwer sein, einen NATO-Konsens &uuml;ber das weitere Vorgehen zu erzielen, egal wie sehr Washington seine europ&auml;ischen Partner unter Druck setzt.<br>\nEuropa befindet sich aufgrund der Covid-Katastrophe, der Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft und der hohen Arbeitslosigkeit, von der auch die j&uuml;ngsten Einwanderer betroffen sind, bereits in einer Rezession. Das Ergebnis all dessen sind soziale Unruhen in ganz Europa. In Frankreich gibt es bereits eine ernsthafte Revolte, und obwohl sich die Lage in Frankreich in den letzten Tagen entspannt hat, wird sie zur&uuml;ckkehren.<br>\nUnterdessen verliert die deutsche Regierungskoalition immer mehr an Unterst&uuml;tzung in der Bev&ouml;lkerung, und die AfD, Deutschlands rechtsextreme Partei, ist inzwischen die zweitst&auml;rkste Partei im Lande. Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Koalitionspartner wissen nicht, was sie tun sollen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/07\/vilnius-nato-summit-will-likely-be-a-flop\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Und morgen China: B&uuml;ndnispolitik der NATO.<\/strong><br>\nDie NATO r&uuml;stet Kiew auf, damit es Leute und Land im Krieg gegen den gemeinsamen Feind verheizt. Ein Beitritt zum B&uuml;ndnis als Belohnung aber kommt, da hat US-Pr&auml;sident Joseph Biden jetzt ein Machtwort gesprochen, zumindest auf absehbare Zeit nicht in Frage. Dass man dar&uuml;ber froh sein kann, da mit einem ukrainischen NATO-Beitritt die Weltkriegsgefahr dramatisch stiege, trifft zu. F&uuml;r die Regierung der Ukraine aber ist das Nein aus Washington bitter: Echte Sicherheit, die sie aus ihrem Blickwinkel nur als B&uuml;ndnismitglied h&auml;tte, bekommt sie nicht. Man mag die Perspektive &shy;Kiews aus guten Gr&uuml;nden ablehnen. Sie ist aber wichtig, denn man kennt &Auml;hnliches auch andernorts. Nein, Taiwan ist nicht die Ukraine. Der Westen bem&uuml;ht sich aber nach Kr&auml;ften, auf der Insel ein &auml;hnliches Szenario zu schaffen. Die USA r&uuml;sten Taiwan mit den gleichen Waffen auf, trainieren dessen Soldaten f&uuml;r die gleichen Szenarien wie die Ukraine vor dem 24. Februar 2022 &ndash; und der Westen provoziert China genauso, wie er Russland stets provoziert hat. Zum NATO-Gipfel in Vilnius sind die Staats- und Regierungschefs Japans und S&uuml;dkoreas, Australiens und Neuseelands geladen, auf dass das B&uuml;ndnis genauso gegen die Volksrepublik vorr&uuml;cken kann wie einst mit seiner Osterweiterung gegen die Russische F&ouml;deration. Und Taiwan? Als sich zu Beginn des Ukraine-Kriegs herausstellte, dass die USA keine Truppen zur Unterst&uuml;tzung nach Kiew schickten, da schwand auf der Insel die zuvor recht starke Zuversicht, die Vereinigten Staaten w&uuml;rden Taipeh im Ernstfall milit&auml;rischen Beistand leisten. [&hellip;]<br>\nDass der Westen Verb&uuml;ndete verschlei&szlig;t, um sie dann fallenzulassen, soll nicht allzu offen zutage treten. Aber dass das auf Dauer verborgen bleibt &ndash; auf Taiwan, in Ost- und S&uuml;dostasien, sonstwo auf der Welt &ndash;, darauf kann die NATO kaum hoffen. Sie untergr&auml;bt ihre Macht auf lange Sicht selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454589.und-morgen-china.html\">J&ouml;rg Kronauer in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die versteckte Agenda der NATO gegen China wurde von Litauen im Voraus aufgedeckt <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEtwa eine Woche vor dem Gipfel k&uuml;ndigte Litauen nach dem Vorbild der USA seine so genannte Indo-Pazifik-Strategie an. Der auff&auml;lligste Teil dieser 16-seitigen &ldquo;Strategie&rdquo; ist die Erkl&auml;rung zur Taiwan-Frage, in der betont wird, dass &ldquo;die Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zu Taiwan eine der strategischen Priorit&auml;ten Litauens ist&rdquo;. Es wird sogar schamlos eine &ldquo;rote Linie&rdquo; gezogen, indem behauptet wird, dass der Status quo in der Stra&szlig;e von Taiwan &ldquo;nicht durch den Einsatz von Gewalt oder Zwang ver&auml;ndert werden kann&rdquo;.<br>\nDies ist ein weiterer Beweis f&uuml;r Litauens &ldquo;harte Worte&rdquo; und Arroganz, nachdem das Land und die Insel Taiwan gegenseitige Vertretungen eingerichtet hatten, was zu einer drastischen Verschlechterung der Beziehungen zwischen Litauen und China f&uuml;hrte. [&hellip;]<br>\nEs ist bizarr, dass ein baltisches Land mit weniger als 3 Millionen Einwohnern, das in der unmittelbaren Strahlungszone des Russland-Ukraine-Konflikts liegt, eine Indo-Pazifik-Strategie entwickelt hat. Viele Formulierungen der Strategie kommen einem bekannt vor, als seien sie direkt aus der US-Rhetorik gegen&uuml;ber China &uuml;bernommen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202307\/1293954.shtml\">Leitartikel der Global Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie sich Chinas Gallium- und Germaniumverbote auswirken werden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nPekings Verbot von Nischenmetallen f&uuml;r die Chipherstellung k&ouml;nnte sich zu Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Seltene Erden ausweiten, die viel schwerer zu ersetzen w&auml;ren<br>\nAb August wird China die Ausfuhr von Gallium und Germanium, zwei wichtigen Elementen f&uuml;r die Herstellung von Halbleiterchips, beschr&auml;nken.<br>\nDa China das Angebot an beiden Elementen dominiert, ben&ouml;tigen Exporteure nun spezielle Lizenzen, um sie aus dem Land zu bringen. Dieser Schritt k&ouml;nnte einer Reihe von westlichen Technologieherstellern schaden, die diese Elemente zur Herstellung ihrer Produkte verwenden.<br>\nDer Schritt ist Berichten zufolge eine Reaktion auf westliche Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Anlagen, die f&uuml;r die Herstellung von Halbleiterger&auml;ten unerl&auml;sslich sind.<br>\nVor allem der US CHIPS and Science Act von 2022 hat die Ausfuhr von High-End-Mikrochips und -Technologie nach China eingeschr&auml;nkt, was Pekings Kapazit&auml;ten f&uuml;r Hochleistungscomputer in Bereichen wie der Verteidigung beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnte. Andere L&auml;nder wie Japan und die Niederlande haben ebenfalls Beschr&auml;nkungen verh&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/07\/how-chinas-gallium-and-germanium-bans-will-play-out\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US to move ahead with transfer of F-16 jets to Turkey<\/strong><br>\nU.S. President Joe Biden&rsquo;s administration will move ahead with the transfer of F-16 fighter jets to Turkey in consultation with Congress, national security adviser Jake Sullivan said on Tuesday, a day after Ankara gave the green light for Sweden to join NATO. Turkey, which had been the main stumbling bloc on Sweden&rsquo;s path towards the alliance, had requested in October 2021 to buy $20 billion of Lockheed Martin Corp (LMT.N) F-16 fighters and nearly 80 modernisation kits for its existing warplanes. Speaking ahead of a summit of NATO leaders in Lithuania, Sullivan said Biden &ldquo;had been clear that he supports the transfer.&rdquo;  &ldquo;He has placed no caveats on this &hellip; He intends to move forward with that transfer,&rdquo; Sullivan told reporters, without giving details on the timing.  U.S. Senate Foreign Relations Committee Chairman Bob Menendez, a Democrat who has blocked the F-16 sale, said on Monday he was in talks with the Biden administration about his hold and that he could make a decision &ldquo;in the next week.&rdquo; (&hellip;) Some diplomats and analysts believe Erdogan had been using Swedish membership of NATO to pressure Washington on the warplanes, and that Biden made a deal.  &ldquo;There seems to have been a big push by the Biden administration to allow Turkey to modernise its air force and acquire new F-16s,&rdquo; said Camille Grand, a defence specialist at the European Council on Foreign Relations think tank.  &ldquo;This push together with the Swedish efforts on the PKK front might have played an important role in convincing Erdogan to move forward on Sweden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/us-says-move-forward-with-transfer-f-16-jets-turkey-2023-07-11\/\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unter Vormundschaft<\/strong><br>\nDeutsche Politiker ruinieren im Einvernehmen mit den USA das eigene Land.<br>\nDie USA schaffen nach dem Prinzip &bdquo;teile und herrsche&ldquo; seit Jahrzehnten zerst&ouml;rte und zerst&uuml;ckelte L&auml;nder: Korea, Vietnam, Zypern, Jugoslawien, Libyen, Irak, Syrien &#8213; um nur einige zu nennen. Deutschland ist ein ganz spezieller Fall, seit 1945 nach der bedingungslosen Kapitulation in der Hand der USA. Wie w&uuml;rde Deutschland, wie w&uuml;rde Europa heute dastehen, wenn es zu dem von Michail Gorbatschow und Wladimir Putin vorgeschlagenen &bdquo;europ&auml;ischen Haus&ldquo; gekommen w&auml;re, einem gemeinsamen Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon? Aber das haben die USA verhindert. Und es ist auch nicht gelungen, das Chaos und die Konfusion in Deutschland zu verhindern. Die Bev&ouml;lkerung ist tief gespalten, indoktriniert und aufgehetzt &#8213; ein absurdes Theater.<br>\nDer Verrat deutscher Interessen<br>\nDer Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck ist dabei, die deutsche Wirtschaft zu ruinieren. Nach seinem Antrittsbesuch in Washington im M&auml;rz 2022 erkl&auml;rte er, Deutschland sei Kriegspartei und m&uuml;sse &bdquo;dienend f&uuml;hren&ldquo;. Mitte Juni 2023 stellte er dann klar:<br>\n&bdquo;W&uuml;rde das russische Gas nicht in dem Ma&szlig;e, wie es noch immer durch die Ukraine flie&szlig;t, nach Osteuropa kommen, gilt, was europ&auml;isch verabredet wurde: Bevor die Leute dort frieren, m&uuml;ssten wir unsere Industrie drosseln oder gar abschalten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/unter-vormundschaft\">Wolfgang Bittner auf manova<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das R&uuml;ckentwicklungsland<\/strong><br>\n&bdquo;Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; galt fr&uuml;her einmal f&uuml;r die B&uuml;rger der Bundesrepublik, doch mittlerweile verspielt das Land zunehmend seinen Status als Industrienation.<br>\nVerwaltung, Infrastruktur und die &ouml;ffentliche Sicherheit befinden sich in einer angespannten Situation. Die inflation&auml;re Enteignung der deutschen Angestellten, Arbeiter, Sparer und Steuerzahler geht 2023 in die n&auml;chste Runde. Wenig &uuml;berraschend konstatiert dazu der Finanzexperte Michael Every: Deutschland ist auf dem besten Weg zu einer Entwicklungs&ouml;konomie. [&hellip;]<br>\nDie massive politische und wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit von den USA beziehungsweise China, sowie das pl&ouml;tzliche Versiegen des Zustroms russischer Rohstoffe &mdash; aus ideologischen Gr&uuml;nden &mdash; sowie das jahrelange Anh&auml;ufen eines gigantischen Schuldenbergs aufgrund einer deutschen Mustersch&uuml;lerpolitik, der es in erster Linie darum geht, die Welt zu retten, haben das Land an den Rand des wirtschaftlichen Abgrunds gebracht.<br>\nSo konstatiert Every ungeschminkt:<br>\n&bdquo;Deutschland ist auf Exporte nach China, Importe aus Russland und Waffen aus Amerika angewiesen. Wenn Deutschland sich weiter auf die USA verl&auml;sst, wird es scheitern, weil die amerikanische Wirtschaft das Tempo der eigenen Milit&auml;rausgaben nicht aufrechterhalten kann, um Europa vor Russland zu verteidigen und den Zugriff auf Deutschland und Asien zu behalten. Amerika hat daf&uuml;r nicht mehr die industrielle Basis.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-ruckentwicklungsland\">manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ampel l&auml;sst bitten<\/strong><br>\nUmverteilung in Reinkultur: Mehr als zwei Millionen Menschen in BRD leben von Lebensmittelspenden. Regierung ruht sich auf Ehrenamt aus.<br>\nF&uuml;r Hunderttausende kommt hierzulande auf den Teller, was sonst im M&uuml;ll landet. 384.000 Menschen &ndash; rund 58.000 mehr, als ganz Mannheim an Einwohnern z&auml;hlt &ndash; versorgt die Hilfsorganisation Tafel allein in Baden-W&uuml;rttemberg mit gespendeten Lebensmitteln. Die Zahlen stammen vom Verein, ver&ouml;ffentlicht anl&auml;sslich des 24. Bundestafeltreffens in der Quadratestadt am Donnerstag. Laut dem Jahresbericht des Dachverbands Tafel Deutschland verteilt der Verbund in der BRD inzwischen an mehr als zwei Millionen Menschen Lebensmittel. Insgesamt rund 265.000 Tonnen im vergangenen Jahr. Und der Bedarf steigt drastisch. So verzeichne ein Drittel der bundesweiten Anlaufstellen &raquo;von Beginn des Krieges in der Ukraine und den Preissteigerungen&laquo; bis Juni 2023 einen &raquo;deutlichen Zuwachs&laquo;, teilte Tafel Deutschland mit. Demnach berichteten mehr als ein Drittel der Tafeln im genannten Zeitraum von bis zu 50 Prozent mehr bed&uuml;rftigen Menschen, 20 Prozent verzeichneten ann&auml;hernd doppelt so viele wie vorher, 16 Prozent doppelt so viele und mehr. Der gesteigerte Zulauf erfolgt demnach von Erwerbslosen (34 Prozent) und Rentnern (31 Prozent), aber auch vermehrt von Erwerbst&auml;tigen (31 Prozent). Angesichts seit Jahren sinkender L&ouml;hne und explodierender Energie- (knapp 50 Prozent Steigerung) und Lebensmittelpreise (mehr als 20 Prozent) kaum &uuml;berraschend. Die Tafeln selbst sind dem Ansturm verst&auml;ndlicherweise nicht gewachsen. So gaben beinahe 40 Prozent an, arme Menschen mit einem Aufnahmestopp abweisen zu m&uuml;ssen. 60 Prozent der mehr als 500 befragten Tafeln erkl&auml;rten, reduzierte Mengen verteilen zu m&uuml;ssen. Viele mussten au&szlig;erdem zus&auml;tzlich oder l&auml;nger &ouml;ffnen, die M&ouml;glichkeiten zum Abholen von Lebensmitteln verringern. Fast 30 Prozent fertigten Wartelisten an. Der tats&auml;chliche Bedarf d&uuml;rfte also weit h&ouml;her liegen als durch die mehr als zwei Millionen &raquo;Kunden&laquo; sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454225.verarmungspolitik-ampel-l%C3%A4sst-bitten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weitere K&uuml;rzungen: Wird die Witwenrente abgeschafft?<\/strong><br>\nDie Vorsitzende des sogenannten Rates der &bdquo;f&uuml;nf Wirtschaftsweisen&ldquo; Monika Schnitzer fordert eine umfassende &Auml;nderung des Witwenrentensystems. Die &bdquo;Reform&rdquo; w&auml;re vor allem eine Reaktion auf aktuelle Bed&uuml;rfnisse des deutschen Kapitals.<br>\n&bdquo;Die jetzige Regelung reduziert die Anreize, eine eigene Besch&auml;ftigung aufzunehmen&ldquo;, sagte Monika Schnitzer dem Spiegel. Au&szlig;erdem h&auml;tte diese Regelung zur Folge, dass alleinstehende Beitragszahlende zur Finanzierung von Rentenanspr&uuml;chen f&uuml;r nicht erwerbst&auml;tige Partner beitragen. [&hellip;]<br>\nDie derzeitige Regelung der sogenannten gro&szlig;en Witwenrente sieht dagegen vor, dass hinterbliebene Ehepartner mindestens 55 Prozent der Rente des verstorbenen Partners erhalten.<br>\nSchnitzer spricht von &ldquo;Fehlanreizen&rdquo;, die das bisherige Rentenmodell mit sich bringe. Insbesondere Frauen w&uuml;rden von einer eigenen Erwerbst&auml;tigkeit abgehalten werden. Witwen und Witwer erhalten oft Renten von verstorbenen Partner:innen, obwohl sie selbst nie in die Rentenkasse eingezahlt haben. Stattdessen sollen Anreize geschaffen werden, arbeiten zu gehen. Unterm Strich bleibt der Reformvorschlag aber vor allem eins: Eine massive Rentenk&uuml;rzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/07\/weitere-kuerzungen-wird-die-witwenrente-abgeschafft\/\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Streit um Ehegattensplitting: Wie unsozial will die SPD noch werden?<\/strong><br>\nWenn SPD und Gr&uuml;nen nichts anderes einf&auml;llt, um das Wahlvolk zu qu&auml;len, kommen sie, wie jetzt Obergenosse Lars Klingbeil, mit der Abschaffung des Ehegattensplittings um die Ecke. Das, so die alte Leier, verdonnere Frauen zu einer bemitleidenswerten Existenz zwischen Kind und K&uuml;che. Dieses &bdquo;antiquierte Steuermodell, das die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau beg&uuml;nstigt&ldquo;, m&uuml;sse im Sinne der Gleichstellung abgeschafft werden, so Klingbeil. Er k&ouml;nnte auch gleich sagen, dass er bei der n&auml;chsten Wahl verlieren m&ouml;chte.<br>\nAbgesehen von dem etwas anachronistisch-unselbstst&auml;ndigen Frauenbild, das hinter dieser Annahme steckt, sollte man wissen: Das Splitting ist geschlechtsneutral, es bevorzugt oder benachteiligt weder M&auml;nner noch Frauen &ndash; es gilt z.B. auch f&uuml;r eingetragene Lebensgemeinschaften. Das Splitting sorgt einfach nur daf&uuml;r, dass Partner beim Fiskus gemeinsam veranlagt werden &ndash; egal, wie sie ihr Leben aufteilen. So, wie sie auch f&uuml;reinander sorgen m&uuml;ssen, wenn z.B. einer bed&uuml;rftig wird. Dann springt eben nicht gleich der Sozialstaat ein, sondern erstmal der Partner. Das nennt man Rechte und Pflichten.<br>\nVom Ehegattensplitting profitieren vor allem Paare, die unterschiedlich hohe Einkommen haben. Eine Abschaffung des Splittings w&auml;re daher vor allem eins: eine massive Steuererh&ouml;hung f&uuml;r einen erheblichen Teil der Bev&ouml;lkerung.<br>\nEs verwundert wenig, dass der Vorschlag zur Abschaffung immer wieder aus demselben rot-gr&uuml;nen Gro&szlig;stadtmilieu stammt: dem der doppelt gut verdienenden Akademikerp&auml;rchen. Hier sieht man, so wie SPD-Generalsekret&auml;r Kevin K&uuml;hnert, dass Ehegattensplitting vor allem als patriarchales Instrument, &bdquo;das insbesondere viele Frauen vom Arbeitsmarkt fernh&auml;lt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/meinung\/streit-um-ehegattensplitting-wie-unsozial-will-die-spd-noch-werden\/\">Hamburger Morgenpost<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bodeneigentum &ndash; das beschwiegene soziale Grund&uuml;bel<\/strong><br>\nIn Deutschland m&uuml;ssen die meisten Menschen zur Miete wohnen, und die Wohnungsnot wird immer gr&ouml;&szlig;er. Denn es gibt nicht genug Wohnungen f&uuml;r alle&hellip; Und so steigen die Mieten weiter und werden f&uuml;r immer mehr Menschen unbezahlbar, so dass sie mit weniger Wohnraum und primitiven Wohnverh&auml;ltnissen vorlieb nehmen m&uuml;ssen oder gar in die Obdachlosigkeit absinken. Doch das allem zugrunde liegende soziale &Uuml;bel des privaten Eigentums an Grund und Boden wird nicht thematisiert. [&hellip;]<br>\nSo wie jeder Mensch Luft zum Atmen braucht, so auch ein St&uuml;ck Erde, auf dem er wohnen und sich nachts zum Schlafen hinlegen kann. Der Boden ist notwendige Lebens- und Arbeitsgrundlage aller Menschen. Wenn sich aber der gesamte Grund und Boden nur im Eigentum eines Teiles der Bev&ouml;lkerung befindet, ist der andere Teil von diesem existenziell abh&auml;ngig. Da das private Eigentumsrecht ein dauerhaftes alleiniges Verf&uuml;gungsrecht &uuml;ber das Grundst&uuml;ck bedeutet, kann der Eigent&uuml;mer die Bedingungen setzen, unter denen er anderen Zugang zu seinem Grundst&uuml;ck gew&auml;hren, sprich, es ganz oder teilweise zu einer bestimmten Nutzung verpachten oder darauf errichteten Wohnraum vermieten will. [&hellip;]<br>\nNach dem Statistischen Bundesamt sind gegenw&auml;rtig 42 % der Bev&ouml;lkerung in Deutschland Eigent&uuml;mer an Grund und Boden. 58 % sind also von 42 % existenziell abh&auml;ngig. Das f&uuml;hrt dazu, dass sie im Durchschnitt 27,8 % ihres Nettoeinkommens f&uuml;r die Miete aufbringen m&uuml;ssen. Das betrifft 19,9 Millionen Hauptmieterhaushalte. Mietbelastungsquote f&uuml;r die rund 6,6 Millionen. [&hellip;]<br>\nBei den 42 % der Bev&ouml;lkerung, die Eigent&uuml;mer an Grund und Boden sind, muss man allerdings ber&uuml;cksichtigen, dass die meisten davon ihre Immobilie selbst bewohnen. Nur ca. 10 % vermieten, und deren Eigentum konzentriert sich insbesondere in den gro&szlig;en Wohnbaugesellschaften, deren Gesch&auml;ft es ist, aus den Mieten, d.h. aus der Not der abh&auml;ngigen Menschen, gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Profit zu schlagen. Das bedeutet, dass s&auml;mtliche Miet- und Pachtzahlungen der 58 % Mieter auf die Konten von 10 % Grundeigent&uuml;mern flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fassadenkratzer.wordpress.com\/2023\/07\/04\/bodeneigentum-das-beschwiegene-soziale-grundubel\/\">Fassadenkratzer<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ist Enteignen machbar, Herr Nachbar?<\/strong><br>\nExpertenkommission h&auml;lt Vergesellschaftung gro&szlig;er Wohnungsbest&auml;nde in Berlin f&uuml;r m&ouml;glich:<br>\nDass die Kommission ein an die Vorstellungen der Kampagne angelehntes Gesetzesvorhaben zur &bdquo;Enteignung&ldquo; mehrheitlich als &bdquo;rechtlich zul&auml;ssig&ldquo; einsch&auml;tzt, verwundert kaum, denn Gr&uuml;ne und &bdquo;Linke&ldquo; hatten im Wahlkampf 2021 mit dem Anliegen der Kampagnenmacher Wahlkampf betrieben, und auch in der SPD gab es Stimmen daf&uuml;r. Auch wenn Aktivisten der Kampagne beim Entstehen der Expertenkommission ge&auml;u&szlig;ert hatten, sie diene lediglich zur Verz&ouml;gerung, scheinen sich die Zeichen zu mehren, dass sie Teil blo&szlig;er &bdquo;linker&ldquo; Symbolpolitik ist. Vage mutet der in der &Ouml;ffentlichkeit als &bdquo;positiv&ldquo; wahrgenommene Abschlussbericht der Kommission an. (&hellip;) Allein die Frage der Entsch&auml;digung wird auf insgesamt f&uuml;nf Seiten in insgesamt 16 Unterpunkten behandelt.<br>\nErwartbar euphorisch jubeln die Stimmen aus den Reihen der Kampagnenbef&uuml;rworter. Ebenso erwartbar ablehnend und skeptisch klingen die Stimmen von SPD, CDU und Immobilienvertretern. Die mittlerweile vom Gro&szlig;konzern Vonovia geschluckte &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; erkl&auml;rte, dass sie Enteignungen f&uuml;r falsch halte. In Berlin gebe es &bdquo;substanziellen Mangel an bezahlbarem und energetischem Wohnraum&ldquo; und durch eine Vergesellschaftung werde massiv &ouml;ffentliches Kapital gebunden. Was den Wohnraummangel angeht, m&ouml;chte man nicht widersprechen, aber die &bdquo;Deutsche Wohnen&ldquo; baut wie alle privaten Gro&szlig;konzerne keine neuen Wohnungen, sondern zieht ausschlie&szlig;lich Profit aus ihrem zusammengekauften Bestand. Und dass sich eine Immobilien-AG um die &ouml;ffentlichen Kassen sorgt, aus denen sie Dutzende Milliarden f&uuml;r Wohnungsbest&auml;nde kassieren kann, f&uuml;r deren Kauf zuvor lediglich ein Bruchteil bezahlt werden musste, ist ebenfalls scheinheilig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ist-enteignen-machbar-herr-nachbar-4781788\/\">Christian Sprenger in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Berlin im Blindflug<\/strong><br>\nBundesregierung offenbart in kleiner Anfrage Ignoranz gegen&uuml;ber Putsch und zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Peru<br>\nDie nach der Absetzung und Verhaftung des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Pedro Castillo am 7. Dezember 2022 an die Macht gelangte Regierung Perus steht international in der Kritik. 14 lateinamerikanische Staaten verurteilten den Sturz Castillos als Putsch und erkennen das von De-facto-Pr&auml;sidentin Diana Boluarte gef&uuml;hrte Regime nicht an, das seine Macht laut Amnesty International nur durch den &raquo;Einsatz von t&ouml;dlicher Gewalt&laquo; aufrechterh&auml;lt. Ungeachtet der Verst&ouml;&szlig;e gegen zahlreiche Rechtsnormen des Landes betrachtet die Bundesregierung Boluarte jedoch als rechtm&auml;&szlig;ige Pr&auml;sidentin. In einer junge Welt exklusiv vorliegenden Antwort auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen und der Fraktion Die Linke wird auch der parlamentarische Staatsstreich gegen Castillo gerechtfertigt. &raquo;Skandal&ouml;s&laquo;, wie Dagdelen gegen&uuml;ber dieser Zeitung erkl&auml;rte. [&hellip;]<br>\nEbenfalls bemerkenswert ist, dass die Bundesregierung keinerlei Erkenntnisse &uuml;ber die Missachtung rechtsstaatlicher Grunds&auml;tze bei der Aufhebung der Immunit&auml;t, der Festnahme und der Inhaftierung Castillos haben will, wie sie etwa der ehemalige Richter am Interamerikanischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte Ra&uacute;l Zaffaroni oder der Anwalt von Castillo und Direktor der argentinischen Anwaltskammer, Guido Croxatto, &ouml;ffentlich kritisiert haben, letzterer auch im Gespr&auml;ch mit jW. Auf entsprechende Nachfragen antwortete die Bundesregierung stereotyp, &raquo;die Bewertung&laquo; obliege &raquo;der peruanischen Justiz&laquo;. Auch das ist an Zynismus kaum zu &uuml;bertreffen, &raquo;wenn man sieht, dass die peruanischen Sicherheitskr&auml;fte nach den brutalen Massakern an der Zivilbev&ouml;lkerung bei der Niederschlagung der Proteste straffrei bleiben&laquo;, so Dagdelen. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) warf den Einsatzkr&auml;ften in einem am 3. Mai ver&ouml;ffentlichten Report &raquo;Massaker, Exzesse und au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen&laquo; vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454325.wertegeleitete-au%C3%9Fenpolitik-berlin-im-blindflug.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abes Erbe<\/strong><br>\nVon au&szlig;erparlamentarischen Rechten wurde Abe als Messias verehrt: gekommen, um die verhasste Nachkriegsverfassung, die auf den Prinzipien &raquo;Friede, Demokratie und Achtung der Menschenrechte&laquo; beruht, ein f&uuml;r alle Mal zu begraben. Ihm ist zu danken, dass die Rechte in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren ins Zentrum der japanischen Politik r&uuml;cken konnte. Diese Dynamik erlaubte ihr, auch au&szlig;erhalb der Politik Ansichten klarer zu artikulieren. Sie mutierte von einer &raquo;ger&auml;uscharmen&laquo; zu einer &raquo;ger&auml;uschvollen Minderheit&laquo;, wie der Historiker und Publizist Mitsuru Kurayama gegen&uuml;ber jW formulierte. Er geh&ouml;rt zu den wenigen rechten Kritikern Abes und wirft dem Expremier vor, in der zweiten Amtszeit (2012&ndash;2020) nichts Substantielles erreicht zu haben. Vor allem die Verfassung, deren Totalrevision &ndash; wie es ein LDP-Entwurf von 2012 vorsieht &ndash; das Potential h&auml;tte, das Nachkriegsjapan auf den Kopf zu stellen, sei unangetastet geblieben. Dabei blendet Kurayama aus, dass ein solcher Schritt aufgrund des Widerstands der japanischen Linken gegen &Auml;nderungen des sogenannten &raquo;Nachkriegsregimes&laquo; schwierig war. Und Anl&auml;ufe zur R&uuml;ckkehr ins Vorkriegsjapan gab es w&auml;hrend Abes Amtszeit zuhauf. [&hellip;]<br>\nDer im Oktober 2021 an die Macht gelangte neue Premierminister Fumio Kishida (LDP) konnte mit seinem Kabinettsbeschluss vom vergangenen Dezember, die Verteidigungsausgaben innerhalb von f&uuml;nf Jahren zu verdoppeln, die Sympathie der Abe-Fraktion gewinnen. Bei zivilgesellschaftlichen Vertretern der Rechten ist er wegen seines Stallgeruchs &ndash; er ist Chef einer gem&auml;&szlig;igten Fraktion in der LDP &ndash; jedoch unbeliebt. Abweichungen von der konservativen Linie werden von ihnen deshalb &auml;u&szlig;erst kritisch be&auml;ugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454236.militarismus-und-nationalismus-abes-erbe.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Zentralbank gibt Ihre Daten US-Anbietern, von denen sie sich angeblich mit dem digitalen Euro unabh&auml;ngig machen will<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) begr&uuml;ndet Ihre Absicht einen digitalen Euro einzuf&uuml;hren, unter anderem mit dem Ziel, die Abh&auml;ngigkeit des europ&auml;ischen Zahlungsverkehrs von amerikanischen Anbietern zu reduzieren. Doch gleichzeitig will die Notenbank ihre Daten an amerikanische Cloud-Anbieter auslagern.<br>\nWie das Handelsblatt am 6. Juni berichtete, gab es auf der Handelsblatt-Tagung &bdquo;Zukunft IT&ldquo;deutliche Kritik an der Absicht der EZB einen Teil ihrer IT-Anwendungen in die Cloud zu verlagern und dabei auch auf Dienste gro&szlig;er amerikanischer Dienstleister wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft und Google zu setzen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Die letzten zwei EU-US-Datenschutzabkommen waren illegal, aktuell gibt es keines, und das n&auml;chste Abkommen wurde vom Europ&auml;ischen Parlament bereits als unzureichend abgeschmettert&ldquo;, zitiert die Zeitung den FDP-Europaabgeordnete Moritz K&ouml;rner: &bdquo;Unter diesen Umst&auml;nden die EU-Finanzdaten an US-Big-Tech-Unternehmen auszulagern, ist fahrl&auml;ssig und kurzsichtig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/ezb-us-cloud\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Covid-19-Impfung: Auf der Suche nach den 95 Prozent Wirksamkeit<\/strong><br>\nSolidarit&auml;t, Selbstschutz und Fremdschutz der Impfung &ndash; und die Kommunikationskampagne der Regierung. Wie war das noch mal wirklich? Hintergr&uuml;nde zu einer brisanten Debatte. [&hellip;]<br>\nProf. Alexander Kekul&eacute;, Virologe und Direktor des Instituts f&uuml;r Medizinische Mikrobiologie der Universit&auml;t Halle, &auml;u&szlig;erte sich gegen&uuml;ber Telepolis zu dem Ph&auml;nomen, dass oftmals die 95 Prozent als Schutz vor Infektion und nicht als Schutz vor Erkrankung verstanden wurden:\n<blockquote><p>\nDie Zulassungsstudien untersuchten die &ldquo;vaccine effciency&rdquo; (VE) in Bezug auf die Verhinderung symptomatischer Covid-19 F&auml;lle. Darauf bezog sich auch die VE von ca. 95 Prozent.<br>\nDas ist auch bei anderen Impfstoffen so &uuml;blich. Dass in gleichem Ma&szlig;e (teilweise asymptomatische) Infektionen verhindert w&uuml;rden, hat kein seri&ouml;ser Fachmann behauptet. Aber ja, in der Politik wurde das bekanntlich ungut vermengt.<br>\nAlexander Kekul&eacute;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Prof. Klaus St&ouml;hr, Virologe und Epidemiologe und ehemaliger Leiter des Globalen Influenza-Programms und SARS-Forschungskoordinator der WHO, antwortete auf telefonische Anfrage von Telepolis, Experten sei immer klar gewesen, dass eine Impfung gegen ein Virus, das &uuml;ber die Nasenschleimhaut in den K&ouml;rper dringt, niemals zu einer sterilen Immunit&auml;t f&uuml;hren kann, wenn sie in den Arm gespritzt wird. Deswegen haben die Impfstofffirmen auch in ihren klinischen Studien nicht darauf untersucht.<br>\nDer Beleg einer Wirksamkeit gegen eine Infektion als Voraussetzung der Zulassung bei der EMA und die Vorstellung einer m&ouml;glichen Herdenimmunit&auml;t sei immer absurd gewesen. Der fehlerhafte Glaube der Bev&ouml;lkerung im Winter 2020\/21, die Impfung sch&uuml;tze zu 95 Prozent vor Ansteckung, hingegen zeigt, wie fehlleitend die Kommunikationskampagne der Regierung gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Covid-19-Impfung-Auf-der-Suche-nach-den-95-Prozent-Wirksamkeit-9212314.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Ein interessanter Artikel der nochmal die Zeitschiene der ganzen Corona-Impfkampagne Revue passieren l&auml;sst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auch Fahrgastverband f&uuml;r Zerschlagung der Deutschen Bahn<\/strong><br>\nDer Fahrgastverband Pro Bahn hat sich f&uuml;r eine Aufspaltung der Deutschen Bahn ausgesprochen. &bdquo;Wir fordern die Trennung von Netz und Betrieb bereits seit langer Zeit&ldquo;, sagte sein Bundesvorsitzender Detlef Neu&szlig; dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Bereiche Netz, Energie sowie Station und Service sollten zusammengeschlossen und in eine gemeinwohlorientierte Gesellschaftsform umgewandelt werden, forderte er.<br>\n&bdquo;Die Gesellschaftsform AG taugt aus unserer Sicht nicht dazu, den &ouml;ffentlichen Personenverkehr auf der Schiene als Daseinsvorsorge f&uuml;r die Fahrg&auml;ste zufriedenstellend zu betreiben&ldquo;, so Neu&szlig;. Das gelinge nur, wenn die Konzernbereiche nicht mehr zu gewinnorientiertem Arbeiten verpflichtet sind.<br>\nDer Verband &bdquo;Allianz pro Schiene&ldquo; warnte hingegen vor einer Verengung der Diskussion: &bdquo;Die Steigerung der Qualit&auml;t und der Kapazit&auml;t des Netzes m&uuml;ssen oberste Priorit&auml;t werden&ldquo;, sagte dessen Leiter f&uuml;r Verkehrspolitik, Andreas Gei&szlig;ler, dem RND. &bdquo;Eine Verengung auf die Infrastrukturfrage hilft dabei nicht.&ldquo; Man sehe die geplante gemeinwohlorientierte Infrastruktursparte (InfraGo) als Chance, das Schienennetz wieder fit zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article246225194\/Deutsche-Bahn-Auch-Fahrgastverband-Pro-Bahn-fuer-Zerschlagung.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eine St&auml;rkung der strategischen Autonomie<\/strong><br>\nDie EU-Kommission beabsichtigt unter dem Einfluss auch deutscher Konzerne, das Gentechnikrecht aufzuweichen. Sie strebt an, einen Gro&szlig;teil neuer gentechnischer Verfahren k&uuml;nftig wie konventionelle Pflanzenz&uuml;chtungsmethoden zu behandeln und deren Erzeugnisse von Risikopr&uuml;fungen auszunehmen. Davon erhofft sie sich eine konkurrenzf&auml;higere Landwirtschaft. Mittels Genscheren wie CRISPR\/Cas entwickelte Gew&auml;chse k&ouml;nnen Br&uuml;ssel zufolge auch die Importabh&auml;ngigkeit der EU bei Agrargrundstoffen verringern und so f&uuml;r eine St&auml;rkung der strategischen Autonomie sorgen. Bayer und andere deutsche Saatguthersteller hatten vorab massiv Lobbyarbeit f&uuml;r eine Deregulierung betrieben; sie haben ihre Agenda weitgehend durchgesetzt. Umweltverb&auml;nde und andere Initiativen reagieren alarmiert; Bauernverb&auml;nde f&uuml;rchten Patentanspr&uuml;che der Agroriesen auf eine gro&szlig;e Bandbreite von Pflanzen. Wirkliche Innovationen finden sich unter den von der Industrie bei den Patent&auml;mtern eingereichten Antr&auml;gen nur in den seltensten F&auml;llen; die Konzerne sehen jedoch die Gew&auml;hrung von Schutzrechten als essenziell daf&uuml;r an, die mit Genscheren avisierten Milliardenums&auml;tze auch tats&auml;chlich zu realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9294\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Merz wechselt CDU-Generalsekret&auml;r aus: Linnemann kommt f&uuml;r Czaja<\/strong><br>\nCDU-Chef Friedrich Merz wechselt nach gut eineinhalb Jahren seinen Generalsekret&auml;r Mario Czaja aus. Beide h&auml;tten sich &bdquo;heute einvernehmlich darauf verst&auml;ndigt, ihre Zusammenarbeit an der Parteispitze zu beenden&ldquo;, teilte die CDU am Dienstag in Berlin mit. Nachfolger soll demnach der Bundestagsabgeordnete und Chef der Grundsatzkommission der CDU, Carsten Linnemann, werden. Merz werde Pr&auml;sidium und Bundesvorstand der CDU an diesem Mittwoch vorschlagen, Linnemann zum kommissarischen Generalsekret&auml;r zu bestellen.<br>\nCzaja war im Januar 2022 mit gut 94 Prozent der Stimmen zum Generalsekret&auml;r gew&auml;hlt worden. In der Partei gab es schon seit l&auml;ngerem Unzufriedenheit mit Czaja &ndash; ihm wurde unter anderem vorgehalten, zu wenig pr&auml;sent in der &Ouml;ffentlichkeit zu sein. Auch in Parteigliederungen in den L&auml;ndern komme er nicht an, war zu h&ouml;ren.<br>\nDer 45 Jahre alte Linnemann gilt als Wirtschaftsexperte in der Partei &ndash; bei diesem Thema d&uuml;rfte sich Merz eine Unterst&uuml;tzung erwarten. Der Parteichef will die Wirtschaftspolitik k&uuml;nftig st&auml;rker zum Thema der CDU machen. Linnemann ist seit 2022 stellvertretender CDU-Vorsitzender und sitzt seit 2009 im Bundestag. Unter Merz verantwortet er die Arbeit am neuen Grundsatzprogramm seiner Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Merz-wechselt-CDU-Generalsekretaer-aus\/!5946988\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Merz hatte Czaja als soziales Gegengewicht (oder auch Feigenblatt) zur eigenen wirtschaftsliberalen Agenda <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mario-czaja-zum-neuen-cdu-generalsekretaer-gewaehlt-a-40923c48-99a7-46d2-8128-f22aa889aaab\">als Generalsekret&auml;r installiert<\/a>. Mit Linnemann wird nun ein ausgewiesener Arbeitgeberlobbyist und Hardcore-Neoliberaler, der sogar Merz weit rechts &uuml;berholt, Generalsekret&auml;r.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Demokratie kann man &uuml;ben: Deutschland-Trend sieht AfD vorn<\/strong><br>\nDer ARD-Deutschland-Trend, eine relativ zuverl&auml;ssige Vor-Wahl-Umfrage, sieht die AfD bei 20 Prozent und damit vor der SPD und den GR&Uuml;NEN. Zum AfD-Ergebnis sind zwischen verlegenem Schweigen und blankem Hass so ziemlich alle Reaktionen zu lesen und zu h&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nSitzen also jetzt 20 Prozent Nazis im Parlament? Sind die tapferen deutschen Demokraten jetzt alle im antifaschistischen Widerstand? Da die Medien die Wahlumfragen beeinflussen &ndash; wie sie auch das W&auml;hlverhalten beeinflussen -, darf dieses Ergebnis eigentlich nicht sein. Offenkundig bilden die deutschen Medien zunehmend weniger jene gesellschaftliche Wirklichkeit ab, die von den W&auml;hlern empfunden wird.<br>\nTats&auml;chlich ersch&ouml;pfen sich die Mehrheitsmedien in den letzten Jahren zunehmend in einer &uuml;blen Sorte des Kampagnen-Journalismus, der um zwei Kerne kreiste: Wer Zweifel an der staatlichen Corona-Politik &auml;u&szlig;erte, der war ein &bdquo;Leugner&ldquo; und rechts. [&hellip;]<br>\nDie zweite staatlich gew&uuml;nschte und von den Medien massiv bis heute verbreitete Botschaft kennt auch jeder: Der Russe ist unser Feind, sein Krieg in der Ukraine ist ein Verbrechen. Auch hier war und gilt Differenzieren als Feind-Propaganda, so als w&auml;re Deutschland selbst im Krieg, sei von den Russen angegriffen worden. [&hellip;]<br>\nStatt mit der Wahrheitsfindung besch&auml;ftigt man sich in den Reaktionen gern mit dem korrekten Gendern oder mit der Schwangerschaft von M&auml;nnern und mit der Frage, wie viele Geschlechter gerade unterwegs sind. Wer brav seiner Arbeit nachgeht oder sich um einen entspannten Feierabend k&uuml;mmert, an dem gehen solche Diskussionen weit vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/demokratie-kann-man-ueben\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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