{"id":100915,"date":"2023-07-13T08:43:32","date_gmt":"2023-07-13T06:43:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915"},"modified":"2023-07-13T08:43:32","modified_gmt":"2023-07-13T06:43:32","slug":"hinweise-des-tages-4397","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h01\">Der Gipfel von Vilnius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h02\">Ultimative Feinderkl&auml;rung: NATO-Positionierung gegen China. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h03\">UN asks Putin to extend Black Sea grain deal in return for SWIFT access &ndash; sources<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h04\">Die Bundesregierung wahrt nicht einmal mehr den Anschein, ein souver&auml;nes Land zu regieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h05\">Der eskalierte Diskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h06\">Der Kriegshaushalt liegt vor. Der Sparhaushalt kommt erst noch: Noch lange nicht fertig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h07\">L&auml;nder pochen auf versprochenes Geld f&uuml;r Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h08\">Bahnstrecke nach Berlin droht der Kollaps &ndash; was jetzt getan werden muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h09\">Ausbau der Windenergie kann nicht funktionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h10\">EU-Digitalkommissar will Social Media bei sozialen Unruhen sperren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h11\">Aburteilen statt zuh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h12\">Endlose Debatten &uuml;ber humanit&auml;re Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h13\">Keine weitere Unterordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h14\">Lauterbach stellt Hilfen f&uuml;r Long-Covid-Patienten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h15\">Nebent&auml;tigkeiten: Prominente Abgeordnete verstie&szlig;en offensichtlich gegen Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100915#h16\">Konrad-Wolf-Preis 2023 an Julian Assange<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Gipfel von Vilnius<\/strong><br>\nMit neuen Aufr&uuml;stungsverpflichtungen und der Einigung auf konkrete Operationspl&auml;ne f&uuml;r einen m&ouml;glichen Krieg gegen Russland ist am gestrigen Mittwoch der NATO-Gipfel in Vilnius zu Ende gegangen. Beschlossen wurden unter anderem drei Teilpl&auml;ne, die das milit&auml;rische Vorgehen im Kriegsfall getrennt nach drei Regionen skizzieren: einer f&uuml;r den Nordatlantik, ein zweiter f&uuml;r Deutschland und die Ostsee plus Anrainer, ein dritter f&uuml;r S&uuml;deuropa und das Schwarze Meer. Um ausreichend Waffen bereitstellen zu k&ouml;nnen, hat die NATO f&uuml;r die Milit&auml;rhaushalte der Mitgliedstaaten eine Schwelle von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung als Mindestbetrag beschlossen; schon im vergangenen Jahr nahmen die Wehretats der europ&auml;ischen NATO-Staaten und Kanadas um 8,3 Prozent zu. Gewaltige Summen sollen auch weiterhin in die Aufr&uuml;stung der Ukraine gesteckt werden: Sicherheitsgarantien, die die G7-Staaten Kiew gestern zusagten, sehen die fortgesetzte Bewaffnung des Landes im gro&szlig;en Stil vor. Sie enthalten zudem umfassende Hilfe zum Wiederaufbau. Eine feste Beitrittszusage von der NATO, die der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj gefordert hatte, erhielt Kiew nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9295\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Kurs auf Weltkrieg<\/strong><br>\nNATO-Gipfel: Angriffsbereitschaft gegen Russland massiv erh&ouml;ht. Kiew erh&auml;lt von G7 &raquo;langfristig&laquo; Waffen. Konfrontation mit China.<br>\nDie NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfel in der litauischen Hauptstadt Vilnius drei neue regionale Verteidigungspl&auml;ne verabschiedet. Der Beschluss f&uuml;hrt zur&uuml;ck in den Kalten Krieg gegen die Sowjetunion. Detaillierte Aufmarschpl&auml;ne dieser Art &ndash; die geheimen Dokumente umfassen mehr als 4.000 Seiten &ndash; gab es zuletzt vor mehr als 30 Jahren. (&hellip;)<br>\nExakt dem Prinzip, Russlands Sicherheitsinteressen zu ignorieren, folgt der NATO-Beschluss &uuml;ber die neuen &raquo;Verteidigungs&laquo;pl&auml;ne. Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) erkl&auml;rte dazu in Vilnius, die Ma&szlig;nahmen f&uuml;r mehr Abschreckung &ndash; also mehr Angriffsbereitschaft &ndash; seien einzigartig &raquo;seit Beginn des Kalten Krieges in jeder Beziehung&laquo;. Neben Land-, Luft- und Seestreitkr&auml;ften sind nun auch Cyber- und Weltraumf&auml;higkeiten eingeschlossen. Auf die BRD kommt laut Pistorius eine &raquo;Schl&uuml;sselrolle&laquo; zu, denn sie sei auf Grund ihrer Lage die logistische Drehscheibe in Europa. K&uuml;nftig sollen statt wie bisher 40.000 NATO-Soldaten 300.000 in hoher Bereitschaft gehalten werden, die Bundesrepublik stellt rund 15.000. Das NATO-Gebiet wird geographisch in drei Regionen eingeteilt: Von den USA &uuml;ber den Atlantik bis nach Island, Gro&szlig;britannien und Norwegen; Europa n&ouml;rdlich der Alpen mit Bundesrepublik, Polen, Mittelosteuropa und baltischen Staaten; Mittelmeerraum, Balkan und Schwarzmeer-Region. Die NATO versteht sich zugleich als Instrument f&uuml;r die Neuaufteilung der Erde &uuml;ber Atlantik und Europa hinaus. Stoltenberg griff am Mittwoch in Vilnius China scharf an und behauptete, das zunehmend forsche Auftreten Beijings beeintr&auml;chtige auch die Sicherheit des Paktes. Chinas nukleare Aufr&uuml;stung sei in Tempo und Ausma&szlig; &raquo;beispiellos&laquo;. Ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums warf der NATO daraufhin vor, &raquo;wie zu Zeiten des Kalten Krieges&laquo; zu denken. Sie behaupte, ein Verteidigungsb&uuml;ndnis zu sein, w&auml;hrend sie ihre Mitgliedstaaten dazu ermutige, ihre Milit&auml;rausgaben st&auml;ndig zu erh&ouml;hen, ihre Macht &uuml;ber Grenzen hinweg auszudehnen und auch im asiatisch-pazifischen Raum Konfrontationen zu provozieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454624.nato-gipfel-kurs-auf-weltkrieg.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine in Nato? Wie Waffen-Lobbyisten daf&uuml;r auf Springers Politico werben<\/strong><br>\nIm Vorfeld ver&ouml;ffentlichte Politico einen Brief &ldquo;von 46 au&szlig;enpolitischen Experten&rdquo;, in dem die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato und die Ausweitung der westlichen Waffenlieferungen an Kiew gefordert werden.<br>\nWas Politico verschweigt: Fast die H&auml;lfte der Unterzeichner bekleidet Positionen in Organisationen, die erhebliche finanzielle Unterst&uuml;tzung von Waffenfirmen, Beratungsfirmen sowie Lobbyunternehmen, die Kunden der Waffenindustrie bedienen, oder von Waffenfirmen selbst erhalten.<br>\nDie Unterzeichner des Schreibens, von denen viele ein finanzielles Interesse an einem ausufernden Pentagon-Haushalt und der Zustimmung des Kongresses zur Ausfuhr hoch entwickelter Waffen haben, f&uuml;hren wiederholt die Notwendigkeit gr&ouml;&szlig;erer Waffentransfers in die Ukraine als einen zentralen Punkt ihrer Rechtfertigung f&uuml;r die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-in-Nato-Wie-Waffen-Lobbyisten-dafuer-auf-Springers-Politico-werben-9213530.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Welch ein Gl&uuml;ck, dass die USA in der Nato das Sagen haben<\/strong><br>\nAllen voran die Polen und Balten fordern, die Ukraine schnellstens in die Nato aufzunehmen. Das aber w&uuml;rde die Wahrscheinlichkeit eines umfassenden Krieges in Dimensionen ziehen, die jedem halbwegs politisch Vern&uuml;nftigen den Angstschwei&szlig; auf die Stirn treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article246339878\/Nato-Welch-ein-Glueck-dass-die-USA-in-der-Nato-das-Sagen-haben.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist verr&uuml;ckt, dass die transatlantisch-konservative WELT hier strikt vor einer (kurzfristigen) NATO-Mitgliedschaft der Ukraine warnt und die angeblich linke (tats&auml;chlich olivgr&uuml;ne) taz das Land auch um den Preis eines Atomkriegs <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nato-Gipfel-in-Vilnius\/!5943642\/\">am liebsten sofort in der NATO h&auml;tte<\/a> &ndash; wir leben in seltsamen Zeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ultimative Feinderkl&auml;rung: NATO-Positionierung gegen China. <\/strong><br>\nWeder das Bekenntnis zur Intensivierung des Stellvertreterkrieges der NATO gegen Russland, noch die Blockade diplomatischer Initiativen der Ukraine und das &uuml;berbordende Hofieren des t&uuml;rkischen Staatspr&auml;sidenten waren das Bemerkenswerteste des Gipfels in Litauen, sondern die Kampfansage der Milit&auml;rallianz an China. Was mit dem NATO-Gipfel im vergangenen Jahr durch die Markierung Chinas als &raquo;systemischer Rivale&laquo; begonnen hatte, wurde in Vilnius drastisch zugespitzt, ganz als w&auml;re ein kommender Krieg gegen Beijing die neue Agenda. China wird in der Abschlusserkl&auml;rung des Gipfels als Herausforderung f&uuml;r die Interessen der NATO beschrieben. Die Volksrepublik &raquo;strebt danach, die regelbasierte internationale Ordnung umzust&uuml;rzen&laquo;, hei&szlig;t es wie in einer ultimativen Feinderkl&auml;rung. In der Folge werden durch die NATO China detaillierte Vorschriften gemacht, wie es sein Verh&auml;ltnis zu Russland auszugestalten habe. Sprache und Duktus der NATO-Erkl&auml;rung gegen&uuml;ber China erinnern an die Zeit der ungleichen Vertr&auml;ge in der &Auml;ra des Kolonialismus. (&hellip;)<br>\nChina ist f&uuml;r die NATO der Hauptfeind, den es niederzuwerfen gilt. Dabei globalisiert sich der Milit&auml;rpakt und schmiedet in Asien neue Allianzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454660.ultimative-feinderkl%C3%A4rung.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>UN asks Putin to extend Black Sea grain deal in return for SWIFT access &ndash; sources<\/strong><br>\nU.N. Secretary-General Antonio Guterres has proposed to Russian President Vladimir Putin that he extend a deal allowing the safe Black Sea export of grain from Ukraine in return for connecting a subsidiary of Russia&rsquo;s agricultural bank to the SWIFT international payment system, sources told Reuters.  Russia has threatened to ditch the grain deal, which expires on Monday, because several demands to dispatch its own grain and fertilizer abroad have not been met. The last two ships traveling under the Black Sea agreement are currently loading cargoes at the Ukrainian port of Odesa ahead of the deadline. A key demand by Moscow is the reconnection of the Russian agricultural bank Rosselkhozbank to the SWIFT international payment network. It was cut off by the European Union in June 2022 over Russia&rsquo;s invasion of Ukraine. An EU spokesperson said in May the EU was not considering reinstating Russian banks. (&hellip;) Guterres has proposed to Putin that Russia allow the Black Sea grain deal to continue for several months, giving the EU time to connect a Rosselkhozbank subsidiary to SWIFT, two of those sources familiar with discussions told Reuters.  Guterres sent a letter to Putin on Tuesday proposing a way forward to further facilitate Russian food and fertilizer exports and ensure the continued Black Sea shipments of Ukrainian grain, a U.N. spokesman said on Wednesday.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/markets\/commodities\/un-chief-sends-putin-proposal-keep-black-sea-grain-deal-alive-2023-07-12\/\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Bundesregierung wahrt nicht einmal mehr den Anschein, ein souver&auml;nes Land zu regieren<\/strong><br>\nEiner Regierung, die ihr Land von einem gro&szlig;en Thinktank des &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; als Vasall bezeichnen lassen muss, die bedingungslos diejenigen unterst&uuml;tzen muss, die Terroranschl&auml;ge auf die eigene Energieinfrastruktur ver&uuml;ben, die sich von Botschaftern anderer L&auml;nder wie Schuljungen abkanzeln l&auml;ssen muss, die sich ohne Gegenwehr die eigene Industrie wegnehmen l&auml;sst und nichts Verwerfliches mehr an Uranmunition und Streubomben finden darf, bleibt nicht einmal mehr der Anschein von Souver&auml;nit&auml;t.<br>\nVor einigen Wochen hat der European Council on Foreign Relations, ein vom Multimilliard&auml;r George Soros finanziertes Institut, den Europ&auml;ern &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass sie unzureichend motivierte Vasallen der USA seien, die ihr Lehnsherr auspl&uuml;ndern und wegwerfen werde, wenn sie sich nicht bald n&uuml;tzlicher machen. Eine Reaktion der Regierung in Berlin auf diesen Affront ist nicht bekannt.<br>\nVor einigen Tagen hat das US-Magazin Newsweek einen langen Bericht mit vielen Geheimdienst- und Regierungsquellen zur Rolle der CIA im Ukraine-Krieg ver&ouml;ffentlicht. Darin wird wie eine bekannte Tatsache behandelt, dass die Ukraine hinter dem Terrorakt der Sprengung der Nordstream-Gaspipelines von Russland nach Deutschland stehe. &Auml;hnliche Berichte gab es schon vorher in deutschen und amerikanischen Medien. Unsere Regierung jedoch l&auml;sst erkennen, dass es f&uuml;r die extremst teure Unters&uuml;tzung der Ukraine keine Rolle spielt, wenn diese m&ouml;glicherweise einen wichtigen Bestandteil unserer Energieinfrastruktur in die Luft gesprengt hat.<br>\nEs ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Berichte nur den Verdacht vom Hauptverd&auml;chtigen aus Sicht vieler weglenken sollen, den USA, auf die viele kr&auml;ftige Indizien deuten. Aber unsere Regierung l&auml;sst erkennen, dass sie bedingungslos weiter den US-Forderungen nach Unters&uuml;tzung ihrer geopolitischen Ziele nachkommen wird, auch wenn das Deutschland massiv schadet, und auch, wenn die USA m&ouml;glicherweise Terrorakte gegen unsere Energieinfrastruktur ver&uuml;bt haben.<br>\nDas Thema wird mit dem Mantel des Schweigens bedeckt und die angeblichen Bem&uuml;hungen um Aufkl&auml;rung zeitigen dauerhaft keinerlei handfeste Ergebnisse, beziehungsweise diese werden uns vorenthalten. Dabei z&auml;hlt die Meeresregion, wo der Anschlag stattfand, zu den am besten milit&auml;risch &uuml;berwachten Gegenden der Welt. Um die anfangs gern kolportierte These jedenfalls, Russland habe die eigenen Pipelines in die Luft gesprengt, ist es sehr still geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/souveraen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93602\">Vasallen wehren sich nicht<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92030\">Kanzler Scholz ist noch weniger souver&auml;n als das Land, das er regiert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78713\">Was ist von Scholz und Co. zu erwarten?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Interessant sein d&uuml;rfte z.B. au&szlig;erdem, dass die Kanzlerpartei SPD Unterst&uuml;tzung auch von US-Konzernen erh&auml;lt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79103\">Scholz &amp; Friends &ndash; SPD-Parteitag mit freundlicher Unterst&uuml;tzung von Pfizer<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ermittler &uuml;bergeben Bericht zur Nord-Stream-Sprengung an Uno-Sicherheitsrat<\/strong><br>\nLange blieb unklar, wer f&uuml;r die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich ist &ndash; und wie der Anschlag erfolgte. Im M&auml;rz wurden schlie&szlig;lich erste Details bekannt, die Spur f&uuml;hrt auch nach Deutschland. Nun haben die Ermittelnden einen Bericht &uuml;bergeben, wonach sie Sprengstoffspuren auf einer verd&auml;chtigen Segeljacht gefunden haben.<br>\n&raquo;In den w&auml;hrend der Untersuchung vom Boot entnommenen Proben wurden Spuren von Unterwassersprengstoff gefunden&laquo;, hei&szlig;t es in einem gemeinsamen Brief der deutschen Uno-Botschafterin Antje Leendertse und der Botschafterinnen von D&auml;nemark und Schweden an den Uno-Sicherheitsrat in New York. Das auf Montag datierte Schreiben liegt der Nachrichtenagentur dpa vor.<br>\nDarin hei&szlig;t es weiter, es bestehe der Verdacht, dass die Segeljacht zum Transport des Sprengstoffs genutzt worden sei, der bei der Sabotage der Pipelines eingesetzt wurde. Die drei L&auml;ndervertreterinnen betonten gegen&uuml;ber dem m&auml;chtigsten Uno-Gremium, dass die Ermittlungen andauerten: &raquo;Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht m&ouml;glich, die Identit&auml;t der T&auml;ter und ihre Motive zuverl&auml;ssig zu kl&auml;ren, insbesondere im Hinblick auf die Frage, ob der Vorfall von einem Staat oder einem staatlichen Akteur gesteuert wurde.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/nord-stream-ermittler-uebergeben-bericht-zur-sprengung-an-uno-sicherheitsrat-a-f9d8efa5-864a-4fe5-991f-5b3597c01900\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>D&auml;nemark, Deutschland und Schweden verweigern Auskunft beim UN-Sicherheitsrat zur Nord Stream<\/strong><br>\nVertreter D&auml;nemarks, Deutschlands und Schwedens nehmen am Dienstag nicht an der von Russland einberufenen Sitzung des UN-Sicherheitsrates &uuml;ber die Sprengung der Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream-2 teil, berichtet der TASS-Korrespondent.<br>\nZuvor hatte der erste stellvertretende st&auml;ndige Vertreter Russlands bei dem Weltgremium, Dmitri Poljanski, erkl&auml;rt, die russische Delegation habe f&uuml;r den 11. Juli eine offene Sitzung des UN-Sicherheitsrates zum Thema der Spreungung der Nord-Stream-Pipeline beantragt. Dem Diplomaten zufolge hat Russland &bdquo;die britische Pr&auml;sidentschaft gebeten, Vertreter&ldquo; der drei L&auml;nder &ndash; D&auml;nemark, Deutschland und Schweden &ndash; einzuladen, die die Sabotage der Gaspipelines untersuchen, um dar&uuml;ber zu berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/daenemark-deutschland-und-schweden-verweigern-auskunft-beim-un-sicherheitsrat-zur-nord-stream\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der eskalierte Diskurs<\/strong><br>\nBesatzer gibt&rsquo;s nur im Donbass, niemals auch in Pal&auml;stina: Reaktionen auf Interview bei Jung &amp; naiv zeigen &raquo;Unm&ouml;glichkeit der deutschen Nahostdebatte&laquo;.<br>\nSeit zwei Wochen sind deutsche Medien in heller Aufregung, insbesondere digitale. Der Grund: Es gibt ein gutes Interview zum Thema Israel\/Pal&auml;stina. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) stand f&uuml;r zweieinhalb Stunden beim Internetportal Jung &amp; naiv dem Journalisten Tilo Jung Rede und Antwort zum Nahostkonflikt. Die sachlichen Aussagen der Wissenschaftlerin brachten ihr Verleumdungen und pers&ouml;nliche Beleidigungen der &uuml;belsten Sorte ein, von bekannten Internettrollen, aber auch von meinungsmachenden Feuilletonisten und der israelischen Botschaft. Die SWP ist ein mehrheitlich staatlich finanzierter, regierungsnaher Thinktank. Die Mitarbeiter sind Berater unter anderem von Bundestag und Regierung. Das staatstragende Profil l&auml;sst keine radikalen Aussagen zu, auch nicht von Muriel Asseburg, was selbstredend ihre Fachkompetenz in keiner Weise schm&auml;lert. Vom Interview bei Jung &amp; naiv rief besonders jener Teil einen hysterischen Aufschrei hervor, der zwei herausragende Themenfelder auf vermeintlich unzul&auml;ssige Weise miteinander verkn&uuml;pfte: Israel und den Ukraine-Krieg. Die Politologin verglich hier n&uuml;chtern Russlands Besatzung von Teilen der Ukraine mit der israelischen Besatzung des Westjordanlands. Bei allen Unterschieden ist das V&ouml;lkerrecht in dieser Hinsicht in beiden F&auml;llen eindeutig: Es handelt sich jeweils um eine illegale Besatzung. Doch durch den Zirkus um das Asseburg-Interview zog sich einmal mehr eine Grundkonstante des medialen Israel-Diskurses in Deutschland: die Unf&auml;higkeit, zwischen Vergleichen und Gleichsetzen zu unterscheiden. (&hellip;) Diese uns&auml;glichen Reaktionen auf ein vernunftgeleitetes Interview best&auml;tigten einmal mehr die Zuspitzung im deutschen Israel-Diskurs: Zu sagen was ist, muss bek&auml;mpft werden. Und umso brutaler die Gewalt der radikalisierten israelischen Regierung in Pal&auml;stina, desto erbitterter wird ihr Vorgehen von den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen im bundesdeutschen Bl&auml;tterwald verteidigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454687.debattenhoheit-der-eskalierte-diskurs.html\">Jakob Reimann in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Kriegshaushalt liegt vor. Der Sparhaushalt kommt erst noch: Noch lange nicht fertig<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat gerade erst angefangen. Der kommende Bundeshaushalt sei &bdquo;nur der Beginn von Konsolidierungsanstrengungen&ldquo;, so Lindner bei der Vorstellung des Entwurfs in der Bundespressekonferenz. Die ben&ouml;tigte &bdquo;Trendwende&ldquo; sei noch gar nicht erfolgt. &bdquo;Wer bereits diesen Beginn der quantitativen Konsolidierung als einen harten Sparkurs bezeichnen w&uuml;rde, der w&auml;re ein Beleg daf&uuml;r, dass sich in unserem Land die Erwartungen gegen&uuml;ber dem Staat verschoben haben&ldquo;, legte er nach. Auch die b&uuml;rgerliche Presse bem&auml;ngelte fast unisono den fehlenden &bdquo;Sparwillen&ldquo;. Tats&auml;chlich ist &bdquo;Sparhaushalt&ldquo; nicht die passende Kategorie f&uuml;r den kommenden Etat. Es handelt sich vielmehr um einen Kriegshaushalt. Um steigende R&uuml;stungsausgaben, den Schuldendienst f&uuml;r die &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; und den selbstverschuldeten Wirtschaftskrieg bei gleichzeitiger Einhaltung der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; zu finanzieren, wird bei Sozialleistungen, im Bildungssektor oder bei Gesundheit und Pflege gespart. Im August soll das sogenannte &bdquo;Haushaltsfinanzierungsgesetz&ldquo; vorgelegt werden, um die Einsparungsma&szlig;nahmen zu konkretisieren, die bisher nur als abstrakte Zahlenspielereien vorliegen. Davon sind zum Beispiel die geplanten K&uuml;rzungen bei den Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) betroffen. Bei den Mitteln f&uuml;r Studierende sollen 440 Millionen Euro gestrichen werden; der Posten f&uuml;r Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler soll um 212 Millionen Euro reduziert werden. (&hellip;)<br>\nEin &auml;hnliches Schicksal erwartet das sogenannte &bdquo;Startchancenprogramm&ldquo;. Damit sollten nach dem Willen der Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) 4.000 Schulen in &bdquo;sozialen Brennpunkten&ldquo; gef&ouml;rdert werden. Von einer &bdquo;Bildungsmilliarde&ldquo; war die Rede, obwohl nach Meinung von Experten mindestens zwei Milliarden n&ouml;tig w&auml;ren, um Wirkung zu zeigen. F&uuml;r das kommende Jahr ist die &bdquo;Bildungsmilliarde&ldquo; nun auf 500 Millionen Euro geschrumpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/noch-lange-nicht-fertig-4781931\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>L&auml;nder pochen auf versprochenes Geld f&uuml;r Schulen<\/strong><br>\nDie Ampel hat im Koalitionsvertrag einen Digitalpakt 2.0 angek&uuml;ndigt, damit Schulen etwa Tablets und WLAN bezahlen k&ouml;nnen. Nun f&uuml;rchten die L&auml;nder, dass hier gespart werden soll. (&hellip;)<br>\nAlle 16 L&auml;nder seien sich einig darin, dass es eine Fortsetzung des Digitalpakts geben m&uuml;sse. Im Koalitionsvertrag hatten die Ampelparteien den sogenannten Digitalpakt 2.0 angek&uuml;ndigt, mit dem digitale Infrastruktur an Schulen finanziert werden soll, also etwa Tablets, WLAN und digitale Tafeln. Einen ersten Digitalpakt gibt es schon, enden wird er im Mai 2024. (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber hinaus gebe es &bdquo;klare Hinweise&ldquo; darauf, dass die weiteren Digitalpaktmittel von j&auml;hrlich mehr als einer Milliarde Euro vom Jahr 2025 an nicht in die mittelfristige Finanzplanung der Bundesregierung aufgenommen w&uuml;rden, wenngleich das endg&uuml;ltig erst mit der Haushaltsaufstellung 2025 entschieden sei.<br>\nRabe sagte, es seien klare Vereinbarungen getroffen worden, und es k&ouml;nne nicht sein, &bdquo;dass wir jetzt auf halber Strecke sitzen gelassen werden&ldquo;. Die L&auml;nder erwarteten &bdquo;deshalb jetzt in dieser un&uuml;bersichtlichen Lage vom Bund sehr klare Aussagen&ldquo;. Damit seien Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), die Bundesregierung, aber auch Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger (FDP) gemeint. Lorz sagte: &bdquo;Wir m&uuml;ssen einfach wissen, woran wir sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bundeslaender-in-sorge-um-digitalpakt-2-0-der-bundesregierung-19028368.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An etlichen Schulen sind die digitalen Endger&auml;te der Sch&uuml;ler von Eltern finanzierte iPads &ndash; es gilt das Prinzip Get Your Own Device (GYOD) wie z.B. <a href=\"https:\/\/www.gesamtschule-wasseramselweg.de\/get-your-own-device-gyod-elternfinanzierte-ipads\">hier<\/a>. Wichtiger als die Schulbildung scheint der Bundesregierung die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu sein und schn&uuml;rt <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/ukraine-krieg-deutschland-waffen-lieferung-kosten-700-millionen-92397650.html\">Waffenpaket f&uuml;r 700 Millionen Euro<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bahnstrecke nach Berlin droht der Kollaps &ndash; was jetzt getan werden muss<\/strong><br>\nSchon heute gibt es auf der Frankfurter Bahn t&auml;glich 180 Fahrten, Tesla-Z&uuml;ge kommen dazu. Nun wird die Forderung, die Ostbahn auszubauen, immer lauter.<br>\nG&uuml;ter geh&ouml;ren auf die Bahn &ndash; und Menschen auch! Was aber ist, wenn die Realit&auml;t nicht zu den Sonntagsreden passt? Wenn Trassen kaum noch Verkehr aufnehmen k&ouml;nnten, weil ihre Kapazit&auml;tsgrenze in Sicht ist? Jetzt hat der Bund erstmals eingestanden, dass ein Teil der Bahnstrecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) auf die &bdquo;Vollauslastung&ldquo; zusteuert. Der Kollaps k&ouml;nnte verhindert werden, wenn eine andere Verbindung endlich ausgebaut w&uuml;rde, sagte Christian G&ouml;rke, Bundestagsabgeordneter der Linken aus Brandenburg, am Mittwoch. Doch der Bund zahle lieber f&uuml;r das Projekt, den Bahnhof beim Tesla-Werk auszubauen. G&ouml;rke forderte Berlin und Brandenburg auf, das Projekt Ostbahn selbst in die Hand zu nehmen &ndash; und zeigte m&ouml;gliche Strategien auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/ostbahn-rb26-tesla-fangschleuse-kuestrin-bahnstrecke-nach-berlin-droht-der-kollaps-was-jetzt-getan-werden-muss-li.368724\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ausbau der Windenergie kann nicht funktionieren<\/strong><br>\nMit Blick auf die aktuelle Situation warnen Forschende in einer Studie: Die Fl&auml;chenbereitstellung f&uuml;r neue Windkraftanlagen reicht nach ihrer Analyse nicht aus, um die Ausbauziele der Bundesregierung zu erf&uuml;llen. Das Umweltbundesamt hatte die Studie in Auftrag gegeben. (&hellip;)<br>\nDie Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die aktuellen Ausbaupl&auml;ne nicht zu erreichen sind. Unterm Strich sind nach der Aussage der Forschenden derzeit nur 0,47 Prozent der Fl&auml;che in Deutschland f&uuml;r den m&ouml;glichen Bau von Windkraftanlagen ausgewiesen &ndash; und tats&auml;chlich verf&uuml;gbar. &bdquo;Um das im Windenergiefl&auml;chenbedarfsgesetz (WindBG) verankerte Ziel von 1,4 Prozent bis 2027 zu erreichen, m&uuml;sste die verf&uuml;gbare Fl&auml;chenkulisse demnach verdreifacht werden. F&uuml;r das Fl&auml;chenziel von 2,0 % bis 2032 w&auml;re sogar eine Vervierfachung erforderlich&ldquo;, rechnet Carsten Pape vom Fraunhofer IEE vor.<br>\nIn den aktuellen Pl&auml;nen ist eine Ausweitung der Fl&auml;che in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung jedoch nicht vorgesehen. Sie d&uuml;rfte lediglich auf 0,61 Prozent steigen, was immer noch deutlich unter dem Soll liegt. Betrachtet wurden dabei ausschlie&szlig;lich die Fl&auml;chen an Land. (&hellip;)<br>\nAbgesehen von der blo&szlig;en Fl&auml;che haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch das noch verf&uuml;gbare Leistungspotenzial der rechtskr&auml;ftig ausgewiesenen Fl&auml;chen sowie das Potenzial der aktuellen Entw&uuml;rfe betrachtet. Wieder bleibt das Ergebnis weit hinter den Ausbauzielen zur&uuml;ck. &bdquo;Es besteht die Gefahr massiver Unterzeichnungen in den Ausschreibungen in den kommenden Jahren und einem deutlich zu geringem Zubau an Windenergieanlagen, sofern nicht bereits zeitnah erhebliche Neuausweisungen erfolgen&ldquo;, sagt der Leiter der Studie Marian Bons von der Guidehouse Germany GmbH.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/energie\/ausbau-der-windenergie-kann-nicht-funktionieren\/%20\">Ingenieur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ampelkoalition setzt sich Ziele und verfehlt sie &ndash; siehe z.B. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/verkehrswende-deutsche-kaufen-zu-wenige-elektroautos-19002060.html\">Wohnungsbau und E-Autos<\/a>. Als ob das S&auml;en von Misstrauen in der Bev&ouml;lkerung das eigentliche Ziel sei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Digitalkommissar will Social Media bei sozialen Unruhen sperren<\/strong><br>\nDer EU-Digitalkommissar Thierry Breton ist nicht gerade f&uuml;r seine Zur&uuml;ckhaltung bekannt und stellte Plattformen wie Twitter oder Tiktok auch schon mal ein europaweites Verbot in Aussicht, falls sie die Regeln des Digital Services Act (DSA) nicht umsetzen sollten.<br>\nJetzt droht der ehemaligen Chef der France Telecom mit der Abschaltung s&auml;mtlicher Plattformen im Fall von sozialen Unruhen. Demnach k&ouml;nne die EU-Kommission den Zugang zu sozialen Netzwerken wie Tiktok, Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und Snapchat auf Grundlage des DSA vollst&auml;ndig sperren lassen, wenn die Betreiber nicht gegen rechtswidrige Inhalte bei sozialen Unruhen vorgehen. Dies erkl&auml;rte Breton am Montag in einem Interview mit dem franz&ouml;sischen Nachrichtensender France Info.<br>\nBreton: &ldquo;Wenn es hasserf&uuml;llte Inhalte gibt, Inhalte, die beispielsweise zum Aufstand oder zum T&ouml;ten oder zum Anz&uuml;nden von Autos aufrufen, sind die Plattformen verpflichtet, diese zu l&ouml;schen. Wenn sie dies nicht tun, werden sie sofort sanktioniert&rdquo;, berichtet &ldquo;Heise&rdquo; unter Berufung auf den Sender. (&hellip;)<br>\nMan verf&uuml;ge &uuml;ber Teams, die sofort eingreifen k&ouml;nnen, erkl&auml;rte der 68-J&auml;hrige. W&uuml;rden die Verantwortlichen bei den Social-Media-Plattformen nicht sofort handeln, dann k&ouml;nne man nicht nur eine Geldstrafe verh&auml;ngen, sondern auch den Betrieb der Plattform in der EU verbieten, sagte Breton in dem Gespr&auml;ch.<br>\nDamit ist Breton ganz auf der Linie mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron. In Frankreich kommt es immer wieder zu Unruhen und Ausschreitungen infolge eines t&ouml;dlichen Schusses eines Polizisten auf einen 17-J&auml;hrigen im Gro&szlig;raum Paris. Auch Macron stellte in der Vorwoche gegen&uuml;ber Lokalpolitikern ein m&ouml;gliches Social-Media-Verbot oder zumindest Nutzungseinschr&auml;nkungen in den Raum: &ldquo;Wir m&uuml;ssen &uuml;ber die Nutzung dieser Netzwerke durch die Jugend nachdenken&rdquo; und dabei auch Verbote ins Auge fassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000178352\/e\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aburteilen statt zuh&ouml;ren<\/strong><br>\nLaw-and-Order-Politik statt Ursachenbek&auml;mpfung. Wachsende Kritik an der Polizei in Frankreich.<br>\nDie Geste war wie immer gro&szlig;artig, das Ergebnis eher d&uuml;rftig. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte am 4. Juli mit viel Pomp 220 B&uuml;rgermeister jener Kommunen im Pr&auml;sidentenpalais &Eacute;lys&eacute;e empfangen, in denen die Revolte der Jugend des Landes die gr&ouml;&szlig;ten Sachsch&auml;den hinterlassen hat. Am Abend, nach mehreren Stunden Austausch, zeigte sich die Mehrheit der G&auml;ste entt&auml;uscht. (&hellip;)<br>\nMacrons Schlu&szlig;folgerungen und die seines Justizministers &Eacute;ric Dupond-Moretti nach einer Woche &raquo;Feuersbrunst&laquo;, wie franz&ouml;sische Medien den von wilder Wut getragenen Aufstand der Jungen nannten, sind in der Tat bescheiden: Der Staatschef will die Eltern der vielen revoltierenden Minderj&auml;hrigen &ndash; auch finanziell &ndash; in Haftung nehmen. Dupond-Moretti will knapp 400 festgenommenen Minderj&auml;hrigen vor Gericht &raquo;Achtung&laquo; vor den Institutionen und anderer Leute Eigentum beibringen lassen. (&hellip;)<br>\nDie am selben Tag ver&ouml;ffentlichte Bilanz des scharf rechten Innenministers G&eacute;rald Darmanin, der nach dem gewaltsamen Tod des 17-j&auml;hrigen Nahel am 27. Juni tage- und n&auml;chtelang 45.000 bewaffnete Uniformierte verschiedener Spezialeinheiten auf die Stra&szlig;en des Landes schickte, liest sich wie ein Anklage gegen die unf&auml;higen politischen Entscheidungstr&auml;ger: 3.526 festgenommene junge Menschen, 1.124 von ihnen minderj&auml;hrig. Der bislang interessanteste Vorschlag des Justizministers: Von seinen Staatsanw&auml;lten erwarte er eine &raquo;schnelle, strenge und systematische Beurteilung&laquo; dessen, was in der vergangenen Woche an gesetzwidrigen &raquo;Ausschreitungen&laquo; registriert worden sei. Schon jetzt und sofort m&uuml;sse der &raquo;Weg hin zu einer Achtung gebietenden&laquo; juristischen Erfassung der minderj&auml;hrigen &raquo;Straft&auml;ter&laquo; beschritten werden &ndash; Vorf&uuml;hrung vor einen Staatsanwalt, Aburteilung durch einen Jugendrichter, eventueller Dialog zwischen Eltern, jugendlichen Delinquenten und Vertretern der Staatsmacht. Auch die Organisation der Revolte in den sozialen Netzwerken m&uuml;sse untersucht werden, schl&auml;gt seinerseits der Pr&auml;sident vor, eventuell m&uuml;sse ihre Nutzung k&uuml;nftig eingeschr&auml;nkt oder blockiert werden, wenn wieder mal Ungemach in den Stra&szlig;en der Republik drohe. Nicht auszuschlie&szlig;en seien zuk&uuml;nftig in der Verfassung verankerte Notma&szlig;nahmen &ndash; anzuwenden bei drohender Gefahr f&uuml;r die Republik &ndash; wie Ausgangssperren oder die Verh&auml;ngung des Ausnahmezustands. Ank&uuml;ndigungen, die von der b&uuml;rgerlichen Rechten und ihren politischen Anverwandten am &auml;u&szlig;ersten rechten Rand sofort begr&uuml;&szlig;t wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1461066227401\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Endlose Debatten &uuml;ber humanit&auml;re Hilfe<\/strong><br>\nIm UNO-Sicherheitsrat ringen die Parteien &uuml;ber grenz&uuml;berschreitende Hilfe nach Idlib.<br>\nDie Debatte im UNO-Sicherheitsrat &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der grenz&uuml;berschreitenden Hilfe f&uuml;r den Norden der Provinz Idlib zog sich am Montag in die L&auml;nge. Die im Januar beschlossene sechsmonatige Verl&auml;ngerung der Ma&szlig;nahme (Resolution 2672) lief am 10. Juli aus. Einig war man sich, da&szlig; die Lieferungen fortgesetzt werden sollen, strittig war die Frage, f&uuml;r wie lang. Die Abstimmung &uuml;ber zwei vorliegende Resolutionsentw&uuml;rfe war f&uuml;r Montagmorgen (&hellip;) vorgesehen, doch am sp&auml;ten Nachmittag war noch immer nicht abgestimmt worden. Nun wurde f&uuml;r Dienstag (Ortszeit) eine Abstimmung erwartet, die Autoren der verschiedenen Resolutionen verhandeln. W&auml;hrend ein Resolutionsentwurf Ru&szlig;lands eine Verl&auml;ngerung f&uuml;r sechs Monate vorsieht und gleichzeitig die innersyrische Hilfe &uuml;ber die Frontlinien ausweiten will, wird in einem von der Schweiz und Brasilien vorgelegten Entwurf die Verl&auml;ngerung der Ma&szlig;nahme um ein Jahr gefordert. Das entspricht den Forderungen zahlreicher Hilfsorganisationen, die selbst oder mit syrischen Partnerorganisationen in Idlib Projekte haben. Auch der UNO-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres und sein Stellvertreter Martin Griffiths, der das UNO-Nothilfeprogramm (OCHA) leitet, forderten eine 12-monatige Verl&auml;ngerung der Ausnahmeregelung. Griffiths forderte dar&uuml;ber hinaus, da&szlig; noch mehr Grenz&uuml;berg&auml;nge ge&ouml;ffnet werden sollten. Grenz&uuml;berschreitende Hilfe setzt die souver&auml;nen Rechte des betroffenen Staates &ndash; Syrien &ndash; au&szlig;er Kraft und wird daher von Syrien abgelehnt. Die Ma&szlig;nahme greift massiv in die staatliche Integrit&auml;t und Souver&auml;nit&auml;t und in die territoriale Integrit&auml;t des Staates Syrien ein, daher mu&szlig; der UNO-Sicherheitsrat dar&uuml;ber entscheiden. Die grenz&uuml;berschreitende Hilfe, die aus der T&uuml;rkei &uuml;ber den t&uuml;rkisch kontrollierten Grenz&uuml;bergang Bab al Hawa nach Idlib gebracht wird, soll die rund 1,36 Millionen Inlandvertriebenen unterst&uuml;tzen, die zumeist entlang der Grenze zur T&uuml;rkei in 1.154 Lagern untergebracht sind. Hinzu kommen rund 80.000 Personen, die bei dem Erdbeben Anfang Februar ihr Obdach verloren haben. Viele dieser Lager bestehen nicht mehr aus Zelten, sondern aus kleinen bungalow&auml;hnlichen Wohneinheiten oder Containern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1442788704845\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine weitere Unterordnung<\/strong><br>\nMercosur wird sich kein Freihandelsabkommen von der EU diktieren lassen.<br>\nDer Mercosur-Gipfel in der vergangenen Woche im argentinischen Puerto Iguaz&uacute; steht f&uuml;r ein neues Verh&auml;ltnis zwischen S&uuml;damerika und der EU. Die vier Vollmitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft bekr&auml;ftigten in der Abschlu&szlig;erkl&auml;rung zwar ihr Interesse an dem seit 1999 geplanten Freihandelsabkommen mit der Europ&auml;ischen Union, wollen sich die Bedingungen aber nicht diktieren lassen. Trotz einer grunds&auml;tzlichen Einigung im Jahr 2019 wurde das Abkommen bisher nicht unterzeichnet. Der gastgebende argentinische Staatschef Alberto Fern&aacute;ndez erkl&auml;rte das mit der &raquo;mangelnden Bereitschaft&laquo; der EU, einen &raquo;fehlenden Konsens&laquo; zu finden. Deutlich wurde, wie sehr sich die Machtverh&auml;ltnisse in den vergangenen vier Jahren zum Nachteil der EU ver&auml;ndert haben. Das Freihandelsabkommen mit der EU komme nur zustande, wenn es &raquo;f&uuml;r beide Seiten von Vorteil ist&laquo;, hei&szlig;t es in der Abschlu&szlig;erkl&auml;rung. Alberto Fern&aacute;ndez, der den Pro-tempore-Vorsitz des Mercosur auf dem Gipfel an Brasiliens Pr&auml;sidenten Luiz Ign&aacute;cio Lula da Silva &uuml;bergab, lehnte die 2019 w&auml;hrend der Regierungszeit seines rechten Vorg&auml;ngers Mauricio Macri vereinbarten Eckpunkte zum Abkommen ab. Der Mercosur habe damals &raquo;zu viele Zugest&auml;ndnisse gemacht&laquo;, lautete seine Begr&uuml;ndung. &raquo;Niemand kann uns dazu verdammen, die Lieferanten von Rohstoffen zu sein, die von anderen industrialisiert werden, damit sie die Produkte zu Wucherpreisen an uns verkaufen k&ouml;nnen&laquo;, zitierte die Tageszeitung &raquo;P&aacute;gina 12&laquo; den Pr&auml;sidenten. Weiter kritisierte der argentinische Staatschef, da&szlig; die EU ein Kapitel &uuml;ber Handel und nachhaltige Entwicklung nachtr&auml;glich in ein Zusatzprotokoll eingef&uuml;gt hatte, das nun Verpflichtungen in Umweltfragen und Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung vorsieht. F&uuml;r Alberto Fern&aacute;ndez ist das Ausdruck einer &raquo;einseitig auf die Umwelt ausgerichteten Vision&laquo;. Die &raquo;drei S&auml;ulen der Nachhaltigkeit, n&auml;mlich die &ouml;kologische, die wirtschaftliche und die soziale Dimension&laquo;, w&uuml;rden nicht gleichrangig ber&uuml;cksichtigt. Argentiniens Au&szlig;enminister Santiago Cafiero warnte die EU &ndash; auch mit Hinweis auf ein geplantes Treffen mit der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) am 17. und 18. Juli in Br&uuml;ssel &ndash; vor einem &raquo;gr&uuml;nen Protektionismus&laquo;, mit dem ungleiche Bedingungen zementiert werden sollten. &Auml;hnlich argumentierte Lula da Silva. Er wolle &raquo;keine Politik, bei der Sie gewinnen und die Menschen hier verlieren&laquo;, sagte er. Nach &Uuml;bernahme des tempor&auml;ren Mercosur-Vorsitzes versprach Lula, das Abkommen nur dann abzuschlie&szlig;en, wenn es &raquo;ausgewogen ist und gen&uuml;gend Spielraum zugunsten einer produktiven Integration und Reindustrialisierung&laquo; garantiere. &raquo;Wir haben kein Interesse daran, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die uns zur ewigen Rolle des Rohstoffexporteurs verdammt&laquo;, griff er die Erkl&auml;rungen seines Vorg&auml;ngers auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1492879966157\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach stellt Hilfen f&uuml;r Long-Covid-Patienten vor<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat eine Initiative zu Unterst&uuml;tzungsangeboten bei l&auml;nger anhaltenden Beeintr&auml;chtigungen nach Corona-Infektionen vorgestellt. 41 Millionen Euro sollen in die Erforschung der Folgeerkrankung nach einer Covid-Infektion investiert werden, davon 21 Millionen Euro in die Versorgungsforschung und 20 Millionen Euro in einen Forschungsschwerpunkt Long Covid.<br>\nLangsam entwickelten sich auch brauchbare Therapiekonzepte, hatte Lauterbach am Samstag getwittert. &ldquo;Leider ist die Forschung an wirklich durchschlagenden Arzneimitteln unterfinanziert.&rdquo; (&hellip;)<br>\nIm Herbst will Lauterbach auch zu einem Runden Tisch laden, bei dem sich diverse Beteiligte &uuml;ber ihre Erfahrungen mit Long- und Post-Covid austauschen sollen. Dieser soll am 12. September zum ersten Mal zusammentreffen. Auch &uuml;ber Post-Vac-F&auml;lle solle der Runde Tisch beraten, also &uuml;ber Erkrankungen infolge der Impfung gegen Corona. (&hellip;)<br>\n&ldquo;F&uuml;r Menschen mit Long Covid ist die Pandemie leider noch nicht beendet&rdquo;, sagte Lauterbach. Sie litten unter den Folgen, warteten auf Forschungsergebnisse, Therapien und gute Versorgung. Es gehe es auch darum, Expertinnen, Experten und Betroffene zusammenzubringen, um Ideen f&uuml;r eine bessere Versorgung zu entwickeln. &ldquo;Die Long-Covid-Kranken erwarten zu Recht, dass wir uns um sie k&uuml;mmern.&rdquo;<br>\nUnter Long Covid versteht man Beschwerden, die jenseits einer akuten Krankheitsphase von vier Wochen fortbestehen oder dann neu auftreten. Post Covid beschreibt das Krankheitsbild mehr als zw&ouml;lf Wochen nach einer Corona-Infektion. Nach Sch&auml;tzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO von Ende Juni leiden bis zu 36 Millionen Menschen in Europa unter Langzeitfolgen einer Corona-Infektion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/long-covid-128.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht gekl&auml;rt zu sein scheint, wie genau zwischen Long Covid und Post Vac differenziert wird. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84909\">Schwurbler im Ministersessel: Lauterbach sorgt sich urpl&ouml;tzlich um Impfgesch&auml;digte<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages: Karl Lauterbach<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nebent&auml;tigkeiten: Prominente Abgeordnete verstie&szlig;en offensichtlich gegen Gesetz<\/strong><br>\nVerbotene Vortr&auml;ge gegen Geld, nicht gemeldete Nebent&auml;tigkeiten: Recherchen zeigen, dass mehrere bekannte Bundestagsmitglieder es mit den Vorgaben im Abgeordnetengesetz nicht so genau nahmen. Die Konsequenzen d&uuml;rften &uuml;berschaubar bleiben &ndash; wieder einmal.<br>\nBezahlte Vortr&auml;ge waren f&uuml;r Abgeordnete immer schon eine willkommene Einnahmequelle. Besonders gesch&auml;ftig war der SPD-Politiker Peer Steinbr&uuml;ck. Als er noch im Bundestag sa&szlig;, lie&szlig; er f&uuml;r einen bezahlten Auftritt bei einer &ldquo;Leitmesse f&uuml;r Finanzprofis&rdquo; auch schon mal eine wichtige Plenarsitzung sausen. Honorar: 15.000 Euro.<br>\nAuch heute l&auml;sst sich mit Vortr&auml;gen viel Geld verdienen. Ein gut gebuchter Redner ist Alexander Graf Lambsdorff, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. Mal referiert er f&uuml;r 3.000 Euro bei einer Steuerberatungsfirma auf Mallorca, mal tritt er f&uuml;r 6.910 Euro bei einer Verm&ouml;gensverwaltung auf einem denkmalgesch&uuml;tzten Wasserschloss nahe M&uuml;nchen auf, wie der SPIEGEL k&uuml;rzlich berichtete.<br>\nDas Problem ist: Dass Lambsdorff f&uuml;r seine Vortr&auml;ge Geld annahm, d&uuml;rfte verboten sein, jedenfalls in einigen F&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/nebentaetigkeiten\/prominente-abgeordnete-verstiessen-offensichtlich-gegen-gesetz\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Konrad-Wolf-Preis 2023 an Julian Assange<\/strong><br>\nDie Akademie der K&uuml;nste verleiht den Konrad-Wolf-Preis 2023 an den Journalisten, Publizisten und Verleger Julian Assange. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem Filmregisseur und langj&auml;hrigen Pr&auml;sidenten der Akademie der K&uuml;nste der DDR benannt. Die diesj&auml;hrige Jury bildeten Thomas Heise und Nele Hertling, beide Mitglieder des Senats der Akademie der K&uuml;nste, gemeinsam mit dem Drehbuchautor Thomas Wendrich.<br>\nAus der Jury-Begr&uuml;ndung: &bdquo;Durch Julian Assanges Arbeit und Haltung haben wir von illegalem staatlichem Handeln, von Unrecht, Morden und Kriegsverbrechen erfahren, Dinge, die f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit, f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; f&uuml;r uns alle &ndash; im Dunkeln, verschwunden, unsichtbar bleiben sollten. Es handelt sich um die Offenlegung von Finanzstr&ouml;men und versteckter Konten, um amtliche E-Mail Korrespondenz, um Bilder von ermordeten unbewaffneten Zivilisten und Journalisten im Irak durch Angeh&ouml;rige der US Armee, um willk&uuml;rliche T&ouml;tungen von Zivilisten in Afghanistan, um Geheimdienstprojekte zur Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung, um von lachenden T&auml;tern fotografierte Erniedrigung und Folter im Gef&auml;ngnis Abu Graib, und um die Zust&auml;nde im immer noch bestehenden Gefangenenlager in der Guant&aacute;namo Bay Naval Base auf Cuba, durch die wir daran erinnert wurden, was Waterboarding bedeutet. Die Liste ist nicht vollst&auml;ndig. Julian Assanges Wikileaks verbreitet Informationen &uuml;ber diese &ndash; unsere &ndash; Wirklichkeit, damit wir, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, sie erkennen und uns dazu verhalten k&ouml;nnen. &sbquo;We Open Goverments&lsquo; Damit wir wissen. Das ist ein demokratischer Akt. Julian Assange ist ein w&uuml;rdiger Preistr&auml;ger, dessen Werk Wikileaks Regierungshandeln, Kriegsl&uuml;gen und -verbrechen, Verschleierungen an den Tag bringt. Julian Assanges Arbeit ist im besten Sinne journalistische Aufkl&auml;rung. Die Welt demokratisch zu &auml;ndern, sie braucht es.&ldquo;<br>\nJulian Assange ist seit vier Jahren im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh in London inhaftiert. Ihm widerf&auml;hrt dort eine Behandlung, die Nils Melzer, UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter (2016&ndash;2022), als Folter erkannt und ausf&uuml;hrlich belegt hat. Die USA verlangen seine Auslieferung. Assange soll dort wegen Spionage angeklagt werden. Ihm drohen 175 Jahre Haft. Seine Berufung gegen die gerichtlich erfolgte Genehmigung der Auslieferung an die USA wurde abgelehnt. Die Akademie der K&uuml;nste hat in den vergangenen Jahren immer wieder an die Bundesregierung und politisch Verantwortlichen in Europa die Forderung gerichtet, die Freilassung Julian Assanges zu erwirken. Julian Assange ist das Exempel, das statuiert wird, um eine Einsch&uuml;chterung und Schw&auml;chung der vierten Gewalt zu erwirken. Journalist*innen, Publizist*innen und Whistleblower*innen m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt werden. Sie erweisen der Gesellschaft einen bedeutenden Dienst.<br>\nAm Freitag, den 20. Oktober 2023, wird in der Akademie der K&uuml;nste die Konrad-Wolf-Preisverleihung stattfinden. Weitere Informationen folgen. Preistr&auml;ger*innen der letzten Jahre waren der mauretanisch-malische Filmemacher Abderrahmane Sissako, der Regisseur und Schauspieler Alexander Lang sowie die Dokumentarfilmregisseurin Heidi Specogna.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.adk.de\/de\/news\/?we_objectID=65558\">Akademie Der K&uuml;nste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Ein weiterer Preis, der Julian Assange hoffentlich helfen wird, durchzuhalten. Ob die, die ihn seit Jahren willk&uuml;rlich festhalten, sich davon beeindrucken lassen steht auf einem anderen Blatt. Es freut zu sehen, dass einige K&uuml;nstler die Fahne der Freiheit hochhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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