{"id":100919,"date":"2023-07-13T10:00:33","date_gmt":"2023-07-13T08:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100919"},"modified":"2023-07-13T10:30:35","modified_gmt":"2023-07-13T08:30:35","slug":"der-ukrainekrieg-und-das-problem-mit-der-wahrheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100919","title":{"rendered":"Der Ukrainekrieg und das Problem mit der Wahrheit"},"content":{"rendered":"<p>In allen Medien wird st&auml;ndig &uuml;ber den Krieg in der Ukraine berichtet. Neben geschriebenen Abhandlungen gibt es eine F&uuml;lle von Bildern und Videos. Neben den Problemen der nicht definierten Aktualit&auml;t der Beitr&auml;ge, der r&auml;umlichen Zuordnung und technischen Qualit&auml;t von Fotos und\/oder Videos, der nicht einzuordnenden Kompetenz der Berichterstatter und dem fehlenden sicherheitspolitischen Know-how vieler Politiker ist das Hauptproblem der Wahrheitsgehalt aller Meldungen. Der nachfolgende Beitrag von <strong>J&uuml;rgen H&uuml;bschen<\/strong> befasst sich mit den Hauptursachen dieses Dilemmas.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Wahrheit und Propaganda<\/strong><\/p><p>Es hei&szlig;t nicht umsonst, dass die Wahrheit in jedem Krieg zuerst stirbt und durch Propaganda ersetzt wird. Diese Aussage trifft auch im Ukrainekrieg uneingeschr&auml;nkt zu, und zwar f&uuml;r alle Kriegsparteien und teilweise sicherlich auch f&uuml;r die sie unterst&uuml;tzenden Staaten. In Russland und auch in der Ukraine bestimmt letztlich der Pr&auml;sident, was in diesem Krieg gemeldet wird und was eben nicht. Der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj wird dabei von einer Vielzahl internationaler PR-Agenturen beraten und unterst&uuml;tzt. Das erkl&auml;rt nicht nur die Inhalte seiner t&auml;glichen Video-Botschaften und seine medienwirksamen Frontbesuche, von denen niemand genau wei&szlig;, wo und wann diese stattgefunden haben, sondern vor allem auch seine professionellen Auftritte in anderen L&auml;ndern sowie bei internationalen Meetings und Organisationen &ndash; durch pers&ouml;nliche Pr&auml;senz oder per Videoschaltung.<\/p><p>Dabei ist es ihm nicht selten gelungen, sich selbst zu verschiedenen Events einzuladen und die Sympathien der Veranstalter und Teilnehmer f&uuml;r sich zu gewinnen. F&uuml;r den russischen Pr&auml;sidenten gab und gibt es vergleichbare M&ouml;glichkeiten nicht. Bis auf wenige Ausnahmen, an denen er selbst in den Medien pr&auml;sent war, begn&uuml;gte Pr&auml;sident Putin sich mit Aussagen von Au&szlig;enminister Lawrow und\/oder Pressesprecher Peskow. Der Wahrheitsfindung dienten weder die Verlautbarungen des Kremls noch die der ukrainischen Regierung, weil die daf&uuml;r erforderlichen Fakten Au&szlig;enstehenden nicht bekannt waren und sind.<\/p><p><strong>Informationen, Annahmen, Behauptungen, wishful thinking und Fakten<\/strong><\/p><p>Dieses grunds&auml;tzliche Problem wird noch dadurch erheblich verst&auml;rkt, dass Journalisten, Politiker und vor allem viele der sogenannten Experten in ihren Aussagen und Feststellungen in Printmedien und vor allem in politischen Talkshows nicht unterscheiden zwischen Informationen, Annahmen, Behauptungen, wishful thinking und Fakten. Vielfach sind nicht einmal die Unterschiede bekannt, oder sie werden bewusst ignoriert. Informationen k&ouml;nnen stimmen, m&uuml;ssen es aber nicht. Annahmen sind ganz pers&ouml;nliche Einsch&auml;tzungen, die in seri&ouml;ser Weise als solche gekennzeichnet werden sollten. Behauptungen werden h&auml;ufig nach dem Motto formuliert: &bdquo;Fest behauptet ist halb bewiesen&ldquo;. Mit der Wahrheit haben sie in der Regel nichts zu tun, sondern basieren h&auml;ufig auf einem &bdquo;wishful thinking&ldquo;. Das hei&szlig;t, dass Situationen und Entwicklungen mit der Realit&auml;t wenig bis gar nichts zu tun haben, sondern lediglich darstellen, wie man eine bestimmte Lage gern h&auml;tte. H&auml;ufig dienen solche Aussagen lediglich dazu, das eigene Handeln zu rechtfertigen, vor allem dann, wenn es um die Begr&uuml;ndung von finanziellen Leistungen oder Waffenlieferungen geht. Dann wird z.B. eine Offensive herbeigeredet und auch dann noch als erfolgreich dargestellt, wenn sie nachweislich von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Ganz anders verh&auml;lt es sich mit Fakten, von denen allerdings kaum welche verf&uuml;gbar sind, weil sie entweder der Geheimhaltung unterliegen oder wegen ihres nachteiligen Inhalts nicht ver&ouml;ffentlicht werden. Selbst bei der Berichterstattung von Fakten bedarf es vorher einer seri&ouml;sen Pr&uuml;fung. Erst eine vertrauensw&uuml;rdige Best&auml;tigung macht sie belastbar und dadurch letztlich zu einer gesicherten Erkenntnis. Dann erst wird eine Tatsache zu einer Wahrheit.<\/p><p><strong>Das &bdquo;Nachrichtenkarussell&ldquo;<\/strong><\/p><p>Im Zusammenhang mit der Einstufung von Fakten als gesicherte Erkenntnisse muss man sich &uuml;ber die Problematik des &bdquo;Nachrichtenkarussells&ldquo; im Klaren sein. Darunter versteht man die scheinbare Best&auml;tigung eines Sachverhalts, die aber letztlich auf dieselbe Quelle zur&uuml;ckgeht. Daf&uuml;r ein Beispiel: Ein Journalist, Politiker oder Diplomat &bdquo;A&ldquo; erf&auml;hrt in einem Gespr&auml;ch mit einer Person &bdquo;B&ldquo; von einem bestimmten Sachverhalt, der durchaus m&ouml;glich und zutreffend erscheint. Eine Person &bdquo;C&ldquo; spricht separat ebenfalls mit der Person &bdquo;B&ldquo; &uuml;ber dasselbe Thema.<\/p><p>Sp&auml;ter trifft &bdquo;A&ldquo; auf derselben Veranstaltung oder auch bei einer anderen Gelegenheit auch die Person &bdquo;C&ldquo;, unterh&auml;lt sich mit ihr &uuml;ber denselben Sachverhalt und findet die Aussage, die &bdquo;B&ldquo; zuvor auch ihm gegen&uuml;ber gemacht hat, best&auml;tigt.<\/p><p>Da &bdquo;A&ldquo; nicht wei&szlig;, dass die Person &bdquo;C&ldquo; vorher dieselbe Information von &bdquo;B&ldquo; erhalten hat, h&auml;lt er diese f&uuml;r best&auml;tigt und bewertet sie als Fakt. Dieses &bdquo;Nachrichtenkarussell&ldquo; habe ich w&auml;hrend des Irak-Iran-Krieges in meiner T&auml;tigkeit als Milit&auml;rattach&eacute; bei der Deutschen Botschaft in Bagdad immer wieder erlebt. Dieses &bdquo;Karussell&ldquo; dreht sich besonders oft und auch schnell, wenn es in einem Krieg an offiziellen und nachpr&uuml;fbaren Verlautbarungen der beteiligten Parteien mangelt.<\/p><p><strong>Die Qualit&auml;t der genutzten Quellen<\/strong><\/p><p>Ein weiteres Problem, eine belastbare Lagebeurteilung erstellen zu k&ouml;nnen, liegt in der Qualit&auml;t der genutzten Quellen. Um diese beurteilen zu k&ouml;nnen, bedarf es neben eigenen Erfahrungen eines soliden und erprobten Netzwerks, das man sich in der Regel m&uuml;hsam selbst aufbauen muss. Erst nach geraumer Zeit vor Ort ist man in der Lage, eine genutzte Quelle hinsichtlich ihrer Glaubw&uuml;rdigkeit einigerma&szlig;en zuverl&auml;ssig einzuordnen. Das gilt nat&uuml;rlich besonders f&uuml;r pers&ouml;nliche Gespr&auml;chspartner. Diese sind, wie alle Menschen, sehr unterschiedliche Charaktere. Im Krieg ist es besonders wichtig zu wissen, ob der jeweilige Gespr&auml;chspartner eher &auml;ngstlich ist und deshalb vielleicht dazu neigt, Sachverhalte zu dramatisieren, oder ob es sich um einen Draufg&auml;nger handelt, der Entwicklungen eher verharmlost, oder ob es sich vielleicht um einen Aufschneider handelt, der sich lediglich wichtigmachen will. Die Auswahl der Quellen bedarf einer besonderen Sorgfalt und erfordert eine Menge Zeit.<\/p><p><strong>Fake News<\/strong><\/p><p>Bei allen genutzten Quellen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei scheinbar glaubw&uuml;rdigen Informationen um Fake News handelt. Das herauszufinden ist in Zeiten massiver Propaganda besonders schwierig und wird noch dadurch erschwert, wenn derartige Informationen von Quellen verf&uuml;gbar gemacht werden, die man bislang f&uuml;r vertrauensw&uuml;rdig gehalten hat. Agenten sind auf diesem Feld nat&uuml;rlich besonders erfinderisch und professionell. Doch auch staatliche Institutionen bedienen sich dieser Methode, um ihr aktuelles Handeln oder aber auch zuk&uuml;nftige Planungen und Entscheidungen zu rechtfertigen.<\/p><p><strong>Die Anonymit&auml;t in den sogenannten Social Media<\/strong><\/p><p>In den Social Media kann jeder ohne Namensnennung Dinge berichten oder auch Behauptungen aufstellen, die keine solide Grundlage haben oder aber auch schlicht und einfach gelogen sind. Dies f&uuml;hrt bei allen, die diese Medien nutzen, h&auml;ufig nicht nur zu gro&szlig;er Verunsicherung, sondern nicht selten auch zu einer v&ouml;llig falschen Lagebeurteilung und vielfach auch zu einer letztlich manipulierten eigenen Meinung.<\/p><p>Au&szlig;erdem kann mit Hilfe dieser Medien erheblicher Druck auf die politischen Entscheidungstr&auml;ger aufgebaut werden und diese sogar zu wenig sinnvollen Ma&szlig;nahmen veranlassen.<\/p><p><strong>Der Wettstreit zwischen den direkten und den traditionellen Medien<\/strong><\/p><p>Ich m&ouml;chte f&uuml;r die Bezeichnung von <em>Twitter, Facebook<\/em> etc. den Begriff &bdquo;Direkt-Medien&ldquo; verwenden, im Gegensatz zu den Print-Medien und dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen.<\/p><p>Das Problem, das sich in diesem Zusammenhang hinsichtlich der Berichterstattung entwickelt hat, liegt in der &bdquo;Konkurrenz der Systeme&ldquo;, was ihre Aktualit&auml;t angeht. Die Direkt-Medien k&ouml;nnen &ndash; falls sie Lust dazu haben &ndash; auf jede Entwicklung, jeden Sachverhalt unverz&uuml;glich reagieren, v&ouml;llig losgel&ouml;st vom Wahrheitsgehalt der jeweiligen Meldung.<\/p><p>Da es bei den Print-Medien, auch bei den &uuml;berregionalen wie z.B. Welt, FAZ, SZ und Zeit, letztlich auch um die Auflagenh&ouml;he und bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen auch um Quoten geht, versuchen diese, hinsichtlich der Aktualit&auml;t mit den Direkt-Medien zu konkurrieren, was aber nur zu Lasten einer seri&ouml;sen Recherche m&ouml;glich ist. Der Wahrheitsfindung und einer differenzierten Berichterstattung dient dieser &bdquo;Wettbewerb&ldquo; sicherlich nicht.<\/p><p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p><p>Kein Au&szlig;enstehender wei&szlig; wirklich, was sich aktuell in der Ukraine abspielt. Einige Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses Dilemma habe ich aufgezeigt. Sie erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Dieser Beitrag soll in der Hauptsache dazu dienen, bei der eigenen Meinungsbildung zur&uuml;ckhaltend zu sein. Aktuell hat sich bez&uuml;glich des Ukrainekrieges in unseren Medien eine &bdquo;Schwarz-Wei&szlig;-Darstellung&ldquo; entwickelt, die auf der ukrainischen Seite alle Ereignisse und Entwicklungen eher positiv und auf der russischen v&ouml;llig negativ bewertet. Die mittlerweile &uuml;blichen G&auml;ste in den politischen Talkshows unterstreichen diesen Sachverhalt mit ihren Aussagen besonders nachdr&uuml;cklich. Eine derartig einseitige Darstellung entspricht nicht der Realit&auml;t, f&uuml;hrt bei Lesern und Zuschauern zu einem verzerrten Blickwinkel und letztlich zu einer falschen Lagebeurteilung der aktuellen Situation.<\/p><p>Wegen der wenig differenzierten Berichterstattung &uuml;ber den Krieg und der aufgezeigten Probleme, die Wahrheit herauszufinden, besteht f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung die Gefahr, sich eine eher einseitig gepr&auml;gte eigene Meinung zu bilden. Davor m&ouml;chte ich warnen, und zwar in der Gewissheit, dass die Ukraine diesen Krieg milit&auml;risch nicht gewinnen kann und eine politische L&ouml;sung immer dringender wird.<\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Viacheslav Lopatin<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100878\">Denkfabrik SWP pr&auml;sentiert drei Optionen f&uuml;r &bdquo;dauerhafte Sicherheit der Ukraine&ldquo;: Demilitarisierung Russlands, Aufbau eines Atomwaffenarsenals oder NATO-Beitritt<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91770\">Studie der Otto-Brenner-Stiftung zu Berichterstattung deutscher &bdquo;Leitmedien&ldquo; &uuml;ber Ukraine-Krieg: Tendenzi&ouml;s, einseitig und oft &bdquo;sehr einheitlich&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88618\">Dokumenten-Leak: Wie die Bundesregierung an einer &bdquo;Narrativ-Gleichschaltung&ldquo; zum Ukraine-Krieg arbeitet &ndash; Teil 1<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/95ffd6820c024fd884501b7c2e33ccc8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In allen Medien wird st&auml;ndig &uuml;ber den Krieg in der Ukraine berichtet. 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