{"id":101015,"date":"2023-07-14T11:30:19","date_gmt":"2023-07-14T09:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101015"},"modified":"2023-07-14T14:35:26","modified_gmt":"2023-07-14T12:35:26","slug":"beratungsresistenz-als-kommunikationsideal-denn-sie-wollen-nicht-wissen-was-sie-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101015","title":{"rendered":"Beratungsresistenz als Kommunikationsideal: Denn sie wollen nicht wissen, was sie tun"},"content":{"rendered":"<p>Es ist nicht das erste Mal in unserer Zivilisationsgeschichte, dass eine stabile Mehrheitsmeinung sich als unf&auml;hig und unwillig erweist, ihre Beschr&auml;nktheit beim Gestalten des gesellschaftspolitischen Geschehens zu reflektieren. Als ein besonders beratungsresistenter Bewahrer von wahren Einsichten hebt sich gegenw&auml;rtig die westliche Wertegemeinschaft samt ihrer medialen &Ouml;ffentlichkeit nach innen und au&szlig;en hervor. Wurden bis vor Kurzem kritische Stimmen als eine kontrollierbare Bereicherung von der Gesellschaft akzeptiert, als diskussionsw&uuml;rdige Anregungen sogar verbreitet, werden sie nun mit einer tiefen &Uuml;berzeugung von der Allgemeing&uuml;ltigkeit der eigenen Wahrheiten aus dem &ouml;ffentlich-medialen Diskurs ausgeschlossen. Die gegenw&auml;rtige werteorientierte Politik begreift nicht, dass die kritischen Einw&auml;nde und Ideen aus der Zivilgesellschaft eine Grundvoraussetzung f&uuml;r das sinnvolle Gestalten der Lebensbedingungen sind. Von <strong>Pentti Turpeinen<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7815\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-101015-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=101015-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230714-Beratungsresistenz-als-Kommunikationsideal-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In der &bdquo;Echokammer zu wahren Spr&uuml;chen&ldquo; lauscht man entz&uuml;ckt den Jubelges&auml;ngen &uuml;ber die eigene Au&szlig;ergew&ouml;hnlichkeit; auch, um das &bdquo;offene Ohr f&uuml;r andere Ansichten&ldquo; zuzudr&ouml;hnen. Der werteorientierten Beratungsresistenz ist es erstaunlich gut gelungen, das Gesp&uuml;r f&uuml;r die individuelle Redefreiheit mit dem Verbreiten von Mainstream zu vereinen. Somit konnten all die abweichenden Meinungen und Ideen als &bdquo;anarchistisch-kommunistisch-humanistische Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; mit ihren hinterh&auml;ltigen Anregungen zum zusammenh&auml;ngenden Denken aus der Mehrheitsmeinung fast vollst&auml;ndig ausgemerzt werden.<\/p><p>Die werteorientierte Kommunikation hat aus den Legitimationsmethoden der vergangenen Herrschaftssysteme traditionsbewusst gelernt, die &bdquo;Wahrheitsfindung mit doppelten Standards&ldquo; in eine &ouml;ffentlich-mediale Hochkultur zu verwandeln. Das Ausblenden der weiterf&uuml;hrenden Fragen und vor allem der Gegenargumente ist nat&uuml;rlich keine neue Errungenschaft. In einer kultivierten Sprache vorgetragene Eindeutigkeit des eigenen Weltbildes als eine nicht zu hinterfragende Gewissheit zu vermitteln, hatte sich als eine Legitimationsmethode schon in den vergangenen Herrschaftssystemen der christlich-abendl&auml;ndischen Zivilisation bestens bew&auml;hrt.<\/p><p>Aber auch damals wurde Kritik an die herrschaftlichen Ideologien laut, und aufkl&auml;rende und anregende Ausf&uuml;hrungen fanden Zuspruch und Akzeptanz. Bibliotheken wurden gut gef&uuml;llt mit fundierten Analysen und einf&uuml;hlsamen Berichten &uuml;ber die katastrophalen Folgen der Einengung der gemeinschaftlichen Wahrnehmung auf ideologisierte Gleichschaltung.<\/p><p>Als Zoon politikon treibt uns das Bed&uuml;rfnis, die eigenen Lebensbedingungen zu verstehen und die Beobachtungen &uuml;ber die Fehlentwicklungen zu kommunizieren. Manche solcher Ideen von den &bdquo;Weltverbesserern&ldquo; hatten gro&szlig;en Einfluss, sind ein Bestandteil der Kulturen geworden. Sogar Herrscher und Herrschaftssysteme von vormals waren f&uuml;r einige Anregungen offen.<\/p><p>In den Demokratien lernte man zust&auml;ndigkeitshalber, die gesellschaftlichen Erneuerungen den Parteien zu &uuml;berlassen. Man blieb auch geistig unter sich, meinte, alles im Griff zu haben. Wie engstirnig sie dabei als Vertreter von den Ideologien und Interessen ihrer Anh&auml;nger, G&ouml;nner und F&ouml;rderer bleiben k&ouml;nnen, beweist gegenw&auml;rtig die westliche Wertegemeinschaft. F&uuml;r au&szlig;erparlamentarische Anregungen, querdenkerische Beobachtungen und systemver&auml;ndernde Ideen sind die Parteien nur offen, wenn in diesen ihr Programm bereichert wird.<\/p><p>Die Tendenz zum Ignorieren und sogar Verbieten von tiefgreifenden Analysen und Beobachtungen aus der Zivilgesellschaft hat die westliche Wertegemeinschaft mit der wohlwollend aufgeregten Unterst&uuml;tzung der Presse zu einer stabilen Legitimationsmethode ausgebaut. Wie ein Vertreter der &bdquo;reinen Lehre&ldquo; reduziert der Werte-Westen die Gestaltung der gemeinschaftlichen Lebensbedingungen auf seine Ideologie; und dies nicht nur im Inneren, sondern frecher Weise weltweit!<\/p><p>Die Demokratien haben verlernt, die theoretischen und praktischen Anst&ouml;&szlig;e aus der Zivilgesellschaft als kommunikatives Mitgestalten der parlamentarischen Politik zu erkennen. Ihre Philosophie hei&szlig;t, frei nach Schopenhauer: Die Welt als Wille zum Realisieren der eigenen Vorstellungen!<\/p><p>Das aufkl&auml;rende Engagement von interessierten Beobachtern, seien es Schriftsteller, Philosophen, Sozialwissenschaftler, Journalisten, kann die westliche Wertegemeinschaft als ein notwendiges und kreatives Mitgestalten der Lebensbedingungen nicht akzeptieren, erkennt kritische Analysen nicht als einen bereichernden Ansto&szlig; zum Kultivieren des gesellschaftlichen Wandels.<\/p><p>Es gab immer sachkundige Analysen &uuml;ber die systemimmanenten Fehlentwicklungen. Die gut fundierten warnenden Stimmen vor den Kriegen haben nicht mal die demokratisch gew&auml;hlten M&auml;chtigen ernst genommen; so wie heute! Ja, es gab doch aufr&uuml;hrende Analysen &uuml;ber die Niedertracht und katastrophalen Folgen des Kolonialismus! L&auml;ngst bekannt sind auch die wirtschaftspolitischen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Lebensbedingungen! Und so weiter! Die aufkl&auml;renden Beobachtungen aus der Zivilgesellschaft h&auml;tten viel Leid ersparen k&ouml;nnen.<\/p><p>Da die herrschenden Ideologien nie in der Lage waren, das eigene Erkennen und Handeln in einem umfassenden Zusammenhang zu reflektieren, die sozialpolitischen Abh&auml;ngigkeiten ihrer Wahrheiten nicht erkennen wollten, f&uuml;hrten sie ihre V&ouml;lker von einer Katastrophe in eine andere; so wie heute!<\/p><p>Eine Mehrheitsmeinung hat die Funktion, das Zusammenleben zu ordnen und zu stabilisieren &ndash; in einer &uuml;berschaubaren Stammeswirklichkeit kein Problem. Aber von Natur aus war unser gemeinschaftliches Erfassungsverm&ouml;gen nicht auf die Herausforderungen der zeitr&auml;umlich ausgedehnten Lebensbedingungen vorbereitet. Statt die evolution&auml;re Anpassung auf die neuen Lebensbedingungen gemeinschaftlich zu kultivieren, wurde das kooperative Erkennen den Interessen der Macht-Profit-Strukturen untergeordnet. Und diese Intelligenz war nie in der Lage, die Folgen ihres gesellschaftlichen Handelns zu &uuml;berschauen, nicht mal in all den Kriegen, sozialen Ungerechtigkeiten, Sklaverei, Kolonialismus, Naturzerst&ouml;rung usw. die eigene geistige Beschr&auml;nktheit zu reflektieren.<\/p><p>Es waren immer einige wache Beobachter, die an den Ideologien, Werten, Regeln, Gesetzen, Obrigkeit, Milit&auml;r, Kriegshysterien, Selbstverherrlichung usw. eine nicht in ihren Konsequenzen durchdachte Macht-Profit-Stabilisierung erkannten. Und manche von diesen Autoren hatten vormals gro&szlig;en Einfluss, Menschenmassen sogar zu revolution&auml;ren Bewegungen vereint. Andere wurden mit ihren weltbewegenden Ideen weltber&uuml;hmt, unsterblich sogar, indem sie von wichtigen &ouml;ffentlichen Pers&ouml;nlichkeiten immer wieder zitiert werden; auch wenn es dabei nur um die Untermalung ihrer eigenen Weltsicht geht.<\/p><p>Waren die Abhandlungen &uuml;ber die Fehlentwicklungen unserer Zivilisation vormals von einem ansteckenden Mitgef&uuml;hl und von einer offenen Ansteckung zu systemimmanenten Ver&auml;nderungen gepr&auml;gt, werden weltver&auml;ndernde Ideen heute dem gro&szlig;en Publikum als Unterhaltung kommuniziert.<\/p><p>Mit dem zeitgem&auml;&szlig;en &bdquo;Bildschirm-Bewusstsein&ldquo; betrachten wir interessiert das Elend und die Ungerechtigkeiten in der weiten Welt aus einer sicheren Entfernung und f&uuml;hlen uns nur zust&auml;ndig, wenn unsere Werte und Profite in Gefahr sind.<\/p><p>Mit welcher D&auml;mlichkeit die herrschaftlichen D&auml;mel ihre &bdquo;Werte der Selbstverherrlichung&ldquo; all die Jahrhunderte verteidigt haben, kann man in den satirischen Werken rekapitulieren. Aber so, wie die westliche Wertegemeinschaft in solchen Spiegelbildern sich nicht wiedererkennen will, blieben auch die b&ouml;sesten Persiflagen von vormals ohne einen nachhaltigen Einfluss. Statt sich befreit &uuml;ber das eigene Treiben als absurdes Theater zu am&uuml;sieren, wird der Blick auf das geistig-k&ouml;rperliche Erniedrigen von Andersartigkeit gelenkt.<\/p><p>Die Dynamik eines geordneten Zusammenlebens wird durch das Rollenverhalten stabilisiert. Sich in eine jeweilig vorgegebene Rolle einzuf&uuml;hlen, das notwendige Know-how zu lernen, ist eine Grundvoraussetzung des kooperativen Lebens. Dass wir in unsere Rollen mit Leib und Seele aufgehen, ohne dies als Abh&auml;ngigkeit zu sp&uuml;ren, unsere Texte engagiert vortragen, ohne zu merken, dass sie nicht unsere Gedanken sind, ist ein Lebensgef&uuml;hl, das schon Shakespeare in Macbeth vorweggenommen hat:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Life&lsquo;s but a walking shadow, a poor player, that struts and frets his hour upon the stage, and then is heard no more; it is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In dieser Art von kritisch-niederschmetternden Beschreibungen ist eine mitf&uuml;hlende Anregung zum Ver&auml;ndern der eigenen Lebensweise zu sp&uuml;ren. Von so einem &bdquo;vorzivilisierten&ldquo; Mitgef&uuml;hl getragen, leisten Schriftsteller, K&uuml;nstler, Journalisten, Forscher usw. ihren Beitrag aus der Verantwortung f&uuml;r Mensch und Natur. Dabei geht es nicht nur um einzelne Missst&auml;nde, sondern um das Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen f&uuml;r das gemeinschaftliche Mitgestalten der Lebensbedingungen.<\/p><p>In einzelnen Ausw&uuml;chsen die gesellschaftliche Gesamtwirklichkeit sehen! Darin liegt die Reife der au&szlig;erparlamentarischen Beobachter. Aber nur die Politik kann die konkreten Fehlentwicklungen korrigieren. Wir brauchen einander!<\/p><p>Die westliche Wertegemeinschaft l&auml;sst gegenw&auml;rtig keine Anzeichen erkennen, ihre Unf&auml;higkeit, das eigene Handeln zu begreifen, einzugestehen. Von den Herrschaftsideologien verblendet, begreift die mediale &Ouml;ffentlichkeit nicht, was die kritischen Beobachter mit ihren Ideen f&uuml;r die Gemeinschaft leisten und geleistet haben.<\/p><p>Also: Um die Selbstheilungskr&auml;fte der aufgekl&auml;rten Vernunft ordentlich und geregelt zu beleben, brauchen wir einen herrschaftsfreien Diskurs zwischen Politik und Zivilgesellschaft. Um die Seriosit&auml;t des Vorhabens zu steigern, w&auml;re es hilfreich, wenn auch die Universit&auml;ten Forschungsprojekte &uuml;ber die &bdquo;Bedingtheit des gemeinschaftlichen Bewusstseins&ldquo; erm&ouml;glichen. Doktoranden k&ouml;nnen dann den kreativen Einfluss der Zivilgesellschaft auf das gemeinschaftliche Kultivieren der Lebensbedingungen heute und in der Vergangenheit konkretisieren. Und mit Hilfe der KI-VR-Familie wird es reizvoll, aus all den fantastischen Potenzialen des Zusammenlebens die besten f&uuml;r das Allgemeinwohl zu realisieren. Ja, wie es schon in der Hippie-Epoche im vorigen Jahrhundert hie&szlig;: This is the dawning of the age of Aquarius&ldquo;. Endlich!<\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Pixel-Shot<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99166\">In Bombenstimmung in die strahlende Zukunft<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94865\">Manipulierer und Manipulierte im Eifer der Selbstmanipulation<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92982\">Dieses Weltreich spottet jeder Ironie<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88372\">Westliche &Uuml;berheblichkeit als Konfliktl&ouml;sungsstrategie hat sich noch nie bew&auml;hrt<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/685409b3b4aa498990a3a504e070beba\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nicht das erste Mal in unserer Zivilisationsgeschichte, dass eine stabile Mehrheitsmeinung sich als unf&auml;hig und unwillig erweist, ihre Beschr&auml;nktheit beim Gestalten des gesellschaftspolitischen Geschehens zu reflektieren. 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