{"id":10107,"date":"2011-07-15T09:13:52","date_gmt":"2011-07-15T07:13:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10107"},"modified":"2014-09-09T10:36:59","modified_gmt":"2014-09-09T08:36:59","slug":"die-traurige-hinterlassenschaft-von-leo-kirch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10107","title":{"rendered":"Die traurige Hinterlassenschaft von Leo Kirch"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Wir sind alle ein bisschen Kirch&ldquo; schrieb Kurt Kister, der Chefredakteur der S&uuml;ddeutschen Zeitung, in einem Nachruf auf Leo Kirch. &bdquo;Wir sind alle von Kirch gesch&auml;digt&ldquo; h&auml;tte die &Uuml;berschrift treffender lauten m&uuml;ssen. Von Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Nichts Schlechtes &uuml;ber Tote&ldquo;, sagt man seit der R&ouml;merzeit. Aber wenn man die zahlreichen W&uuml;rdigungen des Lebenswerks dieses <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2011-07\/20794506-helmut-kohl-im-sat-1-n24-interview-kirch-war-ein-pionier-altkanzler-wuerdigt-verstorbenen-medienunternehmer-007.htm\">&bdquo;Pioniers&ldquo;<\/a> (Helmut Kohl) des Kommerzfernsehens liest, dann kann man nicht einfach piet&auml;tvoll schweigen. <\/p><p>Kommen wir nochmals auf die S&uuml;ddeutsche Zeitung zur&uuml;ck: &bdquo;Hallodri, Milliard&auml;r, patriarchalischer Kleinb&uuml;rger: Leo Kirch trug wie kein anderer dazu bei, dass das br&auml;sig gewordene Geb&uuml;hrenfernsehen die private Konkurrenz bekam, die heute Millionen Deutsche pr&auml;gt. Doch diese Konkurrenz sieht mit Big Brother und nachmitt&auml;glichem Proletengez&auml;nk wohl anders aus, als Kirch und sein Freund Kohl sich das vorgestellt haben&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/leo-kirch-und-helmut-kohl-geburtshelfer-des-privatfernsehens-1.1120406\">hei&szlig;t es dort<\/a>. <\/p><p>Man mag das Fernsehen der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender anfangs der 80er Jahre &ndash; wie Kurt Kister das tut &ndash; als &bdquo;br&auml;sig&ldquo; (soll wohl meinen selbstgef&auml;llig oder unbeweglich) abwerten, aber es war jedenfalls ein Fernsehen, das seinen grundgesetzlichen Programmauftrag einigerma&szlig;en erf&uuml;llt hat &ndash; n&auml;mlich pluralistische Meinungsbildung und kulturelle Vielfalt zu gew&auml;hrleisten und einen Bildungsauftrag zu erf&uuml;llen. Seit der Einf&uuml;hrung des Kommerzfernsehens herrscht weniger dieser gesetzliche Programmauftrag sondern vor allem das Gesetz des Wettbewerbs um Einschaltquoten und damit der Zwang zur Anpassung an die Kommerzsender auch f&uuml;r die damals so &bdquo;br&auml;sigen&ldquo; ARD und ZDF. Auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender bieten mehr und mehr leicht Verdauliches, Familienserien, Ratesendung; Informationssendungen werden gek&uuml;rzt und Dokumentationen auf Mitternacht verlegt, Anspruchvolleres wird in Minderheitensender verdr&auml;ngt.<\/p><p><strong>Statt mehr Vielfalt, mehr Einfalt und mehr vom Gleichen<\/strong><\/p><p>Statt mehr Vielfalt gibt es mit Einf&uuml;hrung der Kommerzsender im Fernsehen heute mehr Einfalt, mehr vom Gleichen und das auf teilweise erschreckend niedrigem Niveau. Die negativen Auswirkungen des Kommerzfernsehens auf Jugendliche, auf zunehmende Gewaltbereitschaft, auf die schulischen Leistungen und auf Verwahrlosungstendenzen sind zahlreich <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/kinder-lernen-besser-ohne-computer\/965756.html\">belegt<\/a> und die Verbl&ouml;dung gro&szlig;er Teile der Gesellschaft durch billige und immer l&auml;nger andauernde Fernseh-Ablenkung schreitet voran. <strong>Insofern sind wir alle Kirch gesch&auml;digt.<\/strong><\/p><p>Ich meine wirklich <strong>alle<\/strong>, denn es geht nicht nur um das sog. &bdquo;Unterschicht-Fernsehen&ldquo; (Titanic) sondern auch um die S&ouml;hne und T&ouml;chter der Bessergestellten und deren Eltern, die nur allzu gerne vor den Programmen der Privatsender &bdquo;chillen&ldquo;.<\/p><p>Jeder kann es beobachten: Es ist eingetreten was der amerikanische Medienwissenschaftler Neil Postman &uuml;ber den Wandel von einer inhalts- zu einer unterhaltungsorientierten Gesellschaft, vom gewerbsm&auml;&szlig;igen Illusionismus und vom totalen Entertainment schon 1985 geschrieben hat: &bdquo;Wir am&uuml;sieren uns zu Tode&ldquo;. <\/p><p>Es war keineswegs so, wie Kurt Kister meint,  dass sich &bdquo;das Kirch und Kohl so nicht vorgestellt haben&ldquo;. <\/p><p>Vor der Einf&uuml;hrung des Kommerzfernsehens waren Albrecht M&uuml;ller und ich im Kanzleramt auch mit der Medienpolitik befasst. Albrecht M&uuml;ller konnte als Leiter der Planungsabteilung Kanzler Schmidt lange davon abhalten, &ouml;ffentliches Geld f&uuml;r die Verkabelung des Landes einzusetzen.<br>\nSchmidt pl&auml;dierte sogar damals in der &bdquo;Zeit&ldquo; f&uuml;r einen &bdquo;fernsehfreien Tag&ldquo;. Wir haben uns schon sehr fr&uuml;h intensiv mit den Folgen der Kommerzialisierung des Fernsehens befasst. Man konnte doch l&auml;ngst im Ausland beobachten, welche Idee hinter den werbefinanzierten Sendern steckte und stecken musste: &bdquo;Der K&ouml;der muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler&ldquo;, auf diese zynische Formel brachte das Helmut Thoma, der Chef von RTL &ndash; dem Konkurrenzsenders von Kirchs SAT.1 &ndash; und rechtfertigte damit die Busendarbietungen in seiner Sendung &bdquo;Tutti-Frutti&ldquo;. (Wenn man heute n&auml;chtens durch das Sendeangebot zappt, dann wirkt Tutti-Frutti von damals allerdings geradezu als Hort der Pr&uuml;derie.)<\/p><p><strong>CDU-Fernsehen<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber negativen Auswirkungen des Kommerzfernsehens war alles bekannt. Das hat die &bdquo;Christlichen Demokraten&ldquo;, die ansonsten ihr hohes Lied auf Sitte und Anstand und auf die heile Familie gesungen haben, aber nicht daran gehindert, die Kommerzialisierung des Fernsehens mit aller Macht voranzutreiben. Die Ministerpr&auml;sidenten der CDU\/CSU-regierten L&auml;nder dr&auml;ngten den damaligen sozialdemokratischen Bundeskanzler Helmut Schmidt, mehrere hundert Millionen f&uuml;r die Verkabelung von zw&ouml;lf deutschen St&auml;dten auszugeben; was angesichts der damals beschr&auml;nkten Frequenzen im &Auml;ther (es gab noch keine Satteliten und noch keine Digitalisierung)  die technische Voraussetzung f&uuml;r die Kommerzialisierung des Fernsehens war, jedoch keineswegs eine <a href=\"http:\/\/www.duncker-humblot.de\/index.php?mnu=1100&amp;cmd=1105&amp;typ=1101&amp;tid=9&amp;ctp=105&amp;csb=1107&amp;cso=1110&amp;did=24171\">rechtliche Notwendigkeit, wie f&auml;lschlicherweise immer behauptet wurde<\/a>. Nach der &bdquo;geistig moralischen&ldquo; Wende mit Helmut Kohl, ab September 1982, wurden dann Milliarden (von 10 Milliarden war die Rede) an &ouml;ffentlichen Geldern f&uuml;r die Verkabelung und f&uuml;r die Propaganda zugunsten der Kommerzialisierung des Fernsehens freigegeben und zugleich die politischen Entscheidungen getroffen, die wirkm&auml;chtige &ouml;ffentliche Meinungsbildung &uuml;ber das Fernsehen dem (Werbe-)Markt zu &uuml;berlassen. <\/p><p>Woran schon Konrad Adenauer beim Bundesverfassungsgericht scheiterte, n&auml;mlich ein &bdquo;Adenauer-Fernsehen&ldquo; einzuf&uuml;hren, hat dann &ndash; mit der Vermehrung der &Uuml;bertragungsm&ouml;glichkeiten &uuml;ber Kabel &ndash; Leo Kirch zusammen mit seinem Freund Helmut Kohl durchgesetzt: Die Hofberichterstattung f&uuml;r die CDU im Fernsehen. etwa mit den devoten Interviews &bdquo;Zur Sache Kanzler&ldquo;. Dieser CDU-Gef&auml;lligkeitsberichterstattung blieb SAT.1 auch nach Kirchs Pleite im Jahre 2002 treu, bis hin zu Johannes B. Kerners PR-Interview mit dem damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg vor der Kulisse der Soldaten in Afghanistan und nicht zuletzt mit der k&uuml;rzlichen Berufung von Edmund Stoiber (CSU) in den Beirat von Pro Sieben SAT.1. <\/p><p>Der Deal zwischen Kirch und Kohl war folgender: Ich (Kirch) gebe Dir (Kohl) Deine exklusiven Interviews auf SAT.1 und Du (Kohl) gibst mir Milliardensubventionen, damit ich (Kirch) &uuml;ber meine Fernsehkan&auml;le mit meinen Ramschfilmen, mit Soft-Pornos und Sensations- und Massenunterhaltung die Bev&ouml;lkerung ruhig stelle und dabei Milliarden verdiene.<br>\n(Siehe dazu: <a href=\"?p=2439\">Wege zum Geld: Politiker haben das Land umgekrempelt<\/a>)<\/p><p>Kohl war aber nicht nur beim Einstieg von Kirch ins Kommerzfernsehen am 1. Januar 1984 f&uuml;r Kirch aktiv. Nach einem Bericht von Panorama intervenierte er z.B. in Br&uuml;ssel, als der damalige Wettbewerbskommissar von Miert versuchte, die Zusammenarbeit von Leo Kirchs Medien-Reich mit Telekom und Premiere aus wettbewerbsrechtlichen Gr&uuml;nden zu stoppen.<\/p><p><strong>&bdquo;Niemand zahlt 800.000 Mark f&uuml;r nichts&ldquo;<\/strong><\/p><p>Als kleines &bdquo;Dankesch&ouml;n&ldquo; hat dann Leo Kirch nachtr&auml;glich, dem Altkanzler Kohl von 1999 bis 2002 j&auml;hrlich umgerechnet etwa 400.000 Euro f&uuml;r &bdquo;Beratert&auml;tigkeiten&ldquo; spendiert und auch der verkabelnde Postminister Christian Schwarz-Schilling (CDU) (&uuml;ber seine Firma Schwarz-Schilling GmbH), der fr&uuml;here Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) und der fr&uuml;here Vizekanzler und Wirtschaftsminister, J&uuml;rgen M&ouml;llemann (FDP) waren vertraglich mit Leo Kirch <a href=\"?p=1150\">verbandelt<\/a>. <\/p><p>&bdquo;Niemand zahlt 800 000 Mark oder 300 000 Mark, dazwischen lagen ja wohl die Vertr&auml;ge, f&uuml;r nichts. Das kann ich mir nicht vorstellen. Da muss es also Interessen gegeben haben, die verflochten worden sind&ldquo;, kommentierte das der rheinland-pf&auml;lzische Ministerpr&auml;sident in gebotener Vorsicht. (Panorama 15.5.2003.)<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110715_Die_traurige_Hinterlassenschaft_von_Leo_Kirch.png\" alt=\"Die traurige Hinterlassenschaft von Leo Kirch\" title=\"Die traurige Hinterlassenschaft von Leo Kirch\"><\/p><p>Die pers&ouml;nliche Verbindung von Kohl und Kirch war so eng, dass der Altkanzler ihn sogar zum Trauzeugen bei seiner zweiten Eheschlie&szlig;ung bestellte. <\/p><p>Kurz nachdem die Kohl-Regierung Leo Kirch den roten Teppich ausgelegt hat, passten sich die &bdquo;Roten&ldquo; mal wieder an. Der damalige Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD, Peter Glotz, wollte &bdquo;den Fu&szlig; in die T&uuml;r schieben&ldquo; und das Privatfernsehen &bdquo;mitgestalten&ldquo;. So wurde gesteuert und finanziert vom Bertelsmann-Konzern von Wolfgang Clement (damals noch Chef der D&uuml;sseldorfer Staatskanzlei) und Helmut Thoma der Sender RTL in Nordrhein-Westfalen (und sp&auml;ter auch noch VOX) aus der Taufe gehoben &ndash; sozusagen als &bdquo;sozialdemokratisches Gegengewicht&ldquo; (kein Witz!) zu dem Kohl-Sender SAT.1. <\/p><p><strong>Die Tragik des Leo Kirch oder die Logik des Kommerzes<\/strong><\/p><p>Man mag es tragisch nennen, dass der Patriarch und Einzelk&auml;mpfer Leo Kirch, nachdem im Jahre 2002 eine &Uuml;bernahme der Kirch-Gruppe durch den  Springer-Konzern aus kartellrechtlichen Gr&uuml;nden scheiterte und der Axel Springer Verlag &uuml;ber eine dreiviertel Milliarde Euro zur&uuml;ckforderte, zahlungsunf&auml;hig wurde und sein &bdquo;Lebenswerk&ldquo; damit vollends zusammenbrach. Wenn aber Fernsehen nur noch als Gesch&auml;ft betrachtet wird, war es eben auch nur konsequent, dass die &bdquo;Heuschrecke&ldquo; Haim Saban sich 2003 &uuml;ber das Opfer hermachte. Doch diesem amerikanischen Investor, war das Gesch&auml;ft offenbar auch nicht profitabel genug, so dass er die Sender bald andere Finanzinvestoren abstie&szlig;. Der n&auml;chste Heuschreckenschwarm mit Permira und KKR nagte die Pro-Sieben-Sat.1-Gruppe auf das ab, was das werbefinanzierte Fernsehen letztlich ist: Eine <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31013\/ran-an-die-rendite-das-ende-des-privaten-fernsehens-30117728.html\">&bdquo;Plattformen f&uuml;r den Kommerz, wobei es hier nicht einmal mehr um Kunden, sondern nur noch um Anleger geht&ldquo;<\/a>.<\/p><p><strong>Der Tiger auf dem Kirch ritt, hat ihn aufgefressen<\/strong><\/p><p>Die Kommerzialisierung des Fernsehens (auch von ARD und ZDF) hat das kollektive Bewusstsein, die Kultur, das politische Engagement und vor allem die Sozialisation (die Bildung) der jungen Menschen mehr ver&auml;ndert, als die meisten anderen Ver&auml;nderungen in unserer Gesellschaft. Kommerzfernsehen lebt von der Flucht in die Ablenkung und Unterhaltung von beruflich oder sozial gestressten Menschen. Es ist &Uuml;berwachung durch Ruhigstellung, wie sich bezeichnenderweise auch noch die Sendung &bdquo;Big Brother&ldquo; nannte. Es liefert Quote durch Tote (siehe etwa die Berichterstattung &uuml;ber den Amoklauf in Winnenden) und <a href=\"http:\/\/www.tvtoday.de\/tv_aktuell\/erotik_im_tv\/sex-im-fernsehen,3779153,ApplicationGallery.html\">Sex<\/a>, es befriedigt Sensationslust und Voyeurismus (Dschungelcamp) und spielt zum Wohlgefallen der gesellschaftlich Privilegierten die abgeh&auml;ngten sozialen Schichten und die noch &Auml;rmeren gegeneinander aus (Hartz IV &bdquo;Sozialfahnder&ldquo;-Show). Wie die Welt von SAT.1 aussieht, dazu muss man nur einmal die <a href=\"http:\/\/www.sat1.de\/\">Homepage<\/a> aufrufen, das sagt mehr als tausend Worte.<\/p><p>Vielleicht wollte Leo Kirch es soweit nicht kommen lassen, schlie&szlig;lich begann seine Karriere angeblich mit dem Kauf der Rechte an Fellinis &bdquo;La Strada&ldquo;. Aber er hat den Tiger Kommerzfernsehen geritten, der ihn dann schlie&szlig;lich selbst auffra&szlig;. Das macht ihn zur tragischen Figur, &uuml;ber deren Tod man mitmenschliche Trauer empfinden kann. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Wir sind alle ein bisschen Kirch&ldquo; schrieb Kurt Kister, der Chefredakteur der S&uuml;ddeutschen Zeitung, in einem Nachruf auf Leo Kirch. &bdquo;Wir sind alle von Kirch gesch&auml;digt&ldquo; h&auml;tte die &Uuml;berschrift treffender lauten m&uuml;ssen. Von Wolfgang Lieb<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[127,41,11],"tags":[1159,295,747,983,460],"class_list":["post-10107","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-kirch-leo","tag-kohl-helmut","tag-nachruf","tag-stoiber-edmund","tag-sz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10107"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23177,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10107\/revisions\/23177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}