{"id":101090,"date":"2023-07-14T16:45:18","date_gmt":"2023-07-14T14:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090"},"modified":"2023-07-14T16:11:40","modified_gmt":"2023-07-14T14:11:40","slug":"hinweise-des-tages-ii-591","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h01\">Brennendes Frankreich &ndash; oder: Die Grenzen der Sozial&ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h02\">Die Lateinamerika-Offensive der EU (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h03\">Provokation in Guant&aacute;namo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h04\">Deutschland gibt sich erstmals eine umfassende China-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h05\">Sicherheit und Nachhaltigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h06\">Sommerpressekonferenz des Kanzlers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h07\">&ldquo;NATO schafft eine Bedrohung&rdquo;: Putin: Kiew hat gewisses Recht auf Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h08\">US-Lieferungen von Streumunition an die Ukraine l&ouml;sen Besorgnis aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h09\">NATO h&auml;ngt der Ukraine die Karotte h&ouml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h10\">Chinesische Medien schlagen Umbenennung der NATO in &ldquo;Nordatlantische Gangsterorganisation&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h11\">Kindergarten nicht f&uuml;r die Kleinsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h12\">Bundeshaushalt: Solidarit&auml;t wird eingespart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h13\">Zu fr&uuml;h gefreut: Komplexe Krise stellt Weichen f&uuml;r deutsche Wirtschaft weiter auf Rezession.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h14\">OECD-Studie: Unternehmensgewinne steigen in Deutschland besonders stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101090#h15\">Ein Volldesaster: Lauterbachs Long-COVID-Initiative und Brinkmanns Karrieresprung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brennendes Frankreich &ndash; oder: Die Grenzen der Sozial&ouml;konomie<\/strong><br>\nTief gespalten ist die Franz&ouml;sische Republik schon l&auml;nger. Doch 300 brennende St&auml;dte nach einer t&ouml;dlichen Polizeikontrolle sind eine neue Stufe der Eskalation: Sie wirken wie die Vorzeichen eines B&uuml;rgerkriegs.<br>\nManche munkeln, eine Netflix-Produktion aus dem Jahr 2022 h&auml;tte Einfluss auf das gehabt, was Frankreich tagelang in Atem hielt. Der Spielfilm &bdquo;Athena&ldquo; von Romain Gavras verdichtet mit fulminanten und ungeschnittenen Kamerafahrten den Aufstand in einem franz&ouml;sischen Brennpunktviertel zu einem emotional und &auml;sthetisch rauschhaften Erlebnis: brennende Stra&szlig;en, Barrikaden, gestohlene Waffen und Uniformen, die brachiale Gewalt epischer Stra&szlig;enschlachten mit Polizei und Feuerwehr. Die Auflehnung gegen den Staat und seine Repr&auml;sentanten tr&auml;gt Z&uuml;ge eines griechischen Dramas.<br>\nNun war die Dramaturgie und die unglaubliche Wucht der Bilder, die &bdquo;Athena&ldquo; zeigt, nur eine verst&ouml;rende Fiktion. Und doch wirkte sie wie eine d&uuml;stere Prophezeiung des kommenden Aufstands in der Wirklichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/24-2023\/brennendes-frankreich-oder-die-grenzen-der-sozialokonomie\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der JACOBIN-Guide zur Franz&ouml;sischen Revolution<\/strong><br>\nDie Franz&ouml;sische Revolution ist eine der bedeutendsten sozialen Umbr&uuml;che der Geschichte. Im Jahr 1856 sichtete der franz&ouml;sische Soziologe Alexis de Tocqueville die sogenannten Beschwerdehefte &ndash; darin sammelten verschiedene soziale Schichten Frankreichs im Vorfeld der Einberufung der Generalst&auml;nde Beschwerden und Anweisungen an ihre Vertreter. Diese Versammlung sollte schon bald die Herrschaft Ludwigs XVI. aushebeln, was schlie&szlig;lich die Revolution zur Folge hatte. Was Tocqueville in den Beschwerdeheften entdeckte, erschreckte ihn.<br>\n&raquo;Wenn ich dann alle diese einzelnen W&uuml;nsche zusammenfasse, nehme ich mit einem gewissen Schauder wahr, dass man nichts Geringeres fordert als die gleichzeitige und systematische Abschaffung aller im Lande bestehenden Gesetze und Gebr&auml;uche; ich sehe auf der Stelle, dass es sich um eine der ungeheuersten und gef&auml;hrlichsten Revolutionen handeln soll, welche die Welt jemals gesehen hat.&laquo;<br>\nDie revolution&auml;ren Entwicklungen begannen mit einer offenen Rebellion im Sommer 1789, im Rahmen derer auch der Sturm auf die Bastille am 14. Juli stattfand. Bald darauf st&uuml;rzten die Rebellierenden die absolutistische monarchische Herrschaft Ludwigs des XVI., beraubten den Adel seiner angestammten Macht und schr&auml;nkten den politischen Einfluss der katholischen Kirche ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/der-jacobin-guide-zur-franzosischen-revolution-sturm-auf-die-bastille-jakobiner-black-jacobin-haitianische-revolution\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Lateinamerika-Offensive der EU (III)<\/strong><br>\nErnste Spannungen &uuml;berschatten das am Montag beginnende Gipfeltreffen der EU mit dem lateinamerikanischen B&uuml;ndnis CELAC. Mit dem Gipfel, dem ersten seit 2015, will die EU neuen Schwung in ihre Beziehungen zu den Staaten Lateinamerikas bringen. Hintergrund sind Bestrebungen, st&auml;rkeren Zugriff auf die Rohstoffe des Subkontinents zu bekommen, die f&uuml;r die Energiewende in der EU unverzichtbar sind &ndash; von gr&uuml;nem Wasserstoff bis zu Lithium. Dagegen regt sich Widerstand. &bdquo;Niemand&ldquo; k&ouml;nne die lateinamerikanischen Staaten &bdquo;dazu verdammen, die Lieferanten von Rohstoffen zu sein, die andere industriell verarbeiten&ldquo;, um die Produkte dann &bdquo;zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen an uns zu verkaufen&ldquo;, protestierte k&uuml;rzlich Argentiniens Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez. Streit gibt es auch um die EU-CELAC-Gipfelerkl&auml;rung. Die CELAC weigert sich, sich darin mit Blick auf den Ukraine-Krieg auf die Seite des Westens zu schlagen. Stattdessen fordert sie ein schrifliches Eingest&auml;ndnis der Verbrechen der europ&auml;ischen Kolonialherrschaft &ndash; und die Bereitschaft, Entsch&auml;digung daf&uuml;r zu zahlen. Ein EU-Diplomat erkl&auml;rt, es sehe so aus, als ob die CELAC-Staaten &bdquo;als gleichberechtigte Partner wahrgenommen werden&ldquo; wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9296\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Rechter Haken aus Strasbourg<\/strong><br>\nKuba: Pr&auml;sident l&auml;sst sich von EU-Parlament nicht von Teilnahme an Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel abhalten.<br>\nUngeachtet einer mit den Stimmen konservativer und extrem rechter Abgeordneter am Mittwoch im EU-Parlament verabschiedeten Resolution, die unter anderem Sanktionen gegen Kubas Pr&auml;sidenten Miguel D&iacute;az-Canel fordert, will dieser in den kommenden Tagen erneut Europa besuchen. Wie der Staatschef am Donnerstag per Twitter mitteilte, wird er zun&auml;chst auf Einladung seines Amtskollegen Marcelo Rebelo de Sousa nach Portugal und im Anschluss nach Br&uuml;ssel reisen. Dort finden ab Montag das zweit&auml;gige Gipfeltreffen der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) und der Europ&auml;ischen Union (EU) sowie parallel dazu ein alternativer &raquo;Gipfel der V&ouml;lker&laquo; statt.<br>\nMit Hinblick auf diesen Termin hatten die Fraktionen &raquo;Renew Europe&laquo; (Liberale einschlie&szlig;lich FDP), Europ&auml;ische Volkspartei (Christdemokraten einschlie&szlig;lich CDU\/CSU) sowie Europ&auml;ische Konservative und Reformer (EKR, zum Beispiel AfD) im EU-Parlament in Strasbourg einen Entschlie&szlig;ungsantrag vorgelegt, um &raquo;systematische Menschenrechtsverletzungen in Kuba&laquo; zu verurteilen. Darin werden Sanktionen gegen kubanische Politiker, &raquo;angefangen bei Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel&laquo;, und die Aussetzung des Dialog- und Kooperationsabkommens mit Kuba verlangt. &raquo;Diese Resolution ist ein weiterer Schritt zur Beendigung der unertr&auml;glichen Komplizenschaft der EU und insbesondere ihres Hohen Vertreters Josep Borrell mit der kubanischen Diktatur&laquo;, erkl&auml;rte der Abgeordnete Hermann Tertsch von der faschistischen spanischen Partei Vox im Namen der EKR.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454727.internationale-solidarit%C3%A4t-rechter-haken-aus-strasbourg.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Provokation in Guant&aacute;namo<\/strong><br>\nWashington entsendet Atom-U-Boot in besetzte kubanische Bucht. Havanna schickt Protestnote und warnt vor Gefahren f&uuml;r Region.<br>\nMit einer scharfen Erkl&auml;rung hat Havanna dagegen protestiert, dass das Pentagon ein Atom-U-Boot der US-Kriegsmarine drei Tage lang in der Bucht von Guant&aacute;namo stationiert hatte. Kubas Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez warf den USA am Dienstag (Ortszeit) eine &raquo;provokative Eskalation&laquo; der Spannungen zwischen beiden L&auml;ndern vor. Die Anwesenheit des U-Boots &raquo;zu diesem Zeitpunkt wirft die Frage auf, was der milit&auml;rische Zweck&laquo; der Provokation sei, &raquo;gegen welches Ziel sie gerichtet ist und welche strategische Absicht damit verfolgt wird&laquo;, hei&szlig;t es in der Protestnote. (&hellip;)<br>\nMiller zitierte eine Erkl&auml;rung des Verteidigungsministeriums, wonach das US-Milit&auml;r &raquo;weiterhin f&auml;hrt und fliegt, wohin es nach internationalem Recht zul&auml;ssig ist&laquo;. Millers Erkl&auml;rung war auch eine Replik auf den Vorwurf Havannas, die &raquo;mehr als 70 Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte und andere Formen der milit&auml;rischen Pr&auml;senz&laquo; der USA in der Region seien eine &raquo;Bedrohung f&uuml;r die Souver&auml;nit&auml;t und die Interessen der V&ouml;lker Lateinamerikas und der Karibik&laquo;. Als Beleg f&uuml;r die Ziele der USA verwies das kubanische Au&szlig;enministerium darauf, dass &raquo;ihre hochrangigen Milit&auml;rkommandeure in j&uuml;ngster Zeit &ouml;ffentlich die Absicht ge&auml;u&szlig;ert haben, ihre milit&auml;rische Macht einzusetzen, um die Ambitionen der USA auf die nat&uuml;rlichen Ressourcen Lateinamerikas und der Karibik zu sichern&laquo;. Zugleich bekr&auml;ftigte das Ministerium seine Ablehnung der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Kuba und seine Forderung nach &raquo;R&uuml;ckgabe des illegal besetzten Gebiets in der Provinz Guant&aacute;namo&laquo; und warnte vor der Gefahr, die von der Pr&auml;senz und den Bewegungen eines Atom-U-Bootes der US-Streitkr&auml;fte in der Karibikregion ausgehe. (&hellip;)<br>\nDies diene heute &raquo;lediglich dem politischen Ziel, Kubas souver&auml;ne Rechte zu verletzen. Ihr praktischer Nutzen hat sich darauf reduziert, als Zentrum f&uuml;r die Inhaftierung, Folterung und systematische Verletzung der Menschenrechte von Dutzenden B&uuml;rgern aus verschiedenen L&auml;ndern zu dienen&laquo;, erkl&auml;rte Havanna. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;erdem spekulieren westliche Medien dar&uuml;ber, dass die Entsendung des U-Boots eine Reaktion auf den Ausbau der Beziehungen Kubas zu China und Russland sein k&ouml;nne. (&hellip;)<br>\nTrotzdem forderten der republikanische Kongressabgeordnete Matthew Gaetz aus Florida und andere Politiker Ende Juni im Streitkr&auml;fteausschuss des Repr&auml;sentantenhauses von der US-Regierung den &raquo;Einsatz milit&auml;rischer Gewalt, um chinesische Anlagen in Kuba zu zerst&ouml;ren&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454652.unblock-cuba-provokation-in-guant%C3%A1namo.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland gibt sich erstmals eine umfassende China-Strategie<\/strong><br>\nChina hat sich ver&auml;ndert. Deshalb m&uuml;ssen auch wir unseren Umgang mit China ver&auml;ndern. Die Bundesregierung legt mit ihrer umfassenden China-Strategie einen Kompass f&uuml;r unser Handeln vor. Hier erfahren Sie, was drinsteht.<br>\nChina hat in den letzten Jahrzehnten starkes Wirtschaftswachstum und beachtlichen Wohlstand erreicht und die Armut im Land auf beeindruckende Art verringern k&ouml;nnen. Dabei haben China und auch Europa vom verst&auml;rkten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch sehr profitiert.<br>\nDiesen positiven Entwicklungen in China stehen R&uuml;ckschritte bei b&uuml;rgerlichen und politischen Rechten gegen&uuml;ber. Und Chinas Wirtschaftspolitik zielt darauf, die eigene Abh&auml;ngigkeit vom Ausland zu verringern, w&auml;hrend es die Abh&auml;ngigkeiten anderer von China zu steigern sucht. Au&szlig;enpolitisch tritt China deutlich offensiver auf und versucht, die bestehende regelbasierte internationale Ordnung umzugestalten &ndash; mit Auswirkungen auch auf die europ&auml;ische und globale Sicherheit.<br>\nMit diesen Herausforderungen, vor die uns China stellt, m&uuml;ssen wir umgehen &ndash; und zugleich den Austausch und die Zusammenarbeit mit China weiterhin suchen und st&auml;rken. China bleibt f&uuml;r uns unverzichtbarer Partner zur Bek&auml;mpfung des Klimawandels, zur L&ouml;sung der Schuldenkrisen einzelner Staaten, f&uuml;r Ern&auml;hrungssicherheit und damit auch f&uuml;r Stabilit&auml;t weltweit. China ist zugleich Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. Diesen Dimensionen tr&auml;gt die China-Strategie der Bundesregierung Rechnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/asien\/china-strategie\/2607934\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass das Ausw&auml;rtige Amt &ldquo;Kompass&rdquo; schreibt, die Ministerin aber offensichtlich auch ein Land kennt, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ntkxpHAbhKA\">&ldquo;das 100.000 km entfernt liegt&rdquo;<\/a> (ab ca. 7:17) und behauptet, die Ukraine k&ouml;nne nicht sicher sein, solange Putin sich nicht um 360 Grad drehe. Neben der f&uuml;r das Amt der Bundesau&szlig;enministerin notwendigen Orientierung fehlt Frau Baerbock merklich auch jede F&auml;higkeit zur Diplomatie. Das mag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72888\">beim WEF<\/a> kaum ein Thema sein, ist aber bitter f&uuml;r das (ehemalige) Land der Dichter und Denker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sicherheit und Nachhaltigkeit<\/strong><br>\nAnnalena Baerbocks im Juni vorgelegte und von der Bundesregierung beschlossene Sicherheitsstrategie unter dem Motto &raquo;Wehrhaft. Resilient. Nachhaltig.&laquo; verkauft die Milit&auml;rstrategie der Bundeswehr und der Nato als mit der Nachhaltigkeit vereinbar. Im ersten Kapitel hei&szlig;t es unter der &Uuml;berschrift &raquo;In einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen&laquo;: &raquo;Deutschlands sicherheitspolitisches Umfeld ist im Umbruch, wir erleben eine Zeitenwende. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Bruch des V&ouml;lkerrechts und der europ&auml;ischen Sicherheitsordnung.&laquo; Das Papier nennt auch China als Rivalen. Die Aussage, Russland habe die Friedensordnung zerst&ouml;rt, stellt die Realit&auml;t auf den Kopf. Zwar ist die Invasion Russlands in die Ukraine durch nichts zu legitimieren, sie bricht internationales Recht und stellt in vielerlei Hinsicht einen Bruch der &raquo;Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte&laquo; der Vereinten Nationen dar. Doch die Europ&auml;ische Friedensordnung hatte lange zuvor die Nato mit ihrer Osterweiterung gebrochen. Diese Tatsache versuchen die Nato und mit ihr die Meinungsmacher in den Staaten des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses sowie die f&uuml;hrenden Politiker aus der Wahrnehmung der &Ouml;ffentlichkeit auszublenden. Niemand wird ernsthaft erkl&auml;ren k&ouml;nnen, inwiefern die Nato-Expansion mit Formulierungen im 2+4-Vertrag zum Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes oder mit der OSZE-Sicherheitscharta von 1999 in Einklang zu bringen ist. (&hellip;)<br>\nDas &raquo;Sicherheitsstrategie&laquo; genannte Papier der Bundesregierung baut seine Konzeption auf einer T&auml;uschung auf, es verletzt damit die Sicherheitsinteressen dieses Landes im Ansatz, da es Sicherheit nur gemeinsam und in Wahrhaftigkeit gibt. Unter &raquo;Was wir tun&laquo; legt das Papier fest: &raquo;Unser Bekenntnis zu Nato und EU ist unverr&uuml;ckbar. Wir stehen unverbr&uuml;chlich zum Versprechen auf gegenseitigen Beistand nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags. Die Bundeswehr st&auml;rken wir als einen Grundpfeiler der Verteidigung in Europa. Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung ist Kernauftrag der Bundeswehr; dieser umfasst auch unseren Beitrag zur Abschreckungsf&auml;higkeit der Allianz.&laquo; Abschreckung gilt hier vor allem gegen Russland, womit der Anspruch der kollektiven gemeinsamen Sicherheit endet. Eine Friedens- und Sicherheitsordnung, wie die Menschen sie in der &ouml;kologisch, milit&auml;risch und &ouml;konomisch destabilisierten internationalen Ordnung brauchen, respektiert die internationalen Vertr&auml;ge und verf&auml;lscht ihre Aussagen nicht im Sinne eigener Interessen, die andere Staaten zu Gegnern machen. Nur ein Sicherheits-Konzept, das auf die Bewahrung der Lebensgrundlagen der Menschheit gerichtet ist, wird seinem Anspruch gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/sicherheit-und-nachhaltigkeit\/\">Bernhard Trautvetter in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sommerpressekonferenz des Kanzlers<\/strong><br>\nScholz kalkuliert mit bis zu 17 Milliarden Euro f&uuml;r Waffenlieferungen an Ukraine bis 2027<br>\nUkraine, Heizungsgesetz, AfD-H&ouml;henflug, Gewalt in Freib&auml;dern: Bei seiner gro&szlig;en Sommer-Pressekonferenz hat Kanzler Scholz zu vielen Themen Stellung bezogen. Mit einem Versprecher l&ouml;ste er Lacher aus.<br>\nDas politische Berlin verabschiedet sich in die Sommerpause &ndash; traditionell zieht der Regierungschef zuvor Bilanz und l&auml;sst sich von der Hauptstadtpresse befragen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Sommerpressekonferenz genutzt, um die dauerhafte Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit Waffenlieferungen zuzusichern. &raquo;Unver&auml;ndert wird unser ganzes Leben beeinflusst von dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine&laquo;, sagte Scholz. &raquo;Das k&ouml;nnen wir nicht akzeptieren und deshalb haben wir daraus Konsequenzen gezogen.&laquo;<br>\nAuf Grundlage bisheriger Beschl&uuml;sse w&uuml;rden seit Beginn des Krieges bis zum Jahr 2027 insgesamt bis zu 17 Milliarden Euro f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine aufgewendet. Scholz bekr&auml;ftigte zudem, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr erstmals das Nato-Ziel erreichen wolle, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung f&uuml;r Verteidigung auszugeben. [&hellip;]<br>\nScholz&rsquo; Antwort auf die Frage eines schwedischen Journalisten, ob er Schweden helfen wolle, Nato-Mitglied zu werden, sorgte f&uuml;r Lacher im Saal. &raquo;Ich unterst&uuml;tze den Nato-Beitritt der Ukraine&laquo;, sagte Scholz, ehe er selbst &uuml;ber seine Aussage schmunzelte und sich korrigierte &ndash; er hatte den Beitritt Schwedens gemeint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-kalkuliert-bis-zu-17-milliarden-euro-fuer-waffenlieferungen-an-ukraine-bis-2027-a-016c3e8c-adda-4ce7-8346-c6f0740a7993%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mal ganz unabh&auml;ngig von der Frage, woher die vielen Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine kommen sollen, wenn doch angeblich kein Geld im Bundeshaushalt vorhanden ist: Scholz impliziert mit der Jahresangabe &ldquo;bis 2027&rdquo;, dass seiner Meinung nach der Krieg in der Ukraine &uuml;ber mindestens f&uuml;nf Jahre gehen soll. Sind da keine Verhandlungen, nicht wenigstens ein Waffenstillstand vorgesehen, und schon gar kein Kriegsende? Wahnsinn. Aber zumindest haben die Journalisten wegen eines Versprechers was zu lachen, haha. Blo&szlig; keine Fragen zu ernsten Themen stellen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;NATO schafft eine Bedrohung&rdquo;: Putin: Kiew hat gewisses Recht auf Sicherheit<\/strong><br>\nDass der russische Pr&auml;sident gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine ist, ist kaum &uuml;berraschend. In einem Interview bekr&auml;ftigt Putin erneut seine Haltung gegen&uuml;ber dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis &ndash; erkennt aber &uuml;berraschenderweise grunds&auml;tzlich das Recht der Ukraine auf Sicherheit an.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat vor dem Hintergrund seines Angriffskriegs gegen die Ukraine dem Nachbarland prinzipiell das Recht auf die Wahrung seiner Sicherheit zugesprochen. Dies d&uuml;rfe aber die Sicherheit Russlands nicht gef&auml;hrden, schr&auml;nkte er in einem Interview des russischen Staatsfernsehens ein, das der kremlnahe Berichterstatter Pawel Sarubin auf seinem Telegram-Kanal ver&ouml;ffentlichte. &ldquo;Die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO schafft eine Bedrohung f&uuml;r die Sicherheit Russlands&rdquo;, behauptete Putin, der dies als einen Grund f&uuml;r den Beginn des Kriegs anf&uuml;hrte.<br>\nDie Mitgliedschaft in der NATO mache auch die Ukraine nicht sicherer, sondern f&uuml;hre nur zu weiteren Spannungen in der Welt, sagte der Kremlchef weiter. &ldquo;Ich bin mir sicher, dass dies die Sicherheit der Ukraine selbst nicht erh&ouml;hen, die Welt im Allgemeinen viel verletzlicher machen und zu zus&auml;tzlichen internationalen Spannungen f&uuml;hren wird&rdquo;, sagte Putin.<br>\nDie Ukraine strebt den Beitritt zur westlichen Milit&auml;rallianz vor allem an, um sich vor der Bedrohung aus Russland zu sch&uuml;tzen. Beim NATO-Gipfel in Vilnius hat Kiew keine Einladung zum B&uuml;ndnis erhalten. Stattdessen gab es Sicherheitsgarantien von den G7-Staaten der m&auml;chtigsten Wirtschaftsnationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-Kiew-hat-gewisses-Recht-auf-Sicherheit-article24260721.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Lieferungen von Streumunition an die Ukraine l&ouml;sen Besorgnis aus<\/strong><br>\nDie US-Regierung k&uuml;ndigte k&uuml;rzlich eine neue Serie von Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine an, darunter auch Streumunition, die nach US-Recht als verboten gilt. Das National Public Radio (NPR) der USA berichtete am Dienstag, dass in Laos nach wie vor zahlreiche Zivilisten durch nicht explodierte Streubomben get&ouml;tet w&uuml;rden, die von den US-Bombardierungen w&auml;hrend des Vietnamkriegs stammen.<br>\nDem NPR-Bericht zufolge wurden nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums w&auml;hrend des Vietnamkriegs allein durch US-Streubomben etwa 50.000 Zivilisten in Laos, Vietnam und Kambodscha get&ouml;tet. In Laos seien sch&auml;tzungsweise 80 Millionen US-Streubomben nicht detoniert. Seit Kriegsende seien weniger als ein Prozent der nicht gez&uuml;ndeten Bomben ger&auml;umt worden, was zu etwa 20.000 zivilen Todesopfern sowie einer gro&szlig;en Zahl verletzter Zivilisten gef&uuml;hrt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/07\/13\/ARTID3RVzj3uvyGrOmQ1TuC6230713.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100909\">Streumunition &uuml;ber au&szlig;enpolitischem Minenfeld &ndash; zur Strafanzeige gegen den Bundespr&auml;sidenten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100835\">Steinmeier war schon vor den Streubomben der Pr&auml;sident der doppelten Standards<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO h&auml;ngt der Ukraine die Karotte h&ouml;her<\/strong><br>\nDie Waffenlieferungen des Westens an die kriegf&uuml;hrende Ukraine gehen weiter, konkrete Zusagen f&uuml;r eine NATO-Mitgliedschaft gibt es aber nicht. Das f&uuml;hrte zu einem Wutausbruch des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj.<br>\nAuf Twitter schreibt er: &bdquo;Es ist beispiellos und absurd, wenn weder f&uuml;r die Einladung noch f&uuml;r die Mitgliedschaft der Ukraine ein Zeitrahmen festgelegt ist. Gleichzeitig werden vage Formulierungen &uuml;ber &sbquo;Bedingungen&lsquo; hinzugef&uuml;gt, sogar f&uuml;r die Einladung der Ukraine.&ldquo; Selenskyj scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass die Versprechungen, die er dem ukrainischen Volk &uuml;ber eine k&uuml;nftige NATO- und EU-Mitgliedschaft gegeben hat, nichts mit der Realit&auml;t zu tun haben. In seinem Paralleluniversum ist er in den letzten Wochen noch in einigen europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten Klinken putzen gewesen, aber haupts&auml;chlich in solchen, die ihm aufgrund ihrer fanatischen Anti-Russland-Politik auf die Schulter klopfen und sich wohl nach einer Kriegsbeteiligung der NATO sehnen. Tatsache ist jedoch, dass in der NATO in erster Linie das geschieht, was die USA und ihr wichtigster europ&auml;ischer Verb&uuml;ndeter, die BRD, sagen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Die USA und die EU sind der Ansicht, dass das politische, wirtschaftliche, Strafverfolgungs- und Justizsystem der Ukraine tiefgreifende Reformen ben&ouml;tigt, bevor das Land bereit ist, dem B&uuml;ndnis beizutreten, schreibt die in der Ukraine gesperrte Online-Zeitung &bdquo;strana&ldquo;. Angesichts der von der ukrainischen Polit-Elite geschaffenen ukro-nationalistischen Stimmung, die gleichzeitig als &bdquo;prowestlich&ldquo; konditioniert wurde, wird sich nach dem NATO-Gipfel gro&szlig;e Entt&auml;uschen breit machen. Auch die angek&uuml;ndigte Gegenoffensive der ukrainischen Streitkr&auml;fte kam bisher nicht weit, und so wird vielleicht immer &ouml;fter die Frage auftauchen, wof&uuml;r denn die Soldaten an der Front &uuml;berhaupt sterben. Eine m&ouml;gliche Antwort w&auml;re: F&uuml;r den Milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA und Europas und das Kriegsb&uuml;ndnis NATO, das auf diese Weise und bis zum letzten Ukrainer Krieg gegen Russland f&uuml;hren kann, ohne selbst offizielle Kriegspartei zu sein. In diesem Sinne gehen die Waffenlieferungen munter weiter, die USA wollen ihre bisherige Zusage sogar verdoppeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/nato-haengt-der-ukraine-die-karotte-hoeher\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chinesische Medien schlagen Umbenennung der NATO in &ldquo;Nordatlantische Gangsterorganisation&rdquo; vor<\/strong><br>\nDie NATO sollte in &ldquo;Nordatlantische Gangsterorganisation&rdquo;umbenannt werden, da die USA versuchten, regionale Konflikte zu sch&uuml;ren und ihre Verb&uuml;ndeten zu manipulieren, so die chinesische Zeitung Global Times nach dem Gipfel der Allianz in Vilnius. Die Zeitung schrieb:<br>\n&ldquo;Der von den USA gef&uuml;hrte Block (NATO) verwendet oft den Begriff &lsquo;internationale Organisation&rsquo;, um die wahre Natur des Gangsterzirkels zu verbergen. Dar&uuml;ber hinaus ziehen es die USA als Anf&uuml;hrer dieser Bande vor, ihre Lakaien zu manipulieren, um Konflikte zu sch&uuml;ren, w&auml;hrend sie aus der Ferne zusehen.&rdquo;<br>\nAuf der Grundlage dieser Beobachtungen schlug das Nachrichtenblatt vor, dass die NATO ihren Namen &auml;ndern sollte. Die Zeitung schrieb:<br>\n&ldquo;Es ist angebracht, die NATO in &lsquo;Nordatlantische Gangsterorganisation&rsquo; umzubenennen.&rdquo;<br>\nDie Global Times stellte auch fest, dass die Beziehungen zwischen der NATO und China &ldquo;immer extremer und konfrontativer&rdquo; w&uuml;rden und dass die Versuche der Allianz, die Zusammenarbeit mit Japan zu verst&auml;rken, ein Versuch seien, &ldquo;China weiter einzud&auml;mmen.&rdquo;<br>\nDie USA nutzten die NATO demnach als &ldquo;Marionette&rdquo; f&uuml;r eine bequeme und finanziell kosteng&uuml;nstige Form der milit&auml;rischen Pr&auml;senz. Der Zeitung zufolge sei das Nordatlantische B&uuml;ndnis jedoch nicht in der Lage, seine Politik so anzupassen, dass es im asiatisch-pazifischen Raum agieren k&ouml;nne. Denn schlie&szlig;lich seien die strategischen &Uuml;berlegungen des B&uuml;ndnisses sehr eigen. Die asiatisch-pazifischen L&auml;nder h&auml;tten ihrerseits &ldquo;ihre eigene Kultur und Logik f&uuml;r den Umgang mit regionalen Sicherheitsfragen entwickelt, die sich erheblich von der der NATO unterscheidet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/175202-chinesische-medien-schlagen-umbenennung-nato\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kindergarten nicht f&uuml;r die Kleinsten<\/strong><br>\nBedarf an Betreungspl&auml;tzen steigt. Aber nur 35,5 Prozent der unter Dreij&auml;hrigen erhalten einen.<br>\nRund die H&auml;lfte der Eltern w&uuml;nscht sich einen Betreuungsplatz f&uuml;r ihr unter dreij&auml;hriges Kind. Aber gerade einmal ein Drittel bekommt ihn. Das ist die Bilanz einer Untersuchung, die das Bundesfamilienministerium am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht hat. Demnach werden bundesweit 92 Prozent der Kinder von drei Jahren an bis zum Schuleintritt in einer Kita betreut. Bei Kindern unter drei Jahren sind es laut der Studie &raquo;Kindertagesbetreuung. Kompakt&laquo; 35,5 Prozent. Dabei ist der Bedarf an einer Tagesbetreuung gestiegen. So h&auml;tten sich 64,9 Prozent der Eltern von einj&auml;hrigen Kindern und 80,7 Prozent der Eltern von zweij&auml;hrigen Kindern 2022 einen Betreuungsplatz gew&uuml;nscht. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um 5,3 Prozentpunkte bei den Eltern von Einj&auml;hrigen und um 3,5 Prozentpunkte bei den Eltern von Zweij&auml;hrigen gewesen. (&hellip;) Die L&uuml;cke zwischen Angebot und Nachfrage nach einer Kindertagesbetreuung war in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern geringer als im S&uuml;den und S&uuml;dwesten. In Mecklenburg-Vorpommern sei sie mit 3,5 Prozentpunkten am kleinsten gewesen und mit 20,6 Prozentpunkten im Saarland am gr&ouml;&szlig;ten. Dabei meldeten in den L&auml;ndern, die zur DDR geh&ouml;rten, wesentlich mehr Familien Bedarf an einem Kindergartenplatz an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/454700.fr%C3%BChkindliche-bildung-kindergarten-nicht-f%C3%BCr-die-kleinsten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeshaushalt: Solidarit&auml;t wird eingespart<\/strong><br>\nGeld f&uuml;r Waffen statt f&uuml;r Kinder? Mit ihrer K&uuml;rzungspolitik schw&auml;cht die Bundesregierung den gesellschaftlichen Zusammenhalt &ndash; und die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine. [&hellip;]<br>\nUmfragen aus den vergangenen Monaten haben zum Beispiel gezeigt, dass die Bereitschaft zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine immer weiter abnimmt, w&auml;hrend zugleich die Sorgen &uuml;ber die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik zunehmen. 70 Prozent der Deutschen bewerteten im Deutschlandtrenddie &ouml;konomische Situation im Land als schlecht oder weniger gut. Zugleich wuchs die Zahl derer, die finden, dass Deutschland nicht genug unternehme, um den Krieg zu beenden, von 40 Prozent im April auf 55 Prozent im Juli. Die Zahl derer, die mehr Waffen f&uuml;r die Ukraine forderten, fiel im selben Zeitraum von 30 auf 14 Prozent.<br>\nIn dieser Lage beschloss die Bundesregierung nun in der letzten Woche einen Haushaltsentwurf, der deutliche Einsparungen vorsieht. Die Kindergrundsicherung, die arme Familien unterst&uuml;tzen soll, wird deutlich schmaler ausfallen als urspr&uuml;nglich geplant. Die Baf&ouml;g-S&auml;tze werden nicht an die Inflation angepasst. Der Zuschuss f&uuml;r die Pflegeversicherung wird gestrichen, was insbesondere kleine und mittlere Einkommen &uuml;berdurchschnittlich belasten wird.<br>\nAnfang dieser Woche gab die Bundesregierung wiederum bekannt, die Ukraine mit Waffen im Wert von 700 Millionen Euro unterst&uuml;tzen zu wollen. Es handelt sich dabei vor allem um Ger&auml;t und Munition aus Bundeswehrbest&auml;nden &ndash; sowie Waffen, die von der R&uuml;stungsindustrie general&uuml;berholt werden, wof&uuml;r die Bundesregierung Mittel bereitstellt. [&hellip;]<br>\nDass in einer Gesellschaft, in der Statussorgen wachsen, zugleich die Bereitschaft abnimmt, sich mit dem Leid anderer zu identifizieren, das kommt den Strategen mit Lehrstuhl oder Mandat erkennbar nicht in den Sinn. Die Sparpolitik h&auml;lt man vielmehr ganz offenbar nicht f&uuml;r eine politische Entscheidung, sondern ein Naturgesetz, und wer auf Verteilungskonflikte auch nur aufmerksam macht, will, na klar, &ldquo;die Ukraine unter den Bus schubsen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-07\/bundeshaushalt-ausgaben-verteilung-kinder-waffenlieferung-solidaritaet\/komplettansicht\">Robert Pausch auf Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu fr&uuml;h gefreut: Komplexe Krise stellt Weichen f&uuml;r deutsche Wirtschaft weiter auf Rezession.<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft bleibt auf Schrumpfkurs. Diesen Trend best&auml;tigen die meisten aktuellen Zahlen. So ist die Produktion im produzierenden Gewerbe im Mai wieder zur&uuml;ckgegangen. Nach vorl&auml;ufigen Daten des Statistischen Bundesamts vom Freitag gab es nach einem Plus im April nun ein Minus von 0,2 Prozent im Monatsvergleich. (&hellip;)<br>\nDer nun best&auml;tigte R&uuml;ckgang in Industrie und Bauwirtschaft untermauert, wovor Kapitallobby und &Ouml;konomen inzwischen zunehmend lauter warnen. Bereits durch die Coronakrise (allgemeine Verunsicherung, sinkender Konsum, gerissene Lieferketten) und eine hastig vorangetriebene Energiewende waren die seit 2008\/2009 schwelenden &ouml;konomischen Probleme in Deutschland und der gesamten EU akut geworden. Durch den abrupten politischen Kurswechsel (Parteinahme im Ukraine-Krieg und bis dahin unvorstellbare Sanktionen gegen den Energietr&auml;ger- und Rohstofflieferanten Ru&szlig;land) wurde dieses Feuer zus&auml;tzlich angefacht. Die Inflation war pl&ouml;tzlich kein verstecktes, sondern ein offensichtliches soziales und &ouml;konomisches Gro&szlig;problem. Und vor allem stand und steht die Energieversorgung auf der Kippe. (&hellip;)<br>\nSowohl im vierten Quartal 2022 als auch im ersten Vierteljahreszeitraum 2023 war die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP) geschrumpft. Und die Aussichten sind seither nicht besser geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1421238859762\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>OECD-Studie: Unternehmensgewinne steigen in Deutschland besonders stark<\/strong><br>\nIn Deutschland sind die Unternehmensgewinne in den vergangenen Jahren einer Analyse der OECD zufolge deutlich st&auml;rker gestiegen als die L&ouml;hne.<br>\nDie Gewinne der Unternehmen in Deutschland sind einer Studie der OECD zufolge in den vergangenen Jahren st&auml;rker gestiegen als in vielen anderen Industriestaaten. Seit Ende 2019 &ndash; dem letzten Quartal vor Ausbruch der Corona-Pandemie &ndash; h&auml;tten die sogenannten St&uuml;ckgewinne um 24 Prozent zugelegt, teilte die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in ihrem Besch&auml;ftigungsausblick mit.<br>\nDie Lohnst&uuml;ckkosten wuchsen demnach mit 13 Prozent deutlich langsamer. &ldquo;Der Anstieg der St&uuml;ckgewinne liegt &uuml;ber dem OECD-Durchschnitt, der Anstieg der Lohnst&uuml;ckkosten dagegen darunter&rdquo;, lautet das Fazit. &ldquo;Der Abstand zwischen den beiden Werten ist in Deutschland deutlich gr&ouml;&szlig;er als in Frankreich, Italien, Spanien und im Vereinigten K&ouml;nigreich.&rdquo; Als St&uuml;ckgewinn wird die Differenz zwischen Erl&ouml;s und Kosten pro Einheit bezeichnet, w&auml;hrend die Arbeitskosten f&uuml;r eine bestimmte Einheit auch Lohnst&uuml;ckkosten genannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/oecd-gewinne-steigen-in-deutschland-besonders-stark-a-ebbc7849-19dd-43b5-810a-b856f5d82a69%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die OECD ist als neoliberale Organisation bekannt. Wenn sogar sie diese extremen Ungleichgewichte zwischen Unternehmensgewinnen und Lohnzuw&auml;chsen (bzw. Reallohnsenkungen) feststellt, dann wird das wohl stimmen. Die deutschen L&ouml;hne sind also nicht zu hoch, sondern (viel) zu niedrig; die Unternehmen verdienen &ldquo;trotz der hohen&rdquo; (in Wirklichkeit wegen der niedrigen) L&ouml;hne einen Haufen Geld, und die Inflation r&uuml;hrt zumindest in Deutschland ausschlie&szlig;lich von den Preisen und zu 0 Prozent von den L&ouml;hnen her. Umso unglaublicher, dass die EZB mit den Zinserh&ouml;hungen die Konjunktur abw&uuml;rgen und die L&ouml;hne senken will, aber die Politik keinerlei Preiskontrollen vorsieht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Volldesaster: Lauterbachs Long-COVID-Initiative und Brinkmanns Karrieresprung<\/strong><br>\nGleich zu Beginn der angek&uuml;ndigten &ldquo;BMG-Initiative Long COVID&rdquo; lautete die Wahrnehmung des Ministers:<br>\n&ldquo;F&uuml;r die Menschen mit Long COVID ist die Pandemie leider aber noch lange nicht beendet. Sie leiden noch immer unter den Folgen, und wir haben auch mittlerweile auch Hinweise, dass viele Betroffene auch dauerhaft von Long COVID wahrscheinlich (!) betroffen sein werden.&rdquo;<br>\nUnd? Und weiter?, m&ouml;chte man ihm zurufen. Haben sie nicht eine wesentliche Opfergruppe der Corona-Jahre mit identischem Status quo und Leidensweg vergessen? Hat er, diese wurden erst im Anschluss bei der Befragung thematisiert. Die nachweisliche Dokumentation ist schockierend in ihrer Wirkung und belegt das aktuelle Desaster des negierten Leidens der Betroffenen im Land. Das Tondokument best&auml;tigt den fatalen Leichtsinn und die Nachl&auml;ssigkeit der verantwortlichen Ministerien und Wissenschaftseinrichtungen des Landes &ndash; wie dem RKI und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) &ndash; von Beginn einer forcierten und provozierten Ausnahmesituation an.<br>\nZu erwartende Irritationen und m&ouml;gliche folgenschwere bis hin zu t&ouml;dlichen Nebeneffekte hinsichtlich eines neuartigen mRNA-Wirkstoffeinsatzes wurden fahrl&auml;ssig schlicht nicht dokumentiert. Eine Journalistin wies Lauterbach darauf hin, dass das Thema &ldquo;COVID-Impfopfer&rdquo; in seinen Ausf&uuml;hrungen keinerlei Erw&auml;hnung fand. Sie wollte daher wissen, ob dem Minister belegbare Zahlen zum Thema &ldquo;Post-Vac&rdquo; vorliegen. Zudem wollte sie eine BMG-Definition zum gleichen Thema erfahren. Lauterbach stutzte und fragte irritiert allen Ernstes nach: &ldquo;Was ist jetzt genau die Frage?&rdquo; Seine Folgeantwort lautete: &ldquo;Nein, es gibt keine belastbaren Zahlen, die wir offiziell h&auml;tten.&rdquo; Dann bat er sichtlich angespannt den beisitzenden Prof. Dr. Bernhard Schieffer, Leiter der Ambulanz f&uuml;r mRNA-Impfgesch&auml;digte der Uniklinik Marburg &ndash; Lauterbach: &ldquo;Ein Experte&rdquo; &ndash; um erg&auml;nzende Angaben. Die Antwort Schieffers &ndash; ein Desaster f&uuml;r die Bundesregierung und dieser zuarbeitende Instituten:<br>\n&ldquo;Eine genaue Erfassung dazu gibt es nicht, muss man tats&auml;chlich sagen. Das Einzige, was wir definitv wissen, was wir &uuml;ber die letzten Jahre beobachtet haben, ist, dass die Symptomatik, die klinische Symptomatik von Post-Vac tats&auml;chlich fast identisch ist zu der von Post-COVID nach Infektion. Es gibt diese Impfnebenwirkungen. Wir h&auml;tten wahrscheinlich vor drei Jahren anfangen m&uuml;ssen, das ganz konsequent zu erfassen. Zahlen dazu, in Deutschland, kann man tats&auml;chlich dazu nur sch&auml;tzen.&rdquo;<br>\nZusammenfassend &ndash; ein unfassbarer Offenbarungseid. Das v&ouml;llige Versagen kooperierender Verantwortlicher aus Politik und Wissenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175141-volldesaster-lauterbachs-long-covid-initiative\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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