{"id":101180,"date":"2023-07-17T08:23:13","date_gmt":"2023-07-17T06:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180"},"modified":"2023-07-17T08:23:13","modified_gmt":"2023-07-17T06:23:13","slug":"hinweise-des-tages-4399","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h01\">Der Weg zur Cum-Ex-Wahrheit: Zwei Untersuchungsaussch&uuml;sse kl&auml;ren mehr als einer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h02\">Teures Heizungsgesetz: Bundesregierung gibt noch vor Verabschiedung Millionen f&uuml;r &ldquo;Berater&rdquo; aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h03\">N&uuml;tzliche Idioten: Die Letzte Generation als hofierte und respektierte &ldquo;Querdenker&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h04\">Homeoffice bleibt. F&uuml;r einige. Und damit auch die mindestens dreifache Polarisierung der Heimarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h05\">Jeder f&uuml;nfte Deutsche kann sich eine Woche Urlaub nicht leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h06\">Rentenerh&ouml;hung: Zuflussprinzip in der Grundsicherung reduziert Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h07\">Die CDU gibt der AfD, was sie will <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h08\">&bdquo;Pandemie-Bek&auml;mpfung darf nicht ideologisch sein&ldquo;: Virologe St&ouml;hr kritisiert Corona-Expertenrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h09\">Gesundheitsministerium unterliegt vor Gericht gegen Maskenlieferanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h10\">Medizin vs. Digitalisierung: Welche Gefahren birgt die elektronische Patientenakte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h11\">Jede f&uuml;nfte Klinik bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h12\">Die unglaubliche Entstehungsgeschichte des d&uuml;mmsten Klimaschockers des Jahrzehnts von Spiegel, Tagesschau, Helmholtz, Esa, Lauterbach u.a.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h13\">Franzosen gehen gegen US-&Ouml;konomin auf die Barrikaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h14\">Br&uuml;ckenbauer dringend gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101180#h15\">Schwenk nach Westen: Im Balanceakt zwischen Russland und NATO hat die T&uuml;rkei die Wertung verschoben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Weg zur Cum-Ex-Wahrheit: Zwei Untersuchungsaussch&uuml;sse kl&auml;ren mehr als einer<\/strong><br>\nDie SPD l&auml;sst den gegen Kanzler Scholz gerichteten Unions-Vorsto&szlig; ins Leere laufen und beruft sich dazu auf die Verfassung. Welche Kontrolle will das Grundgesetz? [&hellip;]<br>\nDie Union sagt: Wir wollen trotzdem aufkl&auml;ren. Die SPD mit der Ampel-Mehrheit sagt: Das ist verfassungswidrig. Denn in der Hamburger B&uuml;rgerschaft gebe es bereits einen U-Ausschuss. Im Bund d&uuml;rfe nicht untersucht werden, was L&auml;ndersache sei. Eine bestechende f&ouml;derale Logik, der man sich kaum verschlie&szlig;en mag. Zudem d&uuml;rfte der Aufkl&auml;rungseifer bei der Union geringer sein als die Lust an der Vorstellung, den Kanzler auf der Zeugenb&uuml;hne mit dessen Erinnerungsl&uuml;cken zu qu&auml;len.<br>\nUmgekehrt wirken aber auch die Verfassungsargumente der Bundestagsmehrheit pr&uuml;fbed&uuml;rftig. Ein U-Ausschuss ist ein Kontrollinstrument der Opposition. Sie nimmt damit nicht nur die Regierung ins Visier, sondern auch die Regierenden. Die haben &ndash; wie Scholz &ndash; ein politisches Vorleben. Es geht also nicht allein um Bund-L&auml;nder-Fragen. Es geht allgemein um das Vertrauen der B&uuml;rger in die durch ihre Repr&auml;sentanten gew&auml;hlten Exekutiv-Menschen. Zwei Aussch&uuml;sse, das w&auml;re ein Doppel-Wumms f&uuml;r die Wahrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/der-weg-zur-wahrheit-in-der-cum-ex-affare-zwei-untersuchungsausschusse-klaren-mehr-als-einer-10142677.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Teures Heizungsgesetz: Bundesregierung gibt noch vor Verabschiedung Millionen f&uuml;r &ldquo;Berater&rdquo; aus<\/strong><br>\nTrotz langer Vorbereitung konnte der Bundestag ein Lieblingsprojekt der &ldquo;Ampelkoalition&rdquo;, das Heizungsgesetz aus dem Ressort von Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen), nicht mehr vor der Sommerpause verabschieden. Zwar hatte die Bundesregierung seit Herbst 2021 an dem Gesetzesprojekt gearbeitet, sich dabei jedoch nicht allein auf die beamteten Experten in den eigenen Ministerien verlassen. Im Zuge des Vorhabens sind Millionen Euro Steuergeld an sogenannte externe &ldquo;Berater&rdquo; geflossen. (&hellip;)<br>\nIn ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion musste die Bundesregierung zugeben, dass sie den hochumstrittenen Entwurf des Geb&auml;udeenergiegesetzes (GEG) mithilfe von verschiedenen Beratungsinstituten erstellt hat. Dar&uuml;ber berichtet die Welt, der die Antwort des Staatssekret&auml;rs im Bundeswirtschaftsministerium, Philipp Nimmermann, vorliegt.<br>\nSo sei das Institut f&uuml;r Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) bereits im Herbst 2021 von der neuen Bundesregierung mit der &ldquo;Analyse, Bewertung und Erarbeitung von Vorschl&auml;gen zur Fortentwicklung von Anforderungen im Geb&auml;ude-Energiegesetz&rdquo; beauftragt worden. Das eingeholte Gutachten sollte sich auf drei &ldquo;Arbeitspakete&rdquo; st&uuml;tzen, die 19 &ldquo;Unterarbeitspakete&rdquo; enthielten &ndash; mit deren Bearbeitung wiederum weitere Beratungsinstitute beauftragt wurden. Mit den Unterauftr&auml;gen wurden unter anderem das Freiburger &Ouml;ko-Institut, die Deutsche Energie-Agentur, die Stiftung Umweltenergierecht und Econsult bedacht. In seiner Antwort bezifferte Staatssekret&auml;r Nimmermann die Aufwendungen f&uuml;r die eingeholten Gutachten auf &ldquo;1.809.695 Euro netto zuz&uuml;glich Mehrwertsteuer&rdquo;, wobei er unterstrich, dass es sich dabei um einen &ldquo;Festpreis&rdquo; f&uuml;r alle Arbeitspakete handelte, &ldquo;inklusive der separat zu beauftragenden optionalen Arbeitspakete&rdquo;. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Linksfraktion kommentierte der Co-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch die fragw&uuml;rdige Verwendung der Steuergelder wie folgt:<br>\n&ldquo;Es ist kurios, wie viele externe Dritte auf Steuerzahlerkosten die Bundesregierung bei der Erarbeitung des Heizungsgesetzes beraten haben und dass dann dieser Murks dabei herauskommen konnte. &hellip; Wom&ouml;glich wurde dem Habeck-Ministerium einiges eingetrichtert.&rdquo;<br>\nBereits Mitte April habe die Linke vorgeschlagen, zun&auml;chst eine kommunale W&auml;rmeplanung durchzuf&uuml;hren, bevor Hausbesitzer zum Einbau neuer und teurer Heizungsanlagen verpflichtet w&uuml;rden. Doch die von der Bundesregierung beauftragten Experten h&auml;tten sich dieser Empfehlung nicht angeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/175315-teures-heizungsgesetz-bundesregierung-gibt-noch\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kritisiert wird, dass Millionen f&uuml;r &bdquo;Berater&ldquo; ausgegeben werden. Nicht hinterfragt wird jedoch das Vorhaben an sich. Da scheint es eine ganz gro&szlig;e Koalition fast aller Parteien im Deutschen Bundestag und zahlreicher (Mainstream-) Medien zu geben.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Tempolimit: Die grenzenlose (und absurde) Freiheit<\/strong><br>\nDie Ampel-Koalition zerreibt sich an einem komplizierten Gesetz. Dabei l&auml;sst sie eine simple L&ouml;sung leichtfertig liegen, die im Rest der Welt eine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist. (&hellip;)<br>\nBei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von sagen wir 130 Kilometern pro Stunde w&uuml;rde es nach Angaben des Umweltbundesamtes zu einer j&auml;hrlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 1,6 Millionen Tonnen kommen und damit zu einer sehr &auml;hnlichen Gr&ouml;&szlig;enordnung wie beim so heftig umstrittenen Heizungsgesetz im ersten Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-tempolimit-die-grenzenlose-und-absurde-freiheit-\/29253562.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.J.:<\/strong> Unsere Regierung jagt lieber Millionen von Mietern und Eigent&uuml;mern in die Armut, als sich mit der Autolobby anzulegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>N&uuml;tzliche Idioten: Die Letzte Generation als hofierte und respektierte &ldquo;Querdenker&rdquo;<\/strong><br>\nDrei Jahre lang wurden Kritiker einer mehr als diskutablen Regierungspolitik medial als &ldquo;Querdenker&rdquo; beschimpft, diskreditiert und beleidigt. Allerdings wurden sie von ARD und ZDF komplett von Diskussionen ausgeschlossen. Ihre Wahrnehmungen waren nicht erw&uuml;nscht. Klimaaktivisten erhalten Sendezeit und erfahren vor allem Verst&auml;ndnis.<br>\nEs ist schon beeindruckend, mit welcher Kaltschn&auml;uzigkeit die etablierten Medien im Land ihre rein subjektive Deutungshoheit bei weiterhin 100-prozentig eingeforderter Finanzierung durch die B&uuml;rger trotz einer nachweislich kontroversen Wahrnehmung der Zuschauer und Leser unbeeindruckt manipulativ fortsetzen.<br>\nBeeindruckend ist dabei milde formuliert, es geht um fortdauernde Arroganz gepaart mit stoischer Ignoranz. Ausgewogene Berichterstattung ist ein Wunschgedanke und historische Realit&auml;t aus dem letzten Jahrhundert.<br>\nDie Jahre 2020 bis 2022 stellen einen archivierten Tiefpunkt der deutschen Medienlandschaft dar. Sogenannte Querdenker, auch als Schwurbler, Verschw&ouml;rungstheoretiker bis hin zu Nazi-Sympathisanten tituliert, wurden gebrandmarkt und erfuhren ausgehend von einem skrupellosen Kanon medialer Manipulatoren eine gesellschaftlich mehrheitlich ablehnende Stimmungslage in der Gesellschaft. Hier wie dort, medial wie auch im Familien-, Freundes- und Kollegenumfeld, wurden Kritik, Mahnungen und kontr&auml;re Meinungen im Keim erstickt.<br>\nGanz anders erlebt aktuell der weiterhin alltagsgestresste Konsument das Wohlf&uuml;hlprogramm hinsichtlich der medialen Betreuung und Unterst&uuml;tzung von Aktivisten der Klima-Apokalyptiker der Letzten Generation. Skandal&ouml;ser H&ouml;hepunkt der j&uuml;ngsten offensichtlichen Provokation eines &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders waren die sechs Minuten 37 Sekunden Werbezeit f&uuml;r eine Sprecherin der kriminellen Vereinigung im Rahmen der ARD-Tagesthemen vom 13. Juli. Ja, sie sind kriminell, die hofierten Medien-Darlinge der Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175237-nuetzliche-idioten-die-letzte-generation-als-hofierte-und-respektierte-querdenker\/%20\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Klimaextremisten suchen die N&auml;he zur Politik: &laquo;Wenn das Schule macht, kleben demn&auml;chst auch bei anderen Themen Verr&uuml;ckte auf dem Asphalt&raquo;<\/strong><br>\nInterne Protokolle der Letzten Generation sollen die strategische Vernetzung mit Bundestagsabgeordneten belegen. Ziel ist es, die Anliegen der radikalen Klimasch&uuml;tzer ins Parlament zu tragen. (&hellip;)<br>\nAllerdings hat auch der CSU-Innenminister Joachim Herrmann sich im Oktober 2022 sowie im Dezember 2022 mit einem Mitglied der Letzten Generation getroffen. Auf Anfrage der NZZ sagte ein Sprecher, Herrmann habe den Mitgliedern &laquo;keinerlei Zusagen gemacht&raquo;. Beim zweiten Treffen schlug Herrmann den Vertretern der Gruppe vor, einen &laquo;Weihnachtsfrieden&raquo; einzulegen, also eine Blockadepause w&auml;hrend der Weihnachtszeit. Der Vorschlag ist &laquo;im Nachgang von den Aktivisten abgelehnt&raquo; worden, best&auml;tigte ein Sprecher Herrmanns.<br>\nLaut der &laquo;Welt am Sonntag&raquo; soll die saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin Anke Rehlinger den Mitgliedern der Letzten Generation gar eine PR-Aktion unterbreitet haben. Das ergebe sich aus den Protokollen, die den Autoren vorl&auml;gen. Rehlinger soll vorgeschlagen haben, &laquo;dass die Aktivisten sich an einen alten Tisch von ihr kleben k&ouml;nnten &ndash; &lsaquo;als Gag&rsaquo; f&uuml;r die Medien&raquo;. Das B&uuml;ro der SPD-Politikerin weist den Vorwurf zur&uuml;ck: &laquo;Einen &lsaquo;PR-Coup&rsaquo; oder &Auml;hnliches &ndash; wie berichtet wurde &ndash; hat Ministerpr&auml;sidentin Rehlinger sicher nicht vorgeschlagen&raquo;, sagte ein Sprecher der NZZ.<br>\nDurch die Vernetzung mit Abgeordneten der zweiten Reihe sollen die Mitglieder der Letzten Generation gezielt versuchen, ihre Ziele (wie einen &laquo;Gesellschaftsrat&raquo;) ins Parlament zu tragen.<br>\nSo soll es laut der &laquo;Welt am Sonntag&raquo; in einem Strategiepapier der Gruppe festgehalten sein. Namentlich sollen sich die gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten Johannes Wagner, Stephanie Aeffner und Swantje Michaelsen im Mai mit dem Letzte-Generation-Mitbegr&uuml;nder Henning Jeschke getroffen haben. Das war nur zwei Tage, bevor Polizeibeamte bundesweit eine Razzia gegen Mitglieder der radikalen Klimabewegung durchf&uuml;hrten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/letzte-generation-warum-die-klimaextremisten-mit-politikern-vernetzen-ld.1746589\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Homeoffice bleibt. F&uuml;r einige. Und damit auch die mindestens dreifache Polarisierung der Heimarbeit<\/strong><br>\nVor allem in den beiden ersten Corona-Pandemie-Jahren hat das Thema Homeoffice viele Menschen bewegt (und gleichzeitig ist das an vielen anderen Menschen vorbei gegangen, da deren Jobs schlichtweg nicht geeignet waren, hinter die eigenen bzw. gemieteten vier W&auml;nde verlagert zu werden, darunter waren &ndash; bevor der Begriff wieder aus dem kollektiven Ged&auml;chtnis ausgewaschen wird &ndash; viele der &bdquo;systemrelevanten Berufe&ldquo;, von den Pflegekr&auml;ften und &Auml;rzten &uuml;ber Erzieherinnen, Verk&auml;uferinnen und Handwerker bis hin zu den Lkw-Fahrern).<br>\nSchaut man sich auf der Basis von Google Trends das Suchinteresse im Internet rund um den Begriff &bdquo;Homeoffice&ldquo; an, dann erkennt man r&uuml;ckblickend f&uuml;r die vergangenen f&uuml;nf Jahre die drei Phasen w&auml;hrend der Pandemie, in denen es einen intensiven Orientierungsbedarf gegeben hat:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/07\/15\/homeoffice-bleibt\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum viele Firmen ihre Mitarbeiter wieder zur&uuml;ck ins B&uuml;ro beordern<\/strong><br>\nEine Erkenntnis, zu der auch andere Unternehmen gekommen sind. Zoomkonferenzen sind gut und sch&ouml;n, dabei f&auml;llt aber vieles unter den Tisch: der informelle Austausch, Sozialkontakte, gegenseitige Hilfe auf kurzem Weg. Virtuell konferieren ist nicht selten ein blasser Abklatsch von Besprechungen vor Ort. Gut drei Jahre ist es her, dass sich mit der Corona-Pandemie die meisten Unternehmen gezwungen sahen, von heute auf morgen ihre Besch&auml;ftigten zum Gutteil ins Homeoffice zu schicken. F&uuml;r viele Betriebe und ihre Mitarbeiter war das eine Hauruck-Aktion. Nun wird zur&uuml;ck in die B&uuml;ros &uuml;bersiedelt. Wall-Street-Firmen, Tech-Giganten wie Apple, Google, Meta und andere h&uuml;pften es vor und forderten ihre Mitarbeiter auf, wieder mindestens drei Tage pro Woche im B&uuml;ro zu erscheinen.<br>\nEin bis zwei Tage daheim, das hat sich bei vielen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen auch in &Ouml;sterreich eingependelt. Das zeigt eine aktuelle Evaluierung des Homeoffice-Pakets, die das Institut L&amp;R Sozialforschung f&uuml;r das Wirtschaftsministerium durchgef&uuml;hrt hat. 40 Prozent der Arbeitnehmer nutzten im Jahr 2020 Homeoffice, nun ist es noch rund ein Viertel &ndash; ein deutlicher R&uuml;ckgang seit den Hochzeiten der Pandemie. (&hellip;)<br>\nIn der Praxis zeigt sich, dass Unternehmensf&uuml;hrung und Besch&auml;ftigte durchaus unterschiedlicher Ansicht sind, was gut f&uuml;r Betrieb und Besch&auml;ftigte ist. (&hellip;)<br>\nUnternehmen m&uuml;ssten klare Strukturen f&uuml;r Homeoffice schaffen. Es m&uuml;sse gekl&auml;rt werden, &ldquo;was ist die Aufgabe und wann ist die Aufgabe erledigt&rdquo;. Am besten sei eine Zielvorgabe, und auf dem Weg dorthin k&ouml;nne man sich frei bewegen. Beran empfiehlt, Rituale zu entwickeln: mit festgelegten Anwesenheitszeiten, Jours fixes oder anderen sich wiederholenden Fixpunkten. Wichtig sei ein Modus, wie man die Arbeit sichtbar mache. Das helfe sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern &ndash; auch bei der Vertrauensbildung. &ldquo;Haben F&uuml;hrungskr&auml;fte Einblick in das Erledigte, f&auml;llt es leichter loszulassen. Arbeitnehmern f&auml;llt es leichter, den Feierabend zu beginnen, weil ersichtlich ist, dass die Arbeit gemacht wurde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000179022\/warum-viele-firmen-ihre-mitarbeiter-wieder-zurueck-ins-buero-beordern%20\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jeder f&uuml;nfte Deutsche kann sich eine Woche Urlaub nicht leisten<\/strong><br>\nMehr als jeder f&uuml;nfte Deutsche kann es sich nicht leisten, eine Woche in den Urlaub zu fahren. Das geht aus Daten des Statistikamtes der Europ&auml;ischen Union (Eurostat) hervor, die die Linksfraktion im Bundestag erfragt hat und aus denen die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag zitieren. Demnach hatten im vergangenen Jahr 21,9 Prozent der Bev&ouml;lkerung zu wenig Geld, um sich eine einw&ouml;chige Urlaubsreise leisten zu k&ouml;nnen.<br>\nWie die Daten laut den RND-Zeitungen zeigen, ist dieser Wert gegen&uuml;ber 2021 angestiegen, damals waren es zwei Prozentpunkte weniger (19,9 Prozent). Am h&auml;ufigsten trifft es den Daten zufolge Alleinerziehende.<br>\nIn der Kategorie &bdquo;Alleinstehende Person mit abh&auml;ngigen Kindern&ldquo; sind demnach 42 Prozent nicht in der Lage, eine Woche in den Urlaub zu fahren. Auch insgesamt sind Haushalte mit Kindern h&auml;ufiger betroffen (23,4 Prozent) als Haushalte ohne Kinder (20,7 Prozent).<br>\nAber auch Rentnerinnen und Rentner sind betroffen. In der Kategorie &bdquo;Ein Erwachsener 65 Jahre und mehr&ldquo; konnten sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 28,7 Prozent keine Woche Urlaub leisten. Im Jahr zuvor waren es 27,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/jeder-fuenfte-deutsche-kann-sich-eine-woche-urlaub-nicht-leisten-19037080.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenerh&ouml;hung: Zuflussprinzip in der Grundsicherung reduziert Rente<\/strong><br>\nBei Grundsicherungsempf&auml;ngern f&uuml;hrt die Rentenerh&ouml;hung nicht zu mehr Haushaltseinkommen, sondern zu unn&ouml;tigem &Auml;rger und Verunsicherung. Grund daf&uuml;r ist die Kombination aus Zuflussprinzip und die Vorauszahlung der Grundsicherung. (&hellip;)<br>\nDie Vorauszahlung bedeutet, dass Ende Juni nicht das Geld f&uuml;r Juni, sondern f&uuml;r Juli ausgezahlt wird. Grundsicherung wird, wie auch das B&uuml;rgergeld im voraus erbracht. (&sect;44 Abs4 SGB XII) (&hellip;)<br>\nDas Zuflussprinzip besagt, dass Einkommen in dem Monat angerechnet wird, in dem es verf&uuml;gbar wird. Wenn also irgendwann im Juli ein Einkommen erzielt wird, wird es im Juli angerechnet und es wird entweder weniger Geld f&uuml;r Juli ausgezahlt oder Geld zur&uuml;ckgefordert. (&hellip;)<br>\n(Ohne Ber&uuml;cksichtigung von Brutto und Netto)<br>\nPeter bekommt 800&euro; Rente. Diese wird um 35,12&euro; (4,39%) erh&ouml;ht. Das Sozialamt zahlt daher (wenn es den Bescheid fr&uuml;h genug &auml;ndert) Ende Juni f&uuml;r Juli 35,12&euro; weniger aus. Ende Juli bekommt Peter dann 35,12&euro; mehr Rente.<br>\nF&uuml;r Peter bedeutet es, dass er im Juli mit 35,12&euro; weniger auskommen muss als sonst &ndash; er ist &uuml;ber die Rentenerh&ouml;hung eher ver&auml;rgert. Die Zahlung der Rente Ende Juli wird im Juli angerechnet. Da im Juli die h&ouml;here Rente zuflie&szlig;en wird, bekommt er Ende Juni 35,12&euro; weniger.<br>\nWurde die &Auml;nderung erst im Juli oder sp&auml;ter (nach Einreichung des neuen Rentenbescheids) vorgenommen, werden die &ldquo;&uuml;berzahlten&rdquo; 35,12&euro; zur&uuml;ck gefordert. (&hellip;)<br>\nLeider gibt es beim Sozialamt im Gegensatz zum B&uuml;rgergeld keine 50&euro; Bagatellgrenze, so dass Peter die 35,12&euro; tats&auml;chlich erstatten muss.<br>\nSo werden Grundsicherungsempf&auml;ner durch die Rentenerh&ouml;hung nicht mehr, sondern weniger Geld zum Leben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gegen-hartz.de\/news\/rentenerhoehung-wer-grundsicherung-bezieht-hat-deshalb-sogar-weniger-b-geld%20\">gegen-hartz.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>684.000 Rentner auf Grundsicherung angewiesen<\/strong><br>\nIn Deutschland beziehen offenbar so viele Rentner wie nie zuvor Grundsicherung. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf bislang unver&ouml;ffentlichte Daten des Statistischen Bundesamtes berichteten, waren in den ersten drei Monaten des Jahres 684.000 Rentner auf Grundsicherung angewiesen &ndash; 90.000 mehr als im Vorjahr. Dies entspricht im Jahresvergleich etwa einem Anstieg um 15 Prozent.<br>\nBesonders von Altersarmut betroffen sind demnach Frauen. Den Daten zufolge bezogen zuletzt sechs von zehn Rentnerinnen Grundsicherung. (&hellip;)<br>\nAngesichts der Zahlen forderte Bartsch &ldquo;eine konsequente Anti-Inflationspolitik&rdquo; sowie einen &ldquo;Schutzschirm gegen Altersarmut&rdquo;. Preise m&uuml;ssten gesenkt und vor allem bei Lebensmitteln und Energie l&uuml;ckenlos kontrolliert werden.<br>\nF&uuml;r das Rentensystem forderte Bartsch &ldquo;eine General&uuml;berholung&rdquo;. Dazu geh&ouml;rt aus seiner Sicht eine einmalige Rentenerh&ouml;hung von zehn Prozent als Ausgleich der Inflation. Zudem solle das Rentenniveau auf 53 Prozent angehoben und eine Mindestrente von 1.200 Euro einf&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/grundsicherung-rentner-altersarmut-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die CDU gibt der AfD, was sie will<\/strong><br>\nDer neue CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann steht wie kein anderer f&uuml;r Marktradikalismus und Kulturkampf. Mit seiner Ernennung spielen die Konservativen der AfD direkt in die H&auml;nde.<br>\nCarsten Linnemann steht im Garten der Villa La Collina am Lago di Como, dem beliebten oberitalienischen Urlaubsdomizil der Reichen und der Sch&ouml;nen. Hier, in dem pastellgelb gestrichenen Haus mit weitl&auml;ufigem Garten und Seeblick, erholte sich schon Konrad Adenauer, Mitbegr&uuml;nder der CDU und erster Bundeskanzler, von den Turbulenzen der jungen Bundesrepublik. Linnemann ist Vorsitzender der Programm- und Grundsatzkommission der CDU, die sich an dem geschichtstr&auml;chtigen Ort trifft, um &uuml;ber die Neuausrichtung der Partei nach der Merkel-&Auml;ra zu beraten.<br>\nIm luxuri&ouml;sen Idyll philosophiert Linnemann &uuml;ber den Sinn moderner konservativer Politik. Er kommt zu dem Schluss: Der Staat soll sich aus dem Leben der Einzelnen raushalten. Er soll lediglich Rahmenbedingungen setzen f&uuml;r die freie (wirtschaftliche) Entfaltung der Subjekte. Der Sozialstaat m&uuml;sse f&ouml;rdern &ndash; aber auch fordern, sprich: sanktionieren. So weit, so ordoliberal. Aber noch ein zweiter Gedankenstrang verdichtet sich in der italienischen Abendsonne: Konservative Politik m&uuml;sse den &raquo;Umerziehungsversuchen&laquo; der politischen Linken, der &raquo;Sprachpolizei&laquo; und der &raquo;Unordnung&laquo; an den Au&szlig;engrenzen entschieden entgegentreten. Stattdessen br&auml;uchte es mehr Polizei auf den Stra&szlig;en, mehr Rechtsstaat, mehr Grenzsicherung und mehr Law and Order.<br>\nDass sich die CDU als Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft &ndash; ganz im Sinne des Ordoliberalismus &ndash; nie wirklich einen schwachen Staat w&uuml;nschte, sondern vor allem eine vom Staat unbehelligte Wirtschaft bei gleichzeitiger St&auml;rkung des Klassenkampfs von oben durch Law and Order und Sanktionierung der Armen, ist im Grunde nichts Neues. Linnemann formuliert diesen Anspruch nur in neuer Sch&auml;rfe. Was sich aber in den letzten Jahren ge&auml;ndert hat und sich nun in der Ernennung Linnemanns zum Generalsekret&auml;r manifestiert, ist der Kursschwenk der CDU hin zu rechten Kulturk&auml;mpfen ums Gendern, um Migrationsfragen und um die vermeintliche Verbotspolitik der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-cdu-gibt-der-afd-was-sie-will-carsten-linnemann-generalsekretaer-friedrich-merz-marktradikalismus-kulturkampf-raul-rosenfelder\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Parteien im AfD-Dilemma<\/strong><br>\nFachleute sehen in der aktuell schwachen Performance der &bdquo;Ampel&ldquo; durchaus einen Grund f&uuml;r die hohen Zustimmungswerte &ndash; aber bei Weitem nicht den einzigen. &bdquo;Wenn es einen wirtschaftlichen Abschwung gibt und W&auml;hlerinnen und W&auml;hler das Gef&uuml;hl haben, dass die Regierung nicht effektiv dagegen arbeitet, w&auml;hlen sie andere Parteien&ldquo;, sagte der Politologe Markus Wagner vom Institut f&uuml;r Staatswissenschaft an der Universit&auml;t Wien gegen&uuml;ber ORF.at. Daf&uuml;r gebe es wissenschaftliche Evidenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3323627\/%20\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anders k&ouml;nnten die anstehenden Landtagswahlen mit einer Liste Wagenknecht ausgehen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100994#h13\">Sonntagsfrage Landtagswahl Th&uuml;ringen mit Liste Wagenknecht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Pandemie-Bek&auml;mpfung darf nicht ideologisch sein&ldquo;: Virologe St&ouml;hr kritisiert Corona-Expertenrat<\/strong><br>\nVirologe Klaus St&ouml;hr (64) kritisierte bereits w&auml;hrend der Pandemie die Krisenkommunikation der Bundesregierung. Die jetzt ver&ouml;ffentlichten Protokolle des Corona-Expertenrats hat er sich angesehen &ndash; und findet deutliche Worte.<br>\nHerr St&ouml;hr, die Bundesregierung wollte die Sitzungen des Corona-Expertenrats, der seit Ende 2021 tagte, eigentlich geheim halten. Jetzt mussten die Protokolle nach einem Gerichtsurteil doch ver&ouml;ffentlicht werden. Wie brisant ist das, was Sie da gelesen haben?<br>\nBrisant und auch praktisch hilfreicher w&auml;ren die Protokolle, wenn man sie damals direkt bekommen h&auml;tte. Jetzt, im Vergleich zu dem, was aktuell wichtig ist &ndash; Ukraine, Klimawandel, Heizgesetze &ndash; haben sie an Sprengkraft verloren. Sie werfen jedoch ein beunruhigendes Licht auf die Art und Weise, wie politische Beratung von der Bundesregierung organisiert wurde oder wird.<br>\nInwiefern?<br>\nDas schwerwiegendste Problem, das ich aus den Protokollen herauslesen kann, ist, dass offensichtlich die Aufgabenstellung an die einzelnen Mitglieder und auch die gesamte Kommission unklar war. Da gab es Personen, die zum Beispiel die Situation auf den Intensivstationen analysiert haben &ndash; und dieselben Spezialisten f&uuml;r Intensivmedizin haben am Ende Vorschl&auml;ge gemacht, welche Einschr&auml;nkungen in der Gesellschaft notwendig seien; was man schlie&szlig;en oder &ouml;ffnen sollte, wie man die Kommunikation verbessern muss etc.<br>\nSie kritisieren, dass sich Mitglieder des Expertenrats Urteile au&szlig;erhalb ihres Fachgebiets erlaubt haben?<br>\nGenau. Zu beurteilen, ob beispielsweise eine Ausgangssperre der Politik empfohlen wird oder gar Grenzen geschlossen werden, das ist Aufgabe anderer Fachkollegen mit praktischer Erfahrung in der Seuchenbek&auml;mpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/fulda\/pandemie-virologe-klaus-stoehr-kritisiert-arbeit-des-corona-expertenrats-interview-92402188.html\">Fuldaer Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesundheitsministerium unterliegt vor Gericht gegen Maskenlieferanten<\/strong><br>\nAls Anfang 2020 die Coronapandemie pl&ouml;tzlich &uuml;ber das Land rollte, waren Masken knapp. Ein Trick, mit dem der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn m&ouml;glichst viele Masken f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Deutschland sichern wollte, k&ouml;nnte sich nun als Bumerang erweisen. Nach zwei Gerichtsurteilen aus dieser Woche drohen dem Bund Zahlungen in Millionenh&ouml;he.<br>\nKonkret geht es um eine Entscheidung des Landgerichts Bonn: Zwei Lieferanten bekamen Geld zugesprochen, beziehungsweise m&uuml;ssen dieses nicht zur&uuml;ckzahlen. Das geht aus einer Mitteilung der Anw&auml;lte der Lieferanten hervor sowie einem Bericht des Magazins &raquo;Capital&laquo;.<br>\nRechtskr&auml;ftig sind die Entscheidungen noch nicht &ndash; aber ihnen k&ouml;nnten viele weitere folgen: Hintergrund ist das &raquo;Open House&laquo;-Verfahren, mit welchem das Bundesgesundheitsministerium im M&auml;rz 2020 versucht hatte, an Masken zu gelangen. Jeder, der wollte, konnte dem Bund f&uuml;r 4,50 Euro netto pro St&uuml;ck FFP2-Masken verkaufen. Schnell zeigte sich: Das wollten viele. Das Budget f&uuml;r das &raquo;Open House&laquo; verfahren w&auml;re schnell gesprengt worden.  (&hellip;)<br>\nUm wie viel Geld es im Fall des zweiten Lieferanten geht, geht aus den Berichten nicht exakt hervor &ndash; im Falle des ersten ist es &raquo;Capital&laquo; zufolge mehr als eine halbe Million Euro. F&uuml;r das Ministerium erst mal verkraftbar. Aber dem Blatt zufolge liegt der Streitwert in den derzeit laufenden Maskenverfahren insgesamt bei 425 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-virus-gesundheitsministerium-unterliegt-vor-gericht-gegen-maskenlieferanten-a-df7855be-a5b6-4388-a6a4-baf04e223e0c%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Jens Spahn hat als Gesundheitsminister noch viel, viel mehr Geld in den Sand gesetzt als der gleichfalls unf&auml;hige Verkehrsminister Andreas Scheuer. Doch Spahn hat schon wieder eine gro&szlig;e Klappe und ist h&auml;ufig Gast in Talkshows.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Medizin vs. Digitalisierung: Welche Gefahren birgt die elektronische Patientenakte?<\/strong><br>\nAb 2025 sollen Krankenkassen f&uuml;r jeden Patienten eine elektronische Akte anlegen. Unser Autor kritisiert das und f&uuml;rchtet Datenmissbrauch.<br>\nBislang sehen offenbar nur wenige Patienten einen Nutzen darin, ihre Gesundheits- und Behandlungsdaten zentral auf einem Server in einer elektronischen Patientenakte speichern zu lassen. Zwei Jahre nach Einf&uuml;hrung der elektronischen Patientenakten haben sich bis Ende Januar 2023 nur 595.000 Versicherte daf&uuml;r entschieden &ndash; das entspricht unter einem Prozent aller Versicherten.<br>\nAus Sicht der Bundesregierung reicht das nicht aus, um einen m&ouml;glichst vollst&auml;ndigen Datensatz mit Gesundheitsdaten der Versicherten zu erstellen und diesen Institutionen aus &ouml;ffentlicher und kommerzieller Forschung zur Auswertung zur Verf&uuml;gung stellen zu k&ouml;nnen.<br>\nDeshalb plant die Bundesregierung, das Prinzip umzukehren, sodass f&uuml;r alle Versicherten, die nicht ausdr&uuml;cklich widersprechen, eine elektronischen Patientenakte angelegt wird.<br>\nDas Portal Netzpolitik ver&ouml;ffentlichte Ende Juni die Referentenentw&uuml;rfe des Bundesgesundheitsministeriums zum Digitalgesetz und zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Gem&auml;&szlig; Entwurf des Digitalgesetzes w&auml;ren ab Januar 2025 die gesetzlichen Krankenversicherungen dazu verpflichtet, elektronische Patientenakten (ePA) f&uuml;r alle Versicherten anzulegen, die dem nicht ausdr&uuml;cklich widersprochen haben (eine sogenannte Opt-Out-Regelung).<br>\nGleichzeitig sollen gem&auml;&szlig; dem Gesetzentwurf &Auml;rzte, Psychotherapeuten und andere Leistungserbringer des Gesundheitssystems dazu verpflichtet werden, ihre Behandlungsdaten auf die Server der Anbieter von elektronischen Patientenakten zu &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/datenmissbrauch-medizin-vs-digitalisierung-welche-gefahren-birgt-die-elektronische-patientenakte-li.368234\">Andreas Heyer in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jede f&uuml;nfte Klinik bedroht<\/strong><br>\nVor allem kleinen Kliniken fehlt Geld. Die Krankenhausreform soll sie entlasten. Doch f&uuml;r viele wird Lauterbachs Gesetz zu sp&auml;t kommen. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber den Sommer will das Gesundheitsministerium den Gesetzentwurf ausarbeiten. Ob die L&auml;nder dann immer noch mit im Boot sein werden, ist eine spannende wie offene Frage. Nach Lauterbachs Vorstellungen soll das neue Gesetz jedenfalls im Herbst von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Anfang kommenden Jahres k&ouml;nnte es in Kraft treten.<br>\nBis die Reform dann ihre Wirkung zeigt, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Denn die L&auml;nder m&uuml;ssen das komplexe Gesetz zun&auml;chst in Landeskrankenhausgesetze &uuml;bertragen &ndash; Optimist*innen gehen von 2025 aus, Pessimist*innen rechnen eher mit 2028. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Diese Reform ist handwerklich so schlecht gemacht, dass sie den ganzen Sektor verunsichert&ldquo;, kritisierte Tobias Schulze, gesundheitspolitischer Sprecher der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus. Dringend ben&ouml;tigte Fachkr&auml;fte verlie&szlig;en schon jetzt den Gesundheitssektor, Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften seien nicht an der Gestaltung der Reform beteiligt gewesen. Diese sei explizit darauf ausgelegt, den Krankenhaussektor zu verschlanken, Ent&ouml;konomisierung sei dabei nur ein Etikettenschwindel.<br>\nDie Linkspartei legte am Freitag ihr eigenes Konzept zur Krankenhausreform vor. Darin fordert sie unter anderem, die Fallpauschalen komplett abzuschaffen und stattdessen eine bedarfsgerechte kostendeckende Finanzierung einzuf&uuml;hren. Der Bund m&uuml;sse den L&auml;ndern dabei helfen, den Investitionsstau der letzten Jahre auszur&auml;umen. Ein neues Finanzierungssystem m&uuml;sse daf&uuml;r Sorge tragen, dass alle medizinischen Entscheidungen frei von jeglichem betriebswirtschaftlichem Kalk&uuml;l w&auml;ren.<br>\nDazu sollten Krankenh&auml;user rekommunalisiert und gemeinwohl- statt profitorientiert gef&uuml;hrt werden. F&uuml;r die fl&auml;chendeckende wohnortsnahe Versorgung sollen sektoren&uuml;bergreifende kommunale Versorgungszentren aufgebaut werden. Um dem Fachkr&auml;ftemangel zu begegnen, will die Linkspartei die Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor verbessern. Es sei &bdquo;h&ouml;chste Zeit f&uuml;r einen Systemwechsel in der Krankenhauspolitik, der sich am Gemeinwohl orientiert und den &ouml;konomischen Druck von den Krankenh&auml;usern nimmt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krankenhaeuser-in-Finanznot\/!5944659\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> V&ouml;llig irre. Krankenh&auml;user werden unkontrolliert schlie&szlig;en m&uuml;ssen, weil Lauterbach faktenwidrig behauptet, es sein kein Geld da (w&auml;hrend mal eben 100 Milliarden Euro f&uuml;r Aufr&uuml;stung vergeudet werden und x Milliarden f&uuml;r die n&auml;chste Unternehmenssteuersenkung), und auch, weil die L&auml;nder jahrzehntelang gesetzwidrig (!) viel zu wenig in die Ausstattung ihrer Krankenh&auml;user investiert haben. (Wobei die Finanzen vieler L&auml;nder regul&auml;r aus dem letzten Loch pfeifen nach den vielen unverantwortlichen Steuersenkungen auf Bundesebene, an dem Zustand also auch haupts&auml;chlich die Bundespolitik vor allem seit Schr&ouml;der schuld ist.) Dass alles, nachdem die Corona-Pandemie, in der das Krankenhaussystem am Limit oder dar&uuml;ber hinaus gefahren wurde, erst vor ein paar Monaten offiziell f&uuml;r beendet erkl&auml;rt worden ist &ndash; logisch, denn der Abbau von Kliniken war seit Jahren das erkl&auml;rte Ziel der neoliberalen Kamarilla um Lauterbach &amp; Co. Tats&auml;chlich ist die Partei DIE LINKE die einzige ernstzunehmende politische Partei, die gegen diese Wahnsinn opponiert; f&uuml;r das restliche Parteienkartell kann Gesundheit nicht billig genug sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die unglaubliche Entstehungsgeschichte des d&uuml;mmsten Klimaschockers des Jahrzehnts von Spiegel, Tagesschau, Helmholtz, Esa, Lauterbach u.a.<\/strong><br>\nDie Dummdreistigkeit mit der Medien und Politik Klimahysterie sch&uuml;ren hat einen neuen Gipfel erreicht. Tagesschau, Spiegel, Helmholtz-Gesellschaft, Karl Lauterbach und Ricarda Lang blamieren sich bis auf die Knochen, indem sie eine uns&auml;gliche Panik-Story der Europ&auml;ischen Raumfahrtagentur (Esa) nachplappern und noch zuspitzen. Eine kleine Forschungsreise zum Ursprungstext der ganzen Aufregung enth&uuml;llt eine schockierende Unprofessionalit&auml;t der Klimaschocker-Szene.<br>\nDie Europ&auml;ische Raumfahrtagentur (Esa) hat ein f&uuml;r sich schon ausgesprochen fragw&uuml;rdiges Warnst&uuml;ck zum Wetter ver&ouml;ffentlicht. Darin wird unter Zugrundelegung sehr hoher Temperaturangaben vor einer gro&szlig;en Hitzewelle in S&uuml;deuropa und dar&uuml;ber hinaus gewarnt, von der in den Wetterdaten und Wettervorhersagen wenig zu erkennen ist. Was aber die gro&szlig;en Medien und manche Politiker und &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; daraus machten, war atemberaubend. Besonders dreist trieb es wie gewohnt der habituelle L&uuml;gner und mutma&szlig;liche Hochstapler Karl Lauterbach, der am 13. Juli gegen 16 Uhr aus Italien twitterte:<br>\n&bdquo;Heute in Bologna Italien eingetroffen, jetzt geht es in die Toskana. Die Hitzewelle ist spektakul&auml;r hier. Wenn es so weiter geht werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerst&ouml;rt den S&uuml;den Europas. Eine &Auml;ra geht zu Ende.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAufkl&auml;rung bringt ein Klick auf den Link ausgerechnet &uuml;ber dem Wort &bdquo;erwartet&ldquo;. Dieser Link f&uuml;hrt zu einem Artikel der britischen Tageszeitung Guardian mit dem Datum &ndash; halten Sie sich fest &ndash; Montag 10. Juli um 14.58 Uhr. Je nach Land bezieht sich der Vorhersagezeitraum f&uuml;r die dort angek&uuml;ndigten m&ouml;glichen Hitzerekorde auf jenen l&auml;ngst vergangenen Montag oder die Zeit bis Mittwoch oder bis heute Freitag. Es hat die Hitzerekorde offenbar nicht gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bodentermperatur\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie in der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit liest Herr Lauterbach Berichte und kann sie nun als derzeit amtierender Bundesgesundheitsminister offensichtlich nicht richtig interpretieren oder verstehen und verbreitet erneut Panik, die nicht gut f&uuml;r die menschliche Gesundheit ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Tagesschau legt nach und zeigt: Methoden zum Sch&uuml;ren der Corona-Hysterie taugen auch f&uuml;rs Klima<\/strong><br>\nFalls noch ein Beweis n&ouml;tig gewesen sein sollte, dass die sommerliche Klimahysterie der Medien jedes Ma&szlig; und jede Ehrlichkeit verloren hat, so hat ihn die Tagesschau mit ihrer Hauptnachrichtensendung am 15. Juli geliefert, mit neun Minuten Berichterstattung &uuml;ber Hitzenotstand an einem fast normalen Hochsommertag. Gleichzeitig teilen die Kassandra-Medien gegen ihre Kritiker aus, anstatt in sich zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/tagesschau-klimaschocker\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Franzosen gehen gegen US-&Ouml;konomin auf die Barrikaden<\/strong><br>\nEine Amerikanerin als Chef&ouml;konomin der EU-Kartellbeh&ouml;rde &ndash; noch dazu als K&auml;mpferin gegen US-Konzerne, die sie selbst beraten hat? Gewichtige Stimmen in der franz&ouml;sischen Politik sind strikt gegen Fiona Scott Mortons Berufung nach Br&uuml;ssel. (&hellip;)<br>\nGegenstand der gemeinsamen Emp&ouml;rung ist die Ernennung der Amerikanerin Fiona Scott Morton f&uuml;r eine Schl&uuml;sselposition in der Europ&auml;ischen Kommission, die mit der Regulierung der amerikanischen Tech-Giganten in Verbindung steht. Scott Morton soll Chefvolkswirtin der Wettbewerbsbeh&ouml;rde werden, die derzeit von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager (55) geleitet wird. Damit st&uuml;nde sie an vorderster Front im Kampf der EU-Beh&ouml;rde gegen die Marktmacht gro&szlig;er US-Konzerne wie Apple, Amazon oder Meta. Die Auswahl ausgerechnet Scott Mortons f&uuml;r diese Position war bereits vor der Berufung kritisiert worden, wie manager magazin in dieser Woche berichtet hatte. Denn die Amerikanerin war als Beraterin f&uuml;r verschiedene der fraglichen US-Konzerne t&auml;tig. Kritiker bef&uuml;rchten daher Interessenkonflikte.<br>\nWas vor allem in Frankreich negativ aufst&ouml;&szlig;t: Scott Morton ist keine EU-B&uuml;rgerin. Sie ist vielmehr nicht nur die erste Frau, die bei der EU-Wettbewerbsbeh&ouml;rde den volkswirtschaftlichen Teil leiten soll, sondern auch die erste Person aus den USA. Die EU-Regularien schlie&szlig;en die Besetzung mit Personen von au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union eigentlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/fiona-scott-morton-franzosen-gehen-gegen-us-oekonomin-auf-die-barrikaden-a-a86618f3-4ae4-4908-a97d-76efd1ab0f7e%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit der deutschen Pr&auml;sidentin, Frau von der Leyen, an der Spitze der EU-Kommission verdichten sich immer mehr die Indizien, dass nicht lediglich Deutschland, sondern die gesamte EU zu einem Vasall der USA geworden ist. Die Karriere dieser deutschen Politikerin &ndash; aber nicht lediglich dieser &ndash; ist gepr&auml;gt von Skandalen, in denen auff&auml;llig oft US-Unternehmen genannt werden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46734\">Das System McLeyen bei der Bundeswehr &ndash; andere Minister sind schon f&uuml;r viel weniger vom Hof gejagt worden<\/a> sowie Von der Leyen und der Pfizer-Skandal &ndash; Warum schweigen die deutschen Medien?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Br&uuml;ckenbauer dringend gesucht<\/strong><br>\nEmotionalit&auml;t und Rationalit&auml;t sind die beiden Pole, zwischen denen der Nato-Gipfel in Vilnius schwankte: zwischen Regierungen, die aufgrund ihrer geografischen N&auml;he zu Russland auf internationale rote Linien verzichten wollen, und solchen, denen allm&auml;hlich schwindlig wird angesichts des enormen milit&auml;rischen und finanziellen Aufwands und angesichts der m&ouml;glichen weiteren Eskalation.<br>\nDeshalb endete das Spitzentreffen am 12. und 13. Juli f&uuml;r Kyjiw mit einem vagen Kompromiss. Auch der ukrainische Pr&auml;sident schwankte zwischen Gef&uuml;hl am ersten Gipfeltag und Vernunft am zweiten.<br>\nSchlie&szlig;lich ist es, rein rational betrachtet, unrealistisch, einem Land, in dem ein Krieg tobt, die Nato-Mitgliedschaft zu versprechen. Ein Waffenstillstand ist und bleibt die gr&ouml;&szlig;te und dr&auml;ngendste Herausforderung. Ebenso unrealistisch ist es, einem Land, sei es der Ukraine oder der T&uuml;rkei, die EU-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen, wenn die Liste der n&ouml;tigen nationalen Reformen, der nicht erf&uuml;llten Menschenrechtsstandards noch so lang ist.<br>\nImmerhin bieten der in Vilnius gegr&uuml;ndete Nato-Ukraine-Rat &bdquo;auf Augenh&ouml;he&ldquo; und die beschlossenen Sicherheitsgarantien der G7-Staaten vermutlich ein wenig Trost &ndash; und bleiben in n&auml;chster Zeit die einzigen umsetzbaren Optionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ergebnisse-des-Nato-Gipfels-in-Vilnius\/!5944627\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum ich als Ukrainer nichts von der &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; meines Landes halte<\/strong><br>\nIch werde noch einmal versuchen, eine der in meinen Augen unpassendsten Fragen zu beantworten. Warum bin ich so sehr f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit Kubas von den USA und gleichzeitig so gleichg&uuml;ltig gegen&uuml;ber der Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine?<br>\nUnabh&auml;ngigkeit oder Freiheit existieren niemals in einem Vakuum oder in chemisch reiner Form. Formale Definitionen an sich, ohne einen lebendigen sozialen Inhalt, haben keinen Wert.<br>\nDie Unabh&auml;ngigkeit Kubas von den Vereinigten Staaten als Ergebnis der Revolution von 1959 erm&ouml;glichte es, auf der Insel der Freiheit unerh&ouml;rte soziale Reformen in Gang zu setzen, das Analphabetentum auszumerzen, allen Einwohnern eine angemessene Bildung zu erm&ouml;glichen und die Lebenserwartung sowie die &Uuml;berlebensrate von Kindern auf das Niveau der reichsten L&auml;nder der Welt anzuheben. Es wurde eine Kultur der menschlichen Solidarit&auml;t und der N&auml;chstenliebe geschaffen. Die Befreiung Kubas von dem Einfluss der Vereinigten Staaten war die erste Voraussetzung f&uuml;r den Aufbau einer gerechteren und menschlicheren Gesellschaft auf der Insel. Vieles ist erreicht worden, vieles nicht, die Gr&uuml;nde f&uuml;r Letzteres sind jetzt nicht das Thema.<br>\nDie &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; der Ukraine von der UdSSR und die ungez&uuml;gelte antirussische Tendenz der ukrainischen Beh&ouml;rden, begleitet von einer Masse offizieller L&uuml;gen und einer Hasskampagne gegen jede abweichende Meinung, haben die ukrainische Gesellschaft in einen tiefen Verfall gef&uuml;hrt. Im Gegensatz zur Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika waren die UdSSR und die Russische F&ouml;deration nicht nur nie ein Hindernis f&uuml;r die menschliche, wissenschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des ukrainischen Volkes, sondern sie waren im Gegenteil ein entscheidender Faktor f&uuml;r diese Entwicklung. Die massenhaften irrsinnigen L&uuml;gen, die das Gegenteil behaupten, &auml;hneln den Argumenten des Terraplanismus, nur sind sie noch absurder.<br>\nDer Prozess der Selbstzerst&ouml;rung der Ukraine in den letzten 30 Jahren ist direkt proportional zu ihrer Entfremdung von Russland. Die Rehabilitierung des Nationalsozialismus ist nicht das Recht souver&auml;ner Nationen, sondern liegt au&szlig;erhalb jeglichen Rechts. Sie richtet sich gleichzeitig gegen alle Nationen, auch gegen die eigene.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175102-warum-ich-als-ukrainer-nichts-von-unabh%C3%A4ngigkeit-der-ukraine-halte\/\">Oleg Jassinski in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schwenk nach Westen: Im Balanceakt zwischen Russland und NATO hat die T&uuml;rkei die Wertung verschoben<\/strong><br>\nWarum hat Ankara seine bisher geschickte Schaukelpolitik zwischen dem Osten und dem Westen faktisch zunichtegemacht? Ankara ben&ouml;tigt dringend die Vertiefung der Handelsbeziehungen und die finanzielle Unterst&uuml;tzung vom Westen. Allein im Mai flossen mehr als sieben Milliarden Dollar aus der T&uuml;rkei ab.<br>\nDem US-Investigativjournalisten Seymour Hersh zufolge soll der Grund f&uuml;r Erdo&#287;ans Aufgabe der Blockade zu Schwedens NATO-Beitritt in einem Versprechen Bidens liegen, Ankara einen Kredit in H&ouml;he von bis zu 13 Milliarden Dollar zu gew&auml;hren. Die Emp&ouml;rung der Kremlf&uuml;hrung ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar, da Moskau russisches Gas auf Kredit und zu g&uuml;nstigen Bedingungen an Ankara geliefert hat.<br>\nAus geopolitischer Sicht besteht die Gefahr, dass Erdo&#287;an vonseiten der USA gr&uuml;nes Licht f&uuml;r seine umstrittenen Ambitionen in Asien bekommen hat. Erdo&#287;an tr&auml;umt l&auml;ngst vom &ldquo;Gro&szlig;en Turan&rdquo; in den t&uuml;rkischsprachigen Regionen Asiens. Im Zuge dieser Politik zielt er auf die Herstellung eines muslimisch-t&uuml;rkischen Korridors durch Eurasien, indem die T&uuml;rkei die Enklave Nachitschewan &uuml;ber den Sangesur-Transportkorridor mit Aserbaidschan verbinden will &ndash; und zwar auf Kosten der armenischen Souver&auml;nit&auml;t, um damit eine direkte Verbindung &uuml;ber das Kaspische Meer in Richtung Osten nach Zentralasien zu schaffen.<br>\nDer revisionistische Plan der T&uuml;rkei in Asien spielt der NATO in H&auml;nde, da der Westen nicht nur die Neue Seidenstra&szlig;e Chinas verhindern, sondern auch den Nord-S&uuml;d-Korridor zum Scheitern bringen und damit Russland von S&uuml;den aus einkesseln will. Russland zeigt sich vor allem seit dem Ukraine-Krieg im Schwarzen Meer stark pr&auml;sent und die T&uuml;rkei f&uuml;hlt sich in Richtung des Westens bedr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175226-schwenk-nach-westen-warum-hat\/\">Seyed Alireza Mousavi in RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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