{"id":101335,"date":"2023-07-20T08:31:07","date_gmt":"2023-07-20T06:31:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335"},"modified":"2023-07-20T08:31:07","modified_gmt":"2023-07-20T06:31:07","slug":"hinweise-des-tages-4402","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h01\">Vestagers gr&ouml;&szlig;te Niederlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h02\">Sacharowa nennt Bedingung f&uuml;r R&uuml;ckkehr zu Getreideabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h03\">Lateinamerikanische Staaten verweigern Schulterschluss mit Militaristen und fordern Reparationen f&uuml;r Sklaverei: Veto gegen Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h04\">Washington vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h05\">Baerbock: Putin vor Gericht (aber nicht die westlichen Massenm&ouml;rder)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h06\">Das Deutsche Heer am Pazifik (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h07\">Strafanzeige gegen Frank-Walter Steinmeier nach Aussagen zu Streumunition: Das n&auml;chste Kriegsverbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h08\">&ldquo;Gehorsam und Anpassung wie zu Zeiten der F&uuml;rsten&rdquo;: Joachim Gauck bei Lanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h09\">Finanzminister plant Steuergeschenke f&uuml;r die Reichen. Bezahlen sollen die Kommunen: Lindners Raubzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h10\">SOLCHE Leute wie du &hellip;: Wie ich als Armutsbetroffene angefeindet werde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h11\">Dritter R&uuml;ckgang in Folge: Auftragspolster der deutschen Industrie schrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h12\">Kalifornien: Alle ausgeschriebenen Stellen mit Lohnangaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h13\">Nicht mit Indien: Suche nach Ersatz f&uuml;r China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h14\">Ausdruck andauernden Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101335#h15\">Umfrage: Mehrheit der Deutschen findet alle Parteien inkompetent<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vestagers gr&ouml;&szlig;te Niederlage<\/strong><br>\nFr&uuml;her galt sie als aufrechte K&auml;mpferin gegen die Dominanz der US-Konzerne. Doch nun hat EU-Wettbewerbskommissarin Vestager eine amerikanische Lobbyistin engagiert. Das wird ihr zum Verh&auml;ngnis.<br>\nDie Amerikanerin Fiona Scott Morton sollte den Posten der Chef&ouml;konomin f&uuml;r Wettbewerb in der EU-Kommission erhalten. Doch nun hat sie ihre Bewerbung zur&uuml;ckgezogen &ndash; der Widerstand war zu gro&szlig;.<br>\nVor allem Frankreich war auf die Barrikaden gegangen. Denn Morton war vor ihrem geplanten Wechsel nach Br&uuml;ssel f&uuml;r diverse US-Konzerne und auch noch f&uuml;r die US-Regierung t&auml;tig.<br>\nVestager nahm die Absage &bdquo;mit Bedauern&ldquo; an, wie sie auf Twitter erkl&auml;rte. F&uuml;r die erfolgsverw&ouml;hnte D&auml;nin ist eine gro&szlig;e, wenn nicht ihre gr&ouml;&szlig;te Niederlage. Doch sie zeigt keinerlei Einsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/vestagers-offenbarungseid\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schwere Schlappe: Macron stoppt Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nIn einem dubiosen Verfahren wollte die EU-Kommission eine amerikanische &Ouml;konomin in eine zentrale Position hieven. Frankreichs Pr&auml;sident Macron ging dazwischen.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen eine deftige Niederlage beigebracht und den Verzicht einer US-Amerikanerin auf einen Leitungsposten in der europ&auml;ischen Wettbewerbsbeh&ouml;rde erzwungen. Die &Ouml;konomin Fiona Scott Morton, eine Yale-Professorin, h&auml;tte als Chef&ouml;konomin in der Wettbewerbsdirektion der EU-Kommission mit dar&uuml;ber wachen sollen, dass Google, Apple oder Facebook ihre Marktmacht nicht missbrauchen. Doch Morton hatte in den USA f&uuml;r einige der gro&szlig;en Technologiekonzerne gearbeitet und sah sich mannigfaltiger Interessenskonflikte gegen&uuml;ber. Unter anderem unterhielt sie, so Politico, enge Beziehungen zu Microsoft und Apple. Morton zog sich am Mittwoch &bdquo;wegen der politischen Kontroverse&ldquo; um ihre Person zur&uuml;ck. &bdquo;Fiona Scott Morton hat mich &uuml;ber ihre Entscheidung informiert, den Posten als Chef&ouml;konomin f&uuml;r Wettbewerb nicht anzutreten&ldquo;, schrieb EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch auf Twitter. Sie akzeptiere die Entscheidung mit Bedauern, so die Kommissarin. Nur zw&ouml;lf Stunden zuvor hatte sich Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit ungew&ouml;hnlich deutlichen Worten eingeschaltet. Er sei &bdquo;skeptisch&ldquo;, ob eine Amerikanerin die richtige Besetzung f&uuml;r den Schl&uuml;sselposten sei, betonte Macron. Zuvor hatte Paris laut der AFP auf allen politischen Ebenen Druck in Br&uuml;ssel gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/schlappe-fuer-ursula-von-der-leyen-macron-stoppt-dubiose-personalie-li.371031%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Lesetipp: Ein hervorragender Artikel zu einem EU-Skandal, &uuml;ber den in Deutschland niemand berichtet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101309\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sacharowa nennt Bedingung f&uuml;r R&uuml;ckkehr zu Getreideabkommen<\/strong><br>\nDie Schwarzmeer-Vereinbarungen &uuml;ber die Ausfuhr von Getreide, Lebensmitteln sowie D&uuml;nger aus der Ukraine &uuml;ber das Schwarze Meer sind au&szlig;er Kraft getreten, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag mit. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Au&szlig;enamtes, gab jetzt bekannt, dass den Vereinten Nationen immer noch Zeit bleibt, den im Rahmen des Getreideabkommens gefassten Beschluss bez&uuml;glich Russlands umzusetzen.<br>\nIn dem Dokument selbst, dem Russland-UN-Memorandum, hei&szlig;e es, dass das Abkommen drei Jahre lang g&uuml;ltig sein werde, erl&auml;uterte Sacharowa in einer Sendung bei Radio Sputnik. Und bei Absicht einer der Parteien, sei es Russland oder die Vereinten Nationen, daraus auszusteigen, m&uuml;sse man dar&uuml;ber drei Monate im Voraus informieren. Hierzu erl&auml;uterte die Sprecherin:<br>\n&ldquo;Wir haben benachrichtigt. Demnach haben die Vereinten Nationen noch drei Monate Zeit, um faktische Resultate erzielen zu k&ouml;nnen. Deshalb gilt es jetzt f&uuml;r das UN-Sekretariat, nicht vor die Mikrofone zu rennen, sondern diese drei Monate zu nutzen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen. Wird es konkrete Ergebnisse geben, werden wir auf die Diskussion dieses Themas zur&uuml;ckkommen.&rdquo;<br>\nDie von Vertretern Russlands, der T&uuml;rkei, der Ukraine unter UN-Schirmherrschaft im Jahr 2022 unterzeichneten Schwarzmeer-Vereinbarungen wurden am 17. Juli eingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/russland\/175637-sacharowa-nennt-bedingung-fuer-rueckkehr\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Bedingung Russlands ist also, dass das Abkommen vollst&auml;ndig eingehalten und umgesetzt wird anstatt &ndash; wie bisher &ndash; lediglich einseitig zugunsten der Ukraine. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101297\">Die gro&szlig;e Heuchelei um das Getreideabkommen<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101226#h06\">Baerbock verlangt von Putin Verl&auml;ngerung des Getreideabkommens und &bdquo;Putin nimmt die &Auml;rmsten der Armen in Geiselhaft&ldquo;<\/a> mit Anmerkungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Westen l&auml;sst hungern<\/strong><br>\nNahrungs- und D&uuml;ngemittelexporte aus Russland um jeden Preis blockiert &ndash; bis zu Sprengung von Pipeline. [&hellip;]<br>\nEin Hauptgrund f&uuml;r die Aufk&uuml;ndigung des Getreideabkommens ist Kiews Blockade einer Ammoniakpipeline, die seit Sowjetzeiten aus dem russischen Toljatti zum Schwarzmeerhafen von Odessa f&uuml;hrt. Die Kapazit&auml;t dieser Leitung liegt bei 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Durch sie floss seit Jahrzehnten ein wesentlicher Teil der russischen Produktion des Grundstoffs f&uuml;r Stickstoffd&uuml;nger. Bei den Verhandlungen &uuml;ber das Getreideabkommen pl&auml;dierten UN und T&uuml;rkei f&uuml;r die Wiederinbetriebnahme, Kiew legte ein Veto ein. Anfang Juni wurde die Leitung bei Charkiw gesprengt, das Verteidigungsministerium in Moskau machte eine &raquo;ukrainische Sabotage- und Aufkl&auml;rungsgruppe&laquo; f&uuml;r den &raquo;Terrorakt&laquo; verantwortlich. (&hellip;)<br>\nAll dies hat zu einem Anstieg der D&uuml;ngemittelpreise auf dem Weltmarkt gef&uuml;hrt. Russland hat so trotz gesunkener Produktion seine Erl&ouml;se steigern k&ouml;nnen und neue Vertriebswege erschlossen, etwa nach Indien, Vietnam und in einige L&auml;nder Afrikas. Auf mittlere Sicht hat der Boykott von D&uuml;ngemitteln aus Russland einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die Ern&auml;hrungssituation als der direkte Getreidehandel. Im November riefen Welthandelsorganisation WTF und Weltern&auml;hrungsorganisation FAO dazu auf, die Versorgung mit D&uuml;ngemitteln sicherzustellen und Ma&szlig;nahmen zur Stabilisierung der Preise zu ergreifen. Die Bauernproteste in Rum&auml;nien, Polen und Bulgarien gegen den Import billigen ukrainischen Getreides hatten auch mit den gestiegenen Erzeugerpreisen zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455173.getreideabkommen-westen-l%C3%A4sst-hungern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lateinamerikanische Staaten verweigern Schulterschluss mit Militaristen und fordern Reparationen f&uuml;r Sklaverei: Veto gegen Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nIn dieser Woche fand in Br&uuml;ssel das dritte Gipfeltreffen der EU und der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft CELAC statt. Letztere wurde 2011 bei einem Gipfeltreffen in Venezuelas Hauptstadt Caracas offiziell gegr&uuml;ndet und umfasst heute 33 Mitgliedstaaten &ndash; alle souver&auml;nen L&auml;nder des Kontinents mit Ausnahme der USA und Kanadas. Begleitet wurde die Konferenz von einem &bdquo;Gipfel der V&ouml;lker&ldquo; und einem internationalen Tribunal gegen die US-Blockade gegen Kuba. Erkl&auml;rtes Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es, den Vertretern der CELAC-Staaten den R&uuml;cken zu st&auml;rken gegen die neokolonialen Zumutungen der EU. (&hellip;)<br>\nEin erstes Zeichen daf&uuml;r, dass die Lateinamerikaner nicht alles mit sich machen lassen, erlebte Br&uuml;ssel schon Tage vor dem Beginn des Gipfels. Auf Initiative von Spaniens Ministerpr&auml;sident Pedro S&aacute;nchez sollte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenski als Gast geladen werden. Das scheiterte am Veto der CELAC, deren Mitglieder ihre Neutralit&auml;t gegen&uuml;ber dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beibehalten wollen. Dementsprechend schlug die CELAC f&uuml;r das Abschlussdokument auch eine Formulierung vor, die &bdquo;ernsthafte und konstruktive diplomatische L&ouml;sungen f&uuml;r den gegenw&auml;rtigen Konflikt in Europa&ldquo; fordert. (&hellip;)<br>\nDie EU-Kommission hatte ihren neokolonialen Anspruch vor dem Gipfel in Br&uuml;ssel durch die Ver&ouml;ffentlichung ihrer neuen Lateinamerika-Strategie im Juni in aller Offenheit formuliert: &bdquo;Die Region verf&uuml;gt in Bezug auf biologische Vielfalt, nat&uuml;rliche Ressourcen, nachhaltige erneuerbare Energien, landwirtschaftliche Erzeugung und strategisch wichtige Rohstoffe &uuml;ber ein einzigartiges Potential.&ldquo; Den Zugriff soll vor allem das Freihandelsabkommen &bdquo;Mercosur&ldquo; sichern, das seit 2019 auf Eis liegt. Die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock formulierte dazu bei ihrem j&uuml;ngsten Besuch in S&uuml;damerika, dass sie hoffe, dass das Abkommen zustande kommt &ndash; wenn nicht, &bdquo;dann f&uuml;llen andere die L&uuml;cke, wie zum Beispiel die Chinesen, die sich nicht um soziale und Klimastandards k&uuml;mmern, plus wir haben dann keinen Zugang&ldquo;. Das kann durchaus passieren. Anstatt sich f&uuml;r das Freihandelsabkommen und damit erneute Auspl&uuml;nderung zu erw&auml;rmen, forderten die Mitglieder der CELAC, insbesondere die Staaten der Karibik, Reparationen f&uuml;r die von den europ&auml;ischen M&auml;chten w&auml;hrend der Conquista und der Kolonialherrschaft angerichteten Sch&auml;den und Verbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/veto-gegen-bruessel-4782116\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der internationale Eklat und was Spiegel-Leser dar&uuml;ber nicht erfahren<\/strong><br>\nImmer, wenn es nicht nach dem Willen des Westens l&auml;uft, sind die deutschen Medien ausgesprochen schweigsam. Das gilt auch f&uuml;r den Gipfel der EU und der lateinamerikanischen L&auml;nder (CELAC), der am 17. und 18. Juli praktisch unbeachtet von den deutschen Medien in Br&uuml;ssel stattgefunden hat. Ich habe schon Anfang Juli berichtet, dass bereits im Vorfeld klar war, dass der Gipfel f&uuml;r die EU nicht gut laufen w&uuml;rde, weil die CELAC-L&auml;nder die von der EU vorbereitete Abschlusserkl&auml;rung massiv umgeschrieben haben.<br>\nW&auml;hrend die EU lange Passagen &uuml;ber die Ukraine inklusive einer Verurteilung Russlands in der Abschlusserkl&auml;rung sehen wollte, haben die CELAC-Staaten diese Passagen komplett aus dem Entwurf der EU gestrichen und au&szlig;erdem einen Passus hinzugef&uuml;gt, in dem sie die EU-Staaten unerwartet aufgefordert haben, Reparationszahlungen f&uuml;r die durch die Sklaverei verursachten Sch&auml;den zu leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/der-internationale-eklat-und-was-spiegel-leser-darueber-nicht-erfahren\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Washington vor Gericht<\/strong><br>\n&raquo;Gipfel der V&ouml;lker&laquo; in Br&uuml;ssel: Internationales Tribunal gegen USA wegen Blockade Kubas angek&uuml;ndigt.<br>\nDie USA kommen wegen ihrer seit mehr als 60 Jahren gegen das kubanische Volk verh&auml;ngten Blockade auf die Anklagebank. Am Montag k&uuml;ndigten Vertreter juristischer, politischer, sozialer und gewerkschaftlicher Organisationen im Rahmen des &raquo;Gipfels der V&ouml;lker&laquo; in Br&uuml;ssel ein internationales Tribunal gegen die v&ouml;lkerrechtswidrige US-Blockade an. Die Verhandlung soll am 16. und 17. November 2023 in der belgischen Hauptstadt, zugleich Hauptsitz der Europ&auml;ischen Union, stattfinden. &raquo;Das Tribunal soll diese illegale und unmenschliche Politik anprangern und die Antiblockadebewegung in Europa und den USA st&auml;rken. Wir sind zuversichtlich, dass diese Aktion dazu beitragen wird, der Verteidigung der demokratischen Rechte, der Souver&auml;nit&auml;t und der Freiheit der V&ouml;lker mehr Geh&ouml;r zu verschaffen&laquo;, hei&szlig;t es im Aufruf zum Tribunal, der unter anderem von der Internationalen Vereinigung demokratischer Juristen, der Linksfraktion im Europ&auml;ischen Parlament (GUE\/NGL), der Partei der Europ&auml;ischen Linken, mehreren europ&auml;ischen Gewerkschaften, der Nationalen Anwaltsvereinigung (National Lawyers Guild) der USA sowie europ&auml;ischen und US-amerikanischen Kuba-Solidarit&auml;tsorganisationen unterzeichnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455157.internationale-solidarit%C3%A4t-washington-vor-gericht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Baerbock: Putin vor Gericht (aber nicht die westlichen Massenm&ouml;rder)<\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin wird f&uuml;r ihre Rede vor dem UN-Sicherheitsrat gew&uuml;rdigt. Angriffskriege sollen nicht mehr straffrei bleiben, fordert sie. Ernsthaft? [&hellip;]Es stimmt, es ist absolut frustrierend und unertr&auml;glich, dass staatliche Aggressoren sich f&uuml;r ihre Taten meist nicht zu Lebzeiten verantworten m&uuml;ssen. Auch ist es richtig, dass Putin und die russische F&uuml;hrung einen Angriffskrieg gegen die Ukraine f&uuml;hren und schwere Verbrechen begehen.<br>\nAber die Klage der deutschen Au&szlig;enministerin vor der UN ist scheinheilig und verlogen. Denn Recht setzt Universalit&auml;t voraus, ohne die es nicht existieren kann. Gleiches muss gleich behandelt werden. Aber genau das soll eben nicht gelten.<br>\nDenn die implizite Annahme der Rede ist, dass die USA und ihre Verb&uuml;ndeten davon ausgenommen sind. Es geht ausschlie&szlig;lich um die russische Invasion in die Ukraine.<br>\n&Uuml;ber die implizite Ausnahme schweigt aber nicht nur die Au&szlig;enministerin, sondern mit ihr die Medien hierzulande, die in der Berichterstattung den Makel der Rede, ganz der offiziellen Doktrin folgend, nicht erw&auml;hnen. Nur am Rande, in Zeitungen wie der Jungen Welt, findet man einen Hinweis auf das Verschwiegene.<br>\nSo titelt die Tageschau.de wie viele andere: &ldquo;Baerbock will Putin f&uuml;r &sbquo;Urverbrechen&lsquo; bestrafen&rdquo;. Was weggelassen wird, ist der stillschweigende Zusatz: Aber die westlichen Massenm&ouml;rder lassen wir weiter f&uuml;r ihre &ldquo;Urverbrechen&rdquo; laufen.<br>\nDabei gibt es keinen Mangel an ungestraften Aggressionsakten, Terroroffensiven und Kriegsverbrechen, ausgef&uuml;hrt von den Vereinigten Staaten von Amerika, mit Unterst&uuml;tzung ihrer Partner im Westen. Und sie gehen weit &uuml;ber das hinaus, was Putin Schlimmes mit der Ukraine anstellt.<br>\nAfghanistan liegt nach zwei Jahrzehnten Milit&auml;rbesatzung, vorausgegangen war ein brutaler Luftkrieg Ende 2001, in Tr&uuml;mmern. Vor fast zwei Jahren zog die selbst erkl&auml;rte Anti-Terror-Allianz dann in einer chaotischen Nacht-und-Nebel-Aktion vom Ort des Verbrechens ab, viele afghanische Helfer in Stich lassend, w&auml;hrend im Irak weiter 2.500 US-Soldaten stationiert sind.<br>\nRund eine Million Menschen sind direkte Opfer der westlichen Kriegshandlungen im Zuge der sogenannten Antiterrork&auml;mpfe der USA geworden. Zusammen mit den indirekten Todesf&auml;llen der Kriege sind es nach Sch&auml;tzungen der Brown University 4,5 Millionen Tote.<br>\nDie Schwerverbrecher:innen, die f&uuml;r diese Taten verantwortlich sind, werden weiter nicht f&uuml;r das Unheil, das sie &uuml;ber die Welt gebracht haben, den Weltfrieden, den sie gest&ouml;rt haben, belangt. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Baerbock-Putin-vor-Gericht-aber-nicht-die-westlichen-Massenmoerder-9220120.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Deutsche Heer am Pazifik (II)<\/strong><br>\nZum ersten Mal nimmt das Deutsche Heer ab diesem Samstag an einem Gro&szlig;man&ouml;ver in der Asien-Pazifik-Region teil. Die &Uuml;bung Talisman Sabre 2023 findet in Australien statt; sie ist Teil einer Man&ouml;verserie, die vor allem der St&auml;rkung der australisch-US-amerikanischen Milit&auml;rkooperation dient. In diese wird in j&uuml;ngster Zeit zunehmend Japan einbezogen, so auch in Talisman Sabre 2023; damit entsteht ein immer enger kooperierender Milit&auml;rblock, der sich gegen China positioniert. Mit der Teilnahme deutscher Fallschirmj&auml;ger und Marineinfanteristen an dem Gro&szlig;man&ouml;ver bindet sich auch die Bundeswehr enger an den Milit&auml;rblock an. W&auml;hrend der &Uuml;bung werden die deutschen Soldaten australischer und US-amerikanischer F&uuml;hrung unterstellt. Seit 2021 die Fregatte Bayern in die Asien-Pazifik-Region aufbrach, sind nun alle drei klassischen deutschen Teilstreitkr&auml;fte &ndash; Heer, Marine, Luftwaffe &ndash; zu Man&ouml;vern in Australien gewesen. Gleichzeitig wird die deutsch-australische R&uuml;stungskooperation intensiviert. So wird der D&uuml;sseldorfer R&uuml;stungskonzern Rheinmetall, der von Canberra Milliardenauftr&auml;ge erhalten hat, die Bundeswehr mit in Australien gefertigten Radpanzern Boxer beliefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9303\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strafanzeige gegen Frank-Walter Steinmeier nach Aussagen zu Streumunition: Das n&auml;chste Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD), ausgestattet mit dem Ruf einer &bdquo;moralischen Instanz&ldquo; und somit in Sonntagsreden Deutschlands ge&uuml;btester Tr&auml;ger ethischer Bedenken, m&ouml;chte den USA bei der Lieferung &bdquo;nicht in den Arm fallen&ldquo;. Die gleiche transatlantisch motivierte Passivit&auml;t hat auch die &uuml;brigen Repr&auml;sentanten der Bundesregierung erfasst. F&uuml;&szlig;e stillhalten und wegschauen wird als Parole in den Medien gestreut. Blinde B&uuml;ndnistreue gegen Menschenleben. Was moralisch erb&auml;rmlich ist, ist regelm&auml;&szlig;ig auch strafrechtlich von Bedeutung. (&hellip;)<br>\nMan muss kein Jurist wie Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sein, um aus dem eindeutigen Wortlaut des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KwKG) die richtigen Schl&uuml;sse zu ziehen. Steinmeier hatte, wie &uuml;brigens auch der heutige NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg (damals in seiner Funktion als Vertreter Norwegens), das seit dem 1. August 2010 in Kraft getretene &bdquo;Oslo-&Uuml;bereinkommen&ldquo; gegen Streumunition unterschrieben. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland wurde daraufhin das Strafgesetz ge&auml;ndert. Im neu gefassten Verbrechenstatbestand des Paragraf 20a KwKG wurden ab 11. Juni 2009 nicht nur Produktion und Besitz der ge&auml;chteten Streumunition unter hohe Strafen gestellt, sondern auch Einsatz, Entwicklung, Handeltreiben, Erwerb, Weitergabe, Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr sowie die F&ouml;rderung all dieser Varianten. Als Abendlekt&uuml;re sei dem Bundespr&auml;sidenten Paragraf 13 Strafgesetzbuch empfohlen, wonach dem Tun das Unterlassen gleichsteht. Und vielleicht erinnert er sich dann, was er in Oslo unterschrieben hat: Laut Artikel 21 des Abkommens besteht f&uuml;r jeden Signatarstaat die Pflicht, &bdquo;sich nach besten Kr&auml;ften (zu bem&uuml;hen) Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses &Uuml;bereinkommens sind, vom Einsatz von Streumunition abzubringen&ldquo;. Schlechte Karten also f&uuml;r Steinmeier. Auch die Br&uuml;cke zur Rechtfertigung seiner Passivit&auml;t hat sich Steinmeier vor 13 Jahren selbst verbaut: In Artikel 1 des Oslo-&Uuml;bereinkommens ist festgeschrieben, dass &bdquo;unter keinen Umst&auml;nden&ldquo; das Verbot der Streumunition umgangen werden kann. Ob also die Clustergranate 100 Bomblets oder nur 2 enth&auml;lt, ob die Blindg&auml;ngerrate gering oder h&ouml;her ist, ob Streumunition vom Gegner zuvor eingesetzt wurde oder ob der Einsatz zur Verteidigung oder zum Angriff erfolgt, beseitigt die Pflicht, &bdquo;in den Arm zu fallen&ldquo;, nicht. Erst recht, wenn der Lieferweg &uuml;ber Bremerhaven oder Ramstein geht und in der Ukraine die Streugranaten mit in Deutschland hergestellten 155-mm-Gesch&uuml;tzrohren verschossen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/das-naechste-kriegsverbrechen-4782083\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Steinmeier war schon vor den Streubomben der Pr&auml;sident der doppelten Standards<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100835\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Streumunition &uuml;ber au&szlig;enpolitischem Minenfeld &ndash; zur Strafanzeige gegen den Bundespr&auml;sidenten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100909\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Streubomben und das V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101191\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Gehorsam und Anpassung wie zu Zeiten der F&uuml;rsten&rdquo;: Joachim Gauck bei Lanz<\/strong><br>\nEhe man Joachim Gauck zuh&ouml;rt oder &uuml;berlegt, ob und inwieweit seine Aussagen etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, muss man sich in Erinnerung rufen, wer da spricht. Ein ehemaliger Pfarrer, angetrieben von einem unbez&auml;hmbaren Groll gegen die DDR und die Sowjetunion, weil Letztere es gewagt hatte, seinen Vater als Kriegsverbrecher zu verurteilen und einzusperren.<br>\nNach der Annexion begann seine gro&szlig;e Karriere &ndash; er &uuml;bernahm die Leitung der Beh&ouml;rde, in der die Unterlagen des Ministeriums f&uuml;r Staatssicherheit der DDR gelagert wurden (&uuml;brigens auch alle Ermittlungsakten zu Naziverbrechen). Diese Beh&ouml;rde unter seiner Leitung spielte eine zentrale Rolle dabei, nicht nur die Regierungsstrukturen, sondern auch die Universit&auml;ten von allem, was nur entfernt sozialistisch aussah, zu s&auml;ubern. Er ist also einer der Hauptverantwortlichen f&uuml;r den heutigen intellektuellen Zustand Deutschlands.<br>\nNach seiner T&auml;tigkeit als Gro&szlig;inquisitor wurde er dann zum Bundespr&auml;sidenten gemacht. Das war, angesichts seiner Geschichte, ein klares Signal in Richtung der angegliederten Regionen, dass nach wie vor keine realistische Betrachtung gew&uuml;nscht ist, was nach 1989 eigentlich wem angetan wurde. Und in seinem Gespr&auml;ch mit Markus Lanz hat er auch erneut bewiesen, dass er die Opfer der feindlichen &Uuml;bernahme samt und sonders f&uuml;r selbst an ihrem Schicksal schuldig h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175691-gehorsam-und-anpassung-wie-zu\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Gauck war <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=64737\">der falsche Pr&auml;sident<\/a> und alle Indizien sprechen daf&uuml;r, dass Gauck der oberste <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22095\">Einflussagent der USA in Deutschland ist<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Finanzminister plant Steuergeschenke f&uuml;r die Reichen. Bezahlen sollen die Kommunen: Lindners Raubzug<\/strong><br>\n&bdquo;Wachstumschancengesetz&ldquo; ist der Name des steuerpolitischen Unget&uuml;ms, das Finanzminister Christian Lindner (FDP) in der vergangenen Woche aus dem Hut gezaubert hat. 279 Seiten ist der Referentenentwurf lang, knapp 50 Ma&szlig;nahmen werden aufgelistet, mit denen j&auml;hrlich 6,3 Milliarden Euro an Unternehmen und Konzerne verschenkt werden sollen. Die volle Entfaltung soll das Gesetz bis zum Jahr 2026 erreichen. Die Hofberichterstattung lief sofort auf Hochtouren und die b&uuml;rgerlichen Schreibstuben verfassten Jubeltexte im Gleichschritt. Kaum jemand kam auf die Idee, die milliardenschweren Steuergeschenke zu hinterfragen oder der eingestampften Kindergrundsicherung gegen&uuml;berzustellen. Stattdessen: Freude &uuml;ber &bdquo;mehr Geld f&uuml;r Klimaschutz&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber, wie es dem Klima hilft, wenn Konzerne h&ouml;here Gewinne einfahren, m&uuml;ssen wir uns nicht den Kopf zerbrechen. Denn die Pr&auml;mie macht nur einen Bruchteil des Paketes aus: Gerade einmal 250 Millionen Euro, knapp 4 Prozent der Gesamtkosten, sollen im Jahr 2026 daf&uuml;r ausgegeben werden. Richtig ins Kontor schlagen dagegen Ma&szlig;nahmen, die kaum &ouml;ffentliches Interesse geweckt haben. Zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden Euro pro Jahr sollen f&uuml;r die Aussetzung der sogenannten Mindestgewinnbesteuerung bis 2027 bereitgestellt werden. Die Regel besagt, dass Unternehmen ihre Verluste aus Vorjahren nicht unbegrenzt einbringen k&ouml;nnen, um ihre Steuerlast zu mindern. (&hellip;)<br>\nKleinen Handwerksbetrieben, die wohl eher selten mit millionenschweren Gewinn- und Verlustjahren jonglieren, n&uuml;tzt die Aussetzung dieser Regel nichts. F&uuml;r das Geschenk an die Konzerne sollen sie &ndash; wie wir alle &ndash; trotzdem zahlen. Knapp die H&auml;lfte dieser Steuersenkung muss von den Kommunen erbracht werden, weil mit der Gewerbesteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen betroffen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/lindners-raubzug-4782114\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SOLCHE Leute wie du &hellip;: Wie ich als Armutsbetroffene angefeindet werde<\/strong><br>\nArmutsbetroffene sollen leise leiden und dankbar sein &uuml;ber jede milde Gabe? Unsere Autorin erkl&auml;rt, warum sie eigene Entscheidungen treffen und f&uuml;r sich selbst sprechen kann. Leider muss sie sich daf&uuml;r manche Beschimpfung anh&ouml;ren<br>\nSeitdem ich Armutsaktivistin bin und dank des Freitag hier eine Stimme als Betroffene habe, werde ich sehr stark mit Klassismus konfrontiert. &bdquo;SOLCHE Leute wie ich sollten nicht f&uuml;r eine Zeitung schreiben&ldquo;, diese Nachrichten erhalte ich leider oft. Was bedeutet das? Dass ich unf&auml;hig, ungebildet oder so wenig wert bin, dass ich keine Stimme haben kann?<br>\nDurch meinen Austausch auf Twitter bekomme ich von vielen Armutsbetroffenen zu h&ouml;ren, wie sehr sie angefeindet werden. Es ist, als w&auml;re der Hauptwunsch derer, die gegen uns die Stimme erheben, dass wir einfach verschwinden sollen. Oder zumindest dankbar und still mit billigen Lebensmitteln in unsere Wohnung vor uns her leben.<br>\nEs wird erwartet, dass Armutsbetroffene unterw&uuml;rfig &bdquo;milde Gaben&ldquo; annehmen, was darauf hinauslaufen kann, dass man ungefragt den Sperrm&uuml;ll seiner Nachbarn bekommt, denn: weil man ja arm sei, k&ouml;nne man das sicher noch gebrauchen. Das ist keine nette Geste, sondern eine Beleidigung, wenn es sich bei dem Geschenk um kaputte Sachen handelt, die sonst auf den M&uuml;ll gekommen w&auml;ren, und die man so einfach nicht braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/solche-leute-wie-du-wie-ich-als-armutsbetroffene-angefeindet-werde\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dritter R&uuml;ckgang in Folge: Auftragspolster der deutschen Industrie schrumpft<\/strong><br>\nAngef&uuml;hrt von der Autobranche hat die deutsche Industrie ihren Auftragsbestand zum dritten Mal in Folge reduziert. Trotz einer besseren Materialversorgung bleibt die Lage aber heikel.<br>\nDie Auftragspolster der deutschen Industrie ist im Mai den dritten Monat in Folge geschmolzen. Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sank um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. W&auml;hrend die offenen Auftr&auml;ge aus dem Inland gegen den Trend um 0,3 Prozent zulegten, sanken die aus dem Ausland um 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm das Polster um 3,3 Prozent ab.<br>\n&ldquo;Der Speckg&uuml;rtel wird erneut enger&rdquo;, kommentierte der Chefvolkswirt der Hauck Aufh&auml;user Lampe Privatbank, Alexander Kr&uuml;ger. &ldquo;Die Gefahr nimmt zu, dass weitere Produktion heruntergefahren wird.&rdquo; Neben der schwachen Weltwirtschaft und steigenden Zinsen belasteten auch Wettbewerbsnachteile durch hohe Energiekosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/industrie-auftragsbestand-mai-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kalifornien: Alle ausgeschriebenen Stellen mit Lohnangaben<\/strong><br>\nArbeitgeber m&uuml;ssen L&ouml;hne bekanntgeben. Besch&auml;ftigte d&uuml;rfen ihre L&ouml;hne einander mitteilen und bei Diskriminierungen klagen.<br>\nBei uns reden Arbeitgeber und oft auch Gewerkschaften vom &laquo;Arbeitsmarkt&raquo;. Doch von einem &laquo;Markt&raquo; kann erst die Rede sein, wenn die Preise &ndash; das sind in diesem Fall die L&ouml;hne &ndash; bekannt und transparent sind. Dagegen aber wehren sich in der Schweiz und in Deutschland in erster Linie die Arbeitgeber. Das f&uuml;hrt dazu, dass besonders viele Frauen, aber auch viele M&auml;nner nicht wissen, dass sie weniger Lohn erhalten als Kollegen und Kolleginnen, welche vergleichbare Arbeiten ausf&uuml;hren.<br>\nDamit ist in Kalifornien seit Anfang dieses Jahres endg&uuml;ltig Schluss. Seit 2016 ist dort der &laquo;Equal Pay Act&raquo; in Kraft. Dieses Gesetz verbietet eine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder der ethnischen Zugeh&ouml;rigkeit. F&uuml;r &laquo;im Wesentlichen &auml;hnliche Arbeiten&raquo; m&uuml;ssen im gleichen Betrieb gleiche L&ouml;hne bezahlt werden. Das Gesetz wurde mehrmals versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/arbeit\/kalifornien-alle-ausgeschriebenen-stellen-mit-lohnangaben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nicht mit Indien: Suche nach Ersatz f&uuml;r China<\/strong><br>\nChina hat sich nicht eind&auml;mmen lassen; es ist zu einer der dominierenden M&auml;chte nicht nur in Asien, sondern in der gesamten Welt aufgestiegen. Auch der Versuch, die deutsch-indischen Beziehungen nach allen Regeln der Kunst auszubauen, hat nur in beschr&auml;nktem Umfang geklappt. Und dennoch: Die Bundesregierung versucht es erneut; schlie&szlig;lich ist die indische Karte im gro&szlig;en Machtpoker gegen die Volksrepublik nach wie vor eine Option. Das halbe Kabinett ist mittlerweile in Indien gewesen; in diesen Tagen bereist neben Arbeitsminister Hubertus Heil auch Wirtschaftsminister Robert Habeck das Land. Er hat neben dem allgemeinen Ziel, Neu-Delhi gegen Beijing in Stellung zu bringen, ein recht spezielles Anliegen: Deutsche Unternehmen sollen, so weit es geht, ihre Aktivit&auml;ten in China reduzieren; als Alternative soll ihnen Indien dienen. Ein riesiges Land mit einem riesigen Markt, dessen Wirtschaft rasch w&auml;chst &ndash; passt doch, nicht wahr? Nein, passt eben nicht bzw. passt nur stark eingeschr&auml;nkt &ndash; aus zwei Gr&uuml;nden. Der eine: Indien bietet die Rahmenbedingungen, die expandierende Unternehmen in China vorfinden, nicht. Mangelhafte Infrastruktur, &uuml;berbordende B&uuml;rokratie, allerlei soziale und politische Verwerfungen &ndash; das sind Kritikpunkte, die man von Unternehmern &uuml;ber ihre Erfahrungen in Indien immer wieder h&ouml;rt. Dass k&uuml;rzlich Foxconn nach nur einem Jahr den ehrgeizigen Plan entnervt aufgab, in Gujarat, dem Heimatbundesstaat von Premierminister Narendra Modi, f&uuml;r knapp 20 Milliarden US-Dollar eine Halbleiterfabrik zu bauen, spricht B&auml;nde. Der zweite Grund: Indien l&auml;sst sich zwar gern in seiner Rivalit&auml;t zu China unterst&uuml;tzen; als Schachfigur der westlichen M&auml;chte missbrauchen lassen will es sich jedoch nicht. So h&auml;lt es etwa an seiner Kooperation mit Russland hartn&auml;ckig fest. K&uuml;rzlich spielte Neu-Delhi gar mit dem Gedanken, nach Kriegsende die in Indien produzierten Brahmos-Raketen nach Russland zu liefern. Indien setzt nach Kr&auml;ften auf Eigenst&auml;ndigkeit auch gegen&uuml;ber dem Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455170.nicht-mit-indien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ausdruck andauernden Krieges<\/strong><br>\nNach Israels Angriffen auf Dschenin w&auml;chst die Wut auf der Westbank. Auch innenpolitisch bleibt die Lage angespannt.<br>\nIn Israel gingen die Proteste gegen die &raquo;Justizreform&laquo; in die 28. Woche. Zu weiteren Protesten und Stra&szlig;enblockaden f&uuml;hrte der R&uuml;cktritt des Polizeichefs von Tel Aviv, Ami Eshed. Er wollte damit ein Zeichen setzen gegen die Einflu&szlig;nahme von Kabinettsmitgliedern, die von ihm ein &uuml;berm&auml;&szlig;ig gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten forderten. Der rechtsextreme Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir scheint damit ein Prinzip in die Innenpolitik einf&uuml;hren zu wollen, das Israel in den besetzten Gebieten praktiziert und das die linke Knesset-Fraktion von Chadasch-Ta&rsquo;al so beschreibt: &raquo;Was mit Gewalt nicht gel&ouml;st werden kann, soll mit mehr Gewalt gel&ouml;st werden.&laquo; &Uuml;ber Ben-Gvir und seine Parteifreunde hinaus wurde bis weit in die Opposition vor dem Angriff auf Dschenin eine neue, breit angelegte Milit&auml;roperation gefordert, um &raquo;Abschreckung und Sicherheit&laquo; in der Region wieder herzustellen. Nur die Chadasch-Ta&rsquo;al-Fraktion protestierte in der Knesset gegen den israelischen Angriff. Tote und Verletzte auf beiden Seiten, zerst&ouml;rte Waffenlager und Werkst&auml;tten sowie Verhaftungen waren das Ergebnis der zweit&auml;gigen K&auml;mpfe. &raquo;Abschreckung und Sicherheit&laquo; &ndash; gewi&szlig; nicht. (&hellip;)<br>\nDer Gro&szlig;teil der Gegner der israelischen Justizreform unterst&uuml;tzte den Angriff auf Dschenin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1419711618647\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Umfrage: Mehrheit der Deutschen findet alle Parteien inkompetent<\/strong><br>\nDeutschland bleibt skeptisch: Laut einer Umfrage vertraut die Mehrheit der W&auml;hler keiner einzigen Partei. Regierung und Opposition sind gleicherma&szlig;en unbeliebt.<br>\nPflegenotstand, Rezession, Klimakrise: Die Mehrheit der Deutschen traut es weiterhin keiner politischen Partei zu, kompetent mit den Problemen im Land umzugehen. Dies ergab eine am Dienstag ver&ouml;ffentlichte repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL\/ntv. Demnach fanden 57 Prozent der Teilnehmer, dass weder die Regierungs- noch die Oppositionsparteien dazu in der Lage w&auml;ren, die multiplen Krisen im Land zu meistern.<br>\nAm ehesten w&uuml;rden die Deutschen der Umfrage nach den Unionsparteien die n&ouml;tige politische Kompetenz zusprechen &ndash; das sagten immerhin 12 Prozent der Befragten. Weniger Vertrauen &auml;u&szlig;erten die Teilnehmer gegen&uuml;ber der SPD (10 Prozent), den Gr&uuml;nen (8 Prozent) und der AfD (ebenfalls 8 Prozent). Die FDP hielten gerade einmal 3 Prozent der Befragten f&uuml;r politisch kompetent. Im Vergleich zur Vorwoche gab es damit kaum &Auml;nderungen &ndash; die W&auml;hler bleiben offenbar grunds&auml;tzlich skeptisch.<br>\nUmfrage: B&uuml;rger vertrauen weder Merz noch Scholz<br>\nTrotz des vergleichsweise guten Ergebnisses seiner Partei wird CDU-Chef Friedrich Merz von den W&auml;hlern f&uuml;r seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Bundestag abgestraft. 65 Prozent der Befragten erkl&auml;rten demnach, sie seien unzufrieden mit Merz als Oppositionsf&uuml;hrer. Selbst unter den Unionsanh&auml;ngern zeigte sich mit 51 Prozent eine knappe Mehrheit entt&auml;uscht von dem 67-j&auml;hrigen Parteichef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/forsa-umfrage-mehrheit-der-deutschen-findet-alle-parteien-inkompetent-unzufrieden-mit-friedrich-merz-und-olaf-scholz-li.370725%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wohlverdient. Und wenn man eine Wahlbeteiligung von 50% annimmt (z. B. bei den Landtagswahlen), dann entspricht das in etwa den gemeldeten Prognosen (Sonntagsfrage): 24% f&uuml;r die CDU\/CUSU, 20% f&uuml;r die SPD usw.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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