{"id":101388,"date":"2023-07-21T08:36:55","date_gmt":"2023-07-21T06:36:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388"},"modified":"2023-07-21T08:36:55","modified_gmt":"2023-07-21T06:36:55","slug":"hinweise-des-tages-4403","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h01\">Noch auf des Messers Schneide? Die Bundesregierung verkennt die konjunkturelle Lage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h02\">Heizungsgesetz: 15 Verb&auml;nde warnen Politik vor Auftragseinbruch und Entlassungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h03\">Vattenfall stoppt Bau von Meereswindpark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h04\">Solarenergie bringt Stromnetz ans Limit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h05\">Zu einer Ministerin, die auf ihren Etat verzichtet: Arme Armeen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h06\">Einem dritten Weltkrieg einen Schritt n&auml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h07\">Die Hungermacherin &ndash; G&ouml;ring-Eckardt sind die &Auml;rmsten egal, Hauptsache die Sanktionen bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h08\">Abkehr vom Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h09\">Streit um Einfluss und Rohstoffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h10\">Keine Alternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h11\">Die Programmierung und Verwaltung des KulturPass kostet 6,9 Mio. Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h12\">Raten Sie mal, wie viel billiger Fliegen statt Bahnfahren in Europa ist?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101388#h13\">Joachim Gauck: Warum die Ostdeutschen zu doof f&uuml;r Demokratie sind<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Noch auf des Messers Schneide? Die Bundesregierung verkennt die konjunkturelle Lage<\/strong><br>\nWer in der zivilisierten Welt ein Auto fahren will, muss nachweisen, dass er Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit seines Fahrzeugs richtig einsch&auml;tzen, die Hilfsmittel zur Stabilisierung beherrschen und einen gewissen &Uuml;berblick &uuml;ber das Verkehrsgeschehen gewinnen kann. Diese Nachweispflicht findet allgemeine Zustimmung in der Bev&ouml;lkerung, weil der Fahrwillige nicht nur sich selbst, sondern auch andere in h&ouml;chste Gefahr bringen kann, wenn er die geforderten F&auml;higkeiten und Kenntnisse nicht hat. Wer eine Volkswirtschaft lenkt, muss nichts dergleichen nachweisen, obgleich die allgemeine Gef&auml;hrdung f&uuml;r Leben und Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung, die von seinen Fehlurteilen und seinem Fehlverhalten ausgeht, enorm ist.<br>\nSolche Vergleiche dr&auml;ngen sich bei der Beschreibung auf, wie die Bundesregierung gegenw&auml;rtig mit der Wirtschaft des Landes umgeht. Sie scheint generell nicht zu verstehen, wie gef&auml;hrlich die Dynamik sein kann, wenn die Wirtschaft erst einmal auf eine schiefe Ebene geraten ist. Das folgt unmittelbar aus dem Glauben an die Selbstheilungskr&auml;fte der M&auml;rkte, dem mindestens ein Koalitionspartner anh&auml;ngt. Und konkret &uuml;bersieht die Regierung die Anzeichen, die derzeit daf&uuml;r sprechen, dass die Konjunktur weiter abrutscht und sich keineswegs wieder von allein f&auml;ngt. Entsprechend sind die Wirtschaftspolitiker auch nicht gewillt, die zur Verf&uuml;gung stehenden Hebel zur Stabilisierung des Systems rechtzeitig zu nutzen.<br>\nBewegt sich die Wirtschaft erst einmal in die eine oder die andere Richtung, f&uuml;hrt das einzelwirtschaftlich ausgerichtete Verhalten der privaten Wirtschaftsakteure dazu, diese Richtung zu verst&auml;rken &ndash; egal ob es aufw&auml;rts oder abw&auml;rts geht. Um eine Abw&auml;rtsbewegung abzuwenden oder gar umzukehren, braucht man daher immer eine Wirtschaftspolitik, die &uuml;ber starke Instrumente zum Bremsen der Abfahrt und zur Richtungsumkehr verf&uuml;gt. Wenn die Wirtschaft etwa aus Gr&uuml;nden, die von au&szlig;en auf sie einwirken (Stichwort Ukraine-Krieg und Energiekrise), Richtung Abgrund f&auml;hrt, bedarf es besonderer Aufmerksamkeit und schlie&szlig;lich auch Mut, die Dinge beim Namen zu nennen und entsprechend zu handeln.<br>\nGenau in einer solchen von au&szlig;en angesto&szlig;enen Abw&auml;rtsbewegung befinden sich derzeit Deutschland und Europa. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der eine starke Politikbereich, der sich einer Abw&auml;rtsspirale entgegenstellen k&ouml;nnte, schon auf der falschen Seite postiert hat: Die Geldpolitik erh&ouml;ht die Zinsen und beschleunigt damit die Abw&auml;rtsbewegung. Obwohl sich die Geldpolitik damit vermutlich durchsetzen d&uuml;rfte, ist es keine Option, dass die Fiskalpolitik die Talfahrt noch beschleunigt. Doch ausweislich des Haushaltsentwurfs 2024 plant die deutsche Regierung eine deutliche Verringerung der Nettokreditaufnahme, was nichts anders bedeutet, als der Abw&auml;rtsbewegung neue Nahrung zu geben. Man begr&uuml;ndet das mit der in die Verfassung aufgenommenen Schuldenbremse. Aber was sieht die Verfassung vor, wenn die deutsche Wirtschaft wegen des Versuchs, die Schuldenbremse einzuhalten, einbricht? Und wie steht es um die politische Stabilit&auml;t, wenn eine Rezession die politischen Extreme st&auml;rkt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/07\/11\/noch-auf-des-messers-schneide-die-bundesregierung-verkennt-die-konjunkturelle-lage\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker in Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heizungsgesetz: 15 Verb&auml;nde warnen Politik vor Auftragseinbruch und Entlassungen<\/strong><br>\nVerbraucher- und Umweltverb&auml;nde haben in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag vor den Folgen des umstrittenen Heizungsgesetzes gewarnt. &bdquo;Wir sind tief besorgt &uuml;ber die aktuellen Einbr&uuml;che bei der Geb&auml;udesanierungsrate&ldquo;, hei&szlig;t es in dem am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Brief von 15 Branchen-, Verbraucher- und Klimaschutzverb&auml;nden.<br>\nSie verwiesen am Mittwoch auf Zahlen des Bundesamts f&uuml;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Demnach halbierte sich im April, Mai und Juni die Zahl der Antr&auml;ge f&uuml;r eine Bundesf&ouml;rderung f&uuml;r effiziente Geb&auml;ude im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat. Vor allem bei Biomasse und W&auml;rmepumpen brach die Zahl der Antr&auml;ge ein. (&hellip;)<br>\nNeben sinkenden F&ouml;rderantr&auml;gen sei auch ein massiver Einbruch bei Sanierungen von Geb&auml;uden sowie dem Absatz von W&auml;rmepumpen zu verzeichnen. Weitere Branchenverb&auml;nde seien derzeit dabei, ihre Bilanzen aufzustellen, hie&szlig; es am Mittwoch von den 15 Unterzeichnern des Briefes an die Politik.<br>\nDurch die fehlende Nachfrage drohten Entlassungen von Fachkr&auml;ften in diesem Bereich. Zus&auml;tzlich zu den Jobs sei aber auch das Erreichen der Klimaziele und der soziale Frieden in Gefahr. Hohe Heizkostenrechnungen tr&auml;fen Haushalte mit geringen Einkommen in schlecht modernisierten H&auml;usern besonders hart. (&hellip;)<br>\nDie 15 Verb&auml;nde forderten daher dringendes Gegensteuern seitens der Politik. Parlament und Regierung m&uuml;ssten noch in diesem Sommer ein Klimakonjunkturpaket f&uuml;r den Geb&auml;udesektor auflegen. Dar&uuml;ber hinaus brauche es ein Sanierungsprogramm f&uuml;r &ouml;ffentliche Geb&auml;ude.<br>\nDie Pl&auml;ne der Regierung f&uuml;r ein neues Heizungsgesetz hatten zuletzt f&uuml;r heftige Diskussionen gesorgt, weil Hausbesitzer bei der Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme gro&szlig;e finanzielle Belastungen bef&uuml;rchteten. Anfang des Monats hatte das Bundesverfassungsgericht die geplante Verabschiedung des umstrittenen Gesetzes im Bundestag in einem Eilverfahren gestoppt. SPD, Gr&uuml;ne und FDP wollen das Gesetz als eines ihrer zentralen Vorhaben f&uuml;r mehr Klimaschutz nun Anfang September beschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/heizungsgesetz-15-verbaende-warnen-politik-vor-auftragseinbruch-und-entlassungen-li.371048\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis fordert Fahrplan f&uuml;r Sanierungsoffensive<\/strong><br>\nEinbruch bei Geb&auml;udesanierungen gef&auml;hrdet Klima, Jobs und sozialen Frieden<br>\nIn einem offenen Brief an Bundesregierung und Bundestag hat am 19. Juli ein B&uuml;ndnis aus f&uuml;nfzehn Branchen-, Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutzverb&auml;nden gro&szlig;e Sorge angesichts des drohenden Einbruchs bei der Geb&auml;udesanierungsrate ge&auml;u&szlig;ert. Die Verb&auml;nde rufen die Politik zum Gegensteuern auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vzbv.de\/meldungen\/verbaendebuendnis-fordert-fahrplan-fuer-sanierungsoffensive\">Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>B&ouml;se &Uuml;berraschung: Habeck k&uuml;rzt Zusch&uuml;sse f&uuml;r W&auml;rmepumpen &ndash; bis zu 10.000 Euro pro Haushalt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant die staatliche F&ouml;rderung f&uuml;r Hausbesitzer, die ihre alte Heizung durch eine W&auml;rmepumpe ersetzen, ab 2024 drastisch zu k&uuml;rzen. Laut einem Bild-Bericht vom Donnerstag sind die F&ouml;rders&auml;tze jetzt deutlich geringer. Das kann bis &uuml;ber 10.000 Euro pro Haushalt ausmachen.<br>\nWirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) hatte dabei im Vorfeld immer wieder hohe Zusch&uuml;sse &ndash; aus der ohnehin klammen Staatskasse &ndash; versprochen. Es gebe &ldquo;starken F&ouml;rderbedarf&rdquo;, so Habeck. Das Ziel, klimaneutrale W&auml;rme zu erzeugen, d&uuml;rfe &ldquo;nicht zu sozialpolitischen Problemen&rdquo; f&uuml;hren. Daf&uuml;r wollte die Ampel gro&szlig;z&uuml;gig Steuergelder umverteilen. Dennoch werden ab Januar 2024 nur noch 30 Prozent f&uuml;r die W&auml;rmepumpe &uuml;bernommen, maximal 9000 Euro. Dazu kommt ein sogenannter &ldquo;Turbo-Aufschlag&rdquo; von 20 Prozent (maximal 6000 Euro). Den gibt es aber nur, wenn die W&auml;rmepumpe bis 2028 ihren Dienst antritt.<br>\nHaushalte mit weniger als 40.000 Euro Jahreseinkommen k&ouml;nnen noch einmal bis zu 9000 Euro F&ouml;rderung zus&auml;tzlich erhalten. Mehr als insgesamt 21.000 Euro sind allerdings nicht zu bekommen &ndash; dort hat das Wirtschaftsministerium die F&ouml;rderh&ouml;chstgrenze angesetzt. Aus dem Ministerium hie&szlig; es dazu:<br>\n&ldquo;Die neuen F&ouml;rders&auml;tze und H&ouml;chstbetr&auml;ge sollen die bisherigen ersetzen.&rdquo;<br>\nMarkus Staudt, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e. V. V. kommentiert, dass in vielen F&auml;llen die Habeck-Pl&auml;ne &ldquo;zu einer Reduzierung der absoluten F&ouml;rderbetr&auml;ge gegen&uuml;ber der heutigen Regelung&rdquo; f&uuml;hren werden. Er fordert eine deutliche Anhebung. &Auml;hnlich sieht das der stellvertretende CDU-Vorsitzende Andreas Jung mit Blick auf den ohnehin schon angeschlagenen Mittelstand: &ldquo;Die Ampel-Pl&auml;ne w&auml;ren f&uuml;r viele eher weitere K&uuml;rzung als bessere F&ouml;rderung. Bis zu 70 Prozent F&ouml;rderung stehen im Schaufenster, aber auch bei kleinen Einkommen in der Mitte der Gesellschaft wird es oft gar keinen Bonus geben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/175739-mitten-in-sommerpause-habeck-kuerzt\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Sorge vor dem wirtschaftlichen GAU &ndash; und der laute Hilferuf an Scholz<\/strong><br>\nIn einem dramatischen Appell an den Kanzler fordern Niedersachsens rot-gr&uuml;ne Regierung, Unternehmerverb&auml;nde, Gewerkschaften und kommunale Energieversorger eine sofortige Senkung der Strompreise. Sonst drohten bundesweit massive Arbeitsplatzverluste &ndash; und ein Scheitern der Energiewende.<br>\nEs ist nicht so, dass Rot-Gr&uuml;n in Niedersachsen eine besonders rebellische Form der Landesregierung darstellen w&uuml;rde. Eher im Gegenteil. Obwohl das Kabinett in Hannover selten zufrieden war mit den bisherigen Leistungen der Ampel-Koalition in Berlin, &uuml;bten sich Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) und seine Ministerriege in den vergangenen eineinhalb Jahren zumindest nach au&szlig;en in Loyalit&auml;t mit den sozialdemokratischen und gr&uuml;nen Parteifreunden in der Bundesregierung, auch mit dem Kanzler.<br>\nNur beim Thema Strompreis monierte Weil in der Manier eines Wanderpredigers wieder und wieder die aus seiner Sicht fahrl&auml;ssige Unt&auml;tigkeit der Bundesregierung. Vergeblich. Die zumeist leise vorgetragenen, sich auf die Wettbewerbssorgen der energieintensiven Industrien beschr&auml;nkenden Mahnungen aus Hannover fanden weder im Kanzleramt noch im Bundesfinanzministerium hinreichend Geh&ouml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus246444530\/Energiepreise-Die-Sorge-vor-dem-wirtschaftlichen-GAU-und-der-laute-Hilferuf-an-Scholz.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die gr&uuml;ne Ideologiepolitik der Ampelkoalition trifft auf die Realit&auml;t. Wenn nun selbst die nicht &ldquo;besonders rebellische&rdquo; rot-gr&uuml;ne Landesregierung in Niedersachsen &ldquo;eine sofortige Senkung der Strompreise&rdquo; anmahnt, scheint die &ouml;konomische Situation in Deutschland ziemlich dramatisch zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vattenfall stoppt Bau von Meereswindpark<\/strong><br>\nDer schwedische Energieversorger Vattenfall hat sein 1,4-Gigawatt-Windpark-Projekt Norfolk Boreas vor der K&uuml;ste Gro&szlig;britanniens gestoppt. Hauptgrund daf&uuml;r seien Kostensteigerungen von bis zu 40 Prozent, teilte der Konzernvorstand mit. Der Windpark sollte Strom f&uuml;r rund 1,5 Millionen Haushalte liefern.<br>\n&raquo;H&ouml;here Inflation und Kapitalkosten wirken sich auf den gesamten Energiesektor aus&laquo;, sagte Vattenfall-Chefin Anna Borg. Doch die Offshore-Windenergie und ihre Lieferketten seien besonders anf&auml;llig.<br>\nAuch andere Vorhaben auf hoher See sind nach Ansicht der Vorstandschefin gef&auml;hrdet. Borg k&uuml;ndigte an, geplante Projekte in der gesamten Norfolk-Zone pr&uuml;fen zu wollen. In dieser sollen auch die Meereswindparks Vanguard East und West entstehen. Zusammen mit Norfolk Boreas sollen die Parks eine Leistung von 4,2 Gigawatt haben.<br>\nVattenfall hatte den Auftrag f&uuml;r Norfolk Boreas im vergangenen Jahr bei einer Auktion zu einem Festpreis von 37,35 Pfund je Megawattstunde ergattert. Schon damals warnten einige Entwickler, dass diese Preisgarantie aufgrund der steigenden Projektkosten, der Inflation und der Zinss&auml;tze dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, dass die Projekte unwirtschaftlich werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vattenfall-stoppt-bau-von-meereswindpark-a-af692f86-29c2-4aed-8d4c-5e4c72cb9f57\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Produktion von Windr&auml;dern ist energieintensiv und durch die Preissteigerungen nun auch teuer. Das h&auml;tte insbesondere der amtierende Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz wissen k&ouml;nnen &ndash; oder sogar m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Solarenergie bringt Stromnetz ans Limit<\/strong><br>\nViele Stromleitungen in Deutschland sind f&uuml;r die riesigen Mengen an Solarstrom nicht ausgelegt &ndash; mittelgro&szlig;e Anlagen k&ouml;nnen teils nicht ans Netz gehen. Das Problem versch&auml;rft sich.<br>\nDie Stromnetze in Deutschland stehen mehr und mehr vor einer Belastungsprobe: Einerseits wird immer mehr Strom verbraucht, etwa durch W&auml;rmepumpen oder Ladesstationen f&uuml;r Elektroautos. Gleichzeitig wird durch private Photovoltaikanlagen auch immer mehr Strom massenweise dezentral produziert. Folge: Die Verteilnetze, beispielsweise die Stromleitungen, die auf den letzten Metern die Haushalte versorgen, sind f&uuml;r die immer gr&ouml;&szlig;eren Strommengen h&auml;ufig einfach zu d&uuml;nn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/stromnetze-belastung-photovoltaik-limit-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zu einer Ministerin, die auf ihren Etat verzichtet: Arme Armeen<\/strong><br>\nEs sind die armen L&auml;nder, die die reichen L&auml;nder entwickelt haben &ndash; mit all den Rohstoffen, die man ihnen geraubt hat. Das ist die Grundlage der Ungleichheit in der Welt und das ist die Grundlage f&uuml;r den Hunger in der Welt. Am 12. Juli ver&ouml;ffentlichten die Vereinten Nationen ihren Bericht: 735 Millionen Menschen litten vergangenes Jahr Hunger, 122 Millionen mehr als noch 2019. Dabei sollten 2030 ex&shy;treme Armut und der Hunger komplett bek&auml;mpft worden sein. Und doch gibt es Entwicklungshilfeministerien, deren Aufgabe ist, im Industriel&auml;nderdurchschnitt genau einen Dollar zur&uuml;ckzugeben, wo ihre Regierungen durch Pl&uuml;nderung und Erpressung gleichzeitig vierzehn rauben. SPD-Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze hatte bis 2021 im Kabinett Merkel das Umweltministerium unter sich, das sie an eine Vertreterin der Partei abgeben musste, die im Wahlkampf fand, dass diese Legislatur die letzte sein w&uuml;rde, die den Klimawandel noch aufhalten k&ouml;nne, und deshalb jetzt auf Frackinggas, Kohlestrom und Waffenbau setzt. Scholz h&auml;tte die Parteifreundin im Amt lassen k&ouml;nnen, denn auch sie wei&szlig; diejenigen zu bedauern, die Opfer ihrer Politik sind: &bdquo;Es ist unertr&auml;glich, dass sich so viele Menschen auf der Welt ihre Lebensmittel nicht mehr leisten k&ouml;nnen.&ldquo; Man f&uuml;hlt f&ouml;rmlich ihre innere Zerrissenheit. Im Interview im &bdquo;ZDF&ldquo;-Morgenmagazin wurde sie am 13. Juli gefragt, warum der 2022 noch 13,8 Milliarden Euro betragende Entwicklungshilfeetat abermals von 12,2 (2023) auf 11,5 Milliarden (2024) gek&uuml;rzt werde. Dieser war laut Koalitionsvertrag der SPD\/Gr&uuml;ne\/FDP-Regierung eigentlich an Ver&auml;nderungen des Verteidigungshaushalts zu koppeln. &bdquo;Ja, das Ziel bleibt&ldquo;, aber da gibt es ja den Krieg. Nicht die vielen, fast immer von der westlichen Wertegemeinschaft entfachten, finanzierten und logistisch m&ouml;glich gemachten Kriege auf dem von Hunger am meisten betroffenen Kontinent Afrika sind gemeint, sondern der des Universalbegr&uuml;nders in Moskau. Wegen &bdquo;Russlands Krieg&ldquo; (und nicht etwa wegen Verhandlungsverweigerung und permanenter Waffenlieferungen des Westens) gibt es mehr Hunger. Und so wird es am Ende offenbar noch unertr&auml;glicher als die Armut, dass sich so viele Armeen auf der Welt ihre Ausr&uuml;stung nicht mehr leisten k&ouml;nnen. &bdquo;Die Bundeswehr muss jetzt leider ein bisschen aufholen.&ldquo; Pistorius ist nicht allein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/arme-armeen-4782025\/\">G&uuml;nter Pohl in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Einem dritten Weltkrieg einen Schritt n&auml;her<\/strong><br>\nAm 11. und 12. Juli 2023 haben sich die Staats- und\/oder Regierungschefs der 31 NATO-Mitgliedstaaten in der litauischen Hauptstadt Vilnius, nur wenige Kilometer von der weissrussischen Grenze entfernt, zu einem formellen Treffen versammelt und bereits am ersten Tag noch vor 18 Uhr ein formelles &laquo;Summit Communiqu&eacute;&raquo; ver&ouml;ffentlicht. Das Papier umfasst auf 25 Seiten 90 Punkte. Es war offensichtlich schon im Voraus en D&eacute;tail von der NATO-Leitung ausformuliert und in die vier Sprachen Englisch, Franz&ouml;sisch, Russisch und &ndash; sic! &ndash; Ukrainisch &uuml;bersetzt worden, denn selbst wenn an diesem ersten Tag acht Stunden lang &bdquo;diskutiert&ldquo; worden w&auml;re, h&auml;tte jede Delegation pro Punkt nur gerade 10 Sekunden lang mitreden k&ouml;nnen. Das Papier muss also als jetzt abgesegnetes offizielles politisches Programm der NATO-F&uuml;hrung verstanden werden. &ndash; Globalbridge.ch hat die englische Version des Communiqu&eacute;s &uuml;bersetzt, Christian M&uuml;ller hat zu einzelnen Punkten dieses Programms eine pers&ouml;nliche Anmerkung hingesetzt. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/einem-dritten-weltkrieg-einen-schritt-naeher\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Hungermacherin &ndash; G&ouml;ring-Eckardt sind die &Auml;rmsten egal, Hauptsache die Sanktionen bleiben<\/strong><br>\nRussland hat das Getreideabkommen nicht verl&auml;ngert. Die Aufregung in Deutschland ist gro&szlig; und die Schuldfrage ist f&uuml;r die deutsche Politik ganz einfach gekl&auml;rt: Russland sei nicht interessiert an einem guten Miteinander, meint der Kanzler.<br>\nDie Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages, Katrin G&ouml;ring-Eckardt (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen), verbreitet die Desinformation, Putin sei ein Diktator, der die Welt hungern lassen wolle. Sie verkn&uuml;pft diese L&uuml;ge mit der Forderung, die EU d&uuml;rfe die Sanktionen auf keinen Fall lockern.<br>\nSp&auml;testens an dieser Stelle wird dann auch die ganze Verlogenheit deutscher Politik deutlich. Denn w&auml;hrend Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber das aus gutem Grund nicht erneut verl&auml;ngerte Getreideabkommen vergossen werden, interessieren G&ouml;ring-Eckardt die Auswirkungen der Sanktionen auf die Weltwirtschaft und die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens nicht.<br>\nSie suhlt sich in einer verachtenswerten, verlogenen Weise in der eigenen moralischen Hybris. G&ouml;ring-Eckardt verweigert, die bitteren, grausamen Auswirkungen des eigenen politischen Handelns auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Der Hunger der Welt wird nicht in Russland, er wird unter anderem im Deutschen Bundestag gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175763-hungermacherin\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist besch&auml;mend und peinlich zu beobachten, wie weit inzwischen insbesondere das F&uuml;hrungspersonal der hiesigen Regierungsparteien von einem friedlichen Umgang mit Russland entfernt ist und dabei eine Doppelmoral und Heuchelei offenbaren, die wohl kaum in einem anderen Land zu finden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abkehr vom Westen<\/strong><br>\nUnter der Milit&auml;rregierung geht Mali eigene Wege. Welche Rolle spielen traditionelle Demokratieverst&auml;ndnisse, europ&auml;ische Kolonialpolitik und russischer Einfluss? Ein Gespr&auml;ch mit Bettina R&uuml;hl. [&hellip;]<br>\nChina ist ja schon l&auml;nger wirtschaftlich und politisch pr&auml;sent, und &uuml;brigens nicht alleine. Auch die T&uuml;rkei und Russland sind vor Ort, mit prim&auml;r wirtschaftlichen Motiven. In der Region sind alle Flugh&auml;fen von der T&uuml;rkei und nicht mehr von Frankreich und auch nicht von China gebaut. Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch sehen Regierungen vor Ort, dass sie nun Alternativen zum Westen haben. Das wird sicherlich Folgen haben. Die Forderung aus dem Umkreis der BRICS-Staaten nach einer alternativen Weltw&auml;hrung anstelle des US-Dollars wurde sicher durch die Sanktionen des Westens befeuert. Jetzt, wo Russland aus dem Swift-System geflogen ist, werden sich einige L&auml;nder entscheiden m&uuml;ssen, in welches Finanztransfersystem sie m&ouml;chten. Auch, weil sie nun tats&auml;chlich glauben, eine Alternative zum Westen zu haben.<br>\nDabei muss man allerdings das &bdquo;Wir sind anders als die anderen Ausbeuter&ldquo;-Narrativ der T&uuml;rkei und Russlands genau betrachten. In der Zentralafrikanischen Republik ist der Wagner-Einfluss am st&auml;rksten und das Milit&auml;runternehmen hat dort Konzessionen f&uuml;r alles, was wertvoll ist: Diamanten, Holz, Gold. Sie machen es nicht anders als es zuvor westliche Nationen gemacht haben &ndash; vielleicht noch skrupelloser und brutaler.<br>\nDie Menschen in Mali haben Recht, wenn sie sagen, dass Frankreich nur seine eigenen Interessen vertritt. Aber alle anderen verfolgen auch nur ihre eigenen Interessen. Da wird es noch ein b&ouml;ses Erwachen geben. Aber erst einmal ist da ein starkes Gef&uuml;hl, dass es eine Alternative zu den Franzosen zu geben scheint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/abkehr-vom-westen-19152\">medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um Einfluss und Rohstoffe<\/strong><br>\nKeine Einigung bei Mercosur-Abkommen. 45 Milliarden Euro f&uuml;r Zur&uuml;ckdr&auml;ngung Chinas.<br>\nDass es zu keinem Durchbruch bei der Ratifizierung des Mercosur-Abkommens kommen w&uuml;rde, war bereits zuvor absehbar gewesen. Zu vehement hatten vor allem Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva und sein argentinischer Amtskollege Alberto Fern&aacute;ndez bei einem Treffen Anfang Juli klargemacht, dass sie den Vertrag in seiner jetzigen Form nicht akzeptieren w&uuml;rden. Seit 2019 steht lediglich die Ratifizierung des Abkommens aus. Frankreich und &Ouml;sterreich lehnten dies jedoch auf EU-Seite ab. Paris beispielsweise st&ouml;rt sich vor allem an m&ouml;glichen Nachteilen f&uuml;r den europ&auml;ischen Landwirtschaftssektor. Eine Zusatzerkl&auml;rung sollte daher Abhilfe schaffen. Diese wird wiederum auch aufgrund &raquo;strikterer Umweltstandards&laquo; von Argentinien und Brasilien abgelehnt. Beim Gipfel in Br&uuml;ssel machte Lula klar, sein Land wolle &raquo;eine gerechte Handelsbeziehung&laquo;. Zudem erkl&auml;rte Brasiliens Pr&auml;sident: &raquo;Der Schutz der Umwelt kann keine Ausrede f&uuml;r Protektionismus sein&laquo; &ndash; ein deutlicher Seitenhieb auf die Positionen Frankreichs und &Ouml;sterreichs. In Br&uuml;ssel unterbreitete die EU laut ihrem Au&szlig;enbeauftragten Josep Borrell einen Vorschlag zu Umweltfragen, die Mercosur-Staaten antworteten mit einem Gegenvorschlag. Beide sollen nun die Grundlage f&uuml;r weitere Diskussionen &uuml;ber das Abkommen bilden. Vor allem EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zeigte sich auf der Pressekonferenz am Dienstag abend optimistisch und erkl&auml;rte, sie hoffe auf eine Ratifizierung bis Ende des Jahres. Der Argentinier Fern&aacute;ndez bremste die Hoffnung mit der Bemerkung, eine Einigung setze voraus, dass alle Beteiligten gew&ouml;nnen und zufrieden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455216.geopolitik-streit-um-einfluss-und-rohstoffe.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Keine Alternative<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck dringt bei seinem Besuch in Indien auf den raschen Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU. &bdquo;Wir haben jetzt die Chance, innerhalb des n&auml;chsten Halbjahres voranzukommen&ldquo;, erkl&auml;rte Habeck gestern in New Delhi. &Uuml;ber das Abkommen wird schon seit 2007 verhandelt; die Gespr&auml;che wurden 2013 auf Eis gelegt und erst im vergangenen Jahr neu gestartet. Bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik hei&szlig;t es, zwar st&uuml;nden beide Seiten unter Druck, das Abkommen unter Dach und Fach zu bekommen; man k&ouml;nne aber mit Blick auf die stark divergierenden Interessen beider Seiten &bdquo;mit gutem Grund skeptisch sein&ldquo;, ob dies gelinge. Auch bez&uuml;glich der Berliner Pl&auml;ne, das deutsche Chinagesch&auml;ft so weit wie m&ouml;glich nach Indien zu lenken, werden skeptische &Auml;u&szlig;erungen laut; mit Blick unter anderem auf Indiens &uuml;berbordende B&uuml;rokratie und auf ernste M&auml;ngel in der Infrastruktur warnt etwa der Princeton-&Ouml;konom Ashoka Mody: &bdquo;Die Behauptung, dass Indien boomt, ist v&ouml;llig falsch.&ldquo; Chancen ergeben sich aktuell in der Solarbranche. Berlin will zudem die R&uuml;stungsexporte ankurbeln &ndash; auch, um die indisch-russische R&uuml;stungskooperation zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9304\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Programmierung und Verwaltung des KulturPass kostet 6,9 Mio. Euro<\/strong><br>\nDie Beauftragte der Bundesregierung f&uuml;r Kultur und Medien hat auf meine Informationsfreiheitsanfrage zu den Kosten des KulturPass f&uuml;r 18-J&auml;hrige geantwortet, die ich nach einer erfolglosen Presseanfrage gestellt hatte. F&uuml;r die Programmierung der App bekommt SAP 5,6 Mio. Euro. Die Stiftung Digitale Chancen bekommt f&uuml;r die Umsetzung des Programms ca. 1,3 Mio. Euro. Es w&auml;re f&uuml;r Anbieter, Jugendliche und Staat viel einfacher und billiger gegangen.<br>\nWie berichtet scheint der Hauptzweck des Kulturguthabens von 200 Euro f&uuml;r Menschen des Jahrgangs 2005 zu sein, diese zur Nutzung der fast brachliegenden Online-Ausweisfunktion zu n&ouml;tigen. Es handelt sich um kein Kulturprojekt, sondern um ein Digitalisierungsprojekt, weshalb auch der Finanzminister von der digitalisierungsw&uuml;tigen FDP dabei ist.<br>\nDeshalb musste das Programm, das nicht-digitale Kulturangebote f&ouml;rdern soll, rein digital aufgesetzt werden, wof&uuml;r man stolze knapp sieben Millionen Euro an SAP und die Stiftung Digitale Chancen zahlt, wie mir als Antwort auf meine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz vom B&uuml;ro der Bundeskulturbeauftragten Claudia Roth mitgeteilt wurde. Hinzu kommen unz&auml;hlige Stunden Zeitaufwand f&uuml;r die Beg&uuml;nstigten und erst recht f&uuml;r die Anbieter der Kulturleistungen.<br>\nDie Bundesregierung berichtet auf der Netzseite zum KulturPass von der nicht gerade stolzen Zahl von 7.000 Anbietern bundesweit, die Angebote eingestellt haben, und zwar eindrucksvolle 1,8 Mio. Produkte (Stand 7.7.). Die hohe Zahl kommt daher, dass die Buchh&auml;ndler, die einen gro&szlig;en Anteil der Anbieter ausmachen d&uuml;rften, einfach Kataloge der verf&uuml;gbaren B&uuml;cher hochladen k&ouml;nnen. Zu einem sehr betr&auml;chtlichen Teil d&uuml;rfte das Programm nicht den in der Begr&uuml;ndung genannten Kulturschaffenden zugutekommen, die besonders unter Corona zu leiden hatten, sondern der Verlagsbranche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/kulturpass-kosten\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Raten Sie mal, wie viel billiger Fliegen statt Bahnfahren in Europa ist?<\/strong><br>\nAngesichts der Klimakrise und ihrer Folgen sollten emissionsarme Transportmittel eigentlich Priorit&auml;t genie&szlig;en. Wer die Umwelt weniger belastet, sollte daf&uuml;r belohnt werden &ndash; &uuml;ber geringere Kosten, bessere Preise und ein gutes Angebot.<br>\nEin Flug ist bis zu 80 Mal klimasch&auml;dlicher als eine Bahnfahrt. Wer den Zug nimmt, sollte das also im Portemonnaie sp&uuml;ren. Doch eine am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Greenpeace-Studie zeigt, dass die Preise dem keineswegs folgen. Das Gegenteil ist tats&auml;chlich der Fall.<br>\nIm Durchschnitt sind die Preise f&uuml;r eine Bahnfahrt in Europa laut Studie doppelt so hoch, wie wenn man die gleiche Strecke mit dem Flugzeug zur&uuml;cklegt. Die Autoren haben dabei 112 Strecken an neun verschiedenen Tagen untersucht und miteinander verglichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Raten-Sie-mal-wie-viel-billiger-Fliegen-statt-Bahnfahren-in-Europa-ist-9222563.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Joachim Gauck: Warum die Ostdeutschen zu doof f&uuml;r Demokratie sind<\/strong><br>\nDer Altpr&auml;sident zu Gast bei Markus Lanz. Thema: Rechtspopulismus und Ostdeutsche. Statt Erkenntnis gab es aufgew&auml;rmte Klischees. Warum das ein Problem ist.<br>\nW&auml;ren jetzt Wahlen, w&uuml;rde wohl knapp ein F&uuml;nftel der W&auml;hler f&uuml;r die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) stimmen. Das zeigt der w&ouml;chentliche Meinungstrend, der vom Institut INSA erhoben wird. Mitte Juni sind die Zustimmungswerte auf dieses Niveau gestiegen und halten sich seitdem.<br>\nIn den Medien wird heftig &uuml;ber die Ursachen dieser Entwicklung diskutiert &ndash; und man k&ouml;nnte meinen, ein Tiefpunkt der Debatte folgt dem n&auml;chsten. Am Dienstag war der ehemalige Bundespr&auml;sident Joachim Gauck zu Gast bei Markus Lanz und durfte seine Sicht der Dinge darlegen.<br>\nDoch wer eine politische Analyse erwartet hatte, wurde entt&auml;uscht. Denn f&uuml;r Gauck ist der wachsende Zuspruch f&uuml;r Rechtspopulisten kein politisches, sondern ein psychologisches Problem.<br>\nIn jedem Land gebe es eine bestimmte Gruppe von Menschen, die psychologisch so gepr&auml;gt sei, dass sie eher nach F&uuml;hrung als nach Mitbestimmung suche. Diese Menschen bevorzugten ein autorit&auml;res Lebensprinzip und s&auml;hen Freiheit als problematisch an.<br>\nMarkus Lanz glaubte, diese Aussage durch eine k&uuml;rzlich vorgestellte Studie des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universit&auml;t Leipzig best&auml;tigt zu sehen. Auf die Kritik an der Studie ging er jedoch ebenso wenig ein wie auf das Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen rechtsextremen Einstellungen und der sozio&ouml;konomischen Lage der Menschen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Joachim-Gauck-Warum-die-Ostdeutschen-zu-doof-fuer-Demokratie-sind-9222428.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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