{"id":101421,"date":"2023-07-23T09:00:20","date_gmt":"2023-07-23T07:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421"},"modified":"2023-07-21T12:22:17","modified_gmt":"2023-07-21T10:22:17","slug":"hinweise-der-woche-317","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h01\">Demokratischer Trumpismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h02\">Meister der Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h03\">Baerbock: Putin vor Gericht (aber nicht die westlichen Massenm&ouml;rder)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h04\">Der Tod der Idee (EU)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h05\">Der unges&uuml;hnte Chemiekrieg gegen Serbien: Wer verurteilt endlich die Nato?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h06\">Keine Strategie: Die Welt sch&uuml;ttelt den Kopf &uuml;ber Olaf Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h07\">Dritter R&uuml;ckgang in Folge: Auftragspolster der deutschen Industrie schrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h08\">Teures Heizungsgesetz: Bundesregierung gibt noch vor Verabschiedung Millionen f&uuml;r &ldquo;Berater&rdquo; aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h09\">SOLCHE Leute wie du &hellip;: Wie ich als Armutsbetroffene angefeindet werde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101421#h10\">Die CDU gibt der AfD, was sie will<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demokratischer Trumpismus<\/strong><br>\nMit dem Amtsantritt des demokratischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Joe Biden im Jahr 2021 wurde dieses autorit&auml;re Politik-Verst&auml;ndnis zum Regierungsprogramm. Jetzt kam es zu einem B&uuml;ndnis von Regierung und Plattformbetreibern, um gegen kritische Stimmen vorzugehen. Sie setzten das um, was man Bidens Vorg&auml;nger immer vorwarf: Die gezielte Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit, um die eigene Agenda durchzusetzen. Der Trumpismus kam ironischerweise erst mit Biden zur Vollendung.<br>\nTwitter hatte zwar nie ein funktionierendes Gesch&auml;ftsmodell, aber wurde f&uuml;r den demokratischen Trumpismus zur wichtigsten Waffe. Die Plattform hatte seit ihrer Gr&uuml;ndung eine herausragende Bedeutung f&uuml;r den politischen Diskurs bekommen. Als einer der ersten hatte das Donald Trump begriffen, der das soziale Netzwerk f&uuml;r die direkte Ansprache der W&auml;hler nutzte, ohne noch auf die klassischen Medien angewiesen zu sein.<br>\nSo wurde die &Uuml;bernahme von Twitter durch Elon Musk im Jahr 2022 zum politischen Schlachtfeld, das den Milliard&auml;r viel Geld kostete, anstatt etwas einzubringen. Die anschlie&szlig;ende Ver&ouml;ffentlichung der &bdquo;Twitter Files&ldquo; wurde zu einer Dokumentation &uuml;ber die Praxis des demokratischen Trumpismus. Dazu geh&ouml;rte der Umgang mit den drei Initiatoren der Barrington Declaration, wo die heute weitgehend unumstrittene Aussage von Kulldorff, Impfungen seien nicht f&uuml;r jede Altersgruppe notwendig, als irref&uuml;hrend klassifiziert wurden.<br>\nSolche Hinweise hat in dieser Zeit wahrscheinlich jeder Leser erlebt. Sie schufen ein politisches Klima der Einsch&uuml;chterung, wo selbst bis dahin harmlose Fachbegriffe wie &bdquo;Herdenimmunit&auml;t&ldquo; und &bdquo;Durchseuchung&ldquo; in das R&auml;derwerk ideologischer Glaubenskrieger gerieten.<br>\nMit dem Trumpismus in ihren beiden Spielarten zerlegte sich die Gesellschaft in feindliche Lager. Selbst eine unpolitische Infektionskrankheit mutierte zur politischen Virologie, wo es nur noch um die Markierung und den Ausschluss des politischen Gegners ging. Der demokratische Trumpismus hatte nach dem Ausbruch der Pandemie deren politisches und agitatorisches Potential erkannt, um die f&uuml;r ihn unbegreiflichen Niederlagen gegen den Rechtspopulismus auszub&uuml;geln.<br>\nMit wissenschaftlichen Erkenntnissen &uuml;ber die Pandemie hatte das nichts zu tun, ansonsten h&auml;tte man wohl eher den vermeintlichen Epidemiologen Karl Lauterbach statt eines tats&auml;chlichen Epidemiologen wie Kulldorff das Etikett &bdquo;irref&uuml;hrend&ldquo; anheften m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dersandwirt.de\/demokratischer-trumpismus\/\">Frank L&uuml;bberding auf Der Sandwirt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Pandemie-Bek&auml;mpfung darf nicht ideologisch sein&ldquo;: Virologe St&ouml;hr kritisiert Corona-Expertenrat<\/strong><br>\nVirologe Klaus St&ouml;hr (64) kritisierte bereits w&auml;hrend der Pandemie die Krisenkommunikation der Bundesregierung. Die jetzt ver&ouml;ffentlichten Protokolle des Corona-Expertenrats hat er sich angesehen &ndash; und findet deutliche Worte.<br>\nHerr St&ouml;hr, die Bundesregierung wollte die Sitzungen des Corona-Expertenrats, der seit Ende 2021 tagte, eigentlich geheim halten. Jetzt mussten die Protokolle nach einem Gerichtsurteil doch ver&ouml;ffentlicht werden. Wie brisant ist das, was Sie da gelesen haben?<br>\nBrisant und auch praktisch hilfreicher w&auml;ren die Protokolle, wenn man sie damals direkt bekommen h&auml;tte. Jetzt, im Vergleich zu dem, was aktuell wichtig ist &ndash; Ukraine, Klimawandel, Heizgesetze &ndash; haben sie an Sprengkraft verloren. Sie werfen jedoch ein beunruhigendes Licht auf die Art und Weise, wie politische Beratung von der Bundesregierung organisiert wurde oder wird.<br>\nInwiefern?<br>\nDas schwerwiegendste Problem, das ich aus den Protokollen herauslesen kann, ist, dass offensichtlich die Aufgabenstellung an die einzelnen Mitglieder und auch die gesamte Kommission unklar war. Da gab es Personen, die zum Beispiel die Situation auf den Intensivstationen analysiert haben &ndash; und dieselben Spezialisten f&uuml;r Intensivmedizin haben am Ende Vorschl&auml;ge gemacht, welche Einschr&auml;nkungen in der Gesellschaft notwendig seien; was man schlie&szlig;en oder &ouml;ffnen sollte, wie man die Kommunikation verbessern muss etc.<br>\nSie kritisieren, dass sich Mitglieder des Expertenrats Urteile au&szlig;erhalb ihres Fachgebiets erlaubt haben?<br>\nGenau. Zu beurteilen, ob beispielsweise eine Ausgangssperre der Politik empfohlen wird oder gar Grenzen geschlossen werden, das ist Aufgabe anderer Fachkollegen mit praktischer Erfahrung in der Seuchenbek&auml;mpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/fulda\/pandemie-virologe-klaus-stoehr-kritisiert-arbeit-des-corona-expertenrats-interview-92402188.html\">Fuldaer Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Meister der Doppelmoral<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Russland wegen der Aussetzung des Getreidedeals mit der Ukraine. Dass Moskau sich seit Wochenbeginn nicht mehr an das Abkommen halte, das ukrainische Getreideexporte &uuml;ber das Schwarze Meer erm&ouml;glicht hat, zeige, dass Pr&auml;sident Wladimir Putin &bdquo;erneut Hunger als Waffe gegen die ganze Welt&ldquo; einsetze, erkl&auml;rte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am Montag. Zwar gef&auml;hrden ausbleibende Getreidelieferungen aus der Ukraine &ndash; wie schon die kriegsbedingten Einbr&uuml;che bei der ukrainischen Ernte &ndash; die ohnehin prek&auml;re Versorgung insbesondere &auml;rmerer L&auml;nder mit Nahrungsmitteln zus&auml;tzlich. Das gilt allerdings auch f&uuml;r die Sanktionen des Westens, die Getreide- und D&uuml;ngemittelexporte aus Russland behindern &ndash; zu Lasten des Globalen S&uuml;dens. Die EU ist zwar ohne weiteres f&auml;hig, russische Ausfuhren zu erm&ouml;glichen, die sie selbst ben&ouml;tigt &ndash; etwa Kernbrennstoffe und Nickel &ndash;, unterl&auml;sst dies aber bei denjenigen russischen Exporten, die &auml;rmere Staaten dringend brauchen. Im vergangenen Jahr kauften die EU-Staaten, im Sanktionsrausch auf russisches Pipelinegas verzichtend, L&auml;ndern wie Pakistan Fl&uuml;ssiggas weg und trieben sie damit in bittere Krisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9301\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg &uuml;berschattet Lateinamerika-Gipfel<\/strong><br>\nDer Lateinamerika-Gipfel in Br&uuml;ssel wird vom Ukraine-Krieg &uuml;berschattet. Brasilien, Nicaragua und Kuba widersetzen sich den EU-W&uuml;nschen nach einer Verurteilung Russlands.<br>\nSchon im Vorfeld des zweit&auml;gigen Treffens hatten die G&auml;ste aus Lateinamerika und der Karibik sich geweigert, eine von der EU vorbereitete Erkl&auml;rung zum Ukraine-Krieg abzusegnen.<br>\nZu Beginn des Gipfels erkl&auml;rte dann Brasilien, dass der Krieg zwar ein wichtiges Thema sei, man sich aber auf die bilateralen Beziehungen konzentrieren wolle &ndash; etwa das Mercosur-Freihandelsabkommen.<br>\nDer Mercosur-Deal wird aber erst f&uuml;r das Jahresende erwartet. Und so r&uuml;ckte dann doch wieder der Krieg in den Fokus &ndash; mit dem Angriff der Ukraine auf die Krim-Br&uuml;cke und dem russischen Stopp des Getreidedeals.<br>\nDie EUrop&auml;er wollen die j&uuml;ngste Eskalation nutzen, um ihren G&auml;sten doch noch eine Verurteilung Russlands abzuringen. Dem widersetzen sich jedoch vor allem Nicaragua und Kuba.<br>\nErgebnis: Am Montag gab es keine Einigung auf eine gemeinsame Erkl&auml;rung, daf&uuml;r aber viel b&ouml;ses Blut. Einige Diplomaten beschuldigten Nicaragua und Kuba, von Moskau &bdquo;ferngesteuert&ldquo; zu sein.<br>\nUmgekehrt hei&szlig;t es bei den G&auml;sten, die EUrop&auml;er wollten der ganzen Welt ihre Sicht auf die Ukraine und Russland aufdr&auml;ngen &ndash; und ihre eigene koloniale Vergangenheit vergessen machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-krieg-ueberschattet-lateinamerika-gipfel\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Westen l&auml;sst hungern<\/strong><br>\nNahrungs- und D&uuml;ngemittelexporte aus Russland um jeden Preis blockiert &ndash; bis zu Sprengung von Pipeline. [&hellip;]<br>\nEin Hauptgrund f&uuml;r die Aufk&uuml;ndigung des Getreideabkommens ist Kiews Blockade einer Ammoniakpipeline, die seit Sowjetzeiten aus dem russischen Toljatti zum Schwarzmeerhafen von Odessa f&uuml;hrt. Die Kapazit&auml;t dieser Leitung liegt bei 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Durch sie floss seit Jahrzehnten ein wesentlicher Teil der russischen Produktion des Grundstoffs f&uuml;r Stickstoffd&uuml;nger. Bei den Verhandlungen &uuml;ber das Getreideabkommen pl&auml;dierten UN und T&uuml;rkei f&uuml;r die Wiederinbetriebnahme, Kiew legte ein Veto ein. Anfang Juni wurde die Leitung bei Charkiw gesprengt, das Verteidigungsministerium in Moskau machte eine &raquo;ukrainische Sabotage- und Aufkl&auml;rungsgruppe&laquo; f&uuml;r den &raquo;Terrorakt&laquo; verantwortlich. (&hellip;)<br>\nAll dies hat zu einem Anstieg der D&uuml;ngemittelpreise auf dem Weltmarkt gef&uuml;hrt. Russland hat so trotz gesunkener Produktion seine Erl&ouml;se steigern k&ouml;nnen und neue Vertriebswege erschlossen, etwa nach Indien, Vietnam und in einige L&auml;nder Afrikas. Auf mittlere Sicht hat der Boykott von D&uuml;ngemitteln aus Russland einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die Ern&auml;hrungssituation als der direkte Getreidehandel. Im November riefen Welthandelsorganisation WTF und Weltern&auml;hrungsorganisation FAO dazu auf, die Versorgung mit D&uuml;ngemitteln sicherzustellen und Ma&szlig;nahmen zur Stabilisierung der Preise zu ergreifen. Die Bauernproteste in Rum&auml;nien, Polen und Bulgarien gegen den Import billigen ukrainischen Getreides hatten auch mit den gestiegenen Erzeugerpreisen zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455173.getreideabkommen-westen-l%C3%A4sst-hungern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Baerbock: Putin vor Gericht (aber nicht die westlichen Massenm&ouml;rder)<\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin wird f&uuml;r ihre Rede vor dem UN-Sicherheitsrat gew&uuml;rdigt. Angriffskriege sollen nicht mehr straffrei bleiben, fordert sie. Ernsthaft? [&hellip;]Es stimmt, es ist absolut frustrierend und unertr&auml;glich, dass staatliche Aggressoren sich f&uuml;r ihre Taten meist nicht zu Lebzeiten verantworten m&uuml;ssen. Auch ist es richtig, dass Putin und die russische F&uuml;hrung einen Angriffskrieg gegen die Ukraine f&uuml;hren und schwere Verbrechen begehen.<br>\nAber die Klage der deutschen Au&szlig;enministerin vor der UN ist scheinheilig und verlogen. Denn Recht setzt Universalit&auml;t voraus, ohne die es nicht existieren kann. Gleiches muss gleich behandelt werden. Aber genau das soll eben nicht gelten.<br>\nDenn die implizite Annahme der Rede ist, dass die USA und ihre Verb&uuml;ndeten davon ausgenommen sind. Es geht ausschlie&szlig;lich um die russische Invasion in die Ukraine.<br>\n&Uuml;ber die implizite Ausnahme schweigt aber nicht nur die Au&szlig;enministerin, sondern mit ihr die Medien hierzulande, die in der Berichterstattung den Makel der Rede, ganz der offiziellen Doktrin folgend, nicht erw&auml;hnen. Nur am Rande, in Zeitungen wie der Jungen Welt, findet man einen Hinweis auf das Verschwiegene.<br>\nSo titelt die Tageschau.de wie viele andere: &ldquo;Baerbock will Putin f&uuml;r &sbquo;Urverbrechen&lsquo; bestrafen&rdquo;. Was weggelassen wird, ist der stillschweigende Zusatz: Aber die westlichen Massenm&ouml;rder lassen wir weiter f&uuml;r ihre &ldquo;Urverbrechen&rdquo; laufen.<br>\nDabei gibt es keinen Mangel an ungestraften Aggressionsakten, Terroroffensiven und Kriegsverbrechen, ausgef&uuml;hrt von den Vereinigten Staaten von Amerika, mit Unterst&uuml;tzung ihrer Partner im Westen. Und sie gehen weit &uuml;ber das hinaus, was Putin Schlimmes mit der Ukraine anstellt.<br>\nAfghanistan liegt nach zwei Jahrzehnten Milit&auml;rbesatzung, vorausgegangen war ein brutaler Luftkrieg Ende 2001, in Tr&uuml;mmern. Vor fast zwei Jahren zog die selbst erkl&auml;rte Anti-Terror-Allianz dann in einer chaotischen Nacht-und-Nebel-Aktion vom Ort des Verbrechens ab, viele afghanische Helfer in Stich lassend, w&auml;hrend im Irak weiter 2.500 US-Soldaten stationiert sind.<br>\nRund eine Million Menschen sind direkte Opfer der westlichen Kriegshandlungen im Zuge der sogenannten Antiterrork&auml;mpfe der USA geworden. Zusammen mit den indirekten Todesf&auml;llen der Kriege sind es nach Sch&auml;tzungen der Brown University 4,5 Millionen Tote.<br>\nDie Schwerverbrecher:innen, die f&uuml;r diese Taten verantwortlich sind, werden weiter nicht f&uuml;r das Unheil, das sie &uuml;ber die Welt gebracht haben, den Weltfrieden, den sie gest&ouml;rt haben, belangt. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Baerbock-Putin-vor-Gericht-aber-nicht-die-westlichen-Massenmoerder-9220120.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Tod der Idee (EU)<\/strong><br>\nGerade hat die EU-Kommission die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton zur Chef&ouml;konomin ihrer Generaldirektion Wettbewerb ernannt. Damit wird die Regulierung der digitalen M&auml;rkte einer mit Interessenskonflikten &uuml;berladenen Lobbyistin der Big-Tech-Konzerne &uuml;bertragen. Morton war nicht nur f&uuml;r das us-amerikanische Justizministerium, sondern auch f&uuml;r mehrere oligopolistische US-Digitalkonzerne t&auml;tig (Apple, Amazon, Microsoft), deren Beratung ihr mehrere Millionen Dollar eingebracht hat. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r das Auswahl- und Einstellungsverfahren der Europ&auml;ischen Kommission gilt f&uuml;r Hohe Beamte die folgende Vorschrift (&bdquo;Senior Officials Policy&ldquo;): &ldquo;Bei der Einstellung sind dem Organ die Dienste von Beamten zu sichern, die auf m&ouml;glichst breiter geographischer Grundlage unter den Staatsangeh&ouml;rigen der Mitgliedstaaten ausgew&auml;hlt werden.&ldquo; Dass es unter den 450 Millionen zur Auswahl stehenden EU-B&uuml;rgern, einige davon mit ausgefuchstem Fachwissen (Candy Crush, Level 1789), keinen Tinder-Match gegeben haben soll, das, mit Verlaub, glauben wir der Kommission einfach nicht. Bei ausnahmslos allen bisherigen Ausschreibungen zum &bdquo;Chief Competition Economist&ldquo;, auch bei der letzten von 2018 (COM\/2018\/10383), war die EU-Staatsb&uuml;rgerschaft als allererste Zulassungsvoraussetzung vermerkt. Im diesj&auml;hrigen (im Februar er&ouml;ffneten) Verfahren (COM\/2023\/10427) ist sie &ndash; bei nahezu wortgleicher &Uuml;bernahme aller anderen Textbausteine &ndash; wie durch Zauberhand verschwunden.<br>\nEs k&ouml;nnte der Verdacht entstehen, so mehrere NGOs um Lobby Control schon im Mai, dass dieses Einstellungsverfahren speziell darauf zugeschnitten wurde, eine ganz bestimmte Bewerberin aus dem Nicht-EU-Raum zu beg&uuml;nstigen. Wir m&ouml;chten h&ouml;flich widersprechen, denn der Sachverhalt geht &uuml;ber den reinen Verdacht nat&uuml;rlich l&auml;ngst hinaus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1680894018610253824\">Martin Sonneborn via Twitter<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/martinsonneborn.de\/der-tod-der-idee-eu\/\">Martin Sonneborn<\/a>\n<p>dazu: <strong>Auch EU gibt letzten Anschein von Souver&auml;nit&auml;t auf<\/strong><br>\nWie um den derzeit vieldiskutierten Vasallenstatus Europas zu unterstreichen, hat die EU-Wettbewerbskommissarin entschieden, eine Amerikanerin mit guten Beziehungen zu Apple und Amazon zur neuen Chefvolkswirtin zu machen. Das passt bestens in die erkl&auml;rte US-Strategie, die Europ&auml;er als Hilfstruppen im Kampf mit China um die IT-Vorherrschaft zu requirieren und das Regulierungsumfeld daf&uuml;r passend zu machen.<br>\nDie Entscheidung der EU-Wettbewerbskommissarin, die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton, die viele Jahre als Beraterin von Apple und Amazon gearbeitet hat, zu ihrer Chef&ouml;konomin zu machen, hat im EU-Parlament und bei franz&ouml;sischen Politikern wie deren Regierung, scharfe Proteste hervorgerufen. Die deutsche Politik blieb bezeichnenderweise still. Auch die Deutschen Medien blieben v&ouml;llig stumm, bis ein Protestbrief aus dem EU-Parlament an die Kommission &ouml;ffentlich wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/scott-morton-als-eu-chefoekonomin\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vestagers gr&ouml;&szlig;te Niederlage<\/strong><br>\nFr&uuml;her galt sie als aufrechte K&auml;mpferin gegen die Dominanz der US-Konzerne. Doch nun hat EU-Wettbewerbskommissarin Vestager eine amerikanische Lobbyistin engagiert. Das wird ihr zum Verh&auml;ngnis.<br>\nDie Amerikanerin Fiona Scott Morton sollte den Posten der Chef&ouml;konomin f&uuml;r Wettbewerb in der EU-Kommission erhalten. Doch nun hat sie ihre Bewerbung zur&uuml;ckgezogen &ndash; der Widerstand war zu gro&szlig;.<br>\nVor allem Frankreich war auf die Barrikaden gegangen. Denn Morton war vor ihrem geplanten Wechsel nach Br&uuml;ssel f&uuml;r diverse US-Konzerne und auch noch f&uuml;r die US-Regierung t&auml;tig.<br>\nVestager nahm die Absage &bdquo;mit Bedauern&ldquo; an, wie sie auf Twitter erkl&auml;rte. F&uuml;r die erfolgsverw&ouml;hnte D&auml;nin ist eine gro&szlig;e, wenn nicht ihre gr&ouml;&szlig;te Niederlage. Doch sie zeigt keinerlei Einsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/vestagers-offenbarungseid\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schwere Schlappe: Macron stoppt Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nIn einem dubiosen Verfahren wollte die EU-Kommission eine amerikanische &Ouml;konomin in eine zentrale Position hieven. Frankreichs Pr&auml;sident Macron ging dazwischen.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen eine deftige Niederlage beigebracht und den Verzicht einer US-Amerikanerin auf einen Leitungsposten in der europ&auml;ischen Wettbewerbsbeh&ouml;rde erzwungen. Die &Ouml;konomin Fiona Scott Morton, eine Yale-Professorin, h&auml;tte als Chef&ouml;konomin in der Wettbewerbsdirektion der EU-Kommission mit dar&uuml;ber wachen sollen, dass Google, Apple oder Facebook ihre Marktmacht nicht missbrauchen. Doch Morton hatte in den USA f&uuml;r einige der gro&szlig;en Technologiekonzerne gearbeitet und sah sich mannigfaltiger Interessenskonflikte gegen&uuml;ber. Unter anderem unterhielt sie, so Politico, enge Beziehungen zu Microsoft und Apple. Morton zog sich am Mittwoch &bdquo;wegen der politischen Kontroverse&ldquo; um ihre Person zur&uuml;ck. &bdquo;Fiona Scott Morton hat mich &uuml;ber ihre Entscheidung informiert, den Posten als Chef&ouml;konomin f&uuml;r Wettbewerb nicht anzutreten&ldquo;, schrieb EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch auf Twitter. Sie akzeptiere die Entscheidung mit Bedauern, so die Kommissarin. Nur zw&ouml;lf Stunden zuvor hatte sich Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit ungew&ouml;hnlich deutlichen Worten eingeschaltet. Er sei &bdquo;skeptisch&ldquo;, ob eine Amerikanerin die richtige Besetzung f&uuml;r den Schl&uuml;sselposten sei, betonte Macron. Zuvor hatte Paris laut der AFP auf allen politischen Ebenen Druck in Br&uuml;ssel gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/schlappe-fuer-ursula-von-der-leyen-macron-stoppt-dubiose-personalie-li.371031%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der unges&uuml;hnte Chemiekrieg gegen Serbien: Wer verurteilt endlich die Nato?<\/strong><br>\nIst mit dem endg&uuml;ltigen Urteil gegen den bosnisch-serbischen Armeechef Ratko Mladi&#263; die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen in Jugoslawien wirklich abgeschlossen?<br>\nAchtundsiebzig Tage lang bombardierte die Nato 1999 ohne Uno-Mandat serbische Krankenh&auml;user, Schulen, Wasserwerke und Chemiebetriebe. Dieser erste Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 f&uuml;hrte zu einer &ouml;kologischen und humanen Katastrophe. Doch Kirchen, Umweltverb&auml;nde und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen schweigen bis heute.<br>\nAm 24. M&auml;rz 1999 begann die Nato ihren Luftkrieg gegen Serbien. Ausgerechnet der gr&uuml;ne Au&szlig;enminister Joschka Fischer heizte mit seinem Kollegen Rudolf Scharping die Kriegsstimmung an. Um &bdquo;ethnische S&auml;uberungen&ldquo;, weitere &bdquo;Vertreibungen&ldquo; und eine &bdquo;humanit&auml;re Katastrophe&ldquo; zu verhindern, sei es dringend n&ouml;tig einzugreifen. Diese Behauptungen sind l&auml;ngst widerlegt, wie Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz, ehemaliger Referent beim Generalinspekteur der Bundeswehr im Verteidigungsministerium schon vielfach best&auml;tigte. In den Lageberichten des Amtes f&uuml;r Nachrichtenwesen der Bundeswehr f&uuml;r die Parlamentsabgeordneten war bis zum letzten Tag vor dem Angriff immer nur von einem blutigen B&uuml;rgerkrieg zwischen UCK-Soldaten und der serbischen Armee die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/der-ungesuehnte-chemiekrieg-gegen-serbien-wer-verurteilt-endlich-die-nato-li.165044\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Keine Strategie: Die Welt sch&uuml;ttelt den Kopf &uuml;ber Olaf Scholz<\/strong><br>\nMit der China-Strategie hat Olaf Scholz alle br&uuml;skiert. Nun r&auml;tseln die F&uuml;hrungen in Peking und Washington: Was will der Mann?<br>\nDie China-Strategie zeigt das ganze Dilemma, in das sich Deutschland gebracht hat: Einerseits versucht die Bundesregierung, China gegen&uuml;ber weiter freundlich zu sein, um den gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner nicht zu verprellen. Zum anderen werden einige Menschrechtsthemen angeschnitten, um den transatlantischen Freunden gerecht zu werden. Beide Anliegen sind gescheitert, Partner und Rivalen sch&uuml;tteln den Kopf &uuml;ber die Orientierungslosigkeit von Bundeskanzler Olaf Scholz.<br>\nChinas Reaktion, nachzulesen in den chinesischen Staatsmedien, zeigt, dass Peking sich nicht f&uuml;r dumm verkaufen lassen will. Einhellig stellen chinesische Analysten und Experten fest, dass die vermeintlich feinsinnige Unterscheidung zwischen &bdquo;de-risking&ldquo; und &bdquo;de-coupling&ldquo; eine Wortklauberei ist. Das offizielle Peking reagierte auf das Papier mit einem diplomatischen Sto&szlig;seufzer: Man hoffe, dass Berlin seine Beziehungen zu China auf der Grundlage einer rationalen Politik gestalten werde.<br>\n(&hellip;)<br>\nDie Lage f&uuml;r Deutschland ist verfahren: Die Bundesregierung erkennt nicht, was deutsche Interessen sind, und kann diese folglich auch nirgends durchsetzen. Es fehlt ihr der realistische Blick auf sich selbst. Und so l&auml;uft dieses Land Gefahr, zwischen den Bl&ouml;cken aufgerieben zu werden. Das Lavieren von heute ist der Totentanz von morgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/olaf-scholz-und-die-china-strategie-die-welt-schuettelt-den-kopf-ueber-den-bundeskanzler-li.369894\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutsche China-Strategie: Zwischen Gr&ouml;&szlig;enwahn und kolonialem Phantomschmerz<\/strong><br>\nDas heutige China ist nicht mehr das Land von 1905, aus dem man sich mit deutschen Kanonenbooten ein St&uuml;ck herausrei&szlig;en konnte. Mehr als hundert Jahre m&uuml;ssten eigentlich reichen, um den Unterschied zu erkennen. Aber alte Vorurteile sitzen oft tief.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175491-deutsche-china-strategie-zwischen-groessenwahn\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dritter R&uuml;ckgang in Folge: Auftragspolster der deutschen Industrie schrumpft<\/strong><br>\nAngef&uuml;hrt von der Autobranche hat die deutsche Industrie ihren Auftragsbestand zum dritten Mal in Folge reduziert. Trotz einer besseren Materialversorgung bleibt die Lage aber heikel.<br>\nDie Auftragspolster der deutschen Industrie ist im Mai den dritten Monat in Folge geschmolzen. Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sank um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. W&auml;hrend die offenen Auftr&auml;ge aus dem Inland gegen den Trend um 0,3 Prozent zulegten, sanken die aus dem Ausland um 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm das Polster um 3,3 Prozent ab.<br>\n&ldquo;Der Speckg&uuml;rtel wird erneut enger&rdquo;, kommentierte der Chefvolkswirt der Hauck Aufh&auml;user Lampe Privatbank, Alexander Kr&uuml;ger. &ldquo;Die Gefahr nimmt zu, dass weitere Produktion heruntergefahren wird.&rdquo; Neben der schwachen Weltwirtschaft und steigenden Zinsen belasteten auch Wettbewerbsnachteile durch hohe Energiekosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/industrie-auftragsbestand-mai-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Noch auf des Messers Schneide? Die Bundesregierung verkennt die konjunkturelle Lage<\/strong><br>\nWer in der zivilisierten Welt ein Auto fahren will, muss nachweisen, dass er Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit seines Fahrzeugs richtig einsch&auml;tzen, die Hilfsmittel zur Stabilisierung beherrschen und einen gewissen &Uuml;berblick &uuml;ber das Verkehrsgeschehen gewinnen kann. Diese Nachweispflicht findet allgemeine Zustimmung in der Bev&ouml;lkerung, weil der Fahrwillige nicht nur sich selbst, sondern auch andere in h&ouml;chste Gefahr bringen kann, wenn er die geforderten F&auml;higkeiten und Kenntnisse nicht hat. Wer eine Volkswirtschaft lenkt, muss nichts dergleichen nachweisen, obgleich die allgemeine Gef&auml;hrdung f&uuml;r Leben und Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung, die von seinen Fehlurteilen und seinem Fehlverhalten ausgeht, enorm ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/07\/11\/noch-auf-des-messers-schneide-die-bundesregierung-verkennt-die-konjunkturelle-lage\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker in Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Teures Heizungsgesetz: Bundesregierung gibt noch vor Verabschiedung Millionen f&uuml;r &ldquo;Berater&rdquo; aus<\/strong><br>\nTrotz langer Vorbereitung konnte der Bundestag ein Lieblingsprojekt der &ldquo;Ampelkoalition&rdquo;, das Heizungsgesetz aus dem Ressort von Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen), nicht mehr vor der Sommerpause verabschieden. Zwar hatte die Bundesregierung seit Herbst 2021 an dem Gesetzesprojekt gearbeitet, sich dabei jedoch nicht allein auf die beamteten Experten in den eigenen Ministerien verlassen. Im Zuge des Vorhabens sind Millionen Euro Steuergeld an sogenannte externe &ldquo;Berater&rdquo; geflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/175315-teures-heizungsgesetz-bundesregierung-gibt-noch\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Heizungsgesetz: 15 Verb&auml;nde warnen Politik vor Auftragseinbruch und Entlassungen<\/strong><br>\nVerbraucher- und Umweltverb&auml;nde haben in einem offenen Brief an die Bundesregierung und den Bundestag vor den Folgen des umstrittenen Heizungsgesetzes gewarnt. &bdquo;Wir sind tief besorgt &uuml;ber die aktuellen Einbr&uuml;che bei der Geb&auml;udesanierungsrate&ldquo;, hei&szlig;t es in dem am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Brief von 15 Branchen-, Verbraucher- und Klimaschutzverb&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/heizungsgesetz-15-verbaende-warnen-politik-vor-auftragseinbruch-und-entlassungen-li.371048\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>SOLCHE Leute wie du &hellip;: Wie ich als Armutsbetroffene angefeindet werde<\/strong><br>\nArmutsbetroffene sollen leise leiden und dankbar sein &uuml;ber jede milde Gabe? Unsere Autorin erkl&auml;rt, warum sie eigene Entscheidungen treffen und f&uuml;r sich selbst sprechen kann. Leider muss sie sich daf&uuml;r manche Beschimpfung anh&ouml;ren<br>\nSeitdem ich Armutsaktivistin bin und dank des Freitag hier eine Stimme als Betroffene habe, werde ich sehr stark mit Klassismus konfrontiert. &bdquo;SOLCHE Leute wie ich sollten nicht f&uuml;r eine Zeitung schreiben&ldquo;, diese Nachrichten erhalte ich leider oft. Was bedeutet das? Dass ich unf&auml;hig, ungebildet oder so wenig wert bin, dass ich keine Stimme haben kann?<br>\nDurch meinen Austausch auf Twitter bekomme ich von vielen Armutsbetroffenen zu h&ouml;ren, wie sehr sie angefeindet werden. Es ist, als w&auml;re der Hauptwunsch derer, die gegen uns die Stimme erheben, dass wir einfach verschwinden sollen. Oder zumindest dankbar und still mit billigen Lebensmitteln in unsere Wohnung vor uns her leben.<br>\nEs wird erwartet, dass Armutsbetroffene unterw&uuml;rfig &bdquo;milde Gaben&ldquo; annehmen, was darauf hinauslaufen kann, dass man ungefragt den Sperrm&uuml;ll seiner Nachbarn bekommt, denn: weil man ja arm sei, k&ouml;nne man das sicher noch gebrauchen. Das ist keine nette Geste, sondern eine Beleidigung, wenn es sich bei dem Geschenk um kaputte Sachen handelt, die sonst auf den M&uuml;ll gekommen w&auml;ren, und die man so einfach nicht braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/solche-leute-wie-du-wie-ich-als-armutsbetroffene-angefeindet-werde\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jeder f&uuml;nfte Deutsche kann sich eine Woche Urlaub nicht leisten<\/strong><br>\nMehr als jeder f&uuml;nfte Deutsche kann es sich nicht leisten, eine Woche in den Urlaub zu fahren. Das geht aus Daten des Statistikamtes der Europ&auml;ischen Union (Eurostat) hervor, die die Linksfraktion im Bundestag erfragt hat und aus denen die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag zitieren. Demnach hatten im vergangenen Jahr 21,9 Prozent der Bev&ouml;lkerung zu wenig Geld, um sich eine einw&ouml;chige Urlaubsreise leisten zu k&ouml;nnen.<br>\nWie die Daten laut den RND-Zeitungen zeigen, ist dieser Wert gegen&uuml;ber 2021 angestiegen, damals waren es zwei Prozentpunkte weniger (19,9 Prozent). Am h&auml;ufigsten trifft es den Daten zufolge Alleinerziehende.<br>\nIn der Kategorie &bdquo;Alleinstehende Person mit abh&auml;ngigen Kindern&ldquo; sind demnach 42 Prozent nicht in der Lage, eine Woche in den Urlaub zu fahren. Auch insgesamt sind Haushalte mit Kindern h&auml;ufiger betroffen (23,4 Prozent) als Haushalte ohne Kinder (20,7 Prozent).<br>\nAber auch Rentnerinnen und Rentner sind betroffen. In der Kategorie &bdquo;Ein Erwachsener 65 Jahre und mehr&ldquo; konnten sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 28,7 Prozent keine Woche Urlaub leisten. Im Jahr zuvor waren es 27,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/jeder-fuenfte-deutsche-kann-sich-eine-woche-urlaub-nicht-leisten-19037080.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die CDU gibt der AfD, was sie will<\/strong><br>\nDer neue CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann steht wie kein anderer f&uuml;r Marktradikalismus und Kulturkampf. Mit seiner Ernennung spielen die Konservativen der AfD direkt in die H&auml;nde.<br>\nCarsten Linnemann steht im Garten der Villa La Collina am Lago di Como, dem beliebten oberitalienischen Urlaubsdomizil der Reichen und der Sch&ouml;nen. Hier, in dem pastellgelb gestrichenen Haus mit weitl&auml;ufigem Garten und Seeblick, erholte sich schon Konrad Adenauer, Mitbegr&uuml;nder der CDU und erster Bundeskanzler, von den Turbulenzen der jungen Bundesrepublik. Linnemann ist Vorsitzender der Programm- und Grundsatzkommission der CDU, die sich an dem geschichtstr&auml;chtigen Ort trifft, um &uuml;ber die Neuausrichtung der Partei nach der Merkel-&Auml;ra zu beraten.<br>\nIm luxuri&ouml;sen Idyll philosophiert Linnemann &uuml;ber den Sinn moderner konservativer Politik. Er kommt zu dem Schluss: Der Staat soll sich aus dem Leben der Einzelnen raushalten. Er soll lediglich Rahmenbedingungen setzen f&uuml;r die freie (wirtschaftliche) Entfaltung der Subjekte. Der Sozialstaat m&uuml;sse f&ouml;rdern &ndash; aber auch fordern, sprich: sanktionieren. So weit, so ordoliberal. Aber noch ein zweiter Gedankenstrang verdichtet sich in der italienischen Abendsonne: Konservative Politik m&uuml;sse den &raquo;Umerziehungsversuchen&laquo; der politischen Linken, der &raquo;Sprachpolizei&laquo; und der &raquo;Unordnung&laquo; an den Au&szlig;engrenzen entschieden entgegentreten. Stattdessen br&auml;uchte es mehr Polizei auf den Stra&szlig;en, mehr Rechtsstaat, mehr Grenzsicherung und mehr Law and Order.<br>\nDass sich die CDU als Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft &ndash; ganz im Sinne des Ordoliberalismus &ndash; nie wirklich einen schwachen Staat w&uuml;nschte, sondern vor allem eine vom Staat unbehelligte Wirtschaft bei gleichzeitiger St&auml;rkung des Klassenkampfs von oben durch Law and Order und Sanktionierung der Armen, ist im Grunde nichts Neues. Linnemann formuliert diesen Anspruch nur in neuer Sch&auml;rfe. Was sich aber in den letzten Jahren ge&auml;ndert hat und sich nun in der Ernennung Linnemanns zum Generalsekret&auml;r manifestiert, ist der Kursschwenk der CDU hin zu rechten Kulturk&auml;mpfen ums Gendern, um Migrationsfragen und um die vermeintliche Verbotspolitik der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-cdu-gibt-der-afd-was-sie-will-carsten-linnemann-generalsekretaer-friedrich-merz-marktradikalismus-kulturkampf-raul-rosenfelder\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Parteien im AfD-Dilemma<\/strong><br>\nFachleute sehen in der aktuell schwachen Performance der &bdquo;Ampel&ldquo; durchaus einen Grund f&uuml;r die hohen Zustimmungswerte &ndash; aber bei Weitem nicht den einzigen. &bdquo;Wenn es einen wirtschaftlichen Abschwung gibt und W&auml;hlerinnen und W&auml;hler das Gef&uuml;hl haben, dass die Regierung nicht effektiv dagegen arbeitet, w&auml;hlen sie andere Parteien&ldquo;, sagte der Politologe Markus Wagner vom Institut f&uuml;r Staatswissenschaft an der Universit&auml;t Wien gegen&uuml;ber ORF.at. Daf&uuml;r gebe es wissenschaftliche Evidenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3323627\/%20\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Umfrage: Mehrheit der Deutschen findet alle Parteien inkompetent<\/strong><br>\nDeutschland bleibt skeptisch: Laut einer Umfrage vertraut die Mehrheit der W&auml;hler keiner einzigen Partei. Regierung und Opposition sind gleicherma&szlig;en unbeliebt.<br>\nPflegenotstand, Rezession, Klimakrise: Die Mehrheit der Deutschen traut es weiterhin keiner politischen Partei zu, kompetent mit den Problemen im Land umzugehen. Dies ergab eine am Dienstag ver&ouml;ffentlichte repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL\/ntv. Demnach fanden 57 Prozent der Teilnehmer, dass weder die Regierungs- noch die Oppositionsparteien dazu in der Lage w&auml;ren, die multiplen Krisen im Land zu meistern.<br>\nAm ehesten w&uuml;rden die Deutschen der Umfrage nach den Unionsparteien die n&ouml;tige politische Kompetenz zusprechen &ndash; das sagten immerhin 12 Prozent der Befragten. Weniger Vertrauen &auml;u&szlig;erten die Teilnehmer gegen&uuml;ber der SPD (10 Prozent), den Gr&uuml;nen (8 Prozent) und der AfD (ebenfalls 8 Prozent). Die FDP hielten gerade einmal 3 Prozent der Befragten f&uuml;r politisch kompetent. Im Vergleich zur Vorwoche gab es damit kaum &Auml;nderungen &ndash; die W&auml;hler bleiben offenbar grunds&auml;tzlich skeptisch.<br>\nUmfrage: B&uuml;rger vertrauen weder Merz noch Scholz<br>\nTrotz des vergleichsweise guten Ergebnisses seiner Partei wird CDU-Chef Friedrich Merz von den W&auml;hlern f&uuml;r seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender im Bundestag abgestraft. 65 Prozent der Befragten erkl&auml;rten demnach, sie seien unzufrieden mit Merz als Oppositionsf&uuml;hrer. Selbst unter den Unionsanh&auml;ngern zeigte sich mit 51 Prozent eine knappe Mehrheit entt&auml;uscht von dem 67-j&auml;hrigen Parteichef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/forsa-umfrage-mehrheit-der-deutschen-findet-alle-parteien-inkompetent-unzufrieden-mit-friedrich-merz-und-olaf-scholz-li.370725%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Joachim Gauck: Warum die Ostdeutschen zu doof f&uuml;r Demokratie sind<\/strong><br>\nDer Altpr&auml;sident zu Gast bei Markus Lanz. Thema: Rechtspopulismus und Ostdeutsche. Statt Erkenntnis gab es aufgew&auml;rmte Klischees. Warum das ein Problem ist.<br>\nW&auml;ren jetzt Wahlen, w&uuml;rde wohl knapp ein F&uuml;nftel der W&auml;hler f&uuml;r die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) stimmen. Das zeigt der w&ouml;chentliche Meinungstrend, der vom Institut INSA erhoben wird. Mitte Juni sind die Zustimmungswerte auf dieses Niveau gestiegen und halten sich seitdem.<br>\nIn den Medien wird heftig &uuml;ber die Ursachen dieser Entwicklung diskutiert &ndash; und man k&ouml;nnte meinen, ein Tiefpunkt der Debatte folgt dem n&auml;chsten. Am Dienstag war der ehemalige Bundespr&auml;sident Joachim Gauck zu Gast bei Markus Lanz und durfte seine Sicht der Dinge darlegen.<br>\nDoch wer eine politische Analyse erwartet hatte, wurde entt&auml;uscht. Denn f&uuml;r Gauck ist der wachsende Zuspruch f&uuml;r Rechtspopulisten kein politisches, sondern ein psychologisches Problem.<br>\nIn jedem Land gebe es eine bestimmte Gruppe von Menschen, die psychologisch so gepr&auml;gt sei, dass sie eher nach F&uuml;hrung als nach Mitbestimmung suche. Diese Menschen bevorzugten ein autorit&auml;res Lebensprinzip und s&auml;hen Freiheit als problematisch an.<br>\nMarkus Lanz glaubte, diese Aussage durch eine k&uuml;rzlich vorgestellte Studie des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universit&auml;t Leipzig best&auml;tigt zu sehen. Auf die Kritik an der Studie ging er jedoch ebenso wenig ein wie auf das Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen rechtsextremen Einstellungen und der sozio&ouml;konomischen Lage der Menschen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Joachim-Gauck-Warum-die-Ostdeutschen-zu-doof-fuer-Demokratie-sind-9222428.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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