{"id":101541,"date":"2023-07-24T08:43:34","date_gmt":"2023-07-24T06:43:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541"},"modified":"2023-07-24T08:43:34","modified_gmt":"2023-07-24T06:43:34","slug":"hinweise-des-tages-4404","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h01\">Noam Chomsky &uuml;ber den gef&auml;hrlichsten Punkt in der Geschichte der Menschheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h02\">Ukraine-Krieg: Offene Fragen oder erbitterte Kontroversen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h03\">Nach Vilnius: Warum ein Krieg, den &ldquo;Russland schon verloren hat&rdquo;, immer weitergeht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h04\">&ldquo;Die ukrainische Offensive war schlecht geplant&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h05\">Die L&ouml;sung f&uuml;r den Westen? Noch eine Farbrevolution in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h06\">Panzer f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h07\">Ist Schwedens Demokratie der NATO zum Opfer gefallen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h08\">Chemiebranche: Hohe Energiepreise lassen Produktion einbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h09\">Der Himmel ist nicht rosarot: Habeck legt harte Landung hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h10\">Knapp zwei Millionen Kinder in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h11\">L&auml;nger arbeiten gew&uuml;nscht: Christian Lindner nennt Rente mit 63 eine &raquo;Stilllegungspr&auml;mie&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h12\">Drastischer Einbruch beim Wohnungsbau: 2024 k&ouml;nnte Zahl der fertiggestellten Wohnungen unter 200.000 sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h13\">Post von Marsalek: Der Brief des Ex-Wirecard-Vorstands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h14\">Datenschutz: Norwegen verbietet personalisierte Werbung auf Facebook und Instagram<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h15\">AfD-Rezept: Rechte Radikalisierung von CDU\/CSU.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101541#h16\">Das Absurde ist die Realit&auml;t<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Noam Chomsky &uuml;ber den gef&auml;hrlichsten Punkt in der Geschichte der Menschheit<\/strong><br>\nChomsky sagt: Die atomaren Risiken wurden durch den US-Triumphalismus verst&auml;rkt. Insbesondere die Klimakrise braucht Kooperation mit China. Und was hat die neoliberale Ungleichheit mit dem Erstarken der Rechten zu tun? Teil 1<br>\nWir leben in einer Welt, die mit existenziellen Bedrohungen konfrontiert ist, w&auml;hrend extreme Ungleichheit unsere Gesellschaften auseinanderrei&szlig;t und die Demokratie einen starken R&uuml;ckgang erlebt. Die USA wollen ihre globale Hegemonie aufrechterhalten, obwohl internationale Zusammenarbeit dringend erforderlich ist, um die zahlreichen Herausforderungen unseres Planeten zu bew&auml;ltigen.<br>\nIm Interview erkl&auml;rt Noam Chomsky, einer der einflussreichsten lebenden Intellektuellen, warum wir uns am gef&auml;hrlichsten Punkt der Menschheitsgeschichte befinden und sich Nationalismus, Rassismus und Extremismus heute &uuml;berall auf der Welt wieder erheben. Das Interview wird von dem Politikwissenschaftler C.J. Polychroniou gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Noam-Chomsky-ueber-den-gefaehrlichsten-Punkt-in-der-Geschichte-der-Menschheit-9223540.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Offene Fragen oder erbitterte Kontroversen?<\/strong><br>\nDas einigende Band von Friedensbewegung und dem Frieden verpflichteter Wissenschaft war die Kritik an Militarismus und Krieg. Dieses Band ist gerissen. Por&ouml;s war es schon vor dem 24. Februar 2022 geworden. Den Belastungen des Krieges hat es dann nicht mehr standgehalten. Das beobachten wir derzeit im Umfeld von sich fr&uuml;her als links verortender Politik und Wissenschaft. In gebotener K&uuml;rze und hoffentlich mit dem von uns selbst geforderten k&uuml;hlen Kopf argumentieren wir in diesem Text zu einigen uns wichtigen Streitpunkten.<br>\n&laquo;Es war der Westen, der unmittelbar nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation Krieg wieder zu einem &lsaquo;normalen Mittel&rsaquo; der internationalen Politik gemacht hat. Russland folgt dem nun, mit &uuml;ber zwanzigj&auml;hrigem Abstand [&hellip;] Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine kann nur als offener Bruch des V&ouml;lkerrechts qualifiziert werden, als Versuch, Krieg &lsaquo;als Werkzeug nationaler Politik&rsaquo; zu benutzen. Es gibt jedoch kein &lsaquo;Recht auf Gleichbehandlung im Unrecht&rsaquo;. Die L&uuml;gen und Verbrechen der USA entlasten Putins Russland in keiner Weise.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/50735\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach Vilnius: Warum ein Krieg, den &ldquo;Russland schon verloren hat&rdquo;, immer weitergeht<\/strong><br>\nWas sich auf dem ukrainischen Schlachtfeld entfaltete, ist kein Krieg des 20. Jahrhunderts. Es ist kein Krieg, auf den die NATO vorbereitet w&auml;re bzw. den sie konventionell gewinnen k&ouml;nnte. Eine direkte, nicht-nukleare NATO-Russland-Auseinandersetzung w&uuml;rde bereits bis in den Weltraum reichen. Beide Seiten w&auml;ren versucht, den Zugang der anderen zu den Satelliten-gest&uuml;tzten Echtzeitinformationen und Kommunikationsm&ouml;glichkeiten zu eliminieren. Von da an w&auml;re Griff nach dem Nukleararsenal als &bdquo;letztes&ldquo; Mittel nur noch die Frage eines Augenblicks.<br>\nAlso muss die Ukraine es allein ausfechten, was der Westen ihr zudachte: die strategische Schw&auml;chung Russlands, zu der NATO und EU die Begleitmusik liefern: Sanktionen, Waffen, Informationen, Spezialoperationen, Training und das propagandistische Versprechen, dass die Ukraine siegen wird, siegen muss.<br>\nIn gewisser Weise l&ouml;st die NATO so ein, wor&uuml;ber George Soros unter dem Titel &bdquo;Die Zukunft der NATO&ldquo; bereits 1993 sinnierte: die Verbindung von NATO-Waffen mit dem menschlichen (soldatischen) Potential in Osteuropa, die dazu f&uuml;hrt, dass die NATO keine Verluste erleidet, die in der westlichen &Ouml;ffentlichkeit nicht gerne gesehen werden.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.georgesoros.com\/1993\/11\/01\/toward-a-new-world-order-the-future-of-nato\/\">georgesoros.com\/1993\/11\/01\/toward-a-new-world-order-the-future-of-nato\/<\/a><br>\nSolange es nur die Ukraine trifft, kann man die H&auml;nde ringen und barmen und Russland anklagen, aber es trifft nicht die &bdquo;eigenen&ldquo; Leute.<br>\nDiese zynische Logik pr&auml;gte auch die US-Berichterstattung &uuml;ber den Gipfel von Vilnius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/nach-vilnius-warum-ein-krieg-den\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Die ukrainische Offensive war schlecht geplant&rdquo;<\/strong><br>\ntagesschau.de: Die Ukrainer haben immer wieder auf ihre mangelnde Flugabwehr hingewiesen. Hat sich das auch hier bemerkbar gemacht?<br>\nGady: Nat&uuml;rlich macht sich hier der Mangel an Flugabwehrsystemen von kurzer und mittlerer Reichweite bemerkbar, auch an Pionierger&auml;t und Minenr&auml;umger&auml;ten. Aber das Problem ist vor allem das Fehlen des verbundenen Ansatzes. Manche Sicherheitsexperten erkl&auml;ren den Verlauf der Offensive aus politischen Gr&uuml;nden damit, dass der Westen zu wenig liefere. Aber das sind nicht immer Milit&auml;ranalysten, die Einsicht in die Lage vor Ort haben. Deshalb m&ouml;chte ich die monokausale Erkl&auml;rung nicht so stehen lassen.<br>\nDer Verlauf der Offensive erkl&auml;rt sich vor allem daraus, dass das gelieferte Ger&auml;t nicht im Verbund eingesetzt wurde, wo das einzelne System seine F&auml;higkeiten am besten entfalten kann. Das w&uuml;rde im &uuml;brigen auch f&uuml;r die geforderte Lieferung von Kampfflugzeugen gelten. Ohne effektiven Kampf der verbundenen Waffen w&uuml;rde auch das Potential solcher Waffen nicht voll ausgesch&ouml;pft werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-verlauf-gegenoffensive-gady-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Hier mal ein ehrlicher Bericht &uuml;ber die Offensive, und typisch, mal wieder kein deutscher Experte, der da interviewt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die L&ouml;sung f&uuml;r den Westen? Noch eine Farbrevolution in der Ukraine<\/strong><br>\nInzwischen wirkt es doch so, als wolle der Westen irgendwie wieder raus aus dem Projekt Ukraine. Aber bisher liegt kein Vorschlag auf dem Tisch, wie das funktionieren k&ouml;nnte. Nun, ein bisschen Kreativit&auml;t und ein ungew&ouml;hnlicher Einsatz der gew&ouml;hnlichen Mittel k&ouml;nnten die L&ouml;sung sein. (&hellip;)<br>\nEs br&auml;uchte eine weitere Farbrevolution in der Ukraine, die, sagen wir einmal, unter dem Banner von &ldquo;M&uuml;tter f&uuml;r den Frieden&rdquo; (die Nummer wurde schon in der Sowjetunion erfolgreich gezogen) oder einer &ldquo;ukrainischen Zukunft&rdquo; das Selenskij-Regime abr&auml;umt und durch eine Regierung ersetzt, die dann erkl&auml;rt, sie w&uuml;nsche eine gute Nachbarschaft mit Russland. Die USA k&ouml;nnten daraufhin erkl&auml;ren, sie h&auml;tten immer gesagt, die Entscheidung des ukrainischen Volkes zu respektieren, also respektierten sie auch diese. Sie k&ouml;nnten das mit einem Ausdruck gr&ouml;&szlig;ten Bedauerns &auml;u&szlig;ern, aber im Umfeld der westlichen Propaganda w&auml;re das kein Bruch und keine Niederlage, und gegen&uuml;ber den L&auml;ndern des S&uuml;dens h&auml;tte man zumindest so getan, als sei man f&uuml;r den Frieden, der einem derart in den Scho&szlig; gefallen ist.<br>\nImmerhin sind all die Organisationen, die damals den Maidan vorgekocht haben, nach wie vor in der Ukraine t&auml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/175565-loesung-fuer-westen-noch-farbrevolution\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Panzer f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik steigt im gro&szlig;en Stil in den Export ihres neuesten Kampfpanzers Leopard 2A8 ein. Wie Ende vergangener Woche beim Besuch von Verteidigungsminister Boris Pistorius in Prag mitgeteilt wurde, wird Tschechien 77 Exemplare erwerben. Litauen, die Niederlande und Italien haben ebenfalls Interesse an dem Panzer erkennen lassen; zus&auml;tzliche Verk&auml;ufe werden in Ost- und S&uuml;dosteuropa erwartet. Damit k&ouml;nnen die deutschen Waffenschmieden KMW und Rheinmetall ihre starke Position auf dem europ&auml;ischen Panzermarkt ausbauen &ndash; nicht zuletzt gegen den s&uuml;dkoreanischen K2 Black Panther, der in Polen in gro&szlig;er St&uuml;ckzahl in Lizenz gefertigt werden soll. Auch das deutsche Flugabwehrsystem IRIS-T SLM steht kurz davor, neue Abnehmer zu finden. Wie sein Hersteller Diehl mitteilt, habe sich das System im Ukraine-Krieg erfolgreich bew&auml;hrt. Tschechien geh&ouml;rt dem von Berlin initiierten Flugabwehrpakt ESSI an, in dem das IRIS-T SLM-System auf Druck der Bundesregierung eine bevorzugte Stellung hat. Jenseits der R&uuml;stungsexporte will Berlin, wie Pistorius in Prag best&auml;tigte, auch die bilaterale Milit&auml;rkooperation mit Tschechien intensivieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9306\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ist Schwedens Demokratie der NATO zum Opfer gefallen?<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdo&#287;an hat den NATO-Mitgliedstaaten in Vilnius den Plan einer langen to-do-Liste vorgelegt. Schweden muss die Forderungen befolgen.<br>\nYavuz Baydar, einer der renommiertesten t&uuml;rkischen Journalisten, wundert sich &uuml;ber die Resultate des NATO-Gipfels im litauischen Vilnius: &laquo;Bis vor einem Jahrzehnt setzten europ&auml;ische Demokratien wie Schweden Massst&auml;be, die der T&uuml;rkei halfen, sich zu einer liberalen Gesellschaft zu entwickeln&raquo;, schreibt er in seinem Portal &laquo;Turkish Free Press&raquo;. Jetzt sei aber das genaue Gegenteil der Fall: &laquo;Nach einem albtraumhaften Jahrzehnt (in der T&uuml;rkei) hat die NATO als Gespr&auml;chspartner einen knallharten Autokraten und ein krisenersch&uuml;ttertes Land, das als unzuverl&auml;ssiger Verb&uuml;ndeter agiert. Und nun ist es die T&uuml;rkei von Erdo&#287;an, die einer der &auml;ltesten Demokratien der Welt (wie Schweden) ihre Bedingungen b&ouml;swillig aufzwingt und diktiert &ndash; und diese beugt und verbeugt sich. Dies ist zweifellos die grosse Ironie der Geschichte.&raquo;<br>\nWie konnte es nur so weit kommen?, fragen sich mit Yavuz Baydar nicht nur die linken und liberalen T&uuml;rken. Was wurde beim NATO-Gipfel in Vilnius genau vereinbart?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ist-schwedens-demokratie-der-nato-zum-opfer-gefallen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Chemiebranche: Hohe Energiepreise lassen Produktion einbrechen<\/strong><br>\nDer Markt meint es nicht gut mit deutschen Chemiekonzernen. Durch hohe Produktionskosten sind sie kaum wettbewerbsf&auml;hig. Welchen Ausweg &Ouml;konomen und Branchenvertreter sehen.<br>\nDie Chemieindustrie leidet. Eine schwache Nachfrage, hohe Energiekosten und die eingetr&uuml;bte Konjunktur machen ihr zu schaffen. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat am Freitag seine Prognose f&uuml;r das laufende Gesch&auml;ftsjahr deutlich gesenkt. Produktion und Umsatz d&uuml;rften in diesem Jahr deutlich einbrechen.<br>\nDie Folgen werden nicht nur die Chemiekonzerne, sondern auch andere Branchen zu sp&uuml;ren bekommen. Der Pr&auml;sident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Markus Steilemann, betonte: &ldquo;Wir sind der erste Dominostein, der ins Wanken ger&auml;t. Wenn es uns schlecht geht, folgen bald andere.&rdquo;<br>\nZuvor hatte es in der Branche Hoffnung gegeben:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Chemiebranche-Hohe-Energiepreise-lassen-Produktion-einbrechen-9223914.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Himmel ist nicht rosarot: Habeck legt harte Landung hin<\/strong><br>\nDie deutsche Energiepolitik ist gescheitert. Sie gef&auml;hrdet nun die ganze Wirtschaft. Zeit f&uuml;r einen Plan B.<br>\nDer Kernfehler der Bundesregierung in der Wirtschaftspolitik: Sie agiert, als h&auml;tte sie einen Plan. Sie will nichts weniger als die Rettung der Welt respektive des Klimas. Von dorther wird alles gedacht. Die Umsetzung beruht auf der Illusion, der Staat k&ouml;nne zun&auml;chst festlegen, was die Konsumenten wollen d&uuml;rfen. Er k&ouml;nne dann die Industrie beauftragen, diese Waren zu produzieren. Und schlie&szlig;lich k&ouml;nne man diesen ewigen Kreislauf mit Subventions-Milliarden am Laufen halten. Grunds&auml;tzlich ist es nat&uuml;rlich lobenswert, wenn eine Regierung hohe Ziele hat. Es steht au&szlig;er Frage, dass die Gesellschaften sich auf den Klimawandel einstellen m&uuml;ssen. Da gibt es genug zu tun. Viele Dinge sollten unverz&uuml;glich geschehen, sofort. Doch der vermeintliche &bdquo;Plan&ldquo; der Regierung &ndash; die Rettung der Welt &ndash; kann nicht operativ umgesetzt werden.<br>\nDie Rettung der Welt ist vielmehr ein Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es einen Plan. Und der muss so konkret und umsetzbar sein, dass er etwas bringt und die Leute nicht auf der H&auml;lfte des Weges der Regierung die Gefolgschaft verweigern. Genau diese Gefahr besteht jetzt: Die Bewertungen der bisherigen Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Rettung der Welt und des Klimas reichen von bescheiden bis desastr&ouml;s. Bescheiden ist der Ausbau der Windkraft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/klimawandel-der-himmel-ist-nicht-rosarot-robert-habeck-legt-harte-landung-hin-li.371855\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Knapp zwei Millionen Kinder in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen<\/strong><br>\nKnapp zwei Millionen Kinder sind in Deutschland mit ihren Eltern auf sozialstaatliche Grundsicherung angewiesen &ndash; und damit &auml;hnlich viele wie bereits 2015. Das geht aus einer Auswertung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, &uuml;ber die die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; berichtet und die auch der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Ge&auml;ndert hat sich in diesem Zeitraum allerdings das Verh&auml;ltnis deutscher und ausl&auml;ndischer Kinder im B&uuml;rgergeldbezug. Waren es 2015 rund 1,57 Millionen deutsche Kinder, sank die Zahl im M&auml;rz 2023 auf 1,03 Millionen. Demgegen&uuml;ber stieg die Zahl ausl&auml;ndischer Kinder von 365.000 auf 935.000.<br>\nDamit haben derzeit knapp 48 Prozent der Kinder im B&uuml;rgergeld (ehemals Hartz IV) eine ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rigkeit &ndash; 2015 waren es rund 19 Prozent. Seit 2015 kamen mehr als 300.000 Kinder aus Syrien, Irak, Afghanistan und anderen Asylherkunftsl&auml;ndern sowie, seit 2022 mit Beginn des russischen Angriffskriegs, rund 270.000 Kinder aus der Ukraine hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article246523330\/Buergergeld-Knapp-zwei-Millionen-Kinder-in-Deutschland-auf-Grundsicherung-angewiesen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>L&auml;nger arbeiten gew&uuml;nscht: Christian Lindner nennt Rente mit 63 eine &raquo;Stilllegungspr&auml;mie&laquo;<\/strong><br>\nFinanzminister Lindner will mehr Menschen in den Arbeitsmarkt bringen. Die Fr&uuml;hrente, einst durchgesetzt von der Kanzlerpartei SPD, kritisierte der FDP-Chef mit drastischen Worten.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will angesichts des Fachkr&auml;ftemangels mehr Frauen, &Auml;ltere und Sozialleistungsempf&auml;nger in Arbeit bringen. Es gebe &raquo;Millionen Menschen, die dem Arbeitsmarkt theoretisch zur Verf&uuml;gung stehen, aber von Sozialleistungen leben&laquo;, sagte Lindner den Funke-Zeitungen. &raquo;Wir m&uuml;ssen diese Menschen aktivieren, dass sie mindestens mit einem Mini- oder Midijob in den Arbeitsmarkt eintreten.&laquo;<br>\nWeitere Ma&szlig;nahmen seien ein sp&auml;terer Renteneintritt und eine Aufstockung von Teilzeitarbeit. &raquo;Warum setzen wir nicht Anreize, damit Menschen l&auml;nger arbeiten wollen &ndash; statt die Rente mit 63 zu finanzieren?&laquo;, sagte der FDP-Chef. Die Rente mit 63 &ndash; durchgesetzt von dem Koalitionspartner SPD in der vorigen Gro&szlig;en Koalition &ndash; sei eine &raquo;Stilllegungspr&auml;mie f&uuml;r qualifizierte Besch&auml;ftigte&laquo;, kritisierte Lindner. Zudem m&uuml;sse eine bessere Kinderbetreuung angeboten werden, um &raquo;ungewollte Teilzeit&laquo; zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/christian-lindner-nennt-rente-mit-63-eine-stilllegungspraemie-a-04269a0f-5ece-4078-b42c-619b9617ce36%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &ldquo;Rente mit 63&rdquo; gibt es eh nicht mehr; die fr&uuml;heste M&ouml;glichkeit ist aktuell die &ldquo;Rente mit 64&rdquo;, Tendenz weiter steigend. Vielleicht aber sollte jemand mal Lindner erkl&auml;ren, dass diese M&ouml;glichkeit nur f&uuml;r Menschen mit immerhin satten 45 Jahren Rentenzahlungen gilt und die ArbeitnehmerInnen nicht &ldquo;stillgelegt&rdquo; werden, sondern die Rente freiwillig beantragen k&ouml;nnen. Nat&uuml;rlich muss das Rentenniveau *dringend* angehoben werden, was mithilfe eines h&ouml;heren Rentenbeitragssatzes zulasten der Arbeitgeber und zugunsten der Arbeitnehmer leicht m&ouml;glich w&auml;re &ndash; ganz abgesehen von einem deutlich h&ouml;heren Lohnniveau. F&uuml;r nichts von alledem setzt sich die SPD ein. Stattdessen soll weiterhin das tote Pferd (staatlich unterst&uuml;tzte) &ldquo;private&rdquo; Altersvorsorge geritten werden, damit sich die Anbieter solcher Produkte auch in Zukunft eine goldene Nase verdienen k&ouml;nnen. Und w&auml;hrend es kein Geld gibt f&uuml;r die chronisch unterfinanzierte Bildung, das Baf&ouml;g, Kindergrundsicherung, Investitionen in die reale Infrastruktur, soll der Staat tats&auml;chlich noch mehr Schulden machen, um am Aktienmarkt zu zocken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Drastischer Einbruch beim Wohnungsbau: 2024 k&ouml;nnte Zahl der fertiggestellten Wohnungen unter 200.000 sinken<\/strong><br>\nBeim Wohnungsbau in Deutschland drohen wegen der hohen Zinsen und Baukosten 2023 und insbesondere 2024 drastische Einbr&uuml;che. So k&ouml;nnte die Zahl der neu fertiggestellten Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienh&auml;usern von 295.000 im Jahr 2022 auf im schlechtesten Fall sch&auml;tzungsweise 223.000 in diesem und nur noch 177.000 im kommenden Jahr sinken. Damit k&ouml;nnte 2024 fast wieder der historische Tiefststand von 2009 erreicht werden &ndash; und das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von j&auml;hrlich 400.000 neuen Wohnungen l&auml;ge in weiter Ferne. Der m&ouml;gliche Einbruch bei den Fertigstellungen w&uuml;rde einem R&uuml;ckgang der realen Wohnungsbauinvestitionen um knapp 21 Milliarden Euro in diesem bzw. gut 16 Milliarden Euro im kommenden Jahr entsprechen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, welche die Risiken f&uuml;r die lahmende Baukonjunktur absch&auml;tzt. Angesichts solcher Aussichten sollten die Ausgaben f&uuml;r &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Wohnungsbau erh&ouml;ht und die Strukturen f&uuml;r eine schnellere Umsetzung gest&auml;rkt werden, empfehlen die Forschenden (Details unten). So lie&szlig;e sich Risiken begegnen, dass sich die Wohnungsknappheit noch weiter zuspitzt und die Kapazit&auml;ten der Bauwirtschaft dauerhaft zur&uuml;ckgefahren werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-drastischer-einbruch-beim-wohnungsbau-50871.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Post von Marsalek: Der Brief des Ex-Wirecard-Vorstands<\/strong><br>\nDer fl&uuml;chtige Jan Marsalek gibt mit einem Brief an die Justiz ein Lebenszeichen von sich. Das Schreiben liegt profil vor. Dubai r&uuml;ckt immer mehr ins Zentrum des Skandals. Ausgerechnet dort lebt heute der Ex-BVT-Beamte Martin W., den man wegen Fluchthilfe anklagen will.<br>\nImmerhin eines ist nun gewiss: Er lebt. Seit dem Sommer 2020 sucht die Polizei auf der ganzen Welt nach dem 43-j&auml;hrigen &ouml;sterreichischen Staatsb&uuml;rger Jan Marsalek. Der Ex-Wirecard-Vorstand verschwand, bevor sein Imperium hinter ihm zusammenbrach. Die Pleite des Finanzdienstleisters ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsskandale der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte, es geht um angeblichen Bilanzbetrug in Milliardenh&ouml;he. W&auml;hrend Ex-Vorstand Markus Braun seit Jahren in U-Haft sitzt und sich vor Gericht verantworten muss, machte sich sein Partner, Jan Marsalek, mit Hilfe &ouml;sterreichischer Ex-Nachrichtendienstler vom Acker. Er nahm am 19. Juni 2020 in Bad V&ouml;slau einen Privatjet gen Minsk, seine Spur verliert sich in Moskau. Ob er dort im Schutz der Geheimdienste lebt, ob er &uuml;berhaupt noch lebt, war bisher ungewiss. Nun gibt es ein Lebenszeichen des Ex-Managers &ndash; einen Anwaltsbrief, &uuml;ber den in den vergangenen Tagen auch die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; berichtete. Das Schreiben liegt profil vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.profil.at\/investigativ\/post-von-marsalek-der-brief-des-ex-wirecard-vorstands\/402531559\">profil.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datenschutz: Norwegen verbietet personalisierte Werbung auf Facebook und Instagram<\/strong><br>\nDer norwegischen Datenschutzaufsicht ist der Geduldsfaden gerissen. Weil Meta anhaltend EU-Recht verletzt, untersagt die Beh&ouml;rde dem Werbekonzern das Ausspielen personalisierter Werbung &ndash; vorerst f&uuml;r drei Monate.<br>\nMeta darf auf seinen Online-Diensten Facebook und Instagram vorerst keine personalisierte Werbung f&uuml;r norwegische Nutzer:innen mehr ausspielen. Das gab heute die norwegische Datenschutzbeh&ouml;rde Datatilsynet bekannt. Das Verbot greift ab Anfang August und gilt zun&auml;chst f&uuml;r drei Monate. Zwischenzeitlich soll Meta seine Dienste anpassen und weiter anhaltende Rechtsverletzungen abstellen, so die Datensch&uuml;tzer:innen.<br>\n&bdquo;Invasive kommerzielle &Uuml;berwachung zu Marketingzwecken ist heute eines der gr&ouml;&szlig;ten Risiken f&uuml;r den Datenschutz im Internet&ldquo;, erkl&auml;rt die Beh&ouml;rde. Meta halte eine Unmenge an Daten von Norweger:innen vor, darunter auch sensible Daten. Viele Nutzer:innen w&uuml;rden jedoch nicht restlos verstehen, welcher &bdquo;intrusiven Profilbildung&ldquo; sie ausgesetzt seien, wenn sie Metas Angebote nutzten, hei&szlig;t es in der Anordnung der Beh&ouml;rde. Ihre Rechte m&uuml;ssten gesch&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/datenschutz-norwegen-verbietet-personalisierte-werbung-auf-facebook-und-instagram\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>AfD-Rezept: Rechte Radikalisierung von CDU\/CSU.<\/strong><br>\nDer relative Erfolg der AfD versch&auml;rft die Konkurrenz im konservativen und faschistischen Lager und bringt zumindest laut herrschender Meinungsmache CDU und CSU in Bedr&auml;ngnis. (&hellip;) So wie Alexander Gauland vor acht Jahren den Anstieg der Migration, der jede Phase einer Internationalisierung des Kapitals begleitet, ein &raquo;Geschenk&laquo; f&uuml;r seine Partei nannte, darf auch der NATO-Krieg gegen Russland, den Kiews Nationalisten und Faschisten f&uuml;hren, so bezeichnet werden. Im Bundestag liefert sich eine faktische Allparteienkoalition einschlie&szlig;lich der Linke-F&uuml;hrung einen Wettlauf um die teuerste und verheerendste Waffe f&uuml;r Kiew. Das Thema Frieden f&auml;llt der AfD in den Scho&szlig;. Ihre NATO- und Bundeswehr-Fraktion h&auml;lt gern still. Der Zusammenhang von &raquo;Zeitenwende&laquo;-Hochr&uuml;stung und steigender Verarmung liegt auf der Hand, bei Wahl- oder Umfrageergebnissen klammern den aber Befrager und Herrschaftsmedien beflissen aus. Toleranz gegen&uuml;ber jedem Faschistenkult, wenn er aus Kiew oder den baltischen Republiken kommt, ist seit 2014 oberstes politisches Gebot, mittlerweile auch bei einigen Linke-Funktion&auml;ren. Es l&auml;sst sich fragen: War irgend jemand so naiv zu erwarten, dass die sorgf&auml;ltig gestreute ukrainische oder andere Faschismusrechtfertigung und -propaganda hierzulande keine Spuren hinterl&auml;sst? Es war Absicht. CDU und CSU setzen nun auch auf das Rezept Radikalisierung, das die AfD stark gemacht hat. Der designierte CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann ist besonders fix und kombiniert das Nachsinnen &uuml;ber Rente ab 72 mit Schnellgerichten f&uuml;r Sommerbadpr&uuml;gler. Friedrich Merz schickt den parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thorsten Frei vor, um der AfD ihr Thema wegzunehmen: die &raquo;Messer&laquo;-Migranten. Die CDU-Gr&ouml;&szlig;en wissen genau, dass eine Abschaffung des Asylrechts auf EU-Ebene (noch) unm&ouml;glich ist. Allerdings spiegelt der gleichzeitige Bedarf an &raquo;n&uuml;tzlichen&laquo; Einwanderern und an Hetze gegen &raquo;unn&uuml;tze&laquo; Menschen und deren t&ouml;dliche Abwehr ein objektives Dilemma des imperialistischen Blocks wider. Wer eine &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland mit Substanz&laquo; (Merz) sein will, findet in der EU mehr und mehr regierende Gleichgesinnte. Und f&ouml;rdert hierzulande zun&auml;chst die AfD, Koalition kommt sp&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455388.afd-rezept.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Absurde ist die Realit&auml;t<\/strong><br>\nBei der 666. Montagsdemo gegen Stuttgart 21, am 10. Juli, hielt unser Autor Arno Luik (&bdquo;Schaden in der Oberleitung&ldquo;, &bdquo;Rauhn&auml;chte&ldquo;)  diese Rede, die wir mit freundlicher Genehmigung ver&ouml;ffentlichen:<br>\nGuten Abend, liebe Stuttgarter und Stuttgarterinnen,<br>\nich gestehe: Ich bin nicht mit dem Zug von K&ouml;nigsbronn nach Stuttgart gefahren. Ich gestehe: Ich hatte und habe keine Lust darauf, mich mit dem Bus von Waiblingen in die Innenstadt zu qu&auml;len. Ich gestehe: Ich hatte auch keine gro&szlig;e Lust, den zeitraubenden Umweg &uuml;ber Ulm zu machen, hatte und habe keine Lust auf die ewigen Tunnelfahrten auf dieser Neubaustrecke Ulm &ndash; Stuttgart. Ich boykottier das. Ich bin keine Rohrpost.<br>\nBei mir hat die Bahn Erfolg mit ihrem Fahr-doch-lieber-Auto-Umerziehungsprogramm dank ihrer sogenannten Generalsanierung und den damit verbundenen Vollsperrungen von Hauptstrecken (etwa Waiblingen &ndash; Stuttgart).<br>\nMeine Frau ist neulich von Stuttgart nach K&ouml;nigsbronn gefahren, Luftlinie sind das nicht mal 70 Kilometer. Die Dauer ihrer Bahn-Tortur-Fahrt: vier Stunden. Mit dem Rad, sagte ich zu ihr, w&auml;rst du schneller gewesen.<br>\nDiese Bahn im 21. Jahrhundert: ramponiert, ruiniert, runtergerockt von den Herren und Damen im Berliner Bahnturm, den Regierenden in diesem Land.<br>\nIch war jetzt lange nicht mehr in Stuttgart. Es ist ein Schock, diese Innenstadt um den Bahnhof zu erleben. Ein Schock, nein Trauer, ist es aber auch zu sehen, mit was f&uuml;r einer stoischen Ruhe und unfassbaren Duldsamkeit die B&uuml;rger dieser Stadt, die Pendler diesen Wahnsinn erdulden, ertragen &ndash; und das seit viel zu vielen Jahren f&uuml;r noch viel zu viele Jahre. Eine Stadt gibt sich auf, hie&szlig; es neulich in der Welt. Stuttgart hat sich schon l&auml;ngst aufgegeben.<br>\nDanke, Deutsche Bahn, f&uuml;r diesen Horror! Danke f&uuml;r diese Zumutungen! Mir kommt es manchmal vor, als ob hier in Stuttgart ein gigantisches Psycho-Menschen-Experiment abl&auml;uft: Was kann man mit Menschen alles anstellen! Was machen sie alles mit! Viel zu viel, sage ich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/kommentare\/das-absurde-ist-die-realitaet\/\">Arno Luik via Westend<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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