{"id":101604,"date":"2023-07-25T08:47:55","date_gmt":"2023-07-25T06:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604"},"modified":"2023-07-25T08:47:55","modified_gmt":"2023-07-25T06:47:55","slug":"hinweise-des-tages-4405","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h01\">Pistorius macht Munitionsproduktion zur Chefsache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h02\">Steuertricks kosten Deutschland 26 Milliarden Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h03\">Denn sie wissen nicht, was Krieg bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h04\">Noch vier Jahre Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h05\">Wie Klimawandel die soziale Ungleichheit versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h06\">Falsche Klima-Zahlen: ZDF gibt nach IPPEN-Recherche Fehler in Wissenschaftssendung zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h07\">In den USA droht der teuerste Streik aller Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h08\">China will Wind- und Solarkapazit&auml;t in drei Jahren verdoppeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h09\">Reportage &uuml;ber die Macht des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h10\">Folgen des Wahlpatts in Spanien &ndash; Gef&auml;hrliche Spaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h11\">R&auml;cher des Tages: Alexander Graf Lambsdorff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h12\">Brief aus Moskau &ndash; heute zu Macht und Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h13\">Datenleck bei Bonify &ndash; Wie kreditw&uuml;rdig ist der Nachbar?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h14\">&ldquo;Das ist das Elend eines Abnutzungskrieges&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101604#h15\">Justizreform in Israel &ndash; &ldquo;Wie ein Staatsstreich von oben&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pistorius macht Munitionsproduktion zur Chefsache<\/strong><br>\nIn der Ukraine wird die Artilleriemunition knapp, im Westen sind die Best&auml;nde weitgehend leer. Verteidigungsminister Pistorius will nach SPIEGEL-Informationen nun 20 Milliarden Euro f&uuml;r die Produktion bereitstellen.<br>\nBei der Bundeswehr ist der Mangel an Artilleriemunition seit Jahren Normalit&auml;t. Derzeit verf&uuml;gt die Truppe zwar &uuml;ber eine erkleckliche Anzahl einsatzbereiter Artilleriesysteme vom Typ Panzerhaubitze2000, von denen im laufenden Jahr bereits 14 an die Ukraine abgegeben wurden. Die Geschosse daf&uuml;r sind allerdings so rar, dass die Artilleriesch&uuml;tzen an der Heimatfront nur selten mit scharfen Granaten trainieren d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nDeswegen habe die nachhaltige Beschaffung von Geschossen f&uuml;r ihn &raquo;oberste Priorit&auml;t&laquo;, sagte Pistorius. &raquo;Bis 2031 m&uuml;ssen und wollen wir deutlich &uuml;ber 20 Milliarden Euro in Munition investieren.&laquo; [&hellip;]<br>\nDer Weg bis zu einem Bestand von 230.000 Schuss aber ist noch weit, was derzeit vor allem f&uuml;r die ukrainischen Soldaten ein Problem ist. Denn deren Best&auml;nde leeren sich, auch weil Deutschland nicht in dem Ma&szlig;e liefern kann, wie Geschosse verfeuert werden. &raquo;Die Ukrainer brauchen rund eine Million St&uuml;ck&laquo;, sagt Armin Papperger, der Vorstandschef des D&uuml;sseldorfer R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall.<br>\nDer 60-j&auml;hrige Manager &auml;rgert sich zwar &uuml;ber die Vers&auml;umnisse der Vergangenheit, will nun aber in die Zukunft blicken. &raquo;Schon im kommenden Jahr wollen wir die Kurve hinkriegen&laquo;, sagt er. Es solle dann mehr Munition hergestellt werden, als in der Ukraine verbraucht werde. &raquo;Wir werden unsere Jahresproduktion auf 600.000 St&uuml;ck hochschrauben&laquo;, sagt er. Damit w&uuml;rde allein sein Unternehmen 60 Prozent der ben&ouml;tigten Menge herstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/pistorius-macht-munitionsproduktion-zur-chefsache-a-285331bb-ba6b-4645-bf42-cb0e8d28b8c9?sara_ref=re-so-app-sh\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Zahlen verwirren. Zun&auml;chst wird die k&uuml;nftige Munitionslieferung an die Bundeswehr in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 230.000 als schwer erreichbares Ziel geschildert und dann sind pl&ouml;tzlich 600.000 f&uuml;r die Ukraine kein Problem. Hauptsache der Krieg geht weiter. Der Steuerzahler zahlt, bei Rheinmetall knallen die Korken und Ukrainer und Russen sterben an der Front. Und daf&uuml;r zahlen &bdquo;wir&ldquo; dann 20 Milliarden Euro, w&auml;hrend hierzulande die Kinderarmut grassiert, die Infrastruktur verlottert und das Gesundheitssystem kollabiert. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Milliardenmunition<\/strong><br>\nDer Verteidigungsminister m&ouml;chte sage und schreibe 20 Milliarden Euro f&uuml;r Munition ausgeben. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine sozialpolitische Streubombe. Ein Kommentar.<br>\nBoris Pistorius erkl&auml;rte heute die &raquo;oberste Priorit&auml;t&laquo; bis 2031: Munition! Und zwar reichlich. Weil: &raquo;Ohne Munition nutzen die modernsten Waffensysteme nichts.&laquo; Die Einsch&auml;tzung mag richtig sein; von nichts kommt nichts, sagt der Volksmund &ndash; verschweigt aber, dass man aus dem Nichts durchaus Minister werden und somit zu etwas kommen kann.<br>\n20.000.000.000 Euro ben&ouml;tigt der Verteidigungsminister dazu. In der Zeitenwende gilt die eben erw&auml;hnte Redewendung ohnehin nicht. Geld ist immer da. F&uuml;r R&uuml;stung, f&uuml;r milit&auml;rische Ausstattung &ndash; f&uuml;r Munition. Das sch&uuml;tzt uns n&auml;mlich alle, wenn wir vor moribunder Infrastruktur stehen oder im Krankenhaus sieben bis zehn Stunden in der Notaufnahme auf einen &uuml;berforderten Assistenzarzt warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/milliardenmunition\/\">Roberto Delapuente auf Overton<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuertricks kosten Deutschland 26 Milliarden Dollar<\/strong><br>\nSuperreiche und Konzerne wissen, wie sie clever Geld verschieben. St&auml;rker als die Bundesrepublik leiden unter Steuerflucht jedoch andere L&auml;nder.<br>\nDer Kampf der Regierungen gegen Steuerflucht ist nicht so erfolgreich wie gedacht &ndash; das ist zumindest die Botschaft des Jahresberichts des &ldquo;Tax Justice Network&rdquo;. Die britische Nichtregierungsorganisation fordert strengere Steuergesetze f&uuml;r Konzerne und Verm&ouml;gende. Weltweit versuchen zwar derzeit 138 Staaten in einer historischen Reform, Steuertricks international zu erschweren. Das Tax Justice Network h&auml;lt dieses Vorgehen aber f&uuml;r viel zu lasch. Gerade &auml;rmere L&auml;nder w&uuml;rden trotz der internationalen Beschl&uuml;sse in den kommenden Jahren weiter viel Geld an Steueroasen verlieren, warnt die Organisation.<br>\nF&uuml;r die Bundesrepublik beziffert das Tax Justice Network den Schaden durch Steuertricks im Vorjahr auf 26 Milliarden Dollar. Um die Zahlen f&uuml;r alle L&auml;nder weltweit vergleichbar zu machen, sind die Angaben in Dollar. 26 Milliarden Dollar sind nicht nichts, aber gro&szlig;e Spr&uuml;nge sind damit auch nicht zu machen. H&auml;tte der deutsche Staat es geschafft, ausnahmslos alle Steuertricks zu unterbinden, w&auml;ren die gesamten Einnahmen des Staats um rund ein Prozent gestiegen.<br>\nAm st&auml;rksten treffen dem Tax Justice Network zufolge Steuertricks von Konzernen die deutsche Staatskasse, 16 Milliarden Dollar gehen darauf zur&uuml;ck. Die restlichen zehn Milliarden entgehen dem Staat demnach durch versteckte Ersparnisse von Superreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-unternehmen-vermoegen-1.6061025\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>World to lose $4.7 trillion to tax havens over next decade unless UN tax convention adopted, countries warned<\/strong><br>\nCountries are on course to lose nearly US$5 trillion in tax to multinational corporations and wealthy individuals using tax havens to underpay tax over the next 10 years, the Tax Justice Network warns. The future losses of public money would be equivalent to losing a year of worldwide spending on public health. Campaigners are urging countries to vote this winter in favour of beginning negotiations on a UN tax convention at the UN General Assembly to avert the astronomic losses.<br>\n&ldquo;Countries have a choice to make at the UN this year end. Forfeit our future now by staying the course, or democratise global tax rules so we can hold on to the public money we need for the challenges ahead,&rdquo; said Alex Cobham, chief executive at the Tax Justice Network.<br>\nThe State of Tax Justice 2023 published today by the Tax Justice Network reports that countries around the world are losing US$472 billion in tax a year to global tax abuse.1 Of this annual loss, US$301 billion is lost to multinational corporations shifting profit into tax havens and US$171 billion is lost to wealthy individuals hiding wealth offshore.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taxjustice.net\/press\/world-to-lose-4-7-trillion-to-tax-havens-over-next-decade-unless-un-tax-convention-adopted-countries-warned\/\">Tax Justice Network<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Denn sie wissen nicht, was Krieg bedeutet<\/strong><br>\nUkraine-Krieg: Wie viel Brutalit&auml;t und H&auml;rten sind der &Ouml;ffentlichkeit zuzumuten? &Uuml;ber einen blinden Fleck in der Debatte. Ein Einwurf.<br>\nAlle schreiben und reden vom Ukraine-Krieg, aber es gibt einen blinden Fleck: Die gro&szlig;e &Ouml;ffentlichkeit bleibt weitgehend von Brutalit&auml;ten verschont. Bilder, die Grausamkeiten in ihrer Entsetzlichkeit dokumentieren, bleiben Sparten-Kan&auml;len &uuml;berlassen.<br>\nUnd sp&auml;rlich, wenn sie &uuml;berhaupt in Debatten auftauchen, sind Aussagen und Texte, die Handlungen, die im Krieg begangen werden, und deren dramatische Folgen f&uuml;r Freunde, Liebende und Angeh&ouml;rige in einer Weise schildern, dass mit ihnen nicht einfach umgegangen werden kann.<br>\nHei&szlig;t, dass sie nicht als &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; des Kriegs verbucht werden k&ouml;nnen, ins statistische Nichts entlassen. Weil sie emotional derart aufr&uuml;hren, dass sie Vernunft au&szlig;er Kraft setzen, da sie dem Schmerz nicht gerecht werden kann. Die Vernunft kommt da nicht mit, Rationalit&auml;t kann diese Tragik nicht aufl&ouml;sen.<br>\nSeltene Ausnahmen sind Dokumentationen von Brutalit&auml;ten, die zu den Vorw&uuml;rfen passen, die eine Kriegspartei als besonders &uuml;bel und grausam herausstellen. Um Missverst&auml;ndnissen vorzubeugen: Es geht in diesem Beitrag nicht um Schuldfragen. Sondern darum, wie viel Kriegswirklichkeit der &Ouml;ffentlichkeit zugemutet werden kann.<br>\nDas ist offene Frage, deren Antworten sich in einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung ab- und ausarbeiten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Denn-sie-wissen-nicht-was-Krieg-bedeutet-9224810.html\">Thomas Pany auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Noch vier Jahre Krieg?<\/strong><br>\n&ldquo;Aus Sicht der EU r&uuml;ckt ein Frieden in der Ukraine in immer weitere Ferne. Der Au&szlig;enbeauftragte Borrell macht schon milit&auml;rische Pl&auml;ne f&uuml;r vier weitere Kriegsjahre.<br>\nBorrell sprach bei einem EU-Au&szlig;enministertreffen in Br&uuml;ssel von Milit&auml;rhilfen in H&ouml;he von &bdquo;bis zu f&uuml;nf Milliarden Euro im Jahr f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre&ldquo;.<br>\nBei den neuen Hilfen gehe es um ein &bdquo;stabiles Instrument&ldquo;, um die Ukraine nicht nur monatsweise milit&auml;risch zu unterst&uuml;tzen, sondern &uuml;ber mehrere Jahre hinweg.<br>\nDas Geld soll weiter aus der sog. Friedensfazilit&auml;t kommen, die die EU seit Kriegsbeginn zweckentfremdet als Kriegskasse nutzt. Urspr&uuml;nglich enthielt sie nur insgesamt 5,6 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/borrell-plant-militaerhilfe-fuer-vier-weitere-kriegsjahre\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Klimawandel die soziale Ungleichheit versch&auml;rft<\/strong><br>\nDer Klimawandel trifft alle Menschen &ndash; doch manche leiden st&auml;rker unter Hitze als andere. Besonders betroffen sind &Auml;rmere, denn sie k&ouml;nnen sich schlechter sch&uuml;tzen. Das k&ouml;nnte den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedrohen. [&hellip;]<br>\nErst seit kurzem hat die Politik das Thema im Blick. 2021 eine Studie im Auftrag des Sozialministeriums mit dem wegweisenden Titel: Folgekosten der Klimakrise: Warum sie die gesellschaftliche Ungleichheit verst&auml;rken. Denn diejenigen, die in sozio-&ouml;konomisch schwierigen Verh&auml;ltnissen leben, die also t&auml;glich sparen m&uuml;ssen, um &uuml;ber die Runden zu kommen, sind der Hitze durch ihre Lebensumst&auml;nde am st&auml;rksten ausgesetzt.<br>\nUnd das ist nicht nur f&uuml;r jede und jeden Einzelnen ein riesiges Problem, sondern bedroht letztendlich auch den Zusammenhalt unserer demokratischen Gesellschaft, warnt Garschagen: &ldquo;&rdquo;Die Schl&uuml;sselfrage f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt wird diejenige sein, inwieweit wir Klimawandelanpassung als Gemeinschaftsaufgabe verstehen und deshalb auch &uuml;ber diese Ma&szlig;nahmen den Abbau dieser Unterschiede mit anstreben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/gesundheit\/klimawandel-gesundheit-106.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Falsche Klima-Zahlen: ZDF gibt nach IPPEN-Recherche Fehler in Wissenschaftssendung zu<\/strong><br>\nDie ZDF-Sendung &bdquo;Leschs Kosmos&ldquo; machte j&uuml;ngst auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Dabei stellte der Wissenschaftler Harald Lesch die Frage: &bdquo;Gesundheitsrisiko Klimakrise &ndash; wie hei&szlig; ist zu hei&szlig;?&ldquo; Breiter wissenschaftlicher Konsens ist es, dass sich die Erde aufgrund des Klimawandels erw&auml;rmt &ndash; und das zusehends schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Menschheit hat. Die Sendung hatte nur einen Haken: Die Zahlen, mit denen das ZDF operierte, hatten mit Wissenschaft recht wenig zu tun.\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230725-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Laut Angaben des Umweltbundesamts nimmt die Zahl der &bdquo;hei&szlig;en Tage&ldquo; in Deutschland tats&auml;chlich zu. Die Bundesbeh&ouml;rde beruft sich dabei auf Daten des Deutschen Wetterdiensts. Demnach gab es von 2010 bis 2022 143,38 solcher Tage. Also so, wie vom ZDF beschrieben.<br>\nBrisant: F&uuml;r die beiden anderen Zeitr&auml;ume ergeben sich gravierende Abweichungen. Nach IPPEN-Berechnungen, die uns der Deutsche Wetterdienst auf die Kommastelle genau best&auml;tigt, gab es von 1970 bis 1989 83,34 und von 1990 bis 2009 151,44 &bdquo;hei&szlig;e Tage&ldquo;. Das sind f&uuml;r den ersten Zeitraum 70 Tage mehr als angegeben, f&uuml;r den zweiten 61.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/harald-lesch-wetter-ard-zdf-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-ard-klima-klimawandel-hitze-zr-92415768.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In den USA droht der teuerste Streik aller Zeiten<\/strong><br>\n&ldquo;Rund 340.000 Mitarbeiter des Zustellers UPS drohen in den USA ihre Arbeit niederzulegen. F&uuml;r die Wirtschaft w&uuml;rde das einen Milliardenschaden bedeuten. Nun wird sogar Pr&auml;sident Joe Biden aufgefordert, sich einzumischen. [&hellip;]<br>\nEs sind vor allem die Teilzeitkr&auml;fte, die f&uuml;r mehr Geld k&auml;mpfen. Die IBT fordert f&uuml;r ihre Mitglieder einen neuen F&uuml;nfjahresvertrag, mit einer besseren Bezahlung und einem einheitlichen Lohnsystem. Teilzeitbesch&auml;ftigte erhalten nach 30 Tagen durchschnittlich 20 Dollar pro Stunde, hei&szlig;t es von UPS. Wie Vollzeitbesch&auml;ftigte bek&auml;men sie au&szlig;erdem Zusatzleistungen wie bezahlten Urlaub und Beitr&auml;ge zum Pensionsplan. Doch die Verg&uuml;tung der Vollzeitangestellten liegt teils weit dar&uuml;ber. [&hellip;]<br>\nBei UPS wolle man jetzt schnell daran arbeiten, einen fairen Deal abzuschlie&szlig;en, wie das Unternehmen mitteilt. Dieser soll den Kunden, Mitarbeitern und Unternehmen im ganzen Land Sicherheit bieten. &bdquo;Wir haben diese Verhandlungen mit der Absicht begonnen, die bereits branchenf&uuml;hrenden L&ouml;hne und Leistungen, die wir unseren Voll- und Teilzeitmitarbeitern der Gewerkschaft bieten, zu erh&ouml;hen&ldquo;, hei&szlig;t es. Gleichzeitig hat UPS aber mit Vorsorgema&szlig;nahmen begonnen, sollte es doch zu einem Streik kommen. Dazu geh&ouml;ren etwa Schulungen f&uuml;r s&auml;mtliche US-Mitarbeiter, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind.<br>\nDennoch ist die Nervosit&auml;t riesig. Mehr als 250 Wirtschaftsverb&auml;nde und Organisationen wandten sich in der vergangenen Woche mit einem Brief an US-Pr&auml;sident Joe Biden mit der Bitte, sich in die Verhandlungen einzumischen. &bdquo;Angesichts der verheerenden Auswirkungen eines Streiks auf die amerikanischen Familien und die Wirtschaft fordern wir Ihre Regierung auf, die notwendige Unterst&uuml;tzung zu leisten&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben, das unter anderem von der Association of American Railroads und staatlichen sowie lokalen Handelskammern aus 47 verschiedenen Bundesstaaten unterzeichnet worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus246542884\/UPS-In-den-USA-droht-der-teuerste-Streik-aller-Zeiten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.K.:<\/strong> &#65279;Das ist wieder bezeichnend, wenn Teile der lohnarbeitenden Bev&ouml;lkerung kollektiv f&uuml;r ihre Interessen eintreten, dann soll pl&ouml;tzlich der Staat eingreifen, der sich nach der neoliberalen Diktion doch sonst aus allen &ouml;konomischen Dingen herauszuhalten hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China will Wind- und Solarkapazit&auml;t in drei Jahren verdoppeln<\/strong><br>\nKohle bleibt ein Problem, trotzdem k&ouml;nnte China seine Klimaziele schon f&uuml;nf Jahre fr&uuml;her erreichen als geplant.<br>\nAls zweitgr&ouml;sste Volkswirtschaft der Welt ist China der weltweit gr&ouml;sste Energieverbraucher und der gr&ouml;sste Emittent von Treibhausgasen. Aber China ist auch der gr&ouml;sste und am schnellsten wachsende Produzent erneuerbarer Energien weltweit.<br>\nIn Nachhaltigkeitsdiskussionen wird oft auf den grossen Klima-Fussabdruck Chinas hingewiesen. Dort leben allerdings auch 1,4 Milliarden Menschen, viermal so viele wie in den USA. Der Klima-Fussabdruck eines durchschnittlichen US-Amerikaners ist deutlich gr&ouml;sser als der eines Chinesen. &Uuml;bersehen wird dabei oft das Potenzial Chinas, seinen Fussabdruck zu verringern.<br>\nVerdoppelung der Wind- und Solarkapazit&auml;t bis in drei Jahren<br>\nIm ersten Quartal 2023 produzierte China 228 Gigawatt aus Sonnenenergie und mehr als 310 Gigawatt aus Onshore- und Offshore-Windanlagen. Bis 2025 will das Land die Kapazit&auml;t verdoppeln und 1200 Gigawatt erneuerbare Energie aus Wind und Sonne generieren. Seine Klimaziele f&uuml;r 2030 wird China deshalb voraussichtlich schon 2025 erreichen.<br>\nDas berichtet der &laquo;Guardian&raquo; unter Bezug auf die NGO Global Energy Monitor, eine gemeinn&uuml;tzige Organisation, die weltweit die Solar- und Windenergiekapazit&auml;ten verfolgt. Global Energy Monitor arbeitet unter anderem mit der Internationalen Energieagentur (IEA), der OECD, den Vereinten Nationen und der Weltbank zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/energieproduktion\/china-will-wind-und-solarkapazitaet-in-drei-jahren-verdoppeln\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reportage &uuml;ber die Macht des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab<\/strong><br>\nEs gibt russische Fernsehprogramme, die man eigentlich auch in Deutschland zeigen sollte. Hier zeige ich eine Reportage aus einer russischen Sendung mit deutschen Untertiteln, um zu zeigen, was im russischen Fernsehen Mainstream ist.<br>\nIm russischen Fernsehen wurde zur besten Sendezeit eine Reportage &uuml;ber die Macht des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab ausgestrahlt, an der ich mitgearbeitet habe. So eine Reportage w&auml;re im deutschen Fernsehen undenkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/reportage-ueber-die-macht-des-weltwirtschaftsforums-von-klaus-schwab\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Stimmt, in deutschen TV-Medien ist so ein Beitrag derzeit undenkbar. Dabei sind die berichteten Informationen offen zug&auml;nglich, aber die deutschen Hauptmedien verschweigen sie gegen&uuml;ber der breiten &Ouml;ffentlichkeit. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72888\">Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock &ndash; promotet by WEF<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96545\">Lesetipp &ndash; Fabio De Masis Betrachtungen zu Olaf Scholz und zur Warburg-Aff&auml;re<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Folgen des Wahlpatts in Spanien &ndash; Gef&auml;hrliche Spaltung<\/strong><br>\n&ldquo;Das Patt bei der Wahl in Spanien zeigt die Spaltung des Landes. Im Wahlkampf wurde der Ton zwischen den Lagern giftiger, Gegner wurden niedergebr&uuml;llt. Welche Lehren die demokratischen Kr&auml;fte daraus jetzt ziehen sollten. [&hellip;]<br>\nPolarisiert, hart, teils gnadenlos in der Auseinandersetzung war Spaniens Politik schon immer. Insbesondere die konservative Volkspartei ging brutal und hemmungslos auf &ldquo;den Feind&rdquo; &ndash; im alten Zweiparteiensystem die Sozialisten &ndash; los. Attacken, Beleidigungen, Beschimpfungen, alles Teil der politischen Auseinandersetzung.Vergleichsweise neu und brandgef&auml;hrlich ist hingegen das anscheinend gezielte S&auml;en von Zweifeln an demokratischen Institutionen und Prozessen. So werden Diskurse vergiftet, Menschen verunsichert und letztlich liberale Demokratien ausgeh&ouml;hlt. Die Frage ist, ob Spaniens Konservative wissen, was sie da tun, oder ob es ihnen egal ist. Hauptsache an die Macht. [&hellip;]<br>\nS&aacute;nchez&lsquo; Koalitionspartner, das Linksb&uuml;ndnis Unidas Podemos, trieb diese Kunst zeitweise auf die Spitze: Wer kritisierte oder auch nur leise Bedenken anmeldete, wurde niedergebr&uuml;llt, wahlweise als &ldquo;Nazi&rdquo;, &ldquo;Faschist&rdquo;, oder &ldquo;Macho&rdquo; bezeichnet. Etwa im Zusammenhang mit dem Debakel um die Reform des Sexualstrafrechts, f&uuml;r die Gleichstellungsministerin Irene Montero verantwortlich zeichnete. [&hellip;]<br>\nMan kann Spaniens demokratischen Kr&auml;ften nur w&uuml;nschen, dass sie die richtigen Lehren aus dieser dramatischen Wahl ziehen. Und Europas Christdemokraten sollten sich klarmachen: Sie m&uuml;ssen damit aufh&ouml;ren, die Methoden der Kr&auml;fte zu kopieren, deren Gesch&auml;ftsmodell es ist, Zweifel an der liberalen Demokratie zu s&auml;en und sie so zu zersetzen. Stattdessen m&uuml;ssen sie endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und sich als zurechnungsf&auml;hige demokratische Konservative pr&auml;sentieren. Tun sie das nicht, und stellen sich den Rechtradikalen nicht entschieden entgegen, k&ouml;nnten diese Kr&auml;fte sie wom&ouml;glich &uuml;ber kurz oder lang ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/spanien-wahl-analyse-100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kleine und gro&szlig;e &Uuml;bel<\/strong><br>\nZum Ausgang der Wahlen in Spanien.<br>\nErleichterung war vermutlich die vorherrschende Gem&uuml;tslage der meisten progressiv denkenden Menschen in Spanien. F&uuml;r eine Koalitionsregierung des rechten Partido Popular (PP) mit der noch weiter rechts stehenden Partei Vox reicht es nicht. Das war die wichtigste Botschaft am Sonntag kurz vor Mitternacht. Die Abendnachrichten zeigten Menschen auch von anderen Parteien, die vor der Zentrale des PSOE in Madrid zusammen mit den Sozialdemokraten tanzten und feierten. Entgegen den Vorhersagen wird Spanien wahrscheinlich nicht von der konservativen Partei regiert werden, die f&uuml;r dieses Ziel keine Hemmung h&auml;tte, mit den geistigen Nachfolgern der Franco-Diktatur zusammenzugehen. Doch genauer besehen, steht auch der PP in dieser Tradition. Die Partei hat die Diktatur nie verurteilt, die Opfer weder rehabilitiert geschweige denn entsch&auml;digt. Die ersten PP-Minister hatten bereits in der Franco-Zeit Regierungsposten inne. Der PP gr&uuml;ndete sich aus den Eliten der Diktatur, die nie zur Rechenschaft gezogen wurden, vom Raub an den im Krieg Geschlagenen profitierten und daf&uuml;r sorgten, dass ihre Nachkommen bis heute Spitzenpositionen in Politik, Justiz und Wirtschaft besetzen. Viele allerdings haben das vergessen. Vergessen scheinen auch die Gr&uuml;nde, warum der PP im Jahr 2019 lediglich rund 17 Prozent der Stimmen erhielt. Das lag nicht in erster Linie an einer sozialen Kahlschlagpolitik gegen die Interessen der Lohnabh&auml;ngigen und zugunsten von mehr Markt und Unternehmensprofit &ndash; das war auch die Regierungspraxis der Sozialdemokraten w&auml;hrend der Finanzkrise. Entscheidend war, dass herauskam, wie durch und durch korrupt diese Partei war und ist. Noch immer sitzt der ehemalige Schatzmeister zusammen mit einer Reihe anderer PP-Politiker im Gef&auml;ngnis. W&auml;hler haben in der Regel kein Elefantenged&auml;chtnis und lassen sich von Versprechen und L&uuml;gen leicht blenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455512.kleine-und-gro%C3%9Fe-%C3%BCbel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&auml;cher des Tages: Alexander Graf Lambsdorff<\/strong><br>\nEnde vergangenen Jahres drang aus Annalena Baerbocks Beh&ouml;rde, Alexander Graf Lambsdorff (FDP) werde Botschafter in Moskau. Am Montag f&uuml;llten die Staatsmedien das Sommerloch mit der &raquo;Nachricht&laquo;, dass der Mann aus &auml;ltestem deutschbaltischen Adel das Amt demn&auml;chst antritt. Seine Qualifikation daf&uuml;r wurde in dieser Zeitung bereits mehrfach gew&uuml;rdigt. Zum Beispiel der Tweet des FDP-Fraktionsvizes am 20. April 2022, Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo sei am selben Tag ein &raquo;gro&szlig;artiger Text&laquo; gelungen. Lambsdorff zitierte: &raquo;Es gibt klugen Pazifismus, aber &rsaquo;deutscher Lumpenpazifismus (ist) eine zutiefst egozentrische Ideologie, die den eigenen Befindlichkeitsstolz &uuml;ber das Leid anderer Menschen stellt.&lsaquo;&laquo; Gemeint war &raquo;ein substantieller Teil der deutschen Friedensbewegung&laquo;, zu der Lobo an F&uuml;hrers Geburtstag Spiegel-konform Hitler eingefallen war. Dem habe n&auml;mlich Mahatma Gandhi schon 1938 &raquo;die Mischung aus dem Recht des St&auml;rkeren und der T&auml;ter-Opfer-Umkehr&laquo; als &raquo;Kern&laquo; von Lumpenpazifismus &raquo;zusammengemanscht&laquo;.<br>\nWas auch immer gemischte Kerne sind, mit Diffusem gibt sich Lambsdorff gew&ouml;hnlich nicht ab. Eine Woche vor Lobo hatte er bereits in der Zeit nach der Polizei gerufen: &raquo;Die Ostermarschierer sind die f&uuml;nfte Kolonne Wladimir Putins, politisch und milit&auml;risch.&laquo; Weil diese Leute n&auml;mlich, wenn sie &raquo;jetzt Abr&uuml;stung fordern und in Interviews vorschlagen, die Ukraine &rsaquo;gewaltfrei zu unterst&uuml;tzen&lsaquo;&laquo;, den &raquo;Verteidigern Kiews und Charkiws ins Gesicht&laquo; spucken &ndash; &raquo;realit&auml;tsfern und gef&auml;hrlich&laquo;. Denn wer f&uuml;r Abr&uuml;stung eintritt, spritzt Schleim. Willi van Ooyen vom Ostermarschb&uuml;ro Frankfurt am Main kommentierte damals: &raquo;Herr Lambsdorff steht offenbar in einer Familientradition, die noch glaubt, sich f&uuml;r Stalingrad r&auml;chen zu m&uuml;ssen.&laquo;<br>\nMehr Qualifikation kann ein Botschafter, den Baerbock ausgesucht hat, in Moskau nicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455513.r%C3%A4cher-des-tages-alexander-graf-lambsdorff.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brief aus Moskau &ndash; heute zu Macht und Moral<\/strong><br>\n&ldquo;Westliche Polit-Kommentatoren sagen oft, es sei unsinnig, russisches Radio zu h&ouml;ren oder russisches Fernsehen zu schauen. Was dort gesagt werde, sei eh nur Propaganda im Sinne des Kremls. Um so wichtiger ist es, auch andere Stimmen aus Moskau oder auch aus Petersburg zu vernehmen &ndash; als Beispiele genannt seien in deutscher Sprache etwa die Plattformen &laquo;Anti-Spiegel&raquo;, herausgegeben von einem Deutschen, Thomas R&ouml;per, oder die &laquo;Stimme aus Russland&raquo;, herausgegeben vom Schweizer Peter H&auml;nseler. Auch die von der Plattform &laquo;Seniora.org&raquo; regelm&auml;&szlig;ig ins Deutsche &uuml;bersetzten Artikel von Gilbert Doctorow, der halbzeitig in Br&uuml;ssel, halbzeitig in Petersburg lebt, m&uuml;ssen da erw&auml;hnt werden. Hier geben wir einem in Moskau lebenden Italiener das Wort, der einen Blick auf die westliche Moralisiererei wirft.<br>\nNoch ein Sonntag, noch eine Sonntagspredigt von dem &laquo;Guardian&raquo;-Pastor Simon Tisdall. Der britische Journalist hatte vor ein paar Wochen die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine gefordert &ndash; als wollte er dem Wunschdenken ein Ende bereiten, der Westen sei noch nicht Teil des Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Diesmal schreibt Herr Tisdall, die Ukraine wolle, dass sich Putin in seinem Sarg umdreht, gequ&auml;lt, ohne jede M&ouml;glichkeit eines Freispruches, dass er f&uuml;r die Ewigkeit verdammt wird &ndash; und dass die Ukraine dabei f&uuml;r die gesamte westliche Welt sprechen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/brief-aus-moskau-heute-zu-macht-und-moral\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Datenleck bei Bonify &ndash; Wie kreditw&uuml;rdig ist der Nachbar?<\/strong><br>\n&Uuml;ber einen Trick kamen Nutzer der App an Bonit&auml;tsausk&uuml;nfte von wildfremden Menschen, die eigentlich streng geheim sind. Betroffen sind wom&ouml;glich viele Tausend Personen &ndash; ein Desaster. Wie konnte das passieren?<br>\nDie Schufa-Tochter Bonify ist seit einigen Tagen gefragt. Denn &uuml;ber die App des Start-ups k&ouml;nnen die Menschen in Deutschland seit Neuestem ihren Schufa-Score digital einsehen. Das Internet wimmelt nur so vor Anleitungen, wie das denn nun geht. In den hiesigen Download-Charts schoss die App durch die Decke und setzte sich zeitweise auf Platz zwei fest. Mehr Aufmerksamkeit f&uuml;r die Schufa und ihr junges Hoffnungsunternehmen geht kaum.<br>\nJetzt aber kippt die Aufmerksamkeit ins Negative. Der Schufa-Tochter mit Sitz in Berlin droht ein wahrer GAU im Hinblick auf den Datenschutz. Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann konnte f&uuml;r NDR und S&uuml;ddeutsche Zeitung in mehreren, unabh&auml;ngigen Tests nachweisen, dass es in der App eine Art Einfallstor gibt, um an manipulierte Bonit&auml;tsausk&uuml;nfte der Auskunftei Boniversum zu kommen. Eine solche Auskunft brauchen Menschen im t&auml;glichen Leben, um etwa an einen Kredit oder einen Handyvertrag zu kommen, &auml;hnlich wie ein Schufa-Score.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/wirtschaft\/datenleck-schufa-bonify-nutzer-kreditwuerdigkeit-e794791\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Das ist das Elend eines Abnutzungskrieges&rdquo;<\/strong><br>\nEine weitere Herausforderung f&uuml;r die Ukraine ist, dass sie immer st&auml;rker auf Reservisten angewiesen ist. Viele von den Soldaten, die eine sechsmonatige Ausbildung bei der NATO durchgemacht haben, gibt es nicht mehr. Ich habe gerade k&uuml;rzlich mit einem ukrainischen Kameraden gesprochen: In einer Nachbareinheit haben sie einen 47 Jahre alten Reservisten als Kommandanten bekommen. Aus Unerfahrenheit hat der einen Zug seiner Soldaten per Befehl in die Minenfelder geschickt. Nur mehr die H&auml;lfte kam zur&uuml;ck. Die Moral der Truppe hat das schwer getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-ist-das-Elend-eines-Abnutzungskrieges-article24282344.html\">ntv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Justizreform in Israel &ndash; &ldquo;Wie ein Staatsstreich von oben&rdquo;<\/strong><br>\nDie Justizreform st&uuml;rzt Israel in die gr&ouml;&szlig;te Zerrei&szlig;probe seit Staatsgr&uuml;ndung, sagt der Historiker Meron Mendel. Im Interview erkl&auml;rt er, wer die Reform unterst&uuml;tzt &ndash; und warum der Weg in einen illiberalen Staat unumkehrbar sein k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-justizreform-interview-100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Netanyahu&rsquo;s judicial overhaul victory spells a tragic, disastrous defeat for Israel<\/strong><br>\nPassing the &lsquo;reasonableness&rsquo; law, he chose the unity of his hardline coalition over his key responsibility as prime minister: the unity of the nation [&hellip;]<br>\nBut the particularities of the law are less important than the fact that it was blitzed through parliament over the objections of the opposition, despite the pleas of President Isaac Herzog, amid multiplying signs that the coalition&rsquo;s declared agenda is deterring investors in Israel&rsquo;s high-tech industry, and over the advice of US President Joe Biden, who repeatedly urged Netanyahu to seek consensus and keep Israelis unified, especially in the light of this small country&rsquo;s array of regional enemies.<br>\nThe parties in the Netanyahu coalition won a clear mandate in November&rsquo;s elections &mdash; a mandate to govern, that is, but not to change the way in which Israel is governed. [&hellip;]<br>\nHuge numbers of Israelis believe with good reason that this coalition, once the judges are sidelined, intends to legislate for an Israel no longer committed to the values of democracy, equality and tolerant Judaism set out in the 1948 Declaration of Independence. Huge numbers of Israelis feel themselves profoundly alienated from the Netanyahu government &mdash; and never more so than now.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/netanyahus-judicial-overhaul-victory-spells-a-disastrous-defeat-for-israel\/\">Times of Israel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-101604","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=101604"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101607,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101604\/revisions\/101607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=101604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=101604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=101604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}