{"id":101608,"date":"2023-07-25T09:05:06","date_gmt":"2023-07-25T07:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101608"},"modified":"2023-07-25T10:01:36","modified_gmt":"2023-07-25T08:01:36","slug":"ist-die-westliche-strategie-in-bezug-auf-russland-zielfuehrend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101608","title":{"rendered":"Ist die westliche Strategie in Bezug auf Russland zielf\u00fchrend?"},"content":{"rendered":"<p>F&uuml;r den Krieg in der Ukraine zeichnet sich keine L&ouml;sung ab, das Sterben schreitet voran. Obwohl dieser Krieg t&auml;glich in den Traditionsmedien pr&auml;sent ist, bleibt vieles unterbelichtet, denn seine Vorgeschichte wird lediglich unvollst&auml;ndig dargestellt oder sogar ignoriert. Eine zu einfache Schuldzuweisung hat sich etabliert und verringert die Chancen auf eine Verhandlungsl&ouml;sung. <strong>Jacques Baud<\/strong> hat f&uuml;r den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst, die NATO und die Vereinten Nationen gearbeitet. Mit seinem Buch <strong><a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/putin-oxid.html\">&bdquo;Putin &ndash; Herr des Geschehens?&ldquo;<\/a> <\/strong>liefert er auf der Grundlage von Dokumenten, die haupts&auml;chlich von den USA, der Ukraine, der russischen Opposition und internationalen Organisationen stammen, einen sachlichen Blick auf die Realit&auml;t und &ouml;ffnet die T&uuml;r f&uuml;r eine unvoreingenommene Einsch&auml;tzung des Kriegs in der Ukraine. F&uuml;r Baud ist es Zeit, zur&uuml;ck zu den Fakten und vor allem zum Dialog zu kommen. Ein Auszug.<br>\n<!--more--><br>\nDie Europ&auml;er sind recht naiv, was die amerikanische Politik angeht. Am 7.3.1992 ver&ouml;ffentlicht die <em>New York Times<\/em> einen Entwurf der <em>Defense Planning Guidance 1994&ndash;1998<\/em> des Pentagon, in dem die Strategie der Vereinigten Staaten nach dem Kalten Krieg skizziert wird:<\/p><blockquote><p>\n<em>Unser oberstes Ziel besteht darin, das Aufkommen eines neuen Konkurrenten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo zu verhindern, der eine &auml;hnliche Bedrohung, wie einstmals die Sowjetunion, darstellt. <\/em><br>\n<em>In Bezug auf Europa: <\/em><br>\n<em>&raquo;Wir m&uuml;ssen danach streben, rein europ&auml;ische Sicherheitsvereinbarungen zu vermeiden, die die NATO schw&auml;chen k&ouml;nnten.&laquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses Dokument sorgt f&uuml;r gro&szlig;es Protestgeschrei, und das Verteidigungsministerium wird sich gezwungen sehen, es in seiner endg&uuml;ltigen Form vom 16.4.1992 abzumildern. Nichtsdestotrotz bleibt es unter dem Namen &raquo;<em>Wolfowitz-Doktrin<\/em>&laquo; bekannt und pr&auml;gt weiterhin die heutige amerikanische Strategie. <\/p><p>Der westliche Diskurs zu Russland ist eindeutig an der amerikanischen Position und Strategie ausgerichtet. Um die amerikanische Strategie verstehen zu k&ouml;nnen, ist es notwendig, auf die <em>RAND Corporation<\/em> zu verweisen, eine im Jahr 1948 gegr&uuml;ndete amerikanische <em>&raquo;Denkwerkstatt&laquo; (&raquo;Think Tank&laquo;)<\/em>, die das Verteidigungsministerium zur atomaren Strategie und zur nationalen Sicherheit beraten soll. <\/p><p>Im Jahr 2019 ver&ouml;ffentlichte die RAND Corporation ein Dokument &uuml;ber die US-Strategie gegen&uuml;ber Russland, dessen sechs Unterkapitel des Kapitels 4 aussagekr&auml;ftige Titel tragen: <\/p><blockquote><p>\n<em>&raquo;Ma&szlig;nahme 1: Versorgung der Ukraine mit t&ouml;dlichen Waffen <\/em><br>\n<em>Ma&szlig;nahme 2: Verst&auml;rkung der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die syrischen Rebellen <\/em><br>\n<em>Ma&szlig;nahme 3: F&ouml;rderung eines Regimewechsels in Wei&szlig;russland <\/em><br>\n<em>Ma&szlig;nahme 4: Ausnutzung der Spannungen im S&uuml;dkaukasus <\/em><br>\n<em>Ma&szlig;nahme 5: Verringerung des russischen Einflusses in Zentralasien <\/em><br>\n<em>Ma&szlig;nahme 6: Infragestellen der russischen Pr&auml;senz in Moldawien&laquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Man erkennt hier alle die Themen wieder, welche die Politik der Vereinigten Staaten und der Europ&auml;ischen Union gegen&uuml;ber Russland in den Jahren 2020&ndash;2022 bestimmt haben.<\/p><p>Was die Methode betrifft, wie diese Ma&szlig;nahmen umgesetzt werden k&ouml;nnen, so ist sie im Jahr 2019 ebenfalls in einem weiteren Dokument der <em>RAND Corporation<\/em> ausf&uuml;hrlich beschrieben worden. Diese Methode wurde &raquo;<em>f&uuml;r die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten&laquo;<\/em> entwickelt und hat zum Ziel, &raquo;<em>Russlands M&ouml;glichkeiten zu &uuml;berfordern und es aus dem Gleichgewicht zu bringen<\/em>&laquo;. Es geht darum, Situationen zu schaffen, die zu sozialen und wirtschaftlichen Spannungen f&uuml;hren. Sie sollen Russland st&auml;ndig in die Defensive dr&auml;ngen, und zwar an mehreren Fronten gleichzeitig, um es im Innern und &Auml;u&szlig;ern zu destabilisieren und politisch zu schw&auml;chen. <\/p><p>Das Prinzip dieses Dokuments geht auf die&nbsp;&ndash; in Frankreich weit verbreitete&nbsp;&ndash; Legende zur&uuml;ck, die UdSSR sei durch ein &Uuml;berstrapazieren seiner Ressourcen zerfallen. Diese &Uuml;berstrapazierung sei durch Ronald Reagans Projekt &raquo;Krieg der Sterne&laquo; hervorgerufen worden.<\/p><p>Unter den Ma&szlig;nahmen, die die RAND auf wirtschaftlichem Gebiet vorschl&auml;gt, finden sich auch Anstrengungen gegen die deutsch-russische Gasleitung wieder. Donald Trump unternahm diese Anstrengungen bis zum Ende seines Mandats, danach wurden sie von einigen Europaabgeordneten aufgegriffen: <\/p><ul>\n<li>Ein Ausbau der Energieerzeugung in den Vereinigten Staaten, um die russische Wirtschaft unter Druck zu setzen, sowohl seine &ouml;ffentlichen Ausgaben als auch, im weiteren Sinne, seine Verteidigungsausgaben. Als ein Nebeneffekt w&uuml;rde so auch das weltweite Energieangebot steigen und der Weltmarktpreis sinken, somit auch die russischen Staatseinnahmen. Au&szlig;erdem w&uuml;rde dies der amerikanischen Wirtschaft Vorteile bringen und keine multilaterale Zustimmung erfordern. <\/li>\n<li>Das Verh&auml;ngen von sch&auml;rferen Handels- und Finanzsanktionen, um der russischen Wirtschaft Schaden zuzuf&uuml;gen. <\/li>\n<li>Die Erh&ouml;hung der Importf&auml;higkeit Europas f&uuml;r Erdgas, das nicht von Russland geliefert wird, um wirtschaftliche Spannungen in Russland zu erzeugen und Europa unabh&auml;ngig von Russland zu machen. <\/li>\n<\/ul><p>Wir sind also sehr weit von europ&auml;ischen Traditionen entfernt. Aber das Konzept der RAND geht noch weiter. Man erkennt dort das Untergraben des russischen politischen Systems: Hier finden sich sowohl die Ma&szlig;nahmen zur Unterst&uuml;tzung Nawalnys als auch die von der NED finanzierten Projekte wieder (Abbildung 24). <\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230725_Baud_Putin_Auszug-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><em>Abbildung 24: Amerikanische Strategie zur Destabilisierung Russlands [Quelle: &raquo;Overextending and Unbalancing Russia&laquo;, RAND Corporation, 2019 (S.&nbsp;5)]<\/em><\/p><p>Was bei diesem Konzept, das etwa drei&szlig;ig gr&ouml;&szlig;ere Empfehlungen enth&auml;lt, ins Auge springt, ist die Tatsache, dass zu keinem Zeitpunkt die F&ouml;rderung der Menschenrechte oder des Rechtsstaates genannt wird. Dies ist die Best&auml;tigung f&uuml;r eine Beobachtung, die bereits gemacht wurde: Die Aff&auml;re Nawalny diente als Instrument zur Unterst&uuml;tzung einer Politik, die nichts mit einer Verbesserung der Lage in Russland zu tun hat, sondern nur den Interessen der Vereinigten Staaten dienen soll. <\/p><p>Im Juni 2018 wird auf einem vom britischen Au&szlig;enministerium organisierten Treffen, das Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Einflussoperationen einwerben soll, das Ziel dieser Operationen klar formuliert: &raquo;<em>Das Programm hat zum Ziel, den Einfluss Russlands auf seine Nachbarn zu schw&auml;chen&laquo;<\/em>, ohne dass ein einziges Mal der Rechtsstaat oder die Menschenrechte Erw&auml;hnung finden. <\/p><p>Im Unterschied zur UdSSR, wo nur 5-9&nbsp;Prozent der Bev&ouml;lkerung Kommunisten waren, unterst&uuml;tzen heute 60-65&nbsp;Prozent der Russen das Handeln Wladimir Putins. Somit war im Kalten Krieg, bei einer Bev&ouml;lkerung, die das Regime erdulden musste, die Propaganda (das hei&szlig;t das Anpreisen des Westens) ausreichend f&uuml;r eine erhoffte Destabilisierung der UdSSR. Heute ist die Situation eine ganz andere: So unvollkommen sie auch sein mag, die russische Regierung befindet sich nicht im Widerspruch zu ihrer Bev&ouml;lkerung. Propaganda ist also kein ausreichender Faktor der Destabilisierung mehr: Es muss desinformiert werden. Deshalb musste der Westen zu diesem Zweck geeignete Strukturen schaffen.<\/p><p>Unilaterale Sanktionen&nbsp;&ndash; aber mit einer weltweiten Reichweite, dank der Anwendung des amerikanischen Rechts &uuml;berall auf der Welt&nbsp;&ndash; haben zum Ziel, eine f&uuml;r die &ouml;rtliche Bev&ouml;lkerung unertr&auml;gliche Lage zu schaffen, um diese zum Aufstand zu treiben. Dieses Prinzip wird von Richard Nephew, dem ehemaligen Sanktionsbeauftragten des Au&szlig;enministeriums unter Obama und heutigen Iran-Delegierten unter Joe Biden, in einem Buch mit dem Titel &raquo;Die Kunst der Sanktionen&laquo;, dessen Geist eindeutig als absto&szlig;end bezeichnet werden kann, in aller Deutlichkeit beschrieben.<\/p><p>In demselben Geist erkl&auml;rt der Europaabgeordnete der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentenpartei <em>La R&eacute;publique en Marche (Die Republik auf dem Weg)<\/em>, Bernard Guetta, im Februar 2021 auf dem Sender<em> France&nbsp;5<\/em>:<em> <\/em><\/p><blockquote><p>\n<em>&raquo;Das Lebensniveau in Russland sinkt st&auml;ndig, zum Teil, aber nur zum Teil, wegen der Sanktionen, oder dank der westlichen Sanktionen [&hellip;]&laquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das Lebensniveau in Russland sinkt also &raquo;dank&laquo; unserer Sanktionen! Auf so etwas kann man stolz sein! <\/p><p>&Uuml;brigens arbeiten die franz&ouml;sischen Politiker mit der gleichen kriminellen Software. Nachdem Frankreich von einer Junta aus Mali vertrieben wurde, die in ihrem milit&auml;rischen Ansatz f&uuml;r den Konflikt keine Perspektive sah, reagierte es, indem es Druck auf seine Nachbarn aus&uuml;bte, um die malische Wirtschaft &raquo;abzuw&uuml;rgen&laquo;. <\/p><p>Am 1.3.2022, am Tag nach den ersten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und dem zweifelhaften Erfolg des Angriffs auf den Rubel, stellt der Westen fest, dass die russische Wirtschaft widerstandsf&auml;higer ist als angenommen. Und zwar so sehr, dass man sich in Deutschland zu fragen beginnt, ob nicht vorschnell gehandelt wurde. In Frankreich erkl&auml;rt der Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zu Russland: <\/p><blockquote><p>\n<em>&raquo;Wir werden einen totalen Wirtschafts- und Finanzkrieg gegen Russland f&uuml;hren. [&hellip;] Aber das russische Volk wird daf&uuml;r ebenso die Konsequenzen tragen.&laquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Er wird sp&auml;ter sch&uuml;chtern Abstand von einigen seiner &Auml;u&szlig;erungen nehmen, aber das Wesentliche bleibt bestehen: Das v&ouml;llige Fehlen von Moral, politischer Ethik und Ehrgef&uuml;hl bei unseren Politikern, die unf&auml;hig waren, die Krise im Vorhinein zu regeln, und nun versuchen, sich an der Zivilbev&ouml;lkerung zu r&auml;chen. <\/p><p>Das Interessanteste an der von der RAND Corporation entwickelten Strategie war, dass sie die Entscheidungstr&auml;ger im Wei&szlig;en Haus im Vorhinein vor den Risiken warnte, die sie f&uuml;r die Ukraine schufen:<\/p><blockquote><p>\n<em>&raquo;[Eine solche Strategie] k&ouml;nnte die Ukraine, das Prestige und die Glaubw&uuml;rdigkeit der Vereinigten Staaten auch erheblich sch&auml;digen. Dies k&ouml;nnte zu unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen ukrainischen Verlusten, Territorialverlusten und Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men f&uuml;hren. Es k&ouml;nnte die Ukraine sogar in einen ung&uuml;nstigen Frieden f&uuml;hren.&laquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das hei&szlig;t, als Anthony Blinken, Boris Johnson, Ursula von der Leyen, Bruno Le Maire oder Annalena Baerbock sich entschlossen, die Strategie der RAND Corporation gegen Russland umzusetzen, wussten sie genau, wie gro&szlig; die Risiken f&uuml;r die Ukraine waren. F&uuml;r sie ging es nicht darum, der Ukraine zu helfen, sondern Russland niederzuschlagen. Dies zeigt ihren Grad an Perversit&auml;t und ihre Verachtung sowohl f&uuml;r Russland als auch f&uuml;r die Ukraine. <\/p><p>Inwieweit eine Offensive gegen die Ukraine die bestm&ouml;gliche L&ouml;sung war, ist ein Thema f&uuml;r zuk&uuml;nftige Historiker. Das rechtfertigt aber nicht die Aufgabe unserer Werte und unserer Ehre: &Uuml;berlassen wir das den anderen! <\/p><p><em>Jacques Baud: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/putin-oxid.html\">&bdquo;Putin &ndash; Herr des Geschehens?&ldquo;<\/a>, aus dem Franz&ouml;sischen von Philipp Otte, 320 Seiten, Westend Verlag, 10.7.2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r den Krieg in der Ukraine zeichnet sich keine L&ouml;sung ab, das Sterben schreitet voran. Obwohl dieser Krieg t&auml;glich in den Traditionsmedien pr&auml;sent ist, bleibt vieles unterbelichtet, denn seine Vorgeschichte wird lediglich unvollst&auml;ndig dargestellt oder sogar ignoriert. Eine zu einfache Schuldzuweisung hat sich etabliert und verringert die Chancen auf eine Verhandlungsl&ouml;sung. <strong>Jacques Baud<\/strong> hat f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101608\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":101363,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,126,11],"tags":[2102,1426,2301,3344,259,260,1556,1019],"class_list":["post-101608","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-erosion-der-demokratie","category-strategien-der-meinungsmache","tag-geostrategie","tag-hegemonie","tag-konfrontationspolitik","tag-rand-corporation","tag-russland","tag-ukraine","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/230720_baud.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=101608"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101613,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101608\/revisions\/101613"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/101363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=101608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=101608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=101608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}