{"id":10162,"date":"2011-07-21T08:34:34","date_gmt":"2011-07-21T06:34:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10162"},"modified":"2011-07-21T13:30:18","modified_gmt":"2011-07-21T11:30:18","slug":"hinweise-des-tages-1429","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10162","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Murdoch-Medien, der Staat profitiert von der Griechen-Krise, Merkel unter Druck, europ&auml;ische Solidarit&auml;t, Obama gegen die Republikaner, Regierung stoppt ELENA, R&uuml;stungskonzerne, Demokratie- und Sozialabbau Hand in Hand, Mehr Leiharbeit und Minijobs, das Erbe von Hartz-IV, Gabriel kritisiert sinkende L&ouml;hne von Geringverdiener, Fachtkr&auml;ftemangel, Kritik an der &bdquo;Exellenzinitiative&ldquo;, Bundeswehr. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Murdoch-Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Griechenland schuldete Ende 2010 deutschen Banken 23 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Der Staat profitiert von der Griechen-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Schuldenkrise: Merkel unter Druck aus eigenen Reihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Friedhelm Hengsbach SJ: Europ&auml;ische Solidarit&auml;t &ndash; nicht zum Nulltarif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">USA: Obama gegen die Republikaner &ndash; Erbitterter Kampf um neue Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Regierung stoppt ELENA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">R&uuml;stungskonzerne: Waffen f&uuml;r die Welt, Millionenspenden f&uuml;r die Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Demokratie- und Sozialabbau Hand in Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Mehr Leiharbeit und Minijobs &ndash; weniger Einkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Das Erbe von Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Gabriel kritisiert sinkende L&ouml;hne f&uuml;r Geringverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gerd Bosbach: Der Fachkr&auml;ftemangel &ndash; ein Mythos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">&bdquo;Deutschland fehlen Fachkr&auml;fte&ldquo; &ndash; alles nur ein Mythos?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel und Demographie werden dramatisiert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Kritik an der &bdquo;Exzellenzinitiative&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Rechte Umtriebe an der Bundeswehruni?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Kasernierung der Gedanken &ndash; Bundeswehr als Sponsor f&uuml;r die Schulen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10162&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Murdoch-Medien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine vierte Gewalt namens Murdoch<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien und der Skandal um News of the World<br>\nAbgeh&ouml;rte Telefone, bestochene Polizisten und ein unbedarfter Premierminister: Der Skandal um &ldquo;News of the World&rdquo; ist mehr als nur eine Debatte um die rabiaten Methoden eines Boulevardblattes. Der Fall macht deutlich, wie in Gro&szlig;britannien in den vergangenen Jahren Politik gemacht wurde, und wie sehr sich die Eliten in Staat und Regierung zu willf&auml;hrigen H&ouml;flingen des Medienf&uuml;rsten degradieren lie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grossbritannien-skandal-um-news-of-the-world-eine-vierte-gewalt-namens-murdoch-1.1122207\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Murdoch-Anh&ouml;rung &ndash; Unschuldsl&auml;mmer und S&uuml;ndenb&ouml;cke    <\/strong><br>\nJahrelang gab es fragw&uuml;rdige Recherchepraktiken bei &ldquo;News of the World&rdquo; &ndash; doch Vater und Sohn wollen von nichts gewusst haben: Wie Rupert und James Murdoch sich trotz heftiger Vorw&uuml;rfe der Abgeordneten aus der Aff&auml;re zu ziehen versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/news-of-the-world-affaere-murdoch-anhoerung-tag-der-unschuldslaemmer-und-suendenboecke-1.1122202\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>News of the World: Sean Hoare &ndash; Wer auspackt, kann einpacken<\/strong><br>\nDas Schicksal von Sean Hoare zeigt, wie schnell der Hinweis auf kriminelle Machenschaften als Verrat empfunden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/news-of-the-world-sean-hoare-wer-auspackt-kann-einpacken-1.1122178\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Fox News: Tyrannei mit einem L&auml;cheln<\/strong><br>\nDie klare, aber unausgesprochene Hoffnung vieler in den USA ist jetzt, dass die Verst&ouml;&szlig;e, die Murdoch in England au&szlig;er Gefecht gesetzt haben, ihn nun auch in den USA zur Strecke bringen. Hier praktiziert Fox News seine Tyrannei mit einem L&auml;cheln; ein feister und dreister Gesichtsausdruck der Unschuld und die komische Parole &ldquo;fair und ausgeglichen&rdquo; sind sein Markenzeichen. Das TV-Nachrichtennetz f&uuml;hrt, anders als h&auml;ufig behauptet wird, keine Kampagnen f&uuml;r konservative Zwecke. Es ist ein spezifisch republikanisches, parteipolitisches Unterfangen, das sehr effizient mit einflussreichen Vermittlern der Grand Old Party zusammenarbeitet, um deren Botschaft des Tages zu verk&uuml;nden, unabh&auml;ngig davon, was noch am Tag davor behauptet worden war. Eine seiner sehr smarten Praktiken besteht darin, das Vorurteil der Massen zu bedienen, dass die Mainstreammedien alle liberal und voreingenommen sind. Interessanterweise z&auml;hlt Fox sich selbst nicht dazu, obwohl er immerhin der am h&auml;ufigsten eingeschaltete Nachrichtensender ist. Diejenigen nun, die das Offensichtliche sagen &ndash; n&auml;mlich, dass Fox die Nachrichten t&auml;glich filtert und parteipolitisch neu verpackt -, werden wiederum als ideologisch verblendet in Misskredit gebracht, was eine perfekte Strategie ist, um Kritiker auszuhebeln.<br>\nDie Frage ist, ob Murdoch US-amerikanische Gesetze gebrochen hat. Es gibt mehrere Str&auml;nge, die seine Gegner sich jetzt sehr genau anschauen. Zwar scheint das gro&szlig;angelegte Hacken von Telefonen und das Bestechen von Polizeibeamten ein britisches Ph&auml;nomen gewesen zu sein. Es gibt aber einen einzelnen verirrten Satz in einem Bericht des britischen Daily Mirror, der darauf hindeutet, dass Mitarbeiter des inzwischen eingestellten Tabloids News of the World mit einem Privatdetektiv &uuml;ber das Hacken von Telefonen von 9\/11-Opfern im Raum New York gesprochen haben. Es gibt einen zweiten m&ouml;glichen Untersuchungsstrang in den USA, der erfolgversprechender ist, wenn man dem Team Murdochs an den Kragen will. Ein Bundesgesetz, der Foreign Corrupt Practices Act, verbietet US-Firmen die Bestechung. Dieses Verbot wird zwar meist in Zusammenhang gebracht mit Zahlungen an korrupte ausl&auml;ndische Regierungen, aber das Schmieren von Polizeibeamten in England k&ouml;nnte auch darunter fallen. Dieses Gesetz gibt der Regierung au&szlig;erordentliche Befugnisse, sich durch die Firmendokumente zu w&uuml;hlen. Bevor das Justizministerium solch eine Untersuchung beginnen w&uuml;rde, w&auml;ren aber enorme politische und juristische H&uuml;rden zu nehmen. Aber da selbst Brooks offiziell vor dem Parlament ausgesagt hat, dass ihre Zeitung solche Bestechungsgelder gezahlt hat, sieht es so aus, als w&auml;re das ein Ansatzpunkt f&uuml;r Ermittlungen, auch wenn sie sp&auml;ter versuchte, ihre Aussage wieder zur&uuml;ckzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=tz&amp;dig=2011%2F07%2F20%2Fa0127&amp;cHash=5ff1a7589d\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland schuldete Ende 2010 deutschen Banken 23 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDeutsche Banken hatten laut Ver&ouml;ffentlichungen der Bank f&uuml;r internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sowohl im M&auml;rz 2010 als auch im Dezember 2010 Forderungen in H&ouml;he von rund 23 Milliarden US-Dollar gegen&uuml;ber dem griechischen &ouml;ffentlichen Sektor. Dies erkl&auml;rt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/6312) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (17\/6104) zu &bdquo;Daten zum Engagement von Finanzinstituten in Griechenland&ldquo;. Dies entspreche einem Anteil von rund einem Viertel der gesamten Forderungen ausl&auml;ndischer Banken, hei&szlig;t es weiter. Darin enthalten seien allerdings die Hilfskredite der Bundesrepublik Deutschland an Griechenland (knapp 8 Milliarden US-Dollar), die &uuml;ber die KfW Bankengruppe abgewickelt und im Mai und September 2010 ausgezahlt worden seien.<br>\nLaut Erhebungen der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht hielten deutsche Versicherungskonzerne weltweit am 31. M&auml;rz 2010 griechische Staatsanleihen in H&ouml;he von 8,3 Milliarden Euro (0,6 Prozent der gesamten Verm&ouml;gensanlagen). Am 31. M&auml;rz 2011 habe sich dieses Engagement auf 4,2 Milliarden Euro (0,3 Prozent der Verm&ouml;gensanlagen) belaufen, schreibt die Regierung weiter. F&uuml;r die deutschen Versicherungsunternehmen habe sich das Engagement in griechische Staatsanleihen zum 31. M&auml;rz auf 5,8 Milliarden Euro belaufen. Zum 31. M&auml;rz 2011 habe dieses 2,8 Milliarden Euro betragen.<br>\nNach den neuesten BIZ-Statistiken h&auml;tten franz&ouml;sische Banken Ende M&auml;rz 2010 mit 27 Milliarden US-Dollar etwa 29 Prozent der Forderungen ausl&auml;ndischer Banken gegen&uuml;ber dem griechischen &ouml;ffentlichen Sektor gehalten. Ende Dezember 2010 habe dieser Betrag bei rund 15 Milliarden US-Dollar gelegen, hei&szlig;t es in der Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_07\/2011_305\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung N.K.:<\/strong> Wie der Stresstest f&uuml;r die EU-Banken ergeben hat, lagen bereits Ende 2010 volle zwei Drittel der von Banken gehaltenen griechischen Bonds bei den griechischen Banken (genauer: 67 Prozent von 98,2 Mrd. Euro). Diese Zahl, die am 16. Juli in der FT stand, wurde m.W. in Deutschland kaum zur Kenntnis genommen.<\/em><br>\n<em>Das hei&szlig;t: jedes Umschuldungs-Modell muss daran gemessen werden, ob die griechischen Staatspapiere, die von den griechischen  Banken und Sozialkassen gehalten werden, auf irgendeine Weise &ldquo;verschont&rdquo; werden. Sonst kann man sich das gleich sparen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Staat profitiert von der Griechen-Krise<\/strong><br>\nDer Bremer Wirtschaftsforschung Rudolf Hickel bezeichnet in der Printausgabe des Weser Kuriers vom 20. Juli 2011 Deutschland als &bdquo;sicheren Anleihehafen&ldquo;. Diese deutsche Verl&auml;sslichkeit zahle sich in barer M&uuml;nze aus. Hickel hat in einer Modellkalkulation berechnet, wie viel sich Deutschland durch den Euro-Krisen-Profit in diesem Jahr spare.<br>\nIm Juli 2009,also vor der Schuldenkrise sei die Durchschnittsrendite der Deutschen Bundesbank f&uuml;r b&ouml;rsennotierte Bundeswertpapiere mit einer Laufzeit von mehr als vier Jahren bei drei Prozent, 2011 liege die Rendite bei zwei Prozent. &bdquo;Der Zinsvorteil f&uuml;r das Jahr betr&auml;gt einen Unterschied von einem Prozentpunkt knapp drei Milliarden Euro&ldquo;, sagt Hickel. Umgelegt auf die Laufzeiten aller Titel erg&auml;be sich ein nennenswerter mehrstelliger Milliardenbetrag.<br>\nDazu der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer: &bdquo;Deutschland ist der gr&ouml;&szlig;te Nutznie&szlig;er der europ&auml;ischen Schuldenkrise&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110720_WK_Griechenland_Gewinner_BRD2011.pdf\">Printausgabe des Weser Kuriers v. 20.07.2011 [PDF &ndash; 315 KB]<\/a>\n<p>Siehe dazu: <\/p>\n<p><strong>Staat profitiert von Griechen-Krise<\/strong><br>\nAnleihen s&uuml;deurop&auml;ischer Schuldnerl&auml;nder wie Griechenland und Portugal gelten als Ladenh&uuml;ter. Davon profitieren Deutschland und &Ouml;sterreich, deren Staatspapiere als besonders sicher gelten. Daher braucht die &Ouml;sterreichische Bundesfinanzierungsagentur (&Ouml;BfA), die f&uuml;r das Schuldenmanagement des Staates zust&auml;ndig ist, bei der Geldaufnahme deutlich weniger Zinsen zahlen als vor Ausbruch der Schuldenkrise.<br>\nSo sind die Renditen f&uuml;r zehnj&auml;hrige Staatsanleihen seit April 2011 von 3,8 Prozent auf 3,3 Prozent gesunken.<br>\nDa die Republik seit Anfang 2011 wieder neue Anleihen emittiert hat, kommt (Bank-Austria-Chefvolkswirt) Stefan  Bruckbauer zus&auml;tzlich auf eine Ersparnis von bislang 100 Millionen Euro. Damit summiert sich seit Ausbruch der Griechenland-Krise der Vorteil auf 300 Millionen Euro.<br>\nViele Staatspapiere haben eine lange Laufzeit, besonders beliebt sind die zehnj&auml;hrigen. &bdquo;Hochgerechnet auf die gesamte Laufzeit aller Anleihen, die seit Herbst 2009 begeben wurden, erspart sich &Ouml;sterreich rund 3,4 Milliarden Euro&ldquo;, sagt Bruckbauer. Das ist deutlich mehr, als &Ouml;sterreich bislang an Geld nach Athen &uuml;berwiesen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/678082\/Staat-profitiert-von-GriechenKrise\">Die Presse Wien<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schuldenkrise: Merkel unter Druck aus eigenen Reihen<\/strong><br>\nKurz vor dem Krisengipfel der Euro-Zone dr&auml;ngen CDU-Pr&auml;sidiumsmitglieder Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Kurswechsel in der Schuldenkrise &ndash; doch die lehnt strikt ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/merkel-unter-druck-aus-eigenen-reihen\/4411748.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Friedhelm Hengsbach SJ: Europ&auml;ische Solidarit&auml;t &ndash; nicht zum Nulltarif<\/strong><br>\nDie &laquo;Sprache der M&auml;rkte&raquo; ist die populistische &Uuml;bersetzung eines Teils der marktradikalen wirtschaftsliberalen Dogmatik, die eine Informationseffizienz der Finanzm&auml;rkte unterstellt, insofern die B&ouml;rsenkurse authentische Signale &uuml;ber die Chancen und Risiken von Verm&ouml;gensbest&auml;nden liefern. Aber wiederholt ist seit der Aufk&uuml;ndigung des Bretton-Woods-Systems erkennbar geworden, wie sehr die Finanzm&auml;rkte kollektive Euphorien, emotionale &Uuml;bertreibungen, irrationalen &Uuml;berschwang und Herdenverhalten auf Grund von Ger&uuml;chten oder Ansteckungseffekten wiederspiegeln. Sie haben eine beispiellose Finanzkrise ausgel&ouml;st, die fortlaufend metastasiert, solange &uuml;bersch&uuml;ssige Liquidit&auml;t in die Devisen- und Rohstoffm&auml;rkte sowie die M&auml;rkte f&uuml;r Staatsanleihen schwemmt und deren Schwachstellen attackiert&hellip;<br>\nDas ausschlie&szlig;lich auf die Logik der Gl&auml;ubiger-\/Schuldner-Beziehung fixierte Schuldenmanagement der finanzwirtschaftlichen und finanzpolitischen Eliten blendet die realwirtschaftliche und politische Dimension ihrer Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse aus. Die Kriterien einer angeblich informationseffizienten &laquo;Sprache der M&auml;rkte&raquo; sollten die staatlichen Organe ebenso wenig schrecken wie die Drohung der Rating-Agenturen bzw. der Swap- und Derivateh&auml;ndler mit ihrer eindimensionalen Analyse und dem<br>\nausschlie&szlig;lich bin&auml;r codierten Urteil: &laquo;Noch zahlungsf&auml;hig\/ Nicht mehr zahlungsf&auml;hig&raquo;&hellip;<br>\nDer Charme eines solidarischen Europas wird dort sichtbar, wo die blo&szlig;e Marktsteuerung versagt. Wo ein gemeines Band die Mitglieder und die Mitgliedsl&auml;nder als grundlegend Gleiche verbindet, das h&ouml;her eingesch&auml;tzt wird als die Differenzen, die trennen. Wo gesellschaftliche Risiken und L&auml;nderrisiken ungleich verteilt sind, nicht den Individuen und einzelnen L&auml;ndern zugerechnet und aufgeladen, sondern von allen, insbesondere den St&auml;rkeren getragen werden. Wo die St&auml;rkeren gem&auml;&szlig; ihrer Leistungsf&auml;higkeit zahlen, die Schw&auml;cheren gem&auml;&szlig; ihrem Bedarf unterst&uuml;tzt werden. Wo die st&auml;rkeren L&auml;nder nachsichtig mit den Schw&auml;cheren umgehen.<br>\nEurop&auml;ische Solidarit&auml;t ist nicht zum Nulltarif zu haben, aber die Risse, die Spaltung und Polarisierung Europas, die der Markt erzeugt, sind viel kostspieliger. Denn die Sprache des<br>\nMarktes bringt ein Europa hervor blo&szlig; f&uuml;r wenige. Die Sprache der Solidarit&auml;t dagegen ein Europa f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Standpunkte\/Standpunkte_22-2011.pdf\">RLS Standpunkte 22\/2011 [PDF &ndash; 454 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA: Obama gegen die Republikaner &ndash; Erbitterter Kampf um neue Schulden<\/strong><br>\nSchon in zwei Wochen k&ouml;nnte der US-Regierung das Geld ausgehen, wenn sich Wei&szlig;es Haus und Kongress nicht einigen k&ouml;nnen. Beim Ringen um die Erh&ouml;hung der Schuldengrenze hat auch eine ultrakonservative Lobbygruppe ihre Finger im Spiel &ndash; die mit &auml;u&szlig;erst harten Bandagen k&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-obama-gegen-republikaner-erbitterter-streit-um-neue-schulden-1.1122224\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Regierung stoppt ELENA<\/strong><br>\nNach jahrelanger Kritik will die Bundesregierung das ELENA-System nun einstellen. Die zentrale Erfassung von Arbeitnehmerdaten hat ein Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haufe.de\/personal\/newsDetails?newsID=1311055473.38&amp;d_start:int=1&amp;topic=HLGO&amp;topicView=Lohn%20%26%20Gehalt\">Haufe-Personalportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Der elektronische Entgeltnachweis (ELENA) sollte den Arbeitgebern Millionen von Bescheinigungen ersparen und damit f&uuml;r Entb&uuml;rokratisierung sorgen. Mit &uuml;ber 19 Jahren Berufserfahrung im Personalbereich (davon 16 Jahre in der Gehaltsabrechnung und im Bescheinigungswesen) kann ich dar&uuml;ber nur herzhaft lachen. Mit einem kompetenten Gehaltsabrechnungsprogramm war eine Arbeitsbescheinigung eine Sache von 5 Minuten inklusive Kopie, Beschriften des Umschlags und Versand. Die sprichw&ouml;rtliche Wohngeldbescheinigung, dauert etwas l&auml;nger, kommt wesentlich seltener im Arbeitsalltag vor als allgemein angenommen.<br>\nF&uuml;r eine Gehaltsabrechnung mit ELENA-&Uuml;bertragung ist es allerdings zwingend erforderlich, dass s&auml;mtliche abrechnungsrelevanten Daten &ndash; z.B. Sozialversicherungsausweis, Lohnsteuerkarte 2010 bzw. Lohnsteuerbescheinigung (f&auml;llt 2012 weg, wenn alles funktioniert), Identifikationsnummer &ndash; vorliegen. Fehlt z.B. die Sozialversicherungsnummer oder die Identifikationsnummer (ID), kann der Datensatz nicht &uuml;bertragen werden und des darf unter diesen Umst&auml;nden eigentlich keine Gehaltsabrechnung erfolgen. Das hei&szlig;t, es wird zun&auml;chst kein Geld &uuml;berwiesen, es erfolgt keine Anmeldung zur Sozialversicherung. Es muss im Extremfall Stunden lang herumtelefoniert werden, um die fehlenden Daten zu erhalten und eine einwandfreie ELENA-taugliche Gehaltsabrechnung erstellen zu k&ouml;nnen; und die\/der betreffende Mitarbeiter\/in hat oft keine Ahnung von Gehaltsabrechnung und versteht nicht, was ihre\/seine Personalabteilung von ihm will. Dazu kommen je nach Anbieter des ELENA-Programms noch Datenerfassungs- und\/oder Daten&uuml;bertragungsprobleme, die jede Menge Zeit fressen. Dagegen ist jede Wohngeldbescheinigung ein Klacks.<\/em><br>\n<em>Wer sich richtig gut mit ELENA auskennt und die Probleme kennt, kommt zwangsl&auml;ufig zu der Meinung, dass dieses Projekt als Geschenk und Goldgrube f&uuml;r die IT-Branche gedacht war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;stungskonzerne: Waffen f&uuml;r die Welt, Millionenspenden f&uuml;r die Parteien<\/strong><br>\nMit Waffenexporten in alle Welt machen deutsche R&uuml;stungskonzerne Milliardengewinne. Einen Teil davon gaben sie in den vergangenen Jahren als Parteispenden an CDU, CSU, FDP und SPD weiter. Nun hat die Bundesregierung offenbar eine umstrittene Panzerlieferung nach Saudi-Arabien durchgewunken &ndash; zwei Gro&szlig;spender d&uuml;rfen sich freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2011\/07\/05\/rustungskonzerne-waffen-fur-die-welt-millionenspenden-fur-die-parteien\/\">Abgeordnetenwatch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Robert Zeller:<\/strong> Da braucht man sich nicht mehr zu wundern!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Demokratie- und Sozialabbau Hand in Hand<\/strong><br>\n&ldquo;Hunderte Kinder und Jugendliche wollten sich gegen die Schlie&szlig;ung ihrer Zentren und Treffpunkte wehren. Deshalb sind sie zur Ratssitzung nach Neuk&ouml;lln gegangen. Sie konnten nicht verstehen, da&szlig; dort &uuml;ber ihre Angelegenheiten beschlossen werden sollte, ohne sie anzuh&ouml;ren. Ein Jugendlicher wurde im Rathaus urpl&ouml;tzlich von zwei Zivilpolizisten angegriffen, die ihn gegen die Wand schubsten, dann auf den Boden warfen und ihm Handschellen anlegten &ndash; ohne da&szlig; es einen besonderen Anla&szlig; gegeben h&auml;tte.&rdquo; (Cigir &Ouml;zyurt ist Jugendsozialarbeiter, lebt in Berlin-Neuk&ouml;lln)<br>\nHerr Buschkowsky hat k&uuml;rzlich der Jugendstadtr&auml;tin seines Bezirks, Gabriele Vonnekold (Gr&uuml;ne), &raquo;Mi&szlig;wirtschaft&laquo; und &raquo;mangelnde Kommunikation&laquo; vorgeworfen, weil in ihrem Etat 2011 mehr als vier Millionen Euro Defizit zu erwarten sind. Buschkowsky, der auch Finanzstadtrat ist, k&uuml;ndigte vorsorglich am 30. Juni 48 Einrichtungen der Jugendhilfe zum 30. September, darunter 25 allgemeinen Einrichtungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche, 15 Schulstationen und acht sonderp&auml;dagogischen Projekten. Die Linke des Bezirks nannte das eine &raquo;unglaubliche Sauerei&laquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-16\/008.php?print=1\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/07-16\/029.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr Leiharbeit und Minijobs &ndash; weniger Einkommen<\/strong><br>\nEin Beispiel f&uuml;r die Ungleichheit: In der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen hat ein Leiharbeitnehmer, der &uuml;ber eine zweij&auml;hrige Ausbildung verf&uuml;gt, nach dem BZA\/DGB-Tarif einen Stundenlohn von 9,84&nbsp;Euro. Ein Festangestellter mit vergleichbaren Aufgaben hat nach Tarif einen Stundenlohn von 14,45&nbsp;Euro. Der ausgebildete Leiharbeiter verdient 33&nbsp;Prozent weniger als sein festangestellter Kollege. Noch gr&ouml;&szlig;er wird die L&uuml;cke bei den ungelernten Besch&auml;ftigten: Hier liegt der Stundenlohn in der&nbsp;Metall- und&nbsp;Elektrobranche&nbsp;NRW tariflich bei 7,79&nbsp;Euro. Ein Festangestellter erh&auml;lt hingegen f&uuml;r T&auml;tigkeiten, die keine oder nur eine kurze Anlernzeit erfordern, einen Stundenlohn von 12,91&nbsp;Euro. Der Leiharbeitnehmer verdient 40 Prozent weniger&hellip;<br>\nKannegiesser hatte im Interview mit der SZ gefordert, die Bezahlung der Leiharbeiter solle unter dem Niveau der Stammarbeiter liegen. &ldquo;Ich verstehe nicht, warum Herr Kannegiesser seinen eigenen Tarifvertr&auml;gen misstraut und eine zweite Lohnlinie einzieht&rdquo;, so Huber weiter. Jeder Besch&auml;ftigte werde entsprechend seiner T&auml;tigkeit bezahlt. Es sei klar, dass ungelernte Berufseinsteiger nicht auf Facharbeiter-Arbeitspl&auml;tzen eingesetzt w&uuml;rden. Huber: &ldquo;Leiharbeiter m&uuml;ssen so bezahlt werden wie Tarif-Besch&auml;ftigte auf einem vergleichbaren Arbeitsplatz, nicht mehr, aber auch nicht weniger.&rdquo;\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110721_reale_monatsverguetung.jpg\" alt=\"Reale Monatsverg&uuml;tung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-50246A54-DB2A61DC\/internet\/style.xsl\/leiharbeit-und-geringe-verdienste-eindaemmen-8108.htm\">IG Metall<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Erbe von Hartz IV<\/strong><br>\nDie Einkommen von Geringverdienern sinken weiter. Schuld sind der Zwang, jeden noch so schlechten Job anzunehmen, und eine ungesunde Symbiose von DGB und SPD&hellip;<br>\nDie Arbeitnehmerentgelte belaufen sich mit rund 1.260 Mrd. Euro auf rund 66 Prozent des deutschen Volkseinkommens. Keiner anderen Gr&ouml;&szlig;e unserer Volkswirtschaft kommt eine vergleichbare Bedeutung zu. Zum Vergleich: Die Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen haben mit 642 Mrd. Euro nur halb so viel Gewicht. W&auml;hrend aber die Arbeitnehmerentgelte im vergangenen Jahr lediglich um 2,8 Prozent gewachsen sind, steigen die Einkommen der Unternehmen und Verm&ouml;genden um &uuml;ber 13 Prozent.<br>\n&bdquo;Die Wirtschaft ist seit der Jahrtausendwende ordentlich gewachsen&ldquo;, zitiert die Berliner Zeitung den DIW-Verteilungsforscher Markus Grabka. Legt man die oben aufgezeigte Bedeutung der Arbeitnehmerentgelte und die von Grabka selbst problematisierte Lohnentwicklung zugrunde, sind Zweifel angebracht. Das Statistische Bundesamt weist dann auch in einer seiner aktuellsten Ver&ouml;ffentlichungen zum &bdquo;Bruttoinlandsprodukt 2010 f&uuml;r Deutschland&ldquo; nur ein mageres Durchschnittswachstum von 0,9 Prozent pro Jahr f&uuml;r den Zeitraum 1999 bis 2009 aus. Gleichzeitig relativiert es das Wachstum von &uuml;ber 3,6 Prozent im vergangenen Jahr, war die Wirtschaft im Jahr zuvor doch um 4,7 Prozent eingebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1129-das-erbe-von-hartz-iv\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gabriel kritisiert sinkende L&ouml;hne f&uuml;r Geringverdiener<\/strong><br>\nDer SPD-Vorsitzende Gabriel hat die sinkenden Real-L&ouml;hne f&uuml;r Menschen mit geringem Einkommen kritisiert. Wer auch f&uuml;r wenig Geld arbeiten gehe, statt sich auf Hartz Vier zu verlassen, werde hierzulande doppelt bestraft, sagte Gabriel der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Er verdiene wenig und habe nichts vom Aufschwung. Damit m&uuml;sse endlich Schluss sein. &ndash; Gabriel reagierte auf eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, derzufolge die Real-Einkommen von Geringverdienern seit der Jahrtausendwende um bis zu 22 Prozent gesunken sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201107200700\/3\">dradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/\">www.wirtschaftundgesellschaft.de<\/a>:<\/strong> Man kann wirklich nur noch die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammenschlagen &uuml;ber Gabriels Verlogenheit. Ehrlich w&auml;re es zum Beispiel gewesen zu sagen: &ldquo;Das ist eine schlimme Entwicklung, der sich die Politik sofort annehmen muss. Die SPD steht hier in besonderer Verantwortung f&uuml;r die betroffenen Menschen, denn wir waren es, die, gemeinsam mit den GR&Uuml;NEN, Hartz IV, die Agenda 2010 entwickelt und auf den Weg gebracht haben. Seit dem geht die berechtigte Angst um, nach einem Jahr Arbeitslosigkeit jeden Job &ndash; unabh&auml;ngig von der Qualifikation und dem zuvor verdienten Einkommen &ndash; annehmen zu m&uuml;ssen, und die Angst, sein m&uuml;hsam Erspartes offenlegen zu m&uuml;ssen. Wer der durch die DIW-Studie aufs neue bewiesenen Entwicklung entgegentreten will, muss also jene mit der Hartz-Gesetzgebung unmittelbar verbundenen Lohndumping-Faktoren aufheben. SPD und auch die Gewerkschaften m&uuml;ssen diesem Punkt die gleiche, wenn nicht noch st&auml;rkere Bedeutung beimessen wie der Forderung nach Mindestl&ouml;hnen. Das haben wir bisher vers&auml;umt.&rdquo; Wer dann noch das letzte dies betreffende Vers&auml;umnis Gabriels und des DGB-Chefs nachlesen m&ouml;chte, lese den <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31853\/fremde-federn-michael-sommer-und-sigmar-gabriel-der-arbeit-ihren-wert-zurueckgeben-30335607.html\">gemeinsamen Beitrag von SPD-Chef Gabriel und DGB-Chef Sommer in der FAZ zum 1. Mai<\/a> &ndash; kein Wort von Sommer und Gabriel zur Mitverantwortung f&uuml;r den Niedriglohnsektor und nicht die Spur von einer grunds&auml;tzlichen Hinterfragung von Hartz IV, geschweige denn einer Forderung, jene Gesetzgebung zu ver&auml;ndern bzw. aufzuheben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gerd Bosbach: Der Fachkr&auml;ftemangel &ndash; ein Mythos<\/strong><br>\nDer Statistiker und Mathematiker Gerd Bosbach blickt gern hinter Zahlen. Er h&auml;lt den Fachkr&auml;ftemangel f&uuml;r einen Mythos und fragt: Wem nutzt oder schadet die Debatte?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/mediathek\/audio14216_zc-f3a64d0e_zs-17950b3d.html\">MDR Audios<\/a> \n<p>Siehe auch:<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland fehlen Fachkr&auml;fte&ldquo; &ndash; alles nur ein Mythos?<\/strong><br>\nWenn wir Fachkr&auml;ftemangel h&auml;tten, w&uuml;rde man sich um die heutigen Fachkr&auml;fte rei&szlig;en &ndash; sich rei&szlig;en hie&szlig;e, man w&uuml;rde ihnen vern&uuml;nftige Geh&auml;lter und Dauerstellen anbieten und keine Zeitarbeit oder Praktika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/detektor.fm\/politik\/drohender-fachkraeftemangel-ein-mythos\/\">detektor.fm<\/a>\n<p>Dazu auch noch:<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel und Demographie werden dramatisiert&ldquo;<\/strong><br>\nZurzeit scheint es fast einen Wettbewerb um die dramatischste Meldung zu geben, der Wahrheitsgehalt ist Nebensache. Auch renommierte Institute und Wissenschaftler und seri&ouml;se Zeitungen beteiligen sich daran. Von der Mangel-Debatte profitieren die, die billige ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte ins Land holen wollen, die bei der eigenen Ausbildung sparen wollen, die eine Konkurrenz-Situation f&uuml;r heimische Fachkr&auml;fte sch&uuml;ren wollen, um deren Anspruchshaltung zu senken und um die Geh&auml;lter niedrig halten zu k&ouml;nnen. Die Politik wiederum kann mit dem Ph&auml;nomen &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; von der eigenen Unf&auml;higkeit ablenken, etwa die Arbeitslosigkeit zu senken oder Hartz IV zu reformieren.\n<p>In Wahrheit aber haben wir &uuml;bervolle, klamme Hochschulen. In vielen fehlt aktuell das Geld f&uuml;r mehr Masterpl&auml;tze. Ein starkes Engagement der Unternehmen an den Hochschulen sehe ich aber nicht &ndash; das sei Aufgabe der Politik, hei&szlig;t es.<br>\nAls gr&ouml;&szlig;eres Problem als eine &auml;ltere werdende Gesellschaft sehe ich eine schlecht qualifizierte. Denn nicht nur die Renten m&uuml;ssen durch immer weniger Junge finanziert werden, auch Arbeitslose. Abbau der Arbeitslosigkeit und intensive Bildung f&uuml;r Kinder und Jugendliche sind elementare Voraussetzungen zur Meisterung der Zukunft. Stattdessen verweisen Wirtschaft und Politik st&auml;ndig auf die Demographie, um Rentenk&uuml;rzungen durchzusetzen, die Erh&ouml;hung der Erwerbsarbeit bis 67 oder die Notwendigkeit einer privaten Rentenvorsorge. &nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.computer-automation.de\/berufkarriere\/arbeitswelt\/existenzgruendung\/article\/79782\/0\/Fachkraeftemangel_und_Demographie_werden_dramatisiert\/\">Computer-automation.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kritik an der &bdquo;Exzellenzinitiative&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Thorsten Bultmann:<\/strong> Der Streit zwischen Bef&uuml;rwortern und Gegnern der EI wird im Kern um die Frage gef&uuml;hrt, ob diese lediglich die institutionelle Konsequenz einer ohnehin bestehenden ungleichen Leistungsf&auml;higkeit von Hochschuleinrichtungen sei oder ob die EI im Wesentlichen eine verteilungspolitische Entscheidung sei mit dem Ziel, auf politisch-administrative Weise und durch massive Finanzzuteilung eine &bdquo;Elite&ldquo; synthetisch zu konstruieren. Eine genaue Analyse der Finanzstr&ouml;me der EI spricht eher f&uuml;r die zweite Annahme. Die Grundfinanzierung der deutschen Hochschulen ist bekannterma&szlig;en seit drei Jahrzehnten eingefroren. Erhebliche finanzielle Zuw&auml;chse konnten allerdings im Rahmen der sogenannten Drittmittelf&ouml;rderung erwirtschaftet werden. Das Gros davon konzentrierte sich allerdings auf 20 top-gerankte Universit&auml;ten und TUs. Diese 20er-Champions-League teilte wiederum 70 Prozent der im Rahmen der EI verteilten Gelder unter sich auf.<br>\nDaher ist es m&uuml;&szlig;ig, sich von den EI-Verfechtern eine &bdquo;Leistungsdebatte&ldquo; aufn&ouml;tigen zu lassen. Denn: Was sich mit Gewissheit sagen l&auml;sst, ist, dass die von der EI profitierenden Hochschulen vor dem Hintergrund eines strukturell unterfinanzierten Gesamtsystems die relativ reichsten Einrichtungen sind, d.h. &uuml;ber die relativ besten materiellen Leistungsbedingungen verf&uuml;gen, sodass sich nach den Kriterien betriebswirtschaftlicher Z&auml;hl- und Messbarkeit auch eine Mehrleistung erwarten l&auml;sst; allerdings im Sinne einer sich selbst erf&uuml;llenden Prophezeiung. Das wiederum spricht f&uuml;r den au&szlig;er-wissenschaftlichen politischen Dezisionismus der ganzen Inszenierung, dem die Annahme zugrunde liegt, man k&ouml;nne nur mit einer Handvoll Hochschulen im globalen akademischen Wettbewerb antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/thorsten-bultmann\/6875-deutsche-exzellenzcluster\">The European<\/a><\/li>\n<li><strong>Sebastian D&ouml;ring:<\/strong> Neueste Daten zeigen, dass die Exzellenzinitiative auch Einfluss auf die Pr&auml;ferenzen von Studienbewerbern hat. So weisen Zahlen der Studienstiftung und Erkenntnisse aus dem j&uuml;ngsten Studierendensurvey darauf hin, dass insbesondere die leistungsst&auml;rksten Abiturienten &ndash; Stipendiaten und solche mit einem Abiturschnitt von 1,2 oder besser &ndash; von dem Elitelabel angezogen werden. Ihr Anteil an den Exzellenzuniversit&auml;ten ist seit 2005 kontinuierlich gestiegen. Dagegen verzeichnen die Hochschulen, die nicht von der Initiative profitiert haben, aber auch solche, die nur mit Clustern und Graduiertenschulen erfolgreich waren, einen R&uuml;ckgang beziehungsweise eine Stagnation in diesem Studierendensegment. F&uuml;r das bisher so egalit&auml;re deutsche Hochschulsystem bedeutet dies eine kleine Revolution. Ein Wettlauf um die besten Studierenden k&uuml;ndigt sich an&hellip;<br>\nDa in Deutschland der schulische Erfolg junger Menschen stark mit ihrer sozio-&ouml;konomischen Herkunft korreliert, birgt eine notenbasierte Auswahl die Gefahr, dass sich an Exzellenzuniversit&auml;ten zuk&uuml;nftig nicht nur eine intellektuelle, sondern auch eine monet&auml;r-soziale Elite sammelt. Dies liefe dem gesellschaftlichen Auftrag des &ouml;ffentlich finanzierten Bildungssystems zuwider und w&uuml;rde Universit&auml;tsverantwortliche in Erkl&auml;rungsnot bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/sebastian-doering\/6885-umbruch-im-hochschulsystem\">The European<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der &bdquo;akademische Kapitalismus&ldquo; betrifft aber nicht nur die Forschung, sondern vor allem auch den Wettbewerb um die Studierenden. Wir bekommen sozusagen einen &bdquo;Bayern-M&uuml;nchen-Effekt&ldquo; unter den Hochschulen: Die &bdquo;Bayern&ldquo; kaufen etwa den armen Mainzern oder nicht so finanzkr&auml;ftigen Freiburgern die &bdquo;Stars&ldquo; ab, sie bauen damit ihre Spitzenposition in der Tabelle aus und die anderen steigen eben ab. Was man beim Fu&szlig;ball noch hinnehmen k&ouml;nnte, weil da nur private Vereine oder die Hoffnungen von Fu&szlig;ball-Fans betroffen sind, f&uuml;hrt auf dem Feld der Hochschulen zu einem weiteren Verlust an Einheitlichkeit der Lebensverh&auml;ltnisse in Deutschland, zu einem Verlust an allgemeiner Studienqualit&auml;t in der Breite und das zu Lasten von hunderttausenden von Studierenden, die aus finanziellen oder sonstigen Gr&uuml;nden nicht an einer Eliteuniversit&auml;t studieren k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Wir verlieren also eines der weltweit anerkannten Qualit&auml;tssiegel der deutschen Hochschullandschaft: eine zwar nicht gleichartige, aber eine qualitativ relativ hochwertige und <a href=\"\/?p=8139\">gleichwertige Breite<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael Hartmann:<\/strong> Zweifelsfrei lassen sich zurzeit nur zwei Konsequenzen der Initiative feststellen. Erstens hat sie zu einer starken Konzentration der finanziellen Mittel gef&uuml;hrt. Die in den beiden ersten Runden verteilten Gelder entfallen zu einem Drittel auf nur vier Universit&auml;ten, die beiden aus M&uuml;nchen sowie Aachen und Heidelberg, und zu fast zwei Dritteln auf die Top Ten&hellip;<br>\nDazu kommt, dass die in immer mehr Bundesl&auml;ndern g&auml;ngige Praxis, die Hochschulmittel nach Leistungskriterien zu vergeben, die Sieger der Exzellenzinitiative noch einmal beg&uuml;nstigt. Eines der entscheidenden Kriterien dabei sind stets die eingeworbenen Drittmittel. Wer im Wettbewerb auf Bundesebene gut abschneidet, wird auf Landesebene noch einmal belohnt, durch einen h&ouml;heren Anteil an den Landesmitteln.<br>\nDie zweite heute schon erkennbare Folge der Exzellenzinitiative besteht in der weiteren Abwertung der Lehre. Geld und Ansehen winken nur dem, der in der Forschung erfolgreich ist &ndash; das die logische Schlussfolgerung aus der Initiative. Sie gilt f&uuml;r die Hochschulen als ganze, aber auch f&uuml;r die einzelnen Professoren und Professorinnen.<br>\nDiejenigen unter ihnen, die an erfolgreichen Exzellenzclustern beteiligt sind, ziehen daraus in der Regel eine Konsequenz: sie verlangen von den Hochschulleitungen eine sp&uuml;rbare Reduzierung ihrer Lehrbelastung. Im Durchschnitt haben sie bislang eine Halbierung auf vier Semesterwochenstunden durchsetzen k&ouml;nnen. Alle offiziellen Beteuerungen, dass gute Forschung und gute Lehre untrennbar zusammengeh&ouml;ren, entpuppen sich in dieser Hinsicht als hohle Phrasen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/michael-hartmann\/6812-bilanz-der-exzellenzinitiative\">The European<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang A. Herrmann:<\/strong> Ressourcen: Mit der Exzellenzinitiative ist viel Geld in die deutschen Universit&auml;ten geflossen, gezielt in die F&ouml;rderung von Spitzenwissenschaftlern in besonderen Schwerpunkten der Universit&auml;ten. Und es ist Geld f&uuml;r besondere Nachwuchsprogramme. Zum ersten Mal k&ouml;nnen wir viel versprechende, gro&szlig;e Themen und Programme wieder auf Jahre anlegen. Langfristigkeit, Berechenbarkeit, Strategie und Schwerpunktbildung &ndash; hier hat die Exzellenzinitiative segensreich gewirkt. Auch die universit&auml;re Lehre profitiert von davon: Alleine an der TU M&uuml;nchen haben wir 30 Professorinnen und Professoren im Rahmen der Exzellenz-Forschungscluster neu berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/prof-herrmann\/6987-deutsche-universitaetselite\">The European<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Pr&auml;sident der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen best&auml;tigt mit seiner Begeisterung f&uuml;r die Exzellenzinitiative nur die Argumente der vorgenannten Kritiker.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rechte Umtriebe an der Bundeswehruni?<\/strong><br>\nUnizeitschrift-Chefredakteur wird rechtes Gedankengut vorgeworfen<br>\nDer Chefredakteur der Unizeitschrift an der Bundeswehrhochschule M&uuml;nchen steht in der Kritik: Martin B&ouml;cker ist auch Autor der rechtskonservativen Berliner Wochenzeitung &ldquo;Jungen Freiheit&rdquo;. Grund genug f&uuml;r eine Demission &ndash; findet die Uni-Pr&auml;sidentin Merith Niehuss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1508896\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kasernierung der Gedanken &ndash; Bundeswehr als Sponsor f&uuml;r die Schulen<\/strong><br>\nJetzt, so sagt der Sprecher der Bundeswehr Stefan Paris, jetzt soll die Armee nicht mehr verdeckt, sondern ganz offen als Sponsor von Seminaren f&uuml;r Sch&uuml;lerzeitungs-Redakteure und Sch&uuml;lersprecher auftreten. Denn den jungen Teilnehmern der Seminare soll &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/politik\/351524\/351525.php\">das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Komplexit&auml;t heutiger Sicherheits- und Verteidigungspolitik&rdquo;<\/a> nahegebracht werden. Das ist mal eine klare Ansage. Weil die Bundeswehr auf immer mehr Freiwillige angewiesen ist und in Zeiten vermehrter internationaler Eins&auml;tze, die nat&uuml;rlich auch den Tod kosten k&ouml;nnen, die Freiwilligen-Meldungen aber nur noch tr&ouml;pfeln, muss verst&auml;rkt geworben werden. Bisher stand auf den Seminaren in den Schulen nicht Bundeswehr drauf. Obwohl sie drin war. Nun, nachdem die &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo; die d&uuml;nne Tarnung auffliegen lie&szlig;, will man mit offenem Visier arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2011\/07\/20\/kasernierung-der-gedanken-bundeswehr-als-sponsor-fuer-die-schulen\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Murdoch-Medien, der Staat profitiert von der Griechen-Krise, Merkel unter Druck, europ&auml;ische Solidarit&auml;t, Obama gegen die Republikaner, Regierung stoppt ELENA, R&uuml;stungskonzerne, Demokratie- und Sozialabbau Hand in Hand, Mehr Leiharbeit und Minijobs, das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10162\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10162","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10162"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10180,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10162\/revisions\/10180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}