{"id":101705,"date":"2023-07-27T08:53:34","date_gmt":"2023-07-27T06:53:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101705"},"modified":"2023-07-27T09:35:56","modified_gmt":"2023-07-27T07:35:56","slug":"krieg-ohne-friedensschluss-vor-70-jahren-endete-mit-dem-waffenstillstandsabkommen-von-panmunjom-der-dreijaehrige-koreakrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101705","title":{"rendered":"Krieg ohne Friedensschluss: Vor 70 Jahren endete mit dem Waffenstillstandsabkommen von Panmunjom der dreij\u00e4hrige Koreakrieg"},"content":{"rendered":"<p>Nach Jahrzehnten japanischer Kolonialherrschaft &uuml;ber Korea (1910-45) waren die Koreaner bei Kriegsende Mitte August 1945 in freudvoller Erwartung, endlich wieder die Geschicke ihres Landes in Freiheit und Selbstbestimmung zu gestalten. Doch es waren die beiden Siegerm&auml;chte des Zweiten Weltkrieges, die USA und die Sowjetunion, die fortan auf der Koreanischen Halbinsel das Sagen hatten. Entlang des k&uuml;nstlich als Trennlinie gezogenen 38. Breitengrads kontrollierte fortan die Rote Armee den n&ouml;rdlichen Landesteil, w&auml;hrend US-Truppen im S&uuml;den mittels einer Milit&auml;rregierung herrschten. Was als B&uuml;rgerkrieg begann, eskalierte rasch zu einem &bdquo;hei&szlig;en&ldquo; Konflikt mit internationaler Beteiligung. W&auml;hrend die USA Truppenverb&auml;nde unter der Flagge der Vereinten Nationen zum Schutz ihres Vasallen Rhee Syngman befehligten, griffen chinesische Volksfreiwilligenverb&auml;nde direkt in das Kriegsgeschehen zu Gunsten Kim Il-Sungs ein. Nach z&auml;hen Verhandlungsrunden zwischen den Protagonisten kam es schlie&szlig;lich am 27. Juli 1953 in dem unwirtlichen Ort Panmunjom zur Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens, das bis heute nicht in einen Friedensvertrag &uuml;berf&uuml;hrt werden konnte! Ein R&uuml;ckblick von <strong>Rainer Werning.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nUnterschrieben wurde das Waffenstillstandsabkommen in Pr&auml;senz zweier Milit&auml;rs &ndash; von dem amerikanischen Generalleutnant William K. Harrison, jr. f&uuml;r das Kommando der Vereinten Nationen sowie General Nam Il f&uuml;r die Nordkoreanische Volksarmee und f&uuml;r ein chinesisches Freiwilligencorps. Als solches hatte die am 1. Oktober 1949 gegr&uuml;ndete Volksrepublik China unter Mao Zedong ihre Interventionstruppen tituliert, um formell einen milit&auml;rischen Konflikt mit den Vereinigten Staaten zu vermeiden. Erst sp&auml;ter am Tag und getrennt signierten dann noch der US-General Mark W. Clark im Namen der Vereinten Nationen, Peng Teh-Huai, der Kommandant der chinesischen Truppen, sowie Marschall Kim Il-Sung als Oberkommandierender der Koreanischen Volksarmee das Abkommen. Der s&uuml;dkoreanische Pr&auml;sident Rhee Syngman verweigerte seine Unterschrift unter das Panmunjomer Abkommen; er wollte bis zum &bdquo;Sieg &uuml;ber den Kommunismus&ldquo; weiterk&auml;mpfen. Erst als Washington ihm umfangreiche Wirtschafts- und Finanzhilfen zusicherte, willigte Rhee &ndash; widerwillig zwar &ndash; ein, das Abkommen zu respektieren.<\/p><p><strong>Verheerende Kriegsfolgen und Opferzahlen<\/strong><\/p><p><em>&bdquo;In der Zeit vom 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 kamen nach konservativen westlichen Sch&auml;tzungen &uuml;ber 4,6 Millionen Koreaner ums Leben, einschlie&szlig;lich drei Millionen Zivilisten im Norden und 500.000 Zivilisten im S&uuml;den der Halbinsel&ldquo;, <\/em>hie&szlig; es in dem am 23. Juni 2001 in New York verk&uuml;ndeten Urteil des <em>Korea International War Crimes Tribunal <\/em>unter dem Vorsitz des ehemaligen US-Justizministers Ramsey Clark.<\/p><p>Weiter hie&szlig; es in diesem Verdikt:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Die Beweise f&uuml;r die US-Kriegsverbrechen, die diesem Tribunal pr&auml;sentiert wurden, lieferten Augenzeugenberichte und Dokumente &uuml;ber Massaker an Tausenden Zivilisten, die von den US-amerikanischen Milit&auml;rstreitkr&auml;ften w&auml;hrend des Krieges im S&uuml;den Koreas ver&uuml;bt wurden. Dar&uuml;ber hinaus gab es erdr&uuml;ckende Beweise der kriminellen, teils genozidm&auml;&szlig;ig betriebenen US-Politik im Norden Koreas, wo systematisch die meisten H&auml;user und Geb&auml;ude durch US-Artilleriefeuer und Luftangriffe in Schutt und Asche gelegt (&hellip;) und ge&auml;chtete Waffen sowie biologische und chemische Kampfmittel im Krieg gegen seine Bev&ouml;lkerung eingesetzt wurden (&hellip;)&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Bereits in den ersten Kriegstagen evakuierte die US-Armee ganze D&ouml;rfer im S&uuml;den Koreas. So erging es auch in den sp&auml;ten Julitagen des Jahres 1950 den Bewohnern von No Gun Ri. Dieser Ort, wenige Kilometer s&uuml;dlich der Stadt Taejon gelegen, und die angrenzenden Gebiete waren vor der Anlandung von US-Truppen am 7. September 1945 eine Hochburg des antijapanischen Widerstands gewesen. Soldaten des 7. US-Kavallerieregiments gruben sich am 26. Juli 1950 bei No Gun Ri auf einem mehrere Hundert Meter langen Frontabschnitt ein. Als sich am selben Tag ein Treck von 500 bis 600 Bewohnern umliegender D&ouml;rfer, die sich auf der Flucht vor anr&uuml;ckenden nordkoreanischen Einheiten befanden, der US-amerikanischen Frontlinie n&auml;herte, wurden die Fl&uuml;chtlinge von der Stra&szlig;e vertrieben. Die GIs wollten diese unbedingt f&uuml;r US-Milit&auml;rfahrzeuge freihalten, und sie zwangen die Menschen, auf einen angrenzenden Bahndamm auszuweichen. Als die Fl&uuml;chtlinge dort rasteten, warfen pl&ouml;tzlich US-Kampfflugzeuge anstelle von Warnzetteln Bomben ab und feuerten MG-Salven auf den Konvoi. Etwa 100 Menschen kamen nach koreanischen Augenzeugenberichten allein nach mehrfachem Beschuss aus der Luft ums Leben. Die &Uuml;berlebenden &ndash; haupts&auml;chlich alte M&auml;nner, Frauen und Kinder &ndash; fl&uuml;chteten sich in den Tunnel unter einer nahegelegenen Eisenbahnbr&uuml;cke. Einige stapelten Leichen &uuml;bereinander, um Schutzw&auml;lle zu errichten, w&auml;hrend andere mit blo&szlig;en H&auml;nden L&ouml;cher in den Boden gruben, um vor dem anhaltenden Kugelhagel Deckung zu suchen.<\/p><p><strong>Kriege im Krieg<\/strong><\/p><p>Erst Mitte der 1990er-Jahre wandten sich 30 &Uuml;berlebende und Hinterbliebene des No Gun Ri-Massakers mit einer Petition an das sogenannte Kompensationskomitee der s&uuml;dkoreanischen Regierung in Seoul. Zun&auml;chst bestritten sowohl s&uuml;dkoreanische als auch US-Milit&auml;rbeh&ouml;rden kategorisch, dass es Vorf&auml;lle wie in No Gun Ri &uuml;berhaupt gegeben hatte. Doch in den s&uuml;dkoreanischen Medien konnten sich die Opfer Geh&ouml;r verschaffen, bis am 30. September 1999 die Nachrichtenagentur <em>Associated Press<\/em> ihren Bericht &uuml;ber No Gun Ri ver&ouml;ffentlichte und darin auch ein Dutzend US-Kriegsveteranen zu Wort kommen lie&szlig;. Nunmehr war das Pentagon gefordert, sich zu den Ereignissen in No Gun Ri zu &auml;u&szlig;ern. Nach 15-monatiger Untersuchung kam der Generalinspekteur der US-Armee in seinem im Januar 2001 publizierten Abschlussbericht zu dem Ergebnis:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Was den Zivilisten in der N&auml;he von No Gun Ri im sp&auml;ten Juli 1950 widerfuhr, war eine tragische und zutiefst bedauernswerte Begleiterscheinung eines Krieges, der unvorbereiteten US-amerikanischen und s&uuml;dkoreanischen Streitkr&auml;ften aufgezwungen worden war.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Diese offizielle Darstellung Washingtons wurde allerdings durch ein Dokument widerlegt, das der Historiker Sahr Conway-Lanz 2006 im US-Nationalarchiv entdeckt hatte. Es handelte sich um ein Schreiben des damaligen US-Botschafters in S&uuml;dkorea, John J. Muccio, vom 26. Juli 1950. Darin unterrichtete der Botschafter das U.S. State Department &uuml;ber eine &bdquo;notwendige&ldquo; Entscheidung der 8. US-Armee in Korea, die in den USA zu negativen Reaktionen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Adressat dieses Briefes von Muccio war Dean Rusk, der damals als stellvertretender Au&szlig;enminister f&uuml;r Ostasien zust&auml;ndig war und w&auml;hrend des Vietnamkrieges selbst zum Chef des State Department avancierte. Muccio sprach von einem &bdquo;sehr ernsten Problem&ldquo;, das zunehmend &bdquo;auch das Milit&auml;r herausfordere&ldquo;. Die durch Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me verstopften Stra&szlig;en und Zufahrtwege behinderten die eigenen Milit&auml;rfahrzeuge. Au&szlig;erdem bef&uuml;rchtete man, dass sich unter den Fl&uuml;chtlingen nordkoreanische Agenten bef&auml;nden.<\/p><p><strong>&bdquo;Fl&uuml;chtlinge werden erschossen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Sodann verwies Muccio auf ein tags zuvor (25. Juli) stattgefundenes Treffen zwischen ihm, dem Kommandeur der 8. US-Armee einschlie&szlig;lich deren Sicherheitsdienst, Mitarbeitern des s&uuml;dkoreanischen Innenministeriums und des Ministeriums f&uuml;r soziale Angelegenheiten sowie dem Direktor der Nationalpolizei. Kernpunkt dieses Treffens war die Order:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;N&auml;hern sich Fl&uuml;chtlinge n&ouml;rdlich der US-Linien, werden Warnsch&uuml;sse abgefeuert. R&uuml;cken sie dennoch weiter vor, werden sie erschossen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mittlerweile sind mindestens 60 solcher Massaker vor und hinter den Frontlinien des Krieges bekannt und dokumentiert. Was immer die kombinierten US- und UN-Truppen an Stellungen nicht halten konnten, wurde in die Luft gesprengt, um der gegnerischen Seite nichts in die H&auml;nde fallen zu lassen.<\/p><p>Als sogenannte <em>Freiwilligenverb&auml;nde des chinesischen Volkes<\/em> ab dem 25. November 1950 zugunsten Nordkoreas in das Kriegsgeschehen eingriffen, sch&uuml;rte das erst recht eine antikommunistische Pogromstimmung in S&uuml;dkoreas Regierung unter Pr&auml;sident Rhee Syngman. Mehrere Zehntausend Menschen fielen Rhees H&auml;schern zum Opfer. Das wiederum verst&auml;rkte Guerillaaktivit&auml;ten hinter den Frontlinien, die Mitte Januar 1951 ihren H&ouml;hepunkt erreichten. Das US-Oberkommando sch&auml;tzte die Zahl der Aufst&auml;ndischen auf 30.000 bis 35.000 Personen. Um sie auszuschalten, erfanden die Milit&auml;rstrategen die <em>&bdquo;Operation Rattent&ouml;ter&ldquo;<\/em>. Dessen Kommando ward dem seinerzeit sch&auml;rfsten antikommunistischen Haudegen und erstem Viersternegeneral S&uuml;dkoreas, General Paik Sun-Yup, &uuml;bertragen.<\/p><p><strong>&bdquo;Operation Rattent&ouml;ter&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ende Januar 1952 verk&uuml;ndete der Oberbefehlshaber in Korea, General Matthew B. Ridgway, der zwischenzeitlich den exzentrischen General Douglas MacArthur abgel&ouml;st hatte, den Erfolg dieser Operation:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Nahezu 20.000 Freisch&auml;rler &ndash; Banditen und organisierte Guerilleros &ndash; wurden get&ouml;tet oder gefangen genommen. Damit war diese Irritation ein f&uuml;r alle Mal beendet.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Doch noch bis Ende 1952 war die Guerilla im S&uuml;dwesten Koreas, in den Chiri-Bergen, sehr aktiv. F&uuml;r das <em>Magazin Life<\/em> verfasste die Fotografin Margaret Bourke-White im Dezember ein Feature mit dem Titel &bdquo;Der grausame, geheime Krieg in Korea&ldquo;<em>.<\/em> Frau Bourke-White interviewte Aufst&auml;ndische, unter ihnen auch couragierte Frauen:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Einige der Aufst&auml;ndischen wechselten die Fronten und schlossen sich den Roten an. Tausende Nordkoreaner waren auch darunter, denen es gl&uuml;ckte, sich von ihren Einheiten abzusetzen, als die UN-Truppen den Belagerungsring durchbrachen, der um die s&uuml;dliche Hafenstadt Busan gelegt worden war. Andere Aufst&auml;ndische kamen aus dem Norden, wo sie die Frontlinien der Alliierten &uuml;berwanden. Insgesamt handelte es sich also um eine Truppe, die nie &uuml;ber zwei Jahre lang den um sie herumtobenden Krieg und die harschen Bedingungen in gebirgigem Terrain &uuml;berlebt h&auml;tte, w&auml;re sie nicht von der Bev&ouml;lkerung versorgt und unterst&uuml;tzt worden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Keine Friedenssignale in Sicht<\/strong><\/p><p>Auch sieben Dekaden nach dem Ende des Koreakrieges ist eine Friedensregelung auf der Koreanischen Halbinsel nicht in Sicht. Die Fronten zwischen den Protagonisten bleiben verh&auml;rtet &ndash; allen zwischenzeitlichen Ann&auml;herungen zum Trotz, was den franz&ouml;sischen Publizisten Renaud Lambert in seinem j&uuml;ngsten Essay &bdquo;S&uuml;dkoreanische Szenen&ldquo; in der deutschsprachigen Juliausgabe von <em>Le Monde diplomatique<\/em> zu der Feststellung verleitete:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Ein weiteres Relikt aus dem Koreakrieg (1950-1953): Im Fall eines bewaffneten Konflikts untersteht die s&uuml;dkoreanische Armee dem US-Generalstab. Kein Wunder, dass oft gesagt wird, S&uuml;dkorea sei weniger ein Land mit einem US-St&uuml;tzpunkt in der Mitte, sondern eher ein US-St&uuml;tzpunkt mit einem Land.&ldquo; (S. 8)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: Joshua Davenport\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Dr. Rainer Werning<\/strong><\/em> ist u.a. Co-Autor dieser beiden B&uuml;cher, die er zusammen mit dem deutsch-koreanischen Soziologen und Philosophen Prof. Dr. Song sowie der Koreanistik-Professorin Picht verfasste:<\/p><ul>\n<li>Du-Yul Song &amp; Rainer Werning (2012): <em>Korea: Von der Kolonie zum geteilten Land.<\/em> Wien: Promedia Verlag<\/li>\n<li>Rainer Werning &amp; Helga Picht (2018): <em>Brennpunkt Nordkorea: Wie gef&auml;hrlich ist die Region? Berichte, Daten und Fakten.<\/em> Berlin: edition berolina<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Jahrzehnten japanischer Kolonialherrschaft &uuml;ber Korea (1910-45) waren die Koreaner bei Kriegsende Mitte August 1945 in freudvoller Erwartung, endlich wieder die Geschicke ihres Landes in Freiheit und Selbstbestimmung zu gestalten. Doch es waren die beiden Siegerm&auml;chte des Zweiten Weltkrieges, die USA und die Sowjetunion, die fortan auf der Koreanischen Halbinsel das Sagen hatten. 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