{"id":101803,"date":"2023-07-30T14:00:22","date_gmt":"2023-07-30T12:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101803"},"modified":"2023-07-30T15:23:52","modified_gmt":"2023-07-30T13:23:52","slug":"warum-wir-uns-vor-moralisten-hueten-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101803","title":{"rendered":"Warum wir uns vor Moralisten h\u00fcten sollten"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Regierung betreibt eine &bdquo;wertegeleitete&ldquo; Politik und wird darin von gro&szlig;en Teilen der Politischen Klasse und den Medien unterst&uuml;tzt. Dass diese Politik Deutschland aller Wahrscheinlichkeit nach wirtschaftlich ruinieren wird und den Ukrainekrieg zu einem dritten Weltkrieg eskalieren k&ouml;nnte: das ist einem Robert Habeck und seinen politischen Freunden entweder egal oder sie sind nicht dazu in der Lage, es zu begreifen. Diese Problematik analysiert der Politikwissenschaftler Michael L&uuml;ders in seinem neuen Buch <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/moral-ueber-alles-oxid.html\">&bdquo;Moral &uuml;ber alles? Warum sich Werte und nationale Interessen selten vertragen&ldquo;<\/a>. Unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> hat es f&uuml;r die NachDenkSeiten gelesen und stellt es vor.<br>\n<!--more--><br>\nWas mir pers&ouml;nlich an der Lekt&uuml;re von Michael L&uuml;ders&rsquo; Buch Spa&szlig; gemacht hat, ist seine Bezugnahme auf den Klassiker der politischen Philosophie, Niccol&ograve; Machiavellis &bdquo;Der F&uuml;rst&ldquo;. Denn ich bin ein Fan von Machiavellis Schriften und studiere sie immer wieder neu, und das, obwohl er den Ruf eines ganz &bdquo;B&ouml;sen&ldquo; hat &ndash; und seine Name heute ein Synonym f&uuml;r skrupellose Machtpolitik ist, etwa wenn man &uuml;ber einen Politiker sagt, dieser sei ein &bdquo;Machiavellist&ldquo;. Dies aber wird Machiavelli ganz und gar nicht gerecht. Er ist vermutlich aus einem anderen Grund verschrien: Weil er im &bdquo;F&uuml;rsten&ldquo; die Betriebsgeheimnisse der Politik ausgeplaudert hat und Politik so analysiert und beschreibt, wie sie wirklich ist. L&uuml;ders schreibt &uuml;ber ihn: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Vorneuzeitlich war Politik mit Religion und Moral verschmolzen. Mit Beginn  der Neuzeit (&hellip;) vollzog sich in Europa an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert sukzessive die Trennung von Politik und Moral. (&hellip;) Der entscheidende Impulsgeber f&uuml;r diesen Bruch des Politischen mit der Moral war der Florentiner Philosoph und Politiker Nicol&ograve; Machiavelli (1469-1527). Nachgerade traumatisiert von der Zersplitterung Italiens in Kleinstaaten, beschwor er ein vereintes Land unter F&uuml;hrung des von ihm idealtypisch beschriebenen &sbquo;F&uuml;rsten&lsquo;, italienisch &sbquo;il Principe&lsquo;. Das gleichnamige Buch gilt als das erste Werk politischer Philosophie&ldquo; (S.97).\n<\/p><\/blockquote><p>Aus Machiavellis Sicht macht politisches Handeln nur dann Sinn, wenn es dem Staat n&uuml;tzt. Dabei habe Moral nichts zu suchen, denn eine moralische Haltung k&ouml;nne in einem Umfeld aus Habgier, Hinterlist und Heuchelei nur von Nachteil sein. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Ein Herrscher, der versucht, moralisch zu sein, wird schnell das Opfer seiner Gegenspieler, weil diese eben nicht moralisch handeln. Dass in der Politik die Unmoral herrscht &ndash; auch bei denen, die die Moral f&uuml;r sich reklamieren &ndash; wer wollte das ernsthaft bezweifeln? <\/p><p><strong>Aus Machiavellis Sicht eine Idiotie<\/strong><\/p><p>Wie w&uuml;rde Machiavelli die deutsche und westliche Politik gegen&uuml;ber Russland beurteilen? L&uuml;ders schreibt dazu Folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Aus Machiavellis Sicht w&auml;re daher die westliche Antwort auf &sbquo;den russisch gef&uuml;hrten Angriffskrieg in der Ukraine&lsquo; wenig mehr als eine verantwortungslose, weil die Grundlagen des Staates und des Gemeinwohls besch&auml;digende Idiotie&ldquo; (S. 97-98).\n<\/p><\/blockquote><p>In der Tat eine Idiotie, denn:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Was insbesondere europ&auml;ische Entscheider entweder nicht verstehen oder aus Gr&uuml;nden der Selbstinszenierung nicht wahrhaben wollen: Es ist unm&ouml;glich, russische Energieressourcen umfassend zu boykottieren. Also wird das russische Erd&ouml;l neu etikettiert und erreicht beispielsweise Deutschland als indisches Benzin. Nat&uuml;rlich zu fantastischen Aufpreisen&ldquo; (S.43).\n<\/p><\/blockquote><p>Und wer profitiert davon? Zum einen nat&uuml;rlich Indien. Aber auch noch ein anderer Staat: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Markt ist offenbar derma&szlig;en lukrativ, dass laut Bloomberg gro&szlig;e US-Konzerne wie Exon Mobil und Chevron bereitstehen, in gro&szlig;em Umfang in den Ausbau der indischen &Ouml;l- und Gasindustrie zu investieren, die dank der westlichen Sanktionen gegen Russland einen Aufschwung sondergleichen nimmt. So sehr, dass amerikanische Investoren erw&auml;gen, auch US-Erd&ouml;l in Indien raffinieren zu lassen. Washington hat &uuml;brigens keine Einw&auml;nde gegen diese Umweg-Gesch&auml;fte &ndash; sie stabilisieren die Weltmarktpreise f&uuml;r Erd&ouml;l. Kapitalismus in Gestalt von Dadaismus: eine konsequent betriebene Irrationalit&auml;t &ndash; auf Kosten der Umwelt, zugunsten eines voranschreitenden Klimawandels&ldquo; (S.43).\n<\/p><\/blockquote><p>Wie war das doch noch gleich? Was antwortete Mephisto Doktor Faust, der ihn fragte, &bdquo;Nun gut, wer bist du denn?&ldquo;. Mephisto antwortet: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das B&ouml;se will, und stets das Gute schafft&ldquo; (Goethe, Faust, Eine Trag&ouml;die, Szene im Studierzimmer, Vers 1135-1137).\n<\/p><\/blockquote><p>Und damit w&auml;ren wir auch schon bei den Moralisten und Gutmenschen. Denn: Mephistos Satz l&auml;sst sich nicht nur umkehren. In der Politik ist diese Umkehrung nur allzuoft Realit&auml;t: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich bin ein Teil jener Kraft, die stets das Gute will, und stets das B&ouml;se schafft&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Moral hat in der Politik nichts zu suchen<\/strong><\/p><p>Was kann man aus all dem schlie&szlig;en? Moral hat in der Politik nichts zu suchen, weil sie nicht zu L&ouml;sungen f&uuml;hrt, sondern Konflikte eskalieren l&auml;sst. Die Geschichte zeigt immer wieder, dass Menschen, die &uuml;berzeugt sind, f&uuml;r das Gute und Richtige zu k&auml;mpfen, und sich im Besitz der Wahrheit w&auml;hnen, das schlimmste Unheil angerichtet haben. Es ist kein Zufall, dass die christlichen Kirchen, die f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, anderen Menschen Moral predigen zu k&ouml;nnen, die schlimmsten Verbrechen begangen haben. Um ein Beispiel aus der j&uuml;ngeren Geschichte bzw. Gegenwart zu nennen, m&ouml;chte ich an die Verbrechen an Heimkindern in katholischen wie evangelischen Heimen erinnern. In vielen F&auml;llen waren die Kinder dort grausamer k&ouml;rperlicher, sexualisierter und seelischer Gewalt ausgesetzt und wurden auch als Arbeitskr&auml;fte ausgebeutet. Das war jetzt ein Beispiel von mir. L&uuml;ders selbst benennt in seinem Buch etliche historische Beispiele f&uuml;r moralgeleitete Politik, die zu Verbrechen f&uuml;hrten. Eines davon will ich hier nennen: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;(&hellip;) die Historie jedenfalls ist randvoll mit Verbrechern und verbrecherischen Ideologien, die Millionen Menschen auf dem Gewissen haben und sich dabei stets auf eine h&ouml;here Moral zu berufen wussten. Bevorzugt, indem sie die Welt in Gut und B&ouml;se unterteilten. (&hellip;) Die Konquistadoren etwa beriefen sich auf Gott und das Christentum, als sie die Inkas und Mayas massakrierten&ldquo; (S.119).\n<\/p><\/blockquote><p>L&uuml;ders kommt dann zu dem Schluss:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nichts ist gef&auml;hrlicher als eine ideologisierte Moral. Im Zweifel f&uuml;hrt sie ins Massengrab. Was keineswegs bedeutet, dass Politik nicht ethisch fundiert sein k&ouml;nnte. Indem sie beispielsweise auf die gro&szlig;en Herausforderungen der Gegenwart l&ouml;sungsorientiert antwortet. (&hellip;) Dabei darf es keine Tabus geben. Keine Ausgrenzung. Keine Denkverbote. Es geht um nichts weniger als eine Neuformatierung der Welt&ldquo; (S. 121).\n<\/p><\/blockquote><p>Diesem Ideal stehe aber, so L&uuml;ders, die Realit&auml;t deutscher Politik entgegen. Die Bundesregierung reagiere auf den Ukrainekrieg vorwiegend auf der Grundlage einer hochgradigen Moralit&auml;t, weitgehend ohne R&uuml;cksicht auf die eigenen nationalen Interessen. Gleichzeitig sei die Wahrnehmung Russlands in Politik und Medien keine kritische mehr, sondern eine d&auml;monisierende. Russland werde als das Reich des B&ouml;sen angesehen. Putin werde als irre, gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig oder die Wiedergeburt Stalins oder Hitlers gesehen. L&uuml;ders stellt dem einen Politikansatz entgegen, der sich an den nationalen Interessen orientiert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nationale Interessen, ethisch begr&uuml;ndet, orientieren sich zun&auml;chst am Wohlergehen der eigenen Bev&ouml;lkerung. Das ist der entscheidende Ma&szlig;stab jenseits moralbasierter Bekenntnisse&ldquo; (S.125).\n<\/p><\/blockquote><p>Dies bedeute aber nicht, einer naiven Weltsicht das Wort zu reden:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nationale Interessen ethisch zu vertreten ist kein Pl&auml;doyer f&uuml;r Naivit&auml;t im Umgang mit Widersachern und Gegnern. Weder gegen&uuml;ber Russland noch gegen&uuml;ber China. Wohl aber f&uuml;r den Dialog und wider jede D&auml;monisierung. Auch reale oder vermeintliche Schurkenstaaten k&ouml;nnen durchaus legitime (Sicherheits-)Interessen verfolgen. Kompromisse und Konfliktl&ouml;sungen sind ausschlie&szlig;lich im Geben und Nehmen zu finden, niemals im S&auml;belrasseln&ldquo; (S.126).\n<\/p><\/blockquote><p>In diesem Zusammenhang erinnert L&uuml;ders an die Krisenjahre 1961 (Bau der Berliner Mauer) und 1968 (Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ungeachtet einer scharfen Verurteilung und einer deutlichen Erh&ouml;hung des Milit&auml;rbudgets setzte insbesondere die sozialliberale Koalition unter Willy Brandt auf die Fortsetzung, ja, sogar auf die Intensivierung der Kontakte zu Moskau und Ost-Berlin, auf allen Ebenen. Kein politischer Entscheider in Bonn w&auml;re auf die Idee gekommen, Sanktionen zu verh&auml;ngen oder gar einen Regimewechsel herbeif&uuml;hren zu wollen. Ganz bewusst hatte sich die Politik dem Pragmatismus verschrieben, setzte man auf kleine Schritte und fortw&auml;hrende Verhandlungen, etwa zugunsten humanit&auml;rer Erleichterungen im deutsch-deutschen Reiseverkehr&ldquo; (S.126).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Ein Jahrhundertfehler deutscher Politik<\/strong><\/p><p>L&uuml;ders l&auml;sst keinen Zweifel daran, dass aus seiner Sicht die Beendigung der Energiepartnerschaft mit Russland ein Jahrhundertfehler deutscher Politik ist, der zu einem (selbstverschuldeten) wirtschaftlichen Niedergang f&uuml;hren werde. Er kommentiert dies so: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer im Nachhinein die f&uuml;r die deutsche Seite &uuml;ber Jahrzehnte hinweg mehr als profitable Energiepartnerschaft mit Moskau glaubt gei&szlig;eln zu m&uuml;ssen, sollte gleichzeitig den bisher erlebten deutschen Wohlstand anprangern. Das eine bedingt das andere&ldquo; (S. 67).\n<\/p><\/blockquote><p>L&uuml;ders weist darauf hin, dass in Deutschland und der EU bereits ein Drittel der Bev&ouml;lkerung zum Prekariat geh&ouml;re, worunter die untere Mittelschicht und die Unterschicht zu verstehen seien. Menschen, die meist nur befristet angestellt seien, den Mindestlohn oder wenig dar&uuml;ber hinaus an Einkommen h&auml;tten und &uuml;ber keine oder nur geringe finanzielle Reserven verf&uuml;gten. Die hohe Inflation k&ouml;nne dazu f&uuml;hren, dass diese Menschen irgendwann nur noch die Alternative <em>Heizen oder Essen<\/em> h&auml;tten. Oder auf der Stra&szlig;e zu landen. Dies sei ein gesellschaftlicher Sprengsatz, den man nicht untersch&auml;tzen d&uuml;rfe. Nutznie&szlig;er davon m&uuml;sse nicht unbedingt die AfD sein (was sie aber im Moment zweifellos ist; UB). Noch fehle den &bdquo;Patrioten&ldquo; hierzulande eine charismatische F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeit &agrave; la J&ouml;rg Haider:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sobald ein solcher Anti-Habeck die B&uuml;hne betritt, wird die Zweiteilung der Gesellschaft z&uuml;gig voranschreiten. Daran zu zweifeln, besteht wenig Anlass&ldquo; (S.117).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was passiert, wenn das gr&uuml;ne Bullerb&uuml; ein Ende hat?<\/strong><\/p><p>Der Wohlstandsverlust werde auch ein Problem f&uuml;r die Gr&uuml;nen werden, so L&uuml;ders. Zwar beteuerten deren W&auml;hler in Befragungen, sie seien bereit, eigene Wohlstandsverluste hinzunehmen, wenn es der guten Sache diene. L&uuml;ders stellt dazu ganz n&uuml;chtern fest: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dergleichen Bekundungen sind wohl in erster Linie Rhetorik. Sie dienen der Selbstbest&auml;tigung und werden in dem Ma&szlig; abnehmen, wie auch die Mittelschichten die Folgen von Preisanstieg und Wohlstandszerst&ouml;rung zu sp&uuml;ren bekommen&ldquo; (S.113).\n<\/p><\/blockquote><p>Und L&uuml;ders f&uuml;hrt daf&uuml;r gute Gr&uuml;nde auf: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Gutmenschentum bewohnt vorzugsweise ein geistig moralisches Bullerb&uuml; und hat nur wenig Gesp&uuml;r f&uuml;r wirtschaftliche und (geo)politische Realit&auml;ten. Offenbar glauben Angeh&ouml;rige solcher Milieus, nichts und niemand k&ouml;nne ihr als naturgegeben angesehenes Anrecht auf ein gutes Leben gef&auml;hrden. Am eigenen Leib zu erfahren, dass dem nicht so ist, d&uuml;rfte in Kreisen, die bislang keine substantielle Not und kaum Lebenskrisen jenseits subjektiver Befindlichkeiten zu meistern hatten, mit einer tiefen, ja, existenziellen Verunsicherung einhergehen. Wie werden Gr&uuml;nen-W&auml;hler reagieren, sollten sie Angst bekommen vor ihrem eigenen sozialen Abstieg? Wenn ihre Wohlf&uuml;hl-Welt ins Wanken ger&auml;t und sie erkennen m&uuml;ssen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Sein und Bewusstsein?&ldquo; (S.113).\n<\/p><\/blockquote><p>L&uuml;ders verweist dann auf ein Interview der Z&uuml;rcher Zeitung mit dem US-Autor Michael Shellenberger. Dieser vertrete die Ansicht, dass die Gr&uuml;nen aus genau diesem Grund (dass auch das gr&uuml;ne Wohlstandsmilieu vom Abstieg bedroht sein wird) den Zenit ihrer Macht erreicht h&auml;tten und k&uuml;nftig an Bedeutung verlieren w&uuml;rden. Weil ihre W&auml;hler sich aus Entt&auml;uschung und Ern&uuml;chterung von ihnen abwenden w&uuml;rden. Und der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands wird zweifelsohne kommen. Er ist schon im Gange (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">siehe dazu auch Jens Bergers Analyse<\/a>). <\/p><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Ich konnte im Rahmen dieser Besprechung l&auml;ngst nicht alle Facetten des Buches von Michael L&uuml;ders beschreiben. Er liefert mit seinem Buch eine umfassende politische Analyse der aktuellen Politik in Deutschland. Gekonnt seziert er die Folgen, die die Moralisierung der Politik nach sich zieht und zeigt deren selbstzerst&ouml;rerische Wirkung f&uuml;r unser Land auf. Wer wissen will, was in unserem Land los ist und was auf uns zukommt: dem empfehle ich neben den NachDenkSeiten das neue Buch von Michael L&uuml;ders.<\/p><p><em>Michael L&uuml;ders: Moral &uuml;ber alles? Warum sich Werte und nationale Interessen selten vertragen, Goldmann-Verlag 2023, 256 Seiten, 18,00 Euro.<\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/2ad8427a10a5436e85ce76523cf257cb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Regierung betreibt eine &bdquo;wertegeleitete&ldquo; Politik und wird darin von gro&szlig;en Teilen der Politischen Klasse und den Medien unterst&uuml;tzt. 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