{"id":101813,"date":"2023-07-28T14:30:13","date_gmt":"2023-07-28T12:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101813"},"modified":"2023-07-28T16:05:37","modified_gmt":"2023-07-28T14:05:37","slug":"leserbriefe-zu-verschiedenen-artikeln-zum-krieg-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101813","title":{"rendered":"Leserbriefe zu &#8220;Krieg und V\u00f6lkerrecht&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Alexander Neu geht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101565\">in seinem Artikel<\/a> auf die v&ouml;lkerrechtlichen Hintergr&uuml;nde des russisch-ukrainischen Krieges ein. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen Zuschriften, eine Auswahl hat <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Zu &bdquo;Krieg und V&ouml;lkerrecht&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>mein Dank geht an Alexander Neu f&uuml;r seinen Artikel &uuml;ber Krieg und V&ouml;lkerrecht. Alles ist verst&auml;ndlich, sehr gut erkl&auml;rt und logisch. Aber, wie vom Autor beschrieben, gibt es auch in der j&uuml;ngeren Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Verst&ouml;&szlig;e des Westens gegen das Gewaltverbot. Deshalb frage ich mich beispielsweise mit Blick auf den aktuellen Krieg, was Russland (ganz sicher hat Wladimir Putin die Entscheidung &uuml;ber den Angriff auf die Ukraine nicht so ganz allein getroffen) angesichts eines bevorstehenden NATO-Beitritts der Ukraine noch h&auml;tte tun k&ouml;nnen, sollen? Moskau hatte Verhandlungsangebote unterbreitet, es h&auml;tte nicht erst zum Krieg kommen m&uuml;ssen. Washington aber wies jegliche Vorschl&auml;ge zur&uuml;ck, man k&ouml;nnte sagen, es erwartete, w&uuml;nschte den Konflikt. <\/p><p>Mit der Aufnahme der Ukraine und Georgiens in die NATO w&auml;ren die K&uuml;sten des Schwarzen Meeres unter die beinahe komplette Kontrolle des Westens geraten, auf die Einrichtung neuer St&uuml;tzpunkte der NATO und der USA in der Region w&uuml;rde die Welt nicht lange warten m&uuml;ssen. Ist diese Ausdehnung des Einflussgebietes nicht direkter Ausdruck erh&ouml;hter Aggressivit&auml;t? Versicherungen und &ldquo;Sicherheitsgarantien&rdquo; des Westens w&uuml;rde ich nach den Abl&auml;ufen der letzten drei Jahrzehnte keinen Glauben schenken, wenn ich die Dinge aus der Sicht Russlands betrachte, zu oft sind sie verletzt oder g&auml;nzlich verworfen. Der US-Politiker John Mearsheimer macht in seinen Vortr&auml;gen wiederholt ganz klar, dass die USA zumindest eine Mitschuld am milit&auml;rischen Konflikt trifft. &ldquo;Might is right&rdquo; bestimm das Handeln.&nbsp; <\/p><p>Die Entwicklung bis hin zur Invasion ging nach meinen Beobachtungen stufenweise voran, und auch jetzt noch folgt sie den ungeschriebenen Regeln der Eskalation. Vor dem Angriff gab es noch Minsk I. und II., also v&ouml;lkerrechtlich g&uuml;ltige Vertr&auml;ge, deren Erf&uuml;llung &ndash; die Tinte der Unterschriften war noch nicht trocken &ndash; die Ukraine verweigerte. Es entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, dass die damalige Bundeskanzlerin, Angela Merkel, die Vereinbarungen mit ihrer Aussage entwertete, dass sie nur deshalb erzielt worden seien, um Kiew Zeit zu geben. Pr&auml;sident Macron folgte ihrer Argumentation. Die Abkommen wurden wertlos.<\/p><p>Nur noch ein Wort zu der im Text genannten Abstimmung der (nichtbindenden) Resolution der UNO-Vollversammlung der Akzeptanz der &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; und deren Integration in die Russische F&ouml;deration. F&uuml;r mich liegt es sehr nahe, dass viele der 141 Stimmen f&uuml;r eine Verurteilung Russlands auf erheblichen Druck der USA zustande kamen. Reale, starke Abh&auml;ngigkeiten spielen bei derartigen Voten eine nicht zu &uuml;bersehende Rolle.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Graeme<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Neu,<br>\nsehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nKrieg ist immer zu vermeiden und notfalls zu &auml;chten, allerdings unabh&auml;ngig der Aggressoren. Und da sind wir schon bei einer Spaltung bez&uuml;glich der Ansichten: USA versus Russland. Sollte man die UNO und ihre Charta nicht besser als Verhinderer von Kriegen verstehen? Oder ist sie Vasall der USA? Russland wurde zugesagt (!), dass die NATO-Osterweiterung sich nicht fortsetzen wird, genau das Gegenteil war der Fall. Da w&auml;ren vermutlich auch schriftliche Zusagen das Papier nicht wert gewesen. Warum hat hier die UNO kein Veto eingelegt und moniert, dass das Wort gebrochen wurde? Warum hat man zugeschaut, dass der Donbass von der Ukraine angegriffen wurde, obwohl (oder weil?) es sich hier um russisches Gebiet mit russischer Bev&ouml;lkerung handelte? Warum gab es keine Sondersitzungen zur Abwendung dieses sich anbahnenden Fiaskos? F&uuml;r mein Verst&auml;ndnis hatte Russland nahezu keine andere Wahl als mit Krieg zu antworten, da Worte, Abkommen, UNO, EU etc. keine Reaktion zeigten, um Russland Beistand zu leisten bei dieser Provokation mit absehbarem Ansinnen. Die Funktion der UNO stelle ich hier gerne zur Disposition, unabh&auml;ngig der Charta, was auch nur ein Dokument ist. Ad&auml;quaten Antworten sehe ich gespannt entgegen, da ich die Wahrheit nicht gepachtet habe und mich noch f&uuml;r reformierbar halte, sofern es nachvollziehbar erscheint.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nE. Bauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag allerseits,<\/p><p>ich muss leider sagen, dass ich mit der Auslegung von Herrn Neu nicht vollst&auml;ndig einverstanden bin.<br>\nIch wei&szlig;, er meint es gut und rechtlich ist er sicher auf der richtigen Seite, doch ich finde, dieses Thema ist bez&uuml;glich der Glaubw&uuml;rdigkeit doch etwas komplexer.<\/p><ol>\n<li>Es gibt keine Kriege, neben Angriffskriegen. Einen Krieg f&auml;ngt zwangsl&auml;ufig immer eine Partei an. Russland bzw. Putin hat vor dem Krieg, neben dem, was Herr Neu richtig zusammengefasst hat, auch &ouml;ffentlich gesagt, dass nach dem Beistandsvertrag die ukrainische&nbsp;Seite&nbsp;doch bitte ihren Beschuss des Donbass einstellen m&ouml;ge. Wenig &uuml;berraschend wurde das Feuer seitens der Ukraine danach noch verst&auml;rkt.<\/li>\n<li>Der Weg ist das Ziel. Die Frage, wer zuerst die Grenze der anderen Partei &uuml;bertritt, ist nur eine von Vielen. Die V&ouml;lkerrechtler stellen sich trotzdem hin und behaupten, wer die UN-Brandmauer zuerst besch&auml;digt, ist schuldig.\n<p>Das reale Bild ist aber das Folgende: Die UN-Maurermeister bauen eine rechtliche Brandmauer. Hoch, solide und wirksam in den Wald. Das Problem, sie ist lediglich&nbsp;10m&nbsp;breit. Beim Bau dieser Mauer sehen die Maurer zudem seelenruhig dabei zu, wie Brandstifter auf beiden Seiten Brandbeschleuniger in den Wald schleppen. Dieser&nbsp;Befriedungsplan&nbsp;kann selbstverst&auml;ndlich nicht aufgehen, &uuml;brig bleibt nur ein weiteres Mahnmal f&uuml;r den zweifelhaften Erfolg der UNO bez&uuml;glich der Erhaltung des Weltfriedens.<\/p><\/li>\n<li>Wenn man Artikel 1 und 2 durchliest, wird auffallen, dass die UNO genau darum unf&auml;hig ist, einen Ausgleich zwischen V&ouml;lkern zu erringen, denn man neigt dazu nichts zu tun.\n<p>Wie war das eigentlich damals in der Bucht von&nbsp;Tonkin? Es ist doch logisch, dass die USA nur deshalb zum sofortigen Gegenschlag ausholen konnten, weil der Kriegseintritt schon Monate vorher vorbereitet wurde. Oder, h&auml;tten die USA 1959 keine Raketen in der T&uuml;rkei stationiert, die Kuba-Krise w&auml;re nie eingetreten, es wurde damals bekanntlich schon ziemlich eng, usw.<br>\nDie UNO hat wahrscheinlich sogar eher mehr Kriege &uuml;ber ihre&nbsp;&ldquo;legitimierten&rdquo;&nbsp;Resolutionen erm&ouml;glicht.<\/p><\/li>\n<li>Da es Artikel 51 gibt, ist wohl jedem, selbst in der&nbsp;UNO&nbsp;gel&auml;ufig, dass Artikel 1 und 2 nicht ganz so allgemein wirksam sind, wie allenthalben behauptet wird. Denn wo man sich zur Verteidigung r&uuml;sten muss, gibt es notwendigerweise auch einen potenziellen Angreifer. Die ganze UN-Charta ist also bereits in sich widerspr&uuml;chlich. Den Verteidiger mimte man auch vor dem UN-Zeitalter immer bevorzugt, schon allein wegen des Moralbonus. Also entweder ein allgemeines Gewaltverbot oder besser gar keins. Reden kann man trotzdem &uuml;ber alles. Wenn man es aber ohnehin nicht tut, nutzt auch ein Verbot herzlich wenig.\n<p>Diese Selbstverteidigungsklausel l&auml;dt zu Missbrauch und Aggression ein, wenn jede Erfahrung oder Gesetzm&auml;&szlig;igkeit beim Aufziehen dunkler Kriegswolken seitens der UNO au&szlig;er Acht gelassen wird. Das Regelwerk der UNO h&auml;tte den zweiten Weltkrieg&nbsp;ebenfalls nicht verhindert, der Lernerfolg bei ihrer Gr&uuml;ndung war also minimal. Der Grundsatz, dass es egal ist, wie Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Angriff gelagert sind, sollte auch f&uuml;r defensive Ma&szlig;nahmen gelten.<\/p><\/li>\n<li>Das Wort&nbsp;&ldquo;Angriffskrieg&rdquo;, kann man also gern benutzen. Schwierig wird es aber bei der Steigerungsform&nbsp;&ldquo;unprovozierter Angriffskrieg&rdquo;. Politiker, die diesen Begriff verwenden, nutzen ihn, um selbst an Legitimation f&uuml;r mancherlei Handlungen zu gewinnen. Denn eigentlich gab es bereits eine L&ouml;sung f&uuml;r das Donbass-Problem, die Minsk-Vertr&auml;ge, abgesichert durch UN-Resolution 2202.\n<p>Inzwischen haben alle damaligen Verhandlungsf&uuml;hrer, abgesehen vom russischen, gegen&uuml;ber westlichen Medien pers&ouml;nlich bekundet, dass diese UN-Resolution niemals umgesetzt werden sollte. Man wollte stattdessen der Ukraine Zeit verschaffen. Also offensichtlich, um den Donbass weiter beschie&szlig;en zu k&ouml;nnen (Menschenrechte?) und sich nach&nbsp;sieben&nbsp;langen Jahren im, von langer Hand geplanten, russischen&nbsp;Angriffskrieg&nbsp;zu verteidigen. Denn es ist wohl damals, wie heute unwahrscheinlich, dass die Ukraine einen Krieg gegen Russland gewinnt.<\/p>\n<p>Aus zugegeben unsicheren Quellen habe ich erfahren, dass es Anfang 2022 bereits eine unterschriftsreife Einigung zwischen Ukraine und Russland gab. Der Legende nach sollen&nbsp;&ldquo;Unprovozierter Angriffskrieg&rdquo;-Politiker aus dem Westen damals interveniert haben. Die Ukraine m&ouml;ge doch bitte weiterk&auml;mpfen. In diesem Zusammenhang finde ich es befremdlich, sich nur am Wording (Angriffskrieg) festzuhalten, um&nbsp;&ldquo;Glaubw&uuml;rdigkeit&rdquo;&nbsp;zu erlangen, selbst wenn der letzte Punkt nur eine Legende ist. Es w&auml;re aber allerdings eine logische Fortsetzung der &auml;lteren Pl&auml;ne.<\/p>\n<p>141 von 193 Mitgliedsstaaten verurteilen diesen Krieg, das sind eigentlich noch 51 zu wenig, meiner Meinung nach. Die h&auml;tte man vielleicht auch noch eingesammelt, wenn diese Abstimmung nicht dazu verwendet worden w&auml;re Russland die alleinige Schuld an diesem Krieg zuzuweisen. Jenseits dieser Abstimmung steht der westliche Block eher allein auf weiter Flur, da kehrt sich das Verh&auml;ltnis also um. Man sollte nie die Realit&auml;t ausblenden.<\/p><\/li>\n<li>Die UNO wird also bei der Vorbereitung von Angriffskriegen mit hineingezogen. Im Nachgang ebenfalls, auch der &bdquo;Getreidedeal&ldquo; war ein Abkommen zwischen Russland, T&uuml;rkei und UNO. Unn&ouml;tig zu erw&auml;hnen, wer dort nicht geliefert und falsche Tatsachen vorgespiegelt hat. Wenn ich westliche Politiker dazu h&ouml;re und lese, scheint auch dies prim&auml;r ihre Idee gewesen zu sein. Wie glaubw&uuml;rdig m&ouml;chte die UNO also sein und wem dient sie? <\/li>\n<\/ol><p>Fazit<\/p><p>Die&nbsp;westlichen Demokratien haben die UN-Charta verfasst. Wenn sie sich selbst nicht daran gebunden f&uuml;hlen, warum sollten es Andere tun, denen man &uuml;ber dieses Regelwerk offensichtlich nur schaden will? Wenn man alles andere wegl&auml;sst, wenigstens die Menschenrechte sollte man doch ber&uuml;cksichtigen. Wenn der Westen dies nicht schafft, also den Punkt, den er immer hochh&auml;lt, kann man jeden Krieg sonst wie nennen, ist irrelevant.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin liebes Team der NDS!<\/p><p>Sehr geehrter Herr Neu,<\/p><p>ich bin ob Ihres neuen Artikels, welcher vermutlich aus Ihrer Sicht nicht berechtigte Kritik durch Erkl&auml;rungen &amp; Analysen begegnen soll, noch mehr verwirrt als vorher.<\/p><p>Sie schreiben von &ldquo;ius in bello&rdquo;, das &ldquo;Recht im Krieg&rdquo;, versus &ldquo;ius ad bellum&rdquo;, das &ldquo;Recht zum Krieg&rdquo;. Ich finde nicht, dass man das trennen sollte, da es f&uuml;r die aktuelle Situation aus meiner Sicht nicht relevant ist. Man k&ouml;nnte es eine akademische Spitzfindigkeit nennen; den Versuch eines Framings, der in gef&auml;hrlicher Weise vom Gesamtvorgang ablenkt.<\/p><p>Die Ukraine befindet sich seit 2014 im Krieg, das ist unstrittig. Zun&auml;chst &ldquo;nur&rdquo; als B&uuml;rgerkrieg deklariert, von den westlichen Medien verharmlost und au&szlig;er Acht lassend, da&szlig; insbesondere eine Gro&szlig;macht auf diesem Planeten, die USA, diesen Krieg mit 5 Milliarden US-$ erst m&ouml;glich gemacht haben durch einen Putsch, der (in ihrem Sinne!) rechtsradikale Kr&auml;fte an die Spitzen der Politik sp&uuml;lte, die offen alles Oppositionelle und vor allem alles Russische bek&auml;mpfen, auch milit&auml;risch und mit schweren Waffen. Warum wurde die UNO nicht schon hier aktiv? Eine &ldquo;RTP&rdquo;-Doktrin h&auml;tte sich hieraus mehrfach basteln lassen, und sie w&auml;re sogar in diesem Fall vom V&ouml;lkerrecht gedeckt, weil ausl&auml;ndische Kr&auml;fte, auch in Form von S&ouml;ldnern, auf ukrainischem Gebiet kriegerische Akte durchf&uuml;hrten. Oder, um es mit anderen Worten zu formulieren: eine v&ouml;lkerrechtlich irrelevante Doktrin h&auml;tte es gar nicht gebraucht, um von der UNO aus gegen die kriegerischen Aktivit&auml;ten einzuschreiten. Man h&auml;tte die Waffenlieferungen und die finanziellen Unterst&uuml;tzungen unterbrechen m&uuml;ssen, dann h&auml;tte es nicht einmal ein Jahr Krieg gegeben, und die rechtsradikale, ukrainische Junta h&auml;tte mit wei&szlig;en Fahnen aus ihren Regierungsgeb&auml;uden kommen m&uuml;ssen.<\/p><p>Ein Krieg, der dann 8 weitere Jahre mit &uuml;ber 10.000 Toten an Opfern mit sich brachte, bis er im Februar 2022 mit einer massiv gesteigerten Offensive gegen den Donbass seine Spitze fand, die sich ungeniert und f&uuml;r jeden klar erkennbar gegen Russen und damit Russland richtete (genug Anschl&auml;ge auf russischem Territorium gab es schon seinerzeit, was im letzten Jahrhundert f&uuml;r das Ausl&ouml;sen eines Weltkrieges gereicht h&auml;tte, die man zudem gerne als &ldquo;false flag&rdquo;-Operation durchf&uuml;hrte, um einen Kriegsgrund zu erschaffen). Hier kann man den Russen nur dankbar sein, da&szlig; sie das nicht getan haben, mehr noch: H&auml;tten Sie nicht die Krim mit ihrer Schwarzmeerflotte unter ihre Kontrolle gebracht, so w&auml;ren im schlimmsten Fall Atomwaffen in die H&auml;nde von fanatischen Rechtsradikalen gelangt.<\/p><p>Ganz im Gegenteil hat, frei nach Dagmar Henn, Russland daf&uuml;r gesorgt, da&szlig; dadurch eben kein 3. Weltkrieg ausbrechen konnte. Es war nicht nur eine Aktion im Sinne Russlands, sondern der Welt: <a href=\"https:\/\/rtde.live\/meinung\/175979-kampf-um-weltordnung-matt-in\/\">rtde.live\/meinung\/175979-kampf-um-weltordnung-matt-in\/<\/a><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;&Uuml;brigens war dieser Faktor auch einer der Aspekte in der Auseinandersetzung um die Krim 2014. Es ist Grundvoraussetzung f&uuml;r das Funktionieren einer nuklearen Abschreckung, dass sie jederzeit verf&uuml;gbar ist; das gilt auch f&uuml;r die seegest&uuml;tzten Varianten, damit auch f&uuml;r die damals auf der Krim stationierten Schiffe der Schwarzmeerflotte. Man stelle sich nur einmal vor, eine Truppe des Rechten Sektors h&auml;tte versucht, in den Besitz eines dieser Schiffe zu geraten. Die Krim von diesen Kr&auml;ften abzuschotten, war nicht nur eine Frage der nationalen Sicherheit Russlands; es war eine Frage der globalen Sicherheit.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Au&szlig;erdem sollte man unterscheiden zwischen einer gewaltfreien Sezession auf eigenem Wunsch des Volkes (kriegerische Aktivit&auml;ten im eigenen Land sind ein legitimer Grund) oder einer gewaltsamen Aneignung, ohne rechtlichen Anspruch. Beide Teile der Ukraine, sowohl die Krim als auch der Donbass, erf&uuml;llen aus meiner Sicht die f&uuml;r eine Sezession notwendige Legitimit&auml;t, da sie beide Volksabstimmungen durchf&uuml;hrten. Zudem ist in der Krim nicht ein Schuss gefallen, alles ging gewaltfrei vonstatten; der Donbass konnte ja nicht gewaltfrei sein, weil er von seiner (ehemals) eigenen (ukrainischen) Regierung beschossen wird. In Politik &amp; Medien liest man nichts anderes als die Perseveration, dass dies Annexionen gewesen seien. Wurde die L&uuml;ge bereits so oft wiederholt, soda&szlig; sie nun f&uuml;r alle zur Wahrheit wurde?<\/p><p>Klar, Russland h&auml;tte auch &ldquo;laissez faire, laissez aller&rdquo; und gar nichts tun k&ouml;nnen. Dann st&uuml;nde jetzt die NATO in der Krim und im Schwarzen Meer, im Donbass h&auml;tte es einen Genozid an der russisch-sprachigen Bev&ouml;lkerung gegeben und der Rechte Sektor h&auml;tte vielleicht schonmal eine Test-Atombombe gen Moskau geschickt. Zudem bef&auml;nden sich nun massive, ukrainisch-ausl&auml;ndische Truppen mit S&ouml;ldnern unter anderem aus Deutschland (!), Polen und so weiter, mit deutschen (!) Leopard II- und US-amerikanischen Bradley-Sch&uuml;tzen-Panzer direkt vor der Grenze Russlands. Was kann dabei schon schief gehen?<\/p><p>Vielleicht sollte man nicht nur das V&ouml;lkerrecht im Fokus haben, sondern sich der -sprichw&ouml;rtlichen- Sprengkraft des ganzen Ukraine-Konflikts gewahr werden. Ansonsten l&auml;uft man Gefahr, diejenigen zu T&auml;ter umzuetikettieren, von denen eben keine Gewalt im Sinne des V&ouml;lkerrechts gegen andere L&auml;nder ausging.<\/p><p>Das Recht auf Selbstverteidigung sehe ich unter Ber&uuml;cksichtigung all dieser Aspekte als vom V&ouml;lkerrecht gedeckt an, in Bezug auf den Donbass und Russland. Zudem sollte die UNO daf&uuml;r sorgen, da&szlig; ihre Regelwerke von all ihren Mitgliedern eingehalten werden und nicht durch die St&auml;rksten (USA\/NATO) instrumentalisiert werden, um geopolitische Ziele zu erreichen.<\/p><p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\nden sehr&nbsp;zutreffenden rechtlichen Bewertungen des Autors besonders zur dringlichen Vermeidung einer Politik der Doppelstandards m&ouml;chte ich einige Betrachtungen zur den realpolitischen Auswirkungen der gegenw&auml;rtigen Abl&auml;ufe in der Welt gegen&uuml;berstellen. So richtig die Schlussfolgerungen des Autors in rechtlicher Hinsicht sind, in tats&auml;chlicher bringen sie uns nicht einen Schritt weiter. Denn es ist wie im richtigen Leben, der Rechtsbrecher ist in Vorhand. Hier beziehe ich mich auf die&nbsp;jahrzehntelang ge&uuml;bte Politik der USA und der NATO, sich einen Dreck um das V&ouml;lkerrecht zu scheren und sich auf diese Weise in tats&auml;chlicher Hinsicht Vorteile zu verschaffen. So &auml;hnlich kennt man das ja auch aus der Lebenspraxis, wenn z.B. eine schuldnerischer Arbeitgeber L&ouml;hne schuldig bleibt, die dann im Wege der Zwangsvollstreckung beigetrieben werden und der Schuldner inzwischen Insolvenz angemeldet hat. Dann kann es im Extremfall passieren, dass sich sp&auml;ter der Insolvenzverwalter vom Arbeitnehmer den m&uuml;hsam beigetriebenen und redlich verdienten Lohn per Gerichtsurteil zur&uuml;ckholt. Habe ich in meiner Zeit als Anwalt mehrfach erleben m&uuml;ssen.&nbsp;Was sagt uns das f&uuml;r das V&ouml;lkerrecht? Die USA haben sich jahrzehntelang durch Rechtsbr&uuml;che tats&auml;chliche Vorteile verschafft und wenn jetzt streng nach den Buchstaben des V&ouml;lkerrechts die Gegenseite, hier Russland, daran gehindert wird, die erlittenen Nachteile &ldquo;auszugleichen&rdquo;, dann verbleibt der Vorteil dem &ldquo;schnelleren&rdquo; ersten Rechtsbrecher. Dieser kommt in den Genuss der rechtswidrig erlangten Vorteile und kann diese behalten. Nun wei&szlig; ich nat&uuml;rlich, dass diese Betrachtungsweise sehr problematisch ist, da sie in der Tat darauf hinausl&auml;uft, einem durch Rechtsbruch der Gegenseite Gesch&auml;digten quasi ein Recht zur Selbsthilfe zu geben, aber schon die R&ouml;mer kannten den Satz, wonach das Recht, zum &Auml;u&szlig;ersten getrieben zum &auml;u&szlig;ersten Unrecht w&uuml;rde. Es gibt m.E. nur eine tragf&auml;hige Schlussfolgerung daraus und die lautet, jeglicher Rechtsverletzung von Anfang an mit entschiedener Konsequenz entgegenzutreten und diese zu verhindern. Davon jedoch sind wir leider Lichtjahre weit entfernt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, liebe Redaktion,<br>\nsehr geehrter Herr Neu, <\/p><p>Sie schreiben mit Recht: &ldquo;Die Motive f&uuml;r einen Rechtsbruch m&ouml;gen niedertr&auml;chtig oder edel sein, es ist stets eine subjektive Bewertung.&rdquo; Im &uuml;bertragenen Sinn gilt das auch f&uuml;r jedes juristisches Urteil, das auch nur von Menschen gesprochen wird. Es ist auch eine subjektive Bewertung. <\/p><p>Die UNO selbst ist eine Fehlkonstruktion, so n&uuml;tzlich auch manche Bestimmung sein mag. Denn durch ein Veto k&ouml;nnen die Gro&szlig;m&auml;chte jede Bestimmung ad absurdum f&uuml;hren. <\/p><p>Die Aufz&auml;hlung der westlichen Angriffskriege und ihre\/Ihre Begr&uuml;ndung erscheint mir v&ouml;llig unpassend, denn es gibt einen entscheidenden Unterschied. Keine der angegriffenen Staaten war auch nur in der Lage, einen Krieg gegen die USA zu f&uuml;hren. <\/p><p>Das ist mit dem Krieg der NATO gegen Russland v&ouml;llig anders. Welchen Zweifel gibt es, dass die NATO sich systematisch an die russischen Grenzen &bdquo;herangerobbt&rdquo; hat und in der Lage ist, Russland anzugreifen? Welchen Zweifel gibt es, dass der Westen alles getan hat, um Russland zu provozieren? Eine Provokation, die die Aufr&uuml;stung der Ukraine beinhaltete. <\/p><p>Falls ich von Nachbarn umgeben w&auml;re, die M&ouml;rser auf mein Haus richten und Munition daf&uuml;r einkaufen, ab wann h&auml;tte ich das Recht, zu(r&uuml;ck)zuschlagen? Muss ich erst warten, bis der erste Granate mein Haus getroffen hat? <\/p><p>Ich kann mich daran erinnern, dass f&uuml;r eine T&ouml;tung durch einen deutschen Polizeibeamten an einem Verd&auml;chtigen der Begriff der Putativnotwehr geltend gemacht wurde. Gilt das nicht im V&ouml;lkerrecht? Dabei ist der Einmarsch in der Ukraine ja nicht einmal eine vermeintliche Notwehr. Merkel, Hollande und Poroschenko haben doch zugegeben, dass Minsk II nur ein Trick war, um die Ukraine f&uuml;r die NATO weiter aufzur&uuml;sten. <\/p><p>Wenn das von Ihnen zitierte umfassende Gewaltverbot beinhaltet, dass ich mich erst wehren darf, wenn ich den ersten Schlag erhalten habe, dann ist das V&ouml;lkerrecht doch wenig tauglich. Bei Juristen f&auml;llt mir da gleich wieder ein: Die fangen an zu argumentieren, welcher Erstschlag eine Notwehrreaktion erlaubt. Eine Granate? 100 Granaten? 1 Toter? 100 Tote? 14.000 Tote wie im Donbass? <\/p><p>Gebietet diese Notwehr dann, dass man nur vom eigenen Territorium zur&uuml;ckschiessen darf? Oder kann man dann vorsorglich das andere Staatsgebiet besetzen, um die Aufstellung von Artillerie zu unterbinden? <\/p><p>Ist umfassendes Gewaltverbot identisch mit v&ouml;llig passivem Pazifismus? Sich lieber totschlagen lassen, als sich wehren? <\/p><p>Ich bin nicht der Typ, der wirklich juristisch argumentieren kann. Aber ich wei&szlig;, Justiz ist eine menschliche Erfindung und l&ouml;st nicht alle Probleme, kann nur in den seltensten F&auml;llen f&uuml;r so etwas wie Gerechtigkeit sorgen. Es ist Zeit, mehr f&uuml;r eine Anpassung des V&ouml;lkerrechts zu pl&auml;dieren, als auf einer veralteten Rechtsauffassung zu beharren und zu argumentieren. <\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHelmut Jutzi <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Neu,<\/p><p>Sie schreiben: &ldquo;Angriffe auf die Ukraine&ldquo;<\/p><p>Selbst wenn man der v&ouml;lkerrechtlichen Argumentation Moskaus folgte, so bliebe festzuhalten, dass der Angriff auf das ukrainische Staatsgebiet jenseits der Gebiete der &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; nicht unter dem Aspekt der kollektiven Selbstverteidigung zu rechtfertigen ist. Die Angriffe Russlands erstrecken sich seit dem 24. Februar 2022 auf das gesamte ukrainische Staatsgebiet. Dieser Fakt erlaubt keinen Interpretationsspielraum f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtliche Bewertung. Kurzum: Russlands milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen in der Ukraine stellen einen massiven Bruch des Art. 2 Abs. 4 der UNO-Charta und somit des V&ouml;lkerrechts dar.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nWoher nehmen Sie die Festlegung, &ldquo;das gesamte ukrainische Staatsgebiet&rdquo; d&uuml;rfe nicht angegriffen werden? Im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung sind Kampfhandlungen weder von der UN-Charta, noch von Logik und erst recht nicht von der bisherigen Kriegspraxis der westlichen Staaten geographisch eingegrenzt. Ich erinnere an den &ldquo;B&uuml;ndnisfall&rdquo; der NATO nach 9\/11, der deutsche Truppen nach Afghanistan brachte. Weder die USA noch Deutschland sind Nachbarn Afghanistans, die T&ouml;tungen von &ldquo;Terroristen&rdquo; fanden jedoch dort und nicht im US-Staatsgebiet statt. So verh&auml;lt es sich auch bei Jugoslawien. Und wundersamerweise&nbsp; ist es in Sachen Libyen, Syrien usw. ebenso.<br>\n&nbsp;<br>\nSie schreiben zuvor bzgl. der neuen Volksrepubliken nach dem Kosovo-Vorbild:<\/p><p>&ldquo;Aber diese selbstherrliche &bdquo;Weiterentwicklungspolitik&ldquo; des V&ouml;lkerrechts seitens des Westens ist ein Produkt der westlichen Hybris in der nun vergangenen &bdquo;pax americana&ldquo;, der unipolaren Weltordnung.&rdquo;<\/p><p>Das ist vom Ursprung her korrekt, nicht jedoch vom derzeitigen Stand des V&ouml;lkerrechts. Die Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung des Kosovo wurde vom IGH am 22.07.2010 als rechtm&auml;&szlig;ig best&auml;tigt. Das widerspricht nat&uuml;rlich der inneren Verfasstheit damals Rest-Jugoslawiens, in Ihrem&nbsp; hypothetischen Beispiel der deutschen F&ouml;deration (GG Art.20 und 79) und auch der ukrainischen Verfassung (die zu dem Zeitpunkt allerdings in vielerlei Hinsicht au&szlig;er Kraft war). Man mag sich auf den Kopf stellen, aber &ndash; wie es auch Reinhard Merkel in der FAZ feststellte: wir haben bis zu einer neuen &Uuml;berarbeitung des V&ouml;lkerrechts nun vor uns, dass die Sezession weit einfacher wurde. Und so spalten sich die Staaten, gerne auch mit deutschem Beistand (S&uuml;d-Sudan). F&uuml;r die Anerkennung des eigenst&auml;ndigen Status der neuen Staaten gibt es &uuml;brigens kein Quorum &ndash; das ist eine Machtfrage.&nbsp;<\/p><p>Anstatt an Russland zu kritteln, halte ich es f&uuml;r angebracht, eine multipolare Welt und deren Zusammenarbeit zu f&ouml;rdern, d.h. auch, die Konfliktherde durch Vermittlung zu entsch&auml;rfen statt sie durch Pseudo-Abkommen zwecks milit&auml;rischer Kriegsvorbereitung (Minsk II) wie bei Merkel, Poroschenko und Hollande zu boostern.<\/p><p>Das ius post bellum ist weiter zu entwickeln, incl. der Inhaftierung von V&ouml;lkerrechtsverbrechern wie Fischer, Schr&ouml;der und Scharping und ihrer Aburteilung nach &sect;80StGB in der damals g&uuml;ltigen Form.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAndreas Hau&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Alexander Neu,<\/p><p>Liebes NDS Team,<\/p><p>Obwohl ich die Ausf&uuml;hrungen von Herrn Neu sehr sachlich, informativ und auch nicht einseitig finde, m&ouml;chte ich doch folgendes ausf&uuml;hren.<\/p><p>Das V&ouml;lkerrecht ist gar nicht so eindeutig und teilweise Auslegungssache und widerspr&uuml;chlich.<\/p><p>Folgendes l&auml;sst mich nachdenken: Das Selbstbestimmungsrecht als Grundsatz des V&ouml;lkerrechts, im Falle der Ukraine hier im Besonderen: Selbstbestimmungsrecht und Sezessionsrecht:<\/p><p>&ldquo;Auch weil das geltende V&ouml;lkerrecht die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Territoriale_Integrit%C3%A4t\">territoriale Integrit&auml;t<\/a> aller Staaten, die, wie es hei&szlig;t, &bdquo;eine Regierung besitzen, welche <em>die gesamte Bev&ouml;lkerung<\/em> des Gebiets ohne Unterschied der Rasse, des Glaubens oder der Hautfarbe vertritt&ldquo;<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker#cite_note-16\">[16]<\/a><\/sup> sch&uuml;tzt, gibt es keine v&ouml;lkerrechtliche Norm, &bdquo;die ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sezession#Recht_auf_Sezession?\">Sezessionsrecht<\/a> ausdr&uuml;cklich bejahen oder verbieten w&uuml;rde&ldquo;.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker#cite_note-17\">[17]<\/a><\/sup> Selbst aus der Staatenpraxis ist kein Sezessionsrecht abzuleiten. <em>Externe Selbstbestimmung<\/em> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Territorialautonomie\">Territorialautonomie<\/a> sind dar&uuml;ber hinaus fallabh&auml;ngig zu gew&auml;hren und zu gestalten.<\/p><p>Wenn der Staat die nach Autonomie oder gar einem eigenen Staat strebende Minderheit durch seine Herrschaftsaus&uuml;bung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskriminierung\">diskriminiert<\/a>, kann er seinen Anspruch auf territoriale Integrit&auml;t nach dem gegenw&auml;rtigen V&ouml;lkerrecht verwirken.&ldquo;<\/p><p>Fand nicht gerade im Donbas und an der russischst&auml;mmigen Minderheit eine Diskriminierung durch Herrschaftsaus&uuml;bung statt?<\/p><p>Weiter:<\/p><p>Selbstbestimmungsrecht in multiethnischen Staaten:<\/p><p>&ldquo;Nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Doehring\">Karl Doehring<\/a> hat das Selbstbestimmungsrecht den Charakter eines Notwehrrechts: wenn eine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ethnische_Minderheit\">ethnische Gruppe<\/a> in fundamentaler Weise diskriminiert werde und zwar gerade aufgrund ihrer Gruppeneigenschaften, dann habe sie ein Recht auf Sezession.<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Selbstbestimmungsrecht_der_V%C3%B6lker#cite_note-19\">[19]<\/a><\/sup> Es muss aber im Einzelfall genau gepr&uuml;ft werden, ob eine <em>evidente und fundamentale<\/em> Verletzung von Menschenrechten vorliegt und ob der Minderheit politische und rechtliche M&ouml;glichkeiten einger&auml;umt werden, um eigene Interessen zu vertreten oder sich notfalls gegen Benachteiligung zur Wehr setzen zu k&ouml;nnen. Es muss entschieden werden, ob eine so erhebliche Beeintr&auml;chtigung des diskriminierten Volkes vorliegt, die es rechtfertigt, das Selbstbestimmungsrecht des Staates teilweise einzuschr&auml;nken. Der Staat hat durch seine Staatsgewalt also &bdquo;das ganze [Staats-]Volk zu repr&auml;sentieren&ldquo;. Werden einzelne Volksgruppen &bdquo;<em>per definitionem<\/em> von der Teilhabe an staatlichem Leben ausgeschlossen&ldquo;, dann erst verwirkt der Staat die Treuepflicht seiner B&uuml;rger.&ldquo;<\/p><p>Gerade den durch die UN ratifizierte Minsk2 Vertrag wurde dem Donbas das Selbstbestimmungsrecht gew&auml;hrt, bzw. sollte ihm gew&auml;hrt werden. Was aber wie wir wissen nie umgesetzt wurde.<\/p><p>Die Ukraine hatte bis Jahresende 2015 laut Minsker Vertrag die Aufgabe, ihre Verfassung dahingehend zu &auml;ndern, was auch nicht umgesetzt wurde, was also auch quasi einem V&ouml;lkerrechtsbruch gleichkam. <\/p><p>Die beiden Garantienationen Frankreich und Deutschland haben sich hier auch nicht eingesetzt.<\/p><p>Der Donbas wurde somit v&ouml;lkerrechtswidrig 8 Jahre lang bombardiert. Kein Pr&auml;sident der Ukraine hat sich je darum bem&uuml;ht, diese Situation zu befrieden. Dazu kommt, dass es laut Merkel und Hollande auch nie vorgesehen war, diesen Vertrag umzusetzen. Hat die UN eigentlich eine Stellungnahme zu den &Auml;u&szlig;erungen von Merkel und Hollande verfasst?<\/p><p>Nach 8 Jahren dieses B&uuml;rgerkrieges haben sich die beiden Volksrepubliken selbst&auml;ndig erkl&auml;rt, was Putin dann am 21.2.22 anerkannte. DANACH (nicht vorher!) ist er den Hilferufen von Doneszk und Luhansk nachgekommen. <\/p><p>Putin beruft sich hier auf Artikel 51 der UN Charta, bei dem jeder Staat andere Staaten um Hilfe in einem Krieg ersuchen kann.<\/p><p>Jeder Krieg ist in meinen Augen v&ouml;lkerrechtswidrig, da es immer gegen das Volk geht, das Leben der Menschen.<\/p><p>Aber ich habe meinerseits Zweifel an der offiziellen Aussage, dass es ein v&ouml;lkerrechtswidriger Krieg von Seiten Russlands ist wegen der von mir vorgenannten Ausz&uuml;ge aus dem V&ouml;lkerrecht. Ist es nicht eher ein Eingriffskrieg oder eben eine milit&auml;rische Operation?<\/p><p>W&uuml;rde mich freuen, wenn Herr Neu zu meinen Ausf&uuml;hrungen\/Bedenken auch einen Artikel verfassen k&ouml;nnte.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Susanne Bur<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;, sehr geehrter Herr Neu,<\/p><p>ich habe in der vergangenen Woche den Artikel von Herrn Neu &uuml;ber die V&ouml;lkerrechtlichkeit der Streumunition aufmerksam zu mir genommen und habe ihn mit folgenden Worten in meinen daraufhin folgenden <a href=\"http:\/\/www.bundvfd.de\/uncategorized\/sonntagswort-2023\/attachment\/opelt-dwas-230723\/\">Sonntagswort<\/a> vom 23.7.2023 bedacht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Da hilft es leider auch nicht, wenn Herr <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101250\">Florian Warweg<\/a>, Herr Alexander Neu und andere wackere Menschen auf diesen Seiten ver&ouml;ffentlichen. Herr Alexander Neu mit seiner hervorragenden Ausarbeitung &uuml;ber die V&ouml;lkerrechtlichkeit der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101191\">Streumunition<\/a> vergibt dieses bereits im vornherein, weil er sich dem Narrativ\/aufdiktierten Offensichtlichkeit des angeblichen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine unterwirft.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>In weiter verlaufenden Text in Bezug auf Herrn Lafontaine f&uuml;hrte ich folgend aus:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Vorgeschichte &uuml;ber die v&ouml;lkerrechtswidrige&nbsp; Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten (seit dem Westf&auml;lischen Frieden bis zur Nicaragua Res.1985), die Einmischung 1917, die Einmischung 1990, die Einmischung 1991 mit dem Putsch von Jelzin gegen Gorbatschow bis hin zur Einmischung im Jahr 2014 zum Putsch auf dem Maidan, mit der die Einmischung von au&szlig;en den heutigen Zustand erreichte.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Nun musste ich leider&nbsp; die Versteifung auf den angeblichen Angriffskrieg Russlands durch Herrn Neu auf den &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; zur Kenntnis nehmen.<\/p><p>Was bedeutet denn Nachdenken, etwa nicht tiefgr&uuml;ndig in die gesamte Sachlage einzutauchen?<\/p><p>Haben Sie Kenntnis von der Westgrenze Russlands, die die Siegerm&auml;chte des WK1 1919 w&auml;hrend der Versailler Verhandlungen als sog. Curzon Linie festlegten?<\/p><p>Haben Sie keine Kenntnis von den Verhandlungsergebnissen in Teheran des Jahres 1943 und in Jalta des Jahres 1945?<\/p><p>Sagt es Ihnen etwas, wenn man von der Kiewer Rus spricht und deswegen Kiew als Mutter der russischen St&auml;dte bezeichnet?<\/p><p>So ist der Eingriff der russischen Streitkr&auml;fte kein Vergehen gegen das Gewaltverbot Art. 2 Abs. 4 UN Charta, sondern das Recht zur Selbstverteidigung lt. Art. 51 UN Charta.<\/p><p>In vielen Sonntagsw&ouml;rtern ab 2021 f&uuml;hre ich dar&uuml;ber aus. Es ist also nicht nur eine kurzzeitige Marotte, sondern eine festgebildete Meinung, die ich mir aus st&auml;ndigem Studium des V&ouml;lkerrechts und der Vernunftphilosophie heraus selbst&auml;ndig erarbeitet habe.<\/p><p>Und nun noch eine kurze Frage betreffs unseres Heimatlandes.<\/p><p>Wann hat der <a href=\"http:\/\/www.bundvfd.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/opelt-recht-04-050601.pdf\">verfassungsgebende Kraftakt, der in der Pr&auml;ambel des GG<\/a> prangt, stattgefunden und in welchen Annalen (BGBl.) ist er festgehalten?<\/p><p>Oder ist er einfach erstunken und erlogen?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIn Erwartung Ihrer werten Antwort<br>\nOlaf Opelt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo&hellip;<\/p><p>Ich m&ouml;chte Sie herzlichst bitten, keine Pamphlete des Autors Alexander Neu mehr zu ver&ouml;ffentlichen. <\/p><p>Seine &ldquo;Antwort&rdquo; auf die Kritik an seinen seltsamen V&ouml;lkerechtsinterpretationen entspricht fast vollst&auml;ndig der herrschenden Propaganda einer Annalena Baerbock.<\/p><p>F&uuml;r ihn beginnt die Geschichte erst mit Anerkennung der Volksrepubliken. Kein Wort &uuml;ber den Anlass, kein Wort &uuml;ber Minks II, kein Wort &uuml;ber Selenskyjs Eskalation am 17. Februar 2022, kein Wort &uuml;ber Selenskyjs Rede in M&uuml;nchen am 19. Februar&hellip;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Unterzeichnet-mit-vorgehaltener-Waffe-article23143867.html\">Minsker Abkommen am Ende: Unterzeichnet &ldquo;mit vorgehaltener Waffe&rdquo; &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><blockquote><p>\n<em>&ldquo;Dieses Abkommen l&auml;sst sich niemals realisieren&rdquo;, sagt die Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete und Osteuropa-Expertin Viola von Cramon. Russland diene das Abkommen einzig dazu, &ldquo;einen Fu&szlig; in der Ukraine zu haben&rdquo; und das Land zu destabilisieren.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Heute wei&szlig; man&hellip; Minsk II war eine typische Merkel-Intrige. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/OSZE-2000-Explosionen-in-der-Ostukraine-an-einem-Tag-article23140718.html\">Zwei Soldaten sterben: OSZE: 2000 Explosionen in der Ostukraine an einem Tag &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Mehr-als-1000-Explosionen-an-einem-Tag-article23147552.html\">OSZE-Bericht zur Ostukraine: Mehr als 1000 Explosionen an einem Tag &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/In-der-Ost-Ukraine-wird-wieder-geschossen-article23136957.html\">Schwerste K&auml;mpfe seit 2015: In der Ost-Ukraine wird wieder geschossen &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/OSZE-Artillerie-Beschuss-in-Ost-Ukraine-article23133778.html\">Moskau meldet erneut Abzug: OSZE: Artillerie-Beschuss in Ost-Ukraine &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p>Vielleicht der wichtigste Ticker:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/20-32-EU-nimmt-Putins-Inner-Circle-ins-Visier--article23149818.html\">Russland-Krise im Liveticker: +++ 20:32 EU nimmt Putins Inner Circle ins Visier +++ &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p><em><strong>+++ 07:48 Kiew: Fast 100 Besch&uuml;sse und ein Toter an einem Tag +++<\/strong><br>\nIm Osten der Ukraine werden nach Angaben des ukrainischen Milit&auml;rs in den vergangenen 24 Stunden ein Soldat get&ouml;tet und sechs weitere verletzt. Auf seiner Facebook-Seite teilt das Milit&auml;r mit, es habe in dem Zeitraum 96 Besch&uuml;sse durch die pro-russischen Separatisten gegeben. Am Tag zuvor seien es 84 gewesen.<\/em><\/p><p>Wenn die ukrainische Armee 85 Besch&uuml;sse meldet, die OSZE aber von mehr als 1000&hellip; wer hat da wohl wen angegriffen?<\/p><p><em><strong>+++ 02:13 UN-Generalsekret&auml;r Guterres: Kein Genozid in der Ostukraine +++<\/strong><\/em><\/p><p>UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres weist die &Auml;u&szlig;erung von Pr&auml;sident Wladimir Putin zur&uuml;ck, dass in der Ost-Ukraine ein V&ouml;lkermord an Russen begangen w&uuml;rde.<\/p><p>Bereits 7 Jahre zuvor sprach Poroschenko: &ldquo;Unsere Kinder gehen zur Schule, deren Kinder wachsen im Keller auf!&rdquo;<\/p><p>Guterres kommt aus dem NATO-Staat Portugal&hellip;<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/17-15-Putins-Bitte-um-Truppenentsendung-bewilligt--article23146761.html\">Russland-Krise im Liveticker: +++ 17:15 Putins Bitte um Truppenentsendung bewilligt +++ &ndash; n-tv.de<\/a><\/p><p><em><strong>+++ 16:24 Wei&szlig;es Haus spricht von &ldquo;Invasion&rdquo; +++<\/strong><br>\nDie US-Regierung bezeichnet den Einmarsch russischer Truppen in den Osten der Ukraine als &ldquo;Invasion&rdquo;.<\/em><\/p><p>am n&auml;chsten Morgen:<\/p><p><em><strong>+++ 09:51 London: Keine verifizierten Beweise f&uuml;r Einmarsch +++<\/strong><\/em><\/p><p>Nach den Worten der britischen Au&szlig;enministerin Liz Truss ist es noch immer ungewiss, ob russische Truppen bereits in den Donbass einger&uuml;ckt sind oder nicht.<\/p><p>Bereits Tage vor dem &ldquo;&uuml;berraschenden &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine&rdquo; rollte eine Sanktionswelle nach der anderen &uuml;ber Russland hinweg.<\/p><p>Ein unglaubliches Dauerfeuer an Provokationen, seit dem Beginn der Angriffe auf den Donbass (OSZE) und Selenskyjs Besuch in M&uuml;nchen (NATO-&ldquo;Sicherheitskonferenz&rdquo;)<\/p><p>Man findet die gesamte Vorgeschichte des angeblichen &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges&rdquo; heute noch in den Archiven.<\/p><p>Auch der &ldquo;Experte&rdquo; Alexander Neu ist nicht in der Lage zu sagen, welche nicht-milit&auml;rischen Mittel Russland noch gehabt h&auml;tte, um das Selenskyj-Regime zum Waffenstillstand und Minsk II zu zwingen.<\/p><p>Frau Baerbock hat seine unqualifizierte &ldquo;Antwort&rdquo; auf die Leserbriefe sicher mit Freude gelesen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IVAExDHaKcc&amp;\">Ukraine President Zelenskyy delivers impassioned speech at MSC 2022 | DW News &ndash; YouTube<\/a><\/p><p>Ab Minute 14 spricht Selenskyj offen &uuml;ber das Budapester Memorandum und dass er die verweigerten Sicherheitsgarantien der Nato durch Beendigung des Verzichts auf Nuklearwaffen ersetzen wird. Eine &ldquo;nukleare Teilhabe&rdquo; der Ukraine wenige Raketensekunden von Moskau und den Atomst&uuml;tzpunkten Russlands entfernt&hellip;<\/p><p>Wie man darauf in den USA reagiert, kann man sich im Kevin-Costner-Film &ldquo;13 Tage&rdquo; ansehen. Die USA waren keineswegs der Meinung, sich wegen &ldquo;Souver&auml;nit&auml;t und territorialer Integrit&auml;t&rdquo; Kubas alles gefallen lassen zu m&uuml;ssen. Joe Biden war damals etwa 20 Jahre alt. Bereits 10 Jahre sp&auml;ter (nach seinem Jura-Studium) war er j&uuml;ngster Senator der USA mit gro&szlig;em Interesse f&uuml;r den &ldquo;Ostblock&rdquo;. Er hat die Kapitulation Kennedys mit Abzug der US-Raketen aus der T&uuml;rkei bis heute nicht verkraftet.<\/p><p>Nur f&uuml;r den Fall dass jemand fragt, wer hier gegen wen Krieg f&uuml;hrt. Aber die Revanche f&uuml;r &ldquo;Kuba&rdquo; oder die Kapitulation von 1945 (R&ouml;ttgen, Kiesewetter, Strack-Zimmermann) wird wohl ausfallen.<\/p><p>mfG<br>\nMario Ritz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alexander Neu geht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101565\">in seinem Artikel<\/a> auf die v&ouml;lkerrechtlichen Hintergr&uuml;nde des russisch-ukrainischen Krieges ein. 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