{"id":101834,"date":"2023-07-28T16:45:19","date_gmt":"2023-07-28T14:45:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834"},"modified":"2023-07-28T15:43:45","modified_gmt":"2023-07-28T13:43:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-593","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h01\">G&auml;be es einen &ouml;konomischen L&uuml;gendetektor &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h02\">Medienbericht: USA wussten, dass die Offensive in der Ukraine scheitern w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h03\">Werk in Russland verramscht: Volkswagen legt den Preis und die Verluste offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h04\">OECD zeigt, dass sie Steuerflucht der Konzerne nicht bek&auml;mpft, sondern verteidigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h05\">&raquo;Herr Baab, Sie bekommen hier kein Bier!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h06\">Rechnungshof r&uuml;gt Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h07\">Europas Gef&auml;ngnisw&auml;rter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h08\">Getreide-Export aus der Ukraine: Geht der EU das Geld f&uuml;r weitere Hilfen aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h09\">Chinesisches Milit&auml;r br&uuml;skiert Einladung zur Verteidigungskonferenz, sagt US-Admiral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h10\">Ernster Warnschu&szlig; aus Peking<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101834#h11\">Die n&auml;chste Aggression, die die USA gegen Venezuela vorbereiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G&auml;be es einen &ouml;konomischen L&uuml;gendetektor &hellip;<\/strong><br>\nEin Viertel der Besch&auml;ftigten verdienen Armutsl&ouml;hne unterhalb der europ&auml;ischen Mindestlohnrichtlinie. Energie war vor Corona und dem Ukraine-Krieg f&uuml;r die deutsche Wirtschaft billig, und die Export&uuml;bersch&uuml;sse waren zuvor stetig hoch.<br>\nRichtiger w&auml;re jedoch zu sagen, dass die UNZUREICHENDEN &ouml;ffentlichen Investitionen, etwa in eine dezentralere Energieversorgung, und die hohe Exportabh&auml;ngigkeit die deutsche Wirtschaft anf&auml;lliger f&uuml;r Schocks gemacht haben.<br>\nDie Ampel behauptet, die aktuelle Rezession habe nichts mit der K&uuml;rzungspolitik zu tun, da diese noch nicht einmal greife. Richtig ist: Die Rezession ist auch Ausdruck des Wirtschaftskrieges und der gestiegenen Energiepreise.<br>\nIch habe die Wirksamkeit mancher Sanktionen fr&uuml;hzeitig angezweifelt und die Auswirkungen auf die &ouml;konomische Stimmung und die Investitionsbereitschaft betont. In einer Rezession die Staatsausgaben zu k&uuml;rzen bedeutet, dass dem Privatsektor Einnahmen entzogen werden. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1684836833799106560\">Fabio Di Masi via Twitter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Medienbericht: USA wussten, dass die Offensive in der Ukraine scheitern w&uuml;rde<\/strong><br>\nBiden-Regierung sei klar gewesen, dass die Ukraine keine Chance hat, hei&szlig;t es im Wall Street Journal. Warum warnte man Kiew dann nicht? Und wenn der Krieg nicht zu gewinnen ist, was folgt daraus?<br>\nEinem neuen Bericht des Wall Street Journal zufolge wussten die USA, dass den ukrainischen Streitkr&auml;ften die f&uuml;r eine erfolgreiche Gegenoffensive erforderliche Ausbildung und Bewaffnung fehlte, was sie jedoch nicht daran hinderte, die Offensive fortzusetzen.<br>\nIn dem Bericht hei&szlig;t es, dass westliche Milit&auml;rs &ldquo;hofften, der ukrainische Mut und Einfallsreichtum w&uuml;rden sich durchsetzen&rdquo;, aber egal wie mutig und einfallsreich eine Armee auch sein mag, sie kann nicht in die Offensive gehen und siegen, wenn sie unzureichend versorgt und vorbereitet ist.<br>\nWenn es unwahrscheinlich war, dass die ukrainische Gegenoffensive nennenswerte Erfolge erzielen w&uuml;rde, und Washington guten Grund hatte, das im Voraus zu erwarten, stellt sich die wichtige Frage, warum die USA nicht mehr unternommen haben, um die Bem&uuml;hungen, die jetzt ins Stocken geraten zu sein scheinen, zu unterbinden.<br>\nWenn &ldquo;Kiews Truppen nicht &uuml;ber die Masse, die Ausbildung und die Ressourcen&rdquo; verf&uuml;gen, um eine erfolgreiche Offensive zu starten, wie es in dem Bericht hei&szlig;t, dann deutet es stark darauf hin, dass die USA die ukrainische Regierung vor einem solchen Versuch h&auml;tten warnen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Medienbericht-USA-wussten-dass-die-Offensive-in-der-Ukraine-scheitern-wuerde-9228546.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werk in Russland verramscht: Volkswagen legt den Preis und die Verluste offen<\/strong><br>\nDer deutsche Autokonzern hat im Mai sein Werk und die Strukturen an einen lokalen Investor in Russland verkauft. Nun macht Volkswagen Details dazu bekannt.<br>\nEs war bisher eine Vermutung, was das Werk in Kaluga sowie andere Strukturen der VW-Gruppe den neuen russischen Besitzer gekostet haben. Nun best&auml;tigt der VW-Konzern in seinem neuen Gesch&auml;ftsbericht: Der Verkaufspreis hat 125 Millionen Euro betragen. [&hellip;]<br>\nAus der Entkonsolidierung der betroffenen Gesellschaften ergibt sich laut dem VW-Bericht ein Verlust in H&ouml;he von 400 Millionen Euro im Gesch&auml;ftsjahr 2023. Den Verlust erkl&auml;rt der Konzern im Wesentlichen mit der Realisierung von &bdquo;W&auml;hrungsumrechnungseffekten&ldquo; in H&ouml;he von 300 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/werk-in-russland-verramscht-volkswagen-legt-den-preis-und-verluste-offen-li.373436\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>OECD zeigt, dass sie Steuerflucht der Konzerne nicht bek&auml;mpft, sondern verteidigt<\/strong><br>\nDer Industriel&auml;nderclub OECD, der vorgibt, DIE Institution zu sein, die die grassierende Steuerflucht der Gro&szlig;konzerne in Steuerparadiese bek&auml;mpft, hat daf&uuml;r gesorgt, dass ein australisches Gesetz drastisch entsch&auml;rft wurde. Es sollte in Australien t&auml;tige Gro&szlig;konzerne wie Apple, Microsoft und Alphabet, zwingen, offenzulegen, wo sie wie viel Steuern zahlen. Die wahren Farben der OECD werden dadurch sichtbar.<br>\nMit dem vorgesehenen Gesetz der australischen Labour-Regierung w&auml;ren steuerfl&uuml;chtige Konzerne weltweit unter starken Druck der &Ouml;ffentlichkeit gekommen. Der Wert wertvoller Marken globaler Konzerne, die wenig Steuern zahlen, und das vor allem in Steueroasen, h&auml;tte gelitten. Was also tut die OECD, die vermeintlich f&uuml;hrende K&auml;mpferin gegen (Steuer-)&ldquo;Basiserosion und Profitverlagerung&ldquo;, nach dem englischen K&uuml;rzel BEPS genannt? Sie &uuml;bt Druck auf die Regierung aus, damit diese das Ver&ouml;ffentlichungserfordernis streicht &ndash; erfolgreich.<br>\nIch berichte das, obwohl es schon ein paar Wochen her ist, weil zwar die Financial Times dar&uuml;ber geschrieben hat, ich aber in der deutschen Medienlandschaft nichts dazu gefunden habe (was an mir liegen kann).<br>\nWeil das Ruchbarwerden des Vorfalls ziemlich peinlich f&uuml;r die OECD ist, war deren Generalsekret&auml;r, Mathias Cormann, umgehend mit einem Dementi zur Hand. Pikanterweise war Cormann Finanzminister in der fr&uuml;heren konservativen australischen Regierung.<br>\nCormanns Dementi lautet (&uuml;bersetzt):<br>\n&bdquo;Medienberichte &uuml;ber das Wochenende, wonach die OECD Australien gedr&auml;ngt hat, ein geplantes Gesetz gegen multinationale Steuervermeidung zu entsch&auml;rfen, sind falsch.&ldquo;<br>\nDieses harte Dementi entlarvt er dann gleich selbst als L&uuml;ge, indem er rechtfertigt, warum die OECD genau das getan hat, was er leugnet. Er schreibt, dass ein technisches Team der OECD festgestellt habe, dass die Gefahr bestand, dass das geplante Gesetz zur Multinationalen Steuertransparenz unbeabsichtigterweise die &bdquo;konzertierten globalen Bem&uuml;hungen zur Bek&auml;mfung der Steuervermeidung unterminieren und schw&auml;chen w&uuml;rde&ldquo;. Au&szlig;erdem habe das Team festgestellt, dass das Gesetz, so wie im Entwurf formuliert, die Umsetzung der globalen Mindeststeuer behindert h&auml;tte.<br>\nWie wenig das Herz des wirtschaftsliberalen OECD-Generalsekret&auml;rs an der Bek&auml;mpfung der Steuerflucht der Konzerne h&auml;ngt, sieht man daran, dass er unter seinen f&uuml;nf wichtigsten Zielen, die er bei Amtsantritt verk&uuml;ndete, keines listete, das mit Bek&auml;mpfung der Steuerflucht zu tun hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/oecd-australien\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Herr Baab, Sie bekommen hier kein Bier!&laquo;<\/strong><br>\nDer Journalist Patrik Baab wurde von der Christian-Albrechts-Universit&auml;t (CAU) in Kiel entlassen, weil er der Pressefreiheit nachging. Das Gerichtsverfahren gegen die Beendigung der Zusammenarbeit hat er gewonnen. Wie geht es jetzt weiter?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/herr-baab-sie-bekommen-hier-kein-bier\/\">Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechnungshof r&uuml;gt Bundesregierung<\/strong><br>\nGeld ausgeben &ndash; aber die Wirkung nicht kontrollieren: Ministerien und Beh&ouml;rden des Bundes haben h&auml;ufig kaum Ahnung, ob sie mit den eingesetzten Steuermitteln die gew&uuml;nschten Ziele erreichen.<br>\nDer Bundesrechnungshof (BRH) wirft der Bundesregierung schwere Verst&ouml;&szlig;e gegen das Haushaltsrecht vor. Entgegen den Vorgaben kontrollierten die Ministerien und Beh&ouml;rden nicht ausreichend, ob ihre vergebenen Mittel &uuml;berhaupt die gew&uuml;nschten Ziele erreichten, schreibt der BRH in einem bisher unver&ouml;ffentlichten Bericht. [&hellip;]<br>\nDas Verkehrsministerium k&ouml;nne etwa nicht angeben, &raquo;ob es seine Ziele und damit den angestrebten Mehrwert f&uuml;r die Gesellschaft erreichen konnte&laquo;. [&hellip;] &Auml;hnlich scharf urteilten die Pr&uuml;fer &uuml;ber die insgesamt 264 Ver&auml;nderungen in der Organisation von Bundesbeh&ouml;rden, die in dem Bericht untersucht wurden. Bei 87 Prozent der Vorhaben wurde laut dem Bericht nicht kontrolliert, ob die Ma&szlig;nahmen auch funktionierten.<br>\nDem Bericht ist deutliche Irritation dar&uuml;ber anzumerken, wie die zust&auml;ndigen Stellen ihr Versagen rechtfertigten. Einige verwiesen auf &raquo;fehlende fachliche Kompetenzen&laquo;. Andere h&auml;tten angemerkt, dass der Kontrolle ohnehin nur eine geringe Bedeutung beigemessen werde, intern wie extern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesrechnungshof-ruegt-bundesregierung-wegen-mangelnder-erfolgskontrolle-a-d7d2dd37-13b2-4093-a3ab-38a09dedc552\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europas Gef&auml;ngnisw&auml;rter<\/strong><br>\nTunesien soll zuk&uuml;nftig die Abschottungspolitik der EU betreiben. Doch der neue Deal hilft weder den Migranten in Not noch bek&auml;mpft er Fluchtursachen. [&hellip;]<br>\nAls Reaktion auf diese dramatische Gesamtsituation haben die EU und Tunesien sich auf ein &bdquo;Memorandum of Understanding &uuml;ber eine strategische und umfassende Partnerschaft&ldquo; verst&auml;ndigt, das am 16. Juli 2023 in Tunis unterzeichnet wurde. Die Absichtserkl&auml;rung sieht eine engere Zusammenarbeit in f&uuml;nf Bereichen vor: makro&ouml;konomische Stabilit&auml;t, Wirtschaft und Handel, Umstieg auf umweltfreundliche Energien und F&ouml;rderung der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung. Das Herzst&uuml;ck der &Uuml;bereinkunft, &uuml;ber deren Modalit&auml;ten und Umsetzung noch keine Einzelheiten bekannt sind, ist jedoch das Thema Migration. Insgesamt k&ouml;nnte Tunesien bis zu einer Milliarde Euro an Finanzhilfen erhalten. Die gr&ouml;&szlig;te Tranche &ndash; 900 Millionen Euro als makro&ouml;konomische Hilfe &ndash; wird allerdings nur ausgezahlt, wenn Tunesien ein Abkommen mit dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) unterzeichnet. Dieses wird jedoch seit &uuml;ber einem Jahr vom Pr&auml;sidenten blockiert.<br>\nDie &Uuml;bereinkunft zwischen der Europ&auml;ischen Kommission und dem tunesischen Pr&auml;sidenten Kais Saied kann bis dato weder als erfolgreich noch als gescheitert verstanden werden. Denn alles wird davon abh&auml;ngen, wie diese &Uuml;bereinkunft umgesetzt wird. Eines ist aber jetzt schon sicher: Sie liefert keine nachhaltige Antwort auf die Situation der Migrantinnen und Migranten, die Tunesien passieren oder die dort leben. Das Abkommen &auml;ndert auch nichts an den Fluchtursachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/naher-osten\/artikel\/europas-gefaengniswaerter-6876\/?utm_campaign=de_40_20230728&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Getreide-Export aus der Ukraine: Geht der EU das Geld f&uuml;r weitere Hilfen aus?<\/strong><br>\nKiew m&ouml;chte mehr Geld aus Br&uuml;ssel f&uuml;r den Transport von Getreide. Doch dort verweist man auf knappe Kassen. Nimmt die Solidarit&auml;t mit der Ukraine ab? [&hellip;]<br>\nDas berichtete Reuters am Donnerstag unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums vom 21. Juli dieses Jahres.<br>\nDarin sch&auml;tzt die Regierung in Kiew, dass die Solidarit&auml;tsrouten Mehrkosten von 30 bis 40 US-Dollar pro Tonne verursachen k&ouml;nnten. Sollte die Europ&auml;ische Union diese Transporte jetzt finanzieren, k&ouml;nnten ihr monatliche Mehrkosten von bis zu 120 Millionen US-Dollar entstehen. [&hellip;]<br>\nVersch&auml;rft wird die Situation durch das von osteurop&auml;ischen Staaten verh&auml;ngte Importverbot f&uuml;r ukrainisches Getreide. Es l&auml;uft zwar im September aus, aber f&uuml;nf Anrainerstaaten der Ukraine dr&auml;ngen bereits auf eine Verl&auml;ngerung.<br>\nVor diesem Hintergrund wachse auch in anderen EU-L&auml;ndern der Widerstand gegen eine weitere Alimentierung der Ukraine. Eine weitere diplomatische Quelle sagte Reuters, einige Staaten seien nicht bereit, die zus&auml;tzlichen Transportkosten zu finanzieren, wenn das Importverbot bestehen bleibe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Getreide-Export-aus-der-Ukraine-Geht-der-EU-das-Geld-fuer-weitere-Hilfen-aus-9228899.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chinesisches Milit&auml;r br&uuml;skiert Einladung zur Verteidigungskonferenz, sagt US-Admiral<\/strong><br>\n(..) Admiral John Aquilino, Chef des Indo-Pazifik-Kommandos, sagte auf dem Aspen Security Forum in Colorado, dass Versuche, mit seinen Kollegen von der Volksbefreiungsarmee in Kontakt zu treten, ignoriert oder abgelehnt worden seien, darunter auch eine k&uuml;rzlich ausgesprochene Einladung zur Teilnahme an der j&auml;hrlichen Konferenz der Verteidigungsminister in Fidschi im n&auml;chsten Monat, wie Bloomberg berichtet.<br>\n&ldquo;Wir haben eingeladen, aber noch keine Antwort erhalten&rdquo;, sagte Auillino.<br>\nZhou Chenming, ein Forscher der in Peking ans&auml;ssigen Denkfabrik f&uuml;r Milit&auml;rwissenschaft und -technologie Yuan Wang, sagte, China habe seine Besorgnis &uuml;ber Washingtons F&ouml;rderung engerer Beziehungen zu Taiwan, die Zusammenarbeit mit asiatischen Verb&uuml;ndeten zur Eind&auml;mmung Chinas und die verst&auml;rkte milit&auml;rische Aufkl&auml;rung in der N&auml;he der chinesischen K&uuml;ste zum Ausdruck gebracht.<br>\n&ldquo;Peking hat jedoch das Gef&uuml;hl, dass Washington sich diesen Bedenken gegen&uuml;ber taub stellt und die US-Marine ihre Provokation fortsetzt, indem sie Flugzeuge &uuml;ber die Stra&szlig;e von Taiwan schickt&rdquo;, sagte Zhou und bezog sich dabei auf den &Uuml;berflug einer P-8A Poseidon letzte Woche.<br>\n&ldquo;China ist entmutigt, weil hochrangige US-Beamte, darunter Au&szlig;enminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin, alle beteuern, dass sie keinen Konflikt zwischen den beiden L&auml;ndern wollen&rdquo;, so Zhou weiter.&rdquo; Aber bis jetzt hat Washington keine Schritte unternommen, um die Spannungen abzubauen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/military\/article\/3228391\/chinese-military-snubbed-invite-defence-conference-says-senior-us-admiral?module=perpetual_scroll_0&amp;pgtype=article&amp;campaign=3228391\">South China Morning Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ernster Warnschu&szlig; aus Peking<\/strong><br>\nExportkontrolle bei wichtigen Halbleiterrohstoffen.<br>\nDie chinesische Regierung hat den Export des selten vorkommenden Metalls Gallium und des Halbmetalls Germanium unter Ausfuhrkontrolle gestellt. Noch sind keine Einschr&auml;nkungen der Exportmengen bekannt, aber ab dem 1. August m&uuml;ssen f&uuml;r den Export dieser Rohstoffe aus der Volksrepublik Ausfuhrgenehmigungen vorliegen&hellip;<br>\nDie chinesische Entscheidung bedeutet eine weitere Gegenma&szlig;nahme im von Washington gestarteten hybriden Krieg um Hightech-Dominanz, mit dem die Volksrepublik in ihren Entwicklungsm&ouml;glichkeiten behindert und letztlich in eine untergeordnete Position im Verh&auml;ltnis zu den USA gezwungen werden soll. Pr&auml;sident Xi Jinping hatte schon im Mai 2019 bei einem Besuch in der Provinz Jiangxi auf Chinas f&uuml;hrende Weltmarktposition bei der F&ouml;rderung und Verarbeitung von Erdmetallen hingewiesen. Einige dieser &ndash; allerdings nicht insgesamt seltenen &ndash; 17 Mineralien sind f&uuml;r moderne Hightech-Produkte, wie beispielsweise das Apple-iPhone, unverzichtbar. China deutet mit diesen noch sehr zur&uuml;ckhaltenden Hinweisen an, da&szlig; es in dem von der Biden-Regierung offen ausgerufenen Technologiekrieg keineswegs ohne Mittel dasteht &ndash; auch ohne auf eine m&ouml;gliche Unterst&uuml;tzung durch die de facto verb&uuml;ndete Rohstoffsupermacht Ru&szlig;land zur&uuml;ckgreifen zu m&uuml;ssen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1434274964413\/0\">ZLV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die n&auml;chste Aggression, die die USA gegen Venezuela vorbereiten<\/strong><br>\nIn diesem Jahr hat die Legislative in Washington drei Gesetzesentw&uuml;rfe gegen Venezuela in den US-Kongress eingebracht: den Prohibition of Transactions and Leases with Venezuela&rsquo;s Illegitimate Authoritarian Regime Act, den Venezuelan Human Rights &ldquo;AFFECT&rdquo; Act und den Venezuelan Democracy Act. Die Gesetzesentw&uuml;rfe haben einen gemeinsamen Nenner: den Druck der Blockade weiter zu erh&ouml;hen und ihr einen Rahmen der &ldquo;humanit&auml;ren Hilfe&rdquo; aufzuerlegen.<br>\nIm Mittelpunkt dieses Artikels steht das venezolanische Demokratiegesetz, das im vergangenen M&auml;rz in den neu installierten US-Senat eingebracht wurde&hellip;<br>\nDas Gesetz ist ein aufstrebendes Megaprojekt des administrativ-interventionistischen Managements gegen&uuml;ber Venezuela, das mit der Skizzierung des Fahrplans beginnt, den sie in einem n&auml;chsten Zwangsszenario anwenden m&ouml;chten, und das durch seine Artikel versucht, die Richtlinien f&uuml;r die gesamte US-Staatsstruktur festzulegen, um sich an der nicht so innovativen Operation gegen Venezuela zu beteiligen&hellip;<br>\nMehr Blockade, mehr &ldquo;Sanktionen<br>\nUm jede Art von Finanzierung der venezolanischen Regierung zu verhindern, sieht das Gesetz im Abschnitt &uuml;ber die Verh&auml;ngung von &ldquo;Sanktionen&rdquo; vor, dass der Finanzminister der Vereinigten Staaten befugt ist, jede Zahlung oder jedes Darlehen zur&uuml;ckzuhalten, das von einer internationalen Finanzinstitution wie dem Internationalen W&auml;hrungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank, der Multilateralen Investitionsgarantie-Agentur und anderen genehmigt wurde.<br>\nUm den Aktionsradius dieser h&auml;ngenden Initiative zu erweitern, ist au&szlig;erdem vorgesehen, dass die US-Regierung andere Regierungen ermutigen soll, jegliche Handels- und Kreditbeziehungen mit Venezuela einzuschr&auml;nken. Dar&uuml;ber hinaus sieht das Gesetz vor, dass Zwangsma&szlig;nahmen gegen jede ausl&auml;ndische Regierung verh&auml;ngt werden, die der venezolanischen Regierung Hilfe oder Unterst&uuml;tzung anbietet.<br>\nAngeblich soll ein Paragraph jegliche Finanzierung von PDVSA verhindern&hellip;<br>\nEine &Uuml;berpr&uuml;fung dieses Gesetzentwurfs zeigt, dass sein Wortlaut als Verfassung f&uuml;r Venezuela gelten soll, mit freundlicher Genehmigung der Vereinigten Staaten.<br>\nSollte dieses Gesetz in Kraft treten, k&ouml;nnte es jeden Weg zur Normalisierung der bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zunichte machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/the-next-aggression-that-the-us-is-preparing-against-venezuela\/\">Popular resistance<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-101834","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=101834"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101835,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101834\/revisions\/101835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=101834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=101834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=101834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}