{"id":101902,"date":"2023-08-01T08:43:12","date_gmt":"2023-08-01T06:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902"},"modified":"2023-08-01T08:43:12","modified_gmt":"2023-08-01T06:43:12","slug":"hinweise-des-tages-4410","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h01\">Habecks Industriepolitik hat mehr Moral als Verstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h02\">&Ouml;konom Bofinger zur Schuldenbremse: &bdquo;In der Bundesregierung l&auml;uft etwas grunds&auml;tzlich falsch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h03\">Ziel der Ampel verfehlt: Zahl der Sozialwohnungen weiter gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h04\">Immer mehr Menschen m&uuml;ssen beim Essen sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h05\">Russland vermittelt in Konflikt abseits der Ukraine: &ldquo;Jeder Tag k&ouml;nnte f&uuml;r uns der letzte sein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h06\">Vom Schlachtfeld zum Verhandlungstisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h07\">Brief aus dem Donbass: Der massivste und grausamste Beschuss von Makeewka<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h08\">Die Globalisierung hat die nationale Souver&auml;nit&auml;t ausgehebelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h09\">Der US-Pr&auml;sident regiert mit Jahrzehnte altem Notrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h10\">China im Fokus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h11\">Das Szientismus-Paradox<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h12\">&raquo;Es kann sein, dass schlechte Politik Institutionen delegitimiert&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h13\">Gelernt ist gelernt: EU-Wahlparteitag der AfD.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h14\">Die AfD und die Ignoranz der Eliten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h15\">Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk als externe Presseabteilung der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101902#h16\">Zu guter Letzt: Karl Lauterbach plumpst ins Sommerloch: Schwarzwald statt Toskana?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Habecks Industriepolitik hat mehr Moral als Verstand<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft schrumpft nicht mehr &ndash; jetzt stagniert sie. Um die Krise zu &uuml;berwinden, br&auml;uchte es beherzte Industriepolitik. Stattdessen folgt das gr&uuml;ne Wirtschaftsministerium marktliberalen Konzepten und riskiert damit eine Deindustrialisieung. [&hellip;]<br>\nDie gr&uuml;ne Wirtschaftspolitik ist derweil gepr&auml;gt von zwei gef&auml;hrlichen Glaubenss&auml;tzen, die den perfekten Cocktail f&uuml;r eine elit&auml;re, realit&auml;tsferne und unsoziale Klima- und Industriepolitik liefern: Erstens muss f&uuml;r sie Energie so teuer wie m&ouml;glich sein, damit es Anreize gibt, sie zu sparen oder auf (vermeintlich) sauberere Alternativen umzusteigen &ndash; auch wenn diese noch gar nicht zur Gen&uuml;ge verf&uuml;gbar sind. Zweitens setzen die Gr&uuml;nen weitgehend auf den freien Markt und Freihandel und sind sehr zur&uuml;ckhaltend, oft skeptisch, was gro&szlig;e staatliche Investitionen angeht. Vielmehr setzt die gr&uuml;ne Industriepolitik darauf, den Rahmen sowie Anreize zu schaffen, um privates Kapital f&uuml;r die Transformation zu mobilisieren, Stichwort &raquo;transformatorische Angebotspolitik&laquo;.<br>\nDiese Strategie reicht schlichtweg nicht aus, um die aktuellen Herausforderungen zu bew&auml;ltigen. Es br&auml;uchte vielmehr eine planerische Industriepolitik f&uuml;r Klima und Besch&auml;ftigung, in der der Staat notwendigerweise eine aktivere Rolle einnehmen muss. So zeigt sich die markliberale Strategie bisher auch au&szlig;erordentlich erfolglos: Laut einer aktuellen Untersuchung des Kiel Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) f&auml;llt Deutschland bei den Investitionen seit Jahren zur&uuml;ck und droht nun Schlusslicht zu werden.<br>\nAnstatt Energiepreise immer teurer zu machen (auch durch den Emissionshandel) und zugleich den Industriestrompreis zu subventionieren, w&auml;re es sinnvoller, direkt die Umstellung der Industrieanlagen auf klimafreundlichere Produktionstechniken zu subventionieren. Das Wirtschaftsministerium hat zwar die ersten F&ouml;rderungen f&uuml;r den Umbau in der Stahlindustrie freigegeben, jedoch wird hier das n&auml;chste Manko der gr&uuml;nen Wirtschafts- und Industriepolitik deutlich: Wenn &ouml;ffentliches Geld flie&szlig;t, dann oftmals ohne dass die &ouml;ffentliche Hand an sp&auml;teren Profiten beteiligt wird, geschweige denn mehr Mitsprache erh&auml;lt. Stattdessen br&auml;uchte es &ouml;ffentliche Industriestiftungen mit starken Mitspracherechten f&uuml;r die Besch&auml;ftigen und die Regionen.<br>\nMan kann es nicht anders sagen: Die Gr&uuml;nen vergessen bei ihren Konzepten regelm&auml;&szlig;ig, was diese konkret f&uuml;r ganz normale Leute bedeuten. Das zeigt sich nicht nur bei der letztlich gescheiterten Gasumlage oder beim derzeit geplanten unsozialen Heizungsgesetz, sondern eben auch bei der Industriepolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/habecks-industriepolitik-hat-mehr-moral-als-verstand-rezession-stagnation-klima-wirtschaftsminister-energiepreise-deindustrialisierung-christian-leye\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die Deutschen keine Angst haben, sondern in Panik ausbrechen sollten: Habeck im Interview<\/strong><br>\nDas Habeck-Experiment hat der deutschen Wirtschaft einen kr&auml;ftigen Schlag versetzt. Deutschland ist in der Rezession und Schlusslicht beim Wachstum unter den L&auml;ndern der OECD.<br>\nDas ist aber alles gar kein Problem, versicherte Habeck nun den Deutschen in einem Interview, das er der ARD gegeben hat. Es gebe keinen Grund zur &ldquo;German Angst&rdquo;, sagt ausgerechnet Habeck, der sich bei seinen Entscheidungen von Angst und Panik leiten l&auml;sst und eine rational kaum erkl&auml;rbare Politik betreibt. (&hellip;)<br>\nHabeck erkl&auml;rt die Gr&uuml;nde, warum Deutschland wirtschaftlich zum Schlusslicht geworden ist, und scheint zu glauben, wenn die Gr&uuml;nde genannt sind, ist das Ph&auml;nomen auch gleich mit erledigt. Habeck erkl&auml;rt die Katastrophe, die Deutschland in den Abgrund zu ziehen droht, und meint, dann ist sie weg.<br>\n&ldquo;Unser Wachstum h&auml;ngt immer daran, dass die Weltm&auml;rkte funktionieren. Wir haben global die hohe Inflation, die Zentralbanken haben die Zinsen erh&ouml;ht. Dadurch werden die Investitionskosten h&ouml;her und die Unternehmen investieren nicht mehr so viel. In gewissem Sinne sollte das so sein, so wollten es die Zentralbanken, aber das trifft nat&uuml;rlich Deutschland um so h&auml;rter, weil wir davon abh&auml;ngig sind, dass der Export funktioniert. Das hei&szlig;t aber wiederum auch, dass die Standortbedingungen hier sehr gut sind.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDas Problem, das jetzt und ganz akut dr&auml;ngt, will Habeck mit einer komplexen Wasserstoff-Infrastruktur bek&auml;mpfen, die es noch gar nicht gibt. Er spricht von einem Transformationsprozess bis 2030, der den Menschen in Deutschland viel abverlangen werde. Es fehlen einem die Worte, um auszudr&uuml;cken, um was f&uuml;r eine Idiotie es sich handelt. Aus rein ideologischen Gr&uuml;nden sollen die Deutschen durch ein tiefes Tal des wirtschaftlichen Niedergangs gehen, ohne dass klar w&auml;re, ob die Transformation auch gelingt. Zumindest gibt es erhebliche Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/176432-warum-deutschen-keine-angst-haben\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Scholz-Regierung k&ouml;nnte als Ineptokratie, <a href=\"https:\/\/de.granma.cu\/mundo\/2019-05-10\/die-ineptokratie-oder-das-abrisskabinett\">die Regierung der Ignoranten und Inkompetenten (Paul Krugman)<\/a> bezeichnet werden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck sieht den Wald vor lauter B&auml;umen nicht<\/a> sowie Wasserstoff: Das ist geplant und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101700#h08\">Regierung will Produktion von Wasserstoff verdoppeln<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;konom Bofinger zur Schuldenbremse: &bdquo;In der Bundesregierung l&auml;uft etwas grunds&auml;tzlich falsch&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland ist Schlusslicht unter den Industriestaaten bei der Konjunkturprognose. Der fr&uuml;here Wirtschaftsweise Peter Bofinger ruft die Ampel-Regierung deshalb zum Kurswechsel auf.<br>\nHerr Bofinger, Sie haben angesichts der j&uuml;ngsten Konjunkturprognose des Internationalen W&auml;hrungsfonds k&uuml;rzlich den Bundesfinanzminister auf Twitter gefragt, ob Deutschland angesichts der geringsten Wachstumsaussichten und des gleichzeitig geringsten Budgetdefizits vielleicht etwas falsch macht. Hat Christian Lindner geantwortet?<br>\nNein, hat er nicht.<br>\nIm Gegensatz zu ihm scheinen Sie durchaus der Meinung zu sein, dass die Ampel-Regierung finanz- und wirtschaftspolitisch einen falschen Weg eingeschlagen hat.<br>\nWir stehen in Deutschland vor sehr vielen Herausforderungen &ndash; in der Klima-, Energie- und Industriepolitik, aber beispielsweise auch beim Wohnungsbau. Unser gr&ouml;&szlig;tes Problem ist, dass wir in dieser Lage unser kleinstes Problem zur obersten Priorit&auml;t erkl&auml;ren.<br>\nWie meinen Sie das?<br>\nDie politische Festlegung, keine zus&auml;tzlichen Schulden zu machen, bestimmt alles andere und ist zugleich &uuml;berhaupt nicht nachvollziehbar, weil Deutschland im Vergleich zu anderen gro&szlig;en Industriel&auml;ndern die geringste Verschuldungsquote hat. Das schr&auml;nkt unseren Spielraum bei der Bew&auml;ltigung dieser Herausforderungen unn&ouml;tig ein. Wir haben daf&uuml;r dieselben M&ouml;glichkeiten wie China, die USA, Frankreich oder Italien, nutzen sie aber nicht, weil die FDP in der Ampel eine andere Priorit&auml;tensetzung durchgesetzt hat. Also ja: In der Bundesregierung l&auml;uft etwas grunds&auml;tzlich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kleinstes-problem-hat-fur-die-ampel-prioritat-okonom-bofinger-fordert-aufweichen-der-schuldenbremse-10240081.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wichtig ist, dass die gesamte Ampelregierung diesen Kurs unterst&uuml;tzt, also nicht allein die FDP f&uuml;r die falsche Priorit&auml;tensetzung verantwortlich ist. Das ist deshalb bemerkenswert, weil sich beispielsweise ein Robert Habeck <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/habeck-wasserstoffstrategie-100.html\">im Interview mit den Tagesthemen<\/a> zu der Formulierung verstieg:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Man muss auch ehrlich sein: Das sind Gelder, die wir aufnehmen, das sind also schuldenfinanzierte Gelder, deswegen verstehe ich auch, dass der Finanzminister kritisch drauf schaut. Aber die Frage ist: Keine Gelder aufnehmen oder keine Industrie mehr haben?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Wenn er seine Worte ernst meint, h&auml;tte er dem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/haushalt-ampel-100.html\">Haushaltsentwurf im Kabinett<\/a> vor ein paar Wochen gar nicht zustimmen d&uuml;rfen. Hat er aber und sich somit bewusst f&uuml;r &bdquo;keine Industrie mehr haben&ldquo; entschieden. Nun will er es so aussehen lassen, als sei die FDP und Finanzminister Lindner allein verantwortlich. Das mag nachvollziehbar sein, weil ihm dasselbe mit der Gasumlage passiert ist, f&uuml;r deren Scheitern er von seinen Koalitionspartnern verantwortlich gemacht wurde, obwohl die ganze Ampel sie einf&uuml;hren wollte. Diese Vorg&auml;nge zeigen, dass die Bundesregierung keine brauchbare Gesch&auml;ftsgrundlage hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ziel der Ampel verfehlt: Zahl der Sozialwohnungen weiter gesunken<\/strong><br>\nDie Ampel hat es sich zum Ziel gesetzt, pro Jahr f&uuml;r 100.000 neue Sozialwohnungen zu sorgen. Doch dieses Ziel wurde 2022 nicht erreicht. Im Gegenteil: Es gab deutlich weniger.<br>\nDie Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. So gab es Ende 2022 bundesweit rund 1,088 Millionen solcher Wohnungen f&uuml;r Menschen mit kleinen Einkommen, rund 14.000 weniger als ein Jahr zuvor.<br>\nDas geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Bundestagsfraktion der Linken hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/sozialwohnungen-deutschland-weniger-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ampel auf Wohnungsnot<\/strong><br>\nBestand an &ouml;ffentlich finanziertem Wohnraum auf historischem Tiefstand. Linke fordert Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r bezahlbare Unterk&uuml;nfte.<br>\nEnde 2022 gab es bundesweit nur noch knapp 1,088 Millionen Sozialwohnungen, ein historischer Tiefstand. In der Alt-BRD waren es fast vier Millionen. Das geht aus einer Antwort des Bundesbauministeriums hervor, berichtete am Montag dpa. Abgefragt hatte die Zahlen die wohnungs- und mietenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay. Rund elf Millionen Mieterhaushalte h&auml;tten hierzulande einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein &ndash; und damit auf eine Sozialwohnung, betonte Lukas Siebenkotten, Pr&auml;sident des Deutschen Mieterbundes, gleichentags gegen&uuml;ber jW. Eine Eins-zu-zehn-Chance. Nur, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, die Wohnungsnot d&uuml;rfte weiter zunehmen, besonders in Ballungszentren. Bauen wollte die Ampelkoalition 100.000 Einheiten &ouml;ffentlich finanzierten Wohnraums. J&auml;hrlich. Tats&auml;chlich neugebaut wurden im vergangenen Jahr 22.500, ferner fielen 36.500 aus der Preisbindung, sprich ein Minus von 14.000, hei&szlig;t es seitens des Ministeriums. Selbst Hausherren sind alarmiert. Beim bezahlbaren Wohnen stehe Deutschland &raquo;vor einem unglaublichen Drama&laquo;, sagte Axel Gedaschko, Pr&auml;sident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW, am Montag zu jW. Die Versorgungsl&uuml;cke treffe zunehmend &raquo;Normalverdiener&laquo;. Zudem dr&auml;ngten Personen auf den Mietwohnungsmarkt, &raquo;die ihren Traum vom selbstgenutzten Wohneigentum aufgrund hoher Zinsen und Baukosten begraben haben&laquo;, erg&auml;nzte Christian Osthus, Vizebundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Immobilienverbandes Deutschland, gegen&uuml;ber dieser Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455935.misere-in-den-st%C3%A4dten-ampel-auf-wohnungsnot.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Immer mehr Menschen m&uuml;ssen beim Essen sparen<\/strong><br>\nAlle zwei Tage eine vollwertige Mahlzeit mit Fleisch, Gefl&uuml;gel oder Fisch &ndash; das k&ouml;nnen sich 11,4 Prozent der Deutschen nicht mehr leisten. Eine gleichwertige vegetarische Mahlzeit k&ouml;nnen sie ebenfalls nicht bezahlen, wie aus Daten der europ&auml;ischen Datenschutzbeh&ouml;rde Eurostat f&uuml;r 2022 hervorgeht, die die Linken-Bundestagsfraktion beim Statistischen Bundesamt erfragt hat und die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegen. Abgefragt wurde demnach die &ldquo;finanzielle Unf&auml;higkeit, sich jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Gefl&uuml;gel oder Fisch (oder eine entsprechende vegetarische Mahlzeit) zu leisten&rdquo;. Im Jahr 2021 traf das noch auf 10,5 Prozent der Deutschen zu, im vergangenen Jahr auf 11,4 Prozent. Das sind knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland. Besonders stark betroffen sind den Daten zufolge Alleinerziehende. 19,3 Prozent &ndash; also fast jede f&uuml;nfte alleinstehende Person mit Kindern &ndash; sind nicht in der Lage, sich alle zwei Tage mit Fleisch oder Fisch oder einer gleichwertigen vegetarischen Mahlzeit zu ern&auml;hren. Hier gibt es einen betr&auml;chtlichen Anstieg von 2021 zu 2022: von 16,7 auf 19,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/immer-mehr-menschen-muessen-beim-essen-sparen,Tlb7lB7\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland vermittelt in Konflikt abseits der Ukraine: &ldquo;Jeder Tag k&ouml;nnte f&uuml;r uns der letzte sein&rdquo;<\/strong><br>\nDie Region Bergkarabach ist seit sieben Monaten isoliert. Nun blockieren aserbaidschanische Soldaten sogar Hilfslieferungen in das Gebiet &ndash; es droht eine Katastrophe. [&hellip;]<br>\nAuch die EU scheint sich kaum f&uuml;r die Lage in Bergkarabach zu interessieren. Am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Josep Borrell, der hohe Vertreter der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, ein kurzes Statement. &ldquo;Die Europ&auml;ische Union ist sehr besorgt&rdquo;, hei&szlig;t es darin in Bezug auf die angespannte Lage in Bergkarabach. Allerdings begr&uuml;&szlig;t die EU dem Statement Borrells zufolge die Bereitschaft Aserbaidschans, humanit&auml;re Hilfe nach Bergkarabach zu schicken. Man wolle diesbez&uuml;glich verhandeln.<br>\nKommentieren wollen EU-Stellen die Situation in Bergkarabach auf Anfrage von t-online allerdings nicht. Es gibt sogar eine EU-Mission, die in Armenien die Einhaltung der international akzeptierten Grenzen beobachtet. Auf Anfrage f&uuml;hlt man sich dort allerdings weder f&uuml;r das Bergkarabach noch f&uuml;r den laut internationalem Recht zu Armenien geh&ouml;renden Latschin-Korridor zust&auml;ndig.<br>\nSargsyan &auml;rgert die Ignoranz gegen&uuml;ber ihrem Volk. &ldquo;Seitdem die Europ&auml;ische Union einen Gas-Deal mit Aserbaidschan abgeschlossen hat, existieren wir f&uuml;r sie &uuml;berhaupt nicht mehr&rdquo;, sagt die Journalistin. &ldquo;Gas ist f&uuml;r den Westen wichtiger als unsere Leben.&rdquo; Im Jahr 2022 hatte die Europ&auml;ische Union einen Vertrag mit Aserbaidschan abgeschlossen. Bis 2027 soll sich die Menge von Gaslieferungen aus der Autokratie am Kaspischen Meer verdoppeln. Ziel des Deals war, die Abh&auml;ngigkeit Europas von russischem Gas zu verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_100215088\/voelkermord-in-bergkarabach-droht-wie-der-westen-die-gefahr-ignoriert.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vom Schlachtfeld zum Verhandlungstisch<\/strong><br>\nUnter Beteiligung der EU sollen an diesem Wochenende im saudischen Jiddah die Gespr&auml;che &uuml;ber eine m&ouml;gliche Verhandlungsl&ouml;sung f&uuml;r den Ukraine-Krieg fortgesetzt werden. Hintergrund sind Erw&auml;gungen im Westen, den Krieg nach dem Ende der aktuellen ukrainischen Milit&auml;roffensive zu stoppen. Dies sei erforderlich, hei&szlig;t es, um US-Pr&auml;sident Joe Biden im bevorstehenden Wahlkampf nicht zu belasten und um die exzessiven Ausgaben f&uuml;r die ukrainische Kriegf&uuml;hrung zumindest zu reduzieren. Zudem drohe die Ukraine, wenn sie den Krieg immer weiter fortsetzen wolle, &bdquo;sich selbst zu zerst&ouml;ren&ldquo;, hie&szlig; es bereits im April in der US-Zeitschrift Foreign Affairs mit Blick auf die zahllosen Kriegstoten und die Verw&uuml;stung des Landes. Hatten US-Experten bereits im Fr&uuml;hjahr erste Gespr&auml;che mit Moskauer Stellen gef&uuml;hrt, etwa mit Au&szlig;enminister Sergej Lawrow, so wurde die Ukraine am 24. Juni in Kopenhagen in Verhandlungen mit anderen Staaten eingebunden, darunter f&uuml;nf Staaten des Globalen S&uuml;dens, die ihrerseits zu vermitteln suchen. Kiew wollte in Kopenhagen einen Abzug der russischen Truppen zur Vorbedingung erkl&auml;ren &ndash; und scheiterte. Daran kn&uuml;pfen die Gespr&auml;che in Jiddah an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9315\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Brief aus dem Donbass: Der massivste und grausamste Beschuss von Makeewka<\/strong><br>\nAm Abend des 4. Juli 2023 erlitt die kleine Stadt Makeewka &ndash; ein Vorort von Donezk und zentraler Eisenbahnverkehrsknotenpunkt &ndash; den grausamsten Beschuss von Seiten der Ukraine, den es bislang gegeben hat. Die Ukraine beeilte sich sofort, weltweit wissentlich falsche Angaben zu verk&uuml;nden: Sie habe dort Munitionslager der russischen Armee vernichtet. Was aber wirklich beschossen wurde, er&ouml;rtere ich im folgenden Beitrag.<br>\nDer Beschuss der Orte Aleksandrowka, Donezk und Makeewka vom 4. Juli 2023 durch ukrainische Streitkr&auml;fte wird in der langen Liste der traurigen Kriegsereignisse im Donbass einen makabren &sbquo;Ehrenplatz&lsquo; einnehmen. Am h&auml;rtesten traf es Makeewka, die den bis dato massivsten Beschuss erlitt.<br>\nAlles begann um 21.40 Uhr, als der erste Schlag dem Tscherwonogwardeer Bezirk von Makeewka zugef&uuml;gt wurde. Die Sprengkraft der ukrainischen Mehrfachraketengewehr-Einschl&auml;ge war so gross, dass auch alle Bewohner von Donezk und Umgebung sie deutlich sp&uuml;rten. Zudem konnten sehr viele Menschen in Makeewka und Donezk aus ihren Fenstern die z&uuml;ngelnden Flammen sehen. Die Folgen der Einschl&auml;ge waren entsetzlich: Ein Mann kam ums Leben, es gab 68 Schwer- bzw. Leichtverletzte, darunter drei Kinder (zwei M&auml;dchen und ein Junge), bei 42 Wohnh&auml;usern wurden Sch&auml;den angerichtet. Verursacht wurde all dies durch ein Mehrfachraketengewehr M 142 HIMARS unter Einsatz von Raketen M-31 mit Splitterwirkung, abgefeuert aus der unter ukrainischer Kontrolle stehenden Siedlung Alekseewo-Druzhkowka (zwischen Konstantinowka und Druzhkowka), wo die 27. Selbst&auml;ndige Brigade der reaktiven ukrainischen Artillerie unter dem Kommando des Oberstleutnant Dmitrij Chrapatsch stationiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/brief-aus-dem-donbass-der-massivste-und-grausamste-beschuss-von-makeewka\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Globalisierung hat die nationale Souver&auml;nit&auml;t ausgehebelt<\/strong><br>\nIn weltweit 5400 &laquo;Sonderwirtschaftszonen&raquo; umgehen Konzerne nationale Kontrollen und Regulierungen &ndash; und niemand schaut hin.<br>\nNach Jahrzehnten der schwindelerregenden Globalisierung schl&auml;gt das Pendel wieder in Richtung Nation aus. &Uuml;berall sind Bestrebungen im Gang, die Lieferketten nach Hause zu holen und so die internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen zu reduzieren. Der US-Kongress hat gerade ein fast 400 Milliarden Dollar schweres Gesetz verabschiedet, das nicht nur den &Uuml;bergang zu umweltfreundlicher Energie unterst&uuml;tzen, sondern vor allem die inl&auml;ndische Produktion steigern und die Abh&auml;ngigkeit vom Ausland verringern soll.<br>\nExperten verk&uuml;nden den Anbruch einer neuen &Auml;ra: Das Zeitalter des wirtschaftlichen Nationalismus. Das sagt Quinn Slobodian, Professor f&uuml;r Ideengeschichte am Wellesley College, in der New York Times vom 12. M&auml;rz 2023. Doch er entlarvt diese Sicht der Entwicklung als abwegig und arg verk&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/globalisierung\/die-globalisierung-hat-die-nationale-souveraenitaet-ausgehebelt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der US-Pr&auml;sident regiert mit Jahrzehnte altem Notrecht<\/strong><br>\nDer US-Kongress lehnte es ab, zwanzig Jahre alte Notstands-Vollmachten aufzuheben. Es geht um Irak, Libyen oder Jemen.<br>\nAm 18. Juli 2023 hat der US-Kongress f&uuml;nf Vorschl&auml;ge abgelehnt, deren Annahme nationale Notstandsbefugnisse zugunsten des Pr&auml;sidenten aufgehoben h&auml;tte. Einige reichen bis ins Jahr 2003 zur&uuml;ck Zu den betroffenen L&auml;ndern geh&ouml;ren Kongo, Jemen, Libyen, Syrien und Irak.<br>\nIn Bezug auf diese L&auml;nder kann der Pr&auml;sident weiterhin Dutzende von Sondervollmachten anwenden. Er kann beispielsweise drastische Wirtschaftssanktionen, also auch einen Wirtschaftskrieg, verh&auml;ngen, Verm&ouml;genswerte einfrieren oder Reisebeschr&auml;nkungen erlassen, ohne den Kongress zu fragen.<br>\nDas &laquo;Brennan Center for Justice&raquo; schreibt: &laquo;Pr&auml;sidenten verf&uuml;gen w&auml;hrend eines ausgerufenen Notstands &uuml;ber eine schwindelerregende Bandbreite an Befugnissen. [&hellip;] Das Gesetz erlaubt dem Pr&auml;sidenten, Notf&auml;lle auszurufen, ohne dass er daf&uuml;r mehr tun muss als seine Unterschrift auf eine Durchf&uuml;hrungsverordnung zu setzen. Er kann diese Notst&auml;nde jedes Jahr aufs Neue verl&auml;ngern. Der Kongress kann einen Notstand zwar beenden, ben&ouml;tigt daf&uuml;r aber eine vetosichere Mehrheit [von zwei Dritteln].&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/der-us-praesident-regiert-mit-jahrzehnte-altem-notrecht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>China im Fokus<\/strong><br>\nVor dem Gespr&auml;ch mit dem Pr&auml;sidenten traf sich Meloni mit dem Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses, dem erzreaktion&auml;ren Republikaner und Getreuen Trumps, Kevin McCarthy.<br>\nFolgt man italienischen Medien. dann ist der Besuch von Giorgia Meloni in den USA nicht ganz so rund gelaufen wie von Gastgeber Joseph Biden gew&uuml;nscht, und die Premierministerin bewegte sich bez&uuml;glich China auf glattem Eis sehr vorsichtig. Sie habe nach ihrem Gespr&auml;ch mit Biden auf einer Pressekonferenz in der italienischen Botschaft in Washington erkl&auml;rt: &raquo;Unsere Beziehungen sind historisch eng und &uuml;berdauern Regierungen und bleiben stark, unabh&auml;ngig von der politischen Couleur&laquo;, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. &raquo;In schwierigen Zeiten wissen wir, wer unsere Freunde sind, und ich glaube, da&szlig; unsere Nationen gezeigt haben, da&szlig; sie mehr aufeinander z&auml;hlen k&ouml;nnen, als manche dachten.&laquo; Pr&auml;sident Biden hatte Meloni vor dem Treffen f&uuml;r die &raquo;starke Unterst&uuml;tzung&laquo; Italiens f&uuml;r die Ukraine gedankt, sich in der Bewertung des Verh&auml;ltnisses der USA zu Italien aber zur&uuml;ckhaltender gegeben, berichteten Medien. Die Beziehungen zu China waren nach Angaben Melonis &raquo;ein Thema&laquo; bei dem Treffen. Zuvor war spekuliert worden, ob sie in Washington ank&uuml;ndigen werde, da&szlig; sich Italien aus dem Infrastrukturprojekt &raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo; zur&uuml;ckziehen werde, dem Italien 2019 als erstes G7-Land beitrat. Die Zeitschrift f&uuml;hrender Wirtschaftskreise &raquo;Milano Finanza&laquo; hatte vor Antritt der Reise vor einer Aufk&uuml;ndigung gewarnt und darauf verwiesen, da&szlig; China ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft und ein Zentrum f&uuml;r fortschrittliche Technologien ist, und da&szlig; Italien f&uuml;r seinen Export &raquo;den chinesischen Motor braucht&laquo;. Das linke &raquo;Il Manifesto&laquo; hatte analysiert, da&szlig; die Volksrepublik mit 5 Prozent f&uuml;r 2023 prognostiziertem Wachstum zum &raquo;Motor der Weltwirtschaft&laquo; wird und Italien auch deshalb keinen katastrophalen R&uuml;ckgang seiner Exporte erlebt hat, weil es seine Ausfuhren nach China um 14,9 Prozent erh&ouml;hen konnte &ndash; und von dort auch Halbfabrikate bezieht. Sie habe mit Biden besprochen, da&szlig; es wichtig sei, die eigene wirtschaftliche Sicherheit zu gew&auml;hrleisten und gleichzeitig den Dialog mit Peking zu suchen, betonte Meloni in der USA-Hauptstadt und k&uuml;ndigte an, bald nach China zu reisen. Wenn Italien sich zum R&uuml;ckzug entschl&ouml;sse, gebe es allen Grund, &raquo;sich &uuml;ber die m&ouml;glichen negativen Auswirkungen Sorgen zu machen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1470916278333\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Szientismus-Paradox<\/strong><br>\nNicht nur die Wissenschaft, auch &bdquo;die Politik&ldquo; geht erhebliche Risiken ein, wenn sie sich in der beschriebenen Weise der Wissenschaft bedient. Schon die Auswahl der Personen, die man heranzieht, ist kein einfaches Unterfangen: Sucht man wissenschaftlich t&auml;tige Forscher oder Fachexperten, sucht man Erkenntnisgewinn (ergebnisoffen) oder fachliche Standards (normativ), und welche Disziplinen sind wichtig?<br>\nWie einseitig die Auswahl im Fall Corona geschehen ist, darf als bekannt gelten: Physik 2, Virologie 2, Epidemiologie (Modellierer) 1, Veterin&auml;rmedizin 1, Informatik 1, Psychologie 1 (Expertenrat Bundeskanzleramt). Nicht dabei: klinische Infektiologen, Krankenhaushygiene und infection control, Kinder&auml;rzte, P&auml;dagogen, Soziologen, &Ouml;konomen, Politologen, um nur einige zu nennen. Die Folge: Tunnelblick auf eine kleine Auswahl naturwissenschaftlicher Fachgebiete, obwohl bei der Bedeutung der Corona-Epidemie eine breit aufgestellte und n&uuml;chtern-sachliche Beurteilung des gesamten Problemkreises Pflicht gewesen w&auml;re.<br>\nBei der Klima-Problematik, ein &auml;hnliches Schwergewicht in der gegenw&auml;rtigen Krisenlandschaft, das gleiche Bild. Follow the Science hei&szlig;t hier 1,5&deg;C-Ziel, aber wie man das erreichen will, welche Folgen eine solch gewaltige soziale Intervention national und weltweit nach sich zieht, hierzu gibt es weder erkennbar integrierte Expertise noch einen demokratisch gef&uuml;hrten Disput. Es wird z.B. keineswegs diskutiert, ob eine De-Industrialisierung von Europa und Deutschland hinsichtlich des Innovationsbedarfs, der f&uuml;r die Beherrschung der Klimakrise notwendig sein wird, wirklich von Vorteil ist &ndash; wer sich hierzu kritisch &auml;u&szlig;ert, wird auch in diesem Feld sofort mit dem Attribut &bdquo;Wissenschaftsleugner&ldquo; oder &bdquo;rechtsextrem&ldquo; gebrandmarkt und aus dem Diskurs ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-klima-wissenschaft-szientismus-schrappe\">Matthias Schrappe im Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Es kann sein, dass schlechte Politik Institutionen delegitimiert&laquo;<\/strong><br>\nIst Regierungskritik eine neue Form des Extremismus? Der Verfassungsschutz legt das jedenfalls nahe, indem er Kritik als &raquo;Delegitimierung des Staates&raquo; einsch&auml;tzt.<br>\nIst das verfassungskonform? Kann so eine Bewertung des Verfassungsschutzes demokratisch geduldet werden. Wir haben Prof. Dr. Dietrich Murswiek gesprochen.<br>\nDe Lapuente: Lieber Herr Murswiek, Stichwort &raquo;Delegitimierung des Staates&laquo;: F&uuml;r Sie ist das ein schwammiger Vorwurf, der sich grundgesetzlich nicht legitimieren l&auml;sst, wenn ich Sie recht verstehe. Geh&ouml;rt es nicht zum Wesen der Demokratie, dass B&uuml;rger gewisse staatliche &Uuml;bergriffe f&uuml;r delegitim erachten und f&uuml;r die Delegitimierung ebenjener k&auml;mpfen?<br>\nMurswiek: Selbstverst&auml;ndlich darf man rechtsstaatswidrige staatliche &Uuml;bergriffe kritisieren und auch als illegitim bezeichnen. Darum geht es aber nicht bei dem Konzept, das der Verfassungsschutz mit seinem neuen Beobachtungsthema &raquo;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&laquo; verfolgt. Was der Verfassungsschutz aufs Korn nehmen will, ist die Delegitimierung der Institutionen des Verfassungsstaates. Wer sich daran beteiligt, soll ein Extremist, ein Verfassungsfeind, sein. &raquo;Delegitimierung&laquo; ist aber ein schillernder Begriff. Objektiv betrachtet, k&ouml;nnen die B&uuml;rger diese Institutionen gar nicht delegitimieren. Denn diese beziehen ihre Legitimit&auml;t aus den Legitimit&auml;tsentscheidungen der Verfassung: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatlichkeit, Menschenw&uuml;rde. Man kann aber auch von Legitimit&auml;t in einem subjektiven Sinne sprechen &ndash; im Sinne der Legitimit&auml;ts&uuml;berzeugungen der Menschen. Illegitim w&auml;ren Institutionen im subjektiven Sinne dann, wenn die gro&szlig;e Mehrheit der Menschen ihnen die Berechtigung abspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/es-kann-sein-dass-schlechte-politik-institutionen-delegitimiert\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gelernt ist gelernt: EU-Wahlparteitag der AfD.<\/strong><br>\nBeide Bewerber um den AfD-Spitzenplatz zu den EU-Wahlen 2024 verbrachten den gr&ouml;&szlig;ten Teil ihres bisherigen politischen Lebens in CDU und CSU. Der abtr&uuml;nnige Christsoziale Andreas Otti bewarb sich in Magdeburg in der Uniform der bayerischen Staatspartei, dem Lodenjanker, und r&uuml;hmte seinen &raquo;geistigen und k&ouml;rperlichen Einsatz&laquo; f&uuml;r die Bundesrepublik als Berufssoldat. Er feierte die Luftwaffe, die sich in &raquo;Rekordverlegezeit&laquo; in den Indopazifik begeben habe, und erkl&auml;rte &raquo;Deutschland&laquo; zum &raquo;Nukleus der Sicherheits- und Verteidigungspolitik &ndash; wenn wir das wollen &ndash; weltweit&laquo;. Der Schutz &raquo;deutscher See- und Handelswege&laquo; ist ihm oberstes Anliegen. Gegen das Programm des Faschistenfans Maximilian Krah, einer Hervorbringung des vor mehr als 30 Jahren vom westdeutschen Ex-CDU-Generalsekret&auml;r Kurt Biedenkopf in Sachsen angelegten braunen CDU-Biotops, hatte er aber keine Chance. (&hellip;)<br>\nOtti und Krah passten mit ihren Auslassungen gut in ihre Heimatparteien, zumindest dort, wo die CDU nicht gerade zusammen mit B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in einer Landesregierung sitzt (gegenw&auml;rtig sechs). Einige CDU-Landesverb&auml;nde sind bei Klartext fallweise ohnehin weiter als sanft redende AfD-Biederm&auml;nner. Erinnert sei an die zwei stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Partei im Landtag von Sachsen-Anhalt, die 2019 eine Koalition mit der AfD entwarfen und dabei formulierten, es m&uuml;sse wieder gelingen &raquo;das Soziale mit dem Nationalen zu vers&ouml;hnen&laquo;. Wobei das &raquo;wieder&laquo; besonders bemerkenswert erschien. (&hellip;)<br>\nEs hat in der Bundesrepublik nie eine &raquo;Brandmauer&laquo; zu einer Partei, die Faschisten zur Wahl aufbietet, gegeben. Man war und ist vom selben politischen Stamm. Die AfD proklamiert, was sich CDU und CSU nicht zu sagen trauen, h&ouml;chstens deutsche Milliard&auml;re wie Mathias D&ouml;pfner. Ganz oben steht da: Verharmlosung des Nazismus war gestern, heute wird mit dessen Glorifizierung gespielt. Wer den in die Ukraine exportierten Faschismus als B&uuml;ndnis- und Wertepartner aufr&uuml;stet, dessen Staunen &uuml;ber AfD-Erfolge ist lediglich Steigerung &uuml;blicher Heuchelei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455971.gelernt-ist-gelernt.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die AfD und die Ignoranz der Eliten<\/strong><br>\nDie AfD liegt in Umfragen bei 20 Prozent. Wie nimmt man ihr den Schwung? Unsere Kolumnistin meint: Breitere &ouml;ffentliche Debatten in Medien und Politik helfen.<br>\nNeulich diskutierte ich lange mit einem alten Freund. Es ging um den Ukraine-Krieg, die Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) und die Nachrichtenlage zu beiden. Selbst unter Freunden sind solche Gespr&auml;che oft schwer. Nach zehn Minuten stiegen ihm die Tr&auml;nen in die Augen. &bdquo;Der rechte Mist von heute bringt den rechten Mist von damals hoch&ldquo;, sagte er betroffen. Mein Freund ist 76 Jahre alt. Sein Leben lang schrieb er &uuml;ber Medien und Politik in der BRD. Heute hat er Angst vor der n&auml;chsten Bundestagswahl. 20 Prozent AfD &ndash; das macht auch mir Angst.<br>\nMein Freund ist Russland-Kritiker, er ist gegen die Nato und gegen deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine. Damit sitzt er &ndash; wie so viele &ndash; zwischen den politischen St&uuml;hlen. Denn derzeit kommt Kriegskritik vor allem von rechts. Die AfD inszeniert sich als kriegskritische Widerstandspartei und gibt sich als Verfechterin der Meinungsfreiheit. Sie kann das auch dank eines engen Meinungskorridors in Medien und Politik.<br>\nErste Studien zur Ukraine-Berichterstattung machen das klar. Sie zeigen: Die Nachrichten sind einseitig. Es fehlen Hintergrundinformationen, Quellenvielfalt und kritische Debatten. Wer sind die Kriegsgewinnler im Westen? Inwiefern profitiert die Nato? Solche Fragen sind wichtig, fallen aber durch das &ouml;ffentliche Raster. Denn Kriegskritik zu Kriegszeiten ist schwer, auch in den Medien. Dadurch punktet die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kolumne-mandy-troeger-die-afd-und-die-ignoranz-der-eliten-li.374468\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Allerdings ist nicht nur die Welt der AfD schwarz-wei&szlig;, sondern auch die der hier angesprochenen &bdquo;Eliten&ldquo;, als Politiker, Medien und Wohlstandsb&uuml;rger. Da wird Ricarda Lang vorgeworfen, dass ein kommunaler Gr&uuml;nen-Politiker mit der AfD gestimmt habe, sie redet &uuml;ber Ma&szlig;nahmen und Partei-Ausschluss. Und worum ging es: Die AfD hatte in einer Stadt einen h&ouml;heren Betrag f&uuml;r ein st&auml;dtisches Theater beantragt als urspr&uuml;nglich vorgesehen. Aber ja, da muss man nat&uuml;rlich gegenhalten, wenn es doch <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/gruene-stimmten-fuer-afd-antrag-ricarda-lang-reagiert-ueberrascht-und-angefasst-li.374377\">von der AfD kommt<\/a>. Soll das Theater doch zusehen, wo es bleibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk als externe Presseabteilung der Regierung<\/strong><br>\nGesundheitsminister Lauterbach hat am 28. Juli seinen Aktionsplan f&uuml;r weniger Hitzetote vorgestellt. Er will deren Anzahl halbieren. Das d&uuml;rfte ohne weiteres gelingen, denn seit einigen Tagen und auf absehbare Zeit, ist es mitten im Hochsommer ziemlich kalt in Deutschland. Interessant ist vor allem, was er zur Zusammenarbeit mit dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk sagte.<br>\nEs gibt ja Kritiker, die sagen, dass es mit der Staatsferne von ARD und ZDF nicht allzu weit her ist. Diesen Kritikern, zu denen ich mich z&auml;hle, goss der Minister mit der ber&uuml;chtigt schlechten Sprechimpulskontrolle jede Menge Wasser auf die M&uuml;hlen, indem er den beitragsfinanzierten Rundfunk zu einer Art externen Pressestelle der Regierung erkl&auml;rte. In einer Agenturmeldung, die u.a. auch tagessschau.de verbreitete, hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Lauterbach verwies darauf, dass seit dem letzten Treffen bereits die Zusammenarbeit mit dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk verst&auml;rkt worden sei. &bdquo;Der Hitzeschutz ist jetzt viel st&auml;rker integriert in das Nachrichtengeschehen&ldquo;, sagte der Minister.&ldquo;<br>\nWenn es bei Hitzeschutz nur darum ginge, als Teil des Wetterberichts n&ouml;tigenfalls eine Hitzewarnung auszugeben, w&auml;re dagegen ja nichts einzuwenden. Wir haben aber gesehen, dass diese &bdquo;Integration in das Nachrichtengeschehen&ldquo; bedeutet, dass die Tagesschau selbst bei moderaten Temperaturen viele Tage lang voll ist von langen Hitzeberichten und den Gefahren der Hitze, notfalls aus dem Death Valley in Kalifornien oder anderen Teilen der Welt. Die Zusammenarbeit bedeutet, dass wir bei angenehmen 27 Grad in der Tagesschau erfahren d&uuml;rfen, dass Karl Lauterbach (per Twitter aus dem hei&szlig;en Italien, wo er gern seinen Sommerurlaub verbringt) empfiehlt, die &ndash; ohnehin meist offenen &ndash; Kirchen als K&auml;lteschutzr&auml;ume zu &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/rundfunk-hitze\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lauterbach gesteht Mediensteuerung: &ldquo;Hitzeschutz jetzt st&auml;rker ins Nachrichtengeschehen integriert&rdquo;<\/strong><br>\nDer umstrittene Bundesminister f&uuml;r Gesundheit Karl Lauterbach hat erkl&auml;rt, dass aufgrund einer verst&auml;rkten Zusammenarbeit mit dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk der &ldquo;Hitzeschutz&rdquo; h&auml;ufiger in den Nachrichtenmeldungen erw&auml;hnt werde. Laut einer Agenturmeldung von Freitag, die auch bei der Tagesschau verbreitet wurde, erkl&auml;rte der Gesundheits&ouml;konom Lauterbach am Rande der Vorstellung von Ma&szlig;nahmen seines Aktionsplans f&uuml;r die Vermeidung zu vieler Hitzetote, die Zusammenarbeit mit dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk sei seit dem letzten Treffen verst&auml;rkt worden. Lauterbach gesteht w&ouml;rtlich:<br>\n&ldquo;Der Hitzeschutz ist jetzt viel st&auml;rker integriert in das Nachrichtengeschehen.&rdquo;<br>\nDie Warnungen w&uuml;rden daf&uuml;r gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst organisiert. (&hellip;)<br>\nBereits im September 2022 war durch ein durchgestochenes vertrauliches Papier bekannt geworden, in welchem Ausma&szlig; und wie detailliert die Bundesregierung etwa das antirussische Narrativ in den deutschen Medien steuert. Die gleichgeschaltet wirkende Berichterstattung des medialen Mainstreams in der Corona-Krise lie&szlig; auch dabei koordinierte Regierungspropaganda vermuten.<br>\nLauterbachs Kampagne f&uuml;r den &ldquo;Hitzeschutz&rdquo; begleitet den gewisserma&szlig;en ohnehin allgegenw&auml;rtigen &ldquo;Klimaschutz&rdquo; und erinnert sehr an &auml;hnliche Kampagnen in der Corona-Krise. Dabei f&auml;llt jedoch v&ouml;llig unter den Tisch, dass die K&auml;lte f&uuml;r die Menschen in Mitteleuropa und im gr&ouml;&szlig;ten Teil der Welt deutlich gef&auml;hrlicher ist als die Hitze und dass es daher deutlich mehr K&auml;ltetote als Hitzetote gibt. Das zeigte auch eine Studie in der Zeitschrift Lancet vom April. Um die Gefahr durch die Hitze trotzdem nicht zu gering wirken zu lassen, manipulierte auch Lancet offenbar eine Grafik zu diesem Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/176596-lauterbach-hitzeschutz-ist-jetzt-viel\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bemerkenswert ist die Formulierung des ZDF, nach der der amtierende Bundesgesundheitsminister &ldquo;etwas weniger alarmistisch als zu Zeiten der Corona-Pandemie, aber nicht minder eindringlich (&hellip;) vor den Gefahren durch extreme Hitze&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/hitzeschutz-hitzeplan-lauterbach-hitzetote-100.html\">warne<\/a>. Vermutlich unbeabsichtigt wird so das Ph&auml;nomen Lauterbach recht gut beschrieben. Anstatt eine ordentliche Gesundheitspolitik zugunsten der hiesigen Bev&ouml;lkerung zu betreiben, besteht seine &ldquo;Leistung&rdquo; darin, teure Werbekampagnen zu organisieren sowie permanent &Auml;ngste und Panik zu sch&uuml;ren. Denn noch immer ist <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000142968649\/sterberisiko-kaelte-fuer-menschen-gefaehrlicher-als-hitze\">K&auml;lte f&uuml;r Menschen gef&auml;hrlicher als Hitze<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Karl Lauterbach plumpst ins Sommerloch: Schwarzwald statt Toskana?<\/strong><br>\nNationalpanik: Karl Lauterbach f&uuml;hrt die Hitze in der Toskana auf den Klimawandel zur&uuml;ck und &bdquo;First Gentleman&ldquo; Andrea Giambruno ruft ihm zu, er solle doch in den Schwarzwald gehen, wenn es ihm nicht passt. &Uuml;ber eine Sommerloch-Posse<br>\nEs sind wieder einmal Ferien und damit, was Nachrichtenlage und Medien-Aufmerksamkeit anbelangt, Zeit f&uuml;r das, was man fr&uuml;her &bdquo;Sommerloch-Themen&ldquo; genannt h&auml;tte. Mittlerweile kann man es ein eigenes Genre der Nachrichten-Unterhaltung nennen. Es handelt sich um &bdquo;Aufreger&ldquo; garantiert ohne jede Substanz, um eine Form der Emp&ouml;rung, die einem das Im-Liegestuhl-Liegen nur um so angenehmer erscheinen l&auml;sst, um fein gesponnene Mischungen aus Wohlgef&uuml;hl und Weltuntergang.<br>\nEs gibt vier Hauptgruppen solcher Sommerstories: Die Animal Panic Story (in Berlin wird ein Wildschwein mit einer L&ouml;win verwechselt, im kalabrischen Amantea entfleucht ein Zirkuselefant), die Moral Panic Story (in Freib&auml;dern pr&uuml;geln sich Jugendliche, Frauen wollen wahlweise im Burkini oder oben ohne ins Wasser), die Social Body Panic Story (ein wegen des Streiks nicht ausgelasteter Hollywood-Star referiert &uuml;ber den Zusammenhang von Zwiebelgenuss und Kuss-Szenen) und schlie&szlig;lich die National oder Identity Panic Story, in der sich ein Medienkasper durch einen anderen Medienkasper in seiner nationalen oder sonstigen Ehre gekr&auml;nkt f&uuml;hlt.<br>\nDie sommerlichen Feelgood-Panic-Storys sind in der Regel so schnell vergessen, wie sie hochgekocht wurden. Gelegentlich finden sie, wie hier, ein Endlager in mehr oder weniger launigen Feuilleton-Glossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/georg-seesslen\/karl-lauterbach-plumpst-ins-sommerloch-schwarzwald-statt-toskana\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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