{"id":101937,"date":"2023-08-02T08:42:45","date_gmt":"2023-08-02T06:42:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937"},"modified":"2023-08-02T08:42:45","modified_gmt":"2023-08-02T06:42:45","slug":"hinweise-des-tages-4411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h01\">Nach uns der Fl&auml;chenbrand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h02\">Die Schweiz muss wieder echt neutral werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h03\">Russland-Falke Victoria Nuland steigt zur stellvertretenden Staatssekret&auml;rin auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h04\">&bdquo;Schwerer Abschwung&ldquo;: Wirtschaftskrise in Deutschland nimmt Fahrt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h05\">Betreuungslose Kids: BRD: Hunderttausende Kitapl&auml;tze fehlen &ndash; trotz Rechtsanspruch.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h06\">Essen als Luxus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h07\">Krieg gegen die Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h08\">Von der Leyen folgt Biden &ndash; auch auf den Philippinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h09\">China, Nordkorea und Russland gedenken des 70. Jahrestages des Waffenstillstands im Koreakrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h10\">Blinken gibt Weg vor: Besuch in Australien: Milit&auml;rkooperation ausgebaut, Fall Assange nachrangig.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h11\">Das gro&szlig;e Spiel um das afghanische Lithium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h12\">Leben ohne Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h13\">Klimakleber: Gibt es ein Versammlungsrecht f&uuml;r bezahlten Protest?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h14\">Die gr&ouml;&szlig;te Show der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h15\">Rechtsruck bei franz&ouml;sischen Medien: Eine &ldquo;leere Redaktion&rdquo; nach mehreren Wochen Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101937#h16\">Keine Daten Jugendlicher f&uuml;rs Milit&auml;r<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach uns der Fl&auml;chenbrand<\/strong><br>\nDie westlichen Staaten, auch Deutschland, st&auml;rken im Kampf gegen die Putschisten in Niger dem westafrikanischen Zusammenschluss ECOWAS den R&uuml;cken, der mit einem milit&auml;rischen Einmarsch in das Land droht. Die ECOWAS hat am Sonntag umfassende Sanktionen gegen Niger verh&auml;ngt und eine bewaffnete Intervention f&uuml;r den Fall in Aussicht gestellt, dass sich die Putschisten nicht bis zum kommenden Wochenende zur&uuml;ckziehen. Die Gewaltdrohung erfolgt, obwohl Niger schon seit Jahren von jihadistischem Terror ersch&uuml;ttert wird und endg&uuml;ltig in blutigem Chaos zu versinken droht, sollten auch noch ECOWAS-Truppen gegen die nigrischen Streitkr&auml;fte in den Krieg ziehen. Beobachter mutma&szlig;en, Paris k&ouml;nne der ECOWAS seine Luftwaffenbasis in Niamey zur Verf&uuml;gung stellen. In Niger selbst protestiert die Bev&ouml;lkerung mit den gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen seit langer Zeit gegen eine m&ouml;gliche Milit&auml;rintervention der ECOWAS. Die Bundesregierung sieht durch den Putsch den letzten Stationierungsort der Bundeswehr im Sahel bedroht und nimmt mit der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die ECOWAS in Kauf, dass deren Milit&auml;rintervention den Sahel in einen beispiellosen Fl&auml;chenbrand st&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9316\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Niger: Frankreich scheitert, EUropa verliert<\/strong><br>\nMit dem Staatstreich im Niger verliert Frankreich einen weiteren strategisch wichtigen Partner in Afrika. Doch auch Deutschland und die EU tragen gro&szlig;en Schaden davon.<br>\nDie Bilder erinnern an die Flucht aus Afghanistan und Sudan: Nach dem Staatsstreich im Niger hat Frankreich drei Flugzeuge nach Niamey geschickt, um Franzosen, Deutsche und andere EU-B&uuml;rger auszufliegen.<br>\nSchon wieder m&uuml;ssen die EUrop&auml;er in aller Eile aus einem Land abziehen, das sie stolz als &bdquo;Partner&ldquo; bezeichnet hatten. Schon wieder wird Br&uuml;ssel von den Ereignissen kalt erwischt und &uuml;berrollt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/putsch-im-niger-europa-verliert-in-afrika\/%20\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Was deutsche Medien verschweigen: Warum der Niger f&uuml;r den Westen so wichtig ist<\/strong><br>\nDer Putsch im Niger macht in Deutschland Schlagzeilen, aber worum es geht, erfahren deutsche Leser nicht, wie ich am Beispiel dessen aufzeigen m&ouml;chte, was der Spiegel als &bdquo;Berichterstattung&ldquo; bezeichnet. [&hellip;]<br>\nBei dem Milit&auml;reinsatz in Mali ging es nicht um die Bek&auml;mpfung irgendwelcher Terroristen, wie offiziell erkl&auml;rt wurde, es ging um die Sicherung der franz&ouml;sischen Dominanz in der Region und vor allem ging es dabei um das Nachbarland Niger.<br>\nWarum Niger? Ganz einfach: Niger ist einer der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Produzenten von Uran und steht in der Liste der weltweiten Reserven auf einem der obersten Pl&auml;tze.<br>\nFrankreich wiederum ist mit seinem hohen Anteil von Atomstrom der zweitgr&ouml;&szlig;te Verbraucher von Uran weltweit. Und das franz&ouml;sische Uran kommt zu einem Gro&szlig;teil aus dem Niger. [&hellip;]<br>\nFrankreich hat Angst davor, dass eine neue Regierung die Vertr&auml;ge k&uuml;ndigt und das Uran franz&ouml;sischen Konzernen nicht mehr zu Vorzugspreisen &uuml;berl&auml;sst, sondern es auf dem Weltmarkt zu regul&auml;ren Preisen verkauft. [&hellip;]<br>\nNiger war eines der wenigen uneingeschr&auml;nkt pro-westlichen L&auml;nder in Afrika, und Niger war eines der wenigen afrikanischen L&auml;nder, die keine Vertreter zum Russland-Afrika-Gipfel letzte Woche geschickt haben. Im Niger sind deutsche und franz&ouml;sische Truppen stationiert, wichtiger ist jedoch, dass die USA seit 2016 in Niger die &bdquo;Niger Air Base 201&ldquo;, eine der wenigen permanenten US-Milit&auml;rbasen in Afrika, betreiben. [&hellip;]<br>\nDer Spiegel hat in keinem seiner Artikel &uuml;ber den Niger &uuml;ber diese Interessen der westlichen Staaten berichtet. Wer im Spiegel-Archiv den Suchbegriff &bdquo;Uran&ldquo; eingibt, kann das leicht &uuml;berpr&uuml;fen. Auch die milit&auml;rische Bedeutung des Niger f&uuml;r die USA verschweigt der Spiegel.<br>\nStattdessen fabuliert der Spiegel von &bdquo;Demokratie&ldquo;, die dem Westen angeblich so wichtig sei, weshalb die USA, die EU und auch die Staaten des Westens die finanzielle Unterst&uuml;tzung des Niger nach dem Putsch umgehend eingefroren h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/was-deutsche-medien-verschweigen-warum-der-niger-fuer-den-westen-so-wichtig-ist\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Schweiz muss wieder echt neutral werden!<\/strong><br>\nAm heutigen 1. August, an dem die Schweiz ihren Geburtstag feiert, sollen nicht nur die geschichtsvergessenen Relativierer der Schweizer Neutralit&auml;t zu Worte kommen. Die Welt braucht, wie schon oft, eine absolut neutrale Schweiz, die die besten Voraussetzungen hat, bei internationalen Konflikten zu vermitteln. Das aber ist nur m&ouml;glich, wenn die Schweiz ihren gegenw&auml;rtigen Kurs der Neutralit&auml;tsverw&auml;sserung wieder aufgibt. [&hellip;]<br>\nNicht schon seit &uuml;ber 700 Jahren, aber seit 175 Jahren versteht sich die Schweiz als neutrales Land, das sich in kriegerische Aktivit&auml;ten au&szlig;erhalb der Schweiz nicht einmischt. Diese Neutralit&auml;t ist seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 wieder das Thema &ndash; nicht zuletzt eben auch am 1. August, wenn die Schweizer traditionellerweise mit einer Wurst vom Grill und ordentlicher Tranksame auf Stadt- und Dorfpl&auml;tzen sich selbst feiern.<br>\nF&uuml;nf Tage nach dem Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 hat der Bundesrat, die siebenk&ouml;pfige Regierung der Schweiz, diese Neutralit&auml;t schon mal beerdigt, indem er damals beschlossen hat, die Sanktionen der EU gegen Russland pauschal zu &uuml;bernehmen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-schweiz-muss-wieder-echt-neutral-werden\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland-Falke Victoria Nuland steigt zur stellvertretenden Staatssekret&auml;rin auf<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSie hat viel dazu beigetragen, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu verschlechtern.<br>\nJetzt ist sie eine der Top-Diplomaten Washingtons.<br>\nIn einem wenig beachteten Schritt k&uuml;ndigte die Regierung Biden am Montag an, dass Victoria Nuland das Amt der stellvertretenden Leiterin des Au&szlig;enministeriums &uuml;bernehmen wird. Sie l&ouml;st Wendy Sherman ab, die Ende dieser Woche in den Ruhestand treten will.<br>\nNulands Ernennung ist ein Segen f&uuml;r Russland-Falken, die den Druck auf den Kreml erh&ouml;hen wollen. Doch f&uuml;r diejenigen, die eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine auf dem Verhandlungswege bef&uuml;rworten, wird die Bef&ouml;rderung der notorisch &ldquo;undiplomatischen Diplomatin&rdquo; eine bittere Pille sein. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Biden hat Victoria Nuland gebeten, als stellvertretende Au&szlig;enministerin zu fungieren, bis unser n&auml;chster stellvertretender Au&szlig;enminister best&auml;tigt ist&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Dies gibt Anlass zu der Vermutung, dass es internen Widerstand gegen ihre Nominierung gibt oder dass die Regierung jemand anderen im Sinn hat.<br>\nIm Moment k&ouml;nnen wir nur abwarten und sehen, wie Kiew mit seiner zerm&uuml;rbenden Gegenoffensive im Osten um die R&uuml;ckeroberung von Gebieten k&auml;mpft. &ldquo;In einem Monat sind wir nur anderthalb Kilometer vorangekommen&rdquo;, sagte ein ukrainischer Sanit&auml;ter der Kyiv Post. &ldquo;Wir kommen zentimeterweise voran, aber ich glaube nicht, dass es all die menschlichen Ressourcen und das Material wert ist, das wir ausgegeben haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/uber-russia-hawk-victoria-nuland-rises-to-acting-deputy-secretary-of-state\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Schwerer Abschwung&ldquo;: Wirtschaftskrise in Deutschland nimmt Fahrt auf<\/strong><br>\nDie Krise in Deutschland spitzt sich zu: Schlechte Zahlen kommen von Maschinenbau und Arbeitsmarkt. &Ouml;konom Heiner Flassbeck warnt vor gro&szlig;em wirtschaftlichen Schaden.<br>\nDie Prophezeiung des IWF scheint sich zu bewahrheiten: Der Internationale W&auml;hrungsfonds prognostiziert Deutschland als einzigem Mitglied der G7 einen konjunkturellen Abstieg bis zum Jahresende. Am Dienstag wurde der Trend offiziell best&auml;tigt.<br>\nBesonders der Auftragseinbruch in einer der Kernbranchen sollte der Bundesregierung weitere Kopfschmerzen bereiten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bestellungen bei den deutschen Maschinenbauunternehmen um 15 Prozent eingebrochen. Die Luft werde langsam d&uuml;nn, sagte der Chefvolkswirt des Verbandes deutscher Maschinenbauer (VDMA), Ralph Wiechers. &bdquo;Eine Trendwende ist bisher nicht in Sicht.&ldquo; Die Branche bekomme die z&ouml;gerliche Investitionsneigung in praktisch allen Absatzregionen nun voll zu sp&uuml;ren. Als Hauptgrund f&uuml;r den Abschwung nannte Wiechers die gestiegenen Leitzinsen. Denn hierdurch w&uuml;rden Kredite verteuert und dementsprechend weniger nachgefragt.<br>\n&bdquo;Die Zentralbanken m&uuml;ssen die Zinsen senken &ndash; das ist das Mindeste&ldquo;, sagt der &Ouml;konom Heiner Flassbeck der Berliner Zeitung. Die konjunkturelle Lage sei &auml;hnlich wie in den 1970ern zu Zeiten der &Ouml;lkrise. &bdquo;Wir haben einen globalen Nachfrager&uuml;ckgang.&ldquo; L&auml;nder wie Saudi-Arabien h&auml;tten von der hohen &Ouml;l- und Gasnachfrage profitiert. Nun sei es wichtig, dass Investitionen und Konsum in den anderen Teilen der Welt angekurbelt w&uuml;rden. Wenn die Bundesregierung und die EZB Kurs hielten, drohe ein schwerer &ouml;konomischer Schaden: &bdquo;Die Kombination aus Nachfrageschock und hohen Zinsen f&uuml;hrt in Deutschland wahrscheinlich zu einem schweren Abschwung&ldquo;, erkl&auml;rt Flassbeck, der fr&uuml;her Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium und Chefvolkswirt der Konferenz der Vereinten Nationen f&uuml;r Handel und Entwicklung (UNCTAD) war. &bdquo;Eine sanfte Landung, wie es die EZB vorsieht, wird es dann nicht geben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/rezession-arbeitsmarkt-maschinenbau-oekonom-heiner-flassbeck-dgb-wirtschaftskrise-in-deutschland-nimmt-fahrt-auf-schwerer-abschwung-li.374763%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kapital in Angst: BRD-Wirtschaft &raquo;auf Verliererstra&szlig;e&laquo;<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Industrieverbands BDI, Siegfried Russwurm, hat ja recht, wenn er mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung beklagt, Deutschland sei &raquo;auf der Verliererstra&szlig;e&laquo;. Laut dem Internationalen W&auml;hrungsfonds bl&uuml;ht im laufenden Jahr nur einem westlich-kapitalistischen Staat Wirtschaftsschrumpfung, n&auml;mlich der BRD. Und der erwartete R&uuml;ckgang um 0,3 Prozent k&ouml;nnte noch deutlich heftiger ausfallen oder sich im kommenden Jahr weiter zuspitzen. Horrende Energiekosten, zerfetzte Lieferketten und der Bumerangeffekt der Sanktionen gegen Russland machen der hiesigen Industrie arg zu schaffen. Dem Oberindustriellen ist auch beizupflichten, wenn er unter der gegenw&auml;rtigen Regierung wenig Hoffnung sch&ouml;pft. Mit ihren Waffenlieferungen an die Ukraine, der Aufr&uuml;stung des eigenen Heers, der strikten K&uuml;rzungspolitik in allen anderen Bereichen und der Abkopplung von bezahlbaren Energielieferungen stellt sich die Bundesregierung in den Dienst der US-Regierung und des transatlantischen Kapitals. Gro&szlig;e Teile der deutschen Industrie haben andere Interessen &ndash; sie brauchen f&uuml;r ihre Profite Zugang zu Rohstoffen, preiswerter Energie und Absatzm&auml;rkten. Nat&uuml;rlich schickt es sich f&uuml;r einen BDI-Chef nicht, Frieden und Abr&uuml;stung zu fordern. Aber das macht Russwurm ja auch nicht. (&hellip;) Gestiegen sind hingegen die Dividenden der Aktion&auml;re. Immer weniger vom Gewinn verblieb im Unternehmen, immer mehr floss an die Eigent&uuml;mer ab. Um so heuchlerischer ist es, wenn nun Russwurm und andere Kapitalvertreter in routinierter Manier die alte Leier von den hohen Unternehmenssteuern und Lohnkosten anstimmen und das gleiche verlangen wie immer. Forderungen nach weiteren Privilegien und einer Intensivierung der Ausbeutung ihrer Besch&auml;ftigten werden gekonnt in die Kritik an der uns&auml;glichen Wirtschaftspolitik der Bundesregierung gemischt. Krisen wollen eben genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456043.kapital-in-angst.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Betreuungslose Kids: BRD: Hunderttausende Kitapl&auml;tze fehlen &ndash; trotz Rechtsanspruch.<\/strong><br>\nZum 1. August 2013 hatte die damalige schwarz-gelbe Koalition den Rechtsanspruch auf Betreuung f&uuml;r unter dreij&auml;hrige Racker eingef&uuml;hrt. Eine Dekade sp&auml;ter, wie sieht es mit der Umsetzung aus? Mies. Zahlen ver&ouml;ffentlichte am Dienstag das kapitalnahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) aus K&ouml;ln. Demnach haben im vergangenen Jahr knapp 266.000 Kitapl&auml;tze bundesweit gefehlt. Nicht nur das: Die &raquo;Betreuungsl&uuml;cke&laquo; sei seit Einf&uuml;hrung des Anspruchs sogar gewachsen. Im Jahr 2014 fehlten &raquo;nur&laquo; rund 187.000 Betreuungspl&auml;tze. Und die &raquo;L&uuml;cke&laquo; d&uuml;rfte gr&ouml;&szlig;er werden &ndash; aufgrund kriegsbedingter Zuwanderung aus der Ukraine etwa, erwartet das IW. Wie reagiert das Bundesfamilienministerium von Elisabeth Paus (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) darauf? N&uuml;chtern. &raquo;Der Bedarf in Deutschland ist noch nicht gedeckt, und der Ausbau muss weitergehen&laquo;, res&uuml;mierte die Ressortchefin k&uuml;rzlich im Bericht zu Ausbaustand und Bedarf. Weniger gelassen &auml;u&szlig;erte sich der Parit&auml;tische Gesamtverband. Der Rechtsanspruch sollte mehr Chancengerechtigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringen, doch die gute Idee scheitere in der Realit&auml;t am chronischen Pl&auml;tzemangel, kritisierte Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider bereits am Montag. &raquo;Eltern sind weiterhin mit langen Wartezeiten und Unsicherheiten konfrontiert, und es gibt zu wenige p&auml;dagogische Fachkr&auml;fte in den Einrichtungen.&laquo; Das stimmt. 21.000 Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Mindestens, wie Daten des IW von Ende Juni belegen. Um den Beruf attraktiver zu machen, sollten bezahlte Ausbildungen gef&ouml;rdert werden, forderten die Institutsforscher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456014.sozialpolitik-betreuungslose-kids.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Essen als Luxus<\/strong><br>\nDie anhaltend hohe Inflation wird f&uuml;r immer mehr Menschen zum bestimmenden Faktor ihres Speiseplans. Nach Daten der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat waren zuletzt &uuml;ber elf Prozent der B&uuml;rger in der BRD au&szlig;erstande, sich wenigstens jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Gefl&uuml;gel oder Fisch beziehungsweise einer gleichwertigen vegetarischen Alternative zu leisten. In Erfahrung gebracht hat die Zahlen die Bundestagsfraktion Die Linke, wobei die Erhebung nicht ganz frisch ist und sich auf das Vorjahr bezieht. Angesichts der weiterhin stark &uuml;berteuerten Preise im Lebensmitteleinzelhandel d&uuml;rfte sich die Lage noch zugespitzt haben.<br>\nNach vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts mussten private Verbraucher im Juli im Mittel elf Prozent mehr Geld f&uuml;r ihr Essen und Trinken ausgeben als zw&ouml;lf Monate zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/455955.folgen-der-inflation-essen-als-luxus.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krieg gegen die Armen<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen in Italien stehen in Zukunft ohne Einkommen da, wissen nicht, wie sie die Miete oder die Stromrechnung bezahlen sollen, und wissen zugleich, dass sie nur dann etwas zu essen auf dem Tisch haben, wenn sie sich gratis bei der Caritas oder einer Tafel eindecken k&ouml;nnen. Denn mit voller Absicht hat ihnen die Regierung Giorgia Melonis die Existenzgrundlage entzogen. Die Grundsicherung ist ab August an strengere Bedingungen gekn&uuml;pft, viele fallen nun durch das soziale Netz. &bdquo;Runter vom Sofa!&ldquo; lautete der Schlachtruf der italienischen Rechtsparteien schon im vergangenen Wahlkampf &ndash; und Meloni h&auml;lt ihr brutales Wahlversprechen.<br>\nSchlie&szlig;lich hatten sich die Land&shy;wir&shy;t*in&shy;nen und die in der Tourismusbranche aktiven Un&shy;ter&shy;neh&shy;me&shy;r*in&shy;nen immer wieder beklagt, dass sie wegen der Grundsicherung &ndash; sie betr&auml;gt pro Familie im Schnitt gerade einmal gut 500 Euro monatlich &ndash; kein Personal mehr f&auml;nden, keine Ernte- oder Sp&uuml;lhilfen, die sich willig f&uuml;r Hungerl&ouml;hne ausbeuten lassen. Und diverse Unternehmerverb&auml;nde klatschen Meloni jetzt heftig Beifall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gestrichene-Sozialhilfe-in-Italien\/!5947928\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass sich die Aussagen &uuml;ber die italienische Ministerpr&auml;sidentin anl&auml;sslich des <a href=\"https:\/\/taz.de\/Olaf-Scholz-in-Italien\/!5936387&amp;s=scholz+meloni\/\">&Uuml;berzeugungsbesuch in Rom<\/a> von Bundeskanzler Scholz anders, deutlich freundlicher in der &ldquo;taz&rdquo; lesen. Nun dreht Italiens Regierung an den neoliberalen Daumenschrauben und der &ldquo;taz&rdquo;-Kommentar weist auf den postfaschistischen Hintergrund von Melonis Regierungspartei hin. Dabei soll wohl vergessen werden, dass es die rot-gr&uuml;ne Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung gewesen ist, die zusammen mit dem schwarz-gelb dominierten Bundesrat den gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau in Deutschland &ndash; z.B. Ausbau der Leiharbeit, sog. Hartzgesetzgebung und Niedriglohnsektor &ndash; vorangetrieben hat. Auch gegenw&auml;rtig finden hierzulande auf kommunaler Ebene bis zur Bundesebene K&uuml;rzungen in zahlreichen sozial-politischen Bereichen (u.a. in der Bildung und im Gesundheitssystem) statt. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100027#h02\">Neuk&ouml;lln beschlie&szlig;t drastische Sparma&szlig;nahmen: Wachschutz f&uuml;r zw&ouml;lf Schulen gestrichen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101656#h14\">Italien will aus Seidenstra&szlig;en-Projekt aussteigen<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von der Leyen folgt Biden &ndash; auch auf den Philippinen<\/strong><br>\nAnfang Mai empfang US-Pr&auml;sident Biden den philippinischen Pr&auml;sidenten Ferdinand Marcos jr. im Wei&szlig;en Haus. Nun eifert EU-Kommissionschefin von der Leyen ihrem Master nach &ndash; mit einem Besuch auf den Philippinen.<br>\nBiden hatte Marcos ewige Freundschaft und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung zugesagt, um etwaige chinesische Gebietsanspr&uuml;che im S&uuml;dchinesischen Meer abzuwehren. Ganz so weit geht von der Leyen nicht, schlie&szlig;lich verf&uuml;gt sie nicht &uuml;ber eine eigene Armee.<br>\nDoch ihre Botschaft aus Manila &ndash; &bdquo;die EU toleriert keine Aggression im Indopazifik&ldquo; (AP) &ndash; ist praktisch identisch mit Bidens Message. Genau wie der US-Pr&auml;sident versucht auch die EU-Chefin, ihr Land &ndash; pardon: ihre Union &ndash; gegen China in Stellung zu bringen.<br>\nNebenbei gibt es das &uuml;bliche EU-Wortgeklingel &uuml;ber die &bdquo;regelbasierte Ordnung&ldquo;, die &bdquo;gr&uuml;ne Energie&ldquo; und den Freihandel. Von der Leyen und Marcos k&uuml;ndigten an, dass man Verhandlungen &uuml;ber ein Freihandelsabkommen wieder aufnehmen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/von-der-leyen-folgt-biden-nun-auch-auf-den-philippinen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>China, Nordkorea und Russland gedenken des 70. Jahrestages des Waffenstillstands im Koreakrieg<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie USA, die 1950 in Nordkorea einmarschierten und nach einer Reihe von K&auml;mpfen mit der KPV vor etwa 70 Jahren eine schwere Niederlage erlitten, verst&auml;rken nun ihre provokativen und gef&auml;hrlichen milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten im asiatisch-pazifischen Raum, einschlie&szlig;lich der koreanischen Halbinsel und der Stra&szlig;e von Taiwan, und ihr Akt, die NATO-Osterweiterung voranzutreiben, hat die Sicherheitsstruktur in Europa ruiniert und die schreckliche anhaltende Ukraine-Krise verursacht.<br>\nL&uuml; Chao, Experte f&uuml;r Fragen der koreanischen Halbinsel an der Akademie f&uuml;r Sozialwissenschaften in Liaoning, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Global Times, dass die Lage auf der Halbinsel aufgrund der Stationierung strategischer Waffen durch die USA, darunter atomar bewaffnete U-Boote und strategische Bomber, immer angespannter werde.<br>\n&ldquo;Die Entsendung hochrangiger chinesischer und russischer Delegationen zu den Veranstaltungen in Pj&ouml;ngjang zeigt die Einheit und traditionelle Freundschaft zwischen den V&ouml;lkern Chinas, Russlands und Nordkoreas&rdquo;, so L&uuml;. &ldquo;Dies wird zu Frieden und Stabilit&auml;t auf der Halbinsel beitragen.<br>\nWang Junsheng, Forschungsstipendiat f&uuml;r ostasiatische Studien an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften in Peking, sagte, dass die USA und ihre Verb&uuml;ndeten China und Russland beschuldigten, &ldquo;eine Allianz zu bilden, um die USA, Japan und S&uuml;dkorea zu konfrontieren, aber das ist ein typischer Akt eines Diebes, der schreit &lsquo;Haltet den Dieb! Es waren die USA, die die Bildung eines Milit&auml;rb&uuml;ndnisses zwischen den USA, Japan und S&uuml;dkorea vorangetrieben haben, das zu einer Blockkonfrontation in der Region gef&uuml;hrt hat&hellip;&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die chinesische Milit&auml;rmacht ist viel gr&ouml;&szlig;er als vor 70 Jahren, und die USA sind damals trotz &uuml;berw&auml;ltigender milit&auml;rischer Vorteile gescheitert. Wenn die USA heute einen weiteren Konflikt provozieren, werden sie mit Sicherheit viel gr&ouml;&szlig;ere Verluste erleiden&rdquo;, warnte Li Zongxun.<br>\nEr sagte auch, dass die USA nicht erwarten sollten, dass ihre Verb&uuml;ndeten bedingungslos ihren hegemonialen Zielen dienen, da heute nicht mehr die &Auml;ra des Kalten Krieges herrsche und China ein wichtiger Handelspartner S&uuml;dkoreas und Japans sei und man davon ausgehe, dass diese beiden L&auml;nder Frieden und Stabilit&auml;t in der Region wollten, so dass der Versuch der USA, ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen den USA, Japan und S&uuml;dkorea zu bilden, nicht funktionieren werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202307\/1295194.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Eskalation im Westpazifik: USA r&uuml;sten Taiwan auf. China reagiert mit scharfer Rhetorik.<\/strong><br>\nWer abtr&uuml;nnige Region ist und wer um Unabh&auml;ngigkeit bem&uuml;hte Republik, entscheidet Washington. Zumindest nach Sichtweise Washingtons. W&auml;hrend die &ouml;stlichen Gebiete der Ukraine selbstverst&auml;ndlich kein Recht haben, sich f&uuml;r unabh&auml;ngig zu erkl&auml;ren, ist die Unabh&auml;ngigkeit der v&ouml;lkerrechtlich nicht als Staat anerkannten Insel Taiwan seit Jahrzehnten faktische Politik der US-Regierung, die an der Ein-China-Linie lediglich offiziell festh&auml;lt &ndash; aus diplomatischen und wirtschaftlichen Gr&uuml;nden. Auf der Handlungsebene ist Washingtons Sprache eindeutig. War bereits die Pr&auml;sidentschaft Donald Trumps von einer Eskalation mit der als Bedrohung inszenierten VR China gekennzeichnet, tut die Biden-Administration alles, um sich in die regionalen Belange des gro&szlig;en Konkurrenten einzumischen. Nun sollen Taiwan milit&auml;rische Mittel im Wert von 345 Millionen US-Dollar (rund 313 Millionen Euro) zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Das Wei&szlig;e Haus ver&ouml;ffentlichte eine entsprechende Verf&uuml;gung des US-Pr&auml;sidenten. Neben Waffen soll das Paket auch Ausbildungsmittel umfassen. Desgleichen tragbare Flugabwehrsysteme (&raquo;Manpads&laquo;), Aufkl&auml;rungsdrohnen und Munition. Beijing reagierte auf die Eskalation mit scharfer Rhetorik. Die Waffenlieferungen seien eine &raquo;ernsthafte Bedrohung f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t&laquo; in der Region. Washington mische sich &raquo;brutal in die inneren Angelegenheiten Chinas ein&laquo; und schade den chinesischen Sicherheitsinteressen, teilte ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums am Dienstag als Reaktion auf die am Freitag angek&uuml;ndigten Lieferungen mit. Das Handeln der US-Regierung scheint einem &uuml;berparteilichen Konsens innerhalb Washingtons zu folgen. Abgeordnete hatten die Regierung aufgefordert, die Lieferungen zu beschleunigen. Ziel m&uuml;sse sein, Taiwan zu st&auml;rken und die VR China &raquo;abzuschrecken&laquo;. Der republikanische Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten im Repr&auml;sentantenhaus, Michael McCaul, sagte am Freitag, dass dieser Schritt schon &raquo;viel fr&uuml;her&laquo; h&auml;tte erfolgt sein m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456009.taiwan-und-china-eskalation-im-westpazifik.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Blinken gibt Weg vor: Besuch in Australien: Milit&auml;rkooperation ausgebaut, Fall Assange nachrangig.<\/strong><br>\nAntony Blinken kann&rsquo;s nicht lassen: Ende vergangener Woche behauptete er erneut gegen&uuml;ber seiner australischen Amtskollegin Penny Wong, der Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange habe die nationale Sicherheit der USA gef&auml;hrdet. Anlass des Treffens waren zweit&auml;gige Beratungen im Rahmen der sogenannten AUSMIN-Konsultationen (Australia&ndash;United States Ministerial Consultations), die zuvor j&auml;hrlich und nun erstmals seit der Pandemie wieder in Brisbane stattfanden. Konkret erkl&auml;rte Blinken, angesprochen auf den im Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis inhaftierten australischen Staatsb&uuml;rger: &raquo;Die Handlungen, die er begangen haben soll, gef&auml;hrdeten unsere nationale Sicherheit sehr ernsthaft, kamen unseren Gegnern zugute und brachten namentlich genannte Personen in gro&szlig;e Gefahr, k&ouml;rperlich verletzt oder inhaftiert zu werden.&laquo; Belege f&uuml;r Personen, die durch die von Wikileaks ver&ouml;ffentlichten Dokumente zu den US-Kriegen in Afghanistan und Irak tats&auml;chlich zu Schaden gekommen sind, konnten jedoch selbst im von den USA angestrengten Auslieferungsverfahren gegen Assange vor Gericht nicht vorgebracht werden. Berufen wird sich lediglich immer wieder auf einen Bericht der New York Times aus dem Juli 2010, in dem es hie&szlig;, dass die afghanischen Taliban mit Hilfe von Wikileaks nach Informanten gesucht h&auml;tten. Die australische Regierung unter dem sozialdemokratischen Premierminister Anthony Albanese hat sich seit dessen Amtsantritt im vergangenen Jahr &ndash; zumindest nach au&szlig;en &ndash; zunehmend f&uuml;r die Freilassung Assanges eingesetzt und erkl&auml;rt, die Verfolgung des Australiers habe sich schon zu lange hingezogen. Wong erkl&auml;rte nun zwar erneut, es sei &raquo;unser Wunsch, dass es (das Verfahren gegen Assange, jW) zu einem Abschluss gebracht wird&laquo;, um unmittelbar zu erkl&auml;ren, dass ihre Regierung &raquo;nur begrenzt&laquo; etwas erreichen k&ouml;nne, solange der Prozess gegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder nicht beendet sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456032.militarisierung-im-indopazifik-blinken-gibt-weg-vor.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ein offensiver Br&uuml;ckenkopf zu sein, liegt nicht in Australiens nationalem Interesse<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Samstag fand in Brisbane ein &ldquo;2+2&rdquo;-Treffen zwischen den Au&szlig;en- und Verteidigungsministern der USA und Australiens statt. Im Anschluss an das Treffen k&uuml;ndigten beide Seiten eine Reihe von Pl&auml;nen zur Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich an, um das Milit&auml;rb&uuml;ndnis zwischen den beiden L&auml;ndern zu st&auml;rken und zu erweitern. Neben der Erh&ouml;hung der rotierenden Pr&auml;senz der US-Streitkr&auml;fte auf Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in Nordaustralien und den l&auml;ngeren und h&auml;ufigeren Besuchen von US-Atom-U-Booten in Australien hat auch die Tatsache, dass die USA Australien bei der Entwicklung von F&auml;higkeiten zur Herstellung von Raketen helfen werden, f&uuml;r breite Berichterstattung und Kommentare gesorgt. Der australische Verteidigungsminister Richard Marles &auml;u&szlig;erte die Hoffnung, dass Australien innerhalb von zwei Jahren mit der Produktion von Raketen beginnen k&ouml;nnte, und f&uuml;gte hinzu, dass &ldquo;Australien in diesem Moment keinen besseren Freund als Amerika hat&rdquo;.<br>\nDer Grund, warum die Raketenproduktionskapazit&auml;ten so viel Aufmerksamkeit erhalten haben, hat viel mit den Auswirkungen der anhaltenden Ukraine-Krise auf die weltweite Milit&auml;rausr&uuml;stung zu tun, insbesondere auf die Versorgung mit Waffen und Munition. Tief verstrickt in die Ukraine-Krise und gleichzeitig mit Blick auf Peking und dem Bestreben, China abzuschrecken, ist Washington besorgt &uuml;ber die F&auml;higkeiten seiner R&uuml;stungsindustrie und die Versorgung mit Waffen und Munition.<br>\nDaher hoffen die USA, ihre eigenen F&auml;higkeiten zu verbessern und gleichzeitig ihre Verb&uuml;ndeten, insbesondere die Verb&uuml;ndeten im asiatisch-pazifischen Raum, in die Produktionskette ihrer Verteidigungsindustrie einzubinden, nicht nur, um das Problem des Waffen- und Munitionsmangels in der Ukraine zu l&ouml;sen, sondern vor allem, um China zu zeigen, dass die USA in der Lage sind, einen langwierigen Krieg zu f&uuml;hren und die Insel Taiwan zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202307\/1295353.shtml\">Leitartikel der Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Spiel um das afghanische Lithium<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn den letzten Monaten hat Afghanistan wieder das Interesse eifriger Strategen geweckt, die ihre Geh&auml;lter von der US-Regierung und verschiedenen Thinktanks beziehen. Dieses Interesse hat nicht das Geringste mit den guten B&uuml;rgern des von den Taliban kontrollierten Staates zu tun, weder mit dem Wohlergehen der Frauen noch mit angeblichen Verbindungen zu terroristischen Gruppen. Es geht um das Vorhandensein von Lithiumvorkommen im Bezirk Chapa Dara in der Provinz Kunar und &ndash; fast unvermeidlich &ndash; um die Bef&uuml;rchtung, dass die Volksrepublik China sich einmischen k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nWie die Washington Post berichtet, lockte der achtfache Anstieg des Marktpreises des Minerals um die Zeit der Macht&uuml;bernahme durch die Taliban im August 2021 &ldquo;Hunderte von chinesischen Bergbauunternehmern nach Afghanistan&rdquo;. Die Zeitung beschreibt in T&ouml;nen der Ehrfurcht und der Beunruhigung, wie chinesische H&auml;ndler die Hotels in Kabul f&uuml;llen und sich dann auf den Weg ins Hinterland machen, um nach Lithium zu suchen. [&hellip;]<br>\nDie Internationale Energieagentur sagt voraus, dass die Nachfrage nach Lithium bis zum Jahr 2040 um das 40-fache und die nach Graphit, Kobalt und Nickel um das 20- bis 25-fache steigen wird. [&hellip;]<br>\nEine traditionelle, potenziell gewaltt&auml;tige Rivalit&auml;t um die Ressourcen eines weiteren Landes bahnt sich an. Nur dieses Mal wird das Narrativ ein wenig anders sein: Die Konkurrenten, insbesondere die Vereinigten Staaten, die f&uuml;r gew&ouml;hnlich zu &Uuml;bertreibungen und Dr&auml;ngeleien neigen, werden argumentieren, dass die Aufgabe, diese Mineralien zu sichern, weniger ein Fall von offenkundigem Schicksal als von &ouml;kologischer Pflicht ist. Der Aufschrei wird sein: Rettet den Planeten, marschiert in Afghanistan ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/the-afghanistan-lithium-great-game\/\">Popular Resisstance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Leben ohne Sicherheit<\/strong><br>\nKonflikte in pal&auml;stinensischem Lager im Libanon, Vers&ouml;hnungsgespr&auml;che Hamas-Fatah in &Auml;gypten.<br>\nMehr als 5 Millionen Libanesen und mindestens 1,5 Millionen pal&auml;stinensische und syrische Fl&uuml;chtlinge im Zedernstaat sind mit anhaltenden Wirtschafts- und Regierungskrisen, mit Energiemangel, Inflation und ausl&auml;ndischer Einmischung konfrontiert. Rund 500.000 pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge leben im Libanon seit ihrer Vertreibung aus Pal&auml;stina 1948, 1967 und in den folgenden Jahren in Lagern in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen. Hinzu kommen mehr als 1 Millionen syrische Fl&uuml;chtlinge, die in Barackenlagern aus Holz und Plastikplanen vorwiegend in der Bekaa-Ebene leben, wo sie schlecht bezahlte Arbeit in der Landwirtschaft finden. Mangelnde Perspektiven, Hunger und Armut f&uuml;hren zu Konflikten zwischen den Menschen, die r&uuml;cksichtslosen geopolitischen K&auml;mpfen von Gro&szlig;- und Regionalm&auml;chten im &ouml;stlichen Mittelmeerraum ausgesetzt sind. Am vergangenen Wochenende eskalierten politische Auseinandersetzungen zwischen pal&auml;stinensischen Fraktionen im Fl&uuml;chtlingslager Ain al-Hilwah, s&uuml;dlich von Beirut bei Sidon. Dabei wurden am Sonntag mindestens sieben Personen get&ouml;tet, darunter der Sicherheitschef der Fatah und vier seiner Begleiter. Mindestens 35 Personen wurden verletzt. Auch Soldaten der libanesischen Armee kamen unter Feuer, ein Beobachtungsposten der Armee wurde bei den Schie&szlig;ereien getroffen. Nach Angaben des UNRWA, wurde bei den K&auml;mpfen in Ain al-Hilweh auch einer der Mitarbeiter des Sicherheitschefs der Fatah get&ouml;tet. Zwei UNRWA-Schulen in dem Lager seien besch&auml;digt worden. Die Hilfsorganisation spricht von insgesamt 11 Toten und 40 Verletzten und hat ihre T&auml;tigkeit in dem Lager vor&uuml;bergehend ausgesetzt. 2.000 Menschen seien aus dem Lager geflohen. Trotz eines ausgehandelten Waffenstillstandes unter Vermittlung der libanesischen Amal-Bewegung und des Gemeinsamen Pal&auml;stinensischen Aktionskomitees gingen die Schie&szlig;ereien auch in der Nacht zu Montag weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1434671337209\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Klimakleber: Gibt es ein Versammlungsrecht f&uuml;r bezahlten Protest?<\/strong><br>\nDas Verhalten der deutschen Obrigkeit gegen&uuml;ber den Klimaklebern ist mehr als nur eigenartig. Es behandelt eine bezahlte Dienstleistung im Auftrag Dritter, die darauf zielt, Schaden bei Unbeteiligten anzurichten, wie eine legitime Form des Protests.<br>\nWie ich darauf komme? Nun, es handelt sich nicht um die Aus&uuml;bung eines Grundrechts. Klar bin ich auch angefressen, weil so viele andere Blockaden zuvor, die nicht einmal den kompletten Verkehr aufgehalten, sondern nur die Einfahrt zu einem m&ouml;glichen Stationierungsort von Pershing-Raketen oder zur Baustelle in Wackersdorf blockiert hatten, weit unfreundlicher behandelt worden waren. Und weil ich die Klimanummer mittlerweile, da die Umsetzung sowohl international als auch national auf dem Tisch liegt, f&uuml;r gemeingef&auml;hrlichen Unfug im Interesse gro&szlig;er Finanzbl&ouml;cke halte.<br>\nAber das ist gar nicht der Punkt. Ich zitiere einmal, auch wenn es wehtut, aus der Bild:<br>\n&ldquo;Denn schon jetzt muss die sogenannte Letzte Generation den G&uuml;rtel enger schnallen. Neugewonnene Klima-Extremisten werden nicht mehr f&uuml;r ihre Straftaten bezahlt.&rdquo;<br>\nDieses Detail des Bezahltwerdens wurde sogar durch Beteiligte indirekt best&auml;tigt, als einer dieser &ldquo;Aktivisten&rdquo; auf einem Urlaubsflug entdeckt wurde und als Entschuldigung vorbrachte, er sei gerade nicht in der Arbeit. Nur die Obrigkeit hat auf dieses Detail nicht reagiert. Dabei &auml;ndert es eine Menge.<br>\nWarum? Weil jemand, der f&uuml;r eine vermeintliche Protestaktion bezahlt wird, nicht mehr sein eigenes Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus&uuml;bt, sondern das desjenigen, der daf&uuml;r bezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/176706-klimakleber-gibt-es-ein-versammlungsrecht-fuer-bezahlten-protest\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die gr&ouml;&szlig;te Show der Welt<\/strong><br>\nDie Leitmedien verbreiten Kriegspropaganda nach dem Gusto der US-Regierung &mdash; wer die Kampagne durchschaut hat, wird sich lieber anderswo informieren. Exklusivabdruck aus &bdquo;Imperium USA. Die skrupellose Weltmacht&ldquo;.<br>\nDass M&auml;chtige versuchen, zu tarnen und zu t&auml;uschen, ist keine neue Erkenntnis. Der Schweizer Historiker Daniele Ganser hat in seinem Grundlagenbuch &bdquo;Imperium USA&ldquo; und auch anderswo gen&uuml;gend Materialien zusammengetragen, die diese These st&uuml;tzen. Die Weltmacht verfolgt skrupellos ihre nationalen Interessen und versucht, ihre destruktive Vorgehensweise den Menschen im eigenen Land sowie in &bdquo;befreundeten&ldquo; Staaten propagandistisch aufzuschwatzen. Die Aufgabe der Presse allerdings w&auml;re es, die Regierung dabei zu kontrollieren und Fehlverhalten notfalls anzuprangern. Von diesem Ideal ist die Medienrealit&auml;t in den Vereinigten Staaten, aber auch in Deutschland, jedoch weit entfernt. Wer sich der fortw&auml;hrenden Beschallung mit Propaganda entziehen und dem Weltfrieden weiterhin eine Chance geben m&ouml;chte, der sollte Methoden der geistigen Selbstverteidigung &uuml;ben. Zum Beispiel auf fragw&uuml;rdige &bdquo;News&ldquo; k&uuml;nftig verzichten, alternative, dem Frieden mehr zugewandte Kan&auml;le nutzen oder auch einmal ein gutes Buch lesen, das kein informelles Fastfood, sondern fundierte Analysen verbreitet. [&hellip;]<br>\nWie h&auml;tte die westliche Wertegemeinschaft reagiert, wenn Russland, Nigeria oder China die L&auml;nder Afghanistan, Pakistan und den Irak angegriffen h&auml;tten? H&auml;tten unsere Leitmedien nicht sofort &mdash; und zu Recht &mdash; den eklatanten Versto&szlig; gegen das UNO-Gewaltverbot kritisiert? H&auml;tte man nicht sofort auf das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen V&ouml;lker verwiesen und erkl&auml;rt, dass sich andere L&auml;nder nicht einmischen d&uuml;rfen? Warum hat sich in den USA niemand dar&uuml;ber aufgeregt, dass im Irakkrieg mehr als eine Million Iraker get&ouml;tet wurden? Warum st&ouml;rte sich niemand an den 300.000 Toten in Afghanistan und Pakistan?<br>\nDie sehr effiziente US-Kriegspropaganda hat solch grundlegende Fragen verhindert und, wenn sie auftauchten, als l&auml;cherlich oder unwichtig abgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-grosste-show-der-welt-2\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechtsruck bei franz&ouml;sischen Medien: Eine &ldquo;leere Redaktion&rdquo; nach mehreren Wochen Streik<\/strong><br>\nIn Frankreich haben Redakteure einer Traditionszeitung wochenlang gegen ihren neuen Chef gestreikt &ndash; vergeblich. Sie wollten einen Rechtsruck des Blattes verhindern. Den gab es auch schon bei einer Reihe anderer Medien.<br>\n&ldquo;Er kommt in eine leere Redaktion&rdquo;, schreibt das Team der franz&ouml;sischen Sonntagszeitung &ldquo;Journal du Dimanche&rdquo; (JDD) zum Amtsantritt des neuen Chefredakteurs Geoffroy Lejeune. Dutzende Journalisten weigern sich, mit ihm zusammenzuarbeiten, und werden die Zeitung verlassen, hei&szlig;t es weiter. Bitteres Fazit: Man m&uuml;sse der Leserschaft im Hinblick auf die Unabh&auml;ngigkeit gegen&uuml;ber dem Besitzer eingestehen, man habe nicht gewonnen.<br>\nDer 34-J&auml;hrige neue Chefredakteur Lejeune hat zuvor die ultrarechte Zeitschrift &ldquo;Valeurs actuelles&rdquo; &ndash; auf Deutsch: &ldquo;Aktuelle Werte&rdquo; geleitet. Die hatte unter anderem einen Rechtsau&szlig;en-Pr&auml;sidentschaftskandidaten unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/journal-du-dimanche-chefredakteur-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Zeichen einer sehr kritischen Entwicklung. Es wird sichtbar, wie hohl das Geschw&auml;tz von &bdquo;westlicher Demokratie ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Keine Daten Jugendlicher f&uuml;rs Milit&auml;r<\/strong><br>\nSt&auml;dte und Gemeinden geben der Bundeswehr die Namen und Adressen von jungen Menschen, die demn&auml;chst vollj&auml;hrig werden. Diese schickt dann an diese Adressen Werbe- und Informationsmaterial zum Dienst in der Bundeswehr.<br>\nDies geschieht aufgrund von &sect; 58c des Soldatengesetzes<br>\n(bis April 2013 war es &sect; 58 des Wehrpflichtgesetzes) &Uuml;bermittelt werden jeweils bis zum 31. M&auml;rz die Daten zu Personen mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit, die im Jahr darauf vollj&auml;hrig werden. Der Zwang zum Kriegsdienst ist zwar ausgesetzt, so dass junge M&auml;nner deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit seit 2011 nicht mehr zwangsweise gemustert, einberufen und einer Gewissenspr&uuml;fung unterworfen werden. Ausgesetzt hei&szlig;t aber nicht abgeschafft. Der Zwang tritt im Spannungs- und Verteidigungsfall  automatisch wieder in Kraft.<br>\nAlle M&auml;nner sind gem&auml;&szlig; &sect; 1 Wehrpflichtgesetz ab dem 18. Lebensjahr wehrpflichtig.<br>\nNeu ist, dass auch die Daten weiblicher Jugendlicher erfasst und der Bundeswehr &uuml;bermittelt werden, um zu versuchen, sie f&uuml;r den Kriegsdienst anzuwerben.<br>\nTIPP: Allerdings ist es m&ouml;glich, dieser Daten&uuml;bermittlung an die Bundeswehr rechtzeitig zu widersprechen oder die L&ouml;schung der Daten zu verlangen &ndash; und damit ein Zeichen gegen Krieg und f&uuml;r Frieden zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.idk-info.net\/themen\/keine-daten-jugendlicher-f%C3%BCrs-milit%C3%A4r\/\">IDK<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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