{"id":101981,"date":"2023-08-03T08:30:28","date_gmt":"2023-08-03T06:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981"},"modified":"2023-08-03T08:30:28","modified_gmt":"2023-08-03T06:30:28","slug":"hinweise-des-tages-4412","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h01\">Kahlschlag f&uuml;r die Digitalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h02\">Baubranche in der Krise: Geywitz will Wohnungsbau mit h&ouml;heren Abschreibungen ankurbeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h03\">Schwache Konjunktur sorgt f&uuml;r h&ouml;here Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juli<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h04\">&bdquo;Chancengerechtigkeit&ldquo; f&uuml;r Jugendliche? Aktuelle Zahlen belegen Dimension des Niedriglohnsektors: Arm bleibt arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h05\">Vom Schlachtfeld zum Verhandlungstisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h06\">Ukraine&rsquo;s plan if Russia assassinates Zelenskyy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h07\">Blankliegende Nerven: Spannungen zwischen Kiew und Warschau. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h08\">Pistorius sucht &raquo;Kanonenfutter&laquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h09\">Moldaus &bdquo;Absicherung&ldquo; schreitet voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h10\">St&uuml;rzendes US-Wirtschaftsimperium, Europas Angst und Chinas Aufstieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h11\">Der &raquo;&ouml;kologische Fu&szlig;abdruck&laquo; des Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h12\">&bdquo;Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr eines Atomkriegs&ldquo; &ndash; Michail Gorbatschows politisches Testament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101981#h13\">Corona-Einreisequarant&auml;ne war teils unwirksam<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kahlschlag f&uuml;r die Digitalisierung<\/strong><br>\nDrei Millionen Euro statt 377: Die Ampel k&uuml;rzt nach F.A.Z.-Informationen das Geld f&uuml;r die Zukunftsinvestition radikal. Erste negative Folgen gibt es schon.<br>\nF&uuml;r die Digitalisierung hatte sich die Ampelregierung viel vorgenommen. &bdquo;Wir bringen eine umfassende Digitalisierung der Verwaltung voran&ldquo;, hei&szlig;t es direkt zu Beginn des Koalitionsvertrages. &bdquo;Es geht darum, das Leben f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger leichter zu machen.&ldquo; Eineinhalb Jahre sp&auml;ter ist davon nicht mehr viel &uuml;brig: Die Ziele des Onlinezugangsgesetzes (OZG), Hunderte Verwaltungsdienstleistungen bis 2022 online verf&uuml;gbar zu machen, wurden klar verfehlt. Eine Neuauflage des Gesetzes ist noch nicht in Kraft. Die R&uuml;ckst&auml;ndigkeit bei der Digitalisierung schr&auml;nkt das politische Handeln stark ein. F&uuml;r zielgerichtete staatliche Unterst&uuml;tzung wie die Energiehilfen im vergangenen Jahr oder das geplante Klimageld fehlen der Regierung nach wie vor die notwendigen digitalen Auszahlungskan&auml;le. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;erdem besteht die Gefahr, dass etliche schon fertige digitale Produkte in den Schubladen verschwinden, weil das Geld f&uuml;r die Umsetzung fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/haushaltsplaene-der-ampel-radikale-kuerzungen-bei-der-digitalisierung-19074179.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t die Schuldenbremse<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t die Schuldenbremse. <a href=\"https:\/\/t.co\/z1LdXTO1Km\">pic.twitter.com\/z1LdXTO1Km<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Peter Bofinger (@PeterBofinger) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/PeterBofinger\/status\/1686650386927525888?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 2, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baubranche in der Krise: Geywitz will Wohnungsbau mit h&ouml;heren Abschreibungen ankurbeln<\/strong><br>\nDie Aussichten f&uuml;r den deutschen Wohnungsbau sind extrem d&uuml;ster. Nun plant Bauministerin Geywitz ein neues Anreizprogramm mit steuerlichen Entlastungen. Finanzminister Lindner d&uuml;rften die Pl&auml;ne nicht gefallen.<br>\nBundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) will mit einem neuen Anreizprogramm den Wohnungsbau ankurbeln. Sie plant, die steuerlichen Abschreibungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Neubauten ab dem kommenden Jahr und befristet bis Ende des Jahres 2030 erheblich zu erweitern. Dies geht aus einem Papier des Ministeriums hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. Es handelt sich dabei um einen Erg&auml;nzungsvorschlag f&uuml;r das Wachstumschancengesetz von Finanzminister Christian Lindner (FDP). Zuerst hatte das Nachrichtenportal &raquo;The Pioneer&laquo; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/immobilien-klara-geywitz-will-wohnungsbau-mit-hoeheren-abschreibungen-ankurbeln-a-a502a6d5-5b2d-4bc0-ac0c-51e9f4ee80f6\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wohnungslosigkeit dramatisch gestiegen: Anzahl untergebrachter Wohnungsloser in der Bundesrepublik mehr als verdoppelt.<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, hat sich die Zahl untergebrachter Wohnungsloser in der BRD im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Zum Stichtag Ende Januar waren demnach insgesamt 372.060 Menschen in Unterk&uuml;nften der Kommunen untergebracht. Gegen&uuml;ber der &uuml;berhaupt ersten Erfassung dieser Art im Jahr 2022 ist dies ein Anstieg um rund 194.000 Personen. Dies sei ein &raquo;deutlicher Ausdruck der Wohnungskrise&laquo;, erkl&auml;rte Werena Rosenke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe am Mittwoch. [&hellip;]<br>\nDer drastische Anstieg an Untergebrachten sei, mit 35 Prozent Anteil an der Gesamtzahl, unter anderem auf rund 130.000 Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, teilten die Wiesbadener Statistiker mit. Auch die Anzahl an untergebrachten Wohnungslosen mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit wuchs um rund 9,4 Prozent auf 60.185 Personen an. Die gr&ouml;&szlig;te Gruppe bildeten demnach Paare mit Kindern (31 Prozent), gefolgt von Alleinstehenden (29 Prozent) und Alleinerziehenden (16 Prozent). 38 Prozent waren j&uuml;nger als 25 Jahre alt. Es sei ein &raquo;Trugschluss&laquo;, Wohnungslosigkeit angesichts der hohen Zahl untergebrachter Personen ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit auf Migration zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, erkl&auml;rte die BAG am Mittwoch. Statt dessen seien &raquo;K&uuml;ndigungen, Mietschulden, Erkrankungen oder h&auml;usliche Gewalt (&hellip;) wichtige Gr&uuml;nde und Ausl&ouml;ser von Wohnungslosigkeit&laquo;. W&uuml;rde es j&auml;hrlich &ndash; wie eigentlich von der Ampel versprochen &ndash; mindestens 100.000 neue Sozialwohnungen geben, k&ouml;nnte dies &raquo;in kurzer Zeit einen gro&szlig;en Unterschied machen&laquo;, so Rosenke zu jW.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456079.wohnungskrise-wohnungslosigkeit-dramatisch-gestiegen.html\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/08\/PD23_305_229.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schwache Konjunktur sorgt f&uuml;r h&ouml;here Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juli<\/strong><br>\nDie schwache Wirtschaftsleistung in Deutschland habe auf dem Arbeitsmarkt &bdquo;Spuren hinterlassen&ldquo;, sagte Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Die Zahl der Arbeitslosen stieg demnach im Juli im Vergleich zum Vormonat um 62.000 auf fast 2,62 Millionen, wie die Beh&ouml;rde am Dienstag mitteilte. Damit sei die Arbeitslosenquote in Europas gr&ouml;&szlig;ter Volkswirtschaft im Juli auf 5,7 Prozent geklettert, so die Arbeitsagentur.<br>\n&bdquo;Der deutsche Arbeitsmarkt ist robust, allerdings ist die konjunkturelle Entwicklung der n&auml;chsten Monate mit hohen Unsicherheiten verbunden&ldquo;, erg&auml;nzte das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) in einer separaten Mitteilung.<br>\nUnd das Statistische Bundesamt (Destatis) informierte am Dienstag nach vorl&auml;ufigen Berechnungen, das Tempo des Anstiegs der Erwerbst&auml;tigenzahl in Deutschland habe sich in den vergangenen Monaten verlangsamt. Im Juni sei das Wachstum mit weiterhin 45,7 Millionen Erwerbst&auml;tigen dann sogar vollst&auml;ndig zum Stillstand gekommen.<br>\nNach einer sogenannten &bdquo;technischen Rezession&ldquo; mit zwei schrumpfenden Quartalen in Folge stagnierte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland im zweiten Quartal des Jahres nach vorl&auml;ufigen Berechnungen ebenfalls bei 0,0 Prozent.<br>\n&bdquo;Es gibt leicht positive Tendenzen beim privaten Konsum und bei den Investitionen, aber das reicht nicht und ist alles andere als zufriedenstellend&ldquo;, mahnte auch Robert Habeck, Minister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz, am vergangenen Freitag. Dabei nannte er strukturelle Probleme wie den Fachkr&auml;ftemangel als wichtigen Faktor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-08\/02\/content_97741363.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Selbst im fernen China wird auf den Zusammenhang zwischen schwacher Konjunktur und (nun auch offiziell wieder) steigenden Arbeitslosenzahlen hierzulande hingewiesen. Und was unternimmt die Ampelkoalition &ndash; insbesondere Bundeswirtschaftsminister Habeck &ndash; dagegen? &Ouml;konomisch auf jeden Fall zu wenig! Schlimmer noch: Mit der gr&uuml;nen Energie-Ideologie wird der hiesige Wohlstand riskiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Chancengerechtigkeit&ldquo; f&uuml;r Jugendliche? Aktuelle Zahlen belegen Dimension des Niedriglohnsektors: Arm bleibt arm<\/strong><br>\n&bdquo;Sozial ist, was Arbeit schafft.&ldquo; So begr&uuml;ndete die &bdquo;rot-gr&uuml;ne&ldquo; Bundesregierung in den 2000er Jahren die Etablierung des gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors in Europa. Aktuell muss hier inzwischen fast jeder vierte Besch&auml;ftigte seine Arbeitskraft f&uuml;r weniger als 14 Euro pro Stunde verkaufen &ndash; das besagen Daten des Statistischen Bundesamts. In absoluten Zahlen entspricht dies 9,3 Millionen von insgesamt 39,8 Millionen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen in Deutschland. (&hellip;)<br>\nDer gigantische Niedriglohnsektor in Verbindung mit einer seit Jahren praktizierten Umverteilungspolitik von unten nach oben haben daf&uuml;r gesorgt, dass nach Zahlen des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands inzwischen 14,1 Millionen Menschen &ndash; darunter 2,2 Millionen Kinder &ndash; in Deutschland arm sind beziehungsweise als armutsgef&auml;hrdet gelten und &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung verf&uuml;gen. Anders als es das &bdquo;Aufstiegsversprechen des bundesdeutschen Wirtschaftswunders&ldquo; einst verhie&szlig;, gilt f&uuml;r &bdquo;unser&ldquo; Wirtschaftssystem l&auml;ngst: Wer arm ist, bleibt es in der Regel auch. Mehr noch: Armut wird von Generation zu Generation weitervererbt. Die Wissenschaft spricht hier von regelrechten Armutskreisl&auml;ufen. In der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichte Daten des Statistischen Bundesamts belegen die These, wie sehr die Armutsgef&auml;hrdungsquote von jungen Menschen vom sozialen Status und Bildungsabschluss ihrer Eltern abh&auml;ngt. Bei Kindern und Jugendlichen, deren Eltern &uuml;ber keinen beruflichen Abschluss verf&uuml;gen, betrug die Armutsgef&auml;hrdungsquote im vergangenen Jahr 37,6 Prozent. Bei den unter 18-J&auml;hrigen mit Eltern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder dem Abitur waren es hingegen nur 14,5 Prozent. Hatten die Eltern einen Meistertitel oder ein abgeschlossenes Studium, waren noch 6,7 Prozent der Kinder und Jugendliche von Armut bedroht. Dies macht deutlich, sozial ist eben nicht, was irgendeine Arbeit schafft. Sozial ist, was gute Arbeit schafft, tarifgebunden und mitbestimmt. Genau diese Arbeitsverh&auml;ltnisse werden jedoch mit der Etablierung des Niedriglohnsektors kontinuierlich zur&uuml;ckgedr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/arm-bleibt-arm-4782518\/\">Ulf Immelt in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom Schlachtfeld zum Verhandlungstisch<\/strong><br>\nGespr&auml;che &uuml;ber eine Verhandlungsl&ouml;sung f&uuml;r den Ukraine-Krieg. Der Westen ist vor USA-Wahlkampf um eine Reduzierung der Ausgaben f&uuml;r Kiew bem&uuml;ht.<br>\nAn diesem Wochenende sollen im saudischen Jiddah die Gespr&auml;che &uuml;ber eine m&ouml;gliche Verhandlungsl&ouml;sung f&uuml;r den Ukraine-Krieg fortgesetzt werden. Hintergrund sind Erw&auml;gungen im Westen, den Krieg nach dem Ende der aktuellen ukrainischen Milit&auml;roffensive zu stoppen und Gespr&auml;che &uuml;ber einen Waffenstillstand einzuleiten. Zum einen gibt es schon seit l&auml;ngerer Zeit ernste Bef&uuml;rchtungen in der Biden-Administration, die viele Dutzend Milliarden US-Dollar schwere Unterst&uuml;tzung aus den USA f&uuml;r Kiew k&ouml;nne sich im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf, zumal gegen einen etwaigen Kandidaten Donald Trump, als eine schwere Belastung erweisen. Zum zweiten ist auch Washington selbst nicht bereit, der Ukraine auf Dauer stets neue Summen zur Verf&uuml;gung zu stellen, erst recht nicht, wenn die damit finanzierte und ausger&uuml;stete Offensive so wenig von der Stelle kommt wie zur Zeit. Schlie&szlig;lich ist aus Sicht der USA der zentrale Konflikt der Gegenwart der Machtkampf gegen China, von dem sich Washington recht lange im Nahen und Mittleren Osten und in Osteuropa ablenken lassen hat. Nicht zuletzt ist unklar, wie lange Kiew seine Offensive aufrechterhalten kann; die Verluste der Ukraine nicht nur an Waffen, sondern vor allem an Menschen sind nach &ndash; freilich derzeit nicht &uuml;berpr&uuml;fbaren &ndash; Berichten immens. Darauf, da&szlig; Washington eine Beendigung der K&auml;mpfe noch in diesem Jahr in Erw&auml;gung zieht, deuten auch Gespr&auml;che hin, die einflu&szlig;reiche Au&szlig;enpolitikexperten der USA im Fr&uuml;hjahr mit diversen regierungsnahen Personen Ru&szlig;lands f&uuml;hrten. Anfang April trafen mehrere von ihnen in New York sogar mit dem russischen Au&szlig;enminister Sergej Lawrow zu einem mehrst&uuml;ndigen Austausch zusammen. Beteiligt waren zum Beispiel der unl&auml;ngst aus dem Amt geschiedene Pr&auml;sident des Council on Foreign Relations (CFR) Richard Haass sowie die ehemaligen Regierungsmitarbeiter Charles Kupchan und Thomas Graham. Haas hat die Gespr&auml;che inzwischen best&auml;tigt. Berichten zufolge ging es zun&auml;chst darum, Kommunikationskan&auml;le nach Ru&szlig;land wieder zu &ouml;ffnen und etwaige Spielr&auml;ume f&uuml;r k&uuml;nftige Verhandlungen und Kompromisse auszuloten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1427020078915\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine&rsquo;s plan if Russia assassinates Zelenskyy<\/strong><br>\nA Russian assassination would deprive Ukraine&rsquo;s war effort of one of its most valuable assets.<br>\nWhen Volodymyr Zelenskyy was asked whether he was worried by Russian attempts to kill him, he answered he couldn&rsquo;t afford to be.<br>\n&ldquo;If I were thinking about it constantly, I would just shut myself down, very much like Putin now who doesn&rsquo;t leave his bunker,&rdquo; the Ukrainian leader said in an interview with CNN last month. &ldquo;Of course, my bodyguards should think how to prevent this from happening, and this is their task. I don&rsquo;t think about it.&rdquo;<br>\nWhile it&rsquo;s a question Zelenskyy understandably isn&rsquo;t eager to contemplate, it&rsquo;s also one his supporters at home and abroad can&rsquo;t afford to ignore. Ever since he rebuffed an evacuation offer by telling his would-be American rescuers &ldquo;I need ammunition, not a ride,&rdquo; the Ukrainian president has played a key role in mustering international support for the fight against Russia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/ukraines-plan-volodymyr-zelenskyy-dies-russia-war\/%20\">Politico<\/a>\n<p>dazu: <strong>Selenskij: Der letzte Akt wird bereits geschrieben<\/strong><br>\nMan schafft es wirklich, gleichzeitig den Pr&auml;sidentendarsteller Selenskij in den Himmel zu loben und seine Ersetzung zu debattieren. Das zeigt ein Artikel in der Zeitschrift Politico. Logisch &ndash; wer braucht noch den Hauptdarsteller, wenn die Serie abgesetzt ist?<br>\nWenn ich Selenskij w&auml;re, bek&auml;me ich es langsam wirklich mit der Angst zu tun. Denn am ersten August ver&ouml;ffentlichte Politico einen Artikel mit der &Uuml;berschrift &ldquo;Der Plan der Ukraine, wenn Russland Selenskij ermordet.&rdquo; Das klingt unschuldig, und selbstverst&auml;ndlich wird Russland zum (vorerst imaginierten) Schuldigen erkl&auml;rt. In Wirklichkeit er&ouml;ffnet dieser Text aber eine Diskussion dar&uuml;ber, welche Folgen es h&auml;tte, wenn der Westen Selenskij entsorgen w&uuml;rde.<br>\nDenn nat&uuml;rlich ist es reine Heuchelei, wenn erkl&auml;rt wird, ein Ende Selenskijs w&uuml;rde &ldquo;die Kriegsanstrengungen der Ukraine einer ihrer gr&ouml;&szlig;ten Sch&auml;tze berauben&rdquo;. Schlie&szlig;lich ist Selenskij selbst in der westlichen Presse ein Held mit Verfallsdatum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.me\/meinung\/176804-selenksij-letzte-akt-wird-bereits\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Politico spekuliert &uuml;ber die Folgen von Selenskys Ermordung<\/strong><br>\nDer Politico-Artikel, um den es geht, ist auf den ersten Blick ein recht primitives St&uuml;ck anti-russische Propaganda, weil darin die Legende gesponnen wird, dass Russland schon viele internationale Attentate durchgef&uuml;hrt habe. Dazu werden die &uuml;blichen Beispiele der westlichen Medien angef&uuml;hrt, wie zum Beispiel die Skripal-Geschichte, die Russland bis heute angeh&auml;ngt wird, obwohl die Geschichte objektiv in eine andere Richtung weist, w&auml;hrend die vielen internationalen Attentate der CIA, die unbestrittener Weltmeister in der Disziplin der politischen Morde ist, nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt werden.<br>\nAuf diesem Narrativ der angeblich massenhaften politischen Morde Russlands spinnt Politico die Geschichte durch, dass Russland Selensky ermorden wolle und fragt, was danach passieren w&uuml;rde. Die Antwort ist f&uuml;r Experten wenig &uuml;berraschend, denn laut Politico w&auml;re das psychologisch vielleicht f&uuml;r viele ein Schock, aber de facto w&uuml;rde Selenskys Ermordung politisch keine ernsthaften Folgen haben.<br>\nVor dem Hintergrund des RAND-Papiers, &uuml;ber das ich seit Monaten berichte und in dem Verhandlungen mit Russland gefordert werden, gegen die Selensky sich bisher &ouml;ffentlich sperrt, indem er auf seinen inzwischen vollkommen unrealistischen Maximalforderungen besteht, ist ein Teil des Politico-Artikels besonders interessant:<br>\n&bdquo;Seine Eliminierung w&uuml;rde wahrscheinlich viele dieser Menschen fassungslos zur&uuml;cklassen und unsicher machen, wie es weitergehen soll. Das k&ouml;nnte den Druck f&uuml;r Verhandlungen und Kompromisse erh&ouml;hen.&ldquo;<br>\nIch vermute, dass dieser Politico-Artikel durchaus als Warnung an Selensky zu verstehen ist, sich dem Wunsch der USA zu beugen und mit Russland in realistische Verhandlungen einzutreten.<br>\nDass Russland kein Interesse an der Ermordung Selsnskys hat, ist allgemein bekannt. Selensky ist eine Marionette der USA, die nichts entscheiden kann, weshalb &ndash; wie Politico selbst schreibt &ndash; Selenskys Ermordung nichts &auml;ndern w&uuml;rde. Daf&uuml;r geht Selensky der US-Regierung mehr und mehr auf die Nerven, wie sein Verhalten auf dem NATO-Gipfel und die Reaktionen von US-Vertretern darauf gezeigt haben. Russland h&auml;tte mit Selenskys Tod nichts zu gewinnen, die USA hingegen schon, denn sie w&uuml;rden einen M&auml;rtyrer schaffen, w&auml;hrend Selensky selbst ersetzbar ist, wie Politico ausf&uuml;hrlich aufzeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/politico-spekuliert-ueber-die-folgen-von-selenskys-ermordung\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der Westen hat von Selenskij die Nase voll &ndash; Medien geben gr&uuml;nes Licht f&uuml;r seine Demontage<\/strong><br>\nOffenbar wurde dem Westen beim j&uuml;ngsten NATO-Gipfel endg&uuml;ltig klar, wie l&auml;stig und unbequem der Kiewer Pr&auml;sident Selenskij als Partner ist. Artikel in der westlichen Presse geben direkte Hinweise darauf, wie er aus der Staatsf&uuml;hrung entfernt werden soll, und wer ihn ersetzen k&ouml;nnte.<br>\nWas wird mit der Ukraine geschehen, wenn Wladimir Selenskij etwas zust&ouml;&szlig;t? Diese Frage wird pl&ouml;tzlich von Politico Europe aufgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/176807-westen-hat-von-selenskij-schnauze-voll-medien-geben-ok-liquidierung\/\">Wassili Stojakin auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Blankliegende Nerven: Spannungen zwischen Kiew und Warschau.<\/strong><br>\nZwischen der Ukraine und ihren westlichen &raquo;Freunden&laquo; knirscht es. J&uuml;ngstes Beispiel ist ein diplomatischer Wortwechsel zwischen Warschau und Kiew &uuml;ber den nach Auffassung der EU-Kommission ab dem 15. September wieder zuzulassenden Export ukrainischen Getreides auch auf den europ&auml;ischen Binnenmarkt. Dazu sagte der au&szlig;enpolitische Berater des polnischen Staatspr&auml;sidenten Andrzej Duda, Marcin Przydacz, im polnischen Staatsradio, Polen werde weiter &raquo;die polnischen Bauern verteidigen&laquo;, und er erwarte von der Ukraine etwas mehr Dankbarkeit f&uuml;r das, was Polen alles f&uuml;r Kiew tue, und nicht st&auml;ndig neue Forderungen. Andrij Sibiga, ein etwa ranggleicher Beamter aus der ukrainischen Pr&auml;sidialkanzlei, holzte zur&uuml;ck: Es sei nicht sehr fein von Polen, von der Ukraine Zugest&auml;ndnisse zu erwarten, wenn diese gerade aus tausend Wunden blute. Sogar das Wort &raquo;Verrat&laquo; fiel. Inzwischen versuchen beide Seiten, den aufgeflammten Zoff wieder herunterzuspielen. Aber das ist nicht so einfach, weil dahinter objektive Interessenkonflikte stehen. In Polen will die Regierungspartei die Parlamentswahl gewinnen, und dazu braucht sie Stimmen der Bauern. Die aber f&uuml;rchten um ihre Existenz angesichts der Konkurrenz durch billigere ukrainische Produkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456116.blankliegende-nerven.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schwere Krise zwischen Polen und Ukraine<\/strong><br>\nNoch vor kurzem waren sie unzertrennlich, nun fliegen die Fetzen: Zwischen Polen und der Ukraine ist eine schwere diplomatische Krise ausgebrochen.<br>\nAusgel&ouml;st hatten den Streit die ukrainischen Getreide-Exporte, die den Agrarmarkt in ganz Osteuropa verzerren. Polen will seinen Markt abschotten, die Ukraine hat sich jedoch bei der EU erfolgreich f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des zollfreien Exports eingesetzt. Dies wiederum will Warschau nicht hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/schwere-krise-zwischen-polen-und-ukraine\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pistorius sucht &raquo;Kanonenfutter&laquo;<\/strong><br>\nAnzahl der Bewerber f&uuml;r die Bundeswehr sinkt trotz Werbekampagnen. Minister besucht &raquo;Karrierecenter&laquo;.<br>\nTrotz Millioneninvestitionen in Werbung, die Suche nach neuem Kanonenfutter f&uuml;r die Bundeswehr wirkt zusehends verzweifelter. Bundesweit verunglimpfen ihre hetzerischen Plakate die Republik, sie werben im Internet, beim Girls&rsquo; Day mit Sch&uuml;lerinnen und in den 16 sogenannten Karrierecentern. Doch all die M&uuml;he scheint vergebens, die Bewerberzahlen der Bundeswehr sinken kontinuierlich. Derzeit z&auml;hlt die Bundeswehr 180.770 Personen zu ihren Besch&auml;ftigten, gewollt sind 203.000. Auf den Rekrutierungslisten weisen alle Tendenzpfeile nach unten. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) best&auml;tigte am Mittwoch beim Besuch eines &raquo;Karrierecenters&laquo; der Streitkr&auml;fte in Stuttgart, dass die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber bei der Bundeswehr in diesem Jahr um sieben Prozent gesunken ist. (&hellip;)<br>\nEr wolle jetzt in f&uuml;r die Bundeswehr eher noch unbekannten Teilen der Bev&ouml;lkerung nach Bewerbern suchen: Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte und deutschem Pass seien jetzt gefragt. Auf junge Welt-Anfrage vom Mittwoch, was die kostspieligen Werbekampagnen konkret gebracht haben, antwortete Fregattenkapit&auml;n Christina Routsi im Namen des Stabs Informationsarbeit Presse des Bundesministeriums der Verteidigung: &raquo;Wir haben dem Statement nichts hinzuzuf&uuml;gen&laquo;. Eine Antwort auf die Frage war in Pistorius langatmigen Statement allerdings nicht zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456092.kanonenfutter-gesucht-pistorius-sucht-kanonenfutter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Moldaus &bdquo;Absicherung&ldquo; schreitet voran<\/strong><br>\nDie EU hat einen neuen, vorgeblich zivilen Einsatz in der Republik Moldau gestartet und will das Land damit gegen russischen Einfluss &bdquo;absichern&ldquo;. Im Rahmen der neuen EU Partnership Mission in Moldova (EUPM Moldova) entsendet Deutschland 15 Polizisten nach Moldau; &Ouml;sterreich schickt auch milit&auml;risches Personal. Hintergrund ist, dass Chi&#537;in&#259;us Westkurs im Land selbst nach wie vor alles andere als unumstritten ist. Die Regierung unter Pr&auml;sidentin Maia Sandu kann bereits seit Anfang 2022 nicht mehr auf eine Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung setzen, w&auml;hrend die oppositionelle prorussische Schor-Partei in Umfragen zuletzt zur zweitst&auml;rksten Partei aufstieg und sich Hoffnungen machen konnte, gest&uuml;tzt auf die oppositionellen Sozialisten und Kommunisten den Ministerpr&auml;sidenten zu stellen. Die Partei wurde inzwischen verboten; administrative Ma&szlig;nahmen gegen die oppositionellen Sozialisten sind im Gespr&auml;ch. EU-Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola best&auml;tigte k&uuml;rzlich, der &bdquo;Platz&ldquo; des EU-Beitrittskandidaten Moldau sei &bdquo;in Europa&ldquo; bzw. in der EU. In Moldau erstarken unterdessen Forderungen, das Land Rum&auml;nien anzuschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9318\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>St&uuml;rzendes US-Wirtschaftsimperium, Europas Angst und Chinas Aufstieg<\/strong><br>\nDie neofeudale Wende hat den Westen in die &ouml;konomische Sackgasse gef&uuml;hrt. Kriege und Sanktionen garantieren keine globale Kontrolle mehr. Warum wir in eine neue &Auml;ra eintreten. (Teil 2, Schluss)<br>\nDie Welt teilt sich in zwei Bl&ouml;cke &ndash; mit ganz unterschiedlichen Wirtschaftsphilosophien. Nur die Vereinigten Staaten haben Handelssanktionen gegen andere L&auml;nder verh&auml;ngt. Und nur die Vereinigten Staaten haben internationale Freihandelsregeln als Bedrohung der nationalen Sicherheit f&uuml;r die wirtschaftliche und milit&auml;rische Kontrolle der USA zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nAuf den ersten Blick k&ouml;nnte der daraus resultierende globale Bruch zwischen den USA\/Nato auf der einen Seite und dem expandierenden Brics-B&uuml;ndnis aus Russland, China, dem Iran und dem Globalen S&uuml;den auf der anderen Seite als ein Konflikt zwischen Kapitalismus und Sozialismus (d. h. Staatssozialismus in einer Mischwirtschaft mit &ouml;ffentlicher Regulierung im Interesse der Arbeitnehmer) erscheinen.<br>\nAber dieser Gegensatz zwischen Kapitalismus und Sozialismus ist bei n&auml;herer Betrachtung nicht hilfreich. Das Problem liegt darin, was das Wort &ldquo;Kapitalismus&rdquo; in der heutigen Welt bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Stuerzendes-US-Wirtschaftsimperium-Europas-Angst-und-Chinas-Aufstieg-9233187.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der &raquo;&ouml;kologische Fu&szlig;abdruck&laquo; des Kapitalismus<\/strong><br>\nKlimaerw&auml;rmung, Ressourcenausbeutung, Umweltsch&auml;den &ndash; die Menschheit lebt &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse. Das ist lange bekannt, doch eine Trendumkehr l&auml;&szlig;t auf sich warten. In diesem Jahr gibt es allerdings ein leicht positives Signal: &raquo;Erst&laquo; am gestrigen 2. August war der &raquo;Earth Overshoot Day&laquo; (Erd&uuml;berlastungstag) erreicht. Im vergangenen Jahr war der 28. Juli der Tag, an dem die Menschheit alle nat&uuml;rlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die die Erde in einem Jahr zur Verf&uuml;gung stellen kann. Trotzdem bedeutet das noch immer eine gewaltige &Uuml;bernutzung: Die Menschen leben so, als h&auml;tten sie 1,7 Planeten zur Verf&uuml;gung. Seit &uuml;ber f&uuml;nf Jahrzehnten schon wird die Erde &uuml;berm&auml;&szlig;ig ausgebeutet, zeigen die Analysen des &raquo;&ouml;kologischen Fu&szlig;abdrucks&laquo; durch das von Mathis Wackernagel gegr&uuml;ndete und geleitete Global Footprint Network. Der von dem Schweizer Ingenieur und dem kanadischen &Ouml;kologieprofessor William Rees ab 1994 entwickelte Nachhaltigkeitsindikator zeigt, da&szlig; sich die Welt im &raquo;Overshoot&laquo; befindet, weil sie derzeit Ressourcen im Ausma&szlig; von 1,7 Erdplaneten verbraucht. Die Hauptursache f&uuml;r diese &ouml;kologische &Uuml;berbeanspruchung ist in den Exzessen der reichen L&auml;nder zu suchen, die sich aktuell auf dem Globus verdoppeln. Hinterlie&szlig;e die gesamte Weltbev&ouml;lkerung den &ouml;kologischen Pro-Kopf-Fu&szlig;abdruck der USA, w&uuml;rden sogar vier Erden ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1477203621612\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr eines Atomkriegs&ldquo; &ndash; Michail Gorbatschows politisches Testament<\/strong><br>\nEin Jahr vor seinem Tode, Anfang August 2021, meldete sich Michail Gorbatschow aus dem Krankenhaus nochmal mit einem langen Essay zur&uuml;ck. Er verteidigte seine Politik der Perestroika und nahm zugleich unmissverst&auml;ndlich Stellung gegen die Militarisierung der Weltpolitik. Seine Analysen und Warnungen sind heute aktueller denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/solange-es-atomwaffen-gibt-besteht-die-gefahr-eines-atomkriegs-michail-gorbatschows-politisches-testament\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Einreisequarant&auml;ne war teils unwirksam<\/strong><br>\nDer Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat zeitweise geltende Vorgaben des Freistaats zur Quarant&auml;ne nach einer Einreise w&auml;hrend der Pandemie f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rt. Die Einreise aus einem Risikogebiet sei grunds&auml;tzlich nicht geeignet, den f&uuml;r eine Quarant&auml;ne nach dem Infektionsschutzgesetz erforderlichen Ansteckungsverdacht zu begr&uuml;nden, teilte ein Sprecher zu dem Urteil am Mittwoch in M&uuml;nchen mit. Die f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rte bayerische Verordnung wurde am 5. November 2020 erlassen. Sie sah vor, dass Menschen, die nach Bayern einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, unverz&uuml;glich nach der Einreise f&uuml;r zehn Tage in Quarant&auml;ne m&uuml;ssen. Als Risikogebiet stufte die Verordnung Staaten oder Regionen au&szlig;erhalb Deutschlands ein, f&uuml;r die zum Zeitpunkt der Einreise ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r eine Infektion mit dem Coronavirus bestand. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Einstufung als Risikogebiet war die jeweils aktuelle Ver&ouml;ffentlichung des Robert Koch-Instituts. Der Freistaat hat seine Einreisequarant&auml;ne-Verordnung laut Gericht auf Grundlage einer Musterverordnung des Bundes erlassen. Das Gericht begr&uuml;ndete sein Urteil damit, dass es f&uuml;r einen Ansteckungsverdacht, wie ihn die Verordnung zugrunde legte, regelm&auml;&szlig;ig eindeutige Symptome und eine entsprechende Anamnese oder einen Kontakt mit einer infizierten Person gebraucht h&auml;tte. Die Verordnung sei aber auch deshalb unwirksam, weil der f&uuml;r die Einstufung als Risikogebiet ma&szlig;gebliche Verweis auf die jeweils aktuelle Ver&ouml;ffentlichung des Robert Koch-Instituts gegen das Rechtsstaatsprinzip versto&szlig;e. Denn zum Zeitpunkt des Erlasses der Verordnung habe es an einer gesetzlichen Grundlage f&uuml;r die rechtswirksame Festsetzung von Risikogebieten gefehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-corona-einreise-quarantaene-1.6090350\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mangelnde Aufarbeitung der Corona-Krise und ihrer Folgen: Systemversagen<\/strong><br>\nDie Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 gilt allgemein als beendet. Die letzten Corona-Ma&szlig;nahmen in der Bundesrepublik sind Anfang April dieses Jahres ausgelaufen. Im Mai verk&uuml;ndete die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Pandemie gelte nicht mehr als internationaler Gesundheitsnotstand. Seit Mitte 2022 wird in der Bundesrepublik &uuml;ber die Aufarbeitung der Pandemie und der mit ihr verbundenen politisch beschlossenen Ma&szlig;nahmen diskutiert. (&hellip;) Die Wissenschaftler und Mediziner &uuml;ben deutliche Kritik am bisherigen Stand der Aufarbeitung der Corona-Krise und all ihrer Folgen. (&hellip;) Das Spektrum reicht dabei vom Gesundheitssystem mit all seinen Bereichen bis zum Bildungssystem von der Kita bis zur Hochschule, einschlie&szlig;lich sozialer und psychologischer Faktoren. Es reicht von den sozialen Spannungen und psychischen Belastungen der Menschen &uuml;ber die Versch&auml;rfung sozialer Ungleichheiten bis hin zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der &bdquo;Pandemie(ma&szlig;nahmen)&ldquo; und den Kollateralsch&auml;den f&uuml;r das kulturelle und soziale Leben. (&hellip;) Der von Politikern ausgerufene &bdquo;Krieg gegen das Virus&ldquo; widerspreche modernen Konzepten, &bdquo;die Epidemien als ein soziales Ereignis verstehen, und steht f&uuml;r ein absolutes, reduktionistisches naturwissenschaftliches Denken&ldquo;. Die &auml;rztliche und pflegerische Fachkompetenz zu modernen Konzepten von Infektionssteuerung und Pr&auml;ventionsstrategien sei missachtet worden. Zu den Kritikpunkten geh&ouml;ren auch der Umgang mit der Angst der Menschen und die gezielte Angstmache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/systemversagen-4782447\/\">unsere zeit<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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