{"id":102028,"date":"2023-08-04T08:35:53","date_gmt":"2023-08-04T06:35:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028"},"modified":"2023-08-04T08:28:20","modified_gmt":"2023-08-04T06:28:20","slug":"hinweise-des-tages-4413","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h01\">Martin Sonneborn: Globaler S&uuml;den will nicht mehr vom Westen ausgepl&uuml;ndert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h02\">Berlins Regierungschef Wegner fordert Aussetzung der Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h03\">Erwerbst&auml;tigkeit ukrainischer Gefl&uuml;chteter steigt ein Jahr nach Ankunft auf 28 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h04\">Ukrainian Troops Trained by the West Stumble in Battle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h05\">&raquo;Wir k&auml;mpfen gegen denselben Feind&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h06\">Kippt der Leyen-Deal mit Tunesien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h07\">Deutschland im Pazifik-Milit&auml;rblock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h08\">B&uuml;rgerkrieg in Israel? Nach Verabschiedung der &raquo;Justizreform&laquo; gehen die Proteste weiter.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h09\">Australien r&uuml;gt USA wegen Weigerung, Verfahren gegen Assange einzustellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h10\">Studie: Anpassung an Erw&auml;rmung besser als Vermeidung von fossilen Brennstoffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h11\">Studie zu Klimapolitik: Wenn Einsicht in Wut umschl&auml;gt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h12\">Der Sport als Politikum: Cui bono?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h13\">Der WDR und der Penny-Markt-Fauxpas: Kampagnenpartner ARD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102028#h14\">Am 5. August ab nach Berlin!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Martin Sonneborn: Globaler S&uuml;den will nicht mehr vom Westen ausgepl&uuml;ndert werden<\/strong><br>\nIn Niger geht es auch darum, dass die Afrikaner dem Rohstoffraub und der &Uuml;bervorteilung durch mafi&ouml;se Handelsvertr&auml;ge mit dem Westen ein Ende setzen wollen<br>\nIn Frankreich gibt es keine einzige aktive Goldmine. Dennoch besitzt dieser (ehemals) verbrecherische Kolonialstaat mit 2436 Tonnen die viertgr&ouml;&szlig;ten Goldreserven der Welt.<br>\nDie (ehemals) franz&ouml;sische Kolonie Mali besitzt genau 0,0 Tonnen Gold, obwohl es mehrere Dutzend Minen (darunter 14 offizielle) im Land hat, in denen pro Jahr ganze 70 Tonnen davon abgebaut werden. [&hellip;]<br>\nFrankreich hat im Zuge der &bdquo;Dekolonisierung&ldquo; der 1960er-Jahre seine vormaligen Kolonien zwar in die formale Unabh&auml;ngigkeit entlassen, hinterlie&szlig; ihnen allerdings Staats- und Rechtsordnungen, die &ndash; wie in der Kolonialzeit &ndash; darauf ausgelegt waren, die Bev&ouml;lkerung einerseits mit m&ouml;glichst geringem Aufwand zu kontrollieren und andererseits so viele Rohstoffe zu exportieren als irgend m&ouml;glich. Nicht genug, dass Frankreich sich &uuml;ber den sogenannten Kolonialpakt in Fran&ccedil;afrique weiterhin das Vorkaufsrecht auf alle nat&uuml;rlichen Ressourcen und den privilegierten Zugriff auf Staatsauftr&auml;ge gesichert hat, es zwingt den Staaten seither ebenso seine irrwitzige Kolonialw&auml;hrung CFA-Franc auf, die jede autonome Geld-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik der (formal souver&auml;nen) Staaten nachhaltig verunm&ouml;glicht. Die vierzehn CFA-Staaten sind nicht nur durch einen festen Wechselkurs, der allein von den Nachfahren franz&ouml;sischer Kolonialmessieurs bestimmt wird, an den Euro gekettet, (was ihnen 1994 eine 50-prozentige Abwertung einbrachte), sondern haben auch jeden Zugriff auf 85 Prozent ihrer W&auml;hrungsreserven verloren, die sie gezwungenerma&szlig;en bei der Agence France Tr&eacute;sor hinterlegen m&uuml;ssen.<br>\nAlle CFA-Staaten sind in hohem Ma&szlig;e rohstoffreich und nicht weniger hoch verschuldet. Burkina Faso, Mali und Niger geh&ouml;ren trotz ihrer immensen Bodensch&auml;tze zu den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt. &bdquo;Meine Generation versteht das nicht&ldquo;, sagt der 35-j&auml;hrige Staatschef Burkina Fasos, Ibrahim Traor&eacute;. &bdquo;Wie kann Afrika, das &uuml;ber so viel Reichtum verf&uuml;gt, zum &auml;rmsten Kontinent der Welt geworden sein?&ldquo;<br>\nGanz einfach, sagt der US-amerikanische Politikwissenschaftler Michael Parenti. Arme L&auml;nder sind nicht &bdquo;unterentwickelt&ldquo;, sondern &bdquo;&uuml;berausgebeutet&ldquo; (&bdquo;not underdeveloped but overexploited&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/martin-sonneborn-globaler-sueden-will-nicht-mehr-vom-westen-ausgepluendert-werden-li.375484\">Martin Sonneborn und Claudia Latour in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Putsch in Niger &ndash; dem Westen geht es nicht um Demokratie, sondern um Rohstoffe und Fl&uuml;chtlingsabwehr<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101985\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tr&uuml;mmerhaufen: Westen und Putsch in Niger.<\/strong><br>\nDie erste Reaktion des Westens auf den Milit&auml;rputsch in Niger war die Drohung, den Konflikt zu internationalisieren, d. h. den Krieg im Sahel auszuweiten. Anderes fiel dem Westen nie ein, wenn es galt, Unbotm&auml;&szlig;igkeit in der als Hinterhof betrachteten Region niederzuschlagen. Das Problem: Die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Welt &auml;ndern sich rasant. Aber Frankreich und die USA sind nicht bereit, auf ihren Status als milit&auml;rgest&uuml;tzte Kolonialm&auml;chte zu verzichten. Lediglich die rechtswidrige Gewaltdrohung &uuml;berlie&szlig; der Westen dem Chef der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft &shy;(ECOWAS), dem Pr&auml;sidenten Nigerias, Bola Tinubu. Der hatte zuvor ein Telefonat mit US-Au&szlig;enminister Antony Blinken &ndash; also keine leeren Worte. Die fr&uuml;here britische Kolonie Nigeria erbringt zwei Drittel der ECOWAS-Wirtschaftsleistung und ist ein Machtfaktor &ndash; anders als die ruinierten frankophonen Mitgliedstaaten, die am finanziellen Tropf Frankreichs h&auml;ngen. Das regiert die Region indirekt mit der Gemeinschaftsw&auml;hrung CFA, die in Paris manipuliert wird. CFA ist eine Geldpumpe zur Finanzierung der jeweiligen Kompradorenbourgeoisie und zur Verarmung der Bev&ouml;lkerungen. Das hat deren Unmut in mehr als 60 Jahren zur Wei&szlig;glut gesteigert. Zudem: Die rassistische Arroganz, mit der Paris und London 2011 den Krieg gegen Libyen er&ouml;ffneten, ist nicht vergessen &ndash; wie auch die Pl&auml;ne f&uuml;r eine wirkliche wirtschaftliche Unabh&auml;ngigkeit Afrikas des unter NATO-Aufsicht viehisch ermordeten Muammar Al-Ghaddafi. Als sich die Staatszertr&uuml;mmerung Libyens wie vorhergesagt auf die Staaten des Sahel ausweitete, wurde auch noch die Bundeswehr in die Sahara gelockt. Die Fu&szlig;truppen des Westens &ndash; dschihadistische Kopfabschneider, hochger&uuml;stete Schmuggelkartelle und korrupte Milit&auml;rs &ndash; machten der Staatlichkeit dort zugleich den Garaus. Alles unter Aufsicht einer verhassten UN-Truppe. Erinnert sich noch jemand an die Reisen Angela Merkels oder des Heiko Maas 2019 in die Region? Das Resultat war stets: mehr Milit&auml;r. Das sollten die Afrikaner damals gef&auml;lligst selbst aufstellen, die Kohle sollte aus Berlin und Paris kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456182.tr%C3%BCmmerhaufen.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Berlins Regierungschef Wegner fordert Aussetzung der Schuldenbremse<\/strong><br>\nKai Wegner fordert die Bundesregierung auf, die Schuldenbremse f&uuml;r f&uuml;nf Jahre auszusetzen. In Krisenzeiten brauche es keinen harten Sparkurs, sagte der Berliner Regierungschef im RND-Interview. Damit stellt sich Wegner auch gegen den eigenen Parteivorsitzenden Friedrich Merz.<br>\nBerlins Regierender B&uuml;rgermeister Kai Wegner (CDU) hat die Bundesregierung zur Aussetzung der Schuldenbremse f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre aufgefordert und CDU-Chef Friedrich Merz zur Unterst&uuml;tzung aufgerufen. &bdquo;In Krisenzeiten braucht man keinen harten Sparkurs, sondern Investitionen in die Zukunft. Wir m&uuml;ssen die Schuldenbremse auf Bundesebene aussetzen, um Investitionen zu erm&ouml;glichen&ldquo;, sagte Wegner dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nDie Schuldenbremse sei bei Bem&uuml;hungen um die Sicherung und St&auml;rkung des Industriestandorts ein Hindernis. &bdquo;Wenn der Bundesfinanzminister so weitermacht, wird er der Totengr&auml;ber des Industriestandorts Deutschland sein&ldquo;, sagte Wegner. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) m&uuml;sse sich bewegen. Im Sinne einer soliden Haushaltspolitik sollte eine Aussetzung der Schuldenbremse zeitlich befristet werden: &bdquo;Ich kann mir einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren vorstellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/schuldenbremse-kai-wegner-cdu-fordert-aussetzung-DTKNPQXHGFDBXNGXARMR22GTCE.html\">RND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erwerbst&auml;tigkeit ukrainischer Gefl&uuml;chteter steigt ein Jahr nach Ankunft auf 28 Prozent<\/strong><br>\nIm Schnitt waren 18 Prozent aller erwerbsf&auml;higen ukrainischen Gefl&uuml;chteten im Fr&uuml;hjahr 2023 erwerbst&auml;tig &ndash; ein leichter Anstieg von einem Prozentpunkt im Vergleich zur ersten Befragungswelle im Herbst 2022. Allerdings steigt die Erwerbst&auml;tigenquote ab einer Aufenthaltsdauer von zw&ouml;lf Monaten deutlich auf 28 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse der zweiten Welle der IAB-BiB\/FReDA-BAMF-SOEP-Befragung, die das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte.<br>\nFast die H&auml;lfte der erwerbst&auml;tigen ukrainischen Gefl&uuml;chteten ist in Berufen t&auml;tig, f&uuml;r die sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt formal &uuml;berqualifiziert sind. Zudem verdienen ukrainische Gefl&uuml;chtete unterdurchschnittlich: Die mittleren Bruttomonatsverdienste der vollzeitbesch&auml;ftigten ukrainischen Gefl&uuml;chteten liegen mit 2.550 Euro deutlich unter dem Durchschnittsverdienst aller Vollzeitbesch&auml;ftigten in Deutschland von 3.516 Euro.<br>\nBei Frauen und vor allem bei M&uuml;ttern mit Kleinkindern gestaltet sich die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Gefl&uuml;chteter schwieriger als bei den M&auml;nnern: Frauen haben im Vergleich ein h&ouml;heres Risiko der Nichterwerbst&auml;tigkeit und der Besch&auml;ftigung unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Zudem verdienen sie weniger. &bdquo;Die Kinderbetreuung ist ein strukturelles Problem&ldquo;, erkl&auml;rt Herbert Br&uuml;cker, Leiter des IAB-Forschungsbereichs &bdquo;Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung&ldquo;. &bdquo;Eine fr&uuml;hzeitige und umfassende Kinderbetreuung erh&ouml;ht nicht nur unmittelbar die Arbeitsmarktchancen f&uuml;r gefl&uuml;chtete Frauen. Sie f&uuml;hrt auch zu mehr sozialen Kontakten mit deutschen Familien, f&ouml;rdert die soziale Teilhabe und erleichtert damit auch indirekt den Arbeitsmarktzugang&ldquo;, so Br&uuml;cker weiter.<br>\nMitgebrachte Bildungsabschl&uuml;sse und Berufserfahrung erh&ouml;hen die Arbeitsmarktchancen und Verdienste der ukrainischen Gefl&uuml;chteten. Auch der Abschluss von Deutschkursen sowie gute Deutschkenntnisse erh&ouml;hen die Chancen auf eine Erwerbst&auml;tigkeit: Ukrainische Gefl&uuml;chtete, die einen Deutschsprachkurs mit fortgeschrittenem Niveau beenden, haben eine um 21 Prozentpunkte h&ouml;here Erwerbst&auml;tigenquote als Gefl&uuml;chtete, die keinen Sprachkurs absolvieren. &bdquo;Angesichts der hohen Teilnahmequote von &uuml;ber 60 Prozent an Sprach- und Integrationsma&szlig;nahmen zum Befragungszeitpunkt und ausgepr&auml;gten Erwerbst&auml;tigkeitsw&uuml;nsche ist nach Abschluss der Kurse eine beschleunigte Integration zu erwarten&ldquo;, sagt Yuliya Kosyakova, Leiterin des IAB-Forschungsbereichs &bdquo;Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung&ldquo;. &bdquo;Nun gilt es die Potenziale voll auszusch&ouml;pfen. Wir m&uuml;ssen in Sprachkurse auf fortgeschrittenem Niveau, sonstige Qualifizierungs- und Arbeitsmarktberatungsma&szlig;nahmen investieren und soziale Teilhabe f&ouml;rdern&ldquo;, so Kosyakova weiter.<br>\nDie Studie beruht auf einer repr&auml;sentativen Befragung von rund 6.000 ukrainischen Gefl&uuml;chteten im erwerbsf&auml;higen Alter von 18 bis 64 Jahren, die sich seit 24. Februar 2022 in Deutschland aufhalten.<br>\nDie Studie ist abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2023\/kb2023-14.pdf\">doku.iab.de\/kurzber\/2023\/kb2023-14.pdf<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nachrichten.idw-online.de\/2023\/08\/03\/erwerbstaetigkeit-ukrainischer-gefluechteter-steigt-ein-jahr-nach-ankunft-auf-28-prozent?\">idw Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukrainian Troops Trained by the West Stumble in Battle<\/strong><br>\nUkraine&rsquo;s army has for now set aside U.S. fighting methods and reverted to tactics it knows best.<br>\nThe first several weeks of Ukraine&rsquo;s long-awaited counteroffensive have not been kind to the Ukrainian troops who were trained and armed by the United States and its allies.<br>\nEquipped with advanced American weapons and heralded as the vanguard of a major assault, the troops became bogged down in dense Russian minefields under constant fire from artillery and helicopter gunships. Units got lost. One unit delayed a nighttime attack until dawn, losing its advantage. Another fared so badly that commanders yanked it off the battlefield altogether.<br>\nNow the Western-trained Ukrainian brigades are trying to turn things around, U.S. officials and independent analysts say. Ukrainian military commanders have changed tactics, focusing on wearing down the Russian forces with artillery and long-range missiles instead of plunging into minefields under fire. A troop surge is underway in the country&rsquo;s south, with a second wave of Western-trained forces launching mostly small-scale attacks to punch through Russian lines.<br>\nBut early results have been mixed. While Ukrainian troops have retaken a few villages, they have yet to make the kinds of sweeping gains that characterized their successes in the strategically important cities of Kherson and Kharkiv last fall. The complicated training in Western maneuvers has given the Ukrainians scant solace in the face of barrage after barrage of Russian artillery.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/08\/02\/us\/politics\/ukraine-troops-counteroffensive-training.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Wir k&auml;mpfen gegen denselben Feind&laquo;<\/strong><br>\nDie militarisierte linke Ukraine-Solidarit&auml;t steckt im faschistischen Sumpf und bl&auml;st zum Angriff auf ihre Kritiker.<br>\n&raquo;Antiautorit&auml;re&laquo; Organisationen stie&szlig;en in den vergangenen Wochen w&uuml;ste Drohungen aus. Die Objekte des Furor Anarchicus sind &raquo;autorit&auml;re Kommunist*innen&laquo; wie junge Welt, die &raquo;langsam mal ein f&uuml;hlbares Kontra bekommen&laquo; m&uuml;ssten: &raquo;Zeitungsverteiler raus aus den Demos!&laquo;, wurde auf &raquo;Kontrapolis&laquo;-Debattenseite f&uuml;r &raquo;revolution&auml;re K&auml;mpfe&laquo; in Berlin verlangt. Mobil gemacht hat das internationale Unterst&uuml;tzerumfeld der militarisierten linken Ukraine-Solidarit&auml;t (zu der Gruppen wie &raquo;Radical Aid Force&laquo;, &raquo;Good Night Imperial Pride&laquo; und &raquo;Solidarity Collectives&laquo; geh&ouml;ren) nach kritischen Berichten von jW und dem italienischen Medienkollektiv Voxkomm &uuml;ber den Dienst von vor einigen Monaten gefallenen Antifaschisten in Nazieinheiten der ukrainischen Streitkr&auml;fte. Der Ex-Vice-Reporter und Propagandist des milit&auml;risch-anarchistischen Komplexes Jake Hanrahan postete auf seinem &raquo;Popular Front&laquo;-Kanal ein Portr&auml;tfoto des jW-Chefredakteurs mit der Aufforderung: &raquo;Halt dein verdammtes Maul!&laquo; Und die Gruppe &raquo;Eco Platform&laquo; verk&uuml;ndete im Namen &raquo;der anarchistischen Bewegung&laquo;: &raquo;Denkt dran &ndash; wir werden uns r&auml;chen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456161.ukraine-krieg-wir-k%C3%A4mpfen-gegen-denselben-feind.html\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kippt der Leyen-Deal mit Tunesien?<\/strong><br>\nEs war ein merkw&uuml;rdiges Trio: EU-Kommissionschefin von der Leyen, Italiens Post-Faschistin Meloni und der scheidende niederl&auml;ndische Premier Rutte &ndash; das &bdquo;Team Europe&ldquo; &ndash; haben in Tunis ein Memorandum mit dem lokalen Autokraten unterzeichnet. Nun k&ouml;nnte der Deal kippen.<br>\nMehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, haben Zweifel an Form und Inhalt des geplanten Abkommens ge&auml;u&szlig;ert, das die Zahl der Bootsfl&uuml;chtlinge aus Tunesien begrenzen soll.<br>\nEs sei &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;, wenn ein Memorandum unterzeichnet wird, ohne dass der Rat vorher seine Zustimmung gebe, berichtet die &bdquo;Zeit&ldquo; unter Verweis auf vertrauliche EU-Dokumente.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/kippt-der-leyen-deal-mit-tunesien\/\">Lost in Europe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/33\/eu-abkommen-tunesien-migrationsdeal-ursula-von-der-leyen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland im Pazifik-Milit&auml;rblock<\/strong><br>\nMit dem heute zu Ende gehenden Gro&szlig;man&ouml;ver Talisman Sabre 2023 hat die Bundeswehr ihre Einbindung in den entstehenden US-gef&uuml;hrten pazifischen Milit&auml;rblock intensiviert. An der Kriegs&uuml;bung, die in Australien unter f&uuml;hrender Beteiligung der Vereinigten Staaten abgehalten wurde, nahmen gut 30.000 Milit&auml;rs aus 13 Staaten teil. Die Bundeswehr war mit mehr als 200 Soldaten vertreten, die unter anderem die Eroberung einer Ortschaft probten &ndash; Operationen, die man inzwischen aus dem Ukraine-Krieg kennt. Das Man&ouml;verszenario sah K&auml;mpfe gegen einen Staat vor, der &bdquo;Olvana&ldquo; genannt wurde, aber zentrale Merkmale Chinas aufwies: Er wurde als Volksrepublik mit &uuml;ber 1,1 Milliarden Einwohnern beschrieben, deren Hauptstadt Shanghai hie&szlig; und die territorial dem Osten und S&uuml;den Chinas glich. Die USA bauen aktuell die Milit&auml;r- und R&uuml;stungskooperation mit Australien aus &ndash; laut Einsch&auml;tzung von Experten, um das Land als Angriffsbasis f&uuml;r k&uuml;nftige Kriege in der Asien-Pazifik-Region zu nutzen; die US-St&uuml;tzpunkte in Japan und auf Guam liegen in Reichweite chinesischer Raketen. Teile der australischen Eliten warnen vor einem gro&szlig;en Krieg und einer &bdquo;nuklearen Katastrophe&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9319\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>B&uuml;rgerkrieg in Israel? Nach Verabschiedung der &raquo;Justizreform&laquo; gehen die Proteste weiter.<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die &raquo;Justizreform&laquo; in Israel hatten ihr Ziel nicht erreicht. Dennoch gingen sie auch nach Verabschiedung des ersten Teils der &raquo;Reform&laquo; weiter. Sie dauern mittlerweile bereits seit &uuml;ber 30 Wochen an und brachten zwei Millionen Menschen auf die Stra&szlig;e. Zehntausende demonstrierten am vergangenen Wochenende wieder in der Kaplanstra&szlig;e in Tel Aviv, einer der belebtesten Hauptstra&szlig;en der Stadt. Demonstrationen fanden auch an 150 weiteren Orten in Israel statt. Tenor der Kundgebungen: Die Regierung habe mit der Verabschiedung dieser Gesetzgebung ihre Legitimit&auml;t verloren. F&uuml;r einige Minister des Likud wurde der Druck zu stark: Sie erwarten vor weiteren Gesetzes&auml;nderungen mehr &Uuml;bereinstimmung. Zu den Demonstranten in der Kaplanstra&szlig;e geh&ouml;rten wieder die &raquo;Waffenbr&uuml;der&laquo;, eine Gruppe von Reservisten des israelischen Milit&auml;rs, die aus Protest gegen die Reform die Teilnahme an freiwilligen &ndash; und zum Teil auch obligatorischen &ndash; &Uuml;bungen verweigern. Dies trifft vor allem die israelische Luftwaffe, die bei Angriffen und bei der Ausbildung auf erfahrene Reservepiloten angewiesen ist. Die m&ouml;glichen Auswirkungen dieser Aktionen sollen in einigen Wochen &uuml;berpr&uuml;ft werden. Die Proteste vom vergangenen Wochenende richteten sich auch gegen die Polizeigewalt bei den Demonstrationen zuvor. Es wird keine offizielle Untersuchung der Vorf&auml;lle geben &ndash; stattdessen wird gegen Demonstranten ermittelt, die mit Bildern der beteiligten Polizisten auf die Vorf&auml;lle aufmerksam machen. Der rechtsradikale Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir lie&szlig; sich die Gelegenheit nicht entgehen. Er sprach von der Kampagne einer Gruppe von Anarchisten, die gegen die &raquo;heldenhaften Polizeibeamten&laquo; hetzen, die die Sicherheit der B&uuml;rger von Tel Aviv und Israel sch&uuml;tzen. Sicherheitsminister Ben-Gvir und Justizminister Yariv Levin geh&ouml;ren zu den Hardlinern, die jeden Versuch, einen Kompromi&szlig; zu finden, unterbanden. Sie schienen sogar Benjamin Netanjahu hinsichtlich seiner Einflu&szlig;m&ouml;glichkeiten in die zweite Reihe zu verdr&auml;ngen. Doch er steht voll hinter dem Vorgehen seiner Regierung und deutete sogar schon eine Verfassungskrise an, sollte der Oberste Gerichtshof die Gesetzgebung zur &raquo;Reform&laquo; zur&uuml;ckweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1433323144523\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Australien r&uuml;gt USA wegen Weigerung, Verfahren gegen Assange einzustellen<\/strong><br>\nAustralien hat die USA wegen ihrer Weigerung, die Strafverfolgung gegen Julian Assange einzustellen, zurechtgewiesen und erkl&auml;rt, es werde sich weiterhin daf&uuml;r einsetzen, dass Washington sein Gerichtsverfahren gegen den WikiLeaks-Gr&uuml;nder einstellt. &bdquo;Das hat zu lange gedauert. Genug ist genug&ldquo;, sagte der australische Premierminister Anthony Albanese am Dienstag vor Reportern. &bdquo;Wir bleiben in unserer Ansicht und in unseren Darstellungen gegen&uuml;ber der amerikanischen Regierung sehr standhaft und werden dies auch weiterhin tun&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/parstoday.ir\/de\/news\/world-i82926-australien_r%C3%BCgt_usa_wegen_weigerung_verfahren_gegen_assange_einzustellen%20\">ParsToday <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Interessant, dass Anthony Blinkens Aussage vom vergangenen Wochenende nun zur Folge hat, dass die australische Regierung zu merken scheint, um was es geht. Assange verschwindet nicht wie von den M&auml;chtigen geplant in der Versenkung, sondern es &auml;u&szlig;ern sich zum ersten Mal seit langem ma&szlig;gebliche Politiker &uuml;ber seine Situation. Heute finden Mahnwachen in Berlin und K&ouml;ln statt und <a href=\"https:\/\/www.freeassange.eu\/#veranstaltungen\">weitere Infos hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie: Anpassung an Erw&auml;rmung besser als Vermeidung von fossilen Brennstoffen<\/strong><br>\nIn der ganzen Auseinandersetzung um die Klimapolitik, die gerade in Deutschland so massive Sch&auml;den anrichtet, dreht sich die Debatte meist um die grunds&auml;tzliche Frage, ob es nun einen menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht. Das ist eine Version der Debatte, die schnell nur noch entlang des Glaubens gef&uuml;hrt wird. Allerdings gibt es noch einen v&ouml;llig anderen Ansatz, der helfen k&ouml;nnte, selbst die Gl&auml;ubigsten zu &uuml;berzeugen, dass die heutige Politik fatal ist.<br>\nEine Studie des Macdonald-Laurier Instituts (MLI) in Kanada verfolgt einen ganz anderen Ansatz: Sie befasst sich mit der Frage, ob, gesetzt den Fall, es gebe diesen menschengemachten Klimawandel, eine Politik der Vermeidung von Kohlenstoffemissionen &uuml;berhaupt die richtige L&ouml;sung darstellt. Daf&uuml;r hat sie eine ganze Reihe von Detailstudien zu unterschiedlichen Aspekten zusammengefasst; Studien, die unter anderem auch von der Zentrale der Klimaj&uuml;nger, dem IPCC, erstellt wurden.<br>\nDie Frage lautet: Anpassung oder Vermeidung, welche Strategie ist g&uuml;nstiger? Alles, was augenblicklich in Deutschland passiert, folgt einer Strategie der Vermeidung. Nicht nur die Energieerzeugung, die ganze Wirtschaft, sogar die Lebensweise soll darauf ausgerichtet werden, m&ouml;glichst wenig fossile Energietr&auml;ger zu verwenden und m&ouml;glichst wenig Kohlendioxid zu erzeugen. Die MLI-Studie sagt allerdings sehr deutlich, dass Anpassung die weitaus bessere Strategie ist.<br>\nIm Grunde ist eine solche Anpassung f&uuml;r die menschliche Kultur ganz normal. Historische Berichte belegen, dass im Mittelalter in England Wein angebaut wurde; heutzutage undenkbar. Ein Grasgew&auml;chs aus dem Nahen Osten wie der Weizen wurde durch kontinuierliche Zucht so weit angepasst, dass er in Mitteleuropa w&auml;chst, und der aus viel w&auml;rmeren asiatischen Gegenden stammende Reis wanderte in die Po-Ebene; alles Anpassungsprozesse, die uns in der Regel nicht einmal als solche bewusst sind. Es w&auml;re also keine allzu gro&szlig;e Herausforderung und vor allem auch keinerlei Bruch mit der bisherigen Entwicklung, auf Anpassung zu setzen, sollte es eine entsprechende Erw&auml;rmung geben.<br>\nDie Strategie der Emissionskontrolle, so die Studie, sei im Grunde bereits allein deshalb gescheitert, weil sich nicht alle Staaten der Welt auf diese Vorgaben verpflichten lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/176910-studie-anpassung-an-erwaermung-besser\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie zu Klimapolitik: Wenn Einsicht in Wut umschl&auml;gt<\/strong><br>\nDie Menschen sorgen sich um die sozialen Folgen der Klima-Transformation: Mangelnder sozialer Ausgleich gef&auml;hrdet den Umbau.<br>\nDiese Botschaft sollten der selbsternannte Klimakanzler Olaf Scholz und sein Regierungsteam sehr ernst nehmen: Die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht angesichts der Klimakrise gro&szlig;en politischen Handlungsbedarf &ndash; aber die allermeisten sorgen sich gleichzeitig um eine angemessene soziale Abfederung. Die Umfrage im Auftrag des Umweltbundesamts wurde im vergangenen Sommer gemacht, auf dem H&ouml;hepunkt der Energiepreiskrise, nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und w&auml;hrend der Pandemie.<br>\nNach der Debatte &uuml;ber das Heizungsgesetz d&uuml;rften die Sorgen um den sozialen Ausgleich noch viel gr&ouml;&szlig;er sein. Wenn die Regierung den B&uuml;rger:innen diese Furcht nicht nehmen kann, wird die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutzma&szlig;nahmen schmelzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Studie-zu-Klimapolitik\/!5948171\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Sport als Politikum: Cui bono?<\/strong><br>\nBei der Fecht-Weltmeisterschaft in Mailand verweigerte die ukrainische S&auml;belfechterin Olga Charlan nach ihrem Sieg der Gegnerin den im Regelwerk vorgeschriebenen Handschlag &ndash; weil diese aus Russland kommt. Zun&auml;chst wurde die Ukrainerin daf&uuml;r disqualifiziert, jedoch wurde die Suspendierung schon kurz darauf wieder aufgehoben. Daf&uuml;r &auml;nderte der Fecht-Weltverband FIE sogar die Regeln und erkl&auml;rte den Handschlag nicht mehr f&uuml;r verpflichtend. Obendrauf erhielt Charlan vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eine Startplatzgarantie f&uuml;r die Olympischen Spiele 2024 in Paris, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob sich die 32-J&auml;hrige sportlich daf&uuml;r qualifizieren kann. Willkommen in der sch&ouml;nen neuen Welt des Sports! [&hellip;]<br>\nDer Ausschluss Russlands vom internationalen Sport d&uuml;rfte vor allem den USA in die Karten spielen, schlie&szlig;lich ist dies eine der Methoden, mit denen die Vereinigten Staaten Russland in die Knie zwingen wollen. Wer jetzt &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; ruft, sollte Strategiepapiere f&uuml;hrender amerikanischer Think Tanks lesen. Beispielsweise steht im Papier der RAND Corporation mit dem vielsagenden Titel &bdquo;Overextending and Unbalancing Russia&ldquo; aus dem Jahr 2019: &bdquo;Russlands Image im Ausland zu sch&auml;digen, hei&szlig;t, seine Position und seinen Einfluss zu schw&auml;chen und damit die Bestrebungen des Regimes zu sabotieren, Russland zu seinem einstigen Glanz zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Weitere Sanktionen, die Entfernung Russlands aus Nicht-UN-Foren und der Boykott von solchen Veranstaltungen wie Weltmeisterschaften w&auml;ren Ma&szlig;nahmen, die von westlichen Staaten implementiert werden und Russlands Image sch&auml;digen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/der-sport-als-politikum-cui-bono\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der WDR und der Penny-Markt-Fauxpas: Kampagnenpartner ARD<\/strong><br>\nDer WDR interviewt sich in einem Penny-Markt selbst. Als es herauskommt, hei&szlig;t es: Alles ein Missgeschick! Fr&uuml;her war im Journalismus auch nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Die &ouml;ffentlich-rechtliche Arroganz ist geblieben, aber sie erf&auml;hrt Widerspruch. Eine Einordnung [&hellip;]<br>\nNun mag das Interview des WDR mit sich selbst so passiert sein, wie es Brandenburg darstellt. Shit happens, so sagt man, und es hat auch fast jeden Samstag jemand sechs Richtige im Lotto, so unwahrscheinlich das auch ist. Aber die Selbstbeweihr&auml;ucherung der ARD-Verantwortlichen ist grotesk: Ihre vermeintliche Transparenz ist keine, sie interessierten sich gar nicht f&uuml;r die sich als richtig herausgestellte Aussage von Argo Nerd. Es war ihnen schlicht egal.<br>\nDaf&uuml;r hat der Chef von ARD-aktuell in einem Deutschlandfunk-Interview die Arroganz eines Hochseekapit&auml;ns formuliert, der aber l&auml;ngst auf dem Trockenen sitzt: Die Skandalisierungsabsicht eines Argo Nerd oder das Gesch&auml;ftsmodell von Verlagen w&auml;ren das Problem, nicht ARD-aktuell.<br>\nDeren Gesch&auml;ftsmodell beruht darauf, einige Politiker davon zu &uuml;berzeugen, den Rundfunkbeitrag sicherzustellen. Weil das bisher bei den Bundesl&auml;ndern Einstimmigkeit voraussetzt, gibt es Bem&uuml;hungen, die durch eine Mehrheitsregelung zu ersetzen. Dann braucht man noch ein paar Politiker weniger zu &uuml;berzeugen.<br>\nSo offenbart die &bdquo;Wahre Preise&ldquo;-Kampagne in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deren Kernproblem: Sie sind zu Medienpartnern geworden, wo Journalismus nur noch an einer politischen Agenda ausgerichtet wird. Es ist zu einer Art Adenauer-Fernsehen geworden, aber ohne Adenauer. Und f&uuml;r das Interview im K&ouml;lner Penny-Markt gibt es auch eine gute Erkl&auml;rung: Die Kundin war der &Uuml;berraschungsgast! So muss es gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/trend\/der-wdr-und-der-penny-markt-fauxpas-kampagnenpartner-ard\">Frank L&uuml;bberding auf corrigenda<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Tagesschau&ldquo;-Chefredakteur: Kritiker &bdquo;konstruieren Skandale&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102007\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Am 5. August ab nach Berlin!<\/strong><br>\nDer Termin hat in der Demokratiebewegung inzwischen Tradition. Seit der Riesendemo im Jahr 2020 kommen j&auml;hrlich aus allen Teilen Deutschlands Demokraten nach Berlin, um die Demokratie mit Leben zu erf&uuml;llen. Sp&auml;testens seit dem Ukrainekrieg hat die Demokratiebewegung ihr Themenspektrum um den Frieden erweitert. Denn die deutsche Waffenlieferei droht uns alle in einen Krieg zu ziehen, den die Mehrheit der B&uuml;rger nicht will. Haben uns die Russen angegriffen? Nein. Die deutschen Waffen sollen das Einflussgebiet der NATO erweitern, die Ukraine soll als Aufmarschgebiet gegen Russland dienen. An diesem US-Krieg soll sich Deutschland beteiligen. Das will die Regierung. Wir nicht.<br>\nDeshalb: Lasst uns nicht allein mit dieser Regierung! Kommt am 5. August nach Berlin. Zeigt den Berliner B&uuml;rokraten und Kriegsfreunden, was die Deutschen wirklich denken! Wir treffen uns am 05. August um 13.00 Uhr am Brandenburger Tor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/am-5-august-ab-nach-berlin\">Rationalgalerie<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tkxtyJzAxo4\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-102028","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102028","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102028"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102031,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102028\/revisions\/102031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}