{"id":102046,"date":"2023-08-06T11:45:37","date_gmt":"2023-08-06T09:45:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102046"},"modified":"2023-08-06T12:54:58","modified_gmt":"2023-08-06T10:54:58","slug":"washingtons-politik-gegen-russland-trifft-auch-lateinamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102046","title":{"rendered":"Washingtons Politik gegen Russland trifft auch Lateinamerika"},"content":{"rendered":"<p>Der Anstieg der Kraftstoff- und Lebensmittelpreise hat negative Folgen f&uuml;r die Volkswirtschaften Lateinamerikas. Aber die Region ist schon lange nicht mehr der Hinterhof der USA. Bereits im M&auml;rz 2022 erkl&auml;rte die damalige Exekutivsekret&auml;rin der Wirtschaftskommission f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen (Cepal), Alicia B&aacute;rcena, in einem Artikel mit dem Titel &ldquo;Wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen des Konflikts zwischen der Russischen F&ouml;deration und der Ukraine auf Lateinamerika und die Karibik&rdquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102046#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>], dass der Krieg in Osteuropa starke Auswirkungen auf die Volkswirtschaften der Region haben werde. Von <strong>Pablo Jofr&eacute; Leal<\/strong>. &Uuml;bersetzung: <strong>Klaus E. Lehmann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nUnd dies auf verschiedenen Ebenen: Mit direkten und indirekten Folgen beim Handel, bei Rohstoffen, einschlie&szlig;lich der Terms of Trade, zusammen mit Inflationsproblemen. Und schlie&szlig;lich im Bereich der Finanzen.<\/p><p>Die Warnungen B&aacute;rcenas st&uuml;tzten sich in erster Linie auf die Einsch&auml;tzung, dass der Welthandel bereits vor dem Konflikt durch die Folgen der Covid 19-Pandemie geschw&auml;cht war, dass er aber in strategischen Bereichen stark von der russischen und belarussischen Produktion abh&auml;ngig war.<\/p><p>Die Ausfuhren von Energieerzeugnissen aus der Russischen F&ouml;deration, der Ukraine und Belarus machen zw&ouml;lf Prozent der weltweiten Einfuhren aus. Bei den Bergbauerzeugnissen sind es 27 Prozent. Russland ist ein wichtiger Exporteur von Erd&ouml;l und Erdgas, und seine besonderen Entscheidungen, die beispielsweise in Gremien wie der Organisation erd&ouml;lexportierender L&auml;nder (Opec) getroffen werden, wirken sich stark auf die internationalen Preise aus. Eine Opec, die sich dar&uuml;ber hinaus dem Druck des Westens in Form von Sanktionen, Produktionsk&uuml;rzungen oder anderen Ma&szlig;nahmen zur Beeintr&auml;chtigung der russischen Energiewirtschaft nicht angeschlossen hat.<\/p><p>In der betreffenden Cepal-Studie hei&szlig;t es, dass der starke Anstieg der &Ouml;l- und Gaspreise, der auf den Konflikt zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, und die von Washington angeordnete Unterbrechung der Lieferungen an seine Partner in der Europ&auml;ischen Union, nicht nur die US-amerikanische &Ouml;l und Gasindustrie beg&uuml;nstigt, indem sich die Preise f&uuml;r die europ&auml;ischen Gesellschaften um das Vierfache erh&ouml;ht haben, sondern auch Folgen f&uuml;r so abh&auml;ngige Volkswirtschaften wie die lateinamerikanischen hat.<\/p><p>Dieser Preisanstieg kam den Energieexporteuren der Region, wie Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Venezuela sowie Trinidad und Tobago und auch anderen zwar zugute. &ldquo;Es sollte jedoch auch in Betracht gezogen werden, dass selbst die Kohlenwasserstoffexportl&auml;nder der Region Importeure von Derivaten und Raffinerieprodukten wie Benzin sind, so dass der Effekt durchaus nicht unmittelbar positiv ist.&rdquo;<\/p><p>Die energieimportierenden lateinamerikanischen L&auml;nder wurden durch den offensichtlichen Druck seitens der USA, den Handel mit Russland einzustellen, negativ beeinflusst. Gleichzeitig wurde die russische Energieindustrie in ihren Beziehungen zu diesem Teil der Welt sanktioniert.<\/p><p>Angesichts steigender internationaler Preise f&uuml;r fossile Brennstoffe sind lateinamerikanische L&auml;nder mit sehr geringer Raffineriekapazit&auml;t auf die Einfuhr von Produkten und Nebenprodukten &ndash; wie Benzin, Butangas, L&ouml;sungsmittel, Ethanol, Asphalt, D&uuml;ngemittel und anderen &ndash; angewiesen. Und sie sehen sich gezwungen, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um den anhaltenden Anstieg der Treibstoffpreise f&uuml;r die Gesellschaft und damit die Inflation zu vermeiden oder zu verringern. So hat Chile die Mittel des sogenannten Mechanismus zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise (Mepco) aufgestockt, Mexiko die Subventionen, El Salvador die Steuern gesenkt und Brasilien einen Stabilisierungsfonds eingef&uuml;hrt.<\/p><p>Im Zeichen ihrer heuchlerischen Politik gegen&uuml;ber einigen lateinamerikanischen L&auml;ndern, insbesondere gegen&uuml;ber Venezuela, versuchen die USA und ihre Verb&uuml;ndeten die durch das Embargo gegen die russische Produktion entstandenen Verluste durch die Versorgung mit venezolanischem Kraftstoff auszugleichen. Dies trotz zweier Jahrzehnte des Drucks, der Blockaden, der Inbesitznahme und des Diebstahls venezolanischer Verm&ouml;genswerte. Das internationale Umfeld lenkt den Blick und das Interesse Washingtons auf die Erd&ouml;lf&ouml;rderung des Landes.<\/p><p>Das Ziel der USA, sich den &Ouml;l- und Gasreichtum dieses s&uuml;damerikanischen Landes anzueignen, war so offensichtlich, dass der ehemalige US-Pr&auml;sident Donald Trump selbst auf einer politischen Kundgebung schamlos zugab: &ldquo;Als ich abgetreten bin, stand Venezuela kurz vor dem Zusammenbruch, wir h&auml;tten es &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Wir h&auml;tten uns all das Erd&ouml;l nehmen k&ouml;nnen.&rdquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Eine ungefilterte und unverbl&uuml;mte Enth&uuml;llung, die im Zusammenhang mit der Kritik an Pr&auml;sident Joe Biden wegen des Gedankens, den &Ouml;lhandel mit der Regierung von Nicol&aacute;s Maduro zu beg&uuml;nstigen, sowie der Wirtschafts- und Kraftstoffkrise in den USA selbst offenbart wurde.<\/p><p>Die Weltwirtschaftskrise, der Anstieg der Kraftstoff- und Lebensmittelpreise zusammen mit der besorgniserregenden Verlangsamung der Exporte, beeintr&auml;chtigen &ldquo;die Wirtschaft der Region und der Welt durch einen R&uuml;ckgang der Aktivit&auml;t infolge der restriktiven Geldpolitik&rdquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Hierf&uuml;r tragen die USA die Verantwortung.<\/p><p>Unbestreitbar ist auch, dass die Unsicherheit angesichts des Konflikts in der Ukraine eine Rolle spielt, wo die USA und ihre Wiederk&auml;uer in der Europ&auml;ischen Union, die zum Hinterhof der USA des 21. Jahrhunderts geworden ist, keine friedliche L&ouml;sung des Konflikts anstreben, sondern Russland schw&auml;chen und gleichzeitig als paralleles Ziel die expansive Wirtschaftspolitik der Volksrepublik China behindern, bremsen und sogar angreifen wollen.<\/p><p>In Aussagen, die gegen&uuml;ber russischen Medien zum Ausdruck gebrachten wurden, wird der Gedanke best&auml;tigt, dass die Sanktionen gegen Russland und der Druck auf die lateinamerikanischen L&auml;nder deren Beziehungen nicht behindern konnten: &ldquo;Die von der Nato, den USA und der EU geschn&uuml;rten Sanktionspakete sind nicht so wirksam gewesen, wie ihre Vollstrecker dachten. Dabei sind zwei Ph&auml;nomene aufgetreten: Einerseits sind diese Ma&szlig;nahmen gescheitert, weil die Handels- und Kooperationskontakte mit Lateinamerika nicht abgenommen haben. Andererseits haben sie zu einer Intensivierung der Beziehungen zu einigen L&auml;ndern gef&uuml;hrt&hellip; Das Scheitern der Sanktionen ist unbestreitbar und wird vom US-Au&szlig;enministerium mit gro&szlig;er Sorge betrachtet, das versucht, wieder ins Spiel zu kommen und die lateinamerikanischen Regierungen zu disziplinieren.&rdquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>In diesem Szenario, in dem die USA versuchen, ihre Hegemonie auf Kosten des Wohlergehens eines gro&szlig;en Teils des grauen Planeten aufrechtzuerhalten, hebt sich die unabh&auml;ngige Position, die eine gro&szlig;e Anzahl lateinamerikanischer L&auml;nder gegen&uuml;ber Washington eingenommen hat, als erhellendes und positives Element ab.<\/p><p>Dieses Verhalten irritiert die US-Regierung, die ihre Hegemonie von Tag zu Tag schwinden sieht. Das Wei&szlig;e Haus versucht st&auml;ndig, die Regierungen s&uuml;dlich des Rio Grande einzusch&uuml;chtern, weil diese es ablehnen, sich dem medialen, politischen und unaufrichtigen Chor ihres &ldquo;antirussischen Kreuzzuges&rdquo; anzuschlie&szlig;en, um das eurasische Land in allen Bereichen zu sanktionieren.<\/p><p>Beispielsweise hat sich kein lateinamerikanisches Land der Forderung Washingtons angeschlossen &ndash; und dazu wurde sogar Kanzler Olaf Scholz nach Chile, Argentinien und Brasilien geschickt &ndash; die russischen Waffen, die sie in ihren Lagern hatten, als &rdquo; Unterst&uuml;tzungsbeitrag &rdquo; an die ukrainische Regierung zu &uuml;bergeben.<\/p><p>Nach dem Besuch des deutschen Bundeskanzlers erkl&auml;rte der argentinische Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez, dass &ldquo;Argentinien nicht daran denkt, Waffen an die Ukraine zu liefern&rdquo;. Worte, die sich mit denen von Mexikos Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador, Kolumbiens Gustavo Petro und Brasiliens Luiz In&aacute;cio Lula de Silva decken[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>].<\/p><p>Ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass dieses Lateinamerika schon lange nicht mehr der Hinterhof der USA ist, auch wenn einige Regierungen weiterhin im Garten des Wei&szlig;en Hauses grasen wollen. Als Lateinamerikaner m&uuml;ssen wir unseren Handel diversifizieren, umfassende Beziehungen aufbauen und uns von dieser unzutr&auml;glichen Dominanz befreien, die uns so viel Schaden zugef&uuml;gt hat.<\/p><p>Wenn wir alle Soldaten aus den Milit&auml;rbasen auf dem ganzen Kontinent vertreiben, k&ouml;nnen wir denken, dass es kein Traum mehr ist &ndash; und damit halte ich es: &ldquo;Denn diese gro&szlig;artige Menschheit hat gesagt: &lsquo;Genug!&rsquo; und hat sich auf den Weg gemacht. Und ihr Marsch der Giganten wird nicht aufh&ouml;ren, bis die wahre Unabh&auml;ngigkeit errungen ist, f&uuml;r die sie schon mehr als einmal vergeblich gestorben sind&rdquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].<\/p><p><em>Pablo Jofr&eacute; Leal aus Chile ist freier Journalist und Buchautor.<\/em><\/p><p><em>Der Artikel erschien <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/264967\/us-politik-gegen-russland-lateinamerika\">zuerst auf Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: Oleg Elkov\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/repositorio.cepal.org\/bitstream\/handle\/11362\/47831\/1\/S2200221_es.pdf\">repositorio.cepal.org\/bitstream\/handle\/11362\/47831\/1\/S2200221_es.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Imperialismo sin filtros. <a href=\"https:\/\/www.pagina12.com.ar\/557326-el-sincericidio-de-donald-trump-sobre-venezuela-estaba-a-pun\">El sincericidio de Donald Trump sobre Venezuela: &ldquo;Estaba a punto de colapsar, nos hubi&eacute;ramos quedado con todo ese petr&oacute;leo&ldquo;.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.latimes.com\/espanol\/internacional\/articulo\/2023-06-08\/bid-marcada-desaceleracion-de-las-exportaciones-de-latinoamerica\">latimes.com\/espanol\/internacional\/articulo\/2023-06-08\/bid-marcada-desaceleracion-de-las-exportaciones-de-latinoamerica<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/sputniknews.lat\/20221228\/america-latina-siguio-acercandose-a-rusia-a-pesar-de-las-sanciones%E2%80%941134039637.html\">sputniknews.lat\/20221228\/america-latina-siguio-acercandose-a-rusia-a-pesar-de-las-sanciones&mdash;1134039637.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Die Aussagen der Pr&auml;sidenten erfolgten als Reaktion auf die Leiterin des S&uuml;dkommandos der US-Armee, General Laura Richardson, die einige Tage zuvor bekannt gegeben hatte, dass Washington sechs lateinamerikanische L&auml;nder gebeten hat, ihre von Russland gekaufte milit&auml;rische Ausr&uuml;stung der Ukraine zu spenden. <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/mundo\/noticias-america-latina-64506590\">bbc.com\/mundo\/noticias-america-latina-64506590<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Zitat aus der Zweiten Erkl&auml;rung von Havanna, 4. Februar 1962<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anstieg der Kraftstoff- und Lebensmittelpreise hat negative Folgen f&uuml;r die Volkswirtschaften Lateinamerikas. Aber die Region ist schon lange nicht mehr der Hinterhof der USA. Bereits im M&auml;rz 2022 erkl&auml;rte die damalige Exekutivsekret&auml;rin der Wirtschaftskommission f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen (Cepal), Alicia B&aacute;rcena, in einem Artikel mit dem Titel &ldquo;Wirtschaftliche und finanzielle<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102046\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":102048,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,162,30],"tags":[3205,1426,2145,259,1556,1333,1019],"class_list":["post-102046","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-energiepolitik","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-energiepreise","tag-hegemonie","tag-lateinamerika","tag-russland","tag-usa","tag-venezuela","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Shutterstock_1261176310.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=102046"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102046\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102109,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/102046\/revisions\/102109"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/102048"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=102046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=102046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=102046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}