{"id":102082,"date":"2023-08-05T14:00:28","date_gmt":"2023-08-05T12:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102082"},"modified":"2023-08-05T14:49:56","modified_gmt":"2023-08-05T12:49:56","slug":"nsu-und-luebcke-mord-blockierer-im-parlament","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102082","title":{"rendered":"NSU und L\u00fcbcke-Mord: Ausschussberichte im Giftschrank"},"content":{"rendered":"<p>Sowohl im bayerischen Untersuchungsausschuss zum NSU als auch im hessischen zum L&uuml;bcke-Mord kassiert die Regierungsmehrheit den Schlussbericht ein und ersetzt ihn durch einen eigenen. Von <strong>Thomas Moser<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nOhne verbrieftes Minderheitenrecht g&auml;be es keine parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;sse (PUA). In Bayern und Hessen beispielsweise reichen daf&uuml;r 20 Prozent der Landtagsabgeordneten, im Bundestag braucht man 25 Prozent. Damit ist das Recht der Minderheit aber meist ersch&ouml;pft. Beschl&uuml;sse eines PUA werden mehrheitlich gefasst. Die Mehrheit kann also Beweisantr&auml;ge oder bestimmte Zeugen ablehnen. Und sie kann sogar einen Abschlussbericht einkassieren, wegsperren und durch einen eigenen, gef&auml;lligeren Bericht ersetzen. So jetzt geschehen hintereinander im bayerischen Landtag, wo es einen Untersuchungsausschuss zum Thema NSU gab, sowie im hessischen Landtag im Untersuchungsausschuss zum Mordfall L&uuml;bcke. Gelten die parlamentarischen Regeln noch?<\/p><p>Innerhalb nur eines Jahres hat der bayerische NSU-Untersuchungsausschuss eine Reihe bemerkenswerter Spuren und Resultate hervorgebracht. Dass die aber nicht nahtlos zum herrschenden Narrativ von den drei Einzelt&auml;tern (Uwe Mundlos, Uwe B&ouml;hnhardt, Beate Zsch&auml;pe) passen, stattdessen zu m&ouml;glichen Helfern oder Mitt&auml;tern f&uuml;hren und ganz neue Perspektiven auf den Tatkomplex er&ouml;ffnen k&ouml;nnten, war der (Frei-)Staatspartei CSU zu viel. Kurzerhand hat sie in das Ausschussprozedere eingegriffen und die Regie an sich gerissen. Sie erkl&auml;rte den eigentlichen Bericht f&uuml;r ung&uuml;ltig, fertigte einen eigenen Bericht, den sie zum Hauptbericht machte und stellte damit die Ausschussarbeit auf den Kopf.<\/p><p>Der Untersuchungsausschuss in M&uuml;nchen wurde geleitet von Toni Schuberl (Gr&uuml;ne), dem qua Gesetz auch die Vorlage des Abschlussberichtes oblag. Der umfasst 800 Seiten. Mit der Begr&uuml;ndung, er versto&szlig;e gegen den Geheimschutz sowie gegen den Datenschutz, wurde dieser Bericht komplett einkassiert, eingestuft und im Giftschrank der Geheimschutzstelle des Landtags verwahrt. Parallel erstellten die Regierungsfraktionen CSU und Freie W&auml;hler einen eigenen, etwa 130 Seiten umfassenden Bericht. Also diejenigen, die im abgelaufenen Jahr kein allzu gro&szlig;es Interesse an einer Sachaufkl&auml;rung an den Tag gelegt haben. Dass ihr Bericht nun als DER Abschlussbericht des Untersuchungsgremiums gilt, annulliert gewisserma&szlig;en die Arbeit eines Jahres und l&auml;sst am parlamentarischen Prozedere in Sachen U-Aussch&uuml;ssen zweifeln.<\/p><p>Die Landtagsdebatte Mitte Juli veranschaulichte, dass das Vorgehen der Regierungsfraktionen CSU und Freie W&auml;hler (FW), das von der AfD mitgetragen wurde, planm&auml;&szlig;ig geschah. Der CSU-Abgeordnete Holger Dremel, zugleich Ausschussvize, warf dem Gr&uuml;nen Ausschussvorsitzenden Schuberl, der der eigentliche Motor des Gremiums war, &bdquo;leichtfertiges Verhalten&ldquo; vor. Es sei ihm nicht gelungen, den Abschlussbericht rechtzeitig vorzulegen. Der FW-Abgeordnete Wolfgang Hauber erkl&auml;rte: &bdquo;H&auml;tten wir keinen Bericht vorgelegt, h&auml;tte es keinen  gegeben.&ldquo; Das hatte Demonstrationscharakter. Die Frage, die sich dem Beobachter aufdr&auml;ngt, ist: Haben die Regierungsfraktionen ihren Berichtsentwurf schon so fr&uuml;hzeitig vorbereitet, um das Man&ouml;ver durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen? Erkl&auml;rt das vielleicht sogar ihre Passivit&auml;t in den Ausschusssitzungen? Denn wer eine &Uuml;bernahme plant, braucht keine fundierten Fragen mehr.<\/p><p>Der majorisierte Bericht der Regierungsfraktionen hat eine eindeutige Tendenz pro Sicherheitsbeh&ouml;rden. Durch die Datenl&ouml;schungen im LKA und bei der Staatsanwaltschaft, die ebenfalls als &bdquo;versehentlich&ldquo; bezeichnet werden, sei die Ausschussarbeit nicht beeintr&auml;chtigt worden, hei&szlig;t es zum Beispiel. Die Verfasser, eigentlich Parlamentarier, wehren sich explizit dagegen, dass die &bdquo;Ermittlungsmethoden und -ergebnisse der Beh&ouml;rden in Misskredit&ldquo; gebracht w&uuml;rden, womit sie die kritisch fragenden Ausschussmitglieder von Gr&uuml;nen und FDP meinen. CSU und Freie W&auml;hler stellen den Ruf der Beh&ouml;rden &uuml;ber Sachaufkl&auml;rung. Bei f&uuml;nf unaufgekl&auml;rten Morden und einem nicht gekl&auml;rten Bombenanschlag darf man an die Qualit&auml;t der Ermittlungen schon mal Fragen richten. In der Landtagsdebatte verwahrte sich der CSU-Vertreter Dremel explizit gegen den Vorwurf der Vertuschung durch die bayerische Staatsregierung (&bdquo;Das muss ich entschieden zur&uuml;ckweisen.&ldquo;), wie ihn Abgeordnete von Gr&uuml;nen und FDP erhoben haben. <\/p><p>Die AfD trug die Kritik der Regierungsfraktionen &uuml;brigens aktiv mit. Ihr Vertreter, von Beruf Polizeihauptkommissar, meinte, &bdquo;verdiente Landes- und Bundesbeamte&ldquo; gegen eine &bdquo;Herabw&uuml;rdigung&ldquo; durch die Unterstellung von institutionellem Rassismus bei der Polizei verteidigen zu m&uuml;ssen. Und wie die CSU griff auch die AfD den Ausschussvorsitzenden pers&ouml;nlich an. Bei der Befragung des bayerischen Innenministers Joachim Hermann durch Schuberl sei der &bdquo;notwendige Respekt&ldquo; und der &bdquo;gebotene Anstand im Umgang mit Amtstr&auml;gern&ldquo; nicht gewahrt worden. Diese Partei, die noch weniger Aufkl&auml;rungsinteresse hatte als die CSU, tr&auml;gt nebenbei das offizielle NSU-Narrativ ebenfalls mit, verneint ebenfalls bayerische Tathelfer und sieht ebenfalls &bdquo;keinen Bedarf an weitergehender Aufarbeitung&ldquo;, &bdquo;wesentliche Fragen&ldquo; seien &bdquo;abschlie&szlig;end und zufriedenstellend gekl&auml;rt&ldquo; worden. Wer der AfD genau zuh&ouml;rt, erkennt in ihr weniger eine Anti- oder Oppositionspartei, sondern eine Systempartei.<\/p><p><strong>Ein nahezu identisches Schauspiel im Landtag von Hessen<\/strong><\/p><p>Einen Tag nach der Debatte um den Schlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses von Bayern wurde im Landtag von Hessen ein nahezu identisches Schauspiel zur Auff&uuml;hrung gebracht: Es ging um den Untersuchungsausschuss zum Mord an dem CDU-Politiker und Amtstr&auml;ger Walter L&uuml;bcke. In Hessen regiert eine Koalition aus CDU und Gr&uuml;nen.<\/p><p>Zun&auml;chst muss man wissen, dass das Bundesland Hessen &uuml;berhaupt erst seit 2020 ein spezielles Untersuchungsausschuss-Gesetz hat. Die U-Aussch&uuml;sse davor, zum Beispiel auch einen zum Thema NSU, wurden mit den regul&auml;ren parlamentarischen Regeln durchgef&uuml;hrt. Das ging auch. <\/p><p>Nun im UA-Gesetz ist neben dem Vorsitz explizit auch eine neue Stelle des sogenannten &bdquo;Berichterstatters&ldquo; eingerichtet worden (&sect; 29 HUAG). Er ist f&uuml;r den schriftlichen Bericht des U-Ausschusses verantwortlich. Berichterstatter des L&uuml;bcke-Ausschusses war Gerald Kummer (SPD). Als am 19. Juli 2023 der Schlussbericht des U-Ausschusses debattiert wurde, war Kummer der erste Redner, der ans Landtagsmikrofon trat. Was er da sagte, erinnerte nicht nur an das, was sich tags zuvor in M&uuml;nchen abgespielt hat, sondern stellte im Prinzip die gesamte Veranstaltung infrage. <\/p><p>Den vorgelegten Ausschussbericht habe er nicht geschrieben, erkl&auml;rte der offizielle Berichterstatter, er sei auch nicht hundertprozentig damit einverstanden. Er sei zum Berichterstatter f&uuml;r den Ausschuss bestimmt worden und habe als solcher auch einen Bericht entworfen, &uuml;ber 500 Seiten lang. Anschlie&szlig;end habe er auf Verbesserungsvorschl&auml;ge gewartet, so Kummer: &bdquo;Das war naiv.&ldquo; Stattdessen sei ihm von den Regierungsfraktionen CDU und Gr&uuml;ne ein &bdquo;Gegenangebot&ldquo; f&uuml;r einen Schlussbericht gemacht worden. Erst aus der Zeitung habe er erfahren, dass sein Entwurf komplett abgelehnt wurde, weil er fehlerhaft sei. Niemand habe ihm je dargelegt, wo die Fehler seien. Kummers bitteres Fazit: Der Steuerzahler habe drei Jahre lang eine Stelle des UA-Berichterstatters bezahlt, die sich als &uuml;berfl&uuml;ssig erwiesen habe.<\/p><p>Was vorgefallen war, wurde erst im Verlauf der Sitzung deutlich. Der CDU-Abgeordnete Holger Bellino griff die Kritik des nominellen Berichterstatters auf und best&auml;tigte sie in gewisser Weise, indem er die Verantwortlichkeit einfach umdrehte. Er warf Kummer vor, eine konstruktive Zusammenarbeit sei beim UA-Bericht &bdquo;leider nicht mehr erw&uuml;nscht&ldquo; gewesen. Man habe gebeten, Teile des Entwurfes zu &uuml;bermitteln, stattdessen sei im M&auml;rz 2023 [!] der Bericht gekommen, der so &bdquo;von uns nicht mitgetragen&ldquo; werden konnte. Ein Austausch dar&uuml;ber sei von SPD und FDP nicht gewollt gewesen.<\/p><p>Der SPD-Abgeordnete G&uuml;nter Rudolph wies das vehement zur&uuml;ck. Der Bericht des Berichterstatters sei qualitativ in Ordnung, er habe keine Fehler. 14 Tage nach der Vorlage ein &bdquo;Gegenangebot&ldquo; von mehreren hundert Seiten zu unterbreiten, sei &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;. Die FDP erkl&auml;rte, den Bericht des Berichterstatters komplett abzulehnen, wie es die Regierungsfraktionen taten, und durch einen eigenen Bericht zu ersetzen, widerspreche dem &bdquo;Geist des Untersuchungsausschuss-Gesetzes&ldquo;. Er &auml;u&szlig;erte den Verdacht, dass der Alternativbericht &bdquo;von langer Hand vorbereitet&ldquo; war. Inhaltlich sei dieser Mehrheitsbericht im Sinne des Innenministeriums und der Landesregierung, kritische Stellen seien gestrichen worden. <\/p><p>Die inhaltliche Differenz hinter diesem Parlaments-Theater, gewisserma&szlig;en der Nerv der Sache, ist die Frage, wer f&uuml;r den Mord an Walter L&uuml;bcke in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 verantwortlich ist. War der Neonazi Stephan Ernst, der gestanden hat, auf das Opfer geschossen zu haben, ein Einzelt&auml;ter? Oder gab es einen Mitt&auml;ter, n&auml;mlich Markus H.? Vom Einzelt&auml;ter Ernst gehen fast alle aus: Ermittler und Strafverfolger, Politik und Medien. Die Angeh&ouml;rigen von Walter L&uuml;cke, seine Frau und seine Kinder, allerdings nicht: F&uuml;r sie war Markus H. nicht nur beim Mord dabei, sondern spielte die entscheidende Rolle. &bdquo;Ohne Markus H. h&auml;tte es den Mord nicht gegeben&ldquo;, sagte der Anwalt der Familie L&uuml;bcke vor Gericht. <\/p><p>Mit der Verneinung der T&auml;terschaft von Markus H. h&auml;ngt unmittelbar die Frage zusammen: Warum? Sind es die Spuren, die von dem nominellen Neonazi H. zum Verfassungsschutz f&uuml;hren? Im vorliegenden Mehrheitsbericht steht, weder Stephan Ernst noch Markus H. seien V-Leute des LfV gewesen. Man h&auml;tte gerne gewusst, wie das im unterdr&uuml;ckten Bericht des Berichterstatters dargestellt wird. Der SPD-Abgeordnete Rudolph sagte bei der Debatte zum Beispiel w&ouml;rtlich: &bdquo;Was ist mit Markus H.? Die These von Stephan Ernst als Einzelt&auml;ter glauben wir nicht.&ldquo;<\/p><p>Im Landtag gehen fast alle Fraktionen ebenfalls vom Einzelt&auml;ter Ernst aus. CDU, Gr&uuml;ne, aber auch AfD erkl&auml;ren zum Teil wortgleich, die Polizei habe den Mord vorbildlich aufgekl&auml;rt, den T&auml;ter ermittelt und seiner Strafe zugef&uuml;hrt. Und: Die Tat sei durch die Sicherheitsbeh&ouml;rden nicht zu verhindern gewesen.<\/p><p>Das System der Gewaltenteilung wurde bei den beiden U-Aussch&uuml;ssen in Hessen und Bayern erneut auf den Kopf gestellt: Eine Legislative, die von der Exekutive abh&auml;ngig ist. Wer dennoch einen Sinn darin sehen m&ouml;chte, k&ouml;nnte auch sagen: Gerade ein solcher Umgang der Regierungsparteien mit den Parlamentsparteien belegt, welche Brisanz Untersuchungsaussch&uuml;sse allen Fesseln zum Trotz haben k&ouml;nnen.<\/p><p>&Uuml;brigens reicht das Minderheitenrecht manchmal nicht einmal f&uuml;r die Einsetzung eines U-Ausschusses. So geschehen Anfang Juli im Bundestag, als die Unionsfraktion eine solche Kommission zum Cum-Ex-Skandal samt m&ouml;glicher Verstrickung von Olaf Scholz beantragte. Sie selbst verf&uuml;gt &uuml;ber knapp 27 Prozent der Abgeordneten. Da AfD und Linksfraktion ebenfalls daf&uuml;r stimmten, erzielte der Antrag sogar fast 43 Prozent der Abgeordneten. Er war damit angenommen. Eigentlich. Doch die zahlenm&auml;&szlig;ige, gleichwohl unrechtm&auml;&szlig;ige Mehrheit lehnte ab &ndash; und das Bundestagspr&auml;sidium akzeptiert die Ablehnung. Ein Untersuchungsausschuss, der beschlossen ist, aber dennoch nicht installiert wird. Parlamentarier, die ihre eigenen Regeln missachten und von niemandem daran gehindert werden k&ouml;nnen. Und eine repr&auml;sentative Demokratie, die in der Sackgasse feststeckt.<\/p><p>Titelbild: Mehaniq\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sowohl im bayerischen Untersuchungsausschuss zum NSU als auch im hessischen zum L&uuml;bcke-Mord kassiert die Regierungsmehrheit den Schlussbericht ein und ersetzt ihn durch einen eigenen. 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