{"id":102110,"date":"2023-08-07T08:30:57","date_gmt":"2023-08-07T06:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110"},"modified":"2023-08-07T08:30:57","modified_gmt":"2023-08-07T06:30:57","slug":"hinweise-des-tages-4414","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h01\">Wie die Ampel Deutschland vor die Wand f&auml;hrt &ndash; eine Kolumne von Fabio De Masi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h02\">&ldquo;D&uuml;rfen uns nicht in Depression hineinreden lassen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h03\">Nach uns der Fl&auml;chenbrand (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h04\">Sanktionen gegen Russland unterlaufen? Die Finnen pochen auf Erf&uuml;llung der Vertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h05\">Weniger erneuerbarer Strom, aber Anteil steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h06\">Europa nicht dem EU-Twitter-Verbotskommissar Breton &uuml;berlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h07\">Deutsche &Uuml;bersterblichkeit: Rheinische Post f&uuml;hrt &Ouml;ffentlichkeit in die Irre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h08\">&bdquo;Wir steuern ungebremst auf die n&auml;chste Katastrophe zu&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h09\">The Big Myth About &ldquo;Free&rdquo; Markets That Justified History&rsquo;s Greatest Heist <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h10\">Verein &uuml;ber italienische Mafia: &bdquo;Wir sind ein Geldw&auml;sche-Paradies&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h11\">Sozial, aber egal?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h12\">Fast ausschlie&szlig;lich M&auml;nner betroffen: Neue Rentner bekommen im Schnitt 100 Euro weniger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h13\">Eine Milliarde &laquo;&uuml;berfl&uuml;ssige Menschen&raquo; dank K&uuml;nstlicher Intelligenz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h14\">Faeser will Regeln f&uuml;r Abschiebungen versch&auml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h15\">Was die Medien heute einfach unter den Teppich wischen &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h16\">Bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen h&auml;ufen sich peinliche Tricks und Pannen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie die Ampel Deutschland vor die Wand f&auml;hrt &ndash; eine Kolumne von Fabio De Masi<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist auf Schrumpfkurs &ndash; und die Bundesregierung tut alles, damit es auch so bleibt, meint unser Kolumnist.<br>\nDie j&uuml;ngste Prognose des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) geht von einer zunehmenden Erholung der Weltwirtschaft aus. In den USA wird mit dem &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; kr&auml;ftig in Zukunftstechnologien investiert. Dies ist eine echte wirtschaftspolitische Zeitenwende. In China wird laut dem Wirtschaftshistoriker Adam Tooze mehr Solarkapazit&auml;t aufgebaut, als Deutschland in einem Vierteljahrhundert bewegte. Selbst die russische Wirtschaft w&auml;chst. Bundeskanzler Olaf Scholz versprach k&uuml;rzlich noch ein neues Deutschland-Tempo und Wachstumsraten wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders durch gr&uuml;ne Transformation. Die Realit&auml;t ist indes: Deutschland steckte k&uuml;rzlich in der Rezession und unser Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll dieses Jahr laut IWF schrumpfen. (&hellip;)<br>\nKein Wunder: Deutschland ist als Exportnation durch den Wirtschaftskrieg und Kostenschock ohnehin enormen wirtschaftlichen Schocks ausgesetzt. Nun will die Ampel-Koalition aber noch eine K&uuml;rzung der Staatsausgaben mitten in der Krise obendrauf packen. Das ist v&ouml;llig verr&uuml;ckt und sorgt international f&uuml;r Entsetzen. Denn Deutschland ist (noch) die viertgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Erde. Die Ampel tut aber alles daf&uuml;r, dass sich das &auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wie-die-ampel-deutschland-vor-die-wand-faehrt-eine-kolumne-von-fabio-de-masi-li.375744\">Fabio De Masi in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scharfe Kritik an K&uuml;rzungen bei politischer Bildung<\/strong><br>\nDer Dachverband der Einrichtungen politischer Bildung hat die K&uuml;rzungen in diesem Bereich durch die Bundesregierung kritisiert. Mit der deutlichen Verringerung der Mittel f&uuml;r die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (bpb) w&uuml;rden auch viele gemeinn&uuml;tzige Anbieter in diesem Bereich ihre Unterst&uuml;tzung verlieren, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses Politische Bildung (bap), Wilfried Klein, der Nachrichtenagentur AFP. Angesichts des Erstarkens extremistischer Kr&auml;fte seien diese aber mehr denn je n&ouml;tig in der Demokratiearbeit.<br>\nIm Haushaltsentwurf des Bundesinnenministeriums ist vorgesehen, die Mittel f&uuml;r die Bundeszentrale im kommenden Jahr um rund 20 Millionen auf noch etwa 76 Millionen Euro zu k&uuml;rzen. Klein verwies darauf, dass im Bereich der F&ouml;rderung von Veranstaltern von politischen Bildungsma&szlig;nahmen sogar 25 Prozent der Mittel wegfallen w&uuml;rden. &Uuml;ber den Haushalt entscheidet letztlich der Bundestag, deshalb kann sich an der Planung noch etwas &auml;ndern.<br>\n&ldquo;Diese K&uuml;rzung ist nat&uuml;rlich eine massive Beschneidung der Arbeitsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Tr&auml;ger der politischen Bildung&rdquo;, sagte Klein. &ldquo;Es werden Angebote reduziert werden m&uuml;ssen.&rdquo; Getroffen w&uuml;rden dabei auch gerade Angebote in der Demokratiearbeit, obgleich es hier &ldquo;zunehmenden Orientierungsbedarf&rdquo; gebe, sagte Klein. &ldquo;Das passt einfach nicht in die Zeit und zur Agenda der Fortschrittskoalition.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scharfe-Kritik-an-Kuerzungen-bei-politischer-Bildung-article24307419.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;D&uuml;rfen uns nicht in Depression hineinreden lassen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesvorsitzende der SPD, Saskia Esken, mahnt im ausf&uuml;hrlichen Interview mit ntv.de zur Zuversicht. Die Wirtschaftslage sei auch ein &ldquo;Tal der Chancen&rdquo;. Esken pl&auml;diert f&uuml;r ein Paket an Wachstumsma&szlig;nahmen, das &uuml;ber die Vorschl&auml;ge von Finanzminister Christian Lindner deutlich hinausgeht. Um dieses zu finanzieren, m&uuml;sse die Schuldenbremse reformiert und Verm&ouml;gende st&auml;rker besteuert werden, sagt Esken. [&hellip;]<br>\nDie schwache Wirtschaft treibt die Menschen um. Die Regierungsparteien verweisen auf Deutschlands Energieabh&auml;ngigkeit, die Folgen des russischen Angriffskrieges und den Stillstand unter der Regierung Merkel. Kann eine bald zwei Jahre amtierende Regierung wirklich jede Verantwortung von sich weisen?<br>\nDas sind nun einmal die Realit&auml;ten. Die Abh&auml;ngigkeit von Energieimporten spielt genauso eine Rolle wie andere Abh&auml;ngigkeiten von globalen Lieferketten und Exportm&auml;rkten. Darauf haben wir schon in der Corona-Pandemie reagiert, als Unternehmen in Deutschland Kurzarbeit angemeldet hatten, noch bevor das Virus Deutschland erreicht hatte. Als starke Exportnation k&ouml;nnen wir nicht nur auf uns schauen. Wir pl&auml;dieren dennoch f&uuml;r eine aktive Industriepolitik auch auf nationaler Ebene, die die Wirtschaft beim notwendigen Umbau und auf dem Weg durch die Krise unterst&uuml;tzt.<br>\nDas hei&szlig;t Deutschland muss jetzt durch ein Tal der Tr&auml;nen, weil es Zeit braucht, sich auf die ver&auml;nderten Gegebenheiten einzustellen?<br>\nIch halte das f&uuml;r ein Tal der Chancen, f&uuml;r eine Gelegenheit, sich auf unsere St&auml;rken zu besinnen, die unsere Wirtschaft tragen. Wir haben in Deutschland kluge K&ouml;pfe und eine sehr innovative Wirtschaft. Ich erinnere an die Jahrtausendwende, als die deutsche Industrie auf den Impuls kluger politischer Vorgaben Maschinen und Anlagen entwickelt hat, die zur Reinhaltung von Luft und Wasser beitragen. Das hat uns weltweit Erfolg beschert. So ist es jetzt wieder: Wir haben die Chance, Produktionsanlagen zu bauen, die der Klimaneutralit&auml;t gen&uuml;gen und damit in aller Welt den Weg hin zur Klimaneutralit&auml;t unterst&uuml;tzen und gleichzeitig unsere Wirtschaft st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Duerfen-uns-nicht-in-Depression-hineinreden-lassen-article24306477.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die SPD-Spitze sollte sich dringend volkswirtschaftlichen Rat suchen. Bereits seit vielen Jahren verf&uuml;gt die Partei nicht einmal &uuml;ber den Anschein von &ouml;konomischem Sachverstand.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist einfach nur irre, wir reden einfach nicht mehr &uuml;ber die &ouml;konomischen Probleme und schon sind sie gel&ouml;st bzw. definieren den drohend wirtschaftlichen Totalabsturz als &bdquo;Tal der Chancen&ldquo;. Aber dies zeigt in welcher bizarren Scheinwelt die politische Elite in Deutschland lebt. <\/em><\/p>\n<p><em>Und mit der Spaltung der Gesellschaft kennt sich Esken ja bestens aus, als sie w&auml;hrend der Corona-Pandemie B&uuml;rger als &bdquo;Covidioten&ldquo; diffamierte. Die Anregung einen politischen Konkurrenten, dem man in der &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung nichts entgegenzusetzen hat, einfach zu verbieten, l&auml;sst ebenfalls tief blicken.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>GDP, PPP (current international $)<\/strong><br>\nInternational Comparison Program, World Bank | World Development Indicators database, World Bank | Eurostat-OECD PPP Programme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/NY.GDP.MKTP.PP.CD%20\">The World Bank<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Sanktionen gegen Russland bewirken das Gegenteil von dem, was gesagt &ndash; oder vielmehr propagiert &ndash; worden ist. Anstatt Russland zu ruinieren (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r2Vskc9XxmY\">so die amtierende Bundesau&szlig;enministerin Baerbock<\/a>), wird vor allem die deutsche Wirtschaft immer schw&auml;cher. Schlimmer noch: Sie f&auml;llt laut Weltbank beim Bruttoinlandsprodukt nach Kaufkraftparit&auml;t sogar hinter Russland. Das w&auml;re fr&uuml;her ein Anlass zum Entlassen des federf&uuml;hrenden Bundesministers gewesen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck sieht den Wald vor lauter B&auml;umen nicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach uns der Fl&auml;chenbrand (II)<\/strong><br>\nAufrufe aus der EU zum Einschreiten gegen die Junta in Niger haben am gestrigen Sonntag abend den Ablauf des ECOWAS-Ultimatums zur Wiedereinsetzung des gest&uuml;rzten Pr&auml;sidenten Mohamed Bazoum begleitet. Die westafrikanische Staatengruppierung ECOWAS hatte mit einem Einmarsch nach Niger f&uuml;r den Fall gedroht, dass die Junta an Bazoums Entmachtung festh&auml;lt. Die Putschisten tun dies; zudem haben sie Nigers Stationierungsabkommen mit Frankreichs Streitkr&auml;ften gek&uuml;ndigt. Eine Reaktion der ECOWAS liegt bislang noch nicht vor. Paris hatte der Staatengruppe feste Unterst&uuml;tzung zugesagt; aus Berlin hie&szlig; es nur, man bef&uuml;rworte vor Gewaltma&szlig;nahmen weitere Verhandlungen. Das Interesse der EU-Staaten an einer prowestlichen Regierung in Niamey ist vor allem geostrategisch bedingt. Niger ist dar&uuml;ber hinaus zwar auch ein wichtiger Lieferant von Uran, verliert dabei aber sp&uuml;rbar an Bedeutung. Gegen einen Einmarsch sprachen sich am Wochenende nicht nur Zehntausende in Niamey, sondern auch der Pr&auml;sident Algeriens sowie der Senat Nigerias aus, auf dessen Zustimmung Nigerias Pr&auml;sident Bola Tinubu angewiesen ist. Ein Krieg drohe, hie&szlig; es, den gesamten Sahel zu verw&uuml;sten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9320\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>R&uuml;ckhalt f&uuml;r Putschisten w&auml;chst<\/strong><br>\nVor Ablauf von Ultimatum in Niger: B&uuml;rgerbrigaden in Hauptstadt, Nachbar Algerien warnt.<br>\nVor dem Ablauf des Ultimatums gegen die Putschisten in Niger hat in mehreren Staaten Afrikas der Widerstand gegen eine Milit&auml;rintervention der ECOWAS zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/456299.krisenregion-sahel-r%C3%BCckhalt-f%C3%BCr-putschisten-w%C3%A4chst.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sanktionen gegen Russland unterlaufen? Die Finnen pochen auf Erf&uuml;llung der Vertr&auml;ge<\/strong><br>\nDer finnische Energiekonzern Fortum dr&auml;ngt auf die Lieferung von Komponenten nach Russland oder will das Geld zur&uuml;ck. Das Problem: Die EU-Sanktionen.<br>\nDer russische Angriff auf die Ukraine und die darauffolgenden Sanktionen haben viele westliche Unternehmen gezwungen, die Vertr&auml;ge mit ihren H&auml;ndlern und Kunden einseitig zu k&uuml;ndigen. Einige davon haben ihre Gesch&auml;fte mit den Russen auch freiwillig beendet.<br>\nDoch nicht allen f&auml;llt es leicht, aus den geltenden Vertr&auml;gen schnell auszusteigen. Selbst im Krieg l&auml;sst die Ukraine Russland f&uuml;r die Transitgeb&uuml;hren weiterhin Gas und &Ouml;l &uuml;ber das eigene Territorium liefern. Der &ouml;sterreichische Energiekonzern OMV hat keine Lust, den langfristigen Liefervertrag mit Gazprom freiwillig zu k&uuml;ndigen. Die Gaslieferungen aus Russland sind auch nicht von den EU-Sanktionen betroffen, die Lieferungen von industriellen Komponenten aus der EU nach Russland dagegen schon.<br>\nDer mehrheitlich staatseigene finnische Energiekonzern Fortum wei&szlig; offenbar auch anderthalb Jahre nach dem Kriegsbeginn nicht, wie man mit den fr&uuml;heren Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Kunden in Russland umgehen soll. Der Hintergrund: Fortums Tochter Wedf und deren Technologiepartner, der d&auml;nische Windanlagenbauer Vestas, hatten Russland noch vor dem Krieg eine Lieferung von 50 Windanlagen, Halbleitern und anderen technischen Teilen zugesagt, um den Aufbau gro&szlig;er Windparks voranzutreiben. Mit dem Krieg setzte Vestas alle Aktivit&auml;ten in Russland sofort aus und musste sich mit einem Verlust von 400 Millionen Euro abfinden. Doch Fortum verlangt laut einem Bericht der Wirtschaftswoche (WiWo) von den D&auml;nen weiterhin die Erf&uuml;llung der Vertr&auml;ge bzw. die Lieferung der bestellten Teile nach Russland. Zur Kenntnis: Fortum war vorher am deutschen Energieimporteur Uniper beteiligt, verkaufte aber im Dezember 2022 sein Aktienpaket an den Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/sanktionen-gegen-russland-unterlaufen-die-finnen-pochen-auf-erfuellung-der-vertraege-li.375768\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weniger erneuerbarer Strom, aber Anteil steigt<\/strong><br>\nIm ersten Halbjahr 2023 wurde trotz des verst&auml;rkten Zubaus neuer Photovoltaik- und Windenergieanlagen mit knapp 136 Terawattstunden (TWh) etwa ein Prozent weniger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres (knapp 138 TWh). Etwas ung&uuml;nstigere &#8288;Witterung&#8288; als im Vorjahreszeitraum sorgte sowohl bei der Photovoltaik (PV) als auch bei der Windstromproduktion f&uuml;r leichte R&uuml;ckg&auml;nge, welche auch durch die neu hinzugebauten Anlagen nicht vollst&auml;ndig kompensiert werden konnten. Gleichzeitig wurde im aktuellen Jahr insgesamt deutlich weniger Strom nachgefragt &ndash; allein deshalb stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am &#8288;Bruttostromverbrauch&#8288; an. Nach ersten Sch&auml;tzungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) lag der Anteil in den ersten sechs Monaten bei 52 Prozent. Im ersten Halbjahr 2022 betrug der Anteil noch 49 Prozent &ndash; im Gesamtjahr 2022 lag der entsprechende Wert bei 46 Prozent.<br>\nEs ist ein Erfolg, dass heute mehr als die H&auml;lfte des Stromverbrauchs in Deutschland durch Sonne, Wind und Co. gedeckt werden kann. Die Zahlen machen aber auch deutlich, dass insbesondere vor dem Hintergrund der erforderlichen Elektrifizierung der W&auml;rmeversorgung und des Verkehrs der Ausbau der erneuerbaren Energien noch mehr Fahrt aufnehmen muss. Der derzeitige Anlagenzuwachs ist nicht ausreichend, auch wenn der starke Zubau an neuen PV-Anlagen in den letzten Wochen zunehmend zum Tragen kam: In den Monaten Mai und Juni 2023 wurden jeweils deutliche Spitzenwerte bei der PV-Stromproduktion registriert. Mit knapp 10 TWh Strom aus Photovoltaikanlagen wurde im Juni bilanziell etwa ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs gedeckt. &Uuml;ber das gesamte erste Halbjahr 2023 trug allerdings weiterhin die Windstromerzeugung mit 51 Prozent den weitaus gr&ouml;&szlig;ten Anteil zur erneuerbaren Stromerzeugung bei. Die Photovoltaik folgt mit 23 Prozent, die Biomasseverstromung trug etwa 18 Prozent bei und die Stromerzeugung aus Wasserkraftanlagen sorgte f&uuml;r 8 Prozent des erneuerbaren Stroms.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/1-halbjahr-2023-weniger-erneuerbarer-strom-aber%20\">Umweltbundesamt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue Energie-Statistik ist ern&uuml;chternd f&uuml;r Habeck und deckt Widerspr&uuml;che auf<\/strong><br>\nDer geballte Ausbau von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen hat im ersten Halbjahr offensichtlich nichts gebracht. Da der Wind nicht geblasen und die Sonne weniger geschienen hat, ist die Stromerzeugung aus den erneuerbaren Energietr&auml;gern sogar gesunken. Die Politik verstrickt sich dabei in Widerspr&uuml;che. (&hellip;)<br>\nUrsache daf&uuml;r, dass es nicht so lief wie erhofft, ist schlicht das Wetter. Die Sonne strahlte weniger, der Wind blies schw&auml;cher als im Vorjahr. Die Entwicklung l&auml;sst sich auch anders darstellen, wie das Amt, das dem gr&uuml;nen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck untersteht, vormacht: Weil im aktuellen Jahr deutlich weniger Strom verbraucht wurde, ist der prozentuale Anteil erneuerbaren Energien am Stromverbrauch von 49 auf 52 Prozent gestiegen.<br>\nDas w&auml;re eine gute Nachricht. Wer mit dieser Zahl operiert, sollte aber im Kopf haben, dass f&uuml;r den R&uuml;ckgang des Verbrauchs vor allem eine sinkende Industrieproduktion verantwortlich ist, die wiederum Merkmal einer Rezession ist. Eine Ursache der Rezession sind steigende Energiepreise, die auch der Klimapolitik der Bundesregierung geschuldet sind &ndash; womit sich die Katze in den Schwanz bei&szlig;t. Mit Blick auf die erneuerbaren Energien sei &bdquo;der derzeitige Anlagenzuwachs nicht ausreichend&ldquo;, r&auml;umt das Bundesumweltamt ein und fordert damit indirekt einen noch st&auml;rkeren Ausbau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/weniger-strom-aus-erneuerbaren-neue-energie-statistik-ist-ernuechternd-fuer-habeck-und-deckt-widersprueche-auf_id_200904365.html%20\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Habeck hat k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/habeck-wasserstoffstrategie-100.html\">in einem &bdquo;Tagesthemen&ldquo;-Interview<\/a> &bdquo;versichert, der Ausbau bei erneuerbaren Energien werde in den kommenden Jahren zulegen. Der Mehrbedarf an Strom &ndash; f&uuml;r die Wasserstoffproduktion, aber auch f&uuml;r E-Mobilit&auml;t oder W&auml;rmepumpen &ndash; sei in den Pl&auml;nen der Regierung eingepreist.&ldquo; Auch das Umweltbundesamt mahnt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien schneller werden soll. Aber trotz Ausbau ist der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien weniger geworden. Der Bundesminister begreift offensichtlich nicht, dass hohe Energiekosten die Produktion hindern. Es fehlt auch an Speicherkapazit&auml;ten insbesondere f&uuml;r die teilweise sehr hohen &Uuml;bersch&uuml;sse beim Strom durch Sonne.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europa nicht dem EU-Twitter-Verbotskommissar Breton &uuml;berlassen<\/strong><br>\nMartin Sonneborn, Satiriker und Mitglied des EU-Parlaments, mokiert sich &uuml;ber den EU-Kommissar f&uuml;r Technologie Thierry Breton.<br>\nLiebe Nichtmillion&auml;re draussen an den Ger&auml;ten<br>\nAuch wenn man heutzutage vorsichtig formulieren sollte, um nicht die Gef&uuml;hle irgendeiner gesellschaftlichen Minderheit zu verletzen, m&ouml;chte ich hier einmal deutlich sagen: Ich halte Million&auml;re grunds&auml;tzlich f&uuml;r ungeeignet, &ouml;ffentliche &Auml;mter auszu&uuml;ben.<br>\nUrsula von der &ndash; ehm &ndash; Leyen sieht das anders.<br>\nNach der kroatischen Kommissarin Dubravka Suica [Vizepr&auml;sidentin der EU-Kommission] mit einem Verm&ouml;gen im einstelligen Millionenbereich, dessen Herkunft sie mir in der Anh&ouml;rung nicht erkl&auml;ren konnte, und dem durchgeknallten spanischen Rentner-Typ [und EU-Kommissar] Sepp Borrell, mit einem zweistelligen Millionenverm&ouml;gen, kommt jetzt &ndash; t&auml;t&auml;r&auml;&auml; &ndash; mit dem Franzosen Thierry Breton der dreistellige Millionenbereich. Der Mann spr&uuml;ht sich morgens nicht nur 200 Kilo Polyester ins Haar, er ist auch &ndash; nach vorsichtiger Sch&auml;tzung &ndash; 200 Millionen Euro schwer.<br>\nBretons n&auml;chstes Hobby wird die Nachlassverwaltung des viertgr&ouml;ssten Privatverm&ouml;gens der Welt. Es geh&ouml;rt Bernard Arnault, Mehrheitseigner des Luxusg&uuml;terkonzerns LVMH mit den Marken Louis Vuitton, Mo&euml;t &amp; Chandon, Hennessy etc., praktischerweise hier in Belgien geparkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa-nicht-dem-eu-twitter-verbotskommissar-breton-ueberlassen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche &Uuml;bersterblichkeit: Rheinische Post f&uuml;hrt &Ouml;ffentlichkeit in die Irre<\/strong><br>\nEine Studie hat sich mit der &Uuml;bersterblichkeit 2020&ndash;2022 befasst. Die Autoren wehren sich gegen fragw&uuml;rdige Behauptungen einer Zeitung dazu. (&hellip;)<br>\nMartin Kessler (Rheinische Post) thematisierte j&uuml;ngst unsere Studie zum extremen Anstieg der &Uuml;bersterblichkeit und der Totgeburten in Deutschland 2021 und 2022. Herr Kessler behauptet, man k&ouml;nne die Studie eigentlich &bdquo;angesichts der zweifelhaften Statistik und der umstrittenen Reputation der beiden Autoren&ldquo; ignorieren, au&szlig;erdem seien die Autoren &bdquo;Au&szlig;enseiter&ldquo; auf welche es &bdquo;es nach dem Ende der Pandemie nicht mehr an[kommt]&ldquo;.<br>\nZweifelhaft sind in Wirklichkeit diese haltlosen Diffamierungen unserer Studie und unserer Personen sowie die ausschnitthafte und irref&uuml;hrende Darstellung unserer Ergebnisse. Beispielsweise wird nicht erw&auml;hnt, dass unsere Studie zur &Uuml;bersterblichkeit vor der Ver&ouml;ffentlichung in einem aufwendigen Peer-Review Verfahren von sieben anonymen Fachexperten begutachtet wurde. Ihre inhaltlichen Fragen wurden diskutiert und ausger&auml;umt bzw. das Manuskript vor der Publikation entsprechend &uuml;berarbeitet. Es gibt aus der Perspektive des Peer-Review-Verfahrens keine inhaltlichen oder methodischen M&auml;ngel in dieser Studie, ansonsten w&auml;re unsere Studie nicht publiziert worden. Und das m&uuml;ssen Rheinische Post Leser auch wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/uebersterblichkeit-in-deutschland-von-2020-2022-die-rheinische-post-fuehrt-die-oeffentlichkeit-in-die-irre-li.375635%20\">Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> H&auml;tten wir tats&auml;chlich eine funktionierende Demokratie &ndash; f&uuml;r die gute Information Grundvoraussetzung w&auml;re &ndash; w&uuml;rde wohl jetzt &ouml;ffentlich debattiert statt weiter stigmatisiert, verleumdet und ignoriert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Wir steuern ungebremst auf die n&auml;chste Katastrophe zu&ldquo;<\/strong><br>\nSchon jetzt, w&auml;hrend des Sommers, sind viele Kinderintensivstationen &uuml;berlastet, sagt Divi-Pr&auml;sident Florian Hoffmann. K&auml;me im Winter wieder eine Infektionswelle, tr&auml;fe sie die Kinderintensivstationen hart, warnt der Kinderintensivmediziner. (&hellip;)<br>\nK&auml;me im Winter wieder eine Infektionswelle, tr&auml;fe sie die Kinderintensivstationen hart, sagte Hoffmann. &bdquo;Eltern werden wieder tagelang in Notaufnahmen schlafen m&uuml;ssen und ihre Kinder weite Wege in Kauf nehmen, um ein freies Bett zu finden.&ldquo;<br>\nIm vergangenen Jahr stellte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) 300 Millionen Euro Soforthilfe zur Verf&uuml;gung. Von diesem Geld sei in den Abteilungen aber quasi nichts angekommen, sagte der Divi-Pr&auml;sident weiter. In den kommenden beiden Jahren stehen f&uuml;r die Kinder- und Jugendmedizin wieder 300 Millionen Euro bereit, teilte das Gesundheitsministerium laut Zeitung mit. Zudem verweist es auf die Krankenhausreform, die f&uuml;r die Kinder- und Jugendmedizin ein zus&auml;tzliches Budget vorsehe. Die n&auml;here Ausgestaltung werde im Rahmen des &uuml;ber den Sommer zu formulierenden Gesetzentwurfs erarbeitet, hei&szlig;t es laut Zeitungsbericht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article246751618\/Kinderintensivstationen-Wir-steuern-ungebremst-auf-die-naechste-Katastrophe-zu.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>The Big Myth About &ldquo;Free&rdquo; Markets That Justified History&rsquo;s Greatest Heist<\/strong><br>\nA recent book details how the top 10 percent stole $47 trillion via intellectual warfare.<br>\nThe bank robber John Dillinger is one of history&rsquo;s most famous thieves, absconding with the equivalent today of about $7 million. You&rsquo;d think that if someone had stolen $7 million on each of 7 million separate crime sprees, you would have heard about it, right? But you would be wrong.<br>\nIn 2020, the RAND Corporation, a think tank in Santa Monica, California, released a study with the humdrum title &ldquo;Trends in Income From 1975 to 2018.&rdquo; RAND itself resides at the center of America&rsquo;s establishment. In the decades following its founding after World War II, it was largely funded by and served the needs of the military-industrial complex. Daniel Ellsberg was working at RAND when he leaked the Pentagon Papers, which he had access to because RAND possessed several copies.<br>\nIncredibly enough, this dreary-sounding paper describes what might be the largest material theft since human civilization began. It examines a simple question: If U.S. income inequality had remained at its 1975 level through 2018, how much more money would the bottom 90 percent of Americans have made during these 43 years? Put another way, how much additional wealth flowed to the top 10 percent during this time, thanks to increased income equality?<br>\nIf you have a butt, you should hold onto it, because the answer is 47 TRILLION DOLLARS.<br>\nThis is a number so large that it surpasses human understanding. There are only a few hundred billion stars in the Milky Way; $47 trillion is about twice the size of the annual U.S. gross domestic product.<br>\nThis raises an obvious question. Traditionally, this kind of upward concentration of wealth has required mass slaughter. How did America&rsquo;s elites pull this off without needing to mow thousands of us down in the streets?<br>\nThe answer can be found in the new book &ldquo;The Big Myth: How American Business Taught Us to Loathe Government and Love the Free Market.&rdquo; It was written by Naomi Oreskes, a history of science professor at Harvard, and Erik M. Conway, a historian at Caltech&rsquo;s Jet Propulsion Laboratory, who previously collaborated on &ldquo;Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues From Tobacco Smoke to Global Warming.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2023\/08\/04\/big-myth-book-free-market-oreskes-conway\/%20\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.G.:<\/strong> Die griffige Feststellung von The Intercept: Wenn die Einkommensungleichheit in den USA bis 2018 auf dem Niveau von 1975 geblieben w&auml;re, wie viel mehr Geld h&auml;tten die unteren 90 Prozent der Amerikaner in diesen 43 Jahren verdient? Anders ausgedr&uuml;ckt: Wie viel zus&auml;tzliches Verm&ouml;gen floss in dieser Zeit dank der verbesserten Einkommensgleichheit in die oberen 10 Prozent? Antwort: 47 Billionen Dollar &ndash; 47 Billionen US-Dollar sind etwa doppelt so viel wie das j&auml;hrliche Bruttoinlandsprodukt der USA. So viel zur M&auml;r: &bdquo;Die Senkung der Steuern f&uuml;r Milliard&auml;re wird ihre wundersame Kreativit&auml;t freisetzen und uns alle auf lange Sicht reicher machen. Mindestlohngesetze verschlechtern die Situation normaler Menschen und m&uuml;ssen aufh&ouml;ren zu steigen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verein &uuml;ber italienische Mafia: &bdquo;Wir sind ein Geldw&auml;sche-Paradies&ldquo; <\/strong><br>\nJ&auml;hrlich w&auml;scht die Mafia 100 Milliarden Euro in Deutschland, trotzdem gibt kaum Institutionen zur Bek&auml;mpfung, sagt Helena Raspe von mafianeindanke.<br>\nwochentaz: Frau Raspe, Ihr Verein mafianeindanke engagiert sich gegen Organisierte Kriminalit&auml;t, vor allem gegen die italienische Mafia. Warum ist das in Deutschland notwendig?<br>\nHelena Raspe: In Deutschland wird massiv Geld gewaschen. Sch&auml;tzungen zufolge sind es 100 Milliarden Euro im Jahr, dem Bundeshaushalt geht dadurch extrem viel Geld verloren. Kriminelle Organisationen wie die &rsquo;Ndrangheta verdienen dieses schmutzige Geld weltweit mit Unterdr&uuml;ckung und Gewalt, Waffen-, Menschen- und Drogenhandel. Jede einzelne Person in Deutschland ist von den Folgen direkt betroffen.<br>\nInwiefern?<br>\nDurch Geldw&auml;sche und Spekulation im Immobilienmarkt steigen etwa die Mietpreise, durch den Einfluss der mafi&ouml;sen Organisationen auf den Lebensmittelmarkt haben wir gestreckte Lebensmittel im Supermarkt. Dazu kommen kriminelle Aktivit&auml;ten, die weltweit unsere Lebensgrundlagen zerst&ouml;ren, wie illegale Entwaldung oder die illegale Entsorgung von Giftm&uuml;ll. Aber auch die legale Wirtschaft wird in Deutschland systematisch unterwandert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verein-ueber-italienische-Mafia\/!5944231\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76310\">Geldw&auml;sche, Scholz und jede Menge &bdquo;False Positives&ldquo;<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h08\">Geldw&auml;sche-Paradies Deutschland &ndash; Warum versagt der Staat?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76624#h15\">Organisiertes Verbrechen &ndash; Recherchen im Verborgenen<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sozial, aber egal?<\/strong><br>\nDie Sozialwahl 2023 zwischen korporativer Demokratie und symbolischer Partizipation<br>\nZwar gibt es sozialwahlrechtliche Aspekte, die nicht so recht &uuml;berzeugen, etwa die F&uuml;nf-Prozent-Sperrklausel (hier muss ja keine Regierungsstabilit&auml;t gef&ouml;rdert werden) oder eine gewisse Beg&uuml;nstigung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverb&auml;nden bei der Zulassung von Vorschlagslisten. Die Hauptprobleme f&uuml;r die offensichtliche Unattraktivit&auml;t der Sozialwahl liegen aber vermutlich nicht im rechtlichen Bereich.<br>\nViele Menschen in Deutschland wissen wohl schlicht nicht, was die Sozialparlamente der Versicherungstr&auml;ger eigentlich machen und wie sie ihr Leben tangieren k&ouml;nnen. Zudem wurde in den Medien kaum &uuml;ber die Sozialwahl berichtet. Au&szlig;erdem fand kein ansprechender oder aktivierender inhaltlicher Wettbewerb zwischen den verschiedenen Listenvorschl&auml;gen statt; die Kurzfassungen der Wahlprogramme der beispielsweise bei der TK angetretenen vier Listen wirkten programmatisch ziemlich identisch oder austauschbar. Einen personenorientierten Wettbewerb gab es auch nicht, denn die ehrenamtlichen Kandidierenden kennt au&szlig;erhalb ihrer jeweiligen Gruppierungen praktisch niemand.<br>\nBei der Deutschen Rentenversicherung Bund konnte man zwischen 13 Listen w&auml;hlen, und die W&auml;hlenden verteilten ihre Stimmen auch mehr oder weniger breit. Anders sah es bei den Krankenkassen aus: Hier war das Wahlangebot an unterschiedlichen Listen nicht so &uuml;ppig, und abgesehen von der Barmer gewann jeweils nicht zum ersten Mal eine Stammliste der jeweiligen Versichertengemeinschaft mit absoluter Mehrheit der abgegebenen Stimmen, im Fall der KKH die KKH-Versichertengemeinschaft e. V. mit sagenhaften 81,93%. Kompetitive Demokratie stellt man sich irgendwie anders vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/sozial-aber-egal\/%20\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fast ausschlie&szlig;lich M&auml;nner betroffen: Neue Rentner bekommen im Schnitt 100 Euro weniger<\/strong><br>\nSogenannte Bestandsrentner haben deutlich mehr Geld zur Verf&uuml;gung als Senioren, die 2022 in den Ruhestand gegangen sind. Hier wirkt sich die h&ouml;here Arbeitslosigkeit aus.<br>\nDie gebrochenen Erwerbsbiografien aufgrund h&ouml;herer Arbeitslosenzahlen in den vergangenen Jahren haben besonders f&uuml;r Senioren, die im Jahr 2022 in Rente gegangen sind, deutlich sp&uuml;rbare Konsequenzen: Neurentner bekommen im Schnitt 100 Euro weniger als Senioren, die schon l&auml;nger Rente beziehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, &uuml;ber die die &bdquo;Augsburger Allgemeine&ldquo; berichtet.<br>\nSogenannte Bestandsrentner bekommen demnach durchschnittlich 1373 Euro, neue Rentner kriegen dagegen 1275 Euro. Betroffen sind dem Bericht zufolge fast ausschlie&szlig;lich M&auml;nner. Bei Frauen verlaufe die Entwicklung dagegen andersrum: Mit 910 Euro haben die Neurentnerinnen demnach im Schnitt 20 Euro mehr als die Rentnerinnen in Bestand. Das liegt daran, dass Frauen inzwischen weitaus h&auml;ufiger arbeiten als fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fast-ausschliesslich-manner-betroffen-neue-rentner-bekommen-im-schnitt-100-euro-weniger-10266058.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine Milliarde &laquo;&uuml;berfl&uuml;ssige Menschen&raquo; dank K&uuml;nstlicher Intelligenz?<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bin zuversichtlich, dass die KI gro&szlig;artig sein wird, wenn wir das Richtige tun. Aber die Frage ist: Werden wir in unserem politischen Einflussbereich auch wirklich das Richtige tun? Und ich denke, das ist viel problematischer.&ldquo;<br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz sagte diese Woche, er sei sehr besorgt &uuml;ber das Potenzial der unregulierten K&uuml;nstlichen Intelligenz, die globale Ungleichheit noch zu verst&auml;rken, die schon w&auml;hrend der Coronavirus-Pandemie nachgerade explodierte, als Milliard&auml;re ihren Reichtum in die H&ouml;he schie&szlig;en sahen, w&auml;hrend Dutzende von Millionen in die Armut gedr&auml;ngt wurden.<br>\n&bdquo;Ich bin sehr besorgt&ldquo;, sagte Stiglitz, der im Jahr 2001 den Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften erhielt, gegen&uuml;ber &laquo;Scientific American&raquo;. &bdquo;In gewisser Weise haben Roboter physische Routinearbeiten ersetzt. Und die k&uuml;nstliche Intelligenz ersetzt jetzt die Routinearbeit der Angestellten &ndash; oder sie ersetzt sie nicht, aber sie reduziert die Nachfrage. Ich denke also, dass Arbeitspl&auml;tze, die Routine-Jobs waren, gef&auml;hrdet sein werden.&ldquo;<br>\n&bdquo;Und davon gibt es so viele, dass es einen makro&ouml;konomischen Effekt auf das Niveau der Ungleichheit haben wird&ldquo;, f&uuml;gte Stiglitz hinzu. &bdquo;Es k&ouml;nnte auch das Gef&uuml;hl der Desillusionierung verst&auml;rken: [An Orten, an denen die Deindustrialisierung stattfand, gab es einen] Anstieg der Todesf&auml;lle durch Verzweiflung. Sie waren an bestimmten Orten zu finden, aber diese Routinearbeit findet &uuml;berall statt&ldquo;.<br>\nEin k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichter Bericht der &laquo;Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung&raquo; (OECD) kommt zu dem Schluss, dass die KI &bdquo;wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitspl&auml;tze haben wird&ldquo;, da die Unternehmen die sich schnell entwickelnde Technologie weiterhin einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/eine-milliarde-ueberfluessige-menschen-dank-kuenstlicher-intelligenz\/\">Jake Johnson in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Faeser will Regeln f&uuml;r Abschiebungen versch&auml;rfen<\/strong><br>\nDie erste deutsche Bundesinnenministerin Nancy Faeser will ihren Namen bei der Hessen-Wahl am 8. Oktober erneut in die Geschichtsb&uuml;cher eintragen. Als erste Ministerpr&auml;sidentin in die Staatskanzlei in Wiesbaden einziehen, so der Plan der SPD-Politikerin. Eine sportliche Aufgabe, denn: Neben dem &ndash; hinsichtlich m&auml;&szlig;iger Umfrageergebnisse durchaus n&ouml;tigen &ndash; Wahlkampf zur Landtagswahl, hat die Sozialdemokratin auch im Bund einiges zu tun. Nun prescht Faeser mit einem Vorschlag zur Versch&auml;rfung des Asylrechts vor. (&hellip;)<br>\nAm Mittwoch (2. August) ver&ouml;ffentlichte Faesers Ministerium einen Diskussionsentwurf, der mehr Befugnisse f&uuml;r Beh&ouml;rden und Polizei bei der Durchf&uuml;hrung von R&uuml;ckf&uuml;hrungen vorsieht. Dieser soll als Grundlage f&uuml;r weitere Beratungen dienen, bevor das Ministerium Gesetzesentw&uuml;rfe vorlegt. Demnach sollen beispielsweise ausreisepflichtige Menschen f&uuml;r 28 statt der vorher geltenden zehn Tage im Ausreisegewahrsam festgesetzt werden k&ouml;nnen. Beh&ouml;rden sollen dadurch mehr Zeit bekommen, eine Abschiebung mit &bdquo;erheblichen organisatorischen Aufwand&ldquo; vorzubereiten, wie es in dem Entwurf hei&szlig;t. (&hellip;)<br>\nDas Bundesinnenministerium schl&auml;gt vor, dass die Polizei nicht nur die Wohnung der abzuschiebenden Person, sondern &bdquo;unter engen rechtsstaatlichen Voraussetzungen&ldquo; auch andere Wohnungen und R&auml;umlichkeiten in den Unterk&uuml;nften betreten d&uuml;rfen. Dadurch solle verhindert werden, dass &bdquo;Betroffene kurz vorher und nur f&uuml;r Dauer der Abschiebung entweder im Zimmer anderer Personen aufh&auml;ltig&ldquo; sind oder &bdquo;ihre Zimmer tauschen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung. Faeser schl&auml;gt zudem vor, dass Widerspruch und Klage gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote keine aufschiebende Wirkung mehr haben.<br>\nZudem solle &ndash; laut dem Diskussionsentwurf &ndash; die &bdquo;Mitwirkungspflicht&ldquo; der Asylbewerber st&auml;rker eingefordert werden. Im Detail bedeutet das: Wenn ein Asylbewerber im Asylverfahren keine, falsche oder unvollst&auml;ndige Angaben zu seiner Identit&auml;t macht, k&ouml;nnten ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe drohen. Das Bundesinnenministerium von Nancy Faeser begr&uuml;ndet das damit, dass eine ungekl&auml;rte Identit&auml;t eine der &bdquo;Haupthindernisse&ldquo; bei der Abschiebung sei. Versto&szlig;e gegen das Einreise- und Aufenthaltsverbot sollen zudem als eigenst&auml;ndiger Haftgrund gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/spd-nancy-faeser-hessen-wahl-asylpolitik-abschiebungen-bundesinnenministerin-zr-92439597.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was die Medien heute einfach unter den Teppich wischen &hellip;<\/strong><br>\nAnfang August 2014, also genau vor 9 Jahren, hat Christian M&uuml;ller, der Herausgeber der Plattform Globalbridge.ch, einen Artikel publiziert (damals noch auf Infosperber.ch), der zeigt, wie schon damals der Westen die rassistische Politik Kievs unterst&uuml;tzte. Ein Video des Internet-Fernsehsenders Hromadske.tv zeigt einen jungen Ukrainer, der die Forderung aufstellt, im Donbass seien anderthalb Millionen Menschen umzubringen, weil sie einfach unn&uuml;tz seien. Diese auch heute noch bestehende Fernseh-Station wird vom Westen finanziert. Aber in den Mainstream-Medien der USA, des Vereinigten K&ouml;nigreichs UK und der EU &ndash; und nat&uuml;rlich auch der Schweiz &ndash; will man von der absolut unmenschlichen Politik der Ukraine nichts mehr wissen: Die Ukraine, so wird immer wieder gesagt, verteidige die &laquo;Europ&auml;ischen Werte&raquo;. &ndash; Es lohnt sich, den damaligen Beitrag von Christian M&uuml;ller heute wieder zu lesen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/was-die-medien-heute-einfach-unter-den-teppich-wischen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen h&auml;ufen sich peinliche Tricks und Pannen<\/strong><br>\nEine Mitarbeiterin des Westdeutschen Rundfunks (WDR) taucht in einem Tagesschau-Beitrag als vermeintliche Kundin auf. Und sie sagt genau das, was im &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR) so gerne gesendet wird: Dass wir alle f&uuml;r den Klimawandel mehr Geld ausgeben sollen und m&uuml;ssen.<br>\nNun war es sicherlich ein peinlicher Einzelfall, eine WDR-Mitarbeiterin als Kundin zu pr&auml;sentieren. Allerdings h&auml;ufen sich in der ARD wie beim ZDF die F&auml;lle, in denen sich &bdquo;zuf&auml;llig&ldquo; interviewte Passanten als Parteimitglieder entpuppen.<br>\nK&uuml;rzlich befragte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) Demonstranten, die die geplante Ausweiskontrolle in Berliner B&auml;dern als schikan&ouml;s ablehnen. Was der Zuschauer nicht erfuhr: Einer arbeitet bei der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD), eine schreibt f&uuml;r die B&ouml;ll-Stiftung (Gr&uuml;ne). &bdquo;Volkes Stimme&ldquo; war das zweifellos nicht. (&hellip;)<br>\nMan k&ouml;nnte fast den Eindruck gewinnen, falls irgendwo ein Team des &Ouml;RR auftaucht, zieht das automatisch politische Aktivisten von links der Mitte an. Das f&uuml;hrt dann zu einer seltsamen Berichterstattung.<br>\nSo forderte vor zwei Jahren ein scheinbar zuf&auml;llig ausgew&auml;hlter Berliner Radfahrer im RBB weitere Pop-up-Radwege. Wie sich sp&auml;ter herausstellte, war er ein gr&uuml;nes Mitglied des Abgeordnetenhauses. (&hellip;)<br>\nOhnehin sind Stra&szlig;enumfragen alles andere als repr&auml;sentativ. Der Journalist und Medienexperte Hans-Peter Siebenhaar nennt sie eine &bdquo;mediale Simulation von Meinungspluralit&auml;t&ldquo;.<br>\nAls journalistisches Instrument in der Fernsehberichterstattung taugten sie nicht wirklich. Siebenhaar: &bdquo;Denn sie k&ouml;nnen durch die intransparente Auswahl der Gespr&auml;chspartner jederzeit manipuliert werden.&ldquo;<br>\nDass Meinungspluralit&auml;t eher vorget&auml;uscht als widergespiegelt wird, ist offenkundig. Solche F&auml;lle kommen h&auml;ufig vor, scheinbar h&auml;ufiger als fr&uuml;her. Wobei gar nicht sicher ist, ob tats&auml;chlich mehr politische Aktivisten als einfache B&uuml;rger auftreten, oder ob nur mehr solcher &bdquo;Fake-Auftritte&ldquo; bekannt werden.<br>\nSchlie&szlig;lich ist der Geb&uuml;hrenzahler nicht mehr so wehrlos wie fr&uuml;her. Wem etwas auff&auml;llt, der kann das in den sogenannten sozialen Netzwerken posten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/medien\/bei-den-oeffentlich-rechtlichen-sind-politische-tricks-und-peinliche-pannen-an-der-tagesordnung_id_200915833.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102007\">&bdquo;Tagesschau&ldquo;-Chefredakteur: Kritiker &bdquo;konstruieren Skandale&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101933\">Pennys &bdquo;wahre Kosten&ldquo; &ndash; Zynismus in Reinkultur<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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