{"id":102157,"date":"2023-08-08T10:25:22","date_gmt":"2023-08-08T08:25:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102157"},"modified":"2023-08-09T07:28:26","modified_gmt":"2023-08-09T05:28:26","slug":"mittelschicht-studie-des-ifo-instituts-auftragsarbeit-fuer-die-csu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102157","title":{"rendered":"Mittelschicht-Studie des ifo Instituts \u2013 Auftragsarbeit f\u00fcr die CSU"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Die Mittelschicht schrumpft weiter&ldquo; &ndash; dies sei das Ergebnis einer aktuellen Studie des ifo Instituts, so konnten wir es gestern in den <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ifo-studie-mittelschicht-schrumpft-weiter-a-f29aa807-fefb-4429-a7d4-238d4724c38f\">meisten<\/a> <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wirtschaft_nt\/article246780416\/Ifo-Mittelschicht-am-Rande-ihrer-Belastungsfaehigkeit.html\">gr&ouml;&szlig;eren<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ifo-mittelschicht-100.html\">Online-Publikationen<\/a> lesen. &Uuml;berraschend ist das Ergebnis freilich nicht. Was jedoch zumindest auf den ersten Blick &uuml;berraschend erscheint, ist die Erkl&auml;rung der ifo-&Ouml;konomen. Die nennen n&auml;mlich die Steuer- und Abgabenlast als Hauptgrund f&uuml;r das Schrumpfen der Mittelschicht in Deutschland. Doch wer wei&szlig;, dass das ifo Institut einer der ber&uuml;chtigtsten neoliberalen Stichwortgeber und die Parteistiftung der CSU der Auftraggeber dieser Studie ist, den wird auch das nicht sonderlich &uuml;berraschen. Die vielzitierte Studie ist eine Auftragsarbeit, die die &ouml;konomische Situation besch&ouml;nigt und letztlich Munition f&uuml;r den Wahlkampf bereitstellen soll. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5235\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-102157-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=102157-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230808_Mittelschicht_Studie_des_ifo_Instituts_Auftragsarbeit_fuer_die_CSU_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Obgleich 80 Prozent der Deutschen sich selbst in der Mittelschicht verorten, geh&ouml;ren nach den Berechnungen des ifo Instituts nur noch 63 Prozent der Haushalte dazu &ndash; zwei Prozent weniger als im Jahr 2007. Das ist die Kernaussage des Aufsatzes <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2023\/aufsatz-zeitschrift\/mittelschicht-deutschland\">&bdquo;Die Mittelschicht in Deutschland: Zugeh&ouml;rigkeit, Entwicklung und Steuerlast&ldquo;<\/a>, der &uuml;ber eine <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/pressemitteilung\/2023-08-07\/mittelschicht-deutschland-leicht-geschrumpft\">Pressemeldung des ifo Instituts<\/a> gestern w&ouml;rtlich von zahlreichen deutschen Medien weiterverbreitet wurde. Diese Erkenntnis ist jedoch alles andere als neu. Bereits 2010 hatte die damals noch richtig gute Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann in ihrem Buch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5626\">&bdquo;Hurra, wir d&uuml;rfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht.&ldquo;<\/a> dieses Ph&auml;nomen sehr ausf&uuml;hrlich beschrieben.<\/p><p><strong>Was hat das ifo Institut eigentlich gemessen?<\/strong><\/p><p>Wenn man vom Selbstbetrug oder dem Schrumpfen der Mittelschicht spricht, muss man zun&auml;chst einmal festlegen, wie man die Mittelschicht und damit als Abgrenzung auch die Unter- und die Oberschicht &uuml;berhaupt definiert. Hier macht es sich das ifo Institut sehr einfach, indem es einzig und allein das Nettohaushaltseinkommen nach Transferleistungen als Ma&szlig;stab nimmt und dies verwirrenderweise dann als &bdquo;verf&uuml;gbares Haushaltseinkommen&ldquo; bezeichnet. Wissenschaftlich ist diese Bezeichnung zwar korrekt, hat aber nichts mit dem umgangssprachlichen &bdquo;verf&uuml;gbaren Einkommen&ldquo; zu tun, bei dem fixe Kostenbl&ouml;cke wie Miete\/Hypothekenabtrag, Energiekosten usw. vorher abgezogen werden. Dies ist dann auch der wohl gewichtigste Kritikpunkt an der Methodik &ndash; das ifo Institut definiert die &bdquo;Schichtzugeh&ouml;rigkeit&ldquo; einzig und allein nach dem Einkommen. Und dies noch nicht einmal nach der absoluten H&ouml;he, sondern nach der Abweichung vom Durchschnitts- oder genauer Medianeinkommen. Wer zwischen 75 und 200 Prozent des Medianeinkommens bezieht, geh&ouml;rt lt. ifo Institut zur Mittelschicht.<\/p><p><strong>Kritikpunkt: Einkommen ist nicht alles<\/strong><\/p><p>Doch ist das wirklich so einfach? Schauen wir doch mal auf zwei Fallbeispiele, die erkennen lassen, wie problematisch diese Einteilung ist.<\/p><ol>\n<li>Der Privatier\n<p>Der Privatier hat &uuml;ber viele Jahre als sehr gut verdienender Selbstst&auml;ndiger gearbeitet und dabei nur das N&ouml;tigste in die Sozialversicherungssysteme eingezahlt. Heute ist er nicht mehr berufst&auml;tig, verf&uuml;gt aber &uuml;ber ein hohes Verm&ouml;gen, von dem er nun im Alter zehrt. Er lebt in einer abbezahlten Villa und hat mehrere Millionen Euro auf der Bank. Sein steuerrechtliches Einkommen besteht jedoch nur aus den entnommenen Zinseinnahmen und ist daher eher gering. Wenn er mit seiner ebenfalls nicht mehr berufst&auml;tigen Frau zusammenlebt, d&uuml;rfte er bis zu 26.212 Euro reine Zinseinnahmen pro Jahr von seinen Konten nehmen, um lt. ifo-Statistik sogar noch der Unterschicht anzugeh&ouml;ren &ndash; wie erw&auml;hnt, das Aufzehren des Kapitalstocks z&auml;hlt nicht zum gemessenen Einkommen. Ist das realistisch? Geh&ouml;rt der Privatier tats&auml;chlich der Unterschicht an?<\/p><\/li>\n<li>Der Jungakademiker\n<p>Umgekehrt sieht es beim Jungakademiker aus. Der hat frisch nach dem Studium seinen ersten richtigen Job angetreten und freut sich &uuml;ber das satte Einstiegsgehalt, das inkl. Pr&auml;mien bei 46.600 Euro im Jahr liegt. Laut ifo geh&ouml;rt er dadurch der Oberschicht an. Dass Miete und R&uuml;ckzahlung des Studienkredits sein real verf&uuml;gbares Einkommen merklich dr&uuml;cken und er kein Verm&ouml;gen hat, spielen dabei offenbar keine Rolle. Geh&ouml;rt der Jungakademiker tats&auml;chlich der Oberschicht an?<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Das Einkommen ist ein wichtiger Faktor zur sozio&ouml;konomischen Einordnung von Haushalten; aber es beileibe nicht der einzige Faktor. Gerade das Haushaltseinkommen ist recht volatil. Ist beispielsweise das Eigenheim abbezahlt und sind die Kinder aus dem Haus, k&ouml;nnen es sich viele Haushalte leisten, dass ein Haushaltsmitglied nicht mehr voll oder gar nicht mehr arbeiten geht. Nimmt man das Einkommen als einzigen Ma&szlig;stab, w&uuml;rden diese Haushalte dadurch wom&ouml;glich aus ihrer sozio&ouml;konomischen Schicht absteigen. Es liegt jedoch auf der Hand, dass dies Unsinn ist.<\/p><p><strong>Letztlich errechnet die Methodik des ifo Instituts nur die Spreizung der Haushaltsnettoeinkommen.<\/strong> Haushalte, deren Einkommen nach Steuern st&auml;rker steigen als die Medianeinkommen, steigen auf; Haushalte, deren Einkommen nach Steuern geringer steigen als die Medianeinkommen, steigen ab. Wenn die Einkommen auf breiter Basis sinken, h&auml;tte dies nach dieser Methodik keine Auswirkung, da der Median ja ebenfalls sinken w&uuml;rde. Eine solche Statistik ist wenig aussagekr&auml;ftig. Noch schlimmer wird es, wenn man die Kostenseite ignoriert.<\/p><p><strong>Kritikpunkt: Die Kosten werden ignoriert<\/strong><\/p><p>Machen wir doch mal ein zugegebenerma&szlig;en konstruiertes Gedankenspiel. W&uuml;rden die Wohn- und Energiekosten jedes Jahr um 20 Prozent steigen und die L&ouml;hne und Einkommen w&uuml;rden gleich bleiben, h&auml;tte dies lt. der ifo-Methodik keine Auswirkungen auf die sozio&ouml;konomische Schichtzugeh&ouml;rigkeit der Bev&ouml;lkerung. Das ist schon skurril, vor allem wenn man sich j&uuml;ngsten Entwicklungen anschaut.<\/p><p>Die allermeisten Menschen definieren ihre Schichtzugeh&ouml;rigkeit &uuml;ber die Lebensqualit&auml;t, die ihnen durch ihre &ouml;konomische Situation erm&ouml;glicht wird. F&uuml;r die Mittelschicht k&ouml;nnte das so aussehen: Muss ich im Supermarkt auf die Preise schauen? Kann ich Winter die Heizung aufdrehen? Kann ich mir den Urlaub, das Essen im Lieblingsrestaurant oder den Konzertbesuch leisten? Kann ich meine Kinder studieren lassen? Muss ich mir Sorgen vor Altersarmut machen? All diese Fragen haben nat&uuml;rlich etwas mit dem Einkommen, aber auch genauso viel mit den Kosten zu tun. Das mussten viele Menschen im letzten Jahr schmerzlich sp&uuml;ren, als sie sich viele eigentlich selbstverst&auml;ndliche Dinge aufgrund der steigenden Kosten nicht mehr leisten konnten; und dies, obwohl ihre Einkommen nicht etwa gesunken sind.<\/p><p><strong>Kritikpunkt: Fixierung auf Steuern und Abgaben<\/strong><\/p><p>Da stellt sich die Frage, was das ifo Institut mit seiner Studie eigentlich erreichen will. Die Antwort darauf erh&auml;lt man, wenn man sich Analyse und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge n&auml;her anschaut. Die Bruttoeinkommen sind dabei offenbar &bdquo;gottgegeben&ldquo;. <strong>Es geh&ouml;rt schon was dazu, eine sozio&ouml;konomische Verteilungsstudie aufzulegen und dabei keine Kritik an der viel zu schlechten Lohnentwicklung zu &auml;u&szlig;ern. <\/strong>Selbst wenn man die Methodik der ifo-Studie einmal nicht hinterfragt, so muss doch auffallen, warum die Einkommen am oberen Rand sich deutlich besser als der Median und die Einkommen am unteren Rand sich deutlich schlechter als der Median entwickeln. Doch die Bruttoeink&uuml;nfte interessieren das ifo nicht. Daf&uuml;r werden Steuern und Abgaben monokausal f&uuml;r die immer gr&ouml;&szlig;ere Spreizung der Nettoeinkommen verantwortlich gemacht.<\/p><p>Das ist die alte neoliberale Leier. Nicht die Unternehmen, sondern der Staat trage die Schuld f&uuml;r das Schrumpfen der Mittelschicht. Zumindest bei den Einkommen der unteren Mittelschicht ist eine Mitverantwortung des Steuersystems noch nicht einmal von der Hand zu weisen. Hier w&uuml;rde ein h&ouml;herer Eingangssteuersatz das Abrutschen einiger Haushalte aus der Mittel- in die Unterschicht sicher abmildern; mehr aber auch nicht. Selbst in dieser Einkommensklasse sind die zu niedrigen Bruttol&ouml;hne ein weitaus gr&ouml;&szlig;eres Problem als Steuern und Abgaben. Vor allem die Abgaben sind auch deshalb f&uuml;r niedrige Einkommensklassen so hoch, weil sie f&uuml;r hohe Einkommensklassen so niedrig sind. Jeder Euro, um den man beispielsweise die Beitragsbemessungsgrenze der Sozialsysteme &ndash; also das Einkommen, ab dem die Sozialabgaben nicht mehr prozentual vom Einkommen abgezogen werden &ndash; nach oben verschieben w&uuml;rde, w&uuml;rde den Beitragssatz absenken, was vor allem Haushalten mit niedrigerem Einkommen zugutek&auml;me.<\/p><p>Davon ist in der ifo-Studie jedoch nichts zu lesen. Das ist kein Wunder, tritt das ifo Institut doch als neoliberales Think Tank vor allem f&uuml;r Steuersenkungen ein. Und sp&auml;testens hier offenbart sich der Charakter der gesamten Studie. <strong>Die Steuers&auml;tze in der Breite zu senken, h&auml;tte keinen senkenden, sondern einen steigenden Einfluss auf die Spreizung der Nettoeink&uuml;nfte. <\/strong>Will man die Spreizung der Nettoeinkommen &bdquo;nur&ldquo; mit Hilfe der Einkommensteuer abfedern, m&uuml;sste man &bdquo;lediglich&ldquo; die Progression steiler machen und Bruttoeink&uuml;nfte unterhalb des Medians deutlich geringer, Bruttoeink&uuml;nfte oberhalb des Medians jedoch auch deutlich h&ouml;her besteuern. Gleiches gilt f&uuml;r die Abgaben. <strong>Die vom ifo vorgeschlagene Senkung der Steuern und Abgaben auf breiter Basis h&auml;tte vor allem am oberen Ende der Einkommensskala exakt den gegenteiligen Effekt und w&uuml;rde zu einer noch breiteren Spreizung der Nettoeinkommen f&uuml;hren.<\/strong> Aber was soll man auch anderes vom ifo erwarten? Und was soll man vom Auftraggeber der Studie, der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung, anderes erwarten?<\/p><p><strong>Kritikpunkt: Alte Daten<\/strong><\/p><p>Die Aussagekraft der ifo-Studie ist auch aufgrund des eingeschr&auml;nkten Beobachtungszeitraums f&uuml;r die aktuelle Debatte nicht sonderlich hoch. Verwendet wurden die Daten aus dem Jahre 2019; verglichen wurden sie mit dem Jahr 2007. 2019 war jedoch vor den Coronama&szlig;nahmen, vor dem Preisschock, den die Sanktionen gegen Russland vor allem im Energiebereich ausgel&ouml;st haben, vor der Zinswende der EZB und naturgem&auml;&szlig; auch vor den immensen Kosten, die das Heizungsgesetz in den kommenden Jahren mit sich bringen wird. W&auml;hrend die Coronama&szlig;nahmen vor allem in bestimmten Branchen einen negativen Einkommenseffekt hatten, sind die &uuml;brigen Faktoren jedoch vor allem kostenseitig. <strong>Es sind jedoch genau diese Faktoren, die aktuell die Mittelschicht besonders stark abschmelzen lassen. <\/strong><\/p><p><strong>Z&auml;hlt man diese Faktoren hinzu, ist der Abstieg der Mittelschicht deutlich signifikanter, als es eine Analyse der Nettoeinkommensspreizung im Jahre 2019 anzeigen k&ouml;nnte.<\/strong> Doch diese Erkenntnisse w&auml;ren ja politisch nicht opportun, steht doch auch die CSU voll hinter den Sanktionen und der Zinspolitik der EZB und war doch auch die CSU ein Treiber f&uuml;r die Coronama&szlig;nahmen.<\/p><p>So gesehen ist die ifo-Studie vor allem eins: Eine Auftragsstudie, die zwar ein Abschmelzen der Mittelschicht &ndash; wenn auch in einem viel zu geringen Ausma&szlig; &ndash; feststellt, dies jedoch absurderweise einzig und allein an den angeblich zu hohen Steuern und Abgaben festmacht. Dies und der Ver&ouml;ffentlichungstermin legen den Verdacht nahe, dass hier mit CSU-Stiftungsgeldern der Wahlkampf der CSU in Bayern befeuert werden soll. Seri&ouml;se Erkenntnisse liefert die Studie nicht.<\/p><p>Titelbild: Screencap Tagesschau.de<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/ac60fd59529f4a929de5a8e41ff01821\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Die Mittelschicht schrumpft weiter&ldquo; &ndash; dies sei das Ergebnis einer aktuellen Studie des ifo Instituts, so konnten wir es gestern in den <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ifo-studie-mittelschicht-schrumpft-weiter-a-f29aa807-fefb-4429-a7d4-238d4724c38f\">meisten<\/a> <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wirtschaft_nt\/article246780416\/Ifo-Mittelschicht-am-Rande-ihrer-Belastungsfaehigkeit.html\">gr&ouml;&szlig;eren<\/a> <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ifo-mittelschicht-100.html\">Online-Publikationen<\/a> lesen. &Uuml;berraschend ist das Ergebnis freilich nicht. 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