{"id":102165,"date":"2023-08-08T11:41:49","date_gmt":"2023-08-08T09:41:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102165"},"modified":"2023-08-14T14:05:11","modified_gmt":"2023-08-14T12:05:11","slug":"oesterreichische-kampagne-jeder-wird-jemanden-kennen-fordert-aufarbeitung-der-corona-zeit-der-massnahmen-und-deren-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102165","title":{"rendered":"\u00d6sterreichische Kampagne \u201eJeder wird jemanden kennen\u201c fordert Aufarbeitung der Corona-Zeit, der Ma\u00dfnahmen und deren Folgen"},"content":{"rendered":"<p>In &Ouml;sterreich wurde die Impfkampagne mit lockeren Spr&uuml;chen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91130\">beworben<\/a>. Nun macht in unserem Nachbarland eine neue, eine andere Kampagne auf die Folgen der Corona-Zeit aufmerksam. &bdquo;Jeder wird jemanden kennen, &hellip;&ldquo;. Ziel der Macher ist, in der Bev&ouml;lkerung wie bei den Verantwortlichen eine kritische Bewusstseinsbildung anzuschieben und die bislang in &Ouml;sterreich ausgebliebene Aufarbeitung der Coronazeit mit all ihren Folgen zu beginnen. <strong>Frank Blenz<\/strong> hat f&uuml;r die NachDenkSeiten mit einer der Kampagnen-Teilnehmer, der Schauspielerin <strong>Eva Herzig<\/strong>, gesprochen.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3772\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-102165-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=102165-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230808-Oesterreichische-Kampagne-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Alles wieder gut? Nein.<\/strong><\/p><p>Der Titel der Kampagne &bdquo;Jeder wird jemanden kennen, &hellip;&ldquo; ist an einen uns&auml;glichen Ausspruch des ehemaligen &ouml;sterreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz angelehnt, erz&auml;hlt Eva Herzig, Film- und Theater-Schauspielerin aus Graz im Gespr&auml;ch f&uuml;r die NachDenkSeiten. Kurz sagte 2020 im TV: &bdquo;Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona verstorben ist&ldquo;. Dessen Vorhersage ist nicht eingetroffen, andere Sch&auml;den, Verletzungen bei vielen B&uuml;rgern sind es schon. Inzwischen sei, so die Schauspielerin, die Situation die, dass die Pandemie als beendet gelte, dass zahlreiche Menschen an den Folgen der Ma&szlig;nahmen litten und es aber auf der anderen Seite an gesellschaftlicher Anerkennung, an Hilfeleistung fehle. &bdquo;In anderen L&auml;ndern, auch in Deutschland beobachte ich, dass zunehmend offener, kritischer diskutiert wird, die Probleme angesprochen werden &ndash; bei uns in &Ouml;sterreich erlebe ich hingegen, dass das Thema beinah v&ouml;llig ignoriert wird. Man tut so, als sei alles vergessen, als sei alles wieder gut. Das stimmt aber nicht. Ich erlebe es ja am eigenen Leib. Ich wehre mich dagegen&ldquo;, so Eva Herzig.<\/p><p><strong>Bemerkenswerte Schauspiellaufbahn endet 2021<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend ich mit Eva Herzig sprechen kann, l&auml;uft vor meinen Augen gerade ihr &bdquo;letzter&ldquo; Film, der vom Privatsender Servus TV produziert wurde. &bdquo;Letzte Bootsfahrt&ldquo;, die Hauptrolle spielt Eva Herzig. Die Liste ihrer Rollen vorher liest sich beeindruckend. Herzig habe ich sehr aufmerksam in Erinnerung, SOKO Wien, Kitzb&uuml;hel, Landkrimi, Schnell ermittelt, ein Film &uuml;ber Falco. Ich gestehe, ich mag den &ouml;sterreichischen Film, den Schm&auml;h, den Humor, den feinen Spott, die kleine latente Arroganz. Dann kam Corona&hellip;<\/p><p>Wie muss es sich f&uuml;r eine bekannte und erfolgreiche Schauspielerin (Film, Fernsehen, B&uuml;hne, H&ouml;rspiel) anf&uuml;hlen, wenn man f&uuml;r zwei abendf&uuml;llende Filme ausgeladen und die auf ihre Person konzipierte Filmrolle auf einen anderen Darsteller umgeschrieben wird, weil man nicht &bdquo;mitmacht&ldquo;? 2021 erlebte Eva Herzig diesen Albtraum. &bdquo;Im Sommer wurde ich angerufen, der Drehbeginn f&uuml;r zwei neue Filme stand an. Ich sagte zu, es waren ja Fortsetzungen der Serie aus einer ORF-Landkrimireihe, in der ich bisher auch mitgewirkt hatte. Schlie&szlig;lich aber &ndash; so ziemlich am Ende des Telefonats, wurde mir gesagt: Ach, noch was, Du wei&szlig;t, dass alle in der Zone I am Filmset geimpft sind.&ldquo; Herzig war und ist bis heute nicht geimpft, sagte sie im Telefonat. Die sofortige Folge war: Sie wurde ausgeladen. &bdquo;Meine umgeschriebene Rolle spielt nun ein Mann&ldquo;, so Herzig. Ihre Laufbahn beim &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen war beendet und das ist so bis heute, wir schreiben das Jahr 2023. Nun herrschen eigentlich wieder &bdquo;normale Zeiten&ldquo;, ohne Zone I bis sonst wohin, k&ouml;nnte man denken. Die Macher von damals, sie sind bis heute am Ruder und sie grenzen Menschen trotz der angeblichen Normalit&auml;t weiterhin aus &ndash; unter Hinnahme deren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schadens, kritisiert Eva Herzig, die selbst immense Diffamierungen und Ausgrenzung durch Kollegen erfuhr und erf&auml;hrt.       <\/p><p><strong>&bdquo;Meine Mutter sagt, ich solle nun mal Ruhe geben&ldquo;<\/strong><\/p><p>Eva Herzig hat seinerzeit durchgehalten, trotz ihrer K&uuml;ndigung, trotz der Ausgrenzung. Sie wehrte sich gegen Corona-Ma&szlig;nahmen, kritisierte offen deren Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Ihre Mutter macht sich Sorgen bis heute, sie r&auml;t der Tochter, endlich Ruhe zu geben. Eva Herzig w&uuml;rde gern zur Tagesordnung &uuml;bergehen, allein, es bleiben T&uuml;ren zu, es schweigen Kollegen, TV-Macher, Mitb&uuml;rger. Vergessen?<\/p><p>In diesen Wochen kehrt eine Ersch&ouml;pfung bei ihr ein, die sie wie zuvor ihren fr&uuml;heren Protest, ihre Zweifel, ihre Aufkl&auml;rung ebenfalls &ouml;ffentlich macht. Auf ihrer <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CvKDGGWqYEi\/?utm_source=ig_embed&amp;ig_rid=d0134b49-658b-4dc1-af58-0826385816d6\">Instagram-Seite<\/a> schrieb sie:    <\/p><blockquote><p>\nDas bin ich. Gleichzeitig bin ich seit geraumer Zeit ziemlich am Ende meiner Kraft. Die letzten Jahre sind nicht spurlos an mir vor&uuml;bergegangen. Mein Aufstehen gegen menschenverachtende Ma&szlig;nahmen hat mir bis heute die M&ouml;glichkeit genommen, meinen Beruf so auszu&uuml;ben, wie ich es die letzten drei&szlig;ig Jahre mit Freude und Erfolg gemacht habe. 2020 w&auml;hrend Pandemie- und Lockdownzeiten durfte ich noch drei Filme drehen &ndash; seit 2021 ist das vorbei, mit einer einzigen Ausnahme f&uuml;r Servus TV.<\/p>\n<p>Es gibt keine Impfpflicht mehr, alles ist wieder zur &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; zur&uuml;ckgekehrt, meine beruflichen M&ouml;glichkeiten allerdings nicht.<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich hab&acute; ich in den letzten Jahren versucht, auf andere Weise Geld zu verdienen, hatte ein paar Jobs, unter anderem auch f&uuml;r H&ouml;rfunkaufnahmen (gerne mehr davon)&hellip;aber zu wenig, um davon mit meinen Kindern leben zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Im Moment (schon l&auml;nger) fehlt mir die Energie, dass aus meinen Ideen Projekte werden, die mein Leben finanzieren.<\/p>\n<p>Ich bin in die Knie gegangen, ich muss mir eingestehen, dass ich Hilfe brauche.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Plakate gegen das Vergessen<\/strong><\/p><p>Eva Herzig ist und bleibt tapfer. Sie macht bei der Kampagne mit. Schwarz-wei&szlig;-Fotografien von bekannten und unbekannten Pers&ouml;nlichkeiten &Ouml;sterreichs werden gerade im Land verteilt und an verschiedensten Orten &ouml;ffentlich angebracht. Die Unternehmerplattform &bdquo;Wir EMUs&ldquo; hat mit vielen Unterst&uuml;tzern unter dem Dach &bdquo;EMUs Miteinander&ldquo; diese Kampagne <a href=\"https:\/\/wir-emus.com\/projekt\/jeder\/jeder-wird-jemanden-kennen\/\">&bdquo;Jeder wird jemanden kennen, &hellip;&ldquo;<\/a> angeschoben. Die Regierung sowie der in &ouml;ffentlich-rechtlichem Auftrag t&auml;tige ORF sei in der Verantwortung, endlich auf das Schicksal der Impf- und Ma&szlig;nahmengesch&auml;digten in einem angemessenen Ma&szlig; aufmerksam zu machen, so wie dies bereits in anderen L&auml;ndern auch durch &ouml;ffentlich-rechtliche Medien geschieht, hei&szlig;t es in einer Presseerkl&auml;rung der EMU. Wenn Menschen nach der Impfung schwere gesundheitliche Beeintr&auml;chtigungen entwickelten, k&ouml;rperliche Behinderungen davontr&uuml;gen oder zeitnah, selbst in jungen Jahren, &bdquo;pl&ouml;tzlich und unerwartet&ldquo; zu Tode k&auml;men, habe die Bev&ouml;lkerung ohne Wenn und Aber &uuml;ber die Gefahren dieser Injektionen informiert zu werden. Die unmittelbare Zielstellung dieser Kampagne lautet: Den Betroffenen muss statt Verharmlosung und Verh&ouml;hnung umgehend Hilfeleistung zukommen! Konkret gehe es darum, angemessene, umfassende medizinische Untersuchungen und Behandlungen zu finden sowie die Betroffenen finanziell zu entsch&auml;digen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230808-Kampagne.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><strong>Eva Herzigs Freundin Philine Conrad klagt an und macht sich Gedanken zur Vers&ouml;hnung<\/strong><\/p><p>Eva Herzig steht nicht allein da mit ihrem Protest und ihrer &ouml;ffentlichen Kritik innerhalb der in &Ouml;sterreich nun endlich aufkommenden Corona-Debatte. In Deutschland ist man derweil schon weiter, findet die Grazerin. Ihre deutsche Freundin und Kollegin Philine Conrad hat sich ihre Gedanken zum Thema &bdquo;So k&ouml;nnen wir Hass und Spaltung trotzen und wieder zueinander finden&ldquo; gemacht, ist Herzig erfreut. Die Berliner Zeitung <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-debatte-so-koennen-wir-hass-und-spaltung-trotzen-und-wieder-zueinander-finden-li.374174\">ver&ouml;ffentlichte einen Vortrag<\/a> von Conrad, der ihre Erfahrungen als Leugner und Muffel widerspiegelt.<\/p><blockquote><p>\nAm 18. Juli 2023 fand im Festsaal des Erfurter Rathauses die &bdquo;Disputation Kirche und Kultur nach Corona, Analyse, Debatte und Konsequenzen&ldquo; statt. Philine Conrad schilderte in ihrer Rede, wie die Pandemie und der Umgang damit ihr Leben und unsere Gesellschaft gepr&auml;gt haben: &bdquo;Welche besondere Erfahrung, Einsicht, Begebenheit w&auml;hrend der &sbquo;Corona-Jahre&lsquo; Anfang 2020 bis Anfang 2023 hat Sie mit gro&szlig;er Kraft und Intensit&auml;t a) in pers&ouml;nlicher\/privater und b) in beruflicher\/dienstlicher Hinsicht bewegt, besch&auml;ftigt, beeinflusst?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Philine Conrad stellte sich so vor:<\/p><blockquote><p>\nIch bin ein &bdquo;Blinddarm&ldquo;. Ein &bdquo;Leugner&ldquo;. Ein &bdquo;Nazi&ldquo; &ndash; &bdquo;rechts&ldquo;, &bdquo;unsolidarisch&ldquo; und &bdquo;egoistisch&ldquo;. Ich bin &bdquo;dumm&ldquo;, ein &bdquo;Aasgeier&ldquo; und &bdquo;Verweigerer&ldquo;. Und ich bitte um Verst&auml;ndnis, ich unterscheide nicht mit Sternchen zwischen Aasgeiern und Aasgeierinnen. Das Geschlecht spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Ich bin eine &bdquo;dumme Sau&ldquo;, &bdquo;zu kennzeichnen&ldquo; und soll &bdquo;Sticker tragen&ldquo;. Ich bin ein &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo;, ein &bdquo;M&ouml;rder&ldquo; und ein &bdquo;Todesengel&ldquo;. Ich bin ein &bdquo;Gegner&ldquo;. Gegen was? Ich bin ein &bdquo;Muffel&ldquo;. Eine &bdquo;dunkle Gestalt&ldquo;. Und soll &bdquo;in einem Loch verschwinden, aus dem ich rausgekrochen bin&ldquo;. Ich bin ein &bdquo;Sozialsch&auml;dling&ldquo;. Und &bdquo;bekloppt&ldquo;. Sie kennen die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Bezeichnungen.\n<\/p><\/blockquote><p>Und sp&auml;ter sagt sie:<\/p><blockquote><p>\nIch bin verwundert und irritiert &uuml;ber unsere Gesellschaft und was sie gezeigt hat die letzten drei Jahre. Nicht, dass diese Dinge geschehen sind. Sondern dass dazu geschwiegen und gegen andere Auffassungen gehetzt, verleumdet und verachtet wurde. Dass Grundwerte und &Uuml;berzeugungen verletzt werden. Dass Worte und Taten nicht zusammenpassen.\n<\/p><\/blockquote><p>Ihr Angebot, eine m&ouml;gliche Antwort darauf, in Dialog zu treten, aufeinanderzu zu gehen:<\/p><blockquote><p>\nWas aber hilft uns, wieder Unterhaltungen zu f&uuml;hren &ndash; Sie wissen schon: Zwei Menschen tauschen sich aus, jeder mit einer eigenen Haltung. Eine Unter-Haltung. Wie finden wir wieder zueinander? Ich denke: Musik, Konzerte, Theater, Filme, Tanz &ndash; das, was &uuml;ber ein Jahr verboten war, bis heute eingeschr&auml;nkt ist und wir unseren Beruf nicht mehr aus&uuml;ben konnten, teilweise bis heute nicht k&ouml;nnen: gemeinsames Erleben mit unbekannten Menschen in einem Raum. Kurzum: N&auml;he. Das Eintauchen in tiefere Sph&auml;ren des Bewusstseins. Begreifen, dass man ohneeinander nicht kann, und es ein &bdquo;Ohneeinander&ldquo; nicht geben wird.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Blick richtet sich bei Eva Herzig nach vorn &ndash; vor allem aufrichtig bleiben<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir K&uuml;nstler m&uuml;ssen aufrichtig sein, wir m&uuml;ssen auf Missst&auml;nde aufmerksam machen, wenn sie auftreten&ldquo;, sagt Eva Herzig im Gespr&auml;ch mit NachDenkSeiten. Sie erinnert sich an die Zeit, als in ihrem Umfeld nicht selten gesagt wurde: &bdquo;Wir sind ja bei Dir, wir sind ja Deiner Meinung, aber&hellip;&ldquo; Das Wort &bdquo;aber&ldquo; bedeutete, dass die Kollegen meist mitmachten beim Wahnsinn der Pandemie und unkritisch bei den Ma&szlig;nahmen waren, dass sie keine Fragen stellten, vielmehr zulie&szlig;en, dass vielen Menschen Rechte, W&uuml;rde, Ansehen genommen wurden. Damit nahmen sie sich selbst ihrer Rechte, ohne es wahrhaben zu wollen.<\/p><p>Dass diese Kollegen von einst ja immer noch dieselben sind, und der Unterschied der ist, dass sie &bdquo;im Gesch&auml;ft&ldquo; und Menschen wie Eva Herzig, die nicht &bdquo;mitmachten&ldquo;, noch immer in 2023 &bdquo;drau&szlig;en&ldquo; sind, ist traurige Tatsache. Eva Herzig fordert: Wir m&uuml;ssen reden, wir m&uuml;ssen aufeinanderzu gehen, die T&uuml;ren m&uuml;ssen sich wieder &ouml;ffnen. Eine Gesellschaft, die dauerhaft Mitglieder der Gesellschaft ausgrenzt, geht zugrunde. F&uuml;r sich hat sie bei allem &Auml;rger, bei allem In-die-Knie-Gehen Pl&auml;ne: &bdquo;Was ich vorhabe?&hellip; Ich werde mich noch mehr mit gleichgesinnten K&uuml;nstlern, Menschen verbinden. Ich werde Filme, Theater, Lesungen, Veranstaltungen machen, die die Herzen der Menschen ber&uuml;hren, mehr Bewusstsein f&uuml;r unser Menschsein schaffen, zum Lachen und Weinen anregen&hellip; um uns als die wundervollen Wesen wiederentdecken zu lassen, die wir in Wahrheit sind.&ldquo;<\/p><p><strong>In &Ouml;sterreich wie in Deutschland: bei Gesundheitssch&auml;den nach Impfung alleingelassen<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend der Artikel &uuml;ber und in Zusammenarbeit mit Eva Herzig Form annimmt, t&ouml;nt im Radio <a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/welle106.html\">eine Sendung auf Bayern 2<\/a>, &bdquo;regionalZeit&ldquo;. Das Format ist dank der Macher und Moderatoren ein kritisches, offenes und vielf&auml;ltiges. Gerade l&auml;uft ein Beitrag &uuml;ber das Ungl&uuml;ck einer jungen Frau, die sich 2021 mit einem Impfstoff von BioNTech hat impfen lassen und kurz danach schwer erkrankte, erf&auml;hrt der H&ouml;rer. Ihr Arzt halte einen Zusammenhang zwischen Erkrankung und Impfung &bdquo;f&uuml;r wahrscheinlich&ldquo;. Es tritt zutage, dass die junge Frau sich ihren Berufswunsch Cellistin nicht mehr erf&uuml;llen k&ouml;nne, so schlecht ginge es ihr. Was passiert? Anstatt Hilfe zu bekommen, erlebt die Musikerin die volle Ignoranz, die Ablehnung, gar das Leugnen ihrer Pein durch Pharma, Justiz und Staat. Sie klagt. Das sei ein Drahtseilakt, h&ouml;rt man. Der Kl&auml;ger sei in der Pflicht gegen&uuml;ber dem Verklagten, gegen&uuml;ber dem Gericht, den so genannten &bdquo;Vollbeweis&ldquo; zu erbringen. Im Beitrag hei&szlig;t es weiter, dass keine 400 Klagen von gesch&auml;digten B&uuml;rgern derzeit liefen. Die geringe Zahl hat mit den finanziellen M&ouml;glichkeiten der Kl&auml;ger zu tun. Meist bringen die den Mut f&uuml;r eine Klage dann auf, wenn diese Menschen eine Rechtsschutzversicherung h&auml;tten. Denn zu klagen, kostet. Schlimmer noch, man brauche Geduld, Ausdauer, Zeit. Die Gegenseite habe viel davon. Die junge Frau, sie hei&szlig;t Sophie, ist entt&auml;uscht, sie sagt im Radio: &bdquo;Man wird abgelehnt, es wird einem in den R&uuml;cken gefallen.&ldquo;<\/p><p>Titelbild: Screenshots <a href=\"http:\/\/wir-emus.com\">wir-emus.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In &Ouml;sterreich wurde die Impfkampagne mit lockeren Spr&uuml;chen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91130\">beworben<\/a>. Nun macht in unserem Nachbarland eine neue, eine andere Kampagne auf die Folgen der Corona-Zeit aufmerksam. &bdquo;Jeder wird jemanden kennen, &hellip;&ldquo;. 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